AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmün­digkeit ist das Un- vermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbst­­­verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht aus Mangel des Ver­standes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedie­nen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahl­spruch der Aufklärung. Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern auf­zuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt usw., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefähr- lich halte: dafür sor­gen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften: so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. Nun ist die Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch eini- gemal Fallen wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern, und schreckt gemeiniglich von allen ferneren Ver­suchen ab. … .“(Immanuel Kant: „Was ist Aufklärung“, 30.9.1784, in Beantwortung einer dahin gerichteten Frage von Pfarrer Johann Fried­rich Zöllnerals Aufsatz erschienen in: Berlinische Monats­schrift, Dezemberheft 1784, S.481f).

Auf diese Definition von „Aufklärung“ wie die Aufforderung „Sapere aude!“ kommt es offenbar auch Kants Zeitgenossen Voltaire im letzten Satz des Schlußmonologs seines 1740 veröffentlichten Stücks „Mahomet“ an, den J. W. von Goethe unübersetzt ließ. Der berühmte Franzose läßt darin Mahomet (Muḥammad) deklamieren: „je dois régir en dieu l’univers prévenu; mon empire est détruit si l’homme est reconnu.“ („An mir ist`s, in Gott die [vor-]gewarnte [aber dennoch unwissend verharrende] Welt zu regieren; meine Herr­schaft ist zerstört, sobald der Mensch ein­sich­tig [geworden], sobald er aufgeklärt ist.“). S. https://mephistohinterfragt.wordpress.com/schlusmonolog-von-voltaires-mahomet/ Auch Voltaire praktizierte damit die später von F. Schiller formulierte Idee von der Schaubühne als moralischer Anstalt, dezidiert sprach letzterer in seiner Rede vom 26.6.1784 vor der kurpfälzischen „Deutschen Ge­sell­schaft“ darüber hinaus an: „Eine Schaubühne ist eine gesellschaftspolitische Anstalt und Instrument der Aufklärung.“

Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut ver­ehen zu sein, dass selbst dieje- nigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben.“(Descartes: Diskurs über die Methode, §1-1).

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur vernunft.“(Bertholt Brecht)

Alle großen Wahrheiten beginnen als Blasphemie.“(George Bernard Shaw)

Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.“(Friedrich Nietzsche)

Religion gilt dem gemeinen Mann als wahr, dem weisen als falsch und dem Herr­scher als nützlich.“(Napoleon).

Was für ein schlechtes Gewissen die Religion haben muß, ist daran zu ermessen, daß es bei so schweren Strafen verboten ist, über sie zu spotten.“(Arthur Schopenhauer, Parerga und Paralipomena II, Über die Religion, Anhang verwandter Stellen).

Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik… . Die Religion ist der Seufzer der be­drängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks. Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forde­­­­­­­­­­­rung seines wirklichen Glücks: Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.”(Karl Marx, „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung“, Marx-Engels-Werke, 1844, Bd.1, 378ff).

Jean Jacques Rousseau kritisierte in seinem 1762 in Paris erschie- nenen Werk „Vom Gesellschafts­vertrag oder Prinzipien des Staats-rechtes“ die Religion grundlegend als Quelle von Krieg und Macht­mißbrauch.

Heute beim Aufstehen kam mir der Gedanke, wie es doch recht merkwürdig ist, daß gerade die Völker, denen die Sonne besonders heiß auf den Schädel brennt, sie als Gott verehren.“(Otto von Bis- marck).

Wenn ein Gott diese Welt gemacht hat, dann möchte ich nicht der Gott sein.(aus Arthur Schopen­hauers Reisebuch um 1822).

Hingegen das Grundgeheimniß und die Urlist aller Pfaffen, auf der ganzen Erde und zu allen Zei­ten, mögen sie brahmanische oder mohammedanische, buddhaistische, oder christliche seyn, ist Fol­gendes. Sie haben die große  Stärke und Unvertilgbarkeit des metaphysischen Bedürfnisses des Men­schen richtig erkannt und wohl gefaßt: nun geben sie vor, die Befriedigung desselben zu besitzen, indem sie das Wort des großen Räthsels ihnen, auf außerordentlichem Wege, direkt zugekommen wäre. dies nur den Menschen Ein Mal eingeredet, können sie solche leiten und beherschen, nach Her- zenslust. Von den Regenten gehn daher die klügeren eine Allianz mit ihnen ein: die anderen werden selbst von ihnen beherrscht. Kommt aber ein Mal, als die seltenste aller Ausnahmen, ein Philosoph auf den Thron, so entsteht die ungelegenste Störung der ganzen Komödie.“ (Arthur Scho­penhauer, Parerga und Para­lipomena II, Kap.15, §176).

Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrueckliches Verbot zu denken.“ (Pierre Bayle 1647-1706 Philosoph der Aufklärung).

Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hin- reichend, eine Weltreligion zu be­grün­den, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu be- friedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Ver- achtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blu­tigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern.” “Wir finden in ihm die trau­rigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Übersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können. Dergleichen beweist, dass mit dem me­taphysischen Bedürfnis die metaphysische Fähigkeit nicht Hand in Hand geht.”(Arthur Scho­penhauer, aus: Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819, Buch 1, Kap.17).

Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben ma­chen will, daß er sich mit dem Erz­engel Gabriel unterhielte; daß er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Men­schen- verstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu ver­schaffen, sein Vaterland mit Feu­er und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch ent­schuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Ver­standes) er­stickt.“ (Voltaires 1740 in einem Brief an Friedrich den Großen, zitiert nach: „Der Glaube der Ungläubigen“ in:  Der Spiegel vom 22.12.2001).

Auch in seiner o.e. 1740 entstandenen Tragödie mit dem Titel „Mahomet“ bzw. „Le Fanatisme ou Mahomet le prophète“ („Der Fanatismus oder Mahomet der Prophet“) beschrieb Voltaire letzteren als skrupellosen, von seinen Begierden geleiteten Machtmenschen, der die Menschen bewußt täuscht und die Religion instrumentalisiert, um seine Ziele zu verfolgen.

Mohammeds Schwert und der Koran sind die tödlichsten Feinde der Zivili­sation, der Wahrheit und der Freiheit, die die Menschheit bisher erlebt hat.“ (William Muir, einer der bedeutendsten brit. Islamwissen- schaftler des 19.Jh., Autor einer vierbändigen Muḥammad-Biographie).

Seit die Religion des Islam in der Welt erschien, waren ihre Anhänger allen anderen Nationen gegen­über wie Wölfe und Tiger, alles zer- reißend, alles zerfleischend, was in ihre gnadenlosen Pranken fiel, zermahlen von ihren eisernen Zähnen; unzählige Städte so gründlich ausgelöscht, daß nur noch ihr Name existiert; so viele Länder, einst Paradiese, nun verlassene Ödnisse; so viele einst zahlreiche und mächtige Reiche, vom Erdboden verschwunden! So war und ist bis zum heutigen Tage das Wüten, der Zorn und die Rache dieser Zer- störer der Menschheit.“(Hilaire Joseph Pierre Belloc, brit. Schrift- steller).

Die Geschichte hat nur zu deutlich gezeigt, mit welcher Brutalität Mohammed seine Kritiker be­seitigte bzw. beseitigen ließ, wie er Verträge brach, Menschen verstümmelte, Lösegeld erpresste und den Stämmen Arabiens auf der Spitze seines Schwertes den Islam aufzwang. Wer sich diesen Pro­phe­ten zu seinem Vorbild auserkoren hat, wird sicherlich nicht die Absicht haben, die Demokratie noch demokratischer zu machen“ oder gar Humanität zu verbreiten (Zitat nach Michael Steiner: „Die is­lamischen Eroberer“, S.188).

Der Mohammedanismus lastet wie ein furchtbarer Fluch auf seinen Verehrern! Nebst dem fanatischen Wahnsinn, der in einem Menschen so gefährlich ist, ist diese beängstigend-fatalistische Gleichgültigkeit. Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich, leichtsinnige Gewohnheiten, schlampige Ackerbaumethoden, schwerfällige Wirt- schaftsgebräuche und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall da, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben. Eine ernie­drigende Sinnlichkeit beraubt dieses Leben von seiner Würde und seiner Verbesserung, das nächste von seiner Ehre und Heiligkeit. Die Tatsache, daß nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muß, sei es als Kind, als Ehefrau, oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei zwingend hinaus bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein.
Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluß der Religion lähmt die ge­sellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Moham- medanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krie­ger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wis­senschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Eu­ropas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“ (Winston Churchill: „The River War“, Bd.2, 1899, S.248ff).

„Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung re­du­zieren Geographie und Eth­nographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zwei­teilung in Gläubige und Un­gläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In die­sem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam.”(Karl Marx: “Kriegserklärung – Geschichte der orientalischen Frage“, Marx-Engels-Werke, Bd.10, S.170; urspr. aus: „New-York Daily Tri- bune“ Nr. 4054 vom 15.4.1854 ”).

Der Islam hat blutige Grenzen“ (Politikwissenschaftler Samuel Huntington: „Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert“, München 2002, S.421).

Mit dem Bekenntnis, daß es keinen Gott gibt außer Allah und das Mo- hammed sein Gesandter ist, ver­­pflichtet sich der gläubige Muslim zur Anerkennung und Einhaltung der Gesetze Allahs als ober­stes Gebot. Damit lehnt er zugleich jede Art von (menschlichen) Gesetzen ab, die sich nicht mit den Gebo­ten und Vorschriften Allahs vereinbaren lassen. Von daher ist eine Versöhnung zwischen einem nicht grund- legend reformierten Islam und der kulturellen Moderne prinzipiell ausgeschlossen. Einen nicht­-doktrinären Ausweg bietet hier nur die subjektive bzw. individuell-willkürliche Distanzierung von der ‚strengen’ Auslegungsform.“ – „Das Streben nach der Schaffung einer gott- zentrierten totalitären Kontroll­gesellschaft mit mittelalterlichen Grundzügen bedeutet einen Frontalangriff auf die in ihren Wurzeln aufklärungs-humanistisch und vernunftsphilosophisch konstituierten westlichen Gesell­schaften. Der Tatbestand, dass angesichts dieser externen Wiederkehr der geistig-religiösen Pest so wenig intellek­tuelle Abwehrbereitschaft zu konstatieren ist und im Gegenteil pseudo-progressive Kräfte sogar noch als Hilfs- und Verteidigungstruppen der Islamisten fungieren, stellt ist ein un­trügliches Verfalls­symp­tom dar.“ (aus Hartmut Krauss: „99,9 Prozent ,friedliebende Muslime‘? Zur Unhalt­bar­keit einer selbstbetrügerischen Standardlegende“, Fn.3 und Fn.8 in: http://www.hintergrund-ver­­lag.de/tex­te-islam-prozent-friedliebende-muslime.html).

Sobald Menschen anfangen, ihre außerhalb  rationaler Er­kenntnis befindlichen Glaubenssätze absolut zu setzen und  auch noch mit Strafnormen zu versehen, wird es gefährlich.“ (Autor unbekannt).

Der erste Schritt zur Wahrheit ist der Zweifel.“(Denis Diderot).

Das Interesse ist das ‚Sesam öffne dich‘ für das Reich der menschlichen Erfolge.“(Hans Heinrich Vogt, Astronom).

Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.“(Giordano Bruno).

Wir sollten niemals aus den Augen verlieren, daß der Weg zur Tyrannei mit der Zerstörung der Wahrheit beginnt” (Bill Clinton, Rede vom 15.10.1995 an der Universität von Connecticut;
Original: „The road to tyranny, we must never forget, begins with the destruction of the truth.“ http://www.presidency.ucsb.edu/ws/index.php?pid=50654).

Je mehr Leute es sind, die einer Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.“(Søren Kierkegaard)

„Das genaue Gegenteil, was allgemein geglaubt wird, ist meistens die Wahrheit.“(Jean de la Bru­yère).

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben.“ (Bertrand Russel).

Wenn ein wirklich großer Geist in der Welt erscheint, kann man ihn untrüglich daran erkennen, daß sich alle Dummköpfe gegen ihn verbünden.“ (Jonathan Swift).

„Leider stirbt in der Wissenschaft eine vorherrschende Meinung erst dann aus, wenn dessen Vertreter das Zeitliche segnen und eine neue Generation an dessen Stelle treten kann.“ (sinngemäß von Max Planck).

„Überzeugungen sind oft die gefährlichsten Feinde der Wahrheit.“ (Friedrich Nietzsche).

„Die meisten und schlimmsten Übel, die der Mensch dem Menschen zugefügt hat, entsprangen dem felsenfesten Glauben an die Richtigkeit falscher Überzeugungen.“ (Bertrand Russel).

Um einen falschen Gedanken mit Erfolg zu widerlegen, muß man bekanntlich ein ganzes Buch schreiben und den, der den Ausspruch getan hat, überzeugt man doch nicht.“(Otto von Bismarck).

In der Wissenschaft müssen wir … stets bereit sein, das uns verfügbare unvollkommene Wissen mit­zuteilen. Wir können nicht so argumentieren, daß wir warten müßten, bis alle Fakten erfaßt seien, denn wir wissen nur zu gut, daß alle Fakten nie erfaßt sein werden.“ (Gunnar Myrdal: „Das Wertprob­lem in der Sozialwissenschaft“, Hannover 1965).

Kein Buch ist endgültig, und niemand sagt das letzte Wort zu einer Sache, die wirklich von Be­deu­tung ist und die uns alle berührt.“(Gunnar Myrdal: „Das Wertprob­lem in der Sozialwissenschaft“, Han­­­nover 1965, S.260).

Wahrheit ist ewig, Wissen wandelbar – und die Verwechselung beider verheerend.“ (Madeleine L‘ Engle).

„Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß jeder sie verstehen muß.“ (Arthur Schopenhauer).

Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.“(Georg Christoph Lichtenberg).

„Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.“ (Aldous Huxley)

„… . Abweichende Meinungen werden heute schärfer sanktioniert als abweichendes Verhalten. Diese Sanktionen laufen zumeist nicht über Diskussionen, sondern über Ausschluss. … . Es gibt keine Frei­heit des Denkens ohne die Möglichkeit einer öffentlichen Mitteilung des Gedachten. … . Gedankenfreiheit bedeutet für die meisten Menschen nämlich nur die Möglichkeit, zwischen einigen wenigen Ansichten zu wählen, die von einer kleinen Minderheit öffentlich Redender und Schreibender verbreitet worden sind. Deshalb zerstört das Zum-Schweigen-Bringen abweichender Meinungen die Gedanken- freiheit selbst.
In der massendemokratischen Öffentlichkeit können sich die Mei- nungen der Einzelnen kaum zur Geltung bringen. Umso stärker ist der Druck der öffentlichen Meinung auf den Einzelnen und sein Meinen. Aus Angst vor Isolation beobachtet man ständig die öffentliche Meinung. Und öffentlich heißt eben: die Meinung, die man ohne Isolationsangst aussprechen kann. Wir fürchten also nicht, eine falsche Meinung zu haben, sondern mit ihr allein zu stehen. Die Isolationsangst regiert die Welt.  

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)

Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt, frei zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe)

Der französische Publizist und Pionier der Politikwissenschaft Alexis de Tocqueville bereiste 1831 die Vereinigten Staaten von Amerika und schrieb:  Bei den demokratischen Völkern scheine die öffentliche Gunst ebenso nötig wie die Luft, die man atmet, und mit der Masse nicht im Einklang zu sein, heißt sozusagen nicht leben. Diese braucht nicht die Gesetze anzuwenden, um die Andersdenkenden unterzukriegen. Die Missbilligung genügt (…). Ich kenne kein Land, in dem im Allgemeinen weniger geistige Unabhängigkeit und we­niger wahre Freiheit herrscht als Amerika.“ (s. FAZ vom 20.3.2013, http://www.faz.net/aktuell/politik/in­land/allensbach-analyse-tatsaechliche-und-gefuehlte-intoleranz-12120753.html)

                                                                                                                                                           Wer den Zorn der anderen fürchtet, schließt sich leicht der Meinung der scheinbaren Mehrheit an, auch wenn er es eigentlich besser weiß. Er bringt sich selbst zum Schweigen, um seinen guten Ruf nicht aufs Spiel zu setzen. Das ist der Ansatzpunkt für eine Dynamik, die Eli- sabeth Noelle-Neumann „Schweigespirale“ genannt hat. Sie wird heute von der Politischen Korrektheit genutzt.“(Prof. Nor­bert Bolz in: „Die neuen Jacobiner“, Focus Nr.37/2010).

Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern die abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Mei­nungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.“(Prof. Norbert Bolz).

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern, daß er nicht tun muß, was er nicht will“ (Jean-Jaques Rousseau).

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.“(Bertold Brecht).

Was ist Wahrheit? – Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt. Ihre Grün­de sind so lange unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, sie ununterbrochen zu wieder­ho­len.“(Oswald Spengler, aus: Der Untergang des Abendlandes).

Eine zweifelhafte Behauptung muß recht häufig wiederholt werden, dann schwächt sich der Zweifel immer etwas ab und findet Leute, die selbst nicht denken, aber annehmen, mit soviel Sicherheit und Beharrlichkeit könne Unwahres nicht behauptet oder gedruckt werden.“(Otto von Bismarck).

„Gelegentlich stolpern die Menschen über die Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.“(Winston Churchill).

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krie- ges und nach der Jagd.“(Otto von Bismarck).

Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.“(US-Senator Hiram Johnson 1917; u.a. Buchtitel von Rudyard Kipling).

Die Haltbarkeit aller Verträge zwischen Großstaaten ist eine bedingte, sobald sie in dem Kampf ums Dasein auf die Probe gestellt wird. Keine große Nation wird je zu bewegen sein, ihr Bestehen auf dem Alter der Vertragstreue zu opfern, wenn sie gezwungen ist, zwischen beiden zu wählen.“(Otto von Bismarck).

Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“(Voltaire).

Historische Wahrheit kann nicht durch das Strafrecht festgeschrieben werden“ (Friedrich Karl From­me: Strafrecht und Wahrheit, FAZ 22.4.1994).

Zu den … we­sentlichen Unvollkommenheiten der Geschichte kommt noch, daß die Ge­schichts­muse Klio mit der Lüge so durch und durch inficirt ist, wie eine Gassenhure mit der Syphi­lis.”(Arthur Scho­pen­hauer, Parerga und Paralipomena II, § 238).  

Was die Vernunft dem Individuo, das ist die Geschichte dem menschlichen Geschlechte. Vermöge der Vernunft nämlich ist der Mensch nicht, wie das Tier, auf die enge, anschauliche Gegenwart beschränkt, sondern erkennt auch die ungleich ausgedehntere Vergangenheit, mit der sie verknüpft und aus der sie hervorgegangen ist; hierdurch aber erst hat er ein eigentliches Verständnis der Gegenwart selbst und kann sogar auf die Zukunft Schlüsse machen … Dem nun analog ist ein Volk, das seine eigene Geschichte nicht kennt, auf die Gegenwart der jetzt lebenden Generation beschränkt: daher versteht es sich selbst und seine eigene Gegenwart nicht; weil es sie nicht auf eine Vergangenheit zu beziehn und aus dieser zu erklären vermag; noch weniger kann es die Zukunft anticipiren. Erst durch die Geschichte wird ein Volk sich seiner selbst vollständig bewußt.“(Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung, Bd.2, Ergänzung zum 3. Buch, Kap.38: Ueber Geschichte).

Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“ (Bertold Brecht)

Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.“ (Johann Wolfgang von Goethe).

Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.“ (Friedrich Nietzsche, aus: Menschliches, Allzumenschliches)

Der größte Dummkopf kann nicht soviel Unsinn reden, wie ein Intel-lektueller, der ideologisch ver­blendet ist.“(Otto von Bismark).

Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wie­der gepre­digt wird – und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzykl­opädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“(Johann Wolfgang von Goethe, Eckermann-Gespräche, Dienstag, den 16.12.1828)

Wenn man sagt, daß man einer Sache grundsätzlich zustimmt, bedeutet das, daß man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.“(Otto von Bismarck).

Wer die Wahrheit nicht kennt, der ist nur ein Dummkopf. Wer die Wahrheit kennt und sie Lüge nennt, ist ein Verbrecher!“(Berthold Brecht, aus: Leben des Galilei).

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“(Benja­min Franklin, auch Thomas Jefferson zuge- schrieben).

“Es ist gefährlich, Recht zu haben, wenn der Staat Unrecht hat!”(Vol-taire).

Ein Fürst braucht nur zu siegen und seine Herrschaft zu behaupten, so werden die Mittel dazu stets für ehrenvoll gelten und von jedem gepriesen werden.“(Niccolò Machiavelli).                                                                                                                                                                                                                                                        „Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert, wie man sich das vorstellt und nur die, welche hinter die Kulissen schauen können, er- kennen, wer das ist.“(aus Benjamin Disraelis Novelle „Sybil“ von 1845).

Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht.“ (Paul Valéry, franz. Essayist und Philosoph).

Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.“ (sowohl Thomas Jefferson als auch Benjamin Franklin zugeschrieben).

Ein Fürst braucht nur zu siegen und seine Herrschaft zu behaupten, so werden die Mittel dazu stets für ehrenvoll gelten und von jedem gepriesen werden.“(Niccolò Machiavelli).

Die Sklaverei läßt sich noch bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt.“(Ernst Jünger).

Die moderne Diktatur kommt nicht mit braunen oder schwarzen Uni­formen daher. Wir machen das mit Unterhaltung, mit Fernsehen, mit Spaß, Spaß. Und einer Erzie­hung, die verdummt.“(Gore Vidal in: Stern 36/2000).                                                                                                                                                                                                                                                                        Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.”(Berthold Brecht).

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.“(Thomas Mann, aus: „Der Zauberberg“).

Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen das eigene Ideal.“(Nietzsche)

„Bonis nocet, qui malis parcit”/ „Den Guten schadet, wer die Schlechten schont“ (altrömisches Sprichtwort).

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“ (Albert Einstein).

Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.”(Immanuel Kant).

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen… wird am Ende beides verlieren.“ (Benjamin Franklin).

Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.“ (Niccolò Machiavelli).                                                                                                                                                                                             „Die Armee ist die vornehmste aller Institutionen in jedem Lande; denn sie allein ermöglicht das Bestehen aller übrigen Einrichtungen. Alle politische und bürgerliche Freiheit, alle Schöpfungen der Kultur, der Finanzen stehen und fallen mit dem Heere.“(Otto von Bismarck)

Alle menschlichen Einrichtungen sind unvollkommen – am aller- meisten staatliche.“(Otto von Bis­marck).

Kein Mensch ist gut, der keine Feinde hat.“ (Sir Percy Hobart).

Keine Festung ist so stark, daß Geld sie nicht einnehmen kann.”(Marcus Tullius Cicero).

 

Zum „politischen“ Islam:

Der Islam ist eine politische Religion, die ihre religiöse Rechts- ordnung, die Scharia, durchsetzen will. Das Christentum ist demge- genüber nachhaltig säkula­risiert. Es trennt das Religiöse vom Poli­tischen, das Jenseits vom Diesseits, die Kirche vom Staat. Nur eine solche Religion kann den Schutz durch das Grundgesetz bean- spruchen. Das ist die Logik des Religions-pluralismus. Die Säkula- risation ist die größte Kulturleistung Europas. Kein Bürger darf in einer Republik, die demokratisch sein muß, das Wort Gottes über die Gesetzgebung und die Gesetze stellen, und keiner darf versuchen, durch Mehrheitsentscheidung das Gemeinwesen zu einem Gottes­­­staat zu machen. Das mißachtet die Gren­zen der Religionsgrund-rechte. … . Der Islam würde sein Wesen als Lebens- und Rechtsordnung auf­geben, wenn er sich säkularisieren wollte oder sollte.“(Prof. iur. Karl Albrecht Schachtschneider im Interview mit einem Mitarbeiter der Zeitschrift Sezession, News4Press.com 19.2.2011).

Nach dem Urteil von  Professor Dr. jur. Karl Doehring sind Scharia und GG unvereinbar (s. „Niemand kann zwei Herren dienen“ vom 23.9.2010 in der FAZ).

Prof. Christine Schirrmacher durchleuchtet Ṭariq Ramaḍâns (d.i. der Enkel des Gründers der Muslimbruderschaft!) Einstellung bzgl. der behaupteten Ver­einbarkeit von Islam und Demokratie durch Auf- decken verschieden interpretierbarer  Schlüssel­be­griffe (sog. Nebel-deutsch), in: http://www.islaminstitut.de/Vollanzeige-Pressemittei­lung.54+M5159079fe7b.0.html).

So lange der Islam als solcher und eine möglichst getreue Nach­ahmung der arabischen Gesellschaft des 7. Jahrhunderts n. Chr. von theologisch oder sogar politisch einflussreichen Stellen als gleichbe­deutend betrachtet wird mit Gerechtigkeit, Fortschritt und wahrer Zivilisation, so lange ist eine kri­ti­sche Auseinandersetzung mit den Ansprüchen der Scharia nicht zu erwarten. (…) Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die offizielle Theologie einer historisch-kritischen Betrachtung der Scharia in abseh­barer Zeit zu öffnen beginnt.“ – „Dieser Auslegung ist jedoch nicht Tür und Tor geöffnet. In erster Linie gelten hier die Abhandlungen maßgeblicher Theologen und Juristen aus frühislamischer Zeit als wegweisend bis in die Moderne.“ (Prof. Dr. Christine Schirrmacher in: „Die Bedeutung der Menschen­rechts- diskussion“, s. http://www.igfm.de/Islamische-Menschen-rechtserklaerungen-und-ihre-Kritiker-Eiwaen.1035.0.html).

Dr. Hans-Peter Raddatz: „Wir reden in Islam nicht nur über eine Reli- gion. Wir reden insbesondere auch über ein sehr stringentes Rechts- system. Man kann es in Teilen sogar totalitär nennen, weil die Gläu­bigen in Anführungsstrichen unter einem sehr sehr strikten Kontroll- system stehen. Und man braucht nur an die Stellung der Frau zu erinnern. Allein schon die Verhüllung der Frau ist eine Uni­formierung, die ihre Individualität entsprechend einebnen soll.“(aus: „Wie ein Islamismuskritiker bedroht wird: Mordaufruf im Internet“, in: http://www.haga­lil.com/ar­chiv/2005/10/rad­datz-0.htm).   

Auf dem Reißbrett können sich die Demokratie im Orient nicht entwickeln, … .“ – „… das islami­sche Gesetz reguliere das Leben bis ins kleinste Detail – damit sei kein Raum für demokratische Entwick­lungen. Wenn wir Parlamente bisher im Ori­ent hatten, dann waren das aufgesetzte oder sind auch aufgesetzte Strukturen, die aber letztendlich ihre Verfassung in der Scharia beziehungsweise im Koran haben, … .“  –  „Und die Muslimbrüder haben nun insbe­sondere in Ägypten und in Saudi-Ara­bien die Vormacht, was das Recht betrifft, die Einflüsse auf die Anwaltschaft, Richterschaft und so weiter, an sich ge­ris­sen. Die haben einen Marsch durch die In­stitutionen hinter sich. Insofern kann man nur es als eine Frage der Zeit bezeichnen, bis die Muslim­brüder in der Regierung in Ägypten sitzen.“ – „Die Säkularisie- rung in Europa ist aus der Wissenschaft heraus angetrieben worden bis auf den heutigen Tag und so eine Be­wegung kann, konnte es und wird es bis auf weiteres im Islam nicht geben, weil Wissenschaft diame­tral dem islamischen Gesetz der Vereinnahmung des einzelnen Men­schen durch die Vorschriften des Koran und der Tradition entge- genstehen. Das ist ja auch der Haupt­grund, weshalb die Wissen- schaft danieder liegt die ganze Zeit schon. … .“ (Ausschnitte des Gesprächs zwischen Dr. Hans-Peter Raddatz und Jürgen Liminski zu den Unruhen in Nordafrika und den dor­tigen Demo­kratisierungs- bestrebungen in: http://www.dradio.de/dlf/sendun­gen/inter­view_dlf/1399235/) .

Der schweizer Islamwissenschaftler Dr. Lukas Wick (s. Disseration Islam und Verfassungsstaat. Theologische. Versöhnung mit der poli- tischen Moderne?) folgert aus der gegenwärtigen Situation, „dass Islam und Verfassungsstaat nicht miteinander vereinbar seien.“ –  „Ebenso würden sich die muslimischen Gelehrten der rechtlichen Gleichbe- rechtigung von Muslimen und Nichtmuslimen ver­schließen und dabei auf die theologische Vorstellung von der islamischen Urnatur des Menschen zurückgreifen.“(vgl. http://www.bpb.de/files/S4VQSQ.pdf).                                                                                                                                                                                                                                                                          „Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung. In der Begriff­lichkeit des Islam heißt das: Es müsse das Dar al-Islam (Haus des Islam) auf die gesamte Erde au­sgeweitet werden, um es in ein Dar al-Salam (Haus des Friedens) zu verwandeln. Selbst noch die liberalere islamische Reformtheologie hebt al-Taq- hallub (Dominanz) als Wesensmerkmal des Islam hervor.“ – „Die Forderung nach einem „Dialog mit dem Islam“ wurde schon lange vor dem 11. Sep­tember erhoben. Seitdem jedoch wird er geradezu fieberhaft geführt. Aber was für eine Art von Dialog findet da statt? Dafür ein Beispiel: Der Bischof von Hildesheim wollte dem Dialogaufruf folgen und suchte den Imam einer Moschee auf, um eine christlich-islamische Begegnung herbeizuführen. Der Imam empfing den Bischof höflich und überreichte ihm ein Exemplar des heiligen Buches der Mus­lime. Der Bischof nahm den Koran dankend entgegen und wollte dem Imam als Gegengabe die Bibel schenken. Doch der sah ihn entsetzt an und lehnte es ab, das Buch auch nur anzufassen.“ – „Von eini­gen deutschen Islamexperten wird behauptet, den Islam verbinde mit dem Christentum eine histori­sche Ehe. … . Doch diese „Ehe“-Vorstellung ist nur dem Wunschdenken wohlmeinender deutscher Idealisten geschuldet. Und bevor man einen Dialog führt, muss man sich doch fragen: Verstehen beide Seiten darunter überhaupt dasselbe? Seit der Wandlung Europas vom „christlichen Abendland“ zur säkularen west- lichen Zivilisation bedeutet Dialog hier: diskursiver Austausch, nicht aber Missionie­rung Andersgläubiger. Eine vergleichbare Entwicklung hat im Islam jedoch niemals stattgefunden“ –  Um ehrlich miteinander sprechen zu können, müsste man sich zunächst eingestehen, dass nicht einmal die gemeinsam benutzten Begriffe für beide Seiten das- selbe bedeuten. So bezeichnet das Wort „Frie­de“ im Islam nichts anderes als die Ausweitung des Dar al-Islam auf die gesamte Welt – etwas ganz an­deres also als der aufgeklärte „ewige Friede“ Kants. Auch unter Toleranz versteht der Islam etwas anderes als die westliche Aufklärung, nämlich die Duldung nicht-islamischer Monotheisten – also nur von Juden und Christen – als Dhimmi (Gläubige, jedoch zweiter Klasse), das heißt: als geschützte, aber unmündige Minderheiten. Es führt kein Weg daran vorbei, von den Muslimen zu fordern, ihr Ver- ständnis von Toleranz und von Frieden im Sinne einer Akzeptanz des Pluralismus zu revidieren und auf die Doktrin des Dschihad als Eroberung zu verzich­ten. … .“(Prof. Bassam Tibi in: „Selig sind die Belogenen“, DIE ZEIT 2002/23, 31.5.2002; s. http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/tex­te/0europa1.html).

Das harmlose Gesicht des Islams ist zu sehen, wenn Muslime in der Minderheit sind – das andere zeigt sich, wenn sie in der Mehrheit sind.”(Sabatina James in der am 24.1.12 ausgestrahlten Hörfunk­sendung von Bayern 2 “Eins zu Eins. Der Talk”, http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bay­ern2/mp3-download-podcast-eins-zu-eins-der-talk.shtml).

The great majority of Muslims are ignorant of Islam, just as I was prior to reading the Quran and the Sira. But this does not mean they are harm- mless. All it takes for a moderate Muslim to become a jihadi terrorist is a life crisis. In such situations we all turn to our god. When a Muslim turns to Allah he be­comes dangerous.”(Ali Sina, Ex-Muslim, in: „About“ von : http://alisina.org/about/).

Da der Islam nicht nur den privaten Glauben des einzelnen, sondern das gesamte öffentliche Leben bestimmt, können Muslime den Islam eigentlich nur dort ganz leben, wo es ihnen ermöglicht wird, nach is- lamischen Gesetzen zu heiraten, sich scheiden zu lassen, zu erben, zu fasten, zu beten u. v. a. m.“(Chr. Schirrmacher, Fn.5 in: http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/Jihad_im_Islam_Schirrmacher.pdf)

„Die Multi-Kulti-Haltung ist naiv … . … [Muslime] politisieren den Islam, stellen ihren Glauben provokant und fordernd zur Schau. Und sie bauen Parallelgesellschaften auf. Ohne Scheu sagen junge Muslime in Kameras, dass sie jenes Land, in dem sie leben, verachten.” Selbst wenn es sich noch um eine Min­derheit handele, sei sie „stark genug, um die Mehrheit einzuschüchtern. So weit, dass man sich nicht mehr traut, über Zwangsheirat und Ehrenmorde offen zu reden.” Dass das Kopftuch, „ein Symbol für den Vormarsch des politischen Islam“, im Straßenbild zunehme, könne man auch in Österreich nicht bestreiten. (Seyran Ates, aus Istanbul stammende Berliner Anwältin und SPD-Politikerin in: Standard/Wien, 25.4.08).

“ … jetzt zeigt sich, dass sich der politische Islam letztlich nicht verstellen kann, jetzt kommt hinter den Kulissen notorischer Abwiegelung sein wirkli­ches Programm ans Tageslicht: die Langzeitstrategie einer schleichenden Islamisierung im Herzen Europas. Da ist eine destruktive Macht am Werk, die jenseits von Lippenbekenntnissen den freiheitlichen Errungenschaften des demokratischen Verfassungsstaates feindlich gegenübersteht. … . Also ­ Schluss gemacht mit der deutschen Scheu, ja, der deutschen Feigheit, Kritik am Islam und dem inflati­o­nären Bau von Großmoscheen zu üben; Schluss mit der Blauäugigkeit einer von der Regierung ein­be­rufenen “Islamkonferenz”, an deren Tisch in Gestalt muslimischer Verbandsfunktionäre potentielle Zerstörer der demokratischen Republik sitzen und sich eins ins Fäustchen lachen, weil ih­nen Freihei­ten gewährt werden, die sie sofort abschaffen würden, wenn sie könnten, wie sie wollten.“(Ralph Gior­dano, Autor und Publizist, mit Blick auf die Islamisierung, FAZ, 3.4.09).

Wer sich in der Islam-Diaspora Europas auskennt, weiß, dass nicht nur die Islamisten von einem islamischen, von der Scharia beherrschten Europa träumen; auch orthodoxe Moslems tun dies und rechnen Europa durch demographische Islamisierung durch Migration zum Dar al-Islam/Haus des Islam.“(Bassam Tibi:  Europa droht eine Islamisierung in: Die Welt, 28.5. 2002).

Man muss offen sagen, die Religion des Islam erlaubt die Integration nicht. Ein Muslim darf sich einem Nichtmuslimen nicht fügen. Wenn er in der Diaspora lebt, dann ist das eine Notsituation, und er kann sich absondern. Das besagt die normale Religion und nicht die fundamen- talistische Varian­te.„(Bassam Tibi:“ in: http://www.focus.de/politik/ausland/ausland-4500-web-seiten-zum-gottes­krieg_aid_212212.html).

Der erste ministerpräsident und langjährige Regierungschef von Singapur Lee Kuan Yew, seit 2004 Minister Mentor, schreibt in seinem neuen Buch “Hard Truths To Keep Singapore Going”, Singapur 2011, man könne Menschen aller Hautfarben, Rassen, Sprachen und Religionen in einen Staat integrieren – mit Ausnahme von Musli­men.

Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nation zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremd­herrschaft zu verewigen.“(Friedrich Engels).

Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den National­charak­ter, die Eigenheiten ihres Geistes und ihre Sprache nimmt.“(Immanuel Kant)

 

Ausgewählte Suren und Ḥadîṯe *:

(Aussagen in Klammern sind (Ergänzungen) bzw. [Erläuterungen])

Er [d.i. Allâh] ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion ge­schickt hat, um ihr [d.h. der wahren Religion (des Islam)] zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt – auch wenn es den Heiden zuwider ist.“(Sure 61, 9).

Die (wahren) Gläubigen sind diejenigen, welche an Allâh und seinen Gesandten glauben … .“(Sure 24, 62).

„… Welche Tat ist am besten? Er [d.i. Muḥammad] antwortete: Der Glaube an Allâh. … Welche dann außer dieser?  … Der Einsatz (ǧihâd!) für die Sache Allâhs.“(ḥadît  Nr.118 aus der Sammlung ṣaḥîḥ Muslim).

Es gibt Leute, die wegen Beute, andere wegen Ruf, während andere mit der Absicht kämpfen, An­sehen zu gewinnen. Welcher von denen kämpft dann auf dem Wege Allâhs [d.i. ǧihâd]? Der Prophet sagte: Wer mit der Absicht kämpft, das Wort Allâhs zu erhöhen, der kämpft auf dem Wege Allâhs!“(ḥadîṯ Nr.3524 aus der Sammlung ṣaḥîḥ Muslim).

Und tötet sie [d.i. die Ungläubigen], wo (immer) ihr sie zu fassen be- kommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch (Gäubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, ist schlimmer als Töten. … .“(Sure 2, 191).

Und kämpft gegen sie [d.i. die Ungläubigen], bis niemand (mehr) ver- sucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen [d.i. fitna**] und bis nur noch Allâh verehrt wird! … .“(Sure 2, 193).

[** Der ägyptische Theologe, Religionsminister (wazîr al-auqâf, 1996- Jan. 2011) und gleichzeitig Präsident des Obersten Islamischen Rates der Republik, Dr. Maḥmûd Zaqzûq, formulierte den fitna-Ge­danken hinsichtlich andererreligiöser Bekenntnisse so: „Niemand hat das Recht, gegen seine Glaubensauffassungen einzuchreiten, solange er seine Gedan­ken für sich behält und sie nicht unter den Leuten verbreitet, um sie durcheinander zu bringen in Be­zug auf ihre mora- lischen Werte. Versucht er aber, diese verkehrten Gedanken, die im Widerspruch zu den Be­kennt­nissen und Moralauffassungen der anderen Mitmenschen stehen, zu verbreiten, so ver­stößt er damit gegen die allgemeine Ordnung des Staates, in dem er lebt, weil sich dadurch Zweifel unter seinen Mitbürgern ausbreiten, die zum Aufruhr führen können. Jeder, der sich so verhält, wird der Bestrafung unter- worfen. Er kann sogar des Hochverrats angeklagt werden, der mit dem Tod be­straft wird, nicht weil er seinen Glauben abgelegt hat, sondern weil er durch seine Gedanken Ver­wirrung im Staat verbreitet und gegen seine Ordnung verstoßen hat.“ (aus: Maḥmûd Zaqzûq: “Fragen zum Islam”, 2004, S.107f).                                                                     Damit rechtfertigt Zaqzûq auch die Todes-fatwâ von 1989 gegen S. Rushdie (!) auf S.109f].

Und rüstet wider sie [d.i. die Ungläubigen], soviel ihr an Kriegsmacht und Schlacht­rossen (?) (auf­zubringen) vermögt, um damit Allâhs und Eure Feinde einzuschüchtern und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt, wohl aber Allâh! … .“(Sure 8, 60).

Und laßt nicht nach [erg.: in Eurer Bereitschaft], den Feind aufzusu- chen (und zum Kampf zu stel­len)! … .“ (Sure 4, 104).

Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen statt der Gläubigen zu Freunden [Pl.: `auliyâ` zu Sg.: walî: Helfer, Beistand, Wohltäter, Freund, Nahestehender, Schutzherr, Patron, Vor­mund, … Un­ter­haltspflichtiger, Herr, Besitzer] nehmen. Wer das tut, hat keine Ge- meinschaft (mehr) mit Al­lâh. … .“(Sure 3, 28).

Muḥammad ist der Gesandte Allâhs. Und diejenigen, die mit ihm (gläubig) sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander.“(Sure 48, 29).

Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freun- den! … . Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen). Allâh leitet das Volk der Frevler nicht recht.“(Sure 5, 51).

Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht Leute zu Freunden/Vertrauten, die außerhalb eurer Gemeinschaft stehen! …“(Sure 3, 118).

Sie möchten gern, ihr wäret (oder: würdet) ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ih­rer­seits) um Allâhs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glau­ben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Hel- fer.“(Sure 4, 89).

Diejenigen aber, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, werden die Insassen des Höllenbrandes sein.“(Sure 5, 86); s.a. Sure 9, 49; Sure 47, 12; 2, 217.

„… . Und da erregten wir unter ihnen [d.i. den Christen] Feindschaft und Haß (ein Zustand, der) bis zum Tag der Auferstehung (andauern wird). … .“(Sure 5,14).                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            „Diejenigen, die ungläubig sind, die Leute der Schrift [d.i. Juden und Christen wegen Thora und Evangelium] und die Heiden, werden der- einst im Feuer der Hölle sein und ewig darin bleiben.  Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.“(Sure 98, 6).

Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‚Gott ist Christus, der Sohn der Maria.‘ … .“(Sure 5, 17).

Verschiedenes ist daher Muslimen nur deshalb verboten, weil die Ungläubigen es schätzen (vieles davon ist dann im jenseitigen Para­dies wieder erlaubt, wie Wein, goldene/silberne Gegenstände); Muslime sollen sich von diesen (Juden, Christen werden explizit ge­nannt) deutlich unterscheiden. (s. ḥadît Nr.3926 ṣaḥîḥ Muslim; Beispiel in: Nr.3968 u.v.a) und ihnen nicht im Brauchtum folgen (s. Nr. 4822).

Welche Sünde ist am schwersten vor Allâh?  … Daß du neben Allâh etwas Ebenbürtiges machst.“(ḥadît Nr. 124 bzw. 126 ṣaḥîḥ Muslim). Darunter fällt jegliche gesetzgebende Macht, welche nicht mit Allâh identisch ist!

* Übersetzung der aḥâdîṯu gemäß der saudischen Religi­onsbehörde im Abgleich mit dem arabischen Original durch den Autor.

 

Zum Begriff „Islamophobie“:

Iranische Mullahs instrumentalisierten 1979 den Begriff „Islamo-phobie“, um Frauen, welche sich nicht unter dem Ḥiǧâb zwingen lassen wollten, zu diffamieren. (Quelle: Caroline Fourest und Fiam­metta Venner in „Libération“, 17.11.2003)

Ali Sina: „,Islamophobia‘ is ad hominem“, 26. Mai 2006: http://www.faithfreedom.org/oped/sina60526.htm).

 

Bedenkliche Äußerungen von muslimischer Seite:

Allâh ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Der Dschihad ist unser Weg. Zu sterben in der Art Allâhs ist unsere größte Hoffnung.“(Wahlspruch der Muslimbruder­schaft).“

Eigentlich ist jeder Muslim Salafist, wenn er sich denn an den Koran hält“ (als gemäßigt geltender Imâm des „Arabischen Frühlings“ Bachir ben Hassen, in: http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,54hu9k3jt26rxree~cm.asp ).

Der Säkularismus kann in einer islamischen Gesellschaft niemals allgemeine Anerkennung finden. … Da der Islam ein umfassendes System von Gottesdienst (ʽIbâda) und Gesetzgebung (Šarîʽa) ist, bedeutet die Akzeptanz des Säkularismus die Aufgabe der Šarîʽa, eine Leugnung der göttlichen Anleitung und ein Zurückweisen von Allâhs Vorschriften. Es ist in der Tat eine falsche Behauptung, daß die Šarîʽa den Anforderungen der Gegenwart nicht ge­nügt. Die Akzeptanz einer Rechtsprechung, die von Menschen entworfen wurde, bedeutet einen Vor­­rang des begrenzten Wissens und der begrenzten menschlichen Erfahrung gegenüber der göttlichen Führung. ,Sagt! Wißt Ihr es besser, als Allâh?‘ (Koran 2:140). Aus diesem Grund ist der Ruf nach Sä­kularisierung unter den Muslimen Atheismus und eine Zurückweisung des Islam. Ihre Akzeptanz als Grundlage für Herr- schaft anstelle der Šarîʽa ist geradezu Apostasie [ridda].“(Yûsuf al-Qaraḍâwî in seinem Buch „How the Imported Solutions Disastrously Affected Our Um­mah, in: http://islamicweb.com/beliefs/cults/Secularism.htm Abs.2 und Anf. Abs.3, ins Deutsche übertragen).

Es liegt in der Natur des Islams, zu herrschen und nicht beherrscht zu werden, seine Gesetze allen Nationen aufzuzwingen und seine Macht über den gesamten Planeten auszuweiten.“(Ḥassan al-Bannâ: „Auf- bruch zum Licht“ (naḥwa_n-nūr) 1936; H. al-Bannâ war Gründer der Muslimbruderschaft: Ihr Vordenker war Sayyid Quṭb mit seiner Schrift „Zei­chen auf dem Weg“ – maʽâlim fî_ṭ- ṭarîq  الطَّريق في مَعالِم von 1964, online in englischer Übersetzung: http://web.archive.org/web/20030412193900/http://www.wponline.org/vil/Books/SQ_Milestone/default.htm).

Wenn erst die Scharia einge­führt ist, wird sich dieses Land in einen friedlichen Hafen verwandeln… Wenn Dieben die Hand abge­hackt wird, stiehlt niemand mehr. Wenn erst einmal Ehebrecher gesteinigt werden, wird niemand mehr dieses Verbrechen verüben. Das ist der Grund, warum wir es (die Einfüh­rung der Scharia) der brit.n Gesellschaft nahelegen.”(Scheich Suhaib Hasan, Generalsekretär des 1. Londoner Scharia-Gerichts, in: The Times, 21.7.09, übersetzt ins Deutsche).

Unser Streit geht nicht um Gott. Schlagt euch das aus dem Kopf”, soll der Religi­ons­führer Âya­tullâh Ḫumaini angeblich 1981 in einem Moment von geradezu übermenschlicher Aufrichtigkeit engen Vertrauten ge- standen haben, „es geht auch nicht um den Islam. Das ist Unsinn. Jeder von uns will die Macht, die ganze Macht”(aus: Dieter Bed- narz/Erich Follath: „Der Prophet und der Satan“, in: Spiegel, 2/2003, 15. v. 1.7.2003).

Wir machen kei­nen Unterschied zwischen Zivilisten und Nicht-Zivilisten, zwischen Unschuldigen und Schuldigen – nur zwischen Moslems und Ungläubigen. Und das Leben eines Ungläubigen ist wertlos!“(Imam Scheich ʽUmar Bakrî Muḥammad, zitiert in „Publica“, Portugal, 20.4.2004).

Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind.“ Original türk: „Demokrasi amaç değil, araçtır. […] Camiler kışlamız, minareler süngümüz, kubbeler miğferimiz, müminler as- kerimiz.“(Recep Tayyip Erdogans, Ziya Gökalp zitierend auf einer Wahlveranstaltung am 6.12.1997, zitiert nach „Die Welt“, 22.9.2004).

Man solle „De­mokratie nicht als Ziel, sondern als Mittel“ begreifen (R. T. Erdogan als Mitverfasser eines Manifests seiner Partei 1997; zitiert z.B. in: http://europenews.dk/de/node/26875).

Demokratie ist wie eine Straßenbahn. Wenn du an deiner Haltestelle angekommen bist, steigst du aus.“ oder engl.: „De­mo­cra­cy is like a streetcar. When you come to your stop, you get off.“(R. T. Erdogan in: “New York Times”: “The Erdogan Experiment”, 11.5.2003).

Demokratie widerspricht der Herrschaft Allâhs. Demokratie ist dem Islam fremd.“(Ayyub Axel Köh­ler, ehem.Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutsch­land, zitiert u.a. in einem Referat des kath. Theologe Wilfried Puhl-Schmidt, Augsburger Allgemeine, 27.5.2011,  http://www.augsburger-allgemeine.de/wertingen/Islam-und-Demokratie-bieten-Konfliktstoff-id7884126.html).

Dank eurer demokrati­schen Gesetze werden wir bei euch eindringen, dank unserer religiösen Gesetze werden wir euch beherr­schen.“(Imam von Izmir zu den christlichen Teilnehmern eines Dialogtreffens laut Bericht von Bischof Bernardini auf der Europa-Synode 1999 in Rom, Quelle: http://www.theology.de/religionen/oekumene/christlichislamischerdialog/index.php, zitiert auch in N. Keleks Buch „Die fremd Braut“ S.253).

Im Interview wurde Dr. med. Nadîm Elyâs, Vorsitzender des ZMD 1994-2006, von Uta Rasche gefragt, ob der säkulare Rechtsstaat die unumstöß­liche Grundlage sei. Seine Antwort: „Ja, solange Muslime in der Minderheit sind„(FAZ vom 1.2.2005).

Muslime sollen sich in westlichen Staaten friedlich verhalten – bis sie stark genug sind für den Dschi­had“(Muḥammad Taqî ʽUṯmânî, sunnit. Reli- gionsgelehrter, in: Times, 8.9.2007).

Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemi­sphäre ein­zufal­len. Und gewiss nicht als Freunde. Denn sie wer­den als Ero­be­rer kommen. Und sie werden sie ero­bern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unse­rer Frauen wird uns den Sieg schen­ken.“(Passage aus der Rede von  Mohammed bin Ibrahim Boukhar­rouba (nom-de guerre: Houari Boumedienne,  2. alge­rischer Staatspräsident 1965-1978, vor der UNO-Generalver­sammlung 1974; Quelle: http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_3041/  Ausga­be: Nr. 61, 3/2011).

„Im Jahr 2100 werden 35 Millionen Türken in Deutschland leben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das was Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.”(Vulgar Öger, türkischstämmiger Touristik-Unternehmer und SPD-Europa-Politiker in: Hürriyet, 26.5.04). 

„Die Zeit arbeitet für uns. Unsere Frauen haben immer einen dicken Bauch. Die Christinnen haben immer weniger Kinder. Wenn wir 50 Prozent erreicht haben, muß das Grundgesetz weg und der Koran regieren. Die Regierenden müssen Muslime sein. Es muß endlich Schluß sein mit dem Götzendienst der Christen, Jesus als Gott anzubeten.“(Der in Köln lebende Muslim M.A. Rassoul in einem Gespräch mit einem CM-Mitglied (CM: “Chri­sten begegnen Muslimen”), Köln im September 1997, in: Prof. Adelgunde Mertensacker, ‘Muslime erobern Deutschland’, Lippstadt-1/1998, S.65).

Bis zum Ende des Jahrhunderts müssen wir noch fünfzehn Millionen Türken nach Deutschland exportieren“. Schmidt: „Das wird nicht stattfinden, das werden wir nicht zulas­sen“. Demirel beharrte: „Warten Sie mal ab. Wir PRODUZIEREN die Kinder, und Ihr werdet sie aufnehmen.“(Sulayman Demirel, ehemaliger türkischer Regierungschef zu Helmut Schmidt (Quelle: Die Zeit, Heft “Zeit-Punkte”, Nr. 1/1993).

Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre den Deutschen“(Çigdem Akkaya, stellvertretende Direktorin des Essener Zentrums für Türkei-Studien in: WAZ vom 27.03.2002).

„ … Nie werden Muslimische Natio­nen etwas dulden, was sich aus- drücklich gegen den Islam richtet … wer auch immer gegen den Islam aufsteht, wird nichts als Haß und Widerstand ernten … Zwi­schen dem Islamischen Glauben und den nichtislamischen gesellschaftlichen und staatlichen Einrichtungen kann es weder Frieden geben noch Koex- istenz. … Unter den Bedingungen der Gegenwart bedeutet dieser Wunsch [nach einem Islami­­­schen System], sich kraftvoll für eine große Islamische Föderation einzusetzen, die von Ma­rokko bis Indonesien reicht und von Zentralafrika bis nach Zentralasien…. Die Frage nach laizi­stischen Grund- sätzen stellt sich gar nicht erst, der Staat sollte vielmehr Ausdruck und Anwendung sittlicher Werte­systeme sein. … Der Aufbau eines Islamischen Systems erweist sich damit als der vollendete Akt aller Demokratie.“(Alija Izetbegović in: „Die Islamische Ordnung. Aus dem poli­tischen Pro- gramm des bosnischen Präsidenten“, Edition Neue Wege, Berlin 1993. Es enthält das 2. Ka- pitel der „Islamischen Deklaration“). Der ehem. Präsident der Republik Bosnien-Herze­go­wina unterbrei­tete bereits 1970 zunächst in Saudi-Arabien seine Islam. Deklara­tion.

Die islamische Verpflichtung auf die Scharia ist immerwährend, nicht verhandelbar und unbe­fri­stet.“ (Mustafa Cerić, Großmufti von Bosnien und Herzegowina, Mentor von Bajrambejamin Idriz, Imâm in Penzberg, im Aufsatz: „The challenge of a single Muslim authority in Europe“ in: Zeitschrift „Euro­pean View“, Dez. 2007, Bd.6, Nr.1, S.43).

Der Heilige Krieg ist vorgeschrieben zur Verbreitung des Glaubens. Wer nicht Moslem ist, dem bleibt nur die Wahl, den Islam mit gutem Willen anzunehmen oder sich durch den Heiligen Krieg dazu zwingen zu lassen. Vom Heiligen Krieg abzulassen, verstößt gegen die Ge- setze Allahs. Friedens­schlüsse sind nur erlaubt, um in Zeiten der Schwäche wieder Kraft zu sammeln für kommende Ausein­ander- setzungen. Der Heilige Krieg muß die Grundlage der Beziehungen zwischen Moslems undNicht­­muslimen sein. Dem Moslem steht es frei, jegliche Vereinbarung mit Nichtmuslimen zu brechen.“(Kommentar der 4. Konferenz der Islamischen Forschungsakademie in Kairo von 1968  nach ʽAbd-al Masîḥ: „Der Heilige Krieg im Islam“, S.30).

Djihad bedeute nur eines, nämlich zu den Waffen zu greifen und die Ungläu­bi­gen aufzufordern, den Glauben anzunehmen oder aber sich zu ergeben und sich der muslimischen Herrschaft unterzuord­nen.“ (ʿUmar ʿAbd ar-Raḥmān nach: Michael Pohly/Khalid Duran: „Osama bin Laden und der inter­nationale Terrorismus“, München 2001, S.21).

Sayyid Quṭb: „Ein Muslim hat keine Nationalität außer seinem Glau- ben.“(http://www.zeit.de/2004/16/Es­say_Ajami).

Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam: Islam ist Islam, und damit hat’s sich”(R. T. Erdogan in: Milliyet, 21.8.2007).

Aufruf zum finalen ǧihâd: http://loganswarning.com/2010/04/18/top-ranked-islamic-site-calls-for-the-final-ji­had/ .

Wir wollen uns nicht integrieren lassen. Wir verlangen, dass wir mit unseren eigenen Wertvorstel­lun­gen akzeptiert werden. Wir sind Muslime, und das Bekenntnis zum Islam setzt der Anpassung an eine‚ westliche Wertegemeinschaft‘ klare Grenzen. Wir Muslime haben unsere eigenen Werte, die wir nicht eintauschen werden gegen westliche gesellschafts-politische Vorstellungen, die zu einem räu­­­­be­rischen Kapitalismus, zu Geburtenarmut und Sittenverfall geführt haben. Der Verfassungsrechtler Udo di Fabio hat gesagt: ‚Warum sollte eine vitale Weltkultur sich in eine westliche Kultur integrie­ren wollen, wenn diese – die nicht genügend Nachwuchs produziert und nicht mehr länger über eine trans­zendente Idee verfügt – sich ihrem historischen Ende nähert?‘ So sehen wir das auch. Wir for­dern, daß wir hier als Muslime getreu unserer Religion leben können, dass niemand sich dazu auf­schwingen darf, uns vorzuschreiben, wie wir den Heiligen Koran und die Sunna zu interpretieren haben. Die Grundlagen unserer Religion sind von Allah gesandt; deshalb gibt es, anders als bei der Bibel der Christen, keine ‚historisch-kritischen‘ Interpretationsmög- lichkeiten, die zu einem ‚Euro-Islam‘ führen könnten.“(aus: „Manifest deutscher Muslimbrüder“. Der ganze Text: http://integrationsnet.de/?p=1116#comment-269).

– „Es ist hart für die Ungläubigen, dass unsere Religion uns befiehlt, ihnen die Hälse durchzuschnei­den. … Die ungläubige Bevölkerung unterstützt ihre Regierungen durch Wahlen und Geld, deshalb sind auch sie Krieger. So dürfen wir uns ihre Töchter, Mütter, Frauen und Seelen nehmen.“(Predigt von Imam Muhammad al-Fazâzî, aus: Hamburger Lektonen, Dokumentarfilm – 2006 ausgezeichnet! – von Romuald Kar­mar­kar).                                                    Al-Fazâzî war Imam der Al-Quds-Gemeinde in St. Georg/Hamburg. Seine Predigten organisierte er wie Vorlesungen; unter seinen Zuhörern: Muhammad Atta, Marwan Al-Shehhi und Ramzi Binalshibh – die Piloten, die am 11.9.2001 die entführten Flugzeuge in die Tower des World Trade Center sowie in das Pentagon lenkten. Schauspieler Manfred Zapatka liest ungekürzt zwei ins Deutsche übersetzte Predig­ten, die Fazazi im Januar 2000 in Hamburg hielt. (http://www.mopo.de/news/dokumentarfilm-hamburger-lektionen,5066732,5593590.html).

 

Einige, zu den o.a. Äußerungen passende fatâwa etc.:

fatwâ (Nr.: 13759, 31.8.2010) des saudischen Rechtsgutachters Ṣâliḥ al-Munaǧǧid. Frage: „Wie sieht der Islam die Ungläubigen?“ Antwort: „…Der Islam hat uns [Musli­men] befohlen, gegeneinander barmherzig zu sein. Den Ungläubigen gegenüber müssen wir her­ab­lassend und hart sein. Allah beschrieb die Weggefährten Allahs Propheten – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – folgendermaßen: ‚Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig gegeneinander.‘ (Sure 48, 29).  Der Islam erlaubt uns [Muslimen], die Frauen der Juden und Christen zu heiraten. Diese dürfen jedoch unsere Frauen nicht heiraten, denn die Juden und Christen sind uns unterlegen, unsere Frauen sind ihnen überlegen. Der Niedrige darf nicht über dem Hohen stehen. Der Islam ist überlegen. Nichts darf dem Islam überlegen sein. … . Der Islam hat uns verboten, von dem Geschirr der Juden und Christen zu essen, es sei denn, es besteht ein Zwang, das zu tun. In diesem Fall müssen wir zuerst das Geschirr gründlich abwaschen. Als Allahs Prophet – Segen und Heil seien auf ihm – nach dem Essen über das Geschirr der Juden und Christen befragt wurde, antwortete er: ‚Falls ihr [Muslime] anderes Geschirr [als das von Juden oder Christen] findet, benutzt es nicht. Falls ihr nichts anderes findet, dann esst davon, aber wascht es zu­erst gründlich.‘ (al-Bukhari 5056 und Muslim 3567). Der Islam hat uns ver- boten, uns ähnlich wie die Ungläubigen zu kleiden oder ähnlich wie sie zu essen und zu trinken. Denn wir sind die Überlegenen und die Ungläubigen sind die Unterlegenden. Der Überlegene ahmt nicht den Unterlegenen nach. Allahs Prophet, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, hat denjenigen, der die Ungläubigen nachahmt, die Hölle ver- sprochen: ‚Wer ein Volk nachahmt, wird einer von ihnen.‘ … . Unser Prophet [Muham­mad] hat uns befohlen, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, wenn wir in der Lage sind, sie in ihren Ländern zu erobern und sie vor die Wahl zu stellen, bevor wir ihre Länder erobern: 1. Zum Islam über­zutreten. In diesem Fall werden sie [die Ungläubigen] wie wir betrachtet, sie haben unsere Pflich­ten und Rechte; 2. Tribut [an Mus- lime] im erniedrigten Zustand zu zahlen; 3. Sich für den Krieg [gegen uns Muslime] zu entscheiden. In diesem Fall werden uns [im Falle unseres Sieges] ihr Eigen­tum, ihre Frauen, Kinder und Ländereien gehören. Sie gelten den Muslimen als Kriegsbeute.“ (Ganzer Text in: http://www.islam-qa.com/ar/ref/13759 und http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5f3228db5e0.0.html).

fatwâ des salafitischen Rechtsgutachters Scheich Abu_l-Ḥassan as-Sulaimânî, 25.05.2010: „Einige muslimische Gelehrte beziehen sich auf Quellen [des Islam], die besagen, dass der Kampf in unserer Zeit keine Pflicht mehr sei, weil wir [Muslime] nicht in einer vorteilhaften [militärischen] La­ge sind. Wenn wir nicht fähig sind [den Kampf zu führen, so die Argumentation], müssten wir uns an die Vorschriften aus der mekkanischen Zeit halten. Damals ist der Kampf [arab. Djihad] noch nicht als Pflicht vorgeschrieben gewesen. Allerdings ist es gleichzeitig eine Tatsache, dass wir keine der abro­gierten Vorschrif- ten [aus der mekkanischen Zeit] befolgen dürfen“ [damit wäre der Djihad dann doch eine Pflicht, da viele Gebote aus der Frühzeit des Islam in Mekka durch die in Medina geoffenbarten Verse als abro- giert/aufgehoben gelten.] ...“(Ganzer Text: http://www.islaminstitut.de/Anzei­gen-von-Fata-wa.43+M54f902f4c8f.0.html)

fatwâ des ehemaligen, offiziellen Staatsrechtsgut­achter Saudi-Ara- biens, Šayḫ ʽAbd_ul-ʽAzîz ibn Bâz, zu der Frage, ob der Islam mit dem Schwert verbreitet wurde (15.3.2011, Rechtsgutachten-Nr.: 990): Frage: „Was halten Sie von demjenigen, der behauptet, dass der Islam mit dem Schwert ver­breitet wurde? Wir wollen solchen Menschen auf eine nachvollziehbare Weise antworten.“ Antwort: „Im Großen und Ganzen stimmt diese Behauptung nicht. Denn der Islam wurde durch die Einla- dung zu Allah verbreitet und mit dem Schwert unterstützt. Der Prophet [Muhammad] hat in Mekka 13 Jahre lang zum Islam eingeladen. Danach hatte er das in al-Medina getan, bevor er [von Allah] zum Kampf beauftragt wurde.
Die Weggefährten [Muḥammads] und die Muslime gingen überall hin und luden zum Islam ein. Wenn einer ihre Einladung zum Islam nicht ange- nommen hatte, haben sie gegen ihn gekämpft. Denn das Schwert ist eine Lösung. Allâh sagte: ‚Und wir schufen das Eisen, worin [Kraft zu] gewaltigem Krieg wie auch zu [vielerlei anderem] Nutzen für die Menschheit liegt‘ (Sure 57,25) Und Allah sagte: ‚Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah gehört.'(Sure 2,192).
Wer die Einladung zum Islam nicht angenommen hat, wurde [von Mus- limen] bekämpft. Dies geschah für ihn und seine Errettung. Wenn es legitim ist, einen Menschen zu zwingen, seine Verpflichtungen anderen Menschen gegenüber zu erfüllen, selbst wenn dies durch Schläge und Freiheitsstrafe ge­schieht, ohne dass diese Methoden für ungerecht gehalten werden, wie steht es dann mit den Ver­pflichtungen der Men- schen gegenüber ihrem Gott? Wie ist es dann mit den allerwichtig- sten und zwin­genden Verpflichtungen, d. h. dem monotheistischen Glauben und dem Verlassen des Polytheismus? 

Es ist ein Teil der Gnade Allâhs, dass er den Kampf gegen die Polytheisten und den Krieg gegen sie vorgeschrieben hat, so dass diese lediglich Allah anbeten und alle anderen [Götter] verlassen. Dadurch gelingt es ihnen, zur Freude und Errettung im diesseitigen und jenseitigen Leben hinzugelan­gen.“ (http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fa-tawa.43+M5da3cd4a1ac.0.html; Quelle: www.al-eman.com/fatwa/fatwa-display..htm?parent=button.search&id=990).

fatwa vom saudischen Rechtsgutachter Mu­­ḥammad bin Ṣâliḥ al- ʽUṯaymîn, einem der ein­flußreich­sten musl. Gelehrten des sunnit. Islam des 20. Jh., vom 22.2.2010: „Der Islam ist eine dominierende Religion, die angreifen darf, wenn sie sich in der Lage dazu sieht.“  … „Ja. Falls wir in der [günstigen militärischen] Lage sein sollten, wür­den wir sie [die Ungläubigen] in ihren Haupt­städ­ten und Län­dern angreifen. Wir bitten Allâh darum, uns dies zu ermöglichen.“ (http://www.islaminsti­tut.de/An­zei­gen-von-Fatawa.43+M5a7d837fe06.0.html).

… das klassische islamische Rechtssystem geht traditionellerweise von einer ein­heitlichen Gesell­­­schaft aus, d. h. der Gesellschaft der Muslime, die das Verhalten zu den Min­derheiten auf der Grund­­­lage ge­schlossener Verträge regelt. Das Endziel des Kampfes wird erst er­reicht, wenn auch das Gebiet der Feinde dem Gebiet des Islams angegliedert wird, wenn der Unglaube endgültig ausgerottet ist, wenn die Nicht-Muslime der Oberherrschaft des Islam unterworfen werden. Der Friede wird erst er­­­­reicht und gilt erst als endgültig, wenn die Grenzen des islamischen Staates bis an die Gren­­zen der Er­de ge­langen.“(Ludwig Hagemann/Adel Th. Khoury in: „Dürfen Muslime auf Dauer in einem nicht isla­mi­schen Land leben? Zu einer Dimension der Integration muslimischer Mitbürger in eine nicht is­lami­sche Gesell- schaft“, Altenberge 1997, S.9 + S.13).

Laut Interview mit dem ägyptischen Scheich Waǧdî Ġunaim (*1951) im  TV-Sender Al-Ğazîra mit Sitz in Qaṭar, verlassen Muslime, die sich auf andere Gesetze verlassen und sich nach anderen Gesetzen als der Šarîʽa richten, den Islam, begehen also Apostasie (arab.: ridda). (s. www.you­tube.com/watch?v=sG2k1wkh-KY,  31.1.2013).

fatwâ-Nr.: 19876 vom 22.07.2004 des offiziellen ägypt. Rechtsgut-achtergremium der Azhar zur Er­stellung von Rechts­gutachten (dh, 04.01.2011). Frage: „Wie steht der Islam zum Thema Lüge?“ Antwort:

„1. Die Vorbeugung oder Verhinderung [arab.: al-wiqaya]: ‚al-waqy‘, ‚al-waqiya‘ und ‚al-waqa’‘ sind alles Ableitungen aus dem Stamm ‚waqa‘ [bewahren, vorbeugen]. Allah sagte im Koran: ‚O die ihr glaubt, fürchtet Allah, wie man ihn wahrhaft fürchten soll! Und sterbt nicht, außer ihr seid gottergeben‘ (Sure 3,102). Hier wird „ittaqa‘ [im Sinne von Got- tesfurcht] verwendet. Gottesfurcht und Vorbeugung sind gleichbe- deutend, denn beide Worte stammen von einem Substantiv ab. So wie man der Kälte mit Hilfe dicker Kleidung vorbeugt oder sie ver- hindert, beugt man Allahs Qualen mit Got­tes­furcht vor und wehrt die Pfeile mit einem Schutzschild ab. In diesem Sinne bedeutet die Vorbeu­gung [arab. wiqaya] eine Maßnahme, die etwas Schlimmeres abwehrt oder verhindert. Allah sagte über die Vorbeugung: ‚Die Gläubigen sollen sich nicht Ungläubige zu Freunden nehmen anstelle der Gläubigen – und wer das tut, der hat nichts mehr mit Allah zu tun – es sei denn, daß ihr euch vorsichtig vor ih- nen hütet.‘ (Sure 3,28).

Die „taqiya“ wird angewandt, wenn es notwendig ist. Ibn Abbas [ein Cousin Muhammads, prominen­ter Ausleger des Korans und Über- lieferer der Aussprüche Muhammads] erklärte die „taqiya“ folgen­der­maßen: ‚Man spricht Worte [der Verleugnung des Islam], während man innerlich fest [an den Is­lam] glaubt.‘ Dies wurde von Allâh auch [im Koran] erwähnt: ‚Derjenige, der Allâh verleugnet, nach­dem er geglaubt hatte – außer wenn jemand gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Frieden gefunden hat – nein, derjenige, der seine Brust dem Unglauben öffnet, über den kommt Gottes Zorn.‘ (Sure 16,106).

2. Das Wortspiel [arab. al-ma’arid] bezeichnet eine Art der Lüge. Es beinhaltet das Aussprechen eines Wortes, das mehrere Bedeutungen haben kann. Damit stellt eine Bedeutung den Feind zufrieden, wäh­rend er [der Redende] innerlich eine der andere Bedeutungen dieses Wortes meint. Z. B.: Würde je­mand von einem Muslim verlangen, den Pro- pheten [Muhammad] – Allahs Segen und Heil seien auf ihm, zu ver- leugnen – dann könnte er sagen: ‚Ich verleugne den Propheten (an-na- biy).‘ Hier meint er jedoch [als zweite Bedeutung von nabiy] eine er- höhte Stelle der Erde.

3. Die Verstellung [arab. al-mudara]: Das bedeutet die Aufopferung des diesseitigen Lebens zugun­sten des Jenseits … Im Gegensatz dazu bedeu- tet die Schmeichelei [arab. al-mudahana] die Aufopfe­rung des Islam zugunsten des diesseitigen Leben. Die Rücksichtsnahme ist erlaubt, die Schmeichelei ist verboten. In der authentischen Über- lieferungssammlung von al-Bukhari und Muslim überlieferte Aischa – Allahs Wohlgefallen sei auf ihr -: ‚Ein Mann wollte sich mit dem Propheten Allahs treffen – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – als ich dort [bei Muhammad] war. Nachdem Muhammad ihm die Haus- tür öffnen ließ und ihn gesehen hatte, sagte er: [Dieser Mann ist] ‚der schlimmste aus diesem Stamm.‘ Als sich Muhammad mit ihm zu- sammen setzte, lächelte er [Muhammad] ihn an und behan­delte ihn freundlich.‘ Als der Besucher gegangen war, wunderte sich Aischa: ‚Allahs Prophet, als Du den Besucher getroffen hast, hast Du ihn angelächelt!‘ Er [Muhammad] antwortete: ‚Aischa, wann hast Du mich grob erlebt? Der schlimmste Mensch am jüngsten Tag ist für Allah jemand, den die Men­schen meiden, um damit seiner Bosheit zu ent- gehen.’… Abu ad-Darda sagte: ‚Wir [Muslime] lächeln Menschen an, während wir diese im Herzen [innerlich] verfluchen. Das ist die Bedeutung der Rück­sichtsnahme (oder Verstellung) [arab. al-mudara].

4. Die Lüge [arab. al-kadhib]: Es ist bekannt, daß das Lügen [im Islam] verboten ist. Es wird jedoch in Fällen erlaubt, die einige mus- limische Gelehrte gemäß der authentischen Überlieferungen definiert haben, um einen Vorteil zu erlangen: ‚Man darf im Krieg lügen, denn der Krieg ist ein Betrug. Man darf lügen, um Menschen mit- einander zu versöhnen. Ein Ehepaar darf sich gegenseitig belügen, z. B. in Sachen der Liebe, um das weitere Zusammenleben zu ermög-lichen.‘ Einige muslimische Gelehrte erlaubten das Lügen über diese [ge- nannten drei Fälle] hinaus, und zwar, wenn man nur durch Lüge sein Ziel erreichen kann. Allerdings darf das Lügen hier keinem Menschen Schaden zufügen. Diese [Gelehrten] erlauben das Lügen auch, um einen Menschen vor etwas Bösem zu bewahren. Z. B. hat Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – den Mördern von Ka’b b. al-Ashraf erlaubt, sagen zu können, was sie wollten. Auch Ibn Ilat hat die Ein- wohner Mekkas belogen [mit der Erlaubnis Muhammads], um an ihr Geld kommen zu können.“(http://www.islam-institut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5a7d837fe06.0.html; Quelle: www.al-eman.com/Ask/ask3.asp?id=19876&hide1=2&Next=&select1=*&select2=*&rad1=&dbegin=&mbegin=&ybegin=&dend=&mend=¥d=&rad2=MOF&idser=&wordser=%E3%DA%C7%D1%ED%D6).

Ḥadîṯ nach Ğabir bin ʽAbdullâh: „Der Prophet sagte: ,Krieg (ǧihâd) ist Täu­­­­­schung/Hinterlist‘“(ṣaḥîḥ Buḫârî Bd.4, Buch52, Nr.268 bzw. 269).

Wenn immer ihr einen bestimmten Eid geschworen habt und findet dann heraus, daß eine andere Weichenstellung von Vorteil wäre, so brechet den Eid und tut das bessere.“(ṣaḥîḥ Buḫârî Bd.9, Buch 89, Nr.260).

Wenn ihr (Mus­lime) unter der Autorität der Un­gläubigen steht und ihr Angst um euch habt, so verhaltet euch ihnen gegenüber mit eurer Zunge lo­yal währenddessen ihr innere Feindschaft pflegen sollt. … Allâh hat den Gläubigen verboten, daß sie an­statt mit ihren Glau- bensgenossen mit den Un­gläubigen auf vertrauten Fuße stehen und freund­schaft­liche Beziehungen pflegen – ausgenommen wenn letztere ihnen an Au­torität überlegen sind. In einem solchen Fall laßt die Gläubigen freundlich gegenüber den Ungläubigen erscheinen.“ (Tafsîr aṭ-Ṭabarî zu Sure 3, 28; als Entge­gnung, daß taqîya nur bei Schi‘iten wegen ihrer Minorität gegenüber den Sun­niten gebräuchlich sei).

Statt der erhofften Offenheit, die die Religionsfreiheit erlaubt, lässt sich heute leider feststellen, dass selbst manche sunnitischen Muslime sich die Praxis der schiitischen Taqiyya angeeignet haben. Auch sie täuschen und verbreiten in ihrem Einflusskreis die Haltung, dass eine „Iham/Täu-schung gegenüber Ungläubigen“ legitim sei. Das Sprechen mit zwei Zungen (eine innerhalb der Moschee­vereinskultur und eine entgegen-gesetzte nach außen mit den Ungläubigen) schadet zutiefst dem is­lamisch-euro­pä­i­schen Dialog.“(Bassâm Tîbî in: „Worum es eigentlich geht“, Die Tagespost, 04.12.2004).

Paul Berman hat mit seinem jüngsten Buch „The Flight of the Intellectuals“ (New York 2010) in den USA eine aufgeregte Diskussionen ausgelöst, die in der Aussage gipfelten, es sei heute kaum mehr möglich, offen über die Gefahren zu diskutieren, die im Islam eben auch steckten.

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