AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst- verschuldeten Unmündigkeit. Unmün­digkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbst­­­verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht aus Mangel des Ver­standes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedie­nen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahl­spruch der Aufklärung. Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern auf­zuwerfen. Es ist so bequem, un- mündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt usw., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sor­gen schon jene Vormünder, die die Oberauf- sicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften: so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. Nun ist die Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fal- len wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern, und schreckt gemeiniglich von allen ferneren Ver­suchen ab. … .“(Immanuel Kant: Was ist Aufklärung, 30.9.1784, in Beantwortung einer dahin gerichteten Frage von Pfarrer Johann Fried­rich Zöllner als Aufsatz erschienen in: Berlinische Monats­schrift, Dezemberheft 1784, S.481f).

Auf diese Definition von „Aufklärung“ wie die Aufforderung „Sapere aude!“ kommt es offenbar auch Kants Zeitgenossen Voltaire im letzten Satz des Schlußmonologs seines 1740 veröffentlichten Stücks „Mahomet“ an, den J. W. von Goethe unübersetzt ließ. Der berühmte Franzose läßt darin Mahomet (Muḥammad) deklamieren: „je dois régir en dieu l’univers prévenu; mon empire est détruit si l’homme est reconnu.“ („An mir ist`s, in Gott die [vor-]gewarnte [aber dennoch unwissend verharrende] Welt zu regieren; meine Herr­schaft ist zerstört, sobald der Mensch ein­sich­tig [geworden], sobald er aufgeklärt ist.“). S. https://mephistohinterfragt.wordpress.com/schlusmonolog-von-voltaires-mahomet/ Auch Voltaire praktizierte damit die später von F. Schiller formulierte Idee von der Schaubühne als moralischer Anstalt, dezidiert sprach letzterer in seiner Rede vom 26.6.1784 vor der kurpfälzischen „Deutschen Ge­sell­schaft“ darüber hinaus an: „Eine Schaubühne ist eine gesellschaftspolitische Anstalt und Instrument der Aufklärung.“

Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut ver­ehen zu sein, dass selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben.“(Descartes: Diskurs über die Methode, §1-1).

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.“(Bertholt Brecht)

Erfahrung ist eine verstandene Wahrnehmung.“ (Immanuel Kant)

Einem Gelehrten ist das Denken ein Nahrungsmittel, ohne welches, wenn er wach und allein ist, er nicht leben kann.“ (Immanuel Kant)

Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt!“ (Immanuel Kant)

Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewußte gestaltet es.“ (Immanuel Kant)

Alle großen Wahrheiten beginnen als Blasphemie.“ (George Bernard Shaw)

Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.“ (Friedrich Nietzsche)

Religion gilt dem gemeinen Mann als wahr, dem weisen als falsch und dem Herr­scher als nützlich.“ (Napoleon).

Was für ein schlechtes Gewissen die Religion haben muß, ist daran zu ermessen, daß es bei so schweren Strafen verboten ist, über sie zu spotten.“ (Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena II, Über die Religion, Anhang verwandter Stellen).

Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik… . Die Religion ist der Seufzer der be­drängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks. Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forde­­­­­­­­­­­rung seines wirklichen Glücks: Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.”(Karl Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung, Marx-Engels-Werke, 1844, Bd.1, 378ff).

Jean Jacques Rousseau kritisierte in seinem 1762 in Paris erschienenen Werk „Vom Gesellschafts­vertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes“ die Religion grundlegend als Quelle von Krieg und Macht­mißbrauch.

Heute beim Aufstehen kam mir der Gedanke, wie es doch recht merkwürdig ist, daß gerade die Völker, denen die Sonne besonders heiß auf den Schädel brennt, sie als Gott verehren.“ (Otto von Bismarck).

Wenn ein Gott diese Welt gemacht hat, dann möchte ich nicht der Gott sein.” (aus Arthur Schopen­hauers Reisebuch um 1822).

Hingegen das Grundgeheimniß und die Urlist aller Pfaffen, auf der ganzen Erde und zu allen Zei­ten, mögen sie brahmanische oder mohammedanische, buddhaistische, oder christliche seyn, ist Fol­gendes. Sie haben die große Stärke und Unvertilgbarkeit des metaphysischen Bedürfnisses des Men­schen richtig erkannt und wohl gefaßt: nun geben sie vor, die Befriedigung desselben zu besitzen, indem sie das Wort des großen Räthsels ihnen, auf außerordentlichem Wege, direkt zugekommen wäre. dies nur den Menschen Ein Mal eingeredet, können sie solche leiten und beherschen, nach Herzenslust. Von den Regenten gehn daher die klügeren eine Allianz mit ihnen ein: die anderen werden selbst von ihnen beherrscht. Kommt aber ein Mal, als die seltenste aller Ausnahmen, ein Philosoph auf den Thron, so entsteht die ungelegenste Störung der ganzen Komödie.“ (Arthur Scho­penhauer: Parerga und Para­lipomena II, Kap.15, §176).

Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrueckliches Verbot zu den- ken.“(Pierre Bayle, 1647-1706, Philosoph der Aufklärung).

Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu be­grün­den, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blu­tigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern.” „Wir finden in ihm die trau­rigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Übersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können. Dergleichen beweist, dass mit dem me­ta- physischen Bedürfnis die metaphysische Fähigkeit nicht Hand in Hand geht.”(Arthur Scho­penhauer, aus: Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819, Buch 1, Kap.17).

Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben ma­chen will, daß er sich mit dem Erz­engel Gabriel unterhielte; daß er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Men­schenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu ver­schaffen, sein Vaterland mit Feu­er und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch ent­schuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Ver­standes) er­stickt.“ (Voltaires 1740 in einem Brief an Friedrich den Großen, zitiert nach: „Der Glaube der Ungläubigen“ in:  Der Spiegel vom 22. 12.2001).

Auch in seiner o.e. 1740 entstandenen Tragödie mit dem Titel „Mahomet“ bzw. „Le Fanatisme ou Mahomet le prophète“ („Der Fanatismus oder Mahomet der Prophet„) beschrieb Voltaire letzteren als skrupellosen, von seinen Begierden geleiteten Machtmenschen, der die Menschen bewußt täuscht und die Religion instrumentalisiert, um seine Ziele zu verfolgen.

Mohammeds Schwert und der Koran sind die tödlichsten Feinde der Zivili­sation, der Wahrheit und der Freiheit, die die Menschheit bisher erlebt hat.“ (William Muir, einer der bedeutendsten brit. Islamwissenschaftler des 19.Jh., Autor einer vierbändigen Muḥammad-Biographie).

Seit die Religion des Islam in der Welt erschien, waren ihre Anhänger allen anderen Nationen gegen­über wie Wölfe und Tiger, alles zerreißend, alles zerfleischend, was in ihre gnadenlosen Pranken fiel, zermahlen von ihren eisernen Zähnen; unzählige Städte so gründlich ausgelöscht, daß nur noch ihr Name existiert; so viele Länder, einst Paradiese, nun verlassene Ödnisse; so viele einst zahlreiche und mächtige Reiche, vom Erdboden verschwunden! So war und ist bis zum heutigen Tage das Wüten, der Zorn und die Rache dieser Zerstörer der Menschheit.“ (Hilaire Joseph Pierre Belloc, brit. Schriftsteller).

Die Geschichte hat nur zu deutlich gezeigt, mit welcher Brutalität Mohammed seine Kritiker be­seitigte bzw. beseitigen ließ, wie er Verträge brach, Menschen verstümmelte, Lösegeld erpresste und den Stämmen Arabiens auf der Spitze seines Schwertes den Islam aufzwang. Wer sich diesen Pro­phe­ten zu seinem Vorbild auserkoren hat, wird sicherlich nicht die Absicht haben, die Demokratie noch demokratischer zu machen“ oder gar Humanität zu verbreiten (Zitat nach Michael Steiner: Die is­lamischen Eroberer, S.188).

Der Mohammedanismus lastet wie ein furchtbarer Fluch auf seinen Verehrern! Nebst dem fanatischen Wahnsinn, der in einem Menschen so gefährlich ist, ist diese beängstigend-fatalistische Gleichgültigkeit. Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich, leichtsinnige Gewohnheiten, schlampige Ackerbaumethoden, schwerfällige Wirtschaftsgebräuche und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall da, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben. Eine ernie­drigende Sinnlichkeit beraubt dieses Leben von seiner Würde und seiner Verbesserung, das nächste von seiner Ehre und Heiligkeit. Die Tatsache, daß nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muß, sei es als Kind, als Ehefrau, oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei zwingend hinaus bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein.
Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluß der Religion lähmt die ge­sellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanis- mus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentral- afrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krie­ger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wis­senschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Eu­ropas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“ (Winston Churchill: The River War, Bd.2, 1899, S.248ff).

„Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung re­du­zieren Geographie und Eth­nographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zwei­teilung in Gläubige und Un­gläubige. Der Ungläubige ist ,harby‘, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwi- schen Muselmanen und Ungläubigen. In die­sem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam.” (Karl Marx: Kriegserklärung – Geschichte der orientalischen Frage, Marx- Engels-Werke, Bd.10, S.170; urspr. aus: New-York Daily Tribune, Nr. 4054 vom 15.4.1854).

Der Islam hat blutige Grenzen“ (Politikwissenschaftler Samuel Huntington: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert, München 2002, S.421).

Mit dem Bekenntnis, daß es keinen Gott gibt außer Allah und das Mo- hammed sein Gesandter ist, ver­­pflichtet sich der gläubige Muslim zur Anerkennung und Einhaltung der Gesetze Allahs als ober­stes Gebot. Damit lehnt er zugleich jede Art von (menschlichen) Gesetzen ab, die sich nicht mit den Gebo­ten und Vorschriften Allahs vereinbaren lassen. Von daher ist eine Versöhnung zwischen einem nicht grundlegend reformierten Islam und der kulturellen Moderne prinzipiell ausgeschlossen. Einen nicht­-doktrinären Ausweg bietet hier nur die subjektive bzw. individuell-willkürliche Distanzierung von der ‚strengen’ Auslegungsform.“ – „Das Streben nach der Schaffung einer gottzentrierten totalitären Kontroll­gesellschaft mit mittelalterlichen Grundzügen bedeutet einen Frontalangriff auf die in ihren Wurzeln aufklärungs-humanistisch und vernunftsphilosophisch konstituierten westlichen Gesell­schaften. Der Tatbestand, dass angesichts dieser externen Wiederkehr der geistig-religiösen Pest so wenig intellek­tuelle Abwehrbereitschaft zu konstatieren ist und im Gegenteil pseudo-progressive Kräfte sogar noch als Hilfs- und Verteidigungstruppen der Islamisten fungieren, stellt ist ein un­trügliches Verfalls­symp­tom dar.“ (aus Hartmut Krauss: 99,9 Prozent ,friedliebende Muslime‘? Zur Unhalt­bar­keit einer selbstbetrügerischen Standardlegende, Fn.3 und Fn.8 in: http://www.hintergrund-ver­­lag.de/tex­te-islam-prozent-friedliebende-muslime.html).

Sobald Menschen anfangen, ihre außerhalb rationaler Er­kenntnis befindlichen Glaubenssätze absolut zu setzen und  auch noch mit Strafnormen zu versehen, wird es gefährlich.“ (Autor unbekannt).

Der erste Schritt zur Wahrheit ist der Zweifel.“ (Denis Diderot).

Das Interesse ist das ‚Sesam öffne dich‘ für das Reich der menschlichen Erfolge.“(Hans Heinrich Vogt, Astronom).

Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.“ (Giordano Bruno).

Wir sollten niemals aus den Augen verlieren, daß der Weg zur Tyrannei mit der Zerstörung der Wahrheit beginnt” (Bill Clinton, Rede vom 15. Ok- tober 1995 an der Universität von Connecticut; Original: The road to tyranny, we must never forget, begins with the destruction of the truth.“ http://www.presidency.ucsb.edu/ws/index.php?pid=50654).

Je mehr Leute es sind, die einer Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.“ (Søren Kierkegaard)

„Das genaue Gegenteil, was allgemein geglaubt wird, ist meistens die Wahrheit.“ (Jean de la Bru­yère).

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben.“ (Bertrand Russel).

Wenn ein wirklich großer Geist in der Welt erscheint, kann man ihn untrüglich daran erkennen, daß sich alle Dummköpfe gegen ihn ver- bünden.“ (Jonathan Swift).

„Leider stirbt in der Wissenschaft eine vorherrschende Meinung erst dann aus, wenn dessen Vertreter das Zeitliche segnen und eine neue Generation an dessen Stelle treten kann.“ (sinngemäß von Max Planck).

„Überzeugungen sind oft die gefährlichsten Feinde der Wahrheit.“ (Friedrich Nietzsche).

„Die meisten und schlimmsten Übel, die der Mensch dem Menschen zugefügt hat, entsprangen dem felsenfesten Glauben an die Richtigkeit falscher Überzeugungen.“ (Bertrand Russel).

Um einen falschen Gedanken mit Erfolg zu widerlegen, muß man bekanntlich ein ganzes Buch schreiben und den, der den Ausspruch getan hat, überzeugt man doch nicht.“(Otto von Bismarck).

In der Wissenschaft müssen wir … stets bereit sein, das uns verfügbare unvollkommene Wissen mit­zuteilen. Wir können nicht so argumentieren, daß wir warten müßten, bis alle Fakten erfaßt seien, denn wir wissen nur zu gut, daß alle Fakten nie erfaßt sein werden.“ (Gunnar Myrdal: Das Wertprob­lem in der Sozialwissenschaft, Hannover 1965).

Kein Buch ist endgültig, und niemand sagt das letzte Wort zu einer Sache, die wirklich von Be­deu­tung ist und die uns alle berührt.“ (Gunnar Myrdal: Das Wertprob­lem in der Sozialwissenschaft, Han­­­nover 1965, S.260).

Wahrheit ist ewig, Wissen wandelbar – und die Verwechselung beider verheerend.“ (Madeleine L‘ Engle).

„Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß jeder sie verstehen muß.“ (Arthur Schopenhauer).

Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.“(Georg Christoph Lichten- berg).

Am tyrannischsten ist jene Herrschaft, welche aus Meinungen Verbrechen macht, denn jedermann hat das unverbrüchliche Recht auf Gedankenfreiheit.“(Baruch Spinoza).

„Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen dass sie nur verdummte Sklaven aber keine freien Völker regieren können.“ (Johann Nepomuk Nestroy, österreichischer Dramatiker)

Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben.“ (Otto von Bismarck)

„Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.“ (Johann Nepomuk Nestroy)

Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein.“  (Albert Camus)

„Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.“ (Aldous Huxley)

„In früheren Zeiten bediente man sich der Folter. Heutzutage bedient man sich der Presse.“ (Oscar Wilde)

„… . Abweichende Meinungen werden heute schärfer sanktioniert als abweichendes Verhalten. Diese Sanktionen laufen zumeist nicht über Diskussionen, sondern über Ausschluss. … . … es ist ein Irrtum zu glauben, dass derjenige, dem man das Sprechen und Schreiben beschneidet, noch frei denken könne. Es gibt keine Frei­heit des Denkens ohne die Möglichkeit einer öffentlichen Mitteilung des Gedachten. … . Gedankenfreiheit bedeutet für die meisten Menschen nämlich nur die Möglichkeit, zwischen einigen wenigen Ansichten zu wählen, die von einer kleinen Minderheit öffentlich Redender und Schreibender verbreitet worden sind. Deshalb zerstört das Zum-Schweigen-Bringen abweichender Meinungen die Gedankenfreiheit selbst.
In der massendemokratischen Öffentlichkeit können sich die Meinun- gen der Einzelnen kaum zur Geltung bringen. Umso stärker ist der Druck der öffentlichen Meinung auf den Einzelnen und sein Meinen. Aus Angst vor Isolation beobachtet man ständig die öffentliche Meinung. Und öffentlich heißt eben: die Meinung, die man ohne Isolationsangst aussprechen kann. Wir fürchten also nicht, eine falsche Meinung zu haben, sondern mit ihr allein zu stehen. Die Isolationsangst regiert die Welt.“
(Norbert Bolz: Debatte: Die neuen Jakobiner, in: Focus, 13.9.2010).

Wenn Du wissen willst wer Dich beherrscht/regiert mußt Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst“ (Voltaire). Englisch: „To learn who rules over you, simply find out who you are not allowed to criticize.“

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)

Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt, frei zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe)

Der französische Publizist und Pionier der Politikwissenschaft Alexis de Tocqueville bereiste 1831 die Vereinigten Staaten von Amerika und schrieb:  Bei den demokratischen Völkern scheine „die öffentliche Gunst ebenso nötig wie die Luft, die man atmet, und mit der Masse nicht im Einklang zu sein, heißt sozusagen nicht leben. Diese braucht nicht die Gesetze anzuwenden, um die Andersdenkenden unterzukriegen. Die Missbilligung genügt (…). Ich kenne kein Land, in dem im Allgemeinen weniger geistige Unabhängigkeit und we­niger wahre Freiheit herrscht als Amerika.“ (s. FAZ vom 20.3.2013, http://www.faz.net/aktuell/politik/in­land/allensbach-analyse-tatsaechliche-und-gefuehlte-intoleranz-12120753.html)

Wer den Zorn der anderen fürchtet, schließt sich leicht der Meinung der scheinbaren Mehrheit an, auch wenn er es eigentlich besser weiß. Er bringt sich selbst zum Schweigen, um seinen guten Ruf nicht aufs Spiel zu setzen. Das ist der Ansatzpunkt für eine Dynamik, die Elisabeth Noelle-Neumann „Schweigespirale“ genannt hat. Sie wird heute von der Politischen Korrektheit genutzt.“(Prof. Nor­bert Bolz in: Die neuen Jacobiner, Focus Nr.37/2010).

Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern die abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Mei­nungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.“ (Prof. Norbert Bolz).

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern, daß er nicht tun muß, was er nicht will“ (Jean-Jaques Rous-seau).

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.“ (Bertold Brecht).

Was ist Wahrheit? – Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt. Ihre Grün­de sind so lange unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, sie ununterbrochen zu wieder­ho­len.“ (Oswald Spengler, aus: Der Untergang des Abendlandes).

Eine zweifelhafte Behauptung muß recht häufig wiederholt werden, dann schwächt sich der Zweifel immer etwas ab und findet Leute, die selbst nicht denken, aber annehmen, mit soviel Sicherheit und Beharrlichkeit könne Unwahres nicht behauptet oder gedruckt werden.“ (Otto von Bismarck).

„Gelegentlich stolpern die Menschen über die Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.“ (Winston Churchill).

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“ (Otto von Bismarck).

Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.“ (US-Senator Hiram Johnson 1917; u.a. Buchtitel von Rudyard Kipling).

Keiner von den letzten Kriegen begann ohne eine Artillerievorbereitung durch PresseSputnik– und Russia Today-Chefredakteurin Margarita Simonjan)

Die Haltbarkeit aller Verträge zwischen Großstaaten ist eine bedingte, sobald sie in dem Kampf ums Dasein auf die Probe gestellt wird. Keine große Nation wird je zu bewegen sein, ihr Bestehen auf dem Alter der Vertragstreue zu opfern, wenn sie gezwungen ist, zwischen beiden zu wählen.“ (Otto von Bismarck).

Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Voltaire).

Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“ (Bertold Brecht)

Historische Wahrheit kann nicht durch das Strafrecht festgeschrieben werden“ (Friedrich Karl From­me: Strafrecht und Wahrheit, FAZ 22. April 1994).

Zu den … we­sentlichen Unvollkommenheiten der Geschichte kommt noch, daß die Ge­schichts­muse Klio mit der Lüge so durch und durch inficirt ist, wie eine Gassenhure mit der Syphi­lis.” (Arthur Scho­pen­hauer, Parerga und Paralipomena II, § 238).  

Was die Vernunft dem Individuo, das ist die Geschichte dem menschlichen Geschlechte. Vermöge der Vernunft nämlich ist der Mensch nicht, wie das Tier, auf die enge, anschauliche Gegenwart beschränkt, sondern erkennt auch die ungleich ausgedehntere Vergangenheit, mit der sie verknüpft und aus der sie hervorgegangen ist; hierdurch aber erst hat er ein eigentliches Verständnis der Gegenwart selbst und kann sogar auf die Zukunft Schlüsse machen … Dem nun analog ist ein Volk, das seine eigene Geschichte nicht kennt, auf die Gegenwart der jetzt lebenden Generation beschränkt: daher versteht es sich selbst und seine eigene Gegenwart nicht; weil es sie nicht auf eine Vergangenheit zu beziehn und aus dieser zu erklären vermag; noch weniger kann es die Zukunft anticipiren. Erst durch die Geschichte wird ein Volk sich seiner selbst vollständig bewußt.“(Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung, Bd.2, Ergänzung zum 3. Buch, Kap.38: Ueber Geschichte).

Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.“ (Johann Wolfgang von Goethe).

Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.“ (Friedrich Nietzsche, aus: Menschliches, Allzumenschliches)

Der größte Dummkopf kann nicht soviel Unsinn reden, wie ein Intellektueller, der ideologisch ver­blendet ist.“ (Otto von Bismark).

Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irr- tum um uns herum immer wie­der gepre­digt wird – und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzykl­opädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ (Johann Wolfgang von Goethe, Eckermann-Gespräche, Dienstag, den 16.12.1828).

Wenn man sagt, daß man einer Sache grundsätzlich zustimmt, bedeutet das, daß man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.“(Otto von Bismarck).

Wer die Wahrheit nicht kennt, der ist nur ein Dummkopf. Wer die Wahrheit kennt und sie Lüge nennt, ist ein Verbrecher!“ (Berthold Brecht, aus: Leben des Galilei).

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“ (Benja­min Franklin, auch Thomas Jefferson zugeschrieben).

„Es ist gefährlich, Recht zu haben, wenn der Staat Unrecht hat!” (Voltaire).

Ein Fürst braucht nur zu siegen und seine Herrschaft zu behaupten, so werden die Mittel dazu stets für ehrenvoll gelten und von jedem gepriesen werden.“ (Niccolò Machiavelli).

Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert, wie man sich das vorstellt und nur die, welche hinter die Kulissen schauen können, erkennen, wer das ist.“ (aus Benjamin Disraelis Novelle „Sybil“ von 1845).

Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht.“ (Paul Valéry, franz. Essayist und Philosoph).

Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.“ (sowohl Thomas Jefferson als auch Benjamin Franklin zugeschrieben).

Ein Fürst braucht nur zu siegen und seine Herrschaft zu behaupten, so werden die Mittel dazu stets für ehrenvoll gelten und von jedem gepriesen werden.“ (Niccolò Machiavelli).

Die Sklaverei läßt sich noch bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt.“ (Ernst Jünger).

Die moderne Diktatur kommt nicht mit braunen oder schwarzen Uni­formen daher. Wir machen das mit Unterhaltung, mit Fernsehen, mit Spaß, Spaß. Und einer Erzie­hung, die verdummt.“ (Gore Vidal in: Stern 36/2000).

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.” (Berthold Brecht).

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.“ (Thomas Mann, aus: Der Zauberberg).

Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen das eigene Ideal.“ (Nietzsche)

„Bonis nocet, qui malis parcit”/ „Den Guten schadet, wer die Schlechten schont“ (altrömisches Sprichtwort).

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“ (Albert Einstein).

Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.” (Immanuel Kant).

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen … wird am Ende beides verlieren.“ (Benjamin Franklin).

Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.“ (Niccolò Machiavelli).

Die Armee ist die vornehmste aller Institutionen in jedem Lande; denn sie allein ermöglicht das Bestehen aller übrigen Einrichtungen. Alle politische und bürgerliche Freiheit, alle Schöpfungen der Kultur, der Finanzen stehen und fallen mit dem Heere.“ (Otto von Bismarck)

„Der Friedenszustand unter Menschen, die nebeneinander leben, ist kein Naturzustand … Er muss also gestiftet werden.“ (Immanuel Kant)

Alle menschlichen Einrichtungen sind unvollkommen – am allermeisten staatliche.“ (Otto von Bis­marck).

Kein Mensch ist gut, der keine Feinde hat.“ (Sir Percy Hobart).

Keine Festung ist so stark, daß Geld sie nicht einnehmen kann.” (Marcus Tullius Cicero).

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.“ (Immanuel Kant)

Der größte Sinnesgenuß, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit. “ (Immanuel Kant)

Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.“ (Immanuel Kant)

Advertisements