Einer der wichtigsten Rechtsgrundsätze lautet: “audiatur et altera pars“. Dem soll mit diesem Beitrag zum Syrienkonflikt Rechnung getragen werden (im Anschluß an Teil II). Ziel ist, eine möglichst breite Basis an Informationen für eine eigene Meinungsbildung zur Verfügung zu stellen.

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Es wird immer schwieriger (gemacht), hier Meldungen zu posten (und online zu halten)

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Bemerkung: Die Berichte über die counterterroristische SAA-Operationen sind im Arabischen tatsächlich sehr detailliert und ausführlich, sprich lang! Davon bieten die übersetzten Versionen in recht verkürzter Zusammenfassung nur einen stark zurückgenommenen Abglanz mit weniger Informationen auch über die beteiligten Terrorgruppen. Den ursprünglichen Text zu übersetzen und – selbst verkürzt – darzulegen, beansprucht jedoch so viel Zeit, daß dies (künftig) nicht (mehr) ständig geleistet werden kann.

Nach dem Zusammentreffen mit Präsident Dr. al-Assad in Moskau am Dienstagabend, 2o.10.2015, machte Präsident Putin laut Webseite des Kreml publik: „Syrien ist ein mit uns befreundetes Land. Wir sind bereit, unseren Beitrag nicht nur im militärischen Anti-Terror-Einsatz, sondern auch im Friedensprozess nach Kräften zu leisten“. (http://de.sputniknews.com/politik/20151021/305083797/putin-russland-syrien-anti-terror-kampf-politische-regelung-mitwirken.html) – Dr. al-Assad hatte seinerseits bei dem Treffen deutlich werden lassen, daß jedes militärische Handeln anschließende politische Schritte voraussetze. Maßgebendhierfür sei die Zukunftsvorstellung des syrischen Volkes. Wörtlich äußerte er: „Ein einheitliches Ziel für uns alle muss das sein, was das syrische Volk in der Zukunft seines Landes sehen will“. (http://de.sputniknews.com/politik/20151021/305083002/assad-jedem-militaerischen-handeln-folgen-politische-schritte.html) – Putin würdigte die syrischen counterterroristischen Leistungen, die es bislang im Alleingang zu schultern gehabt und dafür einen hohen Preis bezahlt habe (http://de.sputniknews.com/politik/20151021/305082968/russland-syrien-praesidenten-treffen.html), während Dr. al-Assad nochmals ausdrücklich für den tatkräftigen Beistand Rußlands dankte, der vor allem im Einklang mit dem Völkerrecht erfolge. Dem Treffen wohnten auch Rußlands Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei. (http://de.sputniknews.com/politik/20151021/305082844/assad-russlands-eingreifen-verhinderte-ausbreitung-von-terrorismus.htm) .

Nach den USA verweigert auch die britische Regierung einen Informationensaustausch über IS-Stellungen in Syrien, teilte der russische Botschafter, Alexander Jakowenko, am Mi., 21.10.2015, in London laut russischem Fernsehen mit.
(http://de.sputniknews.com/politik/20151021/305086959/russland-grossbritannien-syrien.html)

Nur wenige Stunden nach seinem Wahlsieg hat der neue kanadische Premierminister Justin Trudeau sein Wahlverspreche wahrgemacht. Während einer Pressekonferenz informierte er am Di., 20.10.2015, darüber, daß er per Telefonat mit US-Präsident Barack Obama die Beteiligung seines Landes an den Einsätzen der US-geführten Koalition im Irak und in Syrien zurückziehe. Statt dessen denke er an eine Unterstützung der lokalen Kräfte im Irak. (http://sana.sy/?p=286687 vom 20.10.2015)

Gordon Duff – selbst US-Veteran und wichtiges Mitglied des US-Blogs Veterans Today – offenbart, was hinter den wiederholten US-Bombardements wichtiger ziviler Infrastruktur der Millionenstadt Aleppo (vgl.u., 18. und 10.10.2015 steckt. Es könnte sich in der Folge zusätzlich eine Cholera-Epidemie ungeahnten Ausmaßes entwickeln! S. http://www.veteranstoday.com/2015/10/18/secret-us-attack-cited-by-putin-part-of-pentagon-biowarfare-plan/ vom 18.10.2015. – Vgl.a. die besondere Aufforderung von US-Senator McCain (s.u., 8.10.2015)

Über Einzelheiten der russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 20.10.2015 informieren http://sana.sy/en/?p=58513 und http://sana.sy/?p=286240 (Gemeinsame Luftschläge der SAAF und der russischen Kampfjets: Zerstörung von insgesamt 19 Kommandozentren, 2 Waffendepots, einer Werkstatt zum Bau von Sprengsätzen und 29 Terroristencamps bzw. -basen; im Einzelnen wurden u.a. 9 befestigte Positionen in az-Ziyâra und eine Terroristenbasis im Umland von Ḥamâ, ein Kommando- und Kommunikationszentrum sowie ein IS-Werkstatt für den Bau von Sprengsätzen und Raketen in Ḥaṭla in der Provinz Dair az-Zaur eliminiert; im Umland von Damaskus insbesondere im Gebiet Ost-al-Ġûṭa hält infolge der massiven Verluste und der daher verlorenen Kampfmoral die Massenflucht an. SAA-Einsätze: in der Provinz Dair az-Zaur gegen den IS in al-Marîʽiyya, ʽIyâš (auch: ʽAyyâš), Ḥuwaiğa, al-Ğafra, um den Dair az-Zaur Militärflughafen und im Stadtteil aš-Šaiḫ Yâsîn der Provinzhauptstadt unter heftigen Verlusten für die Terroristen; Befreiung von Tal Sabʽîn samt Umgebung, von aṣ-Ṣufaira und as-Sâbiqiyya mitsamt 15 Dörfern, Bauernhöfen und eroberten Anhöhen vom IS im Umland von Aleppo, dazu erfolgreiche Operationen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in Kafar Kâr, aš-Šaiḫ Luṭfî, Balâs, Tal ʽAlam, Tal as-Sûs, al-ʽAmâra, Dair Ḥâfir, dem Dorf (!) al-Manṣûra, Tal Rifʽat und Maʽrâta sowie einigen betroffenen Stadtteilen der Provinzhauptstadt selbst, darunter Zerstörung einer sog. Höllenkanone in al-Mašhad; ganz im O von Ḥoms Vorgehen v.a. gegen den IS in ʽUnq al-Hawâ und Masʽada sowie in Ğabal al-Hiyâl im Umland von Tadmur, dazu im N gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in Ğawalak, Sanîsil und Talbîsa mit Befreiung etlicher Blocks in Tair Maʽla; akkurate Luftschläge im Qalamûn-Areal im Rîf Dimašq; drei Anführer laut sozialen Netzwerkseiten unter den Getöteten im N von al-Lâḏa­qiyya bestätigt: der Kommandeur von Katîba Mudfiʽiyya (Artilleriebataillon) innerhalb von Farqa ʽÂṣafa al-Hazm namens Kâfî Fahd, ein weiterer Anführer mit Kampfnamen Abû Lîbiya sowie der Kommandant von Katîba Sayyid aš-Šuhadâ´ Hamza alias Abû Hamza)  sowie http://sana.sy/en/?p=58571 (russischer Mittagsbericht über die letzten 24 Stunden: Zerstörung eines Führungszentrums von “Failaq ʽUmar” (d.i. „Bataillon Omars“, gemeint ist wohl der auch durch seine Eroberungen bekannte zweite Kalif ʽUmar) in Marğ as-Sulṭân (Marj al-Sultan) in Ost-al-Ġûṭa sowie von 2 Munitionsdepots und einer IS-Werkstatt zum Bau von Sprengsätzen im Umland von Damaskus; Desgleichen in Bezug auf ein Munitionsdepot in Talbîsa (Talbiseh) in der Provinz Ḥoms exakt zu der Zeit, als gerade eine 3 Schiffsladungen mit Waffen und Munition dort eintrafen, alles zusammen wurde gemäß nachfolgender Drohnenaufklärung eliminiert; im Umland von Aleppo in Ḫân al-ʽAsal (Khan al-Assal) wurde eine Terroristenbasis samt Panzern, gepanzerten Fahrzeugen etc. vernichtet).

Wie der iranische Vizeaußenminister für für den arabischen und afrikanischen Raum, Ḥussain Amîr ʽAbdullâhîân am Di., 20.10.2015, in London im Interview gegenüber Channel 4 mitteilte, werde der Iran zur weiteren Unterstützung Syriens im Counterterrorismus mehr Militärberater in das Land schicken. Mit Rußland teile man sich dort „eine Maßnahme, welche bei Einhaltung der strategischen Fragen zu regionaler und globaler Sicherheit führt.“ (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291952-iran-schickt-mehr-milit%C3%A4rberater-nach-syrien). Tags zuvor hatte der Vizeminister klar gemacht, daß der Iran und Rußland hinsichtlich Syriens den gleichen Standpunkt verträten. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291909-iranischer-vizeau%C3%9Fenminister-iran-und-russland-vertreten-gleichen-standpunkt-in-sachen-syrien) – Zuletzt waren etliche hochrangige iranische Militärberater durch den IS in Syrien getötet worden (vgl.u.).

Einen detaillierten Überblick über die russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 19.10.2015 geben: http://sana.sy/en/?p=58336 und http://www.sana.sy/?p=285763 (33 Einsätze der russischen Luftwaffe mit Zerstörung von 49 Zielen in den ländlichen Gebieten um Damaskus (Kommandozentren in Ost-al-Ġûṭa), Aleppo (32 Basen und Camps, 8 davon mit Verschanzungen, 2 Kommandozentren, 3 Waffen- und Munitionsdepots, ein Laboratorium zur Herstellung psychotroper Sibstanzen, Werkstatt zur Herstellung von Waffen und Sprengsätzen), Idlib, al-Lâḏa­qiyya (IS-Trainingscamp für Scharfschützen in Dair al-Akrad) und Ḥamâ (2 unteridische Verschanzungen); insbesondere im Raum Ost-al-Ġûṭa Auflösung der Strukturen, Massenflucht, der gesuchte Terrorist Zahrân ʽAlûš, Führer Ğaiš al-Islâm rief zur Generalmobilmachung auf, der IS versucht gewaltsam Kämpfer per Abschreckungsmaßnahmen wie z.B. Exekutionen und Psychopharmaka zu halten; wichtigste SAA-Einsätze: im Rîf Dimašq Eliminierung letzter Zellen in Ost-al-Ġûṭa, bei Ḥarastâ, Ğaubar und Dûmâ samt Abschußanlagen von Ğaiš al-Islâm; Zerstörung des großen IS-Fuhrparks („Haus der Fahrzeuge“) mitsamt dem Führerhauptquartier, Waffen- und Munitionsdepots im al-Ḥuwaiqa-Bezirk von Dair az-Zaur City und von IS-Positionen in al-Ḥussainiyya; Artillerieangriff gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Stellungen rund um atTamânaʽa in Idlib, Zerstörung von gepanzerten mit Boden-Luftraketen ausgerüsteten Fahrzeugen von Ğaiš al-Fataḥ nahe al-Hubaîṭ, gezielte Luftschläge gegen Terroristennester in al-Maġîriyya/al-Muġaîriyya, Ḍaharat al-ʽAḏrâ´, Ruwaisat aṭ-Ṭuyûr, Tartiyâḥ und Ḍaharat al-Qabâyil in al-Lâḏa­qiyya; Desgleichen in Ḥamâ in Tal Zağ-ram, östlich al-Manṣûra, Qaṣr bin Wardân village, Rasm at-Tîna/at-Taina, Marʽ und Kafar Zaitâ, Ḫaṭâmilû , Umm Mayâl und in Tal al-Fark auch bzgl. Boden-Luftraketen, unter den Getöteten auch der Terroristenführer der Liwâ´ ʽÂdiyât innerhalb von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya namens Šaukat Ṣaṭîf in Manṣûra in der Ġâb-Ebene; im Umland Aleppos Befreiung von as-Sâbakiyya samt Umgebung mit Aufspüren und Entschärfen hinterlassener Sprengsätze, akkurate Luftschläge gegen Ansammlungen von Terroristen in Quṣair al-Ward, Ḥuwağîna, Tal Isṭabal, al-Ḥala­biyya, ad-Dakwâna, al-Mafalsa, Tal ʽAlam, Rasm Ḥarmal, Tal Abû Ḍana, Ḥumaima, Umm   ʽA­dasa, Tal al-Mûs, Šuwailiḫ, Umm Arkîla und aš-Šaiḫ Aḥmad, unter den Getöteten laut sozialen Netzwerkseiten auch der Militärführer von Ğaiš alMuğâ­hidîn namens Sa’d Aḥmad ʽUkâb, das Mitglied des “Rates des freien AleppoAḥmad Ḫarfân mit Namen und der Amîr (Anführer) von Ğabhatu_n-Nuṣra in az-Zirba, Ḫâlid ʽAṭâwî, sowie der Anführer von Ḥarakat Nûraddîn az-Zankî, Ismâʽîl Nâṣîf Iḍâfa; Razzien gegen Terroristen-Schlupfwinkel im Gouvernement Darʽâ in Ṣaidâ, ʽAtmân, nahe der Yarmûk Schule im Nâziḥîn Camp in Darʽâ al-Balad, unter den Getöteten auch Abû al-Qâsim al-Mağariš, Feldkommandeur von Farqa Ṣalâḥuddîn) sowie http://de.sputniknews.com/militar/20151019/305030653.html (z.B. Kommandostelle von Ğabhatu_n-Nuṣra nach Aufspüren durch Drohne von Su-24-Bomber in der Provinz Idlib zerstört) und http://de.sputniknews.com/zeitungen/20151020/305069334/russlands-militreinsatz-is-terroristen.html (Mittagsbericht: in den vergangenen 24Stunden in den Provinzen Aleppo, Ḥamâ, Damaskus, Idlib und al-Lâḏa­qiyya insgesamt Zerstörung von zwei IS-Kommandopunkten, drei Munitionslagern, zwei unterirdischen Bunkern, 32 IS-Stellungen, neuen Gefechtsstellungen und einer Waffen-Werkstatt; aufgeschlüsselt nach größeren Objekten in den Gouvernements: Idlib (Ğabhatu_n-Nuṣra- Kommandostelle), Ḥamâ (Tunnelnetz), Aleppo (Werkstatt für Sprengsätze, Raketen und Abschußanlagen), (IS-Ausbildungscamp); IS auf dem Rückzug, viele verlassene Stellungen entdeckt, etliche Einheiten hätten Verbindung zu Kommandezentren verloren, Mangel an Munition und Lebensmitteln zwinge zur Verlegung ins (bäuerliche) Hinterland).

Die USA beliefern weiterhin das Phantom „bewaffnete Opposition“ (vgl. dazu u.). Vor allem im Raum Aleppo haben Terrorgruppen neue Posten Panzerabwehrwaffen erhalten (vgl.u. TOW Anti-Tank Missiles). Während ʽIza at-Turkmânî (Issa al-Turkmani, d.h. ʽIza, der Turkmene), Anführer der – bekanntlich mit Erdogan zusammenwirkenden – Liwâ` as-Sulṭân Murâd (vgl.u. Gefechtsberichte, Sultan Murad (I.) ist ein durch seine (auch europäischen) Expansionsbestrebungen bekannter osmanischer Sultan) bemerkte: „Nach diesen Lieferungen sind wir gut ausgestattet“, er habe zudem auch Geschosse für Granatwerfer erhalten, gab ein anderer Anführer zu bedenken, das reiche nicht aus: „Ein paar TW-Pan¬zerabwehrkomplexe können nichts entscheiden. (http://de.sputniknews.com/militar/20151020/305053179/anti-assad-kraefte-bekommen-us-waffen.html)

Terroranschlag vom 20.10.2015 in Aleppo:
Vier Verletzte, darunter eine Lehrerin, zwei Schulkinder und eine männliche Säuberungskraft waren die Opfer eines terrroristischen Raketenangriffs auf das Wohnviertel az-Zibdiyya, in dem zwei Schulen getroffen und beschädigt wurden. (http://sana.sy/en/?p=58516)

Terroranschlag vom 19.10.2015:
Durch einen Angriff mittels Mörsergranaten auf den Ort in al-Muḫaram Fûqânî im Umland von Ḥoms, abgefeuert von IS-Terroristen, wurden am Montagmorgen drei Personen verletzt, darunter ein junges Mädchen, da die Sprengkörper in der Nähe von Schulen niedergingen. Die Sachschäden an Häusern und anderem privaten Eigentum waren dementsprechend. – Aktualisierung: von den in Raḥûm (Rahoum) und Mušairifa (Mesheirfeh) positionierten IS-Terroristen wurde auch der Ort Muḫa­ram Taḥtânî beschossen. Die Opferzahl beläuft sich inzwischen auf drei Tote und 14 Verletzte. (http://sana.sy/en/?p=58353 vom 19.10.2015, http://sana.sy/?p=285838)

Der Chef der Kremlverwaltung Sergej Iwanow warnt nachdrücklich vor Gefahr, daß sich unter dem Asylantenzustrom nach Europa auch potentielle Selbstmordattentäter und Dergleichen als sog. „Schläfer“ befänden: „Man spricht noch kaum darüber, man wagt es nicht, offen darüber zu sprechen, ich aber kann das“ bemerkte er gegenüber der Online-Zeitung gazeta.ru am Mo., 19.10.2015. Insbesondere angesichts der mehrfach gemeldeten Massenflucht der Terroristen (s.u.) über die syrischen Grenzen und vor allem in Richtung Türkei sei dies äußerst brisant. (http://de.sputniknews.com/politik/20151019/305025206/schlummernde-kamikaze-migranten-europa.html). – S.a. Infografik: Flüchtlinge in Europa: Woher sie kommen und wohin sie gehen (http://de.sputniknews.com/infographiken/20150828/304026625.html).

Wegen der inzwischen eingetretenen Massenflucht der Kämpfer der Terrorgruppen in den von den russisch-syrischen Bombardements und Großoffensiven der SAA betroffenen Gebieten führe lasse der IS in ar-Raqqa und Umgebung wie die Ğabhatu_n-Nuṣra in den Provinzen Idlib und Ḥamâ – also die beiden größten Terrorbündnisse der Region – laut dem amtlichen Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, Zwangsrekrutierungen durch ihre Feldkommandeure unter Androhung der Erschießung auch von Angehörigen in syrischen Ortschaften durchführen. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151018/305015891/is-veruebt-terroranschlaege-gegen-nusra-front.htm, http://de.sputniknews.com/panorama/20151018/305015337/syrien-islamischer-staat-mobilmachung.html)

Wie der Politologe Th. Meyssan ausführt, habe die russische militärische Unterstützung im Counterterrrorismus in Syrien auch die wiedererstarkte Leistung der modernisierten russischen Armee dem sog. „Westen“ vor Augen geführt. Zudem besitze sie hocheffiziente Lenkwaffen und ein Störsender-System, das die NATO völlig überrascht habe (http://www.voltairenet.org/article189054.html)

Erneut haben Kampfjets der US-geführten Koalition, die den syrischen Luftraum völkerrechtswidrig benutzen, in der Großstadt Aleppo zu einem kompletten Stromausfall durch das Bombardement des Haupt-Elektrizitätswerks am So., 19.10.2015, verursacht. Erst vor acht Tagen hatte sich Ähnliches (vgl.u.) ereignet. Zusätzlich wurde zivile Infrastruktur in den Orten Mâriʽ (Mare’a), Tal Šâʽir (Tal Sha’er) und al-Bâb (al-Bab) im Umland von Aleppo zerbombt. (http://sana.sy/en/?p=58236, http://sana.sy/?p=285626) – Vgl. zu den Folgen des früheren Bombardements auch die Stellungnahme von Andrej Kartapolow vom 16.10.2015!

Nach der von einem Terroranschlag überschatteten Dankkundgebung tausender Syrer vor der russischen Botschaft in Damaskus (s.u., 13.10.2015) fanden sich am vergangenen So., 18.10.2015, auch im Ausland wohnende Syrer (engl.: expatriates) vor den russischen Botschaften ihrer Gastländer, wie z.B. in Berlin, zusammen, um der russsischen Regierung für die Unterstützung im Counterterrorismus in Syrien zu danken. In Berlin äußerte sich der Demonstrant Radi Skandav im Gespräch mit einem Sputnik-Reporter zu den Beweggründen: „We gathered here today in front of the Russian embassy because Russia is part of a coalition, which is fighting for peace in Syria, against war and terrorism everywhere in the world… We want to thank all Russians and President Vladimir Putin for their participation in the fight against terrorism and fascism in the Middle East.” Zur Natur des bekämpften Feindes, der in westlichen Medien oft mit „bewaffeneter Opposition“ schöngeredet wird, hatte er deutliche Worte: „All these terrorists are fighting under the same banners and pronouncing the same slogans. To us, Syrians, all these people who took up arms against the Syrian people and the Syrian state and army are not an opposition. They are all members of groups financed by Saudi Arabia and Qatar and sent to Syria to destroy our country, education, medicine, our very life. Sein klares Fazit als Bürger eines seit Jahrzehnten säkularen Landes: We do not want any Islamization of Syria. In Belgrad bemerkte der Student Lamak Cooder gegenüber dem Sputnik-Korrespondenten insbesondere mit Kritik der Haltung der USA und der EU zum durch Rußland tatkräftig unterstützten Counterterrorismus in Syrien: „We gathered to express support for the Russian government in the fight against terrorism. We can not be satisfied with the policy of the United States and the European Union in the Middle East because they are acting only in their own interests, maybe for access to oil and gas, they are destroying the region“. (http://sputniknews.com/world/20151018/1028711234/syrians-embassies-rallies.html, http://sana.sy/en/?p=58158, Hhg. blogseits)

Erneut haben Kampfjets der US-geführten Koalition, die den syrischen Luftraum völkerrechtswidrig benutzen, in der Großstadt Aleppo zu einem kompletten Stromausfall durch das Bombardement des Haupt-Elektrizitätswerks am So., 18.10.2015, verursacht. Erst vor acht Tagen hatte sich Ähnliches (vgl.u. ) ereignet. Zusätzlich wurde zivile Infrastruktur in den Orten Mâriʽ (Mare’a), Tal Šâʽir (Tal Sha’er) und al-Bâb (al-Bab) im Umland von Aleppo zerbombt. (http://sana.sy/en/?p=58236, http://sana.sy/?p=285626) – Vgl. zu den Folgen des früheren Bombardements auch die Stellungnahme von Andrej Kartapolow vom 16.10.2015!

Detaillierte Einsichten in die russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 18.10.2015 ermöglichen: http://sana.sy/en/?p=58140 und http://www.sana.sy/?p=285156 sowie http://de.sputniknews.com/militar/20151019/305029860/russland-syrien-angriffe.html (Ruß. Mittagsbericht über die letzten 24 Stunden: Zerstörung von zwei Kommandostellen, drei Waffenlagern, zwei unterirdischen Bunker, 32 Feuerstellungen im Gebirge und anderer Infrastruktur der Terroristen), im Einzelnen z.B.: Zerstörung der Kommandostelle von Ğaiš al-Fataḥ (Dschaisch al-Fatah) N-Teil von Kafar Zaitâ in der Provinz Ḥamâ hindert die Terrororganisation an weiterer Koordination. „Infolge des Luftanschlags wurde die Koordination der Truppen der Terror-Organisation Dschaisch al-Fatah in diesem Gebiet stark beeinträchtigt, worauf die Milizen die Kampfzone verließen“, erklärte der amtliche Sprecher des ruß. Verteidigungsamts Igor Konaschenkow am So., 18.10.2015 und ergänzte: „Nach Angaben des Generalstabes der russischen Streitkräfte nimmt die Massendesertion von Kämpfern der Terrorgruppen in den östlichen und nordöstlichen Gebieten der Arabischen Republik Syrien weiterhin zu“), http://de.sputniknews.com/militar/20151018/305013690/russlands-jets-zerstoeren-is-versorgungspunkt.html, http://de.sputniknews.com/militar/20151018/305012872/syrien-russland-extremisten.html oder http://de.sputniknews.com/militar/20151018/305011980/syrien-russland-terroristen-feldlager.html (mit Video).

In einer brandneuen, mit Photos belegten Recherche gibt NevaehWest zu bedenken, daß die meisten Gruppierungen, die vorgeben Hilfsorganisationen zu sein, die der zivilen Bevölkerung in Syrien ihre Not beistehen wollen, in Wahrheit mit der Muslimbruderschaft verbunden sind und Mittel zur Unterstützung der gegen die säkulare legitime syrische Regierung kämpfenden Muğahidîn bzw. Takfîr-Terroristen sammeln und bereitstellen. (https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/10/18/deadly-humanitarian-aid-to-syria/)

Fars News meldet, daß der hohe und einflußreiche al-QaidaFührer und -Stratege, der Saudi Sanafi al-Nasr, mit bürgerlichem Namen Abdul Muhsin Abdullah Ibrahim Al-Sharikh, mit Genossen bei einem Luftangriff in ad-Dânâ (al-Dana) im Westen der Provinz Aleppo getötet worden ist. Er habe bei al-Qaida das sog. „Komitee des Sieges“ geleitet d.h. er war mit der Ausarbeitung von Operationsplänen und Angriffs- und politischen Konzepten befaßt. Auf sozialen Netzwerkseiten wurde ein Photo seines „Grabes“ gezeigt. Bestätigungen offizieller Stellen fehlen noch. (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940725000783) – Auch die Terrorgruppierung Ğabhatu_n-Nuṣra, eine Unterabteilung von al-Qaida, hat den Tod des für sie bedeutenden Mannes bestätigt. (http://de.sputniknews.com/militar/20151018/305008909/syrien-einsatz-luftangriff-terroristen.html)

Bomber auf Bestellung?!
Generalmajor Igor Konaschenkow vom russischen Verteidigungsmini¬sterium teilte am Sa., 17.10.2015, in Moskau mit: „Es sei betont, dass es sich dabei um beachtliche Hilfe handelt. Die von der Bevölkerung gelieferten Daten werden vom Kommando der Fliegerkräfte überprüft. Danach wird die Entscheidung über den Angriff auf dieses oder jenes Objekt getroffen“. (http://de.sputniknews.com/militar/20151017/305004129/hilfe-auswertung-entscheidung-angriff.html) – Zudem wurde festgestellt, daß sich die syrische Armee [SAA] – wie z.B. bei der Großoffensive im Raum Ḥoms zu sehen – nicht nur auf ihre militärischen Ziele konzentriere, sondern zuvor auch darauf achte, daß die Bevölkerung notfalls sicheren Abzug aus der Region erhält, in denen sie bis dahin oft seit Jahren unter dem Terror der „bewaffneten Gruppen“ gelitten hatten. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291774-terroristen-von-offensive-syrischer-armee-%C3%Bcberrascht vom 18.10.15)

Über die russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 17.10.2015 informieren en Detail: http://sana.sy/en/?p=58022 und http://www.sana.sy/?p=284845 (u.a. Eliminierung von IS-Verstecken und –Positionen per Luftschlägen im Raum Salmâ und Ğab al-Aḥmar, mit rund 350 getöteten Terroristen, darunter der Kommandeur von al-Farqa as- Sâḥaliyya al-Aulâ namens Ḫâlid Aus alias Abû al-Walîd; Befreiung von Balâs und ad-Dabâġat, Eroberung der Anhöhen Tal azZahmûl und Tal ašŠahîd im SW von Aleppo; im Rîf Dimašq Befreiung von Stadtteilen von an-Na­šâbiyya im Raum Ost-alĠûṭa bei weiterem Fortschreiten samt Entdeckung mehrer Tunnels, unter den Getöteten auch der Militärkommandeur von Ğabhatu_n-Nuṣra in der Gegend namens Muḥammad Sarḥân al-Malqab alias Ğarâḥ; unter den Getöteten um den Dair az-Zaur Airport auch der lokale IS-Anführer Abû Saif al-ʽIrâqî; in aš-Šaiḫ Miskîn in der Provinz Darʽâ fand sich Niâl Ḥassanb Bardân alias Abû Ḥassan, Anführer von Katîba Fida´îyi Ḥaurân at-Tâbiʽa unter den Verwundeten, auch einer der gesuchtesten Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra, Muḥam­mad al-Mağâriš aka Abû Qâsim wurde in Ṣaidâ durch eine Sprengbombe verletzt; in der Provinz Qunaiṭra schlug eine Armeeeinheit in Kooperation mit NDF Terrroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğabhatu Ṯawâr Suriyya aus Ḫân Arnaba und Ḥarfâ vor einem Militärposten zurück, wer von den Terroristen nicht getötet oder verletzt wurde, floh)sowie http://de.sputniknews.com/militar/20151018/305011146/russland-syrien-luftangriffe.html (Mittagsbericht: in den letzten 24 Stunden bei 39 Luftangriffen 51 IS-Ziele zerstört in den Provinzen Ḥamâ, al-Lâḏa¬qiyya, Damaskus und Aleppo) und http://de.sputniknews.com/militar/20151017/305003644/kommandozentralen-kampftechnik-sprengstofffabriken-vernichtung.html (z.B. Ausbildungslager für Selbstmordattentäter bei Salmâ in der Provinz al-Lâḏaqiyya, ca. 13km von der Grenze zur Türkei entfernt zerstört).

Aus einem Posting der bekannten irakischen [?] Journalistin Hala Jaber auf Twitter geht hervor, daß die in Massen vor den russisch-syrischen Luftschlägen und eingeleteten syrischen Bodengroßoffensiven über die Grenzen des Landes vor allem Richtung Türkei flüchtenden Terroristen sich vorsorglich zuvor von ihren langen Bärten trennten, wie gewisse Hinterlassenschaften deutlich zeigten. Gut rasiert und als Flüchtlinge [vor Assad!] getarnt seien täglich bis zu hundert Anhänger von Ğabhatu_n-Nuṣra und des IS über die Grenzü¬bergänge Reyhanlı und Ğrabulus unterwegs. Letzeres teilte der russische Armeesprecher Anderej Kartapolow am Fr., 16.10.2015, unter Berufung auf eigene Aufklärungsergebnisse und abgehörte Funkgespräche der Terroristen mit. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151016/304993552/dschihadisten-trennen-sich-panisch-von-vollbaerten.html)

Eine Region im Süden Syriens haben bislang unidentifizierte Flugzeuge – mit Sicherheit jedoch keine syrischen oder russischen Jets – bombardiert. Generaloberst Andrej Kartapolow vom russischen Generalstab teilte dazu am Fr., 16.10.2015, in Moskau mit: „An der syrisch-jordanischen Grenze wurden zerbombte Wirtschaftsbauten entdeckt“. „Auf diesem Territorium hat es Terroristen des Islamischen Staates (IS) nie gegeben.“, ebensowenig existierten dort Spuren militärischer Aktivitäten wie Schützengraben oder Kampftechnik, setzte er hinzu und erklärte: „Es entsteht der Eindruck, dass unbekannte Piloten trainiert oder einen Schlag geführt haben, um ihrem Kommando die Erfüllung einer Kampfaufgabe zu melden“. (http://de.sputniknews.com/militar/20151016/304993244/zerbombte-gartenhauschen-keine-spuren-militarischer-aktivitaten.html) – Das Bombardement fand nahe Ḫirba Ġazâla (Kherbet Ghazala), einer landwirtschaftlich genutzten Gegend statt. Andrej Kartapolow bemerkte gegenüber Journalisten dazu: Da gibt es nur „regular gardens and fields with buildings to keep farming tools… . Why destroy these buildings? It looks like somebody’s pilots were just training their skills or dropped bombs to report to their command about completed mission”. Zudem erinnerte er an die Bombardierung von für die zivile Bevölkerung überlebenswichtiger Infrastruktur durch US-Kampfjets der US-geführte Koalition, die erst kürzlich wieder zutage getreten war (vgl.u.) : „It is not in our rules to advise colleagues on where to deliver their airstrikes. However, on October 11, near the settlement of Tel-Alam, the coalition’s jets destroyed by airstrikes a thermal power plant and transformer substation”. Demgegenüber sparten russische Piloten diese wie überhaupt zivile Siedlungen peinlichst genau aus und dokumentierten dies auch. Die jüngsten US-Bombardierungen zerstörten in Aleppo ein Wärmekraft- und ein Elektrizitätswerk mit der Folge, daß auch Krankenhäuser und Schulen nun ohne Strom seien. Auch die Pumpen für Trink- und Abwasser stoppten dadurch und das bei den immer noch heißen Temperaturen vor Ort! Daraus zog er sein Fazit: “I think that it is unlikely that our partners did not know that the thermal power plant worked only eight hours per day. Airstrikes were delivered for several days, and on October 11, the power station was completely destroyed. One might het an impression that someone is deliberately destroying infrastructure in settlements, thus making the life of local population impossible. Because of that, civilians leave these settlements after losing living conditions and increase the refugee flow to Europe”. Dadurch, daß die notwendige Infrastruktur der Bevölkerung zerstört werde, mache man den dort wohnenden Menschen das (Über)leben fast unmöglich und schaffe so die Voraussetzung für deren Entschluß zur Flucht – auch nach Europa. (http://tass.ru/en/world/829582) .

Über die russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 16.10.2015 informieren en Detail die Seiten http://sana.sy/en/?p=57983 und http://www.sana.sy/?p=284668 (u.a. Befreiung von ʽAbṭîn, Ḥadâdîn al-Ġarbiyya, der Region von al-Kasârât, al-Ma­dâğin bei denaz-Zaitûn Farmen in der Provinz Aleppo mit weiterem Vordringen und Verfolgung der flüchtenden Terroristen; Befreiung von drei Wohnblöcken beim Bahnhof im Gebiet Ğawâlik und von drei weiteren Blocks nahe Sunaisil im NW von Ḥoms; Zerstö­rung eines Kommando-Hauptquartiers, von Waffen- und Munitionslagern und Fahrzeugen, ausgerüstet mit Maschinengewehren und US-Panzerabwehrlenkwaffen TOW-1 sowie mehr als 20 Terrori­sten transportierenden Wagen) , zudem Zusammenfassung der in den letzten drei Tagen erzielten Erfolge durch die Oberste Heeresleitung vom Fr.,16.10.2015 http://sana.sy/en/?p=58000)

Russischer Zwischenbericht:
Seit Beginn der russischen Luftschläge in Syrien wurden insgesamt 669 Angriffe gegen die IS-Terrormiliz geflogen und dabei 456 Ziele des IS zerstört, mehr als 100 Angriffe fanden dabei nachts stat, informierte der Moskauer Generalstab ausländische Journalisten am Fr., 16.10.2015. Andrej Kartapolow, Chef der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs hob hervor, daß allein in der letzten Woche 46 Kommandostellen und sechs Sprengstoff-Fabriken des IS zerstört, Terroristen-Positionen, Stützpunkte und Feldlager bombardiert worden seien. Dabei sei der Süden Syriens ausgespart wordern, wo sich – angeblich – die FSA (zu deren Hintergründen s.u.!) aufhalten solle. (http://de.sputniknews.com/politik/20151016/304984071/russland-syrien-is-angriffe.html)

Terroranschlag vom 16.10.2015:
Zwei von Terroristen im Raum Ğaubar im Bereich der Farmen von Ost-al-Ġûṭa abgefeuerte Mörsergranaten verursachten in den damaszener Wohngebieten ad-Duwailaʽa und al-ʽAbbâsiyîn an den getroffenen Häusern und Autos erhebliche Schäden, jedoch zum Glück zu keinen menschlichen Opfern. (http://sana.sy/en/?p=58005)

Der französische Islamforscher Olivier Hanne von der Universität Aix-Marseille hat aufgedeckt, wie das Pentagon seine – erwiesenermaßen falschen (s.u.) – Anschuldigungen gegen die in Syrien stationierte russische Luftwaffeneinheit untermauert hat, jene würde ebensowenig wie die SAAF IS-Stellungen bombardieren. Den weltweiten Leitmedien waren Karten vorgelegt worden, die die Kräftekonstellation auf dem syrischen Territorium falsch darstellten. In der Pariser Zeitschrift „Valeurs actuelles“ führt er dazu aus, daß mit der Erstellung dieser Karten das Institute for the Study of War (ISW) beauftragt gewesen ist und erklärt hierzu: „Diese Denkfabrik wurde 2007 mit dem Ziel ins Leben gerufen, unter dem Deckmantel objektiver strategischer Studien die US-Kriegsdiplomatie zu rechtfertigen.“ Sein Fazit: beim Umgang mit der US-Kartenzeichnung für Syrien und dem Irak sei Vorsicht geboten, denn tatsächlich befänden sich in Gebieten, in denen gemäß dieser Karten keine Terroristen zu finden seien „unendliche Horden von Dschihadisten“, entweder Kämpfer von Ğabhatu_n-Nuṣra oder um jene „Rebellen, die vom US-Militär geschult worden waren und danach samt westlichen Waffen zu den Islamisten übergewechselt sind.“
(http://de.sputniknews.com/politik/20151015/304968400.html)

Über die russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 15.10.2015 informieren detailliert http://sana.sy/en/?p=57924 und http://sana.sy/?p=284297

(u.a. Befreiung von al-Ḫâlidiyya im NW von Ḥoms, Zerstörung je eines operating rooms in Talbîsa und Tair Maʽla im N, unter den getöteten Terroristen im letzteren auch dessen Leiter Rawâd al-Lukasaḥ und der Gruppenführer ʽÂmir Mûsâ Šîblûṭ sowie einer Raketenabschußanlage und eines Führerhauptquarteirs im Raum Talbîsa, Massenflucht vom al-Mašârîʽ -Gebiet nahe Qanâ al-ʽÂṣî im Areal von Tair Maʽla nach Talbîsa  und ar-Rastan; Befreiung von Fûrû und aṣ-Ṣafṣâfa im NW von Ḥamâ mit weiterem Vormarsch; Befreiung von Nuʽâm und Eroberung der Anhöhe (Tal) Nuʽâm (hill) im Gebiet as-Sufaira im O von Aleppo; Befreiung von einiger Blocks beim Syriatel-Gebäude im Stadtteil Darʽâ al-Balad in Darʽâ sowie weiterer neun Blocks im Bezirk al-Manšiyya und einiger bedeutsamer Örtlichkeiten im NO von aš-Šaiḫ Miskîn im Kampf gegen Ğabhatu_n-Nuṣra; im Rîf Dimašq Befreiung der Farmen nördlich von und von 15 Gebäuden in Ḥarastâ wie Rückeroberung der Rîmâ Water Company in al-Mağbal und einiger militärischer Einrichungen von Ğaiš al-Islâm im Raum Ost-al-Ġûṭa; Zerstörung eines Waffendeposts von Ğaiš al-Islâm in ʽArbîn und Zamalkâ, Befreiung der al-Amal-Farmen im N von Qunaiṭra im Kampf gegen Ğabhatu_n-Nuṣra sowie Rückeroberung einiger Militärposten und günstiger Orte für Terrorakte in form von Beschießungen umliegender Ortschaften) sowie http://sana.sy/en/?p=57955, http://www.sana.sy/?p=284497 und http://de.sputniknews.com/militar/20151015/304948467.html. – Nach den durchschlagenden Erfolgen der russischen Luftwaffe wie der SAAF und der SAA auf dem Boden hat der IS den Rückzug angetreten, teilte Verteidigungsamtssprecher Igor Konaschenkow am Do., 15.10.2015, Journalisten mit. „Die Extremisten versuchen neue Stellungsräume einzurichten und ihr bisheriges Logistiksystem zur Versorgung mit Munition, Waffen und anderer Ausrüstung flexibel zu verändern.“, erklärte er. Dies werde selbstverständlich überwacht, außerdem würden Daten des kürzlich in Bagdad eingerichteten Informationszentrums ausgewertet. (http://de.sputniknews.com/militar/20151015/304956655/russland-syrien-lufteinsatz-islamischer-staat.html)

Bei den russischen Luftschlägen wurde nach bisher nur inoffiziellen Angaben von russischen Militärangehörigen am Do., 15.10.2015, der Führer der salafitischen Terrorgruppe Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, einer der größten in Syrien, in der Umgebung von Ḥoms getötet. Der gebürtige Tschetschene mit Kampfnamen Abû Bakr aš-Šišânî (Abu Bakr as-Schischani) hatte sich an mehreren Angriffen auf syrische Städte und Massenhinrichtungen z.B. im NW des Landes teilgenommen. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151015/304963558/syrien-terrorist-tod.html)

Die Terrorgruppe Ğabhatu_n-Nuṣra hatte geplant, die Erfolge der SAA zusammen mit den russischen Luftschlägen wieder einmal in ein übles Licht zu rücken (false flag operation), das zudem die falschen Anschuldigungen seitens westlicher Medien bestätigt hätte. So verübte eine Einheit ein Massaker in der ländlichen Kleinstadt Tair Maʽla (Teirmaal, Teir Maalah) im N von Ḥoms um 7.00 Uhr morgens und damit gleichzeitig mit dem Beginn der geplanten Militäroperation der SAA unweit davon, wie eine militärische Quelle Auskunft gab. Dank der ständigen Dokumentation auch durch das russische Verteidigungsministerium konnte der Versuch von Ğabhatu_n-Nuṣra, die Morde an den Zivilisten der AA und russischen Luftwaffe anzulasten bzw. unterzuschieben, vereitelt werden. (http://sana.sy/en/?p=57928 und http://www.sana.sy/?p=284311)

Terroranschläge vom 15.10.2015:
Am Morgen trafen von Terroristen abgefeuerte Mörsergranaten in Damaskus auf die Umgebung des Umayyadenplatzes (Hauptplatz der Hauptstadt!), verfehlten jedoch glücklicherweise Personen und trafen die Umzäunung des Radio- und TV-Gebäudes.
Im N von Ḥoms verschanzte Terroristen beschossen am Nachmittag mit einer Raketensalve den Stadtteil al-Arman der Großstadt, verletzten dabei drei Menschen und richteten heftige Schäden an Gebäuden und anderem Privateigentum an. (http://sana.sy/en/?p=57928)
In at-Tal im Rîf Dimašq forderte am Abend eine Autobombe mehrere Todesopfer und Verletzte. Sie detonierte hinter dem Gemeindehaus. Die Opferzahl steht insgesamt noch nicht fest, der Sachschaden ist erheblich. (http://sana.sy/?p=284552).

Nachdem plötzlich israelische Kampfjets im syrischen Luftraum vor russischen Kampfpiloten aufgetaucht waren (vgl.u., Nacht vom 1. auf 2.10.2015) hat das russische Verteidigungsministerium laut Mitteilung ihres Sprechers Igor Konaschenkow vom Do., 15.10.2015, auf der Einrichtung eines „heißen Drahtes“ mit dem israelischen Militär bestanden, um künftig eventuelle Zusammenstöße zu verhindern. Darin informieren beide Seiten einander über geplante Flüge. Zudem habe man das Zusammenwirken am Mittwoch geübt. (http://de.sputniknews.com/politik/20151015/304968459/russland-israel-flieger-syrien.html)

Einen Einblick, wie die Mainstream-Medien die öffentliche Meinung manipulieren, gibt Rüdiger Göbel in seinem Artikel bei http://de.sputniknews.com/meinungen/20151014/304919266.html hinsichtlich der derzeitigen Überflutung Deutschlands mit Asylsuchenden. Darin zitiert er einen aufschlußreichen Beitrag des Publizisten Götz Aly in der „Berliner Zeitung“. Darin geht dieser der Umfrage von »Regime Change«-Initiative »Adopt a Revolution« unter die Lupe, mit der Folge, daß die Ergebnisse der Befragung von [echten] Flüchtlingen aus Syrien verfälscht unter die Bevölkerung gebracht wirden, um diese gegen die syrische Regierung unter Dr. al-Assad einzunehmen und zu mobilisieren. Tatsächlich hatte sich nämlich herausgestellt, daß die überwiegende Mehrheit der Befragten genau das als Grund ihrer Flucht angab, was auch die verschiedenen Regierungsmitglieder schon genannt hatten (vgl.u.), nämlich die Greuel der Terroristen.

Gewissen Belegen nach befindet sich entgegen der Behauptungen der jeweiligen Regierungen US- und türkisches Militär auf syrischem Terrain, was einen klaren Bruch des Völkerrechts darstellt:
Gemäß al-ʽAhad meldeten informierte Quellen den Grenzübertritt türkischer Streitkräfte. Diese forderten die Bewohner der Grenzregion in NW-Syrien auf, ihre Häuser zu verlassen. Auch Muḥammad Saʽîd, Leiter des Büros des an der Grenze gelegenen syrischen Flüchtlingslagers beim Dorf Aṭma (Atme), bestätigte dies für sein Gebiet. Die türkischen Soldaten würden auf dem Gebiet der vertriebenen syrischen Bevölkerung eine Trennmauer auf 1.500 [km?] Länge errichten. Dort würden deswegen die Häuser dem Erdboden gleichgemacht. (http://francophone.sahartv.ir/infos/moyen_orient-i6638-les_militaires_turcs_sur_le_territoire_syrien_!) – Ähnliche Zerstörungs- und Vertreibungsaktionen durch kurdische Kräfte hatte schon Amnesty International im N und NO Syriens nach Auswertung von Satellitenbildern als Kriegsverbrechen angemahnt (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291516-amnesty-wirft-kurdenk%C3%A4mpfern-in-nordsyrien-kriegsverbrechen-vor).
Zudem berichtet der Politologe Thierry Meysan am: „Schon am ersten Tag der Bombardierung hat die Russische Luftwaffe türkische Offiziere getötet, die illegal auf syrischen Boden entfaltet waren.“ (http://www.voltairenet.org/article189012.html).
Trümmer einer sog. BLOS-Kampfdrohne von AeroVironment Inc., aufgefunden in ʽIzraʽ, d.h. ca. 40km nördlich der Grenze zu Jordanien und nahezu ebensoweit von den durch Israel besetzten Golanhöhen entfernt, muß sie nach Meinung des Sachverständigen wegen der geringen Reichweite und der komplizierten Bedienung, die eine eingehende Schulung verlangt, logischerweise von US-Militärs auf syrischem Territorium ausgesandt worden sein. Irgendwelche Söldner seien dazu nicht in der Lage. Zudem wird diese Art Killerdrohne auschließlich von der U.S. Army und dem U.S. Marine Corp verwendet. (http://www.moonofalabama.org/2015/10/there-are-us-special-forces-in-south-syria.html) – Zu den – durch kein keinerlei Gericht autorisierten – zudem völlig außer Verhältnis stehenden „Kollateralschäden“ der US-Killerdrohnen-Einsätze s.a. http://de.sputniknews.com/politik/20151016/304972419/us-drohnenkrieg-geheime-dokumente.html.

Die syrische Regierung dementiert eine ReutersMeldung, wonach in der Provinz Aleppo mehr als 1.000 iranische Soldaten präsent seien und zusammen mit Kämpfern der Ḥizbullah eine Militäroperation gegen Terroristen planten. Demgegenüber konstatierte Informationsminister ʽUmrân az-Zuʽbî diese Aussage erneut dem Sender al-Mayâdîn gegenüber als „nicht der Wahrheit entsprechend” und erklärte nochmals: „Was den Iran anbelangt, so sind in Syrien nur Militärberater präsent“. (http://de.sputniknews.com/politik/20151014/304934661/damaskus-dementiert-keine-iranischen-und-russischen-soldaten-in-syrien.html vom 14.10.2015)

Erfolg zieht an: Inzwischen schließen sich immer mehr Kämpfer auch aus dem Ausland dem syrisch-russischen Counterterrorismus in Syrien an. Einige tausend freiwillige Kämpfer kommen demnach der SAA aus Afghanistan, dem Iran, Irak und Libanon (s.a. Ḥizbullah-Verstärkung im Rîf Dimašq in den Gefechtsberichten).
(https://elijahjm.wordpress.com/2015/10/12/seven-thousand-of-al-haydareyeen-the-fatimids-the-irgc-and-hezbollah-ready-for-the-battle-of-idlib/ und https://now.mmedia.me/lb/en/NewsReports/566038-russia-to-ramp-up-syria-airstrikes-report)

Präsidentenberaterin Dr. Buṯaina Šaʽbân, welche derzeit in Peking weilt, bestätigte am Mi., 14.10.2015, die fortgesetzte Unterstützung Chinas für die Positionen der syrischen und russischen Regierung. Die Regierung in Peking bekunde das Recht der Syrer, ihre eigene Zukunft selbst, ohne ausländische Einmischung bestimmen zu können. In China sehe man mit Besorgnis der Rückkehr der Uiguren entgegen, die sich den Terroristen in Syrien angeschlossen hätten, teilte sie im Interview mit al-Mayâdîn TV mit. (http://sana.sy/en/?p=57882 vom 14.10.2015)

Einen Überblick über Einzelheiten der russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 14.10.2015 geben die Seiten:
http://sana.sy/en/?p=57803 und http://sana.sy/?p=283959 sowie http://de.sputniknews.com/ausland/20151015/304955900/syrien-russland-angriffe.html (mittags am15.10.2015 über die letzten 24 Stunden)

Eine Zusammenfassung über Entstehung und weitere Entwicklung der FSA [als Terrororganisation wie die anderen] bietet der Politologe Thierry Meyssan innerhalb eines Artikels zu den französischen Rekolonialisierungsbestrebungen bzgl. Syrien. Darin heißt es:
„Das „Lancaster House-Abkommen“ wurde für Frankreich von Alain Juppé und General Benoît Puga ausgehandelt, einem leidenschaftlichen Verfechter der Kolonisierung.
Am 29. Juli 2011 gründete Frankreich die Freie Syrische Armee (die „Gemäßigten“). Im Gegensatz zur offiziellen Darstellung im Umkreis ihres Chefs, Oberst Riyad el-Asaad, waren ihre ersten Bestandteile nicht Syrer, sondern libysche Mitglieder von al-Qaida. Riyad el-Asaad war nur eine Tarnung, die einen syrischen Anstrich geben sollte. Er war wegen der Namensähnlichkeit mit Präsident Baschar al-Assad ausgewählt worden, mit dem er keine Verwandtschaftsbeziehung hat. Trotzdem, und obwohl die beiden Namen auf Arabisch nicht gleichartig geschrieben werden, machte die Presse der Nato-Länder ihn zum „ersten Überläufer aus dem Regime“.
Die Freie Syrische Armee (FSA) wurde von französischen Legionären angeleitet, die von ihrer Einheit abgezogen waren und dem Élysée-Palast sowie General Benoît Puga, dem Chef des privaten Führungsstabs von Sarkozy, zur Verfügung standen. Als Fahne erhielt die FSA die französische Kolonialflagge.
Zur Zeit ist die Freie Syrische Armee (FSA) keine ständige Streitmacht mehr. Aber ihr Markenzeichen wird punktuell benutzt für Einsätze, die sich der Élysée-Palast ausgedacht hat und die von Söldnern anderer bewaffneter Gruppen ausgeführt werden. Frankreich besteht darauf, die „gemäßigten“ Dschihadisten und andere „Extremisten“ zu unterscheiden. Es gibt aber keinen Unterschied im Personenbestand und im Verhalten zwischen den beiden Gruppen. Es war die FSA, die damit anfing, Homosexuelle durch den Sturz von Hausdächern umzubringen. Ebenfalls durch die FSA wurde ein Video von einem ihrer kannibalischen Anführer beim Verspeisen von Herz und Leber eines syrischen Soldaten verbreitet. Der einzige Unterschied zwischen den Gemäßigten und den Extremisten ist die Fahne: entweder die französische Kolonialflagge oder die des Dschihad.
Anfang 2012 begleiteten die französischen Legionäre die 3.000 Kämpfer der FSA nach Homs, in die alte Hauptstadt der französischen Kolonisierung, um aus ihr die „Hauptstadt der Revolution“ zu machen. Sie verschanzten sich im neuen Viertel Baba Amr und riefen ein Islamisches Emirat aus. Ein Revolutionstribunal verurteilte mehr als 150 Bewohner, die im Stadtteil geblieben waren, zum Tod und ließ ihnen öffentlich die Kehle durchschneiden. Die FSA hielt einen Monat lang eine Belagerung aus, dabei war sie geschützt durch Schießposten der Panzerabwehrraketen Milan, die Frankreich zur Verfügung stellte. (aus: http://www.voltairenet.org/article189025.html vom 14. 10. 2015)

Das syrische Außenministerium verurteilte in aller Schärfe die Haltung der EU-Außenminister, ersichtlich aus dem am Mo., 12.10.2015, nach ihrem Treffen herausgegebenen Positionspapier, unter Hervorhebung der Tatsache, daß Volk und Armee von Syrien sich im Counterterrorismus engagierten dem nationalen unabhängigen Entschluß dazu und gemäß in Übereinstimmung mit der legitimen unerschrockenen Führung des Landes. Es sei eine Unverfrorenheit, dem syrischen Volk und seiner Armee zu verwehren, sich gegen Einmischungen in die inneren Angelegenheiten Syriens, die zudem gegen die Selbstbestimmung des Volkes gerichtet sind, zur Wehr zu setzen. Die EU mache sich durch jenes überspitzte Statement zum folgsamen Nachahmer der US-Politik, die sich aufgrund wirtschaftlicher Interessen mit sektiererischen Öl-Regimen zusammentue. Damit zeige sich die EU als unfähig, eine positive Rolle bei der Findung einer Lösung für die gegenwärtige Syrienkrise zu finden. Die Entwicklung habe gezeigt, daß die von der EU geteilte US-Politik darauf hinauslaufe, den Terroristen in Syrien mit aller möglichen Unterstützungsleistung beizustehen bzw. großtönend aber tatsächlich nur halbherzig und daher mit kaum einem Erfolg Counterterrorismus zu betreiben, um letztlich die US-Hegemonie über die Region zu errichten. Dadurch sei es den Terroristen jedoch ermöglicht worden, Sicherheit, Stabilität und Frieden regional und international zu gefährden. Demgegenüber sei die russische Unterstützung der syrischen Armee im Counterterrorismus gegen den IS, Ğabhatu_n-Nuṣra und die anderen mit al-Qaida verbundenen Terrorgruppen äußerst erfolgreich, doch dagegen wende sich gerade die EU. Rußlands Standpunkt gegenüber Syrien sei verläßlich gewesen, die russische Regierung vertrauenswürdig, ihr Handeln gemäß dem Völkerrecht unter Respektierung der nationalen Souveränität Syriens und auf Bitten der syrischen Regierung erfolgt. (http://sana.sy/en/?p=57715, 13.10.2015)

Terroranschläge vom 14.10.2015:
Terroristen von Ğaiš al-Islâm feuerten am Mittwochmorgen von Ğaubar in Ost-al-Ġûṭa aus vier Mörsergranaten auf den Stadtteil al-Mazza 86 von Damaskus, wodurch eine Person verletzt wurde, dazu entstand Sachschaden an Privateigentum. – In Aleppo schlugen vom Stadtteil Salâḥ ad-Dîn von Terroristen abgefeuerte Raketen im Viertel Saif al-Dawla ein, töteten zwei Anwohner und verletzten elf weitere. (http://sana.sy/en/?p=57811)

Ausgehend von der nachlässigen Art des Vorgehens der sog. US-geführten Koalition und der Weigerung der US-Regierung, mit der russischen Seite Datenmaterial zur Bekämpfung der terroristischen Gruppen in Syrien und v.a. des IS auszutauschen (vgl.u.), bemerkte Rußlands Außenminister Sergej Lawrow am Di., 13.10.2015, im Interview mit dem russischen Fernsehsender NTV, der Westen mitsamt seinen Koalitionspartnern solle sich doch einmal entscheiden, wen er eigentlich wirklich bekämpfen wolle, wie vorgegeben den IS oder doch die syrische Regierung, wobei der Counterterrorismus nur einen Vorwand abgebe. Im Gespräch mit auswärtigen Kollegen habe er diese Frage des öfteren gestellt, ob tatsächlich nicht ganz ehrlich Ziele verfolgt würden, wobei nach wie vor Hauptziel der Sturz von Präsident Dr. al-Assad sei. Und so bemerkte er: „Wir nehmen die Lage jetzt unter die Lupe. Aber wenn man gegen die Terroristen derart unentschlossen kämpft, bedeutet das möglicherweise, dass man extremistische Kräfte nach wie vor nutzen will, um das konjunkturbedingte Ziel einer Schwächung der Regierungstruppen zu erreichen?“ und fügte hinzu: „Wir haben noch nicht vergessen, wie Saddam Hussein gestürzt wurde, wie sich der Irak in eine Region voller Chaos‘ verwandet hat… Wir haben noch nicht vergessen, wie unsere westlichen Partner und Länder der Region mit hartgesottenen Extremisten kooperierten, um das Regime von (Muammar al-)Gaddafi zu stürzen“. (http://de.sputniknews.com/russland/20151013/304917016/irak-libyen-sturz-extremisten.html) – Wie zur Bestätigung dieser Schlußfolgerung äußerte US-Außenminister John Kerry ebenfalls am Dienstag während einer Pressekonferenz in Boston, der Rücktritt von Baschar al-Assad sei die Bedingung für eine Kooperation mit Rußland im Counterterrorismus in Syrien. Fortschritte beim Kampf gegen die IS-Terroristen könnten nur erzielt werden, wenn Rußland im Rahmen seiner politischen Strategie bessere Entscheidungen treff und nicht in Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung agiere. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291577-kerry-stellt-bedingungen-f%C3%BCr-zusammenarbeit-mit-russland-in-syrien) – Allerdings spricht gerade diese Haltung den bereits innerhalb einer einzigen Woche geschaffenen Fakten gegenüber den Terroristen Hohn (vgl. Gefechtsberichte). – Daher kritisierte auch die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa, am Mi., 14.10.2015, zutreffend, die USA riefen [nur] zum Anti-IS-Kampf auf, während Rußland sich schon im Einsatz befinde. Das Mißtrauen von US-Außenminister Kerry gegenüber Rußland sei daher merkwürdig und fehl am Platz.(http://de.sputniknews.com/politik/20151014/304925792/russland-kaempft-eindeutig-gegen-is.html)

Auch das russische Außenministerium kann bestätigen, daß die von den IS-Terroristen teils schwer bewaffneten Toyota-Trucks, die zudem in ihren Propaganda-Videos auftauchen, von den USA und Großbritannien geliefert wurden. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa machte dazu am Di., 13.10.2015, deutlich: „Alle fragen sich jetzt, warum IS-Milizen und Angehörige anderer Terrorgruppen Trucks aus Produktion des Toyota-Konzerns fahren und wie sie diese Fahrzeuge in derart großer Anzahl erworben haben“ und hob dann auf die bislang schon aufgeführten Belege ab (vgl.u.). Ebenso könne man bei den jetzt erneut gelieferten Flugabwehrraketen davon ausgehen, daß sie wieder bei den Terroristen landeten. (http://de.sputniknews.com/politik/20151014/304922282/toyota-moskau-usa-briten.html).  – Für die Firma Toyota kann dies nicht nur einen bedeutenden Image-Schaden zur Folge haben, sondern es sind auch Ermittlungen gegen den Konzern seitens des Amts zur Bekämpfung von Finanzierung des Terro­rismus des US-Finanzministeriums eingeleitet. (http://de.sputniknews.com/politik/20151014/304922282/toyota-moskau-usa-briten.html).

Nachdem schon am 7.10.2015 der auf militärischer Beratungsmission in Syrien weilende iranische General Ḥussain Ḥamidânî in einem Vorort Aleppos von IS-Terroristen ermordet worden war (http://german.irib.ir/nachrichten/inland/item/291286-iranischer-kommandeur-in-syrien-get%C3%B6tet), wurden am Mo., 12.10.2015, zwei weitere iranische Miliärberater bei einem IS-Angriff getötet, wie ein früherer Syrienkorrespondent von IRIB auf seiner Instagram-Seite meldete. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291573-syrien-2-iranische-kommandeure-bei-is-angriff-get%C3%B6tet vom 14.10.2015)

Mit der Begründung, daß vom unterhalb liegenden syrischen Staatsgebiet aus Mörsergranaten abgeschossen und auf den völkerrechtlich nach wie vor zu Syrien als Ganzes gehörenden, jedoch seitens Israels zum Großteil seit 1967 widerrechtlich besetzten Golanhöhen – ohne irgendwelche Schäden zu verursachen – eingeschlagen seien, beschoß laut Nachrichtenagentur Anadolu die israelische Armee am Di., 13.10.2015, gezielt zwei Stellungen der SAA auf den Golanhöhen mit Raketen. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291545-israelischer-raketenangriff-auf-syrische-armeestellungen). Zu früheren derartigen Akten vgl.u. – Zum israelischen Angriff auf die SAA-Stellungen in Qunaiṭra verlautete von syrischer Seite, daß dieser wieder einmal der UN-gelisteten Terrororganisation Ğabhatu_n-Nuṣra zu Gute kam, die vor der SAA im Gebiet von Ğab al-Aḥmar auf der Flucht war, nachdem erstere das vorerwähnte Gebiet befreit und dabei Dutzende Terroristen getötet hatte. (http://sana.sy/en/?p=57786) .

Über die russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 13.10.2015 informieren in Einzelheiten: http://sana.sy/en/?p=57694 und http://www.sana.sy/?p=283552 sowie http://sana.sy/?p=283718 (u.a. volle Kontrolle über die strategisch bedeutsame Anhöhe (= Tal) Aḥmar im N von Ḫân Arnaba im NO der Provinz Qunaiṭra erkämpft, unter den getöteten Terroristen auch der Anführer von Liwâ´ as-Sibṭain namens Muʽtaṣim aṭ-Ṭaḥân, mit Kampfnamen Abû Ma´mûn; in ʽArbîn in Ost-al-Ġûṭa im Rîf Dimašq unter den getöteten Terroristen von Ğaiš al-Islâm auch deren Anführer, in Ḥarastâ u.a. ein irakischer Experten für Sprengsätze etc.)  und http://de.sputniknews.com/militar/20151013/304908629/russische-luftwaffe-legt-versorgung-terroristen-lahm.html (auf Deutsch).

Am Di., 13.10.2015, fanden sich Tausende Syrer vor der russischen Botschaft in Damaskus zusamen, um ihrer Freude und Wertschätzung über die russische Unterstützung im Counterterrorismus Ausdruck zu verleihen. (http://sana.sy/en/?p=57705 vom 13.10.2015). – Leider kam es auch zu einem Anschlag mittels Granatwerfern auf jene Menschen bzw. die russische Botschaft selbst, auf deren Gelände zwei Minen einschlugen. Außer Sachschäden kam es glücklicherweise zu keinen Verletzungen von Personen. Hinsichtlich der Ermittlung und Ergreifung der Täter bemerkte Rußlands Außenminister Lawrow auf einer Pressekonferenz: „Wir wirken in dieser Frage zurzeit mit den syrischen Behörden zusammen.“ Der Beschuß werde als Terroranschlag gewertet.
(http://de.sputniknews.com/panorama/20151013/304892148/russische-botschaft-syrien-beschossen.html, http://de.sputniknews.com/politik/20151013/304903932/russland-syrien-botschaft-beschuss.html). Aktualisierung: bei dem Anschlag wurden vier Personen vor der Botschaft infolge des Mörsergranatenbeschusses verletzt. Außerdem schlugen außerhalb des Botschaftsgeländes zwei Raketen ein, weitere Mörsergranaten trafen zusätzlich vier Stadtteile und richteten entsprechend Schäden an Gebäuden etc. an. (http://sana.sy/en/?p=57732 vom 13.10.2015)

Pentagon-Chef Ashton Carter hat den in der Nacht zum Mo., 12.10.2015, erfolgten Abwurf von 50 Tonnen an Waffen und Munition für sog. „gemäßigte“ Rebellen [zu deren Identifikation s.u.!] in der Provinz al-Ḥasaka im NO Syriens durch US-Militärflugzeuge mittels Fallschirmen bestätigt.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow fragte im Beisein von Reportern am So., 13.10.2015: „Wo landet das alles?“ und mutmaßte, daß diese militärische Ausrüstung direkt in den Händen des IS landen werde, „wie einst die Toyota-Trucks, die die Amerikaner damals an die Opposition geliefert hatten und jetzt vom IS gefahren werden“ und machte deutlich: „Für uns besteht kein Zweifel daran, dass zumindest ein bedeutender Teil dieser Waffen bei den Terroristen landen wird“. (http://de.sputniknews.com/politik/20151013/304898463/is-usa-waffenhilfe-lawrow.html, s.a. http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291500-pentagon-best%C3%A4tigt-lieferung-von-munition-f%C3%BCr-bewaffnete-gruppen-in-syrien). – Zu den immer wieder von den unterschiedlichsten Zeugen belegten Abwürfen eben solcher militärischer Ausrüstung in IS-besetzten Gebieten des Irak durch US-Militärflugzeuge, wo gar keine „gemäßigten Rebellen“ durch die USA als existierend behauptet werden, s. hier.

Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Lamberto Zannier, am Mo., 12.10.2015, in Moskau machte Rußlands Außenminister Lawrow der US-Administration direkt den Vorwurf, Informationen über Aktivitäten und Stellungen der Terrorgruppen in Syrien und insbesondere des IS nicht mit den russischen Kräften austauschen zu wollen (vgl.u.). Zudem bekräftigte er die weitere Unterstützung der russischen Regierung für den politischen Prozeß zur Lösung der Krise in Syrien unter Beteiligung aller Konfliktparteien [mit Ausnahme von Terroristen] werden müßten. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291477-lawrow-us-gef%C3%BChrten-koalition-weigert-sich-informationen-%C3%BCber-stellungen-von-terroristen-zu-geben, s.a. http://sana.sy/?p=283222 und http://de.sputniknews.com/politik/20151013/304898463/is-usa-waffenhilfe-lawrow.html)

Auch die EU unterstützt gemäß Verlautbarung des EU-Außenamts weiterhin die sog. [von den anderen Terrorgruppen nicht zu unterscheidende] „gemäßigte Opposition“ [zu deren Identifizierung s.u., Photo!] in Syrien inklusive des [vom Ausland erstellten und finanzierten mit der Muslimbruderschaft in Verbindung stehenden] SNC. (http://de.sputniknews.com/politik/20151012/304880103/eu-unterstuezt-opposition-syrien.html)

Dazu paßt, daß ein britischer Spieleentwickler namens Tomas Rawlings das Computerspiel „Endgame: Syria“ auf den Markt gebracht hat, wie das russische Nachrichtenportal Mir 24 berichtete. Darin läßt der Spieler die „gemäßigten Terroristen“ gegen die syrische Armee antreten. Die Hauptidee dabei sei jedoch, daß Syrien am Ende auf jeden Fall aufhöre als ein Land zu existieren. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151006/304752981.html)

In Ergänzung der Beantwortung der Frage (vgl.u.), woher der IS dermaßen viele Toyota-Modelle im Nahen und Mittleren Osten zur Verfügung habe, führt Tony Cartalucci in: http://www.globalresearch.ca/the-mystery-of-isis-toyota-army-solved/5480921 aus, daß diese die US-Regierung selbst zur Verfügung gestellt habe, wie Public Radio International (PRI) in einem Artikel von 2014 meldete. Zuerst wird festgestellt: „This one Toyota pickup truck is at the top of the shopping list for the Free Syrian Army — and the Taliban”, dann heißt es: „Recently, when the US State Department resumed sending non-lethal aid to Syrian rebels, the delivery list included 43 Toyota trucks. Hiluxes were on the Free Syrian Army’s wish list. Oubai Shahbander, a Washington-based advisor to the Syrian National Coalition, is a fan of the truck.“ . Jener gebe an: „Specific equipment like the Toyota Hiluxes are what we refer to as force enablers for the moderate opposition forces on the ground”. Zudem wird berichtet: „Shahbander says the US-supplied pickups will be delivering troops and supplies into battle. Some of the fleet will even become battlefield weapons.“. Auch die britische Regierung unternahm derartige Lieferungen an “non-lethal” aid, wie aus dem Independent-Artikel von 2013 hervorgeht: http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/revealed-what-the-west-has-given-syrias-rebels-8756447.html. – Zu den wahren Hintergründen und Zusammensetzungen von FSA und dem der Muslimbruderschaft verbundenen, vom interessierten Ausland erstellten und finanzierten SNC s.u.

Terroranschlag am 12.10.2015 in al-Qâmišlî:
IS-Anhänger haben am Kreisverkehr von al-Ḫalîğ in der Stadt al-Qâmišlî (Provinz al-Ḥasaka) ein Motorrad mit Sprengstoff abgestellt und diesen detonieren lassen. Infolgedessen wurden vier Bürger verletzt, eine Frau schwebt in Lebensgefahr. (http://sana.sy/en/?p=57689, http://www.sana.sy/?p=283548)

Einen detaillierten Überblick über die russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 12.10.2015 bieten http://sana.sy/en/?p=57531 und http://sana.sy/?p=282907  (u.a.

(u.a. Befreiung von al-Manṣûra-Stadt im NW von Ḥamâ wie der Dörfer al-Manṣûra, al-Laḥâyâ al-Ġarbiyya und al-Laḥâyâ aš-Šarqiyya im N sowie bedeutende Fortschritte in Kafar Nabûda, unter den getöteten Ğaiš al-Fataḥ-Terroristen dabei auch deren Anführer ʽAbdul-Ḥakim al-Asʽad, Vereitelung von IS-Suizidanschlägen auf die Stadt aṣ-Ṣubûra mit Tötung eines Attentäters, die restlichen flohen zu ihrer Verschanzung ins benachbarte Qulaib aṯ-Ṯawr – dorthin hatten IS-Terroristen 11 Grad-Raketen geschafft, um aṣ-Ṣubûra zu beschießen, dazu 6-Raketen zum Beschuß des Dorfes ʽAqârib und 3 Lenkflugkörper zum Angriff auf das Dorf Mabʽûğa, wobei mindestens sechs Personen veletzt und beträchtliche Sachschäden an Häusern enstanden – IS-Nachschubroute bei Dair Ḥâfir und as-Sufaira im O von Aleppo von SAAF unterbrochen, Eliminierung von mehr als 55 IS-Terroristen samt Waffen beladenem Pickup allein in al-Ğufra im O von Dair az-Zaur sowie weiteren IS-Anhängern mit fünf Anführern in al-Busaîd; bei der fortgesetzten Vertreibung der Terroristen aus der Ġâb-Ebene unter den Getöteten auch der „Militärkommandeur“ Muḥammad Raḍ­wân al-Ḥussain und der Vizekommandeur Muḥammad Marwân al-Farağ; Zerstörung von 25 Verschanzungen mit Waffen- und Munitionsdepots und sieben Kommandozentren, sehs Trainingscamps, sechs weiteren Munitionsdepots, etlichen gepanzerten Fahrzeugen und drei hochgerüsteten Schutzunterkünften durch die SAAF im N von al-Lâḏa­qiyya; in al-Bağâğa in Darʽâ al-Balad Zerstörung einer Abschußanlage für Mörsergranaten und von Fortifikationen von Ğabhatu_n-Nuṣra in ʽAtmân, unter den getöteten Terroristen auch deren Anführer Ayman Yûsuf Ḫuṭbâ auf der Flucht von Maḥağa ins Lağât-Gebiet im NO von Darʽâ; in Qunaiṭra war der Anführer von Liwâ´ as-Sibṭain Muʽtaṣim Tahan mit Kampfnamen Abû Ma´mûn, etc. pp.) sowie http://de.sputniknews.com/militar/20151013/304900252/russland-syrien-angriffe.html und http://de.sputniknews.com/politik/20151012/304883969/syrien-is-rueckzug.html.

Aus der Verlautbarung der obersten Herresleitung vom Mo., 12.10.2015, über die Gefechte des vergangenen Wochenendes als Teil unter der Woche gestarteten der Großoffensive ging hervor: Etablierung der Kontrolle über die Orte Kafar Na­bûda (Kafar Nabouda), ʽAṭšân (Atshan), Qubaibât (Qubeibat), Maʽrkaba (Maarakaba), Umm Ḥâratîn (Oum (Harten), Sakîk (Sekik), Tal Sakîk (Tal Sekik), Tal aṣ-Ṣaḫar (Tal al-Sakher) und al-Baḥṣa (al-Bahsa) im Norden von Ḥamâ; dazu entlang der Verwaltungsgrenze Ḥamâ/Idlib: Zerstörung einer großen Anzahl gepanzerter, aufgerüsteter Fahrzeuge und Munitionsdepots in at-Tamânaʽa (al-Tamane’a), Sakîk (Sekik) and Tal Sakîk (Tal Sekik) sowie von 5 Wägen mit Artillerie und drei Wägen mit TOW-Abschußanlagen aus US-Produktion in Umm Ḥâratîn (Oum Harten), wie von Terroristen-Kommando-Zentren, Waffen- und Munitionsdepots in Maʽrat an-Nu’mân, Sarâqib, Ḥaiš (Heish), Muḥambal (Muhambel), Tal Tarʽâ (Tal Tera’I), im O und N von at-Tamânaʽa (al-Tamane’a), im W von Sakîk (Sekik), im S von Ḫân Šaiḫûn (Khan Sheikhoun), al-Laṭâmina (al-Latamneh), Habîṭ/Hubaiṭ (Habbit) und Kafar Nabûda (Kafar Nabouda), Eliminierung von 20 Mannschaftstransportwägen, Waffen und Munition, dazu Beschlagnahme von großen Mengen an Waffen, Munition und militärischer Ausrüstung östlich von Tal Sakîk (Tal Sekik).
Im Norden von al-Lâḏa­qiyya Etablierung der Kontrolle über die Orte: of Ğab al-Aḥmar (Jub al-Ahmar), Kafar Dalba (Kafar Delbe), Talâl Katif Ğûrat al-Baṭîḫ (Katef Jouret al-Batikh-Anhöhen), Ruwaisat Ḫandaq Ğâmû (Ruwaiset Khandaq Jamo) wie die SO- Teile von Salmâ (Salma): dabei Eliminierung von Kommandozentren und Terroristenkonzentrationen in Tal ʽÂs (Tal A’as), Ruwaisat al-Qubûr (Ruwaiset al-Qubour), Salmâ (Sama) und Malûḥa Katif al-Ġadar (Melouhet Katef al-Ghadr).
Etablierung der Kontrolle über das gesamte Free Zone Areal in Aleppo unter heftigen Verlusten des IS auch beim Flughafen von Kuwairis mit Zerstörung von Kommandozentren, Waffen, Munition und gepanzerten Wagen.
Eine große Anzahl der Terroristen floh über die Grenze in die Türkei. Die intensiven konzentrierten Schläge fanden statt mit Unterstützung der Luftwaffe (SAAF), Artillerie und Marschflugkörpern. (http://www.sana.sy/?p=283123, http://sana.sy/en/?p=57550)

Ergänzend ist ein detaillierter Überblick über die weiteren russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 11.10.2015 zu finden bei: http://sana.sy/en/?p=57347 und http://sana.sy/?p=282259.

Nochmals nach der zeitlichen Limitierung der russischen counterterroristischen Unterstützungsaktion in Syrien gefragt, äußerte Präsident Putin am So., 11.10.2015, gegenüber Russia 1 TV, wie schon zuvor erklärt, der Einsatz dauere solange, wie die SAA im counterterrroristischen Einsatz sei, um Sicherheit und Stabilität in Syrien wiederhergestellt zu haben als Basis für eine politische Lösung der Krise. Hinsichtlich Spekulationen westlicher Medien erwiderte er, es seien keine Bodenoperationen geplant: „Whatever happens, we’re not going to do this, and our Syrian friends know about it.” Und ergänzte: „We have absolutely no desire to recreate the empire” – gerade letzteres war von den Mainstreammedien im Westen wiederholt kolportiert worden. Die Aktionen in Syrien sei nicht spontan, sondern nach sorgfältiger Planung und Information der Partner inklusive der USA erfolgt. Er gebe die Hoffnung nicht auf, daß sich weitere Länder dem [völkerrechtsgemäßen UN-basierten] Counterterrorismus in der Region anschlössen [wie in Ursprüngen schon im sog. Informationszentrum in Bagdad realisiert]. (http://sana.sy/en/?p=57387, http://sana.sy/?p=282469 vom 11.10.2015)

Der russische Präsident Putin stellt im Interview mit dem TV-Sender Rossija-1. Die Frage, warum die US-Regierung nach eigener Aussage in Syrien den IS bekämpfe, jedoch die russische Seite bei ihren Lufteinsätzen gegen den IS nicht mit eigenem Aufklärungsdatenmaterial unterstützen wolle (vgl.u.).
Für diesen Widerspruch habe er kein Verständnis. (http://de.sputniknews.com/politik/20151011/304858008.html vom 11.10.2015)

Zu den am 7.10.2015 von der Kaspisee-Flotte abgefeuerten russischen Raketen führte Präsident Putin im TV-Interview mit Rossija-1 aus, auch wenn der US-Aufklärungsdienst einer der besten sei, wisse der auch nicht alles. Die seit 2012 genutzten Marschflugkörper seien in Höhen zwischen 80m und 1300m ca. 1.500km weit bis zu ihren Zielen geflogen, die sie präzise getroffen hätten. Dabei hätten sie auf dem Weg nach Syrien 147 Wendemanöver ausgeführt. (http://de.sputniknews.com/politik/20151011/304860492/putin-syrien-fluegelraketen.html)

Weitere von der russischen Armee abgehörte Funkgespräche unter IS-Kommandeuren zeugen von wachsender Panik unter den Terroristen. Wegen der vielen in den letzten Luftschlägen zerbombten Waffen- und Munitionslager forderten die o.e. lokalen Anführer dringend von ihren Vorgesetzten Verstärkung durch Waffen und Munition, um die verbliebenen Stellungen noch halten zu können. (http://de.sputniknews.com/politik/20151011/304856367.html vom 11.10.2015) – Vgl. dazu die erst erst erklärte Bereitschaft Saudi-Arabiens, Derartiges zu liefern (s.u.).

Aktivist, FSA, IS, NevaehWest

Aktivist, FSA, IS, NevaehWest

Neue schockierende Photo-Beweise und Einträge bei Facebook etc. durch die Täter selbst belegen, daß die sog. Freie Syrische Armee (FSA, vgl.u.) alles andere als eine Gruppe rein politischer Rebellen, oder gar moderater Oppositioneller gegen die bestehende demokratisch wiedergewählte Regierung ist, sondern eine Ansammlung mit den anderen Terrrorgruppen verbundener, dieselben Verbrechen begehender Personen ist, die sogar je nachdem im „Kostüm“ der einen oder anderen Gruppe auftreten und sich mit den Trophäen ihrer Verbrechen ablichten lassen, die sie anschließend in den sozialen Netzwerken posten (z.B. Mahmud Bassam, einmal in FSA-Uniform,das andere Mal als IS-Anhänger mit abgetrenntem Kopf in der Hand). S. hierzu die kleine Zusammenstellung einer riesigen Auswahl von Belegen durch NevaehWest bei: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/10/11/photo-proof-identifying-the-fsa-warning-disturbing-images/ (Vorsicht wegen der teils brutalen Photos!); S.a. https://www.youtube.com/user/EretzZen/videos, https://www.youtube.com/user/EretzZen2/videos, https://www.youtube.com/user/EretzZen3/videos

Wieder einmal haben die völkerrechtswidrigen Einsätze der US-geführten Koalition in Syrien anstatt den IS zu bekämpfen am Sa., 10.10.2015, in einem Wohngebiet der Großstadt Aleppo gebombt und dabei zwei Elektrizitätsstationen zerstört, so daß es ar-Raḍwâniyya/Aleppo (ca. 50km von der Grenze zur Türkei entfernt) zum kompletten Stromausfall kam. Im Fernsehbericht dazu hieß es: „Two F-16 war jets violated the Syrian airspace and targeted the infra-structure in the city in a flagrant violation to the international law.“ Demgegenüber herrscht allgemein Freude über die russische Luftunterstützung (vgl.u.: Christen danken Rußland), die nach wie vor entschiedende Forschritte im Counterterrorismus generiert (vgl.u.), ohne die Zivilbevölkerung zu schädigen. (http://www.sana.sy/en/?p=57274, http://english.chinamil.com.cn/news-channels/international-military-news/2015-10/10/content_6716800.htm)

Die erneute Forderung der Verteidigungsminister der USA, Ashton Carter, und Großbritanniens, Michael Fallon, nach Einstellung der russischen Luftunterstützung für Syrien konterte der Sprecher des russischen Präsidialamtes, Dimitry Peskov, am Sa., 10.10.2015, mit den Worten: „Die Luftangriffe der russischen Kampfflugzeuge werden bis zur Vernichtung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) fortgesetzt.“ Carter und Fallon hatten am Fr., 9.10.2015, in London die counterterroristischen russischen Luftangriffe in Syrien verurteilt. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/291352-russland-weist-anforderung-seitens-usa-und-england-zur-einstellung-der-bombardierung-zur%C3%BCck)

Einen Überblick über die russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 10.10.2015 verschaffen: http://sana.sy/en/?p=57227 und http://www.sana.sy/?p=281683 (u.a. ʽAṭšân und Tal Sakîk/Sukaik im N von Ḥama befreit und von hinterlassenen Sprengkörpern etc. gesäubert, dabei mehr als 125 Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra und IS getötet, Hunderte weitere verwundet, Equipment inklusive eines Munitionsdepots und TOW-Raketenabschußanlagen zerstört; Angriff auf ar-Rastan-Damm vereitelt, schwere Artillerie von Ğabhatu_n-Nuṣra einschließlich Grad –Raketen etc. zerstört im Umfeld von al-Lâḏa­qiyya, verwundete Terroristen nach Zivilistenangaben mittels türkischen Ambulanzen über die Grenze geschafft, Zerstörung von Verschanzungen mit Panzerabwehr in Darʽâ von Ğabhatu_n-Nuṣra und Liwâ´ Ğisr Ḥaurân wie beim Flughafen von Dair az-Zaur von Ğund al-Malâḥim mit gut 120 getöteten Terroristen; Rückeroberung der strategisch bedeutenden Anhöhe Tal alQabʽ im Umland von Qunaiṭra, dabei Terroristen von Liwâ´ al-Furqân und Ğund al-Malâḥim in die Flucht geschlagen u.v.a.). Dazu :
Syria, Battlefield’s News (Hunderte ausländischer Söldner getötet, allein 125 Terroristen getötet in Ḥamâ, 55 IS-Ziele zerstört in 64 Einsätzen der russischen Kampfflieger, feindliche Spionage-Drohne abgeschossen, u.v.a.; mit Photos und Kurz-Videos) in: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/10/10/100-terrorists-killed/ und http://de.sputniknews.com/politik/20151011/304854856.html (auf Deutsch).

Terror-Heckenschützen eröffneten auf Autofahrer auf der Straße Nağrân – ʽArîqa im Gebiet al-Lağât in der Provinz as-Suwaidâ´ das Feuer. Zwei Fahrer starben im Kugelhagel. (http://sana.sy/en/?p=57360)

Der IS droht, die vor Monaten (vgl.u.) bei den Angriffen der Terrororgansisation auf Dörfer der Provinz al-Ḥasaka entführten ca. 180 assyrischen (meist christlichen) Bürger bis Monatsende zu ermorden („hinzurichten“), sofern nicht 12 Millionen US-$ Lösegeld für sie gezahlt würden. Daher hat der Sprecher des Assyrer-Verbands die Kirche der Assyrer in Syrien und dem Libanon sowie die Internationale Gemeinschaft und Menschenrechtsorganisationen um Hilfe gebeten. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291395-is-terroristen-richten-180-assyrer-hin)

Russischerseits abgehörte Funkgespräche von IS-Anhängern ergaben, daß dringend „spezielle Munition“ an die Front verlegt werde, zur besonderen „Überraschung“ der SAA. Dabei war auch von Handgranaten mit tödlichen chemischen Inhaltsstoffen die Rede. Damit solle das weitere Vordringen der SAA gestoppt und eine chemische Barriere erstellt werden. Da erst von einem Monat bestätigt worden war, daß der IS Bestände von Senfgas besitzt (vgl.u.), wäre dessen Einsatz eine Möglichkeit. Jedenfalls erhielt die syrische Armee eine Warnung dahingehend aus dem russischen Generalstab. Ebenfalls sei wieder einmal der Einsatz von chemischen Kampfstoffen gegen die Zivilbevölkerung durch den IS möglich, der dann erneut den Regierungstruppen untergeschoben werden könnte, um diese und die Regierung damit zu diskreditieren.
(http://www.sana.sy/en/?p=57210, http://de.sputniknews.com/politik/20151009/304832934.html jeweils vom 9.10.2015).

Angesichts der so erfolgreichen counterterroristischen Unterstützung seitens Rußlands, die sich auch gegen Ziele richtet, welche UN-gelistete Terroristen betreffen, die auch durch das saudische Königtum finanziert und ausgestattet werden, hat nun die Regierung von Saudi-Arabien beschlossen, den gegen die Regierungstruppen kämpfenden Terrorgruppen Ğaiš al-Fataḥ (Eroberungsarmee), al-Ġabhatu al-Ğanûbiyyatu (Süd-Front, dem SNC und damit der Muslimbruderschaft verbunden) und der FSA (zum „Phantom“ FSA vgl.u.) zusätzlich mit Waffenlieferungen auszuhelfen wie BBC News unter Rückgriff auf saudische Regierungsquellen meldete. Die Lieferung beinhalte sogar Boden-Luft-Raketen. (http://de.sputniknews.com/politik/20151009/304829401.html) – Zum saudi-arabsichen Gegenwirken gegen die counterterrorristische Hilfe für den Irak s. dort.

Nachdem selbst den US-Behörden aufgefallen war, daß der IS häufig neue Offroad-Autos vom japanischen Hersteller Toyota benutzt, erging eine offizielle Anfrage an diesen Hersteller, der jedoch darüber erklärlicherweise auch keine Auskunft geben konnte, wie ABC News berichtete. PR-Direktor Ed Lewis teilte dazu mit: „Toyota hält strikte Regeln ein, die keine Möglichkeit bieten, Autos an diejenigen zu verkaufen, die diese für militärische Zwecke für Terroraktivitäten nutzen bzw. dazu modifizieren könnten“. Das Unternehmen verfüge jedoch über keine Möglichkeiten, Wege von Autos zu verfolgen, die gestohlen bzw. von Zwischenhändlern weiterverkauft worden seien. Lieferungen an Syrien waren bereits 2012 eingestellt worden. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151007/304757506/is-milizen-toyota-autos.html). Allerdings zeigte sich der Konzern sofort bereit, bei der Erkundung der Ursachen und Wege nach Kräften mitzuhelfen (http://de.sputniknews.com/panorama/20151008/304781807/toyota-fuer-is-terroristen-ermittlungen.html). Tatsächlich sind die Automarken Toyota Hilux, Toyota Tacoma und Toyota Land Cruiser quasi zur „Visitenkarte“ des IS geworden, neben Produkten der Firmen Mitsubishi, Hyundai, Isuzu. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151007/304757506/is-milizen-toyota-autos.html). Benutzt werden sie, SUVs und Pick-up-Trucks, mit diversen Waffen aus- und aufgerüstet, teils gepanzert, für Angriffe, Transporte, Schmuggel und Verlegungen von Mannschaften. Beliebt scheint auch Kia zu sein (s. Gefechts- und Anschlagsberichte).

Während der jährlichen EU-Konferenz für Sicherheitsstudien stellte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Fr., 9.10.2015, fest: „Die Realität ist, dass unser Kontinent mehr Terrorismus exportiert als es einführt.“ Schließlich stamme eine wachsende Zahl ausländischer Terroristen in den Kampfgebieten von Syrien und dem Irak aus europäischen Staaten . Den westlichen Behörden gelang es bisher nicht, deren Einreise in die Region zu stoppen – vor allem durch die Türkei. Rückwirkend geht von diesen kampferprobten Militanten eine große Gefahr für die westliche Regierungen aus, da jene nach ihrer Rückkehr in ihre jeweiligen Heimatländer Terroranschläge durchführen könnten. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/291353-mogherini-eu-ist-exporteur-von-terrorismus-in-krisenl%C3%A4ndern)

Über die russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 9.10.2015 geben detailliert Auskunft: http://sana.sy/en/?p=57159 und http://www.sana.sy/?p=281349 (in Kürze nur das Wichtigste: SAA erlangt in der Provinz Ḥamâ die volle Kontrolle über al-Baḥṣa, erfolgreiche Vorstöße gegen einen der wichtigsten lokalen Stützpunkte von Ğabhatu_n-Nuṣra in Kafar Zaitâ mit heftigen Verlusten des Feindes, dazu präzise Luftschläge in Kafar Nabûda, al-Manṣûr, um al-Muġîr, Maʽrkaba und ʽAṭšân mit Tötung eines Anführers; im Umland von Aleppo Eindringen von Terroristen ins Gebiet von al-Buraiğ verhindert, dazu Vorgehen gegen IS-Verstecke und –Befestigungsanlagen in Tal as-Sabʽ, Tal an-Nuʽâma, Ğudaida, al-Baqğiyya, Ḥuwaiğîna, Qaṣr al-Ward und aš-Šaiḫ Aḥmad wie um den an-Nairab Airport; Luftschläge gegen den IS um Dair az-Zaur in al-Ğufra, al-Muraiʽiyya und um den Militärflughafen; Desgleichen in der Region Ḥoms gegen den IS wie Ğabhatu_n-Nuṣra mit Bodenunterstützung in ar-Rastan, al-Qaryatain, im Umfeld des aš-Šâʽir Ölfelds, bei ʽIzzaddîn, al-Mušairifa, Talbîsa, as-Saʽn al-Aswad, as-Saʽn aš-Šamâlî, az-Zaʽfarâna, al-Mašrafa; im Rîf Dimašq akkurate Operationen Ğabhatu_n-Nuṣra bei den Farmen von Zibdîn im Gebiet von Ost-al-Ġûṭa mit Zerstörung eines Munitionslagers, und gegen Ğaiš al-Islâm in Tala Ḥarf ad-Dîb, aṣ-Ṣamâdî, dem Steinbrüche-Areal und den Farmen von W-Dûmâ sowie bei den Tal Kurdî Farmen im NO davon; Vorgehen gegen Verstecke von Ğabhatu_n-Nuṣra in Bezirken des Stadtteils Darʽâ al-Balad, Buṣrâ aš-Šâm und Ḥaiṭ, inder Provinz Darʽâ wurden die verschiedene Terrorgruppierungen, v.a. Ğaiš al-Yarmûk, Ḥarakat al-Muṯannâ al-Islâmiyya und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya von Saudi-Arabien über Jordanien mit wirksamen Panzerfäusten und Flak ausgerüstet, unter den getöteten Terroristen befand sich auch Anführer von Liwâ´ al-Ḥaramain namens Muḥammad aṣ-Ṣafûrâ; im N von al-Lâḏaqiyya wurde eine Drohne der Terroristen in Bait Ḥulaibiyya abgeschossen, dazu präzise erfolgreiche SAAF-Einsätze im Gebiet von Rabîʽa und al-Muraiğ unter Eliminierung aller Terrorangehörigen samt Waffen und sonstiger Ausrüstung). – Der russische Generalstab meldet die völlige Zerstörung von 60 IS-Zielen in den Provinzen Aleppo, ar-Raqqa, Ḥamâ, Idlib, und al-Lâḏaqiyya, dabei wurden ca. 300 IS-Anhänger getötet. Im Einzelnen handelte es sich um sechs Kommando- und Kommunikationszentren, sechs Munitions- und Kraftstoffdepots, 17 Trainingscamps, drei Einrichtungen unter Tage, 16 besonders befestigte Stützpunkte, 11 Reserve-Stützpunkte, 17 Kampfwagen, und zwei Raketenabschußbasen. Inzwischen habe sich die IS-Taktik verändert dahingehend, daß man Ansammlungen vermeide und statt dessen aus dem Verborgenen agiere. Auch ein Hauptquartier von Liwa al-Haqq wurde eliminiert einschließlich zweier lokaler Anführer und ca. 200 Kämpfern. (http://sana.sy/en/?p=57210 vom 9.10.2015), über Weiteres informiert der u.e. Liveticker.

Nachdem die US-Behörden die Anfragen der russischen Seite nach Auskunft über die FSA mehrfach ignoriert (vgl.u.) haben, hat sich das russische Militär zwecks Informationserhalt nun an die Regierung in London gewandt. Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, bemerkte am Do., 8.10.2015, zur Verweigerungshaltung der USA, die Anfrage habe die westlichen Kollegen wohl „sprach- und ratlos“ gemacht, denn: „Unsere Bitten, uns die Koordinaten der IS-Anlagen mitzuteilen, stoßen entweder auf Stillschweigen oder auf Ablehnung.“. Daher schlußfolgerte er: „Das lässt darauf schließen, dass die gemäßigte Opposition entweder ein Phantom ist, oder sie tun nur so als ob sie diese unterstützten.“. Damit bezeichnet das russische Militär die sog. gemäßigte Opposition in Syrien als US-Phantom. (http://de.sputniknews.com/politik/20151009/304815729/fsa-russland-is-zusammenwirken.html, http://de.sputniknews.com/militar/20151008/304801064/syria-moderate-rebellen-phantom.html)

US-Senator und Vorsitzender des US-Senatsausschusses für die Streitkräfte, John McCain, zudem in enger Verbindung mit Terrorgruppenführern in Syrien stehend (zu Belegen inklusive Photos s.u.) hat tatsächlich als Gegengewicht zur counterterroristischen russischen Operation in dem Land, welche gemäß Völkerrecht auf Bitten und in Absprache mit der syrischen Regierung erfolgt, dazu aufgerufen, bedeutsame Objekte in Syrien durch US-Kampfjets bombardieren zu lassen. „Wenn Russland die Angriffe auf die von uns unterstützte Opposition fortsetzt, müssen wir den Preis für die russischen Interessen erhöhen, indem wir zum Beispiel für das syrische Regime wichtige Objekte angreifen“, forderte er am Do., 8.10.2015, im Committee on Armed Services des US-Senats. (http://de.sputniknews.com/politik/20151008/304804737.html vom 8.10.2015) – John McCain wie die US-Regierung kümmert dabei ganz offensichtlich nicht, daß es sich bei der Regierung unter Präsident Dr. al-Assad um eine demokratisch mit großer Mehrheit bei überwältigender Wahlbeteiligung am 3.6.2012 wiedergewählte handelt.

Die russischen Kampfflieger in Syrien benutzen anstatt des GPS-Systems bei der Ermittlung ihrer Ziele das russische System GLONASS und zwar nicht nur aus patriotischen Gründen, sondern wegen der „false information that the American system provides“. General Anatoly Nistchouk erklärte dazu am Mo., 5.10.2015, vor Journalisten: „The United States manipulate the information through their GPS system and therefore disorient the global transport systems” und ergänzte: „The United States have repeatedly used this method. That is why Russia has lost confidence in this system and prefers to use data from its own satellites” und setzte hinzu: „Russia will make use of its GLONASS system, which provides full coverage of the world. The analyzes carried out are showing that the Intellingence of the USA regime is manipulating the global informations to achieve its own goals”. (http://francophone.sahartv.ir/infos/moyen_orient-i5953-washington_sabote_les_op%C3%A9rations_anti_terroristes_en_syrie_%28moscou%29). – Informationen zu GLONASS bieten z.B.: http://www.russianspaceweb.com/uragan.html und http://www.novatel.com/an-introduction-to-gnss/chapter-3-satellite-systems/glonass/
und zur russischen Kampfausrüstung generell: http://de.sputniknews.com/militar/20151008/304786164/kampf-gegen-is-russlands-smarte-bomben-raketen.html.

Einen Überblick über die russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 8.10.2015 verschaffen:
http://sana.sy/en/?p=57096 und http://www.sana.sy/?p=280658 sowie http://sana.sy/?p=280623 (Während der Bodengroßoffensive insbesondere im N- und NO-Bereich von Ḥamâ konnten nach Verlautbarung von General ʽAlî ʽAbdullâh Ayûb – neben den „normalen“ Einsätzen von SAA inklusive Luftwaffe (SAAF) – acht Ortschaften und damit ein Gebiet bis zu 70km entlang der Front befreit werden. –

Im Zusammenwirken beider Luftwaffen wurden nachts in 22 präzisen Einsätzen 27 IS-Positionen völlig zerstört in den Gebieten Ḥoms, ar-Raqqa, N- und NO-Ḥamâ sowie im N von al-Lâḏa­qiyya. Eliminiert wurden darauf noch verschiedene IS-Zielobjekte in ʽAndân, al-Atârib, Dair Ḥâfir, al-Man­ṣûra und al-Bâb in der Provinz Aleppo, wobei Hunderte an IS-Kämpfern als getötet bestätigt wurden, dutzende gepanzerte und hochgerüstete Wägen, zwei GRAD-Raketen-Abschußanlagen und ein rieisigesMunitionsdepot zerstört wurden. In der Provinz al-Lâḏa­qiyya wurden 27 befestigte Postionen von Ğabhatu-n-Nuṣra ausgelöscht z.B. in Tartiyâḥ, Dûrîn, al-Muġairiyya und Salmâ, dazu TOW-Abschußanlagen (welche die USA „gemäßigten“ Gruppen hatten zukommen lassen, vgl.u.) bei aṣ-Ṣifṣâfa, geschützte Rückzugsörlichkeiten nahe ʽArāfīt, Trainingscamps bei al-Muġairiyya, Tartiyâḥ as-Sandiyân und Duwairika sowie Schutzvorrichtungen und befestigte Stützpunkte nahe Wâdî Ḥuzairân in einem Waldgebiet.).

Die türkische AKP-Regierung hat mit dem Lamento über „Grenzverletzungen“ russischerseits (s.u.) während der counterterroristischen Luftangriffe in Syrien erreicht, was damit bezweckt (vgl.u.) worden ist: zwar werden die von der Bundeswehr betreuten Patroit-Stellungen geräumt, doch bezeichnete NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Do., 8.10.2015, beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel die Vorfälle als so „besorgniserregend“, daß eine schnelle NATO-Eingreiftruppe darauf vorbereitet sei, in das südliche Bündnisgebiet, also die Türkei, geschickt zu werden. Kurz zuvor hatte der türkische Verteidigungsminister Vecdi Gonul Brüssel um eine stärkere NATO-Präsenz und Unterstützung bei der Luftabwehr gebeten. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/291277-nato-will-truppen-in-der-t%C3%BCrkei-zusammenziehen, s.a. http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291254-nach-pentagon-kritisiert-nun-nato-das-russische-milit%C3%A4rengagement-in-syrien)

SANA-Presseschau vom 8.10.2015:
Kemal Kelihdar Ihsanoglu, Sprecher des türkischen Republikanischen Volkspartei (CHP) befürwortete in Ankara ausdrücklich die vor allem legitime, mit dem Völkerrecht in Einklang stehende russische Militäroperation gegen die Terrororganisationen in Syrien. (http://sana.sy/?p=280993)
Derselbe bemerkte, daß sowohl Ministerpräsident Recep Erdogan wie Ministerpräsident Ahmed Davutoglu Verantwortung dafür trügen, was passiert in Syrien angerichtet worden sei. Infolgedessen habe die Türkei alle ihre Freunde in der Region verloren und sei in einen Konflikt mit dem Iran und dem Irak geraten. (http://sana.sy/?p=280754)

Erneutes Kulturverbrechen in Šanšarâḥ:
Der Generaldirektor für Altertümer und Museen in Syrien, Dr. ʽAbdul Karîm Ma´mûn, hatte die traurige Pflicht, darüber zu informieren, daß Takfîr-Terroristen eine weitere auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste stehende archäologische Stätte in Šanšarâḥ 13km westlich von den Terroristennestern bei Maʽrat an-Nuʽmân/Provinz Idlib zum Teil zerstört worden ist. Zudem wurde die Ausgrabungsstätte geplündert und antike Artefakte wurden geraubt , um sie außer Landes zu schmuggreln. Dies hatten Bürger aus der Gegend gemeldet. Es handelt sich dabei um Überreste aus der spätrömischen und byzantinischen Zeit aus dem 5. und 6.Jh., u.a. um wundervoll ausgestattete Grabanlagen, dazu ein Badehaus und eine Kirche. Die sog. „toten Städte“, ca. 40 an der Zahl zählen zu mit zu den wichtigsten archäologischen Stätten des Weltkulturerbes in Syrien. (http://sana.sy/en/?p=57056 http://sana.sy/?p=280398)

Außen- und Expatriiertenminister Walîd al-Muʽallim machte neben anderen Themen hinsichtlich der Situation der aus den Kampfgebieten Syriens geflohenen Bevölkerungsteile im Interview gegenüber al-Mayâdîn TV deutlich, daß nach europäischen Berechnungen die Flüchtlinge aus Syrien „nur“ 20% der Asylsuchenden ausmachten. Dazu versicherte er: „we are keen to have every Syrian citizen remain in Syria.” [Uns ist es sehr daran gelegen, einen jeden syrischen Bürger in Syrien zurückzuhaben]. Wolle man das Problem lösen, müsse man es an der Wurzel packen und das heißt, daß die die Terroristen im Land unterstützenden Länderdazu gebracht werden müßten, damit aufzuhören. Denn jene zerstörten neben unzähligen Leben auch gezielt die Lebensgrundlagen der Bürger, die zivilie Infrastruktur etc. pp., was jene flüchten lasse. Andererseits habe die syrische Regierung mit ihrer Reconciliationspolitik [und den wiederholten Präsidial-Amnestien!] dafür Sorge getragen, daß dies jeder Syrer gefahrlos tun könne. Allerdings habe man keinen Einfluß auf ausländische Flüchtlingscamps, in denen Syrer mit Gewalt am Verlassen und der Rückkehr in ihre Heimat gehindert (!) würden. „We said repeatedly that we guarantee the safe return to every Syrian willing to go back, but we have no authority over the camps set up in neighboring countries where some of those countries prevent the Syrians from returning home or forcibly recruit them or send them to Europe if they would decline” waren seine Worte. (http://sana.sy/en/?p=56889)

Einen kritischen Artikel zur Einmischung des israelischen Militärs in die Kampfhandlungen in Syrien bringt Bill White vom Portal americanfreepress mit dem Titel: Israelis Working Hard to Keep al Qaeda Strong Inside Syria . ( http://americanfreepress.net/israelis-working-hard-to-keep-al-qaeda-strong-inside-syria/)

Eine Zwischenbilanz des einwöchigen russischen Einsatzes in Syrien unter dem Titel „Taten statt Worte“ mit den wichtigsten Daten (inklusive Photos und Kurzvideo) liefert: http://de.sputniknews.com/politik/20151008/304793016/russland-syrien-is-angriffe.html. Über den Einsatz der modernsten Zielanweisungssysteme bei den Raketenangriffen der russischen Luftwaffe in Syrien informiert: http://de.sputniknews.com/militar/20151008/304786164/kampf-gegen-is-russlands-smarte-bomben-raketen.html.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu informierte während einer vom russischen Kanal-1 am 7.10.2015 ausgestrahlten Fernsehdebatte darüber, daß vier im Kaspisee stationierte russische Kriegsschiffe die counterterroristischen Manöver in Syrien durch Abschuß von 26 Lenkflugkörper unterstützt hat. Diese trafen die elf (ca. 1.500km entfernten) zuvor ausgewählten IS-Positionen präzise und zerstörten sie völlig. „Four missile ships launched 26 cruise missiles at 11 targets. According to objective control data, all the targets were destroyed. No civilian objects sustained damage”. Zum Einsatz kamen ihm zufolge die Fregatte Dagestan von der Gepard-Klasse wie die Korvette Grad Sviyazhsk von der Buyan-M-Klasse, dazu die Schiffe Uglich und Veliky Ustyug. Bei den cruise missiles handelte es sich um solche vom Typ 3М14 Kalibr (einer Entsprechung der US-Rakete Tomahawk, allerdings mit größerer Reichweite und höherer Fluggeschwindigkeit, http://de.sputniknews.com/militar/20151007/304773854.html), welche imstande sind, Ziele in 2.500km Entfernung auf 3m genau zu treffen. Zuvor hatte es Absprachen mit dem Iran und dem Irak für die nutzung des jeweiligen Luftraums gegeben. – Schon vor Beginn der Luftunterstützung für die SAAF hatten russische Kriegsschiffe eine große Rolle bei der Vorbereitung gespielt, indem sie der Luftflotte militärische Ausrüstung und und sonstige Nachschubgüter an die Häfen al-Lâḏa­qiyya und Ṭarṭus geliefert hatten. (https://www.rt.com/news/317864-russian-warships-missiles-launch/ mit Karte, Photos und Kurz-Video)

Laut Botschafter Dr. Riyâḍ Ḥadâd in Moskau sind mit Stand vom 7.10.2015, rund 40% der IS-Infrastruktur in Syrien mit Hilfe der russischen Luftwaffe zerstört und eine große Anzahl von IS-Anhängern getötet worden. Die Überlebenden der Gefechte flüchteten in Scharen in die Türkei, die für sie schon immer einen sicheren Hafen geboten habe. Allein in den letzten 24 Stunden seien 60 IS-Ziele in den Provinzen Aleppo, ar-Raqqa, Ḥamâ, Idlib, und al-Lâḏa¬qiyya zerstört worden. (http://www.sana.sy/?p=281527 und
http://sputniknews.com/middleeast/20151007/1028161169/ISIL-Infrastructure-Destroyed.html, zur Bestätigung vgl.u.)

Über die Einzelheiten der russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 7.10.2015 geben Auskunft: http://sana.sy/en/?p=56991 und http://sana.sy/?p=280032 sowie http://de.sputniknews.com/politik/20151008/304804458/russland-is-syrien.html und http://de.sputniknews.com/militar/20151008/304799120.html ((In aller Kürze nur das Wichtigste: Einsätze in den Provinzen Aleppo (wie den bekannten Stadtteilen Aleppos gegen den IS und Ğabhatu_n-Nuṣra, davon allein im Areal aš-Šaqîf am N-Rand der Provinzhauptstadt gut 40 getötet, 65 verletzt, Raketenabschußanlagen und sonstige schwere Artillerie zerstört wie Konvois von der Türkei her in ʽAnadân, Huraitân, an-Nâṣariyya), im Rîf Dimašq Vorgehen gegen Faîlaq ar-Raḥmân und Ğaiš al-Islâm im Raum Ost-al-Ġûṭa (bei Dûmâ), Ittiḥâd al-Islâmî li-Ağnâd aš-Šâm (z.B. in Zibdîn, Saqbâ, ʽArbîn), Liwâ´ Fağr al-Umma (bei Ḥarastâ), im N von as-Suwaidâ´ (Zerstörung eines hochgerüsteten SUV-Konvois von Jorda­nien her in Ḫir­bat al-Ambâšî am Wüstenrand), Darʽâ (wie in der Provinzhauptstadt gegen Ğabhatu-n-Nuṣra u.a. mit Vernichtung von Abschußanlagen für Mörsergranaten), Qunaiṭra (zusammen mit den NDF Vertreibung von Ğabhatu-n-Nuṣra aus Ḥarfâ und Mašâtî Ḥaḍar mit Zerstörung auch von deren Artillerie etc., im N unter den Getöteten der Militärkommandeur von Liwâ ´ Aḥmad al-ʽUmar namens Ismâʽîl Farağ al-Ḥarîrî, der Anführer von Katîba Saif al-Islâm namens Aḥmad Adîb al-ʽUmârî dazu Tote von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, Ğabhatu-n-Nuṣra und Ğund al-Malâ­ḥim), Dair az-Zaur (Eliminierung von IS-Nestern um den Airport, im Indu­strie­gebiet, in al-Marîʽiyya, Ğafra und ar-Raṣâfa), Ḥoms (präzise Luftschläge gegen den IS), al-Ḥasaka (Vereitelung eines IS-Angriffs auf einen Militärposten auf Tal Mabt, intensive Schläge gegen den IS auch bei Tal Bârûd und den ʽAbdul-ʽAzîz-Bergen). – Zusammen mit der SAAF zerstörten die russischen Kampfflieger 27 Objekte der IS-Terrormiliz in insgesamt 22 Angriffen auch mittels mittels Satelliten entdeckter un­terirdischer IS-Anlagen (Bunker mit Stahlbeton verstärkt!) durch bunkerbrechende Raketen u.a. in der Nähe von ʽArāfīt (Arafit) und Salmâ (Salma). Vernichtet wurden zudem laut dem Pressesprecher Igor Konaschdenkow , eine IS-Kommandostelle am Rande der Ortschaft at-Tamânaʽa (Tamana) wie ein Kraftstofflager im Raum Ḫân al-ʽAsal (Khan al-Assal), zudem eine in einem Waldstück [Ğabâtâ!] getarnte IS-Basis. Dazu verlautete aus dem russischen Verteidigungsamt: „Heute Nacht wurden die IS-Terrorgruppen massiv bombardiert, die am grausamsten gegen die zivile Bevölkerung vorgegangen waren“ ) .

Nach den unbegründeten Lamenti (zu den Belegen vgl.u.) von türkischer Seite (und aufgenommen von NATO- Generalsekretär Jens Stoltenberg etc.) bemerkte Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, am Do., 8.10.2015, zur Grenzsituation Syrien-Türkei: „Was das Vorgehen Russlands in Syrien betrifft, dienen die Angriffe dem Ziel, die territoriale und politische Integrität der Arabischen Republik Syrien beizubehalten und somit zu Stabilität und Sicherheit in der Region, die auch an die Türkei grenzt, beizutragen. Somit stabilisiert und sichert Russland zweifellos auch die Grenzen zur Türkei“. Demgegenüber hätten die seit über einem Jahr andauernden US-geführten Aktionen den IS nicht nur nicht geschwächt: „Dies hat nicht zur Verkleinerung der dem IS und anderen Terrororganisationen unterstehenden Territorien geführt. Diese haben sich, im Gegenteil, im letzten Jahr um ein Vielfaches ausgeweitet, was die Situation in Syrien destabilisiert und somit sicherlich auch eine Bedrohung für die Türkei darstellt“, äußerte er wörtlich. (http://de.sputniknews.com/militar/20151008/304793293/mehr-stabilitaet-an-tuerkischer-grenze-russland-einsatz.html)

Im Interview mit dem New Yorker wertete der iranische Außenminister Muḥammad-Ǧavād Ẓarīf (Mohammad Javad Zarif) am Di., 6.10.2015, die Kampfhandlungen der von den USA angeführten internationalen Koalition in Syrien als nur „eine Show“, was man schon an deren Ineffektivität sehe. Es fehle ihr eindeutig an Ernsthafigkeit, was wiederum politische Gründe habe: Sie (d.i. die Koalitionsmitglieder) sind der Ansicht, dass der Angriff gegen den IS, bevor eine Entscheidung in Bezug auf Baschar al-Assad getroffen wird, diesem helfen wird. Deswegen ereignet sich dort eine Show, und aus diesem Grund hat sich das IS-Potential im vergangenen Jahr nicht verringert“, konstatierte er. Der Iran unterstütze jede Intervention gegen den IS, sofern diese ernst gemeint sei. Daher sei man auch am kürzlich in Bagdad eingerichteten Informationszentrum zur Koordinierung des Anti-IS-Kampfes (vgl.u.) engagiert. Hinsichtlich der künftigen Regierung machte der Diplomat deutlich – da immer von demokratischen Strukturen die Rede ist, dann – müsse auch dem syrischen Volk zugestanden werden, darüber selbst zu entscheiden, wer über sie regieren und wie das Land regiert werden soll (wie auch zuletzt mit Wiederwahl von Präsident Dr. al-Assad mit überdeutlicher Mehrheit und spektakuktärer Wahlbeteilung am 3.6.2012). (http://german.irib.ir/nachrichten/inland/item/291200-zarif-iran-unterst%C3%BCtzt-jede-ernsthafte-aktion-gegen-die-is-terroristen, http://de.sputniknews.com/politik/20151007/304775776.html)

Trotz Dementi und Offenlegung der Daten russischerseits fährt die US-Regierung (und in der Folge die NATO-Mitglieder) mit ihrem Vorwurf fort, die russischen Kampfflieger würden andere als IS-Ziele angreifen. Nachdem schon Direktgespräche zur Vermeidung von Kollisionen mit Fliegern der US-geführten Koalition eingeleitet worden sind, hat das russische Verteidigungsministerium dem Pentagon vorgeschlagen, doch auch die jeweils ermittelten Aufklärungsdaten über die IS-Stellungen in Syrien auszutauschen, wie Vizeaußenminister Sergej Rjabkow mitteilte. Präsident Putin bemerkte hierzu am Mi., 7.10.2015, beim Treffen mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu. „Wenn sie (USA) behaupten, die Situation vor Ort besser zu kennen (…), dann sollen sie uns Ziele angeben und wir werden sie bearbeiten“. Doch dazu ist die US-Administration nicht bereit. Als Grund für die paradoxe Blockadehaltung nannte La Stampa: Nach Informationen der italienischen Zeitung befinden sich im Gebiet der Hafenstadt al-Lâḏaqiyya (Lattakia) neben dem IS auch andere Terroristen wie von der Gruppe Ğaiš al-Fataḥ (Eroberungsarmee), die von Saudi-Arabien, Qaṭar und der Türkei unterstützt wird. Ihre Einheiten hätten bei den russischen Luftangriffen getroffen werden können. – Bedauert wurde von russischer Seite auch, daß nur Videokonferenzen abgehalten würden. „Doch besser wäre es, wenn die Kollegen zu uns kommen und wir im Verteidigungsministerium alle Probleme besprechen würden“, meinte der stellvertretende Verteidigungsminister Anatoli Antonow. (http://de.sputniknews.com/militar/20151008/304789814/nachweisen-schlaege-gegen-is-datenaustausch-usa.html, http://de.sputniknews.com/zeitungen/20151008/304796636/pentagon-verweigert-russland-angaben-is-stellungen.htm und http://de.sputniknews.com/politik/20151007/304770736.html).

Im Interview mit der Agentur Sputnik bemerkte Informationsminister ʽUmrân az-Zuʽbî zur Frage nach der u.a. US-unterstützten sog. „Freie Syrische Armee“ (FSA), diese sei nichts anderes als eine „illusorische“ Organisation und ein politischer Deckmantel. Zuvor schon hatte Botschafter Dr. Riyâḍ Ḥadâd (Riad Haddad) in Moskau mitgeteilt, von der FSA gebe es keine Lebenszeichen (mehr). Mitglieder der Gruppierung hätten vor langer Zeit entweder die Flucht über die Grenze angetreten oder seien in anderen Terrorgruppen aufgegangen (Belege dazu s.u.). (http://de.sputniknews.com/politik/20151008/304794256/syrien-opposition-deckmantel.html)

Ein Ergebnis der russischen Unterstützung für Syrien im Counterterrorismus ist auch, daß gewisse Umstände in den Focus geraten und Antworten auf Fragen diesbezüglich einfordern, die bislang von gewissen Seiten bewußt nebulös gehalten worden waren. Hierzu gehört auch die Mär vom „moderaten Terroristen“ (vgl.u.), auch gern als „Rebell“ oder gleich als „Oppositioneller“ von jenen Landesregierungen tituliert, die jenen reichlich und vielfältig Unterstützung zukommen lassen. Zur Empörung der US-Administration hat sich die russische Regierung – wie auch die syrische – ja alle von den UN gelisteten Terrorgruppen vorgenommen, nicht nur den IS. Nicht gelistet ist – trotz der mit reichlich Belegen untermauerten Appelle der syrischen Regierung (vgl.u.) – die sog. Freie Syrische Armee (FSA), welche von den „Freunden Syriens“ (darunter die BRD, vgl.u.) finanziell, militärisch etc. unterstützt wird. Über jene hatte auch Ex-CIA-Agent John Kiriakou im Interview für die Agentur Sputnik ein vernichtendes Urteil gefällt. Und so kommt er zum Schluß: „Der Kongress hat Waffen für den IS bezahlt.“, indem die FSA jahrelang unterstützt worden sei. Es sei absurd, diese Gruppe als „eine weltliche, demokratische und friedliche Opposition“ anzusehen. Außenminister Lawrow hatte jedenfalls die US-Regierung gebeten, im Sinne einer mögichen Kooperation Informationsmaterial über die FSA-Truppen und -Kommandeure bereitgestellt zu bekomm, jedoch keine Antwort erhalten. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151007/304760061/usa-syrien-waffen-islamischer-staat.html)
Ohne sich offiziell zur Sache zu äußern, legte Präsident Putin allerdings wieder sozusagen den „Finger in die Wunde“, indem er am Mi., 7.10.2015, dazu aufforderte, wenn die FSA tatsächlich eine moderate Oppositionsgruppe sei, dann könne und sollte sie sich doch – konsequenterweise – dem russischen und syrischen Militär im Counterterrorismus anschließen. (http://de.sputniknews.com/politik/20151007/304764300.html) – Allerdings hatten bislang sämtliche hier aufgeführten Quellen mit Erfahrungen mit der FSA in Syrien einhellig erklärt, deren Vorgehen unterscheide sich in nichts von jenem der anderen Terrorgruppen, sie pflege im Gegenteil enge Verbindungen zu jenen (vgl.u.).

Und die antirussische Lügenmär-Propaganda (vgl.u.) reißt nicht ab:
Zuletzt wurde den russischen Kampffliegern durch die Nachrichtenagenturen Interfax und den Nachrichtenkanal R.B.K. 6.10.2015 vorgeworfen, sie würden in der antiken Stadt Palmyra bombardieren. Dies wies Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium in Moskau selben Tags scharf zurück: «Wir setzten unsere Kampfjets nicht gegen Siedlungsgebiete und schon gar nicht gegen Architekturdenkmäler ein», erklärte er gegenüber der Agentur Interfax.Vielmehr wurden IS-Stellungen im Umland der Stadt Tadmur – an dessen Stadtrand das antike Ausgrabungsfeld liegt – angegriffen. (http://sana.sy/en/?p=56981, http://www.sana.sy/?p=279818, http://de.sputniknews.com/militar/20151006/304750321/palmyra-russland-luftwaffe.html) – Zudem seien die russischen Luftschläge genau berechnet und 100% präzise, versicherte Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow gegenüber Militärattachés einer Reihe von Ländern. (http://de.sputniknews.com/militar/20151006/304750151/russland-praezision-luftschlaege-syrien-hundertprozentig-sicher.html)

Der Erfolg der gemeinsamen russischen und syrischen counterterroristischen Aktionen läßt sich auch an den Reaktionen der Terroristen ablesen. Soflöhen jene in Panik zu Tausenden über die Grenzen Syriens: „Sources at the army’s reconnaissance have confirmed the fleeing of thousands of ISIS terrorists into Turkey, Jordan and into Europe”, berichtete eine militärische Quelle. (http://sana.sy/en/?p=56985) Neben den schon berichteten Veränderungen im „öffentichen“ Leben der von den IS-Terroristen besetzten Stadt ar-Raqqa (vgl.u.) herrsche unter jenen laut Informanten aus jener Stadt ebenfalls helle Panik. Sie hätten wegen der Erfahrungen mit den US-geführten Koalition nicht mit den vehementen Luftangriffen der Russen gerechnet. Wörtlich berichtete einer: „Sie haben gedacht, dass russische Kampfflugzeuge wie US-amerikanische Flieger agieren würden … . Aber die russischen Kampffliegerkräfte agieren ganz anders. Kampfflugzeuge fliegen ununterbrochen Luftschläge gegen IS-Stellungen in Ar-Raqqa und deren Umgebung. Die russische Luftoperation ist höchst effizient. Massive Luftschläge haben die aktive Tätigkeit der Terrorgruppe völlig lahm gelegt.” Des weiteren berichtet er: „Wo immer die Kampfflugzeuge eine IS-Gruppe auch orten, greifen sie diese sofort an” und fährt fort: „Früher befanden sich im Zentrum von Ar-Raqqa und um die Stadt herum ständige Kontrollpunkte des IS. Doch vor zwei Tagen haben die Dschihadisten sie abgebaut. Die Kämpfer können sich jetzt nicht mehr ruhig durch das Stadtzentrum mit Waffen bewegen. Sie sind gezwungen, Schleier anzulegen und Waffen in dessen Falten zu verstecken, damit sie nicht identifiziert werden.”„Außerdem hat die IS-Führung den Kämpfern verboten, sich in großen Gruppen von Ort zu Ort zu be¬wegen. Wenn die Dschihadisten jetzt Waffen transportieren müssen, versuchen sie, dies als Transport von Haushaltsgegenständen oder als Umzug in ein anderes Haus zu tarnen. Der IS hat auch verboten, das Gebet in größeren Gruppen zu vollführen. Früher beteten die Mitglieder der Terrorgruppe alle zusammen auf den zentralen Straßen der Stadt.”„Darüber hinaus wurde die Durchführung von Hochzeitsfeierlichkeiten und öffentlichen Bestrafungen verboten”. – „Wenn jemand früher beim Rauchen erwischt wurde oder ein anderes — nach den Vorstellungen der Dschihadisten — Verbrechen begangen hatte, wurde der Be¬treffende auf den Platz im Stadtzentrum abgeführt, auf dem die Verhandlung des Scharia-Gerichts stattfand, und öffentlich bestraft. Jetzt werden solche Aktionen aus Sicherheitsgründen nicht mehr abgehalten.”. Damit haben sich sogar in ar-Raqqa schon Besserungen eingestellt, obwohl noch kein Militär unmittelbar vor Ort ist. (http://de.sputniknews.com/militar/20151007/304761955/is-panik-kontrollpunkte-al-raqqa.html)

Angesicht der bislang überaus erfolgreich verlaufenen russischen Unterstützungsaktion der SAA im Counterterrorismus rechnet das russische Verteidigungsministerium mit Anschlägen seitens des IS, die den russischen Einsatzkräften untergeschoben werden sollen, um sie zu diskreditieren. „Der IS könnte Moscheen sprengen, um Rußland dafür verantwortlich zu machen“, bemerkte Ministeriumssprecher Generalmajor Igor Konaschenkow am Di., 6.10.2015, in Moskau. „Zudem verlegen die Terroristen ihre schweren Waffen in Wohnviertel syrischer Städte. Sie haben die Effektivität unserer Aufklärung anerkannt, die gut getarnte Depots für Kampftechnik ortet, und unternehmen jetzt Anstrengungen, um diese Technik in Städten zu stationieren“, fügte er hinzu. „Dabei wird diese Technik hauptsächlich vor Moscheen aufgestellt, denn die Terroristen wissen ganz gut, dass die russische Luftwaffe Moscheen nie angreifen wird“. (http://de.sputniknews.com/militar/20151006/304755742/terroristen-kampftechnik-ziviler-objekte.html) Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow hatte dies am selben Tag deutlich gemacht und bekundet: „Wir haben bereits ein Videomaterial, das davon zeugt, dass IS-Kämpfer ihre Technik rund um Moscheen verstecken.“, was sich mit Erfahrungen der SAA (vgl. Gefechtsberichte) deckt. (http://de.sputniknews.com/militar/20151006/304749560/russland-syrien-zivilobjekt-kaempfer.html)

Bzgl. der unbeabsichtigten kurzzeitigen „Grenzverletzung“ der Türkei durch einen russischen Kampfjet nach einem Einsatz gegen einen Hauptschmuggelort nahe der Grenze auf syrischer Seite stellte sich heraus, daß dieser wohl gar nicht die tatsächliche Grenze betroffen hatte, sondern eine bereits seit Juni 2012 einseitig durch die Türkei erklärte Flugsicherheitszone in der Breite von fünf Meilen auf syrischem Gebiet. Damals hatte die syrische Armee eine aus der Türkei abgefeuerte Rakete in diesem ihrem eigenen Territorium abgeschossen, worauf die türkische Regierung entsprechend reagiert hatte. Im Einzelnen dazu bei: http://www.moonofalabama.org/2015/10/russia-violates-turkish-airspace-because-turkey-moved-its-border.html vom 5.10.2015 mit Karte! – Im Nachgang des Vorfalls vom 3.10.2015 (vgl.u.) wurde dennoch eine Direktverbindung zwischen dem russischen und türkischen Militär eingerichtet. Das russische Fernsehen zeigte am Mi., 7.10.2015, die Inbetriebnahme des „Roten Telefons“ zwischen den Verteidigungsministerien beider Länder. (http://de.sputniknews.com/politik/20151007/304763314.html)

Über Einzelheiten der russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 6.10.2015 informieren http://sana.sy/en/?p=56925 und http://www.sana.sy/?p=279502 sowie http://de.sputniknews.com/militar/20151006/304754962/kommandozentralen-feldlager-ausbildungszentren-zerstoert.html.

In der Provinz as-Suwaidâ´ konnten die Behörden in Zusammenarbeit mit den NDF am Di., 6.10.2015, nach Observierung terroristischer Gruppen entlang der Verbindungsstraße Ṣalḫad – al-Munaiḏra in einem Hinterhalt einen Pickup stoppen, der erhebliche Mengen an Waffen, Munition geladen hatte. U.a. wurden nach dem Kampf, in dem einige der am Schmuggel beteiligten Terroristen getötet, der Rest verhaftet wurde, Mörsergranaten, sonstige Artilleriegerätschaften, RPGs (Panzerfäuste), Maschinengewehre, chemische Materialen zum Bau von Sprengkörpern etc. beschlagnahmt werden. Ein ähnlicher Schlag gelang im Osten des Dorfes Ṭarbâ. (http://sana.sy/en/?p=56961, http://www.sana.sy/?p=279633)

In den berüchtigten Terroristennestern im Areal von Ğabâtâ al-Ḫašab (im nahem Wald!) und Ṭaranağa (vgl. Gefechtsberichte) postionierte Muğahidûn beschossen die Dörfer Ḥaḍar und Ḫân Arnaba in der Provinz Qunaiṭra mit Mörsergranaten und verletzten dadurch am Di., 6.10.2015, drei Bürger und richteten entsprechenden Schaden am Eigentum der Bewohner an. (http://sana.sy/en/?p=57044)

Terroranschlag vom Di., 6.10.2015:
In Aleppo wurden infolge heftigen Beschusses mit Raketen und Mörsergranaten durch Terroristen auf zwei Wohngebiete14 Bürger verletzt, Häuser empfindlich beschädigt. (http://sana.sy/en/?p=56966)

Durch russische Beton brechende Bomben (bunker bombs) wurde am Sa., 3.10.2015, der oberste Führer der Terrorgruppe Ğaiš al-Islâm, der lang gesuchte Zahrân ʽAlûš (Zahran Alloush) getötet. Zuvor noch hatte er der russischen Regierung Rache für deren Unterstützung der syrischen Regierung im Counterterrorismus geschworen. Die Bmbe traf ein unterirdisch gelegenes Lager, in welchem ʽAlûš gerade mit IS-Abgesandten verhandelte. Selbst die New York Times hatte in einem Artikel gemeldet, daß jene Terrorgruppe von Saudi-Arabien unterstützt werde. (http://francophone.sahartv.ir/infos/moyen_orient-i5878-syrie_zahran_alloush_tu%C3%A9_dans_un_bombardement_russe,
http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13930423001163)

Wieder einmal hat die Türkei die Einrichtung einer Flugverbotszone (vgl.u.) entlang der Grenze auf syrischem Terrritorium gefordert. Diese wurde jedoch am Di., 6.10.2015, vom russischen Vize-Außenminister Michail Bogdanow abgelehnt mit der Begründung, daß eine derartige dem Völkerrecht zuwiderlaufende Souveränitätsverletzung Syriens ausgeschlossen sei. (http://de.sputniknews.com/politik/20151006/304739579.html) – Auch die USA waren dieses Mal dagegen aufgrund der in diesem Gebiet aktiven russischen Luftwaffe. (http://de.sputniknews.com/militar/20151005/304730073/russland-islamischer-staat-luftwaffe.html)

In der Nacht vom 1. auf den 2.10.2015 kamen plötzlich vier israelische Kampfjets vom Typ McDonnell Douglas F-15 in Angriffsstellung in Sichtweite von sechs russischen Kampfflugzeugen des Typs Sukhoi SU-30 SM über syrischen Hoheitsgewässern. Davon überrascht und nicht vorbereitet auf einen Luftkampf hätten diese sofort abgedreht und unter Verletzung des libanesischen Luftraums den Rückflug angetreten. Diese nochmalige Souveränitätsverletzung wurde vom libanesischen Militär um 23.13 Uhr Ortszeit auch gemeldet. Die israelische Luftwaffe fliege im (!) syrischen Küstengebiet regelmäßig Patrouille, wor allem dort, wo die russischen Jets stationiert sind, also im Raum al-Lâḏa¬qiyya. Darauf verlangte die russische Regierung von der israelischen eine Erklärung für diesen Vorfall. Bemerkenswerterweise wurde auch diese Begebenheit von den meisten Medien übergangen. (https://strategika51.wordpress.com/2015/10/02/syrie-duel-aerien-entre-des-sukhoi-su-30-sm-russes-et-des-f-15-israeliens/, http://defence.pk/threads/air-duel-between-the-sukhoi-su-%E2%80%93-30-russian-sm-and-israeli-f-15.401468/) – In der Folge traf sich am Di., 6.10.2015, eine russische Militärdelegation unter Leitung des Ersten Vize-Generalstabschef Nikolai Bogdanowski zu Konsultationen mit israelischen Militärs unter Vizegeneral¬stabs¬chef Yir Golan in Tel Aviv, um künftig derlei Konfrontationen zu vermeiden. Bereits seit dem Besuch von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beim russischen Präsidenten Wladimir Putin (21.9.2015, vgl.u.) besteht eine gemeinsame Arbeitsgruppe, die solche „Überraschungen“ hätte ausschließen sollen, da sich der israelische Ministerpräsident darüber besorgt gezeigt hatte, die verstärkten russischen Lufteinsätze in Syrien könnten zu einer Konfrontation mit israelischen Militärkräften (!) führen. (http://de.sputniknews.com/militar/20151006/304733984/russischer-vizegeneralstabschef-israel-syrien-mittelpunkt.html) – Dieses Ereignis bestätigt wieder einmal die syrischen Angaben über die seit Jahren bestehende unbefugte Anwesenheit von Teilen des israelischen Heeres auf bzw. über syrischem Territorium (zu dessen Einmischung in Kampfhandlungen in Syrien auf feindlicher Seite vgl.u.).

Am Sa., 3.10.2015, war für wenige Sekunden (!) versehentlich ein russsischer Kampfjet wegen der üblen Wetterverhältnisse und der schlechten Sicht in der Folge in den Luftraum über die syrisch-türkische Grenze geraten. Auf die Einbestellung des russischen Botschafters am Mo., 5.10.2015, in Ankara daraufhin, erklärte die russische Seite sofort ihr Bedauern über den Vorfall, ein solcher werde sich nicht wiederholen. Dennoch zeigte sich die NATO gleich „besorgt“, Stoltenberg ignorierte die russische Antwort und berief sogar den Rat zu einer „Dringlichkeitssitzung“ ein. Für Alexander Gruschko, den russischen Botschafter bei der NATO, ist diese Überreaktion, da derlei Vorfälle normalerweise bilateral geklärt würden, ein Mißbrauch des Vorfalls, um die NATO in den Informationskrieg gegen Rußland mit einzubeziehen.
„Was Berichte über die angebliche Verfolgung eines MiG-29-Jägers durch türkische Flugzeuge im Raum der türkisch-syrischen Grenze betrifft, [so] hat das mit der russischen Luftwaffen-Gruppierung in Syrien nichts zu tun. Maschinen vom Typ MiG-29 gibt es in Hmeimim nicht“, betonte zudem Generalmajor Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium in Moskau.
(http://de.sputniknews.com/militar/20151005/304732063/hmeimim-latakia-landeanflug-mig-29-verfolgung.html, http://de.sputniknews.com/politik/20151005/304718736.html, http://de.sputniknews.com/politik/20151006/304741636.html)

Syrische Christen danken Rußland, sputniknews

Syrische Christen danken Rußland, sputniknews

Christen in Syrien fürchten ihre Vertreibung durch die IS-Terrormiliz, sollte Assad nicht standhalten (Übernahme eines Artikels von sputniknews, Schriftypenveränderung u.a. Hervorhebungen blogseits)
„Führende Vertreter der christlichen Gemeinde in Syrien verteidigen das Vorgehen der Regierung von Präsident Baschar Al-Assad gegen die diversen Dschihadistengruppen im Land und implizit auch die russische Unterstützung im Anti-Terror-Krieg. »Der US-amerikanische Senator John McCain beklagt, dass die russische Luftwaffe nicht die Stellungen des Islamischen Staates, sondern die von der CIA ausgebildeten Rebellen angreift. Dies finde ich äußerst beunruhigend«, erklärt Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassaka gegenüber der Vatikanagentur Fides. McCain gestehe damit ein, »dass sich hinter dem Krieg gegen Assad auch die CIA verbirgt und es sich um einen Stellvertreterkrieg von Mächten handelt, die zusammen mit ihren Verbündeten in der Region gegen Syrien kämpfen«. Der syrisch-katholische Würdenträger weist gegenüber dem Presseorgan der päpstlichen Missionswerke das Gerede von den sogenannten moderaten Aufständischen in Syrien zurück. »Die westliche Propaganda redet weiterhin von gemäßigten Rebellen, doch die gibt es nicht: in der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, ein Ableger der Al-Qaida in Syrien«.
Erzbischof Hindo findet das Vorgehen der USA »sehr beunruhigend«: »Diese Supermacht protestiert 14 Jahre nach dem 11. September, weil die Russen die Milizen der Al-Qaida in Syrien bombardieren. Was bedeutet das? Dass Al-Qaida sich nun mit den USA verbündet hat, nur weil sie in Syrien anders heißt? Glauben sie wirklich, dass wir so wenig Intelligenz und Erinnerungsvermögen besitzen?« Und er betont gegenüber Fides: »Wir werden selbst darüber entscheiden, wann Assad gehen muss und nicht der IS oder der Westen. Und eines ist gewiss: wenn Assad jetzt geht, dann endet Syrien wie Libyen.«
In der Mainstreampresse finden die klaren Worte des syrischen Katholiken zur Notwendigkeit, die Regierungstruppen im Kampf gegen IS zu unterstützen, keinerlei Erwähnung. Dabei weiß Erzbischof Hindo, wovon er spricht. In den Gemeinden in der Provinz Hassaka an der Grenze zur Türkei waren im Februar mehr als 250 Gläubige vom IS verschleppt worden.
Und auch Antoine Audo, Bischof der schwer umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo, findet mit seinen mahnenden Worten nicht die notwendige mediale Aufmerksamkeit. Wen wundert’s? »Wir müssen eine Übergangslösung finden – mit Assad«, bekundet der chaldäische Katholik laut Radio Vatikan. Militärisch sei der Konflikt nicht zu gewinnen, so Bischof Audo. Das sei nach mehr als vier Jahren Krieg klar. »Die Lösung kann nur politisch sein. Als erstes müsste man Saudi-Arabien daran hindern, weiterhin Leute zu bewaffnen, und die Türkei daran hindern, auf ihrem Territorium Menschen für den Kampf in Syrien zu trainieren. Das wäre das Erste. Zweitens müsste man wirklich auf eine politische Lösung setzen – und zwar eine, die aus dem Innern Syriens kommt und nicht von außerhalb. Syrien ist ein legitimer Staat und hat das Recht, selbst über sein Regime oder seine Regierung zu entscheiden, wenn wir wirklich über Demokratie usw. reden!« Syrien befinde sich in einer paradoxen Situation, so der Bischof weiter. In weiten Teilen herrsche ein furchtbarer Krieg, aber in noch relativ friedlichen Landesteilen, etwa an der Mittelmeerküste in Tartus und Latakia – also in den Gebieten mit syrischer und russischer Militärpräsenz –, würden die Menschen auch Ausflüge machen und ein vermeintlich recht normales Leben führen. Von den 1,5 Millionen Christen, die vor Beginn des Krieges in Syrien gelebt hätten, seien zwei Drittel außer Landes geflohen. Die meisten würden wohl zurückkehren, wenn es wieder Frieden gibt, ist Bischof Audo überzeugt. Im Land geblieben seien vor allem jene, die sich eine Flucht nicht leisten könnten. Die Mittelklasse sei inzwischen verarmt, und die schon früher armen Bevölkerungsschichten lebten nun unter extrem prekären Bedingungen. Die Kirche helfe so gut sie könne, etwa mit Nahrungsmitteln, Medikamenten oder Kleidung. Und sie helfe sowohl Christen wie auch Muslimen. So halte man die »kleine Flamme der Hoffnung« am Leben, so Audo. Auch er weiß, wovon er spricht: Der Bischof ist seit 1992 Oberhirte für die chaldäischen Katholiken im Norden Syriens ist und steht zudem der Hilfsorganisation Caritas im Land vorsteht.
Im Gespräch mit den „Salzburger Nachrichten“ hat Audo schließlich erklärt: »Ich respektiere den Standpunkt der Europäer, die sagen, Assad ist ein Diktator und Mörder. Aber wir müssen diesen Krieg in einem größeren Zusammenhang sehen. Assad verteidigt schon auch eine Idee von Syrien. Wir müssen eine Übergangslösung finden – erst mit Assad. Dann muss es eine Lösung mit Sunniten, Alawiten, den verschiedenen Konfessionen geben.«
Sein Kollege, Bischof Abou Khazen und seit 2013 Apostolischer Vikar von Aleppo, kritisiert die Angriffe der französischen Luftwaffe auf angebliche Stellungen des IS in Syrien, die mit der Regierung des Landes nicht abgesprochen sind. Diese militärische Intervention sei »eine weitere Episode einer Reihe unbedachter Aktionen und Initiativen westlicher Staaten im syrischen Konflikt, unter dem die Völker des Nahen Ostens leiden«.
Warum hört man die Stimmen dieser Kirchenmänner aus dem umkämpften Aleppo eigentlich nicht in den hiesigen Hauptnachrichtensendungen? Wohl weil sie die jahrelange Propaganda ad absurdum führen, in Syrien stünden nur noch die Alawiten hinter dem Präsidenten. Und wohl auch, weil sie exakt die seit Jahren von Russland vertretene Position widerspiegeln.
»Assad muss weg«, diese vom christlichen Westen erhobene Maxime, heißt für die meisten Christen in Syrien, dann müssen auch wir weg. Dem ist jetzt das orthodoxe Russland vor.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20151006/304734837/letzte-hoffnung-syriens-christen-danken-russland.html) – Bemerkung: Die von den christlichen Würdenträgern widergegebenen Postionen entsprechen jenen von Präsident Dr. al-Assad in seinen bisher gegebenen Interviews. Die erwähnten Kirchenmänner haben sich auch schon früher eindeutig zur Thematik geäußert, vgl.u.

Eine Zusammenfassung der russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 5.10.2015 bieten detailliert die Seiten http://sana.sy/en/?p=56850 und http://www.sana.sy/?p=278693 (u.a. im Areal Sadad in der Provinz Ḥoms zwei mit 700kg an C4 und TNT-Sprengstoff beladene, und zusätzlich mit Vorrichtungen für zeitverzögertes Auslösen der Detonation versehenen Wägen konfisziert; ähnlicher Vorfall in Dair az-Zaur, wobei auch der saudische IS-„Sicherheitsoffizier“ ʽUmar Turkî as-Salim al-Ḥamdan getötet wurde; in Ṭaranağa in der Süd-Provinz Qunaiṭra wurden von Ğabhatu_n-Nuṣra FlakGeschütze und leistungsstarke Artillerie etc. zerstört und ein Überfall auf den Ort Ḥâfir verhindert; gut 3.000 Anhänger der Terrrorgruppen IS, Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğaiš al-Yarmûk flüchteten sich vor den russisch-syrischen Offensiven Terroristen von nach Jordanien). Zu den russischen mit der SAAF koordiniert ausgeführten Einsätzen s.a.: http://sana.sy/?p=278753, http://sana.sy/?p=278753 und http://de.sputniknews.com/militar/20151005/304732350/infrastruktur-kampftechnik-zerstoerung.html wie den Ticker (vgl.u.).

Hinsichtlich der russischen Counterterrorismusunterstützung im Land urteilte Präsident Dr. al-Assad, diese geschehe „transparent und offen“. „Die Militärhilfe erfolgt strikt im Rahmen des Angekündigten.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20151005/304706143.html vom 5.10.2015)

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump äußerte zur Situation in Nahost wie in Nordafrika: „Um Argumente zu bekommen, schauen Sie sich Libyen an und das, was wir dort angestellt haben: Dort herrscht Chaos. Nehmen Sie Saddam Hussein und den Irak an und schauen sie, was wir angestellt haben: Dort ist Chaos“, bemerkte er im Interview mit dem TV-Sender NBC. Das Gleiche geschähe in Syrien, sollte dort Präsident Baschar al-Assad gestützt werden. Zudem habe die „Katastrophe“ im Irak die Terror-Miliz IS ins Leben gerufen. Daher kam er zu dem Schluß: „Mir gefällt es, dass Putin den IS in Schutt und Asche zerbombt. Putin muss den IS los werden, weil er nicht will, dass der IS nach Russland kommt.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20151005/304706365.html 5.10.15)

Zum Vorgehen der US-geführten Koalition im Land bemerkte Präsident Dr. al-Assad im sehr ausführlichen Interview (s. http://sana.sy/en/?p=56697 vom 4.10.2015) mit dem iranischen Sender Ḫabar TV: „Mehr als ein Jahr (nach dem Beginn der Operation – Red.) sehen wir keine Resultate. Im Gegenteil: Wir sehen, dass sie kontraproduktiv war. Der Terrorismus hat sich geographisch erweitert, die Zahl der neu angeworbenen und Freiwilligen in den Terrororganisationen ist angestiegen“, konstatierte er und fuhr fort: „Wir sind ein kleines Land, unsere Luftstreitkräfte sind nicht groß. Dennoch unternehmen wir vielfach mehr Angriffe als all diese Länder“. Im Vergleich waren die Einsätze der SAAF (d.i. die syrische Luftwaffe) sogar um ein vielfaches effektiver. „Da diese Länder von Anfang an den Terrorismus unterstützt und geschützt haben, können die Handlungen der Operation nicht ernst genommen werden“, war sein Resümee. (http://de.sputniknews.com/politik/20151005/304706014.html)

Wegen der falschen Anschuldigungen gegen die Einsätze der russischen Kampfjets in Syrien hatte sich die Pressestelle des UN-Generalsekretärs bei der rusischen Regierung entschuldigt, da man ihnen geglaubt habe, ohne sie zuvor überprüft zu haben. Die Negativ-Kampagne sei durch die Vereinigung Syria Civil Defense, schließlich umbenannt in White Helmets mit Basis in der Türkei lanciert worden. An ihr beteiligten sich aufgrund eigener Angaben über 2.500 Freiwillige, welche ihren lohn angeblich durch anonyme Spenden erhielten. Tatsächlich sei jedoch zugegeben worden, daß hierfür der [mit der Muslimbruderschaft in enger Verbindung stehende] SNC (vgl.u.), derzeit seinerseits gesponsert durch Qaṭar, die Türkei und Frankreich, sowie die USA und Großbritannien aufkämen. Schon die Fake-Videos zu den Falschmeldungen von SOHR über die angeblich durch die syrische Regierung gegen die Zivilbevölkerung eingesetzten Faßbomben entstammten dieser Adresse. (http://www.voltairenet.org/article188923.html) – Ergänzend hierzu hat der US-Kolumnist Matt Purple in „The National Interest“ einen interessanten Artikel verfaßt, der sich mit dem Umstand befaßt: „Die USA glauben Märchen von guten Extremisten im Nahen Osten“. Zu dessen Instrumentalisierung, die schon die US-Invasion im Irak rechtfertigen sollte, bemerkt er: „Dieser Mythos wird heute für die Deutung der Lage in Syrien genutzt. Die Unterstützung und Bewaffnung der syrischen Aufständischen durch die USA, worauf die Falken beharrten, führte dazu, dass die von den USA ausgebildeten Extremisten ihre Waffen an die Al-Qaida übergaben und der „Islamische Staat“ US-Panzerabwehrraketen bekam“. Ergänzend hierzu führte zuvor schon der Nahost-Experte Charles Lister aus, der größte Teil der syrischen Extremisten habe seit 2012 ihr Vorgehen mit der Al-Qaida koordiniert. Die US-Missionen hätten im Nahen Osten die Konflikte nur verschärft. Die märchenhaften Deutungen der Situation im Irak und Syrien durch die Neokonservativen würden eine falsche Vorstellung von der Stärke der USA geben und daran hindern, die richtigen Lehren aus dem 15 Jahre andauernden Krieg im Nahen Osten zu ziehen, gibt er zu bedenken.
(http://de.sputniknews.com/politik/20151006/304742446/usa-guten-extremisten-nahen-osten.html)

Triumphbogen, Palmyra, SANA

Triumphbogen, Palmyra, SANA

Neues Kulturverbrechen des IS in Syrien:
Am So., 4.10.2015, sprengten IS-Anhänger den fast 2000 Jahre alten Triumphbogen auf der von Kollonaden gesäumten Prachtstraße von Palmyra, ebenfalls ein unwiederbringlicher Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Das Verbrechen bestätigte der Generaldirektor für Altertümer und Museen in Syrien, Dr. ʽAbdul Karîm Ma´mûn in einem Statement gegenüber der Nachrichtenagentur SANA, nachdem ihm aus Tadmur stammende Bürger [wohl über Mobiltelefon] darüber informiert hatten. (http://sana.sy/en/?p=56798)

Eine von Terroristen mitten in der Großstadt Ḥoms am So., 4.10.2015, zur Detonation gebrachte Autobombe brachte eine Person um ihr Leben, weitere 21 Menschen wurden verletzt, meist Frauen und Kinder. Auch der Sachschaden war entsprechend hoch. (http://sana.sy/en/?p=56754)

Umfangreiche Detaildaten zu den russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 4.10.2015 bieten die Seiten http://sana.sy/en/?p=56658 und http://sana.sy/?p=278080.
Angespornt durch die russische Unterstützung haben die SAA-Operationen der letzten Tage immer größere Dimensionen angenommen, die in der Übersetzung und anschließenden Präsentation kaum mehr zu bewältigen sind. Daher im Folgenden nur das Hervorstechendste von den erfolgreichen Einsätzen mit teils erheblichen Verlusten des Feindes an Männern und militärischer Ausrüstung in den Provinzen: Rîf Dimašq (präzise SAAF-Luftschläge in Maḥsa im Qalamûn-Gebirge), as-Suwaidâ´ (in al-ʽÛṯa im SW), Darʽâ (gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte in Buṣrâ aš-Šâm, im Hauptstadt-Stadtteil Darʽâ al-Maḥaṭṭa, Zerstörung von gepanzerten Fahrzeugen, einem Bulldozer und Verschanzungen zwischen Ṭafas und ʽAtmân im N, bei den Farmen im NW von Ḫirba Ġazâla und in al-Ġâriyya al-Ġarbiyya wie im O im Gebiet Raḫam), Idlib (akkurate SAAF-Luftschläge gegen Ğaiš al-Fataḥ in ʽÂbdîn wie gegen Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in Tal Marq und al-Hubaiṭ), Ḥamâ (desgleichen gegen den IS in ar-Rahğân und al-ʽUqairibât, die Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte in ʽAqrab, wie gegen Ğaiš al-Fataḥ im NW von Ḥamâ-Stadt, al-Laṭâmina und Kafar Zaitâ), Ḥoms (gegen den IS präzise SAAF-Luftschläge in al-Qarya­tain, as-Saʽn , um das aš-Šâ´ir-Ölfeld und südlich von Mak­sar al-Ḥaṣân, SAA-Einsätze in Umm Ṣahîrîğ, as-Samaʽalîl , Umm Šaršûḥ, al-Farḥâniyya, Râbiʽa, al-Ġağar, az-Zamâmîr und Kafar Lâhâ, dort auch das Oberhaupt für Šarîʽa-Angelegenheiten von Ğund Badr Ibrâhîm as-Saʽîd unter den Getöteten), al-Lâḏa­qiyya (gegen Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in Rabîʽa, Zâhî und Bait ʽArab) und Aleppo (insgesamt hunderte von IS-Terroristen getötet in den letzten 24 Stunden durch akkurate SAAF-Luftschläge gegen den IS in Ḥumaima und Umm al-ʽAmad im O, Dair Ḥâfir, Turaidam, Balâṭ, Tal Sâbʽain, al-Ğadîda, ʽAin Ṣâ´ib, Talat aš-Šawâyâ, aš-Šaiḫ Aḥmad und östlich von as-Sufaira, durch die SAA gegen den IS in Mâyir, Darat ʽIzza, al-ʽÂmariyya, um den an-Nairab-Airport und die Luftwaffenakademiden wie den Aleppo-Stadtteilen al- Kâstîlû, al-Lairamûn, Zerstörung von drei IS-Konvois in Tâdif, Rasm al-Imâm und im N von Mârʽ wie der Nachschubroute in Höhe von al-ʽÂmariyya, alle Treckmitglieder von Ṣuqûr al-Ğabal auf dem Weg von der Türkei eliminiert), Dair az-Zaur (gegen den IS um den Flughafen) und Qunaiṭra im N mit den lokalen Anführern Aḥmad Ḫalîfa al-Mu­ḥaimîd von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya und Abû ʽAbdullâh Nâḥta von Ğund al-Malâḥim sowie Anhängern von Ḥarakat al-Muṯanna al-Islâmiyya u.a. Terrorgruppen unter den Getöteten, zwei weitere Terroristen, Aḥmad Ğamâl an-Naṣâr und Bâsil Ismâʽîl Samâdî erlagen ihren Verlet­zungen im Krankenhaus in Jordanien). – Die russischen Luftwaffenangriffe betrafen: in Kooperation mit der SAAF in der Provinz Idlib die Zerstörung einer Reihe von IS-Fabrikationsstätten zur Herstellung von Waffen- und Munition, von Schutzunterkünften und vier Kommandozentren in Ğisr aš-Šuġûr, dazu eines Trainingscamps in Kaslâğûk, eines Kommandozentum wie Munitionsdepots nahe Maʽrat an-Nuʽmân, in der Provinz ar-Raqqa bei aṭ-Ṭabqa Eliminierung eines Trainingszentrum und eines Munitionsdepots wie von logistischen und Überwachungseinheiten. Insgesamt wurden 20 Einsätze gegen 10 IS-Positionen geflogen. Zudem erklärte Verteigungsamtssprecher Igor Klimov die Funktionsweise der russischen Hochleistungsraketen, die präzise ihre Ziele träfen.

Zur neuen in Umlauf gesetzten Mär über die russischen counterterroristischen Luftangriffe in Syrien, es würden einfache (d.h. nicht steuerbare) Fallbomben eingesetzt, s. den leseneswerten Beitrag von „Moon of Alabama“ vom 2.10.2015, der auch den Hinweis auf die geplante Umsetzung des in diesem Thread schon mehrfach wiederholten und von der Jerusalem Post bestätigten Odet Yinon plan gibt: http://www.moonofalabama.org/2015/10/russias-campaign-to-snuff-off-cias-al-qaeda-forces.html. Ebenso wird nochmals belegt, daß die von der CIA für den Einsatz in Syrien trainierten, ausgerüsteten und finanzierten „Kämpfer“ mit den anderen Terrorgruppen zusammenarbeiten und sich im Verhalten von jenen nicht unterscheiden, wobei erneut US-Senator McCain, zudem Vorsitzender des Senatsausschusses für die Streitkräfte,  und die Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton in Erscheinung treten. – Zudem machte ein ranghoher Militärsprecher am Sa., 3.10.2015, im Gespräch mit RIA-Novosti nochmals deutlich: „Munition dieser Art wird mithilfe des Navigationssystems GLONASS gelenkt“. Er präzisierte: „Nach dem Abwurf empfängt die Bombe Satellitensignale und die vom Bord des Flugzeugs gesendeten Daten. Unabhängig von Wetterbedingungen oder Jahreszeit beträgt die Treffsicherheit solcher Bombe plus-minus zwei Meter. Das ermöglicht es, Objekte der Terroristen mit hoher Präzision zu zerstören und Verluste unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden“. (http://de.sputniknews.com/militar/20151003/304694199/russland-syrien-satellitengesteuerte-bomben.html)

Gemäß Bericht von Rußlands Verteidigungsamt haben russische Kampfjets vom Typ Su-34, Su-24M und Su-25 in den letzten 24 Stunden 20 Luftangriffe gegen zehn Stellungen der IS-Terrormiliz in Syrien ausgeführt. Ziele waren weiterhin das IS-Führungssystem, dessen materiell-technische Versorgung, welche gestört wurden, dazu wurde deren Infrastruktur, welche zur Vorbereitung von Terroranschlägen in Syrien und im Irak genutzt wird, ein beträchtlicher Schaden zugefügt.
(http://sputniknews.com/middleeast/20151004/1027992493/russia-syria-isil-airstrikes.html vom 4.10.2015) – Bedeutsam ist ein Vorfall, der während der über einjähtigen Aktion der US-geführten Koalition nicht ein einziges Mal vorkam, jedoch nach Eingreifen der russischen Kräfte bereits am dritten Tag: in der syrischen Großstadt und derzeitigen IS-Hochburg ar-Raqqa wurden die öffentlichen Freitagsgebete ausgesetzt aus Angst, daß jegliche Ansammlungen von IS-Leuten zu Zielen der mit der SAAF koordinierten Luftwaffe werden könnten. (https://twitter.com/adamjohnsonNYC/status/649973126856638464)

Am Sa., 3.10.2015, hat der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew den von sieben arabischen und westlichen Staaten unterzeichneten Antrag zur Einstellung der Unterstützung Syriens im Counterterroristischen (vgl.u. und s. „merkwürdige Koalition“) abgelehnt. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290982-russischer-premierminister-lehnt-forderung-hinsichtlich-aufhebung-seines-milit%C3%A4reinsatzes-ab)

Terroranschlag vom So., 4.10.2015:
Bei massiven Raketenangriffen auf die Stadt Baʽṯ im Umkreis von Qunaiṭra wurden drei Bürger verletzt. Die Muğahidûn hatten sich hierzu in den Dörfern aṣ-Ṣamadâniyya al-Ġarbiyya und Umm Bâṭina verschanzt. Es entstand enormer Sachschaden an Gebäuden etc. (http://www.sana.sy/?p=278340, http://sana.sy/en/?p=56696)

Inzwischen haben auch die USA bestätigt, daß sich – entgegen den noch vor Beginn (!) dieser Aktion am Mi., 30.9.2015, insbesondere von SOHR lancierten Falschmeldungen – im Aktionsbereich der russischen Luftwaffe in Syrien niemand außer Terroristen aufhalte. Der Chef der Operativen Haupt¬abteilung beim russischen Generalstab, Generaloberst Andrej Kartapolow, gab am Sa., 3.10.2015, in Moskau auch noch Auskunft über die Vorberitungsphase: „Russland hatte den Militärattaché der USA im Irak über den Beginn der Luftschläge gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien im Voraus informiert.“ Zudem habe General Kuralenko die US-Seite am Morgen des 30.9.2015 (dem Vortag) von der geplanten Offensive in Kenntnis gesetzt, auch seien die Außenministerien der Partnerländer über den bevorstehenden Einsatz informiert worden. Besonders interessant ist noch folgende Formulierung von Generaloberst Kartapolow: „Bei Kontakten (mit Partnern) empfahlen wir, alle Instrukteure und Berater sowie die mit amerikanischem Geld ausgebildeten Fachkräfte in Sicherheit zu bringen. Wir haben auch empfohlen, jegliche Flüge im Aktionsbereich unserer Luftwaffe einzustellen“. (http://de.sputniknews.com/militar/20151003/304695066/usa-russland-syrien-terroristen.html, Hhg, blogseits; bestätigend zum „Beitrag“ von SOHR – wie des auslandsgesponserten SNC – s. http://www.voltairenet.org/article188923.html)

Einen detaillierten Überblick über die russischerseits unterstützten counterterroristische SAA-Operationen vom 3.10.2015 geben http://sana.sy/en/?p=56555 und http://www.sana.sy/?p=277550 (). – Zu den russischen Aktionen s.a. sputniknews und den Ticker https://www.rt.com/news/317068-russia-isis-islamic-syria/.

Als ein eindeutiges Zeichen der Effektivität der russischen Lufteinsätze ist auch der Umstnd zu werten, daß die IS-Terroristen ihre Familien aus Syrien über die Grenze in den Irak in Sicherheit zu bringen suchen, wie TV-Sender al-Mayâdîn am Fr., 2.10.2015, meldete. Insbesondere in der syrischen IS-Hochburg ar-Raqqa gehe die Angst vor Angriffen um. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151002/304686395/syrien-terroristen-familien-flucht-irak.html)

Eine pointierte Kritik zu den – offensichtlich nicht den Tatsachen entsprechenden – Vorwürfen gegen die counterterroristischen russischen Lufteinsätze auf Englisch bringt: https://bperet.wordpress.com/2015/10/01/wait-youre-bombing-the-wrong-terrorists/ – Diese trifft den Kern der Sache auch dahingehend, daß einer der harschesten Kritiker der russischen Unterstützungsaktion in Syrien der zum Thema schon oft genannte US-Senator und Vorsitzender des Senatsausschusses für die Streitkräfte McCain ist. Seine Verbindung zu den in Syrien agierenden eindeutigen Terroristen, vom Senator beschönigend und romantisierned „Rebellen“ genannt, wurde schon vor langer Zeit dezidiert offengelegt (vgl.u. unter dem Stichwort Mc-Cain mit Beweis-Photos)
In seiner Stellungnahme zur Thematik rügt der syrische Botschafter in Moskau, Dr. Riyâḍ Ḥadâd, dagegen die bzgl. des IS ineffektiven Luftangriffe der US-geführten Koalition, die jedoch andererseitsseit einem Jahr „blinde“ Bombardements ziviler Infrastruktur, von Pipelines, Versorgungsanlagen und sogar Kulturdenkmälern zur Folge gehabt hätten. Wörtlich äußerte er dazu im russischen Fernsehen: „Lassen Sie uns sehen, was die USA und ihre Koalition tun: Sie greifen blind an, ohne jede Koordination mit der syrischen Armee“ und setzte hinzu: „Durch ihre Angriffe wurden im Norden des Landes Öl- und Gasleitungen, Infrastrukturanlagen und Objekte des Kulturerbes zerstört.“ Auch Zivilisten kämen dadurch zu Schaden. Demgegenüber bestimmten die russischen Kräfte ihre Ziele sorgsam zusammen mit der syrischen Regierung und griffen diese „selektiv und präzise“ an. (http://de.sputniknews.com/politik/20151002/304678964.html) – Nach Information aus dem russischen Verteidigungsministerium werden die potenziellen Ziele mittels Drohnen sowie durch das Abhören von Kommunikationskanälen der Extremisten ausgemacht. (http://de.sputniknews.com/politik/20151002/304682462.html)

Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto machte während der UN-Generalversammlung darauf aufmerksam, daß sowohl falsche Entscheidungen von Politkern als auch die Ausbreitung des IS an der derzeitigen Migrationskrise schuld seien. Daher forderte er dazu auf: „Wir müssen die Ursachen anzugehen“. (http://www.sana.sy/?p=277944 vom 3.10.2015). Weiteres auf: http://de.sputniknews.com/politik/20151004/304701875.html.

Zur Information:
Im Twitter– und YouTube-Account des russischen Verteidigungsministeriums werden alle zwei Stunden die aktuellsten Informationen zur Luftoperation der russischen Streitkräfte in Syrien veröffentlicht. Diese Berichte enthalten Fotos und Videos, ausführliche Angaben über die Flugzeuge, Waffen, Orte und Ziele. (http://de.sputniknews.com/politik/20151002/304685361.html)

Details der russischerseits unterstützten counterterroristischen SAA-Operationen vom 2.10.2015 bringen http://sana.sy/en/?p=56477 und http://www.sana.sy/?p=277205 (u.a. und neben der Bestätigung der russischen Berichte über deren teils gemeinsam mit der SAAF ausgeführten Lufteinsätze wie Zerstörung eines Kommandozentrums, Signalzentrums in Dâra ʽIzza im Gouvernement Aleppo, Zerstörung von Munitions-, Waffen-, Treibstoffdepots in Maʽrat anNuʽmân, eines Munitionsdepots in al-Hubaiṭ und eines Kommandozentrums in Ḫân Šaiḫûn in der Provinz Idlib, mit Verschanzungen versehenes Kommandohauptquartier in Kafar Zaitâ im Umkreis von Ḥamâ – die Ziele gehörten allesamt zum IS. Dazu Wiederholung der Ausführungen von Generalmajor Igor Kona­schenkow. Zudem erklärte dieser, Ziele der russischen Su-25 und SU-34 seien IS-Infrastruktur wie Kommando-, Kommunikations- und Überwachungszentren, Waffen- und Munitionsdepots sowie Werkstätten für den Bau von Sprengsätzen (Auto)bomben etc., außerdem war auch ein Trainingscamp mit allerhand Equipment nahe ar-Raqqa präzise zerstört worden. Darüber hinaus führte die SAAF separat erfolgreiche akkurate Luftschläge v.a. gegen Ğabhatu-n-Nuṣra –Konvois auf der Straße zwischen Maʽrasat al-Ḫân und al-Madiyûna im Bereich al-Bâb, Nachschubsroute aus der Türkei, während Bodentruppen gegen Stellungen und Rückzugsorte von den IS und Ğabhatu-n-Nuṣra in im SO Aleppos in aṣ-Ṣâliḥiyya, Tal an-Nuʽâm, Turaidam, Ğab aṣ-Ṣafâ, Ḥuwaiğîna, Quṣair al-Ward, Kabâra, ʽAin Sâbil, ʽAin al-Ḥanaš, Tal Fâʽûrî, Talat aš-Šawâyâ wie im O beim an-Nairab Airport, in ʽAin al-Ğamâğama, Ḥumaima aṣ-Ṣaġîra, Rasm al-ʽAbûd, Dair Ḥâfir, al-Buraiğ, Tal Isṭabal, Ğabûl , aš- Šaiḫ Aḥmad , im NW Kafar Ḥamra und Ğab Ġabša vorgingen dazu bei der Luftwaffenakademie und in den betroffenen Stadtteilen der Provinzhauptstadt: ar-Râmûsa, Ṣalâḥ ad-Dîn, al-Lairamûn, Banî Zaid, Karm al-Ğabal und az-Zibdiyya; in der Provinz Dair az-Zaur IS-Attacken auf vereitelt auf das at-Taym-Ölfeld mit Zerstörung einer Autobombe vor Eintreffen bei einem Militärposten, unter den getöteten Terroristen die lokalen IS-Anführer: al-ʽAnzî alias Abû ʽAbdarraḥmân aus Saudi-Arabien, Ḥussain al-Wadâdî   aus dem Irak und Humâm aus der Türkei (vgl.a.: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/291030-hunderte-bewaffnete-personen-ergeben-sich-im-s%C3%BCden-syriens); im NO von al-Lâḏa­qiyya Trainingscamp, Munitionsdepot und aufgerüstete Kampffahrzeuge von Ğabhatu-n-Nuṣra zerstört in Ğab Ṭûrûs, unter den fliehenden Terroristen brach laut lokalen Quellen Panik aus; in der zentralen Provinz Ḥoms Aushebung von IS-Stützpunkten und Schlupfwinkeln in Tadmur mit Zerstörung von Raketenabschußanlagen bei Muṯalaṯ im Umkreis davon, zwischen Rakm al-Qaṣr und Talat aṭ-Ṭawîla, SAAF eliminiert IS-Terroristen, deren Ausrüstung und Waffen im Gebiet rund um Tadmur, beim aš-Šâʽir-Ölfeld, al-Qaryatain, al-Bârada, aṣ-Ṣuwân; Zerstörung einer Terroristen-Zentrale und in aš-Šâkûsiyya durch die Luftwaffe im Gebiet Ḥamâ; im Rîf Dimašq Vorgehen gegen Ğaiš al-Fataḥ unter Feindverlusten an Männern und Ausrüstung bei in N-Dûmâ im Bereich Ost-al-Ġûṭa, in DairʽAṣâfîr, Zibdîn und Ğaubar; in Qunaiṭra Einsätze gegen Ğabhatu-n-Nuṣra in al-Ḥamîdiyya und Aufâniyyâ, Abû Šaṭa und Ğabâtâ al- Ḫašab mit Zerstörung von deren Hauptfestung).

Zu der von Alexej Puschkow so benannten em>„merkwürdigen Koalition“ (vgl.u.) hat sich auch die BRD-Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel eingereiht, wie überhaupt die „Kritiker“ der russischen Unterstützung Syriens im Counterterrorismus mit jener Gruppe übereinstimmen, sie sich entgegen der Zielsetzung „Freunde Syriens“ nennt und auf verschiedenste Weise die in Syrien agierenden Terroristen unterstützt (zu Belegen s.u.). Am Fr., 2.10.2015, haben die Regierungen Qaṭars, Saudi-Arabiens, der Türkei, Frankreichs, Großbritanniens, der BRD und der USA eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der die Russische Föderation aufgefor¬dert wird, ihre Aktionen in Syrien umgehend einzustellen, sofern sie nicht einzig und allein auf den IS gerichtet seien. (http://de.sputniknews.com/politik/20151002/304682154/appell-an-russland-botschafter-kein-kommentar.html) – Die deutsche Bevölkerung scheint das etwas anders zusehen: laut der aktuellen ARD-Umfrage „DeutschlandTrend 2015“ votierten knapp 80% der Befragten >em>„für die Kooperation mit Moskau bei der Lösung des Konflikts in Syrien“, was auch die Flüchtlingskrise positiv beeinflussen würde, und 82% traten für Verhandlungen mit dem syrischen Präsidenten zur friedlichen Beilegung der Syrienkrise auf politischem Weg ein. (http://de.sputniknews.com/panorama/20151002/304672408/deutsche-zusammenarbeit-russland-syrien.html)

Am Rand des Forums „Russisch-syrischer Dialog“ (Astana-2) in der kasachischen Hauptstadt kritisierte deren Moderator , der syrische Politiker Bassam al-Bani die im Westen kultivierte verkehrte Vorstellung von der syrischen Opposition als einem monolithischen Block mit gleichen Ansichten. Besonders bedauerlich sei, daß ausgerechnet der UN-Sondergesandter für Syrien, de Mistura, den [mit der Muslimbruderschaft in Verbindung stehenden, im und vom Ausland kreierten] SNC (vgl.u.) als deren Vertretung ansehe. Wörtlich bemerkte er gegenüber RIA-Novosti: „Nach uns vorliegenden Angaben versucht Staffan de Mistura, eine falsche Vorstellung einzusuggerieren, dass die Nationale Koalition der einzige Vertreter der syrischen Opposition im politischen Prozess ist“. Im Abschlußdokument des ersten Forums (Astana-1: 25.-27. Mai) plädierten die Oppositionspolitiker der verschiedenen Gruppen für den Abzug aller ausländischen Söldner aus Syrien und wiesen auf die Notwendigkeit hin, eine gemeinsame Front zum Kampf gegen den Terrorismus zu bilden.
(http://de.sputniknews.com/politik/20151002/304681568/syrien-opposition-forum-kasachstan.html)

Ramsan Kadyrow, Präsident der russischen Teilrepublik Tschetschenien und erklärter Putin-Verehrer, der zudem seit Beginn der Syrienkrise eindeutig gegen den IS wie die anderen regierungsfeindlichen Terrorgruppen Stellung nimmt, hat Präsident Putin darum gebeten, tschetschenische Militäreinheiten zur Bekämpfung der IS-Terrormiliz nach Syrien schicken zu dürfen. Sergej Iwanow, Chef der Kreml-Verwaltung, hatte jedoch schon zuvor bekannt gemacht, daß außer Kampffliegern und Marineinfanteristen zum Schutz der russischerseits benutzten Stützpunkte in Ṭarṭus und al-Lâḏaqiyya keine weiteren Truppen zum Einsatz kämen. (http://www.sana.sy/?p=277260, http://de.sputniknews.com/politik/20151002/304663876/kadyrow-tschetschenien-einstz-syrien.html, http://www.sana.sy/?p=277260)

Vehement gegen die russische Aktion in Syrien sprach sich der Botschafter Saudi-Arabiens ʽAbdallâh al-Muʽallimî aus, wie Kommersant am Fr., 2.10.2015, meldete. Er wiederholte die falschen Beschuldigungen hinsichtlich der ersten Ziele der russischen Luftschläge (vgl.u.) und zeigte sich besorgt über die syrische Zivilbevölkerung als vermeintlicher Opfer davon.
(http://de.sputniknews.com/zeitungen/20151002/304659480/befuerworter-gegner-russsichen-anti-is-einsatzes-syrien.html basierend auf einem Bericht von al-ʽArabiyya) – Seit dem 26.3.2015 bombardiert Saudi-Arabien ziemlich wahllos im Jemen, insbesondere auch in Wohngebieten und zivile Infrastruktur, mit allein Tausenden an zivilen Opfern in deren Folge (vgl. z.B.: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290214-mindestens-6-tausend-tote-bei-saudischen-anschl%C3%A4gen-in-jemen). Tatsächlich dürfte die saudische Regierung um die von ihr unterstützten Terroristen in Syrien bangen. – Eine „merkwürdige Koalition“ bestehend aus der Ukraine und Saudi-Arabien nannte daher auch Alexej Puschkow, Leiter des Auswärtigen Ausschusses in der Staatsduma, die beiden Regierungen, die die counterterroristischen russischen Luftwaffeneinsatz in Syrien
verurteilten, per Twitter. (http://de.sputniknews.com/politik/20151002/304657751/syrien-russland-luftwaffeneinsatz-ukraine-saudi-arabien.html)

Zu den ausdrücklichen Befürwortern der russischen Beteiligung am Counterterrorimsus in Syrien zählen auch der Iran und Venezuela. Die iranische Außenamtssprecherin Marḍiyya Afḫam (Marzieh Afkham) betonte am Do., 1.10.2015, der Terrorismus sei eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit aller in der Region und auf der ganzen Welt. Daher forderte sie diesbezüglich eine effektive Bekämpfung des Phänomens. Dazu bedürfe es eines ernsthaften Willens sowie gemeinsamer internationaler Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Regierungen des Iraks und Syriens, die am meisten vom Terrorismus betroffen und auch auch die Hauptlast bei seiner Bekämpfung trügen. – Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro bestätigte die Unterstützung seines Landes in der Angelegenheit. (http://de.sputniknews.com/zeitungen/20151002/304659480/befuerworter-gegner-russsichen-anti-is-einsatzes-syrien.htm, http://sana.sy/?p=276469)

Der russische Außenminister Lawrow machte am Do, 1.10.2015, auf einer Pressekonferenz in New York nochmals deutlich: das russische Hauptanliegen in Syrien sei die Interstützung der syrischen Regierung im Counterterrorismus – mit Betonung auf Letzterem – und nicht die Unterstützung irgendeiner politischen Kraft. „Das hatten wir klipp und klar gesagt“. (http://sana.sy/en/?p=56451, http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304649135/lawrow-syrien-terror-kampf.html)

Bezüglich der ebenfalls in Syrien aktiven US-geführten Koalition stellte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf jener Pressekonferenz klar, es bestehe russischerseits zwar Interesse an einer Kooperation damit, doch eine Mitwirkung sei ausgeschlossen. „Aber wir können nicht ihr Teil werden, weil der Weltsicherheitsrat ihre Operationen nicht gebilligt und keines der betroffenen Länder um einen Militäreinsatz ersucht hat“, erklärte er in New York. (http://de.sputniknews.com/militar/20151001/304648065/lawrow-koalition-kein-einstieg-ohne-mandat.html)

Zu den lancierten Falschmeldungen (s.u.) über die Ergebnisse der ersten russischen Luftschläge in Syrien, stellte Präsident Putin während einer Sitzung des Menschenrechtsrates am Do., 1.10.2015, in Moskau fest: „Die ersten Informationen über zivile Opfer waren erschienen, noch bevor unsere Flugzeuge in den Himmel stiegen“. Jedoch sei Rußland auf derlei Medienkrieg eingestellt gewesen. „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir derartige Informationen völlig ignorieren sollen.“ fügte er hinzu. (http://sana.sy/?p=276847, http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304637207/putin-syrien-angriffe-zivilisten-opfer.html) – Auch das US-Militär, das ebenfalls – jedoch ohne Erlaubnis der syrischen Regierung oder ein UN-Mandat – in Syrien operiert, konnte keine zivilen Opfer durch russische Angriffe bestätigen. (http://de.sputniknews.com/militar/20150930/304622630/pentagon-russland-angriffe-opfer-keine-bestaetigung.html)

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Auch der stellvertretende Direktor vom Zentrum für internationale und strategische Studien in Damaskus, Dr. Ṭâlib Ibrâhîm (Taleb Ibrahim) bemerkte gegenüber der Agentur Sputnik. Alle Berichte über russischerseits getötete Zivilpersonen in Syrien seien pure Lügen. Bei den russischen Luftschlägen sei kein einziger Zivilbürger getötet worden. In den betroffenen Gebieten lebten seit langem keine Zivilisten mehr, nur Extremisten seien dort aktiv. „Der Westen versucht, die Bevölkerung irrezuführen. Es wird nicht darüber gesprochen, dass im Jemen, Irak und in Afghanistan täglich Zivilisten getötet werden. Man spricht nicht über eigene Fehler, die in der Ausbildung ‚gemäßigter‘ Oppositionskämpfer bestehen. All das ist grobe Propaganda“, setzte der Akademiker hinzu und betonte anschließend: „Die Russen handeln professionell, die Luftangriffe werden anhand von vielfach überprüften Satelliten-Daten, Luftaufnahmen und Aufklärungsinformationen vorgenommen.“ Die Falschmeldungen sollten nur Rußland anschwärzen, um von den westlichen Mißerfolgen in Syrien abzulenken. (http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304645711/experte-berichte-luegen-lufteinsatz-syrien.html)

Hinsichtlich der seit September 2014 durchgeführten Lufteinsätzen der sog. US-geführten Koalition bemerkte der syrische Botschafter in Moskau, Dr. Riyâḍ Ḥadâd, daß sich in dieser Zeit sogar das unter Kontrolle des IS stehende Territorium erweitert habe.
(http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304648890/anti-terror-einsatz-usa-is-territorium-erweitert.html)

Ein Liveticker von Russia Today informiert über die jeweiligen Einsätze der russischen Kampfflieger in Syrien, ab dem 30.9.2015: https://www.rt.com/news/317068-russia-isis-islamic-syria/

Über die Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen – wie die der russischen Kampfflieger – vom 30.9.2015 informieren: http://sana.sy/en/?p=56404 und http://www.sana.sy/?p=276473 (Zusammen mit den NDF Vorgehen gegen Schlupfwinkel von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. im Umkreis von Qunaiṭra in den Orten Ğabâtâ al-Ḫašab und Ṭaranağa unter beträchtlichen Feindverlusten an Männern und militärischem Equipment, dabei ein Munitionslager zerstört, aktiv sind dort v.a.: Ğabhatu_n-Nuṣra, Ğaiš al-Islâm, Ğaiš al-Yarmûk, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, Ğabhatu Ṯuwâr Suriyyatu, Liwâ´ ʽUmar und Liwâ´ al-ʽIzz, Alwiya al-Furqân; in der Provinz as-Suwaidâ´ Eliminierung von IS-Stellungen und -Verstecken auf Tal Ṣaʽd und in Ḫirba Ṣaʽd sowie in den Dörfern al-Qaṣr, Rağm al-Dawlâ am Rand der Syrischen Wüste (Bâdiyya) mit Zerstörung einer Abschußanlage für Mörsergranaten  u.a. Ausrüstung; im Umland Aleppos Operationen gegen Terroristennester und -Ansammlungen meist von Ğabha­tu_n-Nuṣra um den an-Nairab Air­port, in ar-Raḍwâniyya, ʽArbîd, al-Ğabûl, ʽAin al-Ğamâğama, Tal Isṭabal, Tal an- Nuʽâm und Tal al-Ḥaṭâbât, gegen den IS im Umkreis der Luftwaffenakademie, bei Ḫân al-ʽAsal und al-Manṣûra, sowie hauptsächlich gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte in den betroffenen Arealen der Aleppo-Stadtteile aš-Šaʽâr, Karm al-Ğabal, aṣ-Ṣâḫûr, Old Aleppo, ar-Râšidîn 4, Banî Zaid, Hanânû, Karm at-Ṭarâb, Qâḍî ʽAskar und am an-Naʽnâʽî-Platz mit Zerstörung etlicher Abschußanlagen für Mörsergranaten, mehr als 20 dieser Terroristen im Stadtteil al-Marğa und im Dorf aš-Šaiḫ Luṭfî getötet, weitere Schlupfwinkel vom IS in Ḥuwâiğîna ausgehoben; in der Provinz Darʽâ erfolgreiche Razzien in Inḫil und Ğâsim im NW wie in ʽAtmân gegen Alwiya Saif aš-Šâm und Liwâ´ Usâ­ma bin Zaid, deren Anführer Râtib Anwar al-Ḥamîd laut sozialer Netzwerkseiten unter den Getöteten war; in den Gebieten Ḥoms, Ḥamâ und Idlib Bestätigung der Erfolge der russischen Lufteinsätze wie der Tatsache, daß jene abseits von Wohngebieten nach sorgfältiger vorheriger Erkundung der Gegend stattgefunden hätten; im Umland von Idlib und Ḥamâ Terroristennester von Ğaiš al-Fataḥ in Muḥambal sodann in al-Laṭâmina, al-Manṣûra und Sukaik eliminiert; in der Zentralprovinz Ḥoms im SO des Wâdî az-Zakârâ nahe Tadmur IS-Kämpfer zurückgeschlagen, dabei u.a. deren Artillerie zerstört, im N Razzien gegen Ğab­hatu_n-Nuṣra in ar-Rastan at-Taḫtânî nahe aṭ-Ṭaiba, bei der ad-Dalâ Farm nahe Ġantû und um den Zitadellenhügel in Talbîsa, unter den Getöteten laut sozialer Netzwerkseiten auch Iyâd ad-Dîk, Anführer von Liwâ´ Ḫalid ibn al-Walîd, dazu intensive Angriffe auf IS-Verschanzungen in den Dörfern ʽAqrab, Kafar Lâhâ im Ḥûla-Gebiet im NW und in ʽUnq al-Hawâ, gezielte Luftschläge gegen IS-Positionen in al-Qaryatain, beim Dorf Bârada und dem Ölfeld aš-Šâ`ir; im NO von al-Lâḏa­qiyya zusammen mit den NDF erfolgreiche Razzien gegen Verstecke von Ğab­hatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Aḥrâr as-Siḥâl und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya in al-Muraiğ und al-Mârûni­yât im Gebiet Rabîʽa, einem Sammelzentrum eingeschleuster Söldner aus der nur 13km entfernten Türkei).

Am 1.10.2015 betrafen die russischen Luftwaffeneinsätze gegen den IS das Umland von Idlib, Ḥamâ und Ḥoms, wobei ein Munitionsdepot, eine Kommandostelle und ein IS-Zentrum getroffen wurden. – Landungsschiffe der Mittelmeer- und Schwarmeer-Flotte seien unterwegs, um notfalls das in Ṭarṭus (russischer Marinestützpunkt) und al-Lâḏaqiyya stationierte Militär zu schützen, verlautete aus dem russsischen Verteidigungsministerium. (http://sana.sy/en/?p=56424)

Am Do., 1.10.2015, konnten die Behörden einen mit einer Tonne Sprengstoff beladenen Pick-up (Autobombe!) stoppen, bevor er an der Einfahrt nach al-Lâḏaqiyya zur Detonation gebracht werden konnte. Eine SAA-Ingernieurseinheit entschärfte den Sprengsatz. (http://sana.sy/en/?p=56430)

Seit dem 1.9.2015 warnt Fabrice Leggeri, Direktor von Frontex (Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union) vor einer „Überschwemmung“ mit falschen syrischen Pässen. Damit sei es Asylbegehrenden möglich, sich als „syrische Flüchtlinge“ auszugeben. Die meisten davon sprächen nicht einmal Arabisch, wie selbst Innenminister Thomas de Maizières feststellen mußte. Derlei authentische syrische Pässe herstellen zu können, sei laut Th. Meyssan nur die französische Staatsdruckerei fähig, die diese Dokumente bis zum Beginn der Syrienkrise 2011 [wohl offiziell] herstellte. (http://www.voltairenet.org/article188893.html vom 1.10.2015) – Syrien war bis zur Erhebung gegen die französische Kolonialmacht mit anschließender Erklärung der Selbständigkeit am 17. April (Nationalfeiertag) 1946 Mandatsgebiet Frankreichs.

Während des ersten russischen Luftwaffeneinsatzes gegen IS-Stellungen (vgl.u.) wurden u.a. eine Werkstatt zur Fabrikation von Autobomben wie eine IS-Kommandostelle direkt getroffen, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Do., 1.10.2015, mitteilen ließ. (http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304631800/syrien-is-russland-angriffe.html)

Zum Schutz der russischen Einsatzkräfte auf dem militärischen Bereich des Flughafens bei Ğibla vor den Toren von al-Lâḏaqiyya (Bâsil al-Assad-Airport) russische Marineinfanteristen stationiert, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow bekannt machte. (http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304633009/syrien-is-russland-basis.html) – Insgesamt sind 50 russische Flugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. (http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304634564/syrien-russland-bodenoperation-is.html) Zur genauen Zusammensetzung s. http://de.sputniknews.com/militar/20151001/304628188.html.  – Die jeweiligen Ziele werden zusammen mit dem syrischen Militär bestimmt. (http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304631181/russland-syrien-is-angriffe.html)

Kaum haben die mit der syrischen Regierung abgesprochenen und koordinierten russischen Luftschläge innerhalb des Counterterrorismus begonnen (und Erfolge gezeigt), gehen schon Meldungen durch die Mainstreammedien der Welt, damit werde überhaupt nicht der IS bekämpft, sondern Zivilisten und Oppositionelle (zur von den USA und u.a. so titulierten „moderaten Opposition“ bzw. „Rebellen“ vgl.u.).
Nach Mitteilung (auch) des russischen Verteidigungsministeriums wurden am Mi., 30.9.2015, ab Nachmittag Luftschläge – zusammen mit der SAAF (http://sana.sy/?p=275855) –  gegen IS-Positionen in ar-Rastan (al-Rastan), Talbîsa (Talbeisa), az-Zaʽfarân (al-Zaafran), at-Tulûl al-Ḥamr (al-Tolol al-Humr), ʽAidûn (Aydon), Dair Fûl (Deir Fol) und im Umkreis von Salamiyya (Salmia) – also im Zentrum Syriens – geführt, die zuvor schon (vgl. Gefechtsberichte) Ziele der syrischen Armee gewesen waren. Die direkten Treffer verursachten den Terroristen heftige Verluste. Dabei wurden zivile Infrastruktur wie Wohnsiedlungen weiträumig ausgespart. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow erklärte noch am 30.9.2015: „Today, Russian aerospace force jets delivered pinpoint strikes on eight ISIS terror group targets in Syria. In total, 20 flights were made. As a result, arms and fuel depots and military equipment were hit. ISIS coordination centers in the mountains were totally destroyed.” Demnach wurden bei den 20 Einsätzen Waffen, Treibstoffbunker und militärische Ausrüstung des IS wie dessen Koordinierungszentren in den Bergen total zerstört. Zuvor hatte es sorgfältige Aufklärungsflüge gegeben, so daß anschließend keine Zivilpersonen oder -objekte gefährdet waren. Eindeutig gab er zu verstehen: „Russian jets did not use weapons on civilian infrastructure or in its vicinity.”
Sieht man sich an, woher die Beschuldigungen stammen, trifft man – wie zu erwarten – auf Ḫalid Ḫûğa (Khaled Khoja), den Chef des SNC („Syrian National Council“), des mit der Muslimbruderschaft so eng verbunden Rats der nie gewählten, sondern im Ausland von gegenüber Syrien feindlich eingestellten Regierungen installierten, gesponserten und betriebenen „Opposition“ mit Sitz in Istanbul (im einzelnen dazu vgl.u.). Selbst US-Verteidigungsminister Ashton Carter gab an, die angesprochenen negativen Berichte nicht bestätigen zu können. Von NATO-Seite her hieß es, man sei betroffen wegen dieser Meldungen, es seien andere Ziele als die vom IS getroffen worden, die u.a. von Reuters, BBC, Fox News, al-Ğazîra (Al Jazeera) etc. kolportiert wurden. Maria Zacharowa, die russische Außenamtssprecherin, äußerte in dem Zusammenhang: „Russia didn’t even begin its operation against Islamic State… Russia’s Foreign Minister Sergey Lavrov didn’t even utter his first words at the UN Security Council, but numerous reports already emerged in the media that civilians are dying as a result of the Russian operation and that it’s aimed at democratic forces in the country (Syria).” Darauf zog sie das Resümee: „It’s all an information attack, a war, of which we’ve heard so many times“. Es sei schon bemerkenswert, wie schnell und in welcher Fülle angebliche Handy-Beweisphotos bzw. -Filmchen kursierten, kaum daß die russische Aktion überhaupt begonnen habe, gab Zacharowa zu bedenken und schloß mit einem Hinweis – der davon unabhängig in diesem Blog schon des öfteren gebracht worden war – auf den Hollywood-Streifen „Wag the Dog“ und der Feststellung: „We all know perfectly how such pictures are made”. An faktenbasierten Nachrichten Interessierten riet sie daher: „to turn to top officials in the [Russian] Defense Ministry press service to obtain all required information” (d.h. über die Auslandsoperation in Syrien). (http://www.sana.sy/en/?p=56330, http://sana.sy/en/?p=56424, http://de.sputniknews.com/politik/20150930/304621384/russland-syrien-medien-informationskrieg.html und http://www.rt.com/news/317101-russia-isis-strikes-intelligence/ vom 30.9.2015) – In Anbetracht der zitierten NATO-Reaktion gilt zu bedenken, daß der gemeinsame Kampf im Nahen und Mittleren Osten dem Counterterrorismus gilt und der IS nicht die einzige in Syrien aktive Terrorgruppe ist (laut Interview mit Präsident Dr. al-Assad vom 16.9.2015 sind es 70-80 verschiedene, von denen schon die Gefechtsberichte ein breites Spektrum widerspiegeln mit eindeutigen Benennungen wie Alwiya al-Ğihâd, d.i.: Ğihâd-Bataillon oder Ğaiš al-Islâm d.i. Islam-Armee etc.). – Diese Position untermauerte auch der russische Außenminietr Lawrow während der Pressekonferent mit seinem US-Counterpart Kerry am Do., 1.10.2015. (http://sana.sy/?p=276443) – Alexej Puschkow, Chef des auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, twitterte: „Die moderate Opposition in Syrien, die gegen die Terrormiliz IS kämpfe, ist ein von den USA in Umlauf gesetzter Mythos“. Zu den von der US-Regierung ausgebildeten Kämpfern gegen den syrischen Staat bemerkte er: ihre Vertreter „laufen zu Al Qaida über und beschießen die Botschaft Russlands. Nennt man das etwa ‚moderat‘?“ (http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304624650.html</a>) – Zu den vielen Belegen, die diese Feststellung untermauern vgl.u..

Ein Video zum Einsatz der russische Luftstreitkräfte gegen den IS ist einzusehen via:
http://de.sputniknews.com/videoklub/20151001/304627419/russische-luftstreitkraefte-gegen-is.html

Auch die Präsidentenberaterin Dr. Buṯaina Šaʽbân dementierte zudem im Interview mit BBC die kursierenden Gerüchte, die russischen Kampfflieger hätten die Großstädte Ḥamâ (Hama) und Ḥums (Homs) bombardiert, obwohl sich dort keine IS-Stellungen befinden. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290870-syrien-begr%C3%BC%C3%9Ft-die-russischen-luftangriffe-auf-den-is vom 1.10.2015)

Vor und nach den Einsätzen der russischen Kampfjets sind nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums Satelliten und Drohnen im Einsatz, um zunächst die Terroristen aufzuspüren und hinterher Datenmaterial zur Überprüfung des Erfolgs der Operation zu ermitteln wie zu sammeln.
(http://de.sputniknews.com/politik/20151001/304633368/syrien-russland-is-satelliten-drohnen.html)

Nach Ankündigung des russischen Verteidigungsministers beginnen die russischen Kampfjets (vgl.u.) bereits am Nachmittag mit ihren Angriffen auf den IS. (http://sana.sy/en/?p=56330 vom 30.9.2015) – Außenminister Walîd al-Muʽallim erklärte gegenüber Russia Today, Syrien habe volles Zutrauen zu Präsident Putin und der russischen Regierung hinsichtlich des Counterterrorismus. Hingegen habe man kein Vertrauen gegenüber der US-Administration und der sog. US-geführten Koalition. Dabei verwies er auf die Tatsache: „they carried out over 9,000 airstrikes in Iraq and Syria and we haven’t seen any results, so we support what President Putin does in this regard.” – Insbesondere die russisch-syrisch-iranisch-irakische Kooperation (vgl.u. undhier) bei der Bekämpfung des IS werde dem Terrorismus bald ein Ende setzen, hatte er zuvor schon in New York Reporter wissen lassen. (http://sana.sy/en/?p=56319 vom 30.9.2015)

Am Mi., 30.9.2015, hat der russische Präsident Putin vom Föderationsrat (dem russischen Oberhaus) die Billigung für den geplanten Militäreinsatz [Luftschläge!] in Syrien erhalten (http://de.sputniknews.com/politik/20150930/304603648.html vom 30.9.2015). Dem war ein offizielles Ersuchen der syrischen Regierung vorausgegangen (http://sana.sy/en/?p=56308, http://de.sputniknews.com/militar/20150930/304601646/kreml-assad-ersuchte-russland-militaerische-hilfe.html). Zudem handelt der russische Präsident in Abstimmung mit westlichen Regierungen wie z.B. den USA (Einigung hierzu am Mo., 28.9.2015, bei der UN-Vollversammlung in New York, http://de.sputniknews.com/politik/20150929/304587324/sprecher-russland-usa-dialog-syrien.html) und der NATO (http://de.sputniknews.com/politik/20150930/304598494/nato-russland-terrormiliz-bekaempfung-syrien.html).

Einen detaillierten Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 30.9.2015, teils durch die SAAF in Kooperation mit den russischen Kampfjets ausgeführt, bieten http://sana.sy/en/?p=56272 und http://sana.sy/?p=275855 (u.a. Bestätigung der russischen politischen wie militärischen Angaben nach Schilderung der gemeinsamen Luftschläge zusammen mit den russischen Kameraden, separate Einsätze im N der Provinz Ḥamâ gegen Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra entlnag der Straßen wzischen Kafar Zaitâ and az-Zakât, der Zerstörung vin deren Verschanzungen und gepanzerten aufgerüsteten Wägen per Lenkflugrakete im Raum al-Laṭâmina, SAAF-Angriffe gegen Ğaiš al Fataḥ-Positionen beim Dorf Brîġît im SW von Salamiyya und im O von Mûrik; in Zentralsyrien im Gebiet Ḥoms akkurate Luftschläge gegen den IS im Umkreis der Šâʽir Ölfelder im NW von Tadmur, Eliminierung von IS-Nestern und –Verstecken in Ḥanûra und al-Qaryatain sowie von Ğabhatu_n-Nuṣra im al-Kan-Bergland, in Talbîsa drei hohe Funktionsträger unter den getöteten Terroristen auf sozialen Netzwerkseiten bestätigt, nämlich Aḥmad Ḥassan Ḫašfa, lokaler Anführer von Ğaiš at-Tawḥîd, ʽAbdul-Muhaiman al-Âġâ, Vorsitzender des az-Zaʽfarâna –Gerichtshofs, und Akram Hâğ ʽIssâ, Vorsitzender der Hî´a ʽUlamâ´ Madînati Talbîsati (Körperschaft der Islamgelehrten der Stadt Talbîsa); in den von Terroristen heimgesuchten Stadtteilen von Aleppo (Karm Maisir, Karm al-Ğabal, al-Layramûn, Bustân al-Bâšâ und aṣ-Ṣâḫûr) nach Aliminierung der jeweiligen Mannschaften Abschußanlagen von Mörsergranaten und Raketen sichergestellt, erfolgreiche Razzien gegen Anhänger von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten in den Terrains von Dair Ḥâfir, Baqša, die Gegend um den Bahnhof und das Heizkraftwerk, von Balâṭ, aṣ-Ṣâliḥiyya, Rayân, Ğabûl, aš-Šaiḫ Luṭfî, Tulûl al-Ḥaṭâbât, an-Naʽâm, as-Sa­bʽain, Ayûb im O, gegen den IS im Umfeld der Luftwaffenakademie und in al-Manšûra; in der Provinz Qunaiṭra gezieltes Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra bei der Bait Ğin Farm, und damit verbundene Gruppen in Ṭaranağa, wo sich auch Anhänger von Kanîsa Aḥrar Nawâ und Kanîsa Anas az -Zuʽbî unter den Toten fanden; Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in den betroffenen Arealen des Stadtteils Darʽâ al-Balad, im Raum Darʽâ sind v.a. aktiv: Ğabhatu_n-Nuṣra, Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya und Alwiya al-ʽUmrâ).

Tags zuvor, am 30.9.2015 hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow während einer Sitzung des Weltsicherheitsrates hinsichtlich des russischen Engagements in Syrien klargestellt: „Wir haben die Behörden der Vereinigten Staaten und anderer Mitgliedsländer der US-geführten Koalition darüber informiert und sind bereit, ständige Kommunikationskanäle einzurichten, damit die maximale Effektivität des Kampfes gegen Terrorgruppen erzielt wird„. Darüber hinaus sei man bereit, weiterhin mit diesen Gesprächspartnern Informationen auszutauschen. Hierzu sei eine direkte Telefonverbindung zwischen den russischen und US-Militärs eingerichtet worden, wie US-Verteidigungsminister Ashton bestätigte, um unvorhergesehenen Unfällen vorzubeugen, da laut Pentagon-Sprecher Peter Cook, die „Sicherheit der Anti-IS-Koalition ist für Washington von großer Bedeutung“ sei. (http://de.sputniknews.com/politik/20150930/304615855.html und http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290853-syrien-konflikt-moskau-und-washington-wollen-%C3%BCber-direkten-kommunikationskanal-im-st%C3%A4ndigen-kontakt-bleiben vom 30.9.2015)

Basierend auf den Aussagen lokaler Quellen meldet FNA, auf dem militärischen Abschnitt des Bāsil al-Assad-International Airport etwas südlich der Hafenstadt al-Lâḏaqiyya habe die SAAF (syrische Luftwaffe) den Platz geräumt, um ihn für Jets der russischen Luftwaffe frei zu machen. Die SAAF weiche demnach mit ihrem Equipment nach Ḥoms aus. (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940706000731 vom 28.9.2015)- Die dort stationierten sechs Su-34-Kampfjets kamen laut den Nachrichtenagenturen Sputnik und Interfax in Begleitung einer „Tupolew Tu-154“ über den iranischen und irakischen Luftraum. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290822-russland-schickt-sechs-kampfjets-su-34-nach-syrien). – Die dort stationierten sechs Su-34-Kampfjets kamen laut den Nachrichtenagenturen Sputnik und Interfax in Begleitung einer „Tupolew Tu-154“ über den iranischen und irakischen Luftraum. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290822-russland-schickt-sechs-kampfjets-su-34-nach-syrien).

Dr. Bašâr al-Ğaʽfarî, der ständige UN-Gesandte in New York, bemerkte im Anschluß an Putins Äußerungen bei der UN-Vollversammlung, diese stimmten den wahren Verhältnissen vor Ort überein. (http://sana.sy/en/?p=56198 vom 29.9.2015)

Zusammenfassung der mit Spannung erwarteten Rede von Präsident Putin vor 70. UN-Vollversammlung vom Mo., 28.9.2015, wie das Resümee seines 90 Minuten dauernden Gesprächs mit Präsident Obama auf deutsch bei: http://de.sputniknews.com/politik/20150929/304577788.html. Dabei wies er erneut hinsichtlich der Situation in Nahost darauf hin, daß die Terrororganisation ISnicht von selbst entstanden“ sondern bewußt kreiert worden sei, um „als Waffe gegen unliebsame Regimes“ zu dienen. Daher habe der IS zunächst sein „Aufmarschgebiet gegen Syrien und den Irak geschaffen und expandiert nun zügig in andere Regionen“. In dieser gefährlichen Lage sei es „heuchlerisch, einerseits lautstark vor der Gefahr des internationalen Terrorismus zu warnen und andererseits bei den Finanzierungsquellen der Terroristen wie Drogenhandel, illegalem Öl- und Waffenhandel wegzuschauen oder auch die Extremistengruppen zu manipulieren und in den Dienst zu nehmen, um so eigene politische Ziele zu erreichen.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20150928/304570412/putin-nennt-is-kreatur.html)
Schon im Interview mit CBS hatte Putin festgehalten: „The only regular and legitimate Army in Syria is the Syrian Arab Army led by President Bashar al-Assad and this army is confronting terrorist organizations, not opposition!” [„Die einzige reguläre und legitime Armee in Syrien ist die SAA, geführt von Präsident Bašâr al-Assad und diese Armee bekämpft Terrororganisationen, keine Opposition!“]. (https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/09/28/putin-on-bashar-saa/) Daher rief der russische Präsident vor der UN-Vollversammlung die Länder der Weltgemeinschaft dazu auf, die legitime (!) Regierung Syriens wie des Iraks und Libyens zu unterstützen und gemeinsam gegen den Terrorismus zu kämpfen. (http://de.sputniknews.com/politik/20150928/304568887/putin-assad-libyen-irak-hilfe.html) Zudem stellte er heraus, daß Handlungen ohne die Billigung des jeweiligen Staates, den es betreffe, bzw. der UNO illegitim seien. (http://de.sputniknews.com/politik/20150928/304568302/putin-staaten-un-billigung-verstoss.html) Rußland wolle und werde sich nur an legalen Operationen beteiligen, wie man das derzeit in Syrien umsetze. (http://sana.sy/en/?p=56125)

Im Gegensatz zu den türkischen Verlautbarungen (vgl.u.) stellte der iranische Außenminister M. Ǧ. Ẓarīf am Rande der 70. UN-Vollversammlung in New York im Gespräch mit der kroatischen Außen¬ministerin Vesna Pusic fest, daß unlogische Vorbedingungen nur die Lösung der Syrienkrise verzögerten (<a>http://www.sana.sy/?p=275802</a&gt;,  (http://www.sana.sy/?p=275802, http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290813-zarif-unlogische-vorbedingungen-verz%C3%B6gern-nur-die-l%C3%B6sung-der-syrienkrise). Auch der tschechische Staatschef Milos Zeman – sein Land unterhält nach wie vor seine Botschaft in Syrien und hat damit unmittelbare Erfahrungen vor Ort – bezeichnete den syrischen Präsidenten al-Assad als „unersetzbar“ bei den Verhandlungen zur Syrienkrise. Wörtlich erklärte er am Di., 29.9.2015, am Rande der UN-Vollversammlung: „Es ist sinnlos, vom Ausschluss Assads aus den Syrien-Verhandlungen zu sprechen“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150929/304591872/zeman-assad-syrien-verhandlungen.html vom 29.9.2015)

Teroranschläge vom 29. und 30.9.2015:
Am Di., 29.9.2015, wurden zwei Bürger verletzt infolge des Beschusses mit Mörsergranatenund Raketen im damaszener Stadtteil Bâb Tûmâ, auch der Sachschaden war beträchtlich. Im Stadtteil Mazza 86 verursachte der Terroranschlag ebenfalls Schäden an einem Haus.
In Muḥrada (Provinz Ḥamâ) verursachte der Raketenbeschuß aus der Umgebung von al-Laṭâmina aus heftige Schäden an mehreren Häusern und anderem Privatbesitz. (http://sana.sy/en/?p=56204)
Am mi., 30.9.2015, kam in Ḥoms ein Mann ums Leben, 13 Menschen – zumeist Frauen und Kinder – wurden verwundet im Raketenhagel, der auf den Bahnhof, die Wohngebiete im Armenierviertel, die Unterkünfte der Polizei wie eine Schule im Stadtteil Wâdî ad-Dahab niedergingen. (http://www.sana.sy/?p=276002)

Über die Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 28.9.2015 geben Aufschluß: http://sana.sy/en/?p=56078 und http://www.sana.sy/?p=274856 (Vorgehen gegen Verstecke von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte in den betroffenen Stadtteilen von Aleppo (Banî Zaid, al-Lairamûn, ar-Râšidîn 4, Ğamʽiyat az-Zahrâ´, al-Kâstîlû, ar-Râmûsa, al-Halk, Šaiḫ Saʽîd, Bustân al-Qaṣr, Karm at-Ṭarâb und al-Ma’ṣarâniyya), wobei neben Waffen, Munition, gepanzerten Transportmitteln auch Abschußanlagen für Mörsergranaten zerstört wurden, wie gleichermaßen gegen den IS in der Umgebung der Luftwaffenakademie, des wissenschaftlichen Forschungszentrums und wieder gegen Ğabhatu_n-Nuṣra bei aš-Šakîf/aš-Šukaîf und al-Ma­nâšir im N, as-Samîriyya und al-Wuaiḥî im S und beim Flughafen an-Nairab im O; im Gouvernement Ḥoms Vereitelung von IS-Angriffen gegen Militärposten im Raum Taldû, gezielte erfolgreiche Luftschläge gegen den IS längs der Straße Tadmur-as-Suḫna, in Tadmur und deren Umfeld im Umkreis der aš-Šâʽir und Ğazal Ölfelder, südlich von at-Tîfûr, Duwîzîn, Tal ʽArsân, den Landwirtschaftsbetrieben von al-Fuwâris, dann bei ar-Rastan al-Fûqânî, al-Ġantû, in al-Qunaitrât und der ad-Dala Farm unter erheblichen Verlusten des Feindes inklusive der Unbrauchbarmachung von deren Panzern und selbstgebauten Sprengsätzen; desgleichen in der Provinz Ḥamâ gegen den IS nahe as-Salamiyya, und gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in ʽUqairbât, Ğanâ al-ʽAlbâwî, ar-Rahğân, Umm Mayâl, az-Ziyâra, al-Manṣûra und az-Zakât; im Rîf Dimašq Einsätze gegen Konzentrierungen von Ğaiš al-Islâm am westlichen Stadtrand von Dûmâ, bei den ʽÂliyya- und aṣ-Ṣamâdî-Farmen, im N von Ḥarastâ in Ost-al-Ġûṭa, Dair al-ʽAṣâfîr sowie den Dair Sal­mân Farmen bei an-Našâbiyya; Eliminierung von IS-Schlupfwinkeln in Tal Ašîhab am Rand der Provinz as-Suwai­dâ´ zur Syrischen Wüste (Bâdiyya); desgleichen im O von Darʽâ gegen Ğabhatu_n-Nuṣra nahe an-Nuʽai­­ma wie im N im Gebiet der Bîṭâr Farm und an der Straße ʽAṭamân-Ṭafas bei Zerstörung u.a. von einer Abschußrampe; erfolgreiche Einsätze gegen den IS in Ḥaṭla und aṣ-Ṣaʽwa östlich von Dair az-Zaur, in erstgenanntem Ort richtete sich der vernichtende Angriff gegen ein ausgekundschaftetes IS-Treffen, der auch das Munitionsdepot in die Luft gehen ließ, im letztgenannten Ort waren unter den Getöteten der – schon dem angenommenen Namen nach – irakische Kommandeur von Kanîsat al-Biṭâr wie ein Verantwortlicher für die Rechungsprüfung (Art „Zahlmeister“) beim IS).

Zur erneuten Beschießung der im Kampf gegen die Terroristen (zumeist von Ğabhatu_n-Nuṣra bzw. deren Affiliierten) der Region erfolgreich vorgehenden SAA durch das israelische Militär auf den syrischen Golandhöhe im Raum Qunaiṭra (Ṭaranağa) s. http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940706001121

Von Ğaubar am Rand von Ost-al-Ġûṭa aus beschossen Terroristen am Mo., 28.9.2015, wie schon am Vortag die Region al-ʽAdawî im Rîf Dimašq und hinterließen zwei Todesopfer und fünf weitere Verletzte. (http://sana.sy/en/?p=56204)

Hinsichtlich des Themas „Friedensgespräche zur Lösung der Syrien-Krise“ bemerkte der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu am Sonntag in New York laut Zaman vom 28.9.2015 wie erwartet, für die Türkei sei eine Teilnahme an solch einem Dialog nur unter der Vorbedingung, daß al-Assad ausgeschlossen werde. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290708-t%C3%BCrkei-gegen-die-teilnahme-assads-an-syrien-gespr%C3%A4che)

Wie Le Figaro meldete, gab der französische Ministerpräsident Manuel Valls bekannt, daß am So., 27.9.2015, die französiche Luftwaffe innerhalb der US-geführten Koalition nun zu Bombardierungen auf syrisches Territorium übergegangen sei. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290662-frans%C3%B6zische-luftwaffe-bombaridet-is-stellungen-in-syrien vom 27.9.2015) – Der ständige UN-Gesandte Dr. Bašâr al-Ğaʽfarî bezeichnete diese Aktionen im Interview mit al-Mayâdîn [zutreffend] als klare Verletzung der syrischen Souveränität, da sie ja ohne vorherige Anfrage bei und Zustimmung der syrischen Regierung erfolgen, und damit gleichzeitig als Verletzung des Völkerrechts und der UN-Resolutionen. (http://francophone.sahartv.ir/infos/moyen_orient-i5271-l%E2%80%99ing%C3%A9rence_de_la_france_en_syrie_est_une_violation_des_lois_internationales_%28bachar_al_jaafari%29 vom 27.9.2015) – In gleicher Weise äußerte sich auch die Sprecherin des russischen Außenamts Maria Sacharowa. Zu Valls` Angabe, es handele sich dabei um „Selbstverteidigungszwecke“, reagierte Sacharowa auf ihrer Facebook-Seite: „Ich würde mir wünschen, Näheres zu dem Konzept der Selbstverteidigung zu erfahren, das Luftschläge auf einen Staat vorsieht, der niemanden angreift und keine Genehmigung dafür gibt. Auch die Übereinstimmung mit dem Völkerrecht ruft Fragen hervor. Das ist doch ein Witz: Das Referendum auf der Krim wird einem Anschluss gleichgesetzt, und Luftschläge ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates und ohne Einverständnis der Regierung sollen Selbstverteidigungszwecken dienen“. „Aus welchem Grund agieren Sie auf dem Territorium eines souveränen Landes in Umgehung der legitimen Regierung, die den IS nicht unterstützt, sondern selbstlos dagegen kämpft?“, fuhr sie fort und setzte hinzu, das habe: „nichts mit dem Völkerrecht zu tun, denn das wird vor den Augen der erschütterten Weltgemeinschaft vernichtet„. (http://de.sputniknews.com/militar/20150928/304552623.html)

In seiner Rede vor der 70. UN-Vollversammlung bemerkte der iranische Präsident Ḥassan Rûḥânî am So., 27.9.2015: „Man kann über eine Regierung in Syrien nachdenken, das soll aber nicht den Vorrang haben, denn allerersten Vorrang hat der Anti-Terror-Kampf“. Darüber hinaus machte er deutlich, eine Entfernung von Präsident al-Assad von der Macht mache Syrien zumParadies für Terroristen“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150928/304548051.html)

Kontrastierend zum französischen Präsidenten François Hollande, der weiterhin auf einer Entfernung des mit überwältigender Mehrheit 2012 wiedergewählten Präsidenten Dr. al-Assad aus dem Amt besteht (http://de.sputniknews.com/politik/20150928/304551345.html), besuchte eine weitere (vgl.u.) Delegation französischer Parlamentarier unter Führung von Gerard Bapt, Präsident der Französisch-Syrischen Freundschaftsgruppe im Parlament, archäologische und historische und vor allem von den Terroristen beschädigten und der Restaurierung anheim gegebenen Sehenswürdigkeiten in Syrien und drückt ihre Solidarität aus. Auch sei man darum bemüht, aus eigenem Augenschein in der Heimat ein den Realitäten entsprechendes Bild der Situation in Syrien zu übermitteln. (http://sana.sy/en/?p=56001) – Für den 28.9.2015 steht das Treffen mit dem Parlamentspräsidenten an. (http://sana.sy/?p=274793)

<p style=“text-align:justify;“>Hinsichtlich der Situation in Syrien erklärte der <strong>saudische Außenminister</strong> ʽAdl Ğubair (Adel Dschubair) vor der UN-Vollversammlung, wenn <strong>Assad</strong> nicht von seinem Amt als Präsident zurücktrete, müsse er <strong>mittels</strong> einer <strong>Militärintervention entmachtet</strong> werden. Zugleich bekundete er, daß Saudi-Arabien die <strong>Unterstützung</strong> für die Kämpfer gegen die syrische Regierung <strong>beibehalten</strong> werde. (<a>http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290824-saudi-arabien-droht-mit-milit%C3%A4reinsatz-gegen-syrien</a>) </p>

Terroranschlag:
Am So., 27.9.2015, wurden zwei Bürger in Damaskus Opfer eines Mörsergranatenbeschusses auf einen Shuttlebus beim Krankenhaus Dâr aš-Šafâ´ im Gebiet al-ʽAdawî von Ğaubar aus, weitere fünf Menschen wurden dabei verletzt. (http://sana.sy/en/?p=56048)

Über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 27.9.2015 berichten http://sana.sy/en/?p=55953 und http://www.sana.sy/?p=274545.

Am So., 27.9.2015, beschoß erneut israelische Artillerie gezielt zwei Stellungen der SAA auf den syrischen Golanhöhen, d.h. das zweite Mal innerhalb von zwei Tagen. AP berichtete, die israelischen Militärs hätten angegeben, damit auf eine Rakete, welche aus dem syrischen Territorium gekommen sei, reagiert zu haben. Die israelischen Militärs gingen davon aus, daß es sich bei der Rakete um einen zufälligen Schuß am Rande der innersyrischen Kämpfe handele. [Demnach muß es sich um einen Beschuß seitens einer Terrorgruppe gehandelt haben, da im anderen Fall mit Sicherheit erwähnt worden wäre, daß die Rakete von der Armee abgeschossen worden sei. Auch wäre dann die Aktion sicher härter ausgefallen.] Schließlich bemerkte Peter Lerner, Sprecher des israelischen Armee-Pressedienstes, dazu: „Das syrische Militär trägt Verantwortung für beliebige aggressive Aktionen, die vom Territorium Syriens ausgehen“. (http://de.sputniknews.com/militar/20150928/304551002.html)

Richard Black, US-Senator aus Virginia, machte im Interview gegenüber Russia Today deutlich: “if the US stopped training jihadists and arming jihadists, the war will end.” [zu Deutsch: wenn die USA mit dem Trainieren und Bewaffnen von Jihadisten aufhörten, wäre der Krieg [d.i. in Syrien] zu Ende].“ It is my hope and prayer that the United States wakes up and says it is time to end this slaughter. It is time to stop trying to topple regimes, bring order to the Middle East [and] stop the bloodshed. If we stop training jihadists and arming jihadists, the war will end.”, fügte er hinzu. Hinsichtlich der russischen Haltung bemerkte er lobend, diese trage zur Beendigung des Konflikts bei, indem die [im Counterterrorismus aktiven syrischen] Armeekräfte unterstüzt würden. Außerdem stellte er heraus: “I am really, really pleased that the Russians are putting some people in there who are genuinely going to fight, because I am not entirely certain which side the United States is on. I think sometimes we play one side, sometimes the other”.
Daß in ar-Raqqa seit Jahren ein Stüzpunkt militanter Kräfte von al-Qaida [der IS ging aus al-Qaida hervor!] bestand, war den USA klar, doch taten sie praktisch nichts dagegen. Ein russisches Engagement andererseits würde nichtallow Raqqah to function.”
In Ägypten hätten die USA den Umsturz versucht [vgl. „Arabischer Frühling], doch hätten sich die 30 Millionen Bürger erhoben und ihr Land von der Muslimbruderschaft zurückerlangt. Libyen hingegen sei derart zerstört worden:US had succeeded in de­stroying Libya.“, konstatierte Black und: „Libya no longer has a government – it’s simply a land of chaos and disorder.”
Im Hinblick auf die frühere Außenministerin [und jetzige Präsidentenanwärterin] Hillary Clinton resümierte er, sie habe im Mittleren Osten für Umsturz in den säkularen Staaten und deren Ersetzung durch radikale islamische Regime gesorgt. Zudem habe sie großartige finanzielle und andere Verbindungen zu Saudiarabien, Qaṭar, Kuwait und anderen Tyrannen der arabischen Welt: wörtlich bemerkte er: sie „put into place a series of actions to overthrow the secular governments in the Middle East, and to re­place them with radical Islamic regimes.” “She has great connections, financial and otherwise, with Saudi Arabia, with Qatar, with Kuwait, with some of the tyrants with the Arab world“.

(http://www.rt.com/usa/316558-us-training-jihadists-dick-black/ vom 26.9.2015)

Zum gemeinsamen Informationszentrum des Iraks, Syriens, Rußlands und des Irans in Bagdad (vgl.u.) sind nähere Details bekannt geworden. Es diene der Koordinierung des Counterterrorismus` u.a. gegenüber dem IS. Deswegen gehörten ihm Vertreter der Generalstäbe der vier genannten Länder an. In der Leitung würden sich die Offiziere dieser Länder im Turnus von je drei Monaten abwechseln. Hauptaufgabe sei es, bzgl. der Zielsetzung aktuelle Informationen zur Situation in der Nahost-Region zu sammeln, zusammenzufassen und zu analysieren. Die ausge¬werteten Daten würden je nach Zweckbestimmung verteilt und operativ an die Generalstäbe der vier Länder übermittelt. (http://de.sputniknews.com/politik/20150926/304534062.html)

Analysten des US-Geheimdienstes CIA räumten laut Auszügen aus einem neuen, von der New York Times veröffentlichten Bericht ein, daß die Zahl der Ausländer, die seit 2011 Syrien und den Irak infiltriert haben, um sich dort terroristischen Organisationen anzuschließen, schätzungsweise 30.000 Personen aus ca. 80 Ländern betrage und damit das Doppelte der bisherigen Schätzungen, die vor einem Jahr publik gemacht wurden. (http://www.sana.sy/?p=274553 vom 27.9.2015)

Terroranschläge vom 26.9.2015:
Die von Ğaiš al-Fataḥ-Anhängern umzingelten Dörfer al-Fûʽa und Kafariyâ (vgl.u. und Gefehtsberichte) im Umkreis von Idlib wurden erneut mit Raketen vom benachbarten Ṭaʽûm aus beschossen, was enorme Schäden an etlichen Häuser und anderem Privatgut anrichtete.
In Harastâ wie in Ḥoms verletzte die Beschießung einmal mit Mörsergranaten, das andere Mal mit Raketen je vier Bürger.(http://sana.sy/en/?p=55950 vom 27.9.2015)

Informationen zu den counterterroristische SAA-Operationen vom 26.9.2015 bieten im Detail: http://sana.sy/en/?p=55905 und http://www.sana.sy/?p=274314 (Razzien gegen Verstecke von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten in den betroffenen Stadtteilen von Aleppo wie Karm Maysir, aš-Šaiḫ Luṭfî, al-ʽÂmi­riyya, ar-Râšidîn al-Aulâ, ar-Râšidîn 4, Banî Zaid, aṣ-Ṣâḫûr, al-Anṣârî, Bustân al-Qaṣr, Ṣalâḥuddîn, Bâb an-Naṣr, as-Sukarî, Qâḍî ʽAskar, Bustân al-Bâšâ sowie im Umland bei Kafar Ḥamra, Bayânûn und Ḥuraitân an der Autobahn zur Grenze zur Türkei mit Unterbrechung der Nachschubroute von dort wie im S in al-ʽAmi­riyya, Ḫân Ṭûmân, Ḫân ʽAsal (allein dort gut 40 getötete Terroristen) und gegen den IS rund um die Luftwaffenakademie unter beachtlichen Verlusten des Feindes an Männern und militärischer Ausrüstung; erfolgreiches Vorgehen gegen Terroristenschlupfwinkel in ar-Rastan und al-Qaryatain im Umland von Ḥoms wie in al-Baḥṣa im NW von Ḥamâ unter Zerstörung auch von Abschußanlagen für Mörsergranaten; Eliminierung von Ğabhatu_n-Nuṣra –Nestern im NO von al-Lâḏaqiyya in ar-Rawḍa al-Muraiğ – unter den 38 meist tschetschenischen Getöteten dort auch der Bataillon­skom­mandeur Bilâl Ṭabanağa alias Abû ʽUmar – mitsamt ihrer meist aus der Türkei hergeschafften Waffen und Ausrüstung sowie gezielte erfolgreiche Luftschläge gegen dieselbe Terrorgruppe in Abû Rîša, Sankufa (?) und Ğab al-Aḥmar im N; desgleichen gegen Ǧaiš al-Fataḥ in Furaika und Muḥambal im Umland von Idlib).

Nach Meldung von The Washington Post rief der US-Präsidentenkandidat der Republikanischen Partei, Donald Trump, am Freitagabend in Oklahoma City dazu auf, Rußland die Möglichkeit zu bieten, in Syrien aktiv gegen den IS vorzugehen. Wörtlich rief er: „Laßt Rußland in Syrien handeln!“ Trumps Meinung nach wollten seine republikanischen Rivalen im Wahlrennen „wegen Syrien den Dritten Weltkrieg entfesseln“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150926/304533738.html)

Australiens Außenministerin Julie Bishop bemerkte am Sa., 26.9.2015, im Interview mit Weekend Australian Newspaper, langsam entstehe in einigen Ländern ein Verständnis dafür, daß die Regierung unter Präsident al-Assad einen Stützpunkt bei der Erhaltung des syrischen Staates und im Kampf gegen den Terrorismus darstelle, weshalb man nicht darum herum komme, diesen an der Entscheidungsfindung über die Regelung des Konflikts in Syrien zu beteiligen. (http://www.sana.sy/?p=274324 vom 26.9.2015). Allerdings schätze sie, daß dies [von Seiten der westlichen Regierungen] wohl nur vorübergehend der Fall sein werde. Jedenfalls vertritt die Außenministerin damit eine gegenteilige Position zu jener von Ministerpräsident Tony Abbott. (http://de.sputniknews.com/politik/20150926/304532852.html vom 26.9.2015)

Ausgerechnet der von verschiedenen westlichen Seiten als „Zar“ beschimpfte russische Präsident Putin stellt die demokratische Maxime heraus: „Nur das syrische Volk darf über die Zukunft seines Landes entscheiden.“ (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290577-putin-nur-das-syrische-volk-darf-%C3%BCber-die-zukunft-seines-landes-entscheiden)

Wie der Fernsehsender Fox News nach Auskunft westlicher Geheimdienste berichtet, haben russische, syrische und iranische Militärs in Bagdad ein Koordinierungszentrum zur Anbahnung einer Zusammenarbeit mit Šîʽiten (Schiiten) im Kampf gegen die Terrormiliz IS eingerichtet. Inwieweit irakische Regierung involviert sei, sei noch nicht klar. Laut militärischen Kreisen seien russische Suchoi-Jets vom Flughafen al-Lâḏaqiyya (Latakia) gestartet, jedoch ohne das Gelände der Basis zu verlassen. (http://de.sputniknews.com/politik/20150925/304511494.html vom 25.9.2015) – Die Zustimmung der irakischen Regierung liegt vor (<a>http://sana.sy/?p=274384</a> vom 26.9.2015).

Zu terroristischen Anschlägen kam es auch am Fr., 25.9.2015:
Rîf Dimašq: In Damaskus schlugen Mörsergranaten wieder im belebten Viertel beim Bâb Tûmâ ein und verletzten einen Passanten. Im damaszener SW-Umland im Gebiet der Bait Ğin-Farm (vgl. Gefechtsberichte!) beschossen Terroristen das Dorf Ḥarfâ mit Raketen und töteten einen 70-Jährigen, verwundeten zwei weitere Personen. Aktiv in diesen Arealen sei die Ğabhatu_n-Nuṣra, logistisch unterstützt von Israel aus.
In Ḥoms verletzte der Mörsergranatenbeschuß auf das Stadtviertel az-Zaḥrâ´ zwei Bürger; der Beschuß mit Raketen richtete zwischen dem al-ʽAbbâsiyya-Kreisverkehr und az-Zaḥrâ´ entsprechende Sachschäden an und verletzte ebenfalls zwei Menschen. (http://sana.sy/en/?p=55844 vom 25.9.2015)

Einzelheiten zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 25.9.2015 bieten: http://sana.sy/en/?p=55832 und http://www.sana.sy/?p=274016 (Vorgehen gegen Positionen und Trupp-Bewegungen von Ğabhatu_n-Nuṣra im N von Qunaiṭra in ʽAin al-Baiâ und Ğabâtâ al-Ḫašab, gegen deren Nachschubrouten von Israel her, bei Aufâ­niy­yâ und der an­gren­zenden Anhöhe Tal Ṣâḥî , in al-Ḥamîdiyya, Ẓahar al-Kasâr bei den al-Amal Farmen, Ḥa­ḍar al-Ḥamriyya und vom Ortsrand von Ḫân Arnaba bis zu Tal Ḫân Arnaba unter heftigen Verlusten des Feindes an Kämpfern und militärischer Ausrüstung; Dergleichen in den Nachbarprovinz ebenfalls Darʽâ gegen Ğab­hatu_n-Nuṣra in aš-Šaiḫ Miskîn, bei der Tankstelle auf der Straße Darʽâ-Ġaraz, wie weiterhin im Stadtteil Darʽâ al-Balad der Provinzhauptstadt; Eliminierung von Brutstätten von Ǧaiš al-Islâm im Rîf Dimašq in Ost-al-Ġûṭa in Dûmâ, den ʽÂliyya Farmen, bei den Schulen von Ğaubar, wie in Zibdîn, bei az-Zamâniyya, und Dair Salmân nahe an-Našâbiyya; effiziente präzise Luftschläge gegen den IS im O von Ḥoms gegen deren Verstecke und Verschanzungen in ʽUnq al-Hawâ, aš-Šâʽir, Rahûm, Kîsîn, al-Ġağar, ar-Rastan, Ğab al-Ğarâḥ und Talbîsa sowie im N in al-Badû, ad-Dabûr und Tal Abû as-Sanâsil bei Ğabûrîn; in Aleppo wie im Umland Schlupfwinkel der dort aktiven (s.u.) Terrorgruppen ausgehoben in aṣ-Ṣâḫûr und Bâb an-Naṣr, wobei gut 60 Muğâhidîn getötet, deren Equipment sowie ein Munitionsdepot zerstört wurden).

Kurznachrichten:
Putin: Syrien-Krise nur bei Unterstützung der legitimen Regierung Assads lösbar (http://de.sputniknews.com/politik/20150925/304506891.html vom 25.9.2015)
Putin: Only solution in Syria is to strengthen the effective government structures (http://sana.sy/en/?p=55837 vom 25.9.2015); s.a.: Putin: Syrien-Krise nur bei Unterstützung der legitimen Regierung Assads lösbar (http://de.sputniknews.com/politik/20150925/304506891.html, vom 25.9.2015)

Wie der Chef des Departements für neue Herausforderungen und Bedrohungen des russischen Außenamtes, Ilja Rogatschow, bekannt gegeben hat, hat die US-Regierung im UN-Sicherheitsrat ihr Veto dagegen eingelegt, daß die Terrororganisation IS auf die Sanktionsliste des UN-Sicherheitsrats gesetzt wird. (http://de.sputniknews.com/politik/20150924/304499799.html)

Über 70 von US-Militärs in der Türkei ausgebildeter Kämpfer gegen die Regierung in Syrien sind jenseits der Grenze auf die Seite des al-Qaida-Ablegers Ğabhatu_n-Nuṣra gewechselt [wovon die syrische Regierung ausgegangen und merhfach im voraus gewarnt hatte, vgl.u.]. Der Verband mit Namen „Division 30“ habe sich, kaum in Syrien angelangt, laut The Telegraph, der sich auf einen entsprechenden Twitter-Eintrag eines al-Qaida-Mitglieds bezieht, unmittelbar (!)mitsamt den Transporttrucks und ihrer militärischen Ausrüstung einem Vertreter der al-Qaida-Zelle angeschlosssen. Jener mit Namen Abu Fad al-Tunisi [Abû Faḍl at-Tûnisî] kommentiert twitternd: „Eine gewaltige Ohrfeige für Amerika (…) Eine neue Gruppe von der Division 30, die gestern hineinkam und alle Waffen an die al-Nusra-Front übergab, nachdem sie Garantien für einen sicheren Korridor bekommen hatte“. Wie ein weiterer Ğabhatu_n-Nuṣra-Vertreter, Abu Hattab al-Maksidi [Abû Ḫaṭṭāb al-Maksidi], bekannt machte, gab der Kommandeur von „Division 30“ zu, er habe sich vom 500-Millionen teuren US-Ausbildungsprogramm zur Schulung von 5.400 Kämpfern anwerben lassen, um einfach an die hoch entwickelten Waffen zu gelangen. (http://de.sputniknews.com/militar/20150923/304477281.html) – Allein die o.e. Formulierung „Eine neue Gruppe“ bezeugt, daß Derlei nicht zum ersten Mal passiert ist. Zur Meldung, daß der Aufenthaltsort der Ausgebildeten unbekannt sei, vgl.u. 8.9.2015.

Dank der ausgeweiteten russischen Unterstützung erhält nun auch die SAA Drohnen im counterterroristischen Einsatz und kann so zu den verschiedenen Terrororganisation hinsichtlich des fortschrittlichen Equipments aufschließen, die slängst dermaßen ausgestattet waren (vgl. Gefechtsberichte)und dadurch einen erheblichen Vorteil hatten . Am 23.9.2015 wurden sie erstmals in Gebrauch genommen. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290484-russische-drohnen-beginnen-ihren-einsatz-in-syrien)

Auch am 24.9.2015, verletzte ein terroristischer Anschlag mit Mörsergranaten auf das al-Wâfidîn-Flüchtlingscamp sieben Menschen, wovon allein fünf noch Kinder waren. (http://sana.sy/en/?p=55808)

Ausführliche Informationen über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 24.9.2015 sind zu erhalten bei: http://sana.sy/en/?p=55776 und http://www.sana.sy/?p=273592 (Etablierung voller Kontrolle über alle Anhöhen mit Überblick auf Ost-al-Ġûṭa im Rîf Dimašq unter Eliminierung der verbliebenen Reste von Ǧaiš al-Islâm dort und Verfolgung der in Richtung Autobahn bei Ḥarastâ Flüchtenden; über 120 Terroristen meist von Ğabhatu_n-Nuṣra und dem IS niedergemacht mit etlichen Verletzten und Zerstörung von deren militärischer Ausrüstung im Umkreis der Luftwaffenakademie wie beim an-Nai­rab Airport im Umland von Aleppo, für die feindlichen Kräfte von Liwâ` at-Tauḥîd verlustreiches Vorgehen in Razzien in Tal an-Naʽâm, ar-Rawâniyya, Tal Rîmân, Ḥuwai­ğîna, Tal Fâʽûrî, Tal Isṭabal, al-Ğabûl und Ğab aṣ-Ṣafâ im O und SO der Provinzhauptstadt mit dutzenden Toten, Schlupfwinkel von Ğabhatu_n-Nuṣra ausgehoben in an-Nâṣiriyya und Ḥuraitân, dabei über Bâškuwî im N Aleppos, durch den die Hauptnachschubroute von der Türkei her führt, eine Drohne abgeschossen, desweiteren Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Nester auch in Ḫân al-ʽAsal wie in den betroffenen Stadtteilen von Aleppo; Eliminierung von Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra auch im N von Ḥoms in bzw. bei al-Ġağar, ʽIzz ad-Dîn, Salîm, Tal Abû as-Sanâbil und ar-Rastan, Angriffsversuch auf einen Militärposten im Dorf ʽAin ad-Danânîr und auf at-Talî (nahe Talbîsa!) vereitelt, dem IS heftige Verluste beigebracht in as-Suḫna, Tadmur und um das aš-Šâʽir-Ölfeld wie im NO von Umm Tabâbîr und al-Qaryatain bzw. nördlich von Ḥanûra bei al-Faraqlûs; gezielte erfolgreiche Luftschläge gegen Ğab­hatu_n-NuṣraNester und -Verstecke in Kansabâ und Salmâ im N von al-Lâḏaqiyya; desgleichen in der Provinz Idlib in Ḫân Šaiḫûn, al-Habîṭ, Kafar Suḫna, Ḥîš, ʽÂbdîn, Sinğar (nahe Maʽrat an-Nuʽmân), Tal an-Nâr, Ištabraq (nahe Ğisr aš-Šuġûr); Eliminierung von Positionen und Verschanzungen von Ǧaiš al-Fataḥ im Gebiet Ḥamâ in al-Laṭâmina, Kafar Zaitâ, aṣ-Ṣiyâd, ʽAṭšân, Ḥuwîğa, ʽUqairbât und al-Qasṭal al-Wasṭânî; erfolgreiche Einsätze in der Provinz Qunaiṭra auf der Straße al-Ḥamîdiyya – al-Ḥurriyya unter Verstärkung durch die NDF in Ḫân Arnaba wie im O von Ṭaranağa; dergleichen gegen IS-Schlupfwinkel und Positionen in Ḫirba und Tal Ṣaʽd im NO-Umland von as-Suwaidâ´; in Darʽâ im Stadtteil Darʽâ al-Balad hauptsächlich Ğabhatu_n-Nuṣra Verluste beigebracht, unter den Getöteten auch ein lokaler Anführer).

Vom Do., 24.9.2015 bis So., 27.9.2015, wird auch in Syrien das islamische Hochfest ʽÎd al-Aḍḥâ begangen. Präsident Dr. al-Assad erhielt hierzu teils schon am Vorabend Glückwünsche. Näheres bei: http://sana.sy/?p=271756, und http://sana.sy/en/?p=55766. Zur Bedeutung des öffentlichen Vollzugs dieser Feiertage s.u. (2014).

In einem Interview mit dem syrischen Fernsehen vom 23.9.2015, erläuterte die Präsidentenberaterin Dr. Buṯaina Šaʽbân die seit kurzem merkbare Tendenz der USA, den Vorschlag des russischen Präsidenten Putin nicht mehr rundweg abzulehnen, eine effektive und tatsächlich internationale, auf der Basis des Völkerrechts und der UN-Resolutionen ruhende counterterroristische Allianz in Kooperation mit den betroffenen Landesregierungen Syriens und des Iraks zu erstellen. Vor allem das überwiegend erfolglos gebliebene, jedoch mit großer westlicher Medienunterstützung lancierte Vorgehen der in mehrerer Hinsicht illegalen US-geführten Koalition, die zudem noch bekannte Terroristen unterstützende Staaten in ihren Reihen führte, wie die damit kontrastierenden Erfolge der SAA seit über vier Jahren im Counterterrorismus, wie die breite Unterstützung des Volkes für die Regierung und das Heer wie die in Moskau gemachten Fortschritte für einen innersyrischen Dialog (vgl.u. „Moskauer Gespräche“) nötigten die gegenüber Syrien feindlich eingestellten Regierungen, allen voran die USA, dem drohenden Gesichtsverlust entgegenzusteuern. (http://www.sana.sy/?p=273515) – Im letzten Interview vom 16.9.2015 (vgl.u.) hatte zudem Präsident Dr. al-Assad (in Beantwortung der Fragen 5 und 12f ) nochmals klargestellt, daß er auf ernst gemeinte Angebote der Zusammenarbeit auch mit Staaten, die bislang die im Land ihr Unwesen gegen die Bevölkerung wie die Infrastruktur etc. treibenden Terrorgruppen unterstützen, dem Erlangen von Frieden und Stabilität zuliebe, dennoch zugehen würde. Nur lägen derlei bislang nicht vor. Auch habe die Terrorismusunterstützung nicht aufgehört. Schließlich könne logischerweise niemand ein ernst zu nehmender Partner im Counterterrorismus sein, der gleichzeitig die Gegenseite weiterhin unterstütze. Auch wies Dr. al-Assad in jenem Interview (in Beantwortung der Frage 5) zutreffend darauf hin, daß die syrische Regierung seit langem eine internationale Bekämpfung des Terrorismus fordere, wie sie jetzt der russische Präsident vorschlage. (http://sana.sy/en/?p=54857)

Über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 23.9.2015 informieren: http://sana.sy/en/?p=55657 und http://sana.sy/?p=272981 (Bei Razzien gegen Terroristenschlupfnester in den betroffenen Stadtteilen Aleppos über 50 Mitglieder vom IS und von Ğabhatu_n-Nuṣra getötet, dazu viele verletzt, Equipment inklusive Raketenabschußanlagen zerstört, ähnliches Vorgehen auch im Umland in al-Manṣûra, Tal an-Naʽâm, Tal al-ʽAlam, ʽAin Sâbil, ar-Rawâniyya, ar-Rayân, al-Ğabûl, Tal Isṭabal und Turaidam sowie effiziente präzise Luftschläge in Ḫân al-ʽAsal, aṣ-Ṣubaiḥa, al-Qarûṭiy­ya, Ḥuwaiğîna, Ğab aṣ-Ṣafâ, Kabâra, dem Heizkraftwerk, ar-Rawâniyya Farmen, Balâṭ und an-Nâṣiriyya; bei der nächtlichen Operation gegen IS-Verstecke in Marâṭ im O von Dair az-Zaur wurden 15 Terroristen getötet, unter den Verwundeten etliche ebenfalls dem Tod nah, dazu [wie immer auch] deren Equipment eliminiert, Luftangriffe auf IS-Stellungen auch im al-Muraiʽiyya-Areal ca. 10km im SO von der Provinzhauptstadt – Nachtrag zum Vortag: mindestens 100 IS-Angehörige getötet und gut 115 weitere verletzt in al-Ḫarîṭa im W, als sie sich unterwegs zu ihrem Schlupfnest Maṣâbiyya an der internationalen Straße zwischen Dar az-Zaur und ar-Raqqa befanden; in Darʽâ in den Stadtteilen Darʽâ al-Balad, as-Saiba, al-Manšiyya und al-Arbaʽain Terroristennester eliminiert, dazu Angriffsversuch auf einen Militärposten bei aš-Šaiḫ Miskîn im Umland vereitelt – aktiv sind dort v.a.: Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Tauḥîd al-Ğanûb, Katâ´ib Muğâhidî Ḥaurân, Katîba Mudfiʽiyya Siğîl; IS-Ansammlungen in Ḫirba Ṣaʽb im NO von as-Suwaidâ´ erfolgreich bekämpft; im Umland von Qunaiṭra erfolgreicher Einsatz gegen die mit der Muslimbruderschaft eng verbundene Terrorgruppe Ğamâʽa Bait al-Muqaddas al-Islâmiyya (d.i. Islamische Vereinigung von Bait al-Muqaddas, d.h.: Jerusalem] wie gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in den von der Terrororganisation heimgesuchten Orten Ğabâtâ al-Ḫašab, Ḥadar, Karûm Muḫairis und Ğubâ, wo sie u.a. die Stromver­sorgung lahmgelegt hatten; konzentrierte Luftschläge im O von Ḥoms gegen IS-Positionen und Verstecke in den Städten al-Qaryatain und Tadmur wie in der Nähe bei den Obstplantagen (al-Bayârât), im Umkreis des aš-Šâʽir Öl-Felds und dem Dorf at-Tabâbîr und at-Tadmuriyya jeweils unter hohen Feindverlusten an Männern und militärscher Ausrüstung wie auch bei den Bodentruppeneinsätzen in Ḥuwaisîs nahe Ğab al-Ğarâḥ, bei den Steinbrüchen und im N gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Verstecke in Kafar Lâhâ, as-Saʽn al-Aswad, as-Saʽn aš-Šamâlî, al-Ġantû, wo auch eine Kanone sichergestellt wurde; im Umkreis von Ḥamâ gezielte erfolgreiche SAAFRazzien in ʽUqairbât, al-Qasṭal al-Wasṭânî, Ğarûḥ, ʽAṭanšân, Kafar Zaitâ, al-Laṭâmina und aṣ-Ṣayâd wie auch im Umkreis von Idlib gegen einen Ğabhatu_n-Nuṣra-Konvoi südlich von Ḫân Šaiḫûn und gegen Ǧaiš al-FataḥVerstecke in Kafar Saḫna und Ištabraq – Zivilisten aus der angrenzenden Provinz al-Lâḏaqiyya meldeten, unzählige Tote und Verletzte seien auf Wagen geladen und in die Türkei geschafft worden).

Nahezu jedem Konsumenten der Mainstreammedien dürfte die Meldung mit Filmausschnitt bekannt sein, die um die Welt ging: eine ungarische Kamerafrau brachte an der ungarischen Grenze beim Ansturm der Asylsuchenden einen auf sie zukommenden „Flüchtling“ zu Fall. Kurz darauf hatte sie sich wegen der weltweiten Empörung über den Vorfall mehrfach zu entschuldigen (sie habe sich angegriffen gefühlt und in der angsterfüllten Situation unüberlegt gehandelt). Demgegenüber wurde dem Betroffenen, Osama Abdul Mohsen ,mit Sohn eine Flut der Anteilnahme und Unterstützung zu Teil. Da er – in einem früheren Leben – Fußballer gewesen sei, wurde er nach Spanien eingeladen und ihm eine Stelle als Fußballtrainer in der bekannten „football school Cenafe“ in Getafe nahe Madrid angeboten. Zusätzlich bat ihn der Profi Cristiano Ronaldo von Real Madrid mit seinem kleinen Sohn zu einem Spiel zu kommen und ihn bei der Gelegenheit zu treffen.
Aufgrund eines Statements der Syrian Kurdish Democratic Union Party (PYD), die entsprechendes Beweismaterial zur Hand hat, sei der betroffene „Flüchtling“ ein bekanntes Mitglied der in Syrien aktiven und auf der UN-Liste verzeichneten Terrororganisation Ğabhatu_n-Nuṣra seit den Anfängen der Syrienkrise 2011. Als solches habe er sich auch etlicher Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung schuldig gemacht. Sogar zuvor schon sei er wegen seiner Gewalttätigkeit aufgefallen. So reizte er als Trainer (2004-2010) einer der spielenden Mannschaften (mit dem Namen al-fatwâ-Club!) während eines Fußballspiels 2004 in Dair az-Zaur die Männer dermaßen auf, daß es zu schweren körperlichen Auseinandersetzungen kam, die mit 50 toten Kurden endeten. In die Warnung, mit den – teils nicht einmal mehr registrierten – Asylsuchenden würden gezielt auch Terroristen eingeschleust, fällt nun also offenbar auch Osama Abdul Mohsen [Usâma ʽAbdul Muḥsan]. (http://www.rt.com/news/316124-refugee-camerawoman-kicked-militant/, http://www.pydrojava.com/%D8%A7%D9%84%D8%A3%D8%B3%D8%A8%D8%A7%D9%86-%D9%8A%D8%B7%D8%B9%D9%85%D9%88%D9%86-%D8%A7%D8%B1%D9%82%D9%89-%D8%A7%D9%84%D8%AF%D9%8A%D9%85%D9%82%D8%B1%D8%A7%D8%B7%D9%8A%D8%A7%D8%AA-%D9%81%D9%8A-%D8%A7/, weiteres (Beweis-)Material zusammengestellt bei: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/09/21/refugee-terrorists/)

Interessant zu Hintergründen der Flüchtlingsflut nach Europa auch der Beitrag von Piotr Iskenderov vom 20.9.2015 bei http://www.voltairenet.org/article188744.html sowie http://allnewspipeline.com/ISIS_Refugees_Weapons_Greece_Attack.php.

Über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 22.9.2015 geben Auskunft: http://sana.sy/en/?p=55532 und http://www.sana.sy/?p=272266 (in Ost-al-Ġûṭa, dem besonders von Terroristen heingesuchten Gebiet im Rîf Dimašq, Kontrolle über den Gebirgszug etabliert, von dem aus Kasârât, Ḥarastâ und Dûmâ überschaut (und überwacht) werden können, unter heftigen Verlusten an Männern und militärischer Ausrüstung für Ǧaiš al Islâm; zusammen mit den NDF Zerstörung von Unterschlupfnestern von Ğabhatu_n-Nuṣra in al-Ḥamîdiyya [Hauptkorridor für den Nachschub an hoch entwickelten Waffen, 7km von Qunaiṭra-Stadt], Abû Šabṭa, Mušairifa, Ğabâtâ al-Ḫašab [desgleichen bzgl. Söldnern von Israel her), Ḫân Arnaba und Ḥarfâ, dazu Vereitelung von Eindringversuchen seitens Ğabhatu_n-Nuṣra nach al-Ḥamriyya und in die al-Amal Farmen östlich Ṭaranağa in Ḥaḍar wie in Ḥarfâ von Bait Ğin farm in richtung der Mašâtî Ḥaḍar-Farmen in der Provinz Qunaiṭra; intensive Operationen gegen Hotspots und Verstecke des IS im Umfeld der Luftwaffenakademie wie von Liwâ` at-Tauḥîd, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, Liwâ` Suqûr aš-Šâm, Ǧaiš al-Islâm und Affiliierten in den betroffenen Stadtteilen von Aleppo; wie im Umland in Ḫân al-ʽAsal, Ḫawâbî al-ʽAsal, al-Manṣûra und nahe des an-Nairab Airports; dabei im N von al-Lâḏaqqiyya etliche terroristen, 15 davon aus Tschetschenien getötet, deren Ausrüstung und Schlupfwinkel in ar-Rawḍa zerstört; im O von Ḥoms IS-Stellungen im Umfeld der aš-Šâ`ir-Ölquellen, in Tadmur-Stadt, as-Saʽn al-Aswaḍ , s-Saʽn aš-Šamâlî, az-Zaʽfarâna, ʽAin Ḥusnû al-Ğanûbî, al-Ġantû und Talbîsa erfolgreich bekämpft wie einen Ğabhatu_n-Nuṣra-Trupp bei as-Samaʽlîl; präzise Luftschläge gegen Ǧaiš al-Fataḥ, Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte in Maʽrat an-Nuʽmân,Taramlâ, Kafar Nubul, Ḥazârîn bei Maʽrat an-Nuʽmân im Süd-Umland von Idlib und Maʽrdabsa im SW unter erheblichen Feindverlusten sowie im Gebiet Ḥamâ in al-Laṭâmina, Kafar Zaitâ und Ḥuṣba).

Infolge der Detonation eines an einem Minibus von Terroristen angebrachten Sprengstoffpakets in der al-Ḥaḍâra-Straße in Ḥoms wurden zunächst zehn Personen verletzt, eine schwer verwundete Frau verstarb später in der Klinik. (http://sana.sy/en/?p=55671)

Nach Auskunft des US-Medienkonzern McClatchy unter Rückgriff auf Informationen vom georgischen Militär wurde einer der ranghöchsten IS-Anführer, der als Abu Omar al Shishani bekannte ca. Dreißigjährige mit bürgerlichem Namen Tarkhan Batirashvili, vom US-Militärs geschult. Ursprünglich kämpfte er darauf in der sich von Georgien 1991 losgesagten Region Südossetien gegen die russischen Friedenstruppen. Geboren war er in einer tschetschenischen Enklave Georgiens, das im August 2008 Truppen nach Ossetien losschickte, um die Region zurückzuerobern. Auch bei der weitgehenden Zerstörung der südossetischen Hauptstadt Zchinwali, die zahlreiche Zivilisten das Leben kostete, war Batirashvili im Einsatz. Hierfür sei er laut Auskunft eines ehemaligen Beamten des georgischen Verteidigungsministeriums durch US-Hilfe gut ausgebildet worden. „In der Tat, der einzige Grund, warum er nicht nach Irak ging, um auf der Seite Amerikas zu kämpfen, war, dass wir seine Fähigkeiten hier in Georgien brauchten.“, erklärte jener. Anfang 2012 sei er nach Istanbul gereist. „Istanbul ist seit Jahren ein Ziel für tschetschenische Dschihadisten und Banditen gewesen. Mit türkischen Wurzeln waren Tschetschenen in Istanbul willkommen und in der Lage, leicht unter den ethnischen Tschetschenen in der größten Stadt der Türkei unterzutauchen.“, stellt McClatchy dazu klar. Nach Beginn der Krise in Syrien habe Batirashvili mit 15 Tschetschenen von der Türkei aus die Grenze nach Syrien überquert, um dort gegen die Regierung zu kämpfen, wo er sich dem IS anschloß. In dieser Terrororganisation sei er nun als Abû ʽUmar aš-Šišânî eine der gefürchtetsten Schlüsselfiguren des IS und dessen oberster militärischer Anführer im Norden Syriens und Aleppo. Laut Michael Cecire, dem Extremismusanalysten vom Foreign Policy Research Institute in Philadelphia habe er durch seine Kampfeinsätze wesentlich zur Steigerung des Ansehens des IS beigetragen. (http://de.sputniknews.com/politik/20150921/304432555.html)

Durch einen terroristischen Anschlag mittels einer Autobombe im Stadtteil az-Zahrâ´in Ḥoms wurden am 22.9.2015 sieben Bürger verletzt, die Schäden an umliegenden Gebäuden sind beträchtlich. (http://sana.sy/en/?p=55541)  – Aktualisierung: wieder wurde von Muğahidîn von Ǧaiš al-Islâm das Vertriebenen-Camp al-Wâfidîn im damaszener Umland mit Mörsergranaten beschossen, wobei ein Bürger umkam, weitere drei verwundet wurden. Es entstanden zudem Schäden an umliegenden Häusern etc. (loc. cit.).

Zwei im SO-Umland der Provinzhauptstadt al-Ḥasaka durch Suizidattentäter zur Detonation gebrachte Autobomben, je beladen mit erheblichen Mengen an Sprengstoff kosteten, vier Menschen das Leben, vier weitere wurden teils schwer verletzt. Der Sachschäden am Stadtrand von Ra´s al-ʽAin und an der Zufahrt zu Mišrâfa sind erheblich. (http://sana.sy/en/?p=55436 vom 21.9.2015) – Aktualisierung: Auch in Aleppo, Damaskus und Ḥoms kam es am Montag noch zu Terroranschlägen:
Raketensalven vom durch Terroristen heimgesuchten Stadtteil Bustân al-Baša (vgl. Gefechtsberichte!) trafen Wohnhäuser und verursachten neben erheblichen Gebäudeschäden etc. den Tod von neun Bewohner und verletzten 38 Personen teils sehr schwer.
Terroristen von Ǧaiš al-Islâm feuerten Mörsergranaten auf den viel besuchten Sûq al-Hâl (Markt) vom damaszner Stadtteil az-Zablaṭânî von ihr Verschanzung in Ğaubar am Rand von Ost-al-Ġûṭa (vgl. Gefechtsberichte!) aus, wobei ein Passant getötet und Sachgut beschädigt wurde.
In Ḥoms wurde ein Kind an der Bushaltestelle vor der Klinik getötet und fünf weitere Bürger verletzt, als Terroristen Raketen auf die Stadtteile al-Muhâğirîn und al-ʽAbbâsiyîn abfeuerten. (http://sana.sy/en/?p=55473) .

Das russische Außenministerium verurteilte am Mo., 21.9.2015, eine erneute Beschießung der russischen Botschaft in Damaskus durch Terroristen mit Mörsergranaten am Sonntag davor: „We strongly condemn the criminal shelling against the Russian diplomatic mission in Damascus” hieß in der Verlautbarung unter dem Zusatz: „Moscow expects a clear stance by members of the international community, including regional sides, regarding this criminal act.”. Glücklicherweise kam es zu keinen Personen- oder Geböudeschäden. (http://sana.sy/en/?p=55478)

In New York rief der ständige UN-Gesandte Dr. Bašâr al-Ğaʽfarî die Vereinten Nationen dazu auf, endlich ernst- und wahrhaft die Terrorismusbekämpfung aufzunehmen, v.a. auch die Terroristenunterstützung durch Mitgliedsstaaten zu unterbinden und hierzu die entsprechenden UN-Resolutionen durchzusetzen. Hierzu teilte er auf Geheiß seiner Regierung in zwei identischen Schreiben an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicherheitsratsvorsitzenden mit: „While the UN commemorates the 10th anniversary of adopting resolution No. 1624 for 2005 on banning provocation of violation and terrorism, The Syrian Arab Republic’s government renews its call on the UN and its member states to seriously and truly adhere to combating terrorism and put contexts, adopted for several years, into effect and press countries which support terrorism to stop their violation of international law and UN charter”. Bedauernd fügte er hinsichtlich der Resolutionen Nr. 1267, 1373, 1624, 2170, 2178 und 2199 hinzu: „while Security council resolutions on counterterrorism call upon the members states to take a number of legislative and practical measures to combat the plague of terrorism, governments of some member countries, like Saudi Arabia, Turkey and Qatar still offer all forms of support to terrorism and terrorists and still politicize issues of counterterrorism and deal with them in a scandalized double standards.” Dabei hätten die Ausmaße des Terrorismus in Syrien hätten inzwischen immer schlimmere Dimensionen angenommen: „Terrorism which has been targeting Syria, as government and people, since more than 4 years, has reached un-precedented limits in its crimes and brutality as we informed Security Council with the terrorist attacks in Syria, the latest of which, the rocket shells on Damascus and Aleppo and the terrorist explosions in al-Hasaka which took place on September 14th, 2015.” Das türkische Erdogan-Regime plündere die syrischen Ressourcen zu plündern und schüre auch damit die Flucht syrischer Bürger wie ebenfalls die einseitig gegen Syrien aufgestellten Sanktionen. Schließlich verwies er nochmals auf die untragbare Verdrehung des Inhalts von Art.51 der UN-Charta durch die USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada und Australien, um ihr unrechtmäßiges Vorgehen gegenüber Syrien zu rechtfertigen. Zudem sei ein effektiver Counterterrorismus ohne Kooperation und Abstimmung mit Syrien nicht möglich. (http://sana.sy/en/?p=55483)

Beim Treffen zwischen dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu und dem russischen Pärsidenten Putin am Mo., 21.9.2015, in dessen Vorstadtresidenz in Nowo-Ogarjowo bei Moskau machte letzterer in Hinsicht auf Syrien deutlich: „…Sie und wir sind uns darüber im Klaren, dass die syrische Armee und Syrien insgesamt sich in einem solchen Zustand befinden, dass ihnen gar nicht danach ist, eine ‚zweite Front‘ zu eröffnen. Es geht ihnen lediglich darum, ihren eigenen Staat zu retten“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150921/304428678.html) – Netanjahu bemerkte zwar, daß sich seine und die russische Regierung mitunter nicht in vollem Maße einig bezüglich einiger Themen seien, betonte jedoch: „der Dialog zwischen uns wird immer in einer Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens verlaufen.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20150921/304430354.html)

Einen Überblick über die counterterroristische SAA-Operationen vom 21.9.2015 verschaffen: http://sana.sy/en/?p=55395 und http://www.sana.sy/?p=271685 (Im Stadtteil Darʽâ al-Balad der Provinzhauptstadt Darʽâ der Ğabhatu_n-Nuṣra die Kontrolle über zehn Blocks in al-Manšiyya abgerungen, dabei hinterlassene Minen und improvisierte Sprengsätze demontiert und entschärft, Schlupfwinkel von Liwâ´ al-Islâm mit Kämpfern und Ausrüstung eliminiert in weiteren Bereichen von Darʽâ al-Balad, dazu in Tal ʽAntar, Dair al-ʽAdas, Kafar Nâsiğ, Kafar Šams und bei Ṣaidâ deren Nachschubrouten von Jordanien her unterbrochen; Trupps von Ğabhatu_n-Nuṣra und abhängigen Gruppen erfolgreich bekämpft im Bereich Qunaiṭra auf der Höhe von al-Ḥamîdiyya; im Rîf Dimašq im Qalamûn bei Ğarûd Terroristen überwältigt, in Ost- und Westal-Ġûṭa mehr als 60 von Ǧaiš al-Islâm und Liwâ´ al-Islâm erledigt bei inensiven Operationen gegen deren Stellungen wie in Ḥarasta, weiter vorgerückt im Westteil von Dûmâ mit Zerstörung einer feindlichen Satellitenstation in Dûmâ, bei den Tal Kurdî-Farmen an Terroristenrückzugspunkten u.a. Mörsergranaten-Abschußanlagen entfernt, erfolgreiches vorgehen gegen Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra in Saqbâ, Ḥasarîn, Basâtîn, Ğisrain, den Ḥazramâ-Farmen und bei an-Našabiyya (allein 30 getötet), von al-Ittiḥâd al-Islâmî li-Ağnâd aš-Šâm, Liwâ´ Šuhadâ´al-Islâm bei den Farmen von Dair al-ʽAṣâfîr, in ʽArbîn starben 15 Terroristen, darunter Sprengstoffexperten, infolge der Explosion einer Werkstatt zum Bombenbau, zwei Tunnel zerstört in Dâriyâ, davon einer beim as-Sayyida Sukaina-Grabmal (Wallfahrtsort); eine Reihe Ğabhatu_n-NuṣraMuğâhidîn getötet bei deren Hotspots in aš-Šaḥrûra und Zâhiyya im Norden von al-Lâḏaqqiyya mit Zerstörung ihres Arsenals an Waffen etc.; Luftschläge gegen Schlupfwinkel von Ǧaiš al-Fataḥ und Ğabha­tu_n-Nuṣra Furaika im Umkreis von Idlib; IS zurückgeschlagen bei der Luftwaffenakademie sowie in Rasm al-ʽAbd und Dair Ḥâfir (im S des Kuwairis-Flughafens, 52km von Aleppo), Terroristennester von Ğabhatu_n-Nuṣra und Liwâ´ Šuhadâ´ Badr et al. in den betroffenen Stadtteilen Aleppo ausgemerzt wie bei Ḫân al-ʽAsal und al-Wuaiḥî, Kafar Nâḥâ und al-Qâsimiyya; akkurate Luftschläge an verschiedenen Stellen der IS-Hochburg ar-Raqqa mit heftigen Feindverlusten; IS auch zurückgeschlagen in der Provinz Ḥoms in Masʽada, Nord-al-Mušairifa, bei Abû Ṭarâḥa, Ğab al-Ğarâḥ und al-Ḥadaṯ, Vordringversuch von ʽIzzaddîn und Salîm aus zur Autobahn Ḥoms vereitelt, gezielter SAAF-Einsatz in Tuwai­nân bei Tadmur, al-Qaryatain, al-Kadîm, ar-Rastan und Ḥûš az-Zabâdî bei Tal­bîsa unter hohen Feindverlusten).

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico erklärte, einige europäische Länder leisteten direkte Terrorismusunterstützung in Syrien. Dabei kritisierte er, daß sie zugleich vorgäben, nicht zu wissen, wie man die Krise in Syrien beende. (http://sana.sy/?p=271671)

SANA-Presseschau vom 21.9.2015:
Wie Hürriyet am 21.9.2015 berichtet, macht der Vizepräsident der türkischen Republikanischen Volkspartei (CHP, ursprünglich von Kemal Atatürk gegründet!), Sezgin Tanıkulu, Präsident Erdogan verantwortlich für das Leid der vertriebenen Syrer. In der Türkei bietet ihnen nämlich niemand Schutz und Bildungsmöglichkeiten . … (http://sana.sy/?p=272031)
Der tschechische Abgeordnete im EU-Parlament Miloslav Ransdorf bestätigt, Präsident al-Assad die sei die einzige Garantie für eine wirksame Stabilität in Syrien und den Säkularismus. (http://sana.sy/?p=271368)
Von westlichen Ländern geförderte Webseiten meldeten, die USA hätten 75 als „gemäßigte Opposition“ titulierte Terroristen im Norden Aleppos über die syrisch-türkische Grenze eingeschleust. Diese hätten zuvor in der Türkei einen militärischen Ausbildungszyklus durch US-, britische und türkische Trainer absolviert und seien mitsamt einem Konvoi von 12 mit Waffen und Munition ausgestatteten Fahrzeugen über den Grenzübergang Bâb as-Salâma nach Syrien gebracht worden.- Es sei bemerkenswert, daß die USA im Rahmen ihrer Unterstützung des Terrorismus in Syrien bis zu 500 Mio. US-$ pro Jahr für ein Programm zur Ausbildung von irreführend als gemäßigte Opposition bezeichneten Kämpfern in Zusammenarbeit mit der Regierung unter Erdogan auszugeben bereit seien [und gleichzeitig gegen den Terrorismus in Syrien zu kämpfen angäben]. (http://sana.sy/?p=271368 vom 20.9.2015) – Bestätigt durch das Nahostkommando der USA (Centcom) am Di., 22.9.2015. sie sollen künftig führungsrollen übernehmen. (http://de.sputniknews.com/militar/20150922/304442301.html) .

S.a. zur Flüchtlingskrise: Mit falschem Paß aus Istanbul nach Europa: Menschenschmuggler packt aus: http://de.sputniknews.com/panorama/20150921/304426832.html.

Die erweiterte Unterstützung der SAA im Counterterrorismus gegen den IS, Ğabhatu_n-Nuṣra wie die anderen Terrororganisationen seitens Rußlands werde nach Aussage von Außenminister Walîd al-Muʽallim im Interview mit Russia Today (RT) vom 19.9.2015 das Blatt wenden in der Auseinandersetzung mit jenen, die für die Konspiration gegen Syrien verantwortlich seien. Wörtlich wird er zitiert mit: „This is a major issue. It is something that will turn the tables on those who conspired against Syria and will show that the US and its coalition have had no strategy for combating ISIS, and the evidence is that they have grasped the Russian message and now want to coordinate and cooperate with Russia.”. Dabei geschehe nichts im Geheimen sondern gemäß dem Völkerrecht in Koordination mit der syrischen Regierung, wobei er die gegenteilige Vorgehensweise der sog. US-geführten Koalition kritisierte. Daher fuhr er fort: „We in Syria trust the Russian Federation’s leadership and its intention to participate. What we are doing is open and known to all. ” Die USA seien geschäftig beim Präsentieren der Zahlen der ausgeführten Flüge [die im Vgl. zu jenen der SAAF äußerst niedrig liegen, zu den Belegen s.u.], jedoch nicht hinsichtlich der erzielten Erfolge, „because they are ineffective”. Diese erziele bekanntlich allein die SAA. Hierbei begrüßte der Außenminister nochmals explizit die Initiative von Präsident Putin, angesichts des Terrorismus eine breite Front aus gemeinsam und in kooperation mit Syrien vorgehenden Ländern, denn: „Syria welcomes any country that is really willing and sincere to fight terrorism“. [Derart hatte sich auch Präsident Dr. al-Assad beim Interview vom 16.9.2015 – vgl.u. – in Beantwortung der Frage Nr.5 ausgedrückt]. Zur Situation in az-Zabadânî befragt, erwiderte al-Muʽallim, die Regierung habe vier Mal Initiativen zur Einstellung der Kämpfe mit den Terroristen unternommen [vgl. Gefechtsberichte!], doch „in each time the terrorists received instructions to break it“. Trotzdem unternehme man derzeit einen fünften Versuch sogar zu einer Zeit, in der die SAA praktisch schon gesiegt habe, denn: „We care for the people’s lives and we are open for considering the ceasefire.”. (http://sana.sy/en/?p=55258 vom 20.9.2015)

Presseschau vom 20.9.2015:
Der rechtsgerichtete FPÖ-Oppositionsführer Heinz-Christian Strache kritisierte im Interview mit den Nachrichten in Wien, die USA als selbsternannte Weltpolizisten entzündeten Kriege im Nahen Osten und in der Welt und bombardieren Städte, wodurch verheerende Schäden angerichtet würden. Dann bäten sie andere, dies wieder in Ordnung zu bringen und mit den von dort Vertriebenen fertig zu werden. Doch sie sollten selbst die Verantwortung dafür übernehmen. Dann warnte er vor der Rückkehr der europäischen Terroristen aus Syrien, die eventuell Anschläge begehen könnten, warnungen habe es schon gegeben, und forderte die österreichische Regierung auf, die Grenze zu den Nachbarländern zu schließen, um weiteren Zustrom von Einwanderern einzudämmen und so organisierte Kriminalität bekämpfen zu können. (http://sana.sy/?p=271212 vom 20.9.2015)

Zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 20.9.2015 bieten umfangreiche Detailinformationen: http://sana.sy/en/?p=55249 und http://sana.sy/?p=271142 (u.a. in der Provinz Darʽâ in an-Nuʽaima, einem Sammelpunkt aus Jordanien eingeschleuster Terroristen Versammlungspunkt regionaler Anführer zerstört mit etlichen toten auch unter den Kommandeuren, Ğabh­a­tu_n-Nuṣra affiliierten Terroristen im Gebiet Ğaidûr Ḥaurân, das eine Hauptnachschubroute von Israel durchkreuzt, in Zamrîn und Simlîn heftige Verluste beigebracht; Schlupfnester östlich der Šaʽaf-Anhöhe in der Provinz as-Suwaidâ´ ausgehoben; Ansammlungen von Ğabh­a­tu_n-Nuṣra u.a. unterwegs auf der Straße nach Nabʽ aṣ-Ṣaḫr am Tal Masḥara in der Provinz Qunaiṭra, von wo aus wiederholt umliegende Ortschaften beschossen wurden, eliminiert wie auch bei ar-Rawâḍî; im Rîf Dimašq Schlupfwinkel von Ğaiš al-Islâm ausgehoben in Ost-al-Ġûṭa mit Zerstörung der Waffen und Munition, Kontrolle über das al-Kasârat-Areal in Ḥarastâ nahe der Autobahn Damaskus-Ḥoms etabliert; IS-Nester in al-Huwaiqa im Raum Dair az-Zaur zerstört; akkurate Operationen gegen Positionen und Bewegungen des IS im Osten von Ḥoms im Gebiet nördlich des Bergs Šâʽir bis in den NW von Tadmur sowie in as-Suḫna, Ğazal, al-Qaryatain, Talbîsa, as-Sulṭâniyya, al-Farḥâniyya und Umm Šaršûḥ mit Feindverlusten an Männern und militärischer Ausrüstung, ISEindringversuch nach Ğab al-Ğarâḥ vereitelt; in den betroffenen Stadtteilen von Aleppo wie im Umland in Kafar Ḥamra, Ḫân al-ʽAsal und al-ʽÂmariyya Schlupfwinkel von Ğabh­a­tu_n-Nuṣra u.a. eliminiert; präzise Luftschläge gegen Ğaiš alFataḥ in Biniš, aṣ-Ṣuwâġiyya, Râm Ḥam­dân, Taftanâz, Furaika, Maʽrat an-Nuʽmân, Ḫân Šaiḫûn, bei Kafa­riyyâ und al-Fûʽa im weiteren Umland von Idlib; desgleichen in al-Laṭâmina, az-Ziyâra, al-Manṣûra und as-Sala­miyya wie gegen IS-Positionen in Tulûl al-Ḥamar, al-Ğamâla in der Ḥa­mâ-Provinz; im Norden von al-Lâḏaqiyya gezielte Luftangriffe gegen Ğabh­a­tu_n-Nuṣra bei Abû Rîša, Salmâ, Qarfûṣ und Ğab al-Aḥmar, in Ruwaisat aṭ-Ṭanbûr, nördlich Mazraʽa Zaitûnî, westlich Marğ Šîlî, südlich Kabânî).

In einem neuerlichen Terroranschlag in Aleppo mittels Raketenbeschusses von dem von Terroristen heimgesuchten Stadtteil Banî Zaid aus wurden am So., 20.9.2015, 14 Bürger getötet und 25 weitere verletzt, Gebäude u.a. wurden beschädigt. (http://sana.sy/en/?p=55256).- Ergänzung: In Ḥoms kam in einem von Terroristen mit einem Sprengsatz präparierten Taxi am belebten Muwâṣalât-Kreisverkehr im Stadtteil az-Zahrâ´ der Fahrer ums Leben. Geplant waren nach Art der Tat wohl wesentlich mehr Opfer. (http://sana.sy/en/?p=55256 und http://sana.sy/?p=271541).

Einer SAA-Spezialeinheit gelang es, in Ḫunaifis bei Salamiyya im SO-Umland von Ḥamâ vier Sprengsätze zu je 25kg aufzuspüren und zu entschärfen, welche beidseits der Straße angebracht worden waren, um passierende Bürger zu töten. (http://sana.sy/en/?p=55270 vom 20.9.2015)

Kurznachrichten:
„Zur Lösung der blutigen Syrien-Krise sollen alle beteiligten Seiten über den Abgang von Präsident Baschar al-Assad verhandeln, erklärte US-Außenminister John Kerry am Samstag in London nach einem Gespräch mit seinem britischen Amtskollegen Philip Hammond“ ( (http://de.sputniknews.com/politik/20150919/304408885.html) – Zu diesem Thema hatte auch Präsident Dr. al-Assad Stellung genommen im Interveiw mit russischen Medien (vgl.u.) in Beantwortung der Frage Nr.15. Da es um demokratische Strukturen gehe, die so auch in der syrischen Verfassung niedergelegt seien, könne allein das syrische Volk darüber entscheiden, wer die Regierung stelle und wer Präsident sei und nicht ein fremdes Land, der UN-Sicherheitsrat oder Teilnehmer von Genfer Konferenzen. (http://sana.sy/en/?p=54857 bzw. http://www.sana.sy/?p=269210 vom 16.9.2015). – Und diese Wählerschaft hatte den Präsidenten am 3.6.2012 bei einer immensen Wahlbeteiligung mit überwältigender Mehrheit – wovon westliche Politiker nur träumen können – wiedergewählt.

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 19.9.2015 gewähren die Seiten: http://sana.sy/en/?p=55209 und http://www.sana.sy/?p=270758 (u.a. im Rîf Dimašq weitere Bereiche nahe des Stadtzentrums von az-Zabadânî „gesäubert“, in Ost-al-Ġûṭa erfolgreiches Vorgehen gegen Konzentrationen und Bewegungen von Ğaiš al-Islâm bei aṣ-Ṣamâdî und östlich von Ḥarastâ, örtliche Quellen überführten Meldungen feindlicher Medien der Lüge, die genannte Terrorgruppe habe anstatt der SAA die strategisch bedeutsame Anhöhe Tala Abû Zaid (vgl. 18.9.015) eingenommen, unter den massiven Feindverlusten an militärischer Ausrüstung und Anhängern war auch bzgl. der Todesmeldungen jener des Vize-Kommandeurs von Ğaiš al-Islâm namens Maḥmûd al-Âğwa Abû ʽUbaida dabei; im Raum der Hafen- und Provinzhauptstadt al-Lâḏaqiyya gut 80 Terroristen getötet und viele verletzt, deren Equipment zerstört, ebenso 33 Kämpfer Ğabhatu_n-Nuṣra samt Ausrüstung eliminiert beim Flüchtlingscamp von al-ʽAṭîra nahe Rabîʽa, dazu 47 bei as-Sawda im NO, etliche bei den an-Nûba-Berge und aš- Šaiḫ Saʽîd nahe Salmâ mit Zerstörung eines Munitionsdepots, dazu erfolgreiche gezielte Luftschläge gegen Verstecke und Schlupfwinkel Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in Ruwaisat al-Ḫarb, westlich von Marğ Šîlî, ʽAkû, Kabâni, Kibdîn und nahe Kansabâ im NO; in Aleppo Spezialoperationen gegen die teils von Terroristen betroffenen Stadtteile (ar-Râsidîn, Banî Zaid, ar-Râmûsa, Old Aleppo, al-Lairamûn, Ğamʽiyat az-Zahrâ ´, ašŠaʽâr, al-Firdaus, al-Kalâsa, aš-Šaiḫ Saʽîd) mit Zerstörung eines Tunnels im Stadtteil Ṣalâḥuddîn, im Umland bei al-Manṣûra und Ḫân al-ʽAsal Abschußanlagen bewehrte Fahrzeuge vernichtet, Ğabhatu_n-Nuṣra-Positionen in Kafar Ḥamra, al-ʽÂmariyya und Ḥuraitân auf der Straße in die Türkei sowie vom IS in aš-Šaiḫ Luṭfî und um die Luftwaffenakademie vernichtet; im Raum Idlib in Kafariyâ und al-Fûʽa durch NDF und Einwohner Angriff von Ğabhatu_n-Nuṣra, al-Ḥizb al-Islâmî at-Tur­kistânî (Turkistanische islamische Partei) und Ğund al-Aqṣâ unter heftigen Feindverlusten abgewehrt, in den 24 Stunden-Kämpfen unter SAAF-Deckung mehrere hundert Takfîr-Kämpfer niedergemacht auch in der Umgebung und bei Biniš, Maʽaratmaṣ­rîn, Taftanâz, Râm Ḥamdân, Dair az-Zaġab, aṣ-Ṣuwâġiyya sowie Ṭaʽûm, wo noch ein gepanzerter Konvoi mit fünf präparierten Autobomben zur geplanten Invasion nach Kafariyâ und al-Fûʽa zerstört wurden, Bewohner meldeten per Telefon, daß Überlebende ihre verletzten Mitkämpfer aufsammelten und in die Türkei fuhren, unter den zahleichen feindlichen Toten waren auch der Anführer von Ğabhatu_n-Nuṣra namens Abû al-Ḥassan at-Tûnisî wie der von Ḥarakat Anṣâr aš-Šâm al-Islâmî, bekannt als ʽAdl Abû al-ʽAbd al-Lâḏqânî; in der Provinz Ḥamâ akkurate erfolgreiche Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Nester in al-Baḥṣa und al-ʽAnkâwî im NW wie gegen den IS bei der al-Bârûdî Farm im S von Qaṣr Ibn Wardân; Operationen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Verstecke beim an-Nâziḥîn-Vertriebenen-Camp und al-Karak im Provinzhauptstadtteil Darʽâ al-Balad, deren Nachschubrouten unterbrochen bei al-Manšiyya unter heftigen Feindverlusten an Männern und Ausrüstung; desgleichen beim Einsatz gegen IS-Positionen in as-Sâqiyya im NO-Umland von as-Suwaidâ´; gezielte Luftschläge gegen IS-Ansammlungen und –Verstecke beim Dair az-Zaur Mili­tary Airport mit beträchtlichen beigebrachten Verlusten; dergleichen in der Provinz Ḥoms ebenfalls gegen den IS beim al-HailÖlfeld, ca. 40km im O von Tadmur, erfolgreiches Vorgehen der Bodentruppen in verschiedenen Abschnitten in Tadmur mit Eliminierung von deren Verstecken wie großen Mengen an IS-Munition und –Waffen sowie –Kämpfern, ebenso in Kafarnân und beim al-Kan-Berg nahe ar-Rastan, dazu Verhinderung des IS-Angriffs auf Abû al-ʽAlâyâ von as-Sulṭâ­niy­ya aus. Bemerkung: Da der IS die Oasenstadt Tadmur blockiert, um die verbliebenen Bewohner am Verlassen zu hindern, sind zuverlässige Nachrichten aus dem Ort kaum zu bekommen)

Im Interview mit dem syrischen Fernsehen vom 18.9.2015, erklärte Außenminister Walîd al-Muʽallim überzeugt: „Ankara ist auf keinen Fall der Feind des IS; im Gegenteil unterstützt es diese Terrorgruppe in Syrien militärisch, nachrichtendienstlich und auf andere Weise. “ Hinsichtlich der über Jahre dauernden Leistung der SAA im Counterterrorismus setzte er hinzu: „Wenn der Terrorismus in Syrien und im Irak ein globales Problem ist, ist es erforderlich, dass die internationale Gemeinschaft die syrischen Armee mit fortschrittlichen Waffen zur Terrorismusbekämpfung ausrüstet.“ Und fuhr fort: „Russland hat bisher keine Militäroperationen in Syrien gegen den IS und andere Terroristen in diesem Land durchgeführt. Aber die militärischen Beratungen sowie Ausbildungen für die syrische Armee zur Nutzung der vor Kurzem gelieferten neuen russischen Waffen, die zur Verfügung gestellt wurden, werden fortgesetzt. “ (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290153-syrischer-au%C3%9Fenminister-die-t%C3%BCrkei-unterst%C3%BCtzt-den-is)

Aus der SANA-Presseschau vom 19.9.2015:
Jeremy Bernard Corbyn, neuer Parteivorsitzender der Labour Party, betonte laut Express selbigen Tags, Großbritannien und die USA seien für die Entstehung der Terrororganisation IS (in der arabischen Abk. in unsere Schrift übertragen: „DAʽŠ“) aufgrund ihrer militärischen und politische Einmischung im Nahen Osten verantwortlich. So bermerkte er: „Die Organisation DAʽŠ ist nicht aus dem Nichts gekommen, sondern Geschöpf der Intervention des Westens in der Region“ (Rückübersetzung aus der Übersetzung der englischen Aussage ins Arabische). Auch die Luftangriffe gegen den IS in syrischen Gebieten würden „zu weiterem Chaos führen und die Situation noch schlimmer machen.“. Dasselbe gelte für Lieferung westlicher Waffen an einige Verbündete der USA. Diese Waffen würden in die Hände der Terroristen weitergegeben [vgl.u.]. (http://www.sana.sy/?p=270749 vom 19.9.15; s.a.: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290185-corbyn-westliche-politik-im-nahen-osten-f%C3%BChrte-zur-entstehung-von-is vom 20.9.2015)

Dmitry Peskow, Sprecher von Präsident Putin, teilte mit, sollte die syrische Regierung Truppen aus Rußland anfordern, werde das durch die Regierung in Moskau „discussed and considered”. – Am Do., 17.9.2015, hatte Außenminister Walîd al-Muʽallim im TV-Interview klargelegt, die SAA habe die letzten Jahre über ihre Befähigung im Counterterrorismus deutlich unter Beweis gestellt. Was jedoch noch fehle, seien qualitativ hochwertige Waffen und Munition, wie sie den Terrororganisationen zur Verfügung stehe. (http://sana.sy/en/?p=55127). –  Durch die russischen Waffenlieferungen (vgl.u.) könnte sich dieser Mißstand nun ändern. – Wie schon früher berichtet (vgl.u.) hatte die US-Regierung den von ihr so titulierten „moderaten Oppositionellen“ wie z.B. Ḥarakat Ḥazm oder Ḥarakat Nûr ad-Dîn az-Zankî hochtechnologisierte Waffen (z.B. TOW Anti-Tank Missiles) zukommen lassen, obwohl Kritiker warnten, diese könnten in die Hände von Terroristen fallen. Nachdem einerseits die genannten beiden Gruppen – wie bereits belegt (vgl.u.) und auch aus den Gefechtsberichten ersichtlich – sich dieselben Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung zu Schulden kommen lassen wie andere Terrorgruppen und mit solchen wie der Muslimbruderschaft verbündet sind, und andererseits inzwischen Ğabhatu_n-Nuṣra eine eigene Division zur Bedienung der TOW Anti-Tank Missiles aus US-Beständen unterhält, ist die vom Außenminister gemachte Feststellung auch angesichts der Sanktionen gegenüber Syrien kaum verwunderlich.

SANA-Presseschau vom vom 19.9.2015:
Die libanesische Zeitung al-Aḫbar enthüllt ein geheimes, von Wikileaks zugespieltes US-Dokument, in dem bestätigt wird, daß die USA bereits im Dezember 2006 geplant haben, „Syrien zu destabilisieren und daran zu arbeiten, die Herrschaft von Präsident Bashar al-Assad zu untergraben“. (http://www.sana.sy/?p=270815)

Am Abend des 18.9.2015 ließen Terroristen zwei selbst hergestellte Sprengsätze in der Stadt Ḥoms u.a. vor der al-Ahrâm-Klinik im Stadtteil Wâdî aḏ-Ḏahab detonieren, wodurch eine Person getötet, 12 weitere verletzt wurden und entsprechender Sachschaden entstand. – Auch in Damaskus wurden am Nachmittag sechs Bürger verwundet infolge eines terroristischen Mörsergranatenbeschusses. Getroffen wurden die Gebiete at-Tiğara, al-Quṣûr und al-Qaimariyya. Es entstand Sachschaden an Gebäuden und Autos. – Etwa zur gleichen Zeit feuerten Mitglieder von Ğaiš al-Islâm Mörsergranaten auf die damaszener Vorstadt Ḥarastâ ab, wobei zum Glück „nur“ Sachschaden entstand. Anwohner erklärten „Meldungen“ feindlicher Medien als Lüge, welche zur Anhebung der Kampfmoral der Terroristen behauptet hatten, in ihrer Stadt sei ein Militärbus vernichtet worden. (http://sana.sy/en/?p=55137, http://www.sana.sy/?p=270668 und http://www.sana.sy/?p=270632 vom 18.9.2015)

Detaillierte Einblicke in die counterterroristische SAA-Operationen vom 18.9.2015 bieten: http://sana.sy/en/?p=55115 und http://www.sana.sy/?p=270483 (u.a. bei Eliminierung von Ğaiš alIslâm -Nestern im al-ʽAğamî-Stadtteil von Ḥarastâ im Rîf Dimašq neben Kämpfern und anderem Equipment auch Mörsergranaten-Abschußanlagen betroffen, weitere Einsätze und den Farmen von Ḥarastâ, aṣ-Ṣamâdî, den Steinbrüchen am W-Stadtrand von Tûmâ wie bei den ʽÂliyya Farmen am N-Stadtrand von sowie in den Stadtteilen al-Makâsir und al-Ḥağâriyya von Dûmâ, dabei zwei lokale Kommandeure von Ğaiš al-Islâm namens ʽAbdulwahhâb Ṣa­dîq und Ğumʽa Askâf alias Abû al-Yamân unter den Getöteten; erfolgreiche präzise Luftschläge im Raum al-Lâḏa­qiyya gegen Ansammlungen von Ğabhatu_n-Nuṣra bei Salmâ, Ara, Kataf al-Ġanma, Talat al-Malûḥa, Talat ar-Rašwân, Ruwaisat aṭ-Ṭanbûr und Ğab al-Aḥmar; Vorgehen gegen IS-Stellungen und Schlupfwinkel in den betroffenen Stadtteilen Aleppos wie im Umland bei der Luftwaffenakademie, in as-Sufaira, Balâṭ, Turaidam, Tal Ray­mân/Rîmân nahe des an-Nairab Airports, im SW in Ḫân al-ʽAsal und Ḫân Ṭûmân; bei Vorstoß in Buṣrâ aš-Šâm in der Provinz Darʽâ hauptsächlich Ğabhatu_n-Nuṣra-Terroristen getötet und deren militärische Ausrüstung zerstört; in Höhe Buraiqa und al-Ḥamîdiyya die Hauptnachschubrouten von Ğabhatu_n-Nuṣra von Israel her in Qunaiṭra unterbrochen; IS-Ansammlungen und -Verstecke in intensiven Militärschlägen unter beträchtlichem Feindverlust bekämpft im Raum as-Suwaidâ´ in Tal Saʽd , Ḫirba Samar sowie einen IS-Panzer-Konvoi in Wâdî al-Qasṭal mit Erfolg; Ğabhatu_n-Nuṣra-Angriff mit Eindringversuch bei Tal al-Qaṭarî ins Talbîsa-Areal in der Provinz Ḥoms verhindert sowie IS-Verschanzungen in Tadmur wie am westlichen Stadtrand und in al-Qaryatain eliminiert; nahe Dair az-Zaur beim Flughafen IS-Trupps unter heftigen Feindverlusten abgewehrt; akkurate Luftschläge in der Provinz Idlib gegen Ğaiš al-Fataḥ u.a. mit Zerstörung von Artillerie und Abschußanlagen für Mörsergranaten in Tal Tûqân, Taftanâz und Biniš um die wiederholt feindlich attackierten Orte al-Fûʽa und Kafariyâ sowie um Abû aḍ-Ḍuhûr (Flughafen!), und gegen Ğabha­tu_n-Nuṣra im S in Muḥambal, Arîḥâ und al-Hubaîṭ, dazu ein Ğabhatu_n-Nuṣra-Šarîʽa-„Gerichtshof“ in einer Spezialoperation der Bodentruppen komplett zerstört in Taramlâ; ähnliche SAAF-Einsätze auch in der Nachbarprovinz Ḥamâ im NW gegen Ğaiš al-Fataḥ bei Tûta, al-Baḥṣa, az-Ziyâra und Kafar Zaitâ, deren Konvoi bei al-Furaika und az-Ziyâra sowie am Stadtrand von al-La­ṭâmina mit einem [neuen] Lenkmarschflugkörper aus 2km Entfernung).

Rußland leistet Flüchtlingshilfe i n Syrien: Wie bekannt (über 7 Millionen! vgl.u.), wird der überwiegende Hauptteil an Flüchtlingen und von den Terrorgruppen Vertriebenen im Land selbst versorgt. Dies hat die russische Regierung bereits mit der Erstellung eines voll ausgestatteten Aufnahmelagers auf dem Areal einer Pferderennbahn der Provinzhauptstadt Ḥamâ unterstützt. Auf dem 500 m2 großen Gelände befinden sich Zelte mit Liegen, Speiseräume, Feldküchen und Sanitäranlagen. (http://de.sputniknews.com/panorama/20150917/304377310.html). – Eine ähnliche Unterstützung hinsichtlich der Bewältigung der Massen an Asylsuchenden durch Rußland erhielt auch Serbien (http://de.sputniknews.com/panorama/20150918/304400630.html).

Angesichts Hundertausender, welche in Europa Asyl suchen, fällt doch immer wieder die [wirkliche?] Überraschung etlicher Politiker dieser Länder über diese Tatsache auf angesichts der militärischen Auseinandersetzungen, welche vor weinigen Jahren noch in den Ländern geführt wurden, aus denen viele der Asylsuchenden kommen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang z.B. an die Äußerungen des inzwischen gelynchten ehemaligen Staatsoberhaupts Libyens, Muʽammar al-Qaḏḏâfî (Gaddafi). Im Jahr 2008 beim Gipfeltreffen Arabischen Liga (AL, welche seit dem 26.3.2015 Syrien als noch dazu Gründungsmitglied durch die der Muslimbruderschaft verbundene SNC ersetzt hat) in Damaskus hatte al-Qaḏḏâfî die Frage gestellt: „Was ist der Grund für die Invasion und die Zerstörung des Iraks? Fragt mal unsere US-Freunde. Ist Bin Laden im Irak? Nein. Waren die Terroristen, die 2001 New York angegriffen haben Iraker? Nein. Vielleicht waren diejenigen Iraker, die das Pentagon angegriffen haben? Nein, das waren keine Iraker. … .Wir alle hatten verschiedene Ansichten mit Saddam Hussein. Wir waren uns auch untereinander nicht immer einig. Aber es wurde eine gesamte arabische Regierung durch Erhängen hingerichtet. Und wir stehen beiseite und sehen mit gekreuzten Armen zu. Jeder von euch kann der nächste sein! … . Die USA kämpften mit Hussein gegen Khomeini. Hussein war ihr Freund. Cheney war ein Freund von Saddam Hussein. Rumsfeld, war auch einst sein engster Freund. Und schließlich verrieten sie ihn und hängten ihn auf. … . An einem schönen Tag werden uns die USA auch aufhängen. Drei Jahre später wird Gaddafi selbst – nach 42 Regierungsjahren — von Aufständischen gefasst und auf brutale Weise umgebracht. Die Nato, die von März bis Oktober Ziele in Libyen bombardierte, hat den Rebellen beim Sturz des langjährigen Herrschers geholfen. Seitdem steckt Libyen in tiefer Krise. Weite Gebiete des nordafrikanischen Landes werden nicht von Behörden kontrolliert. Die Wirtschaft des einst wichtigen Ölstaates liegt am Boden.“ Drei Jahre später im März 2011 warnte er, nur ein einheitliches und stabiles Libyen könne die Flucht unzähliger Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa verhindern. Die Realität hat die Vorhersage eingeholt. (http://de.sputniknews.com/politik/20150917/304378044.html)

Im Counterterrorismus schlägt die russische Regierung im Unterschied zur US-Administration und anstelle der von dieser angeführten „fiktiven“ eine effektive, real funktionierende Anti-IS-Koalition vor. Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Duma machte am Do., 17.9.2015, deutlich: „Je mehr Bomben die USA auf den IS abwerfen, desto schneller rückt dieser Richtung Damaskus vor“ . Die Regierung in Moskau sei gewillt, bei der Bildung einer soclhen mitzuwirken, schrieb der Politiker bei Twitter. (http://de.sputniknews.com/politik/20150917/304379244.html)

Seit dem 17.9.2015 sind die neuen Luft- und Bodenwaffen aus Rußland im Einsatz durch die SAA. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/290040-reuters-syrien-beginnt-mit-einsatz-russischer-waffen)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 17.9.2015 geben detailliert Auskunft: http://sana.sy/en/?p=55037 und http://www.sana.sy/?p=269835 (u.a. Einsätze gegen Schlupfwinkel und Stellungen von IS und Ğabhatu_n-Nuṣra in und um Aleppo, bei der Luftwaffenakademie, dem an-Nairab Airport, in al-ʽÂmiriyya, Kafar Naʽâl und Kafar Ḥamra, wo sich unter den Getöteten der Ğaiš al-Fataḥ-Regimentskommandeur ʽAbdulḥanân al-Alâwî mit Spitznamen Ḫaṭâb aš-Šâmî befand; Luftschläge im Raum Idlib auch gegen hochgerüsteten Konvoi von Ğaiš al-Fataḥ auf der Straße al-Furaika – az-Ziyâra; erfolgreiches Vorgehen gegen Extremistenstellungen in al-Laṭâmina in der Ḥamâ-Provinz; IS-Trupps Verluste an Kämpfern und Equipment beigebracht in der Umgebung Tadmurs bei den Steinbrüchen, um Ğab al-Ğarâḥ und ʽUnq al Hawâ sowie durch die SAAF in Tadmur, ad-Duwaîzîn, Ṭafḥa, Umm Ṣuhairîğ at-Tâbîʽa und al-Qaryatain im Osten von Ḥoms; weitere Säuberungsaktionen in az-Zabadânî im Rîf Dimašq auch gegen noch vereinzelte Terroristenverstecke; dem IS direkt in seiner Hochburg  ar-Raqqa heftige Verluste an Männern und militärischer Ausrüstung durch gezielte Luftschläge beigebracht; in der Provinz Darʽâ Nachschublinien der Ğabhatu_n-Nuṣra von Jordanien her unterbrochen und deren Bewegungen bei Ğisr al-Ġâriyya bekämpft, deren Trupps beim Elektrizitätswerk und dem an-Nâ­ziḥîn Vertriebenen-Camp in Darʽâ al-Balad unter Feindverlusten vertrieben, unter den Getöteten auch Anführer von Ğabhatu Ṯuwâr suriyyatu namens Muḥammad as-Sabrûğî).

In zwei inhaltlich identischen Schreiben an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicherheitsratsvorsitzenden beschwerte sichdas Außenministerium über die kürzlich durch Großbritannien, Australien und Frankreich gemachte, der Aussage des Art.51 der UN-Charta gröblichst zuwiderlaufendeeigenmächtige Auslegung. Art.51 besage: „Nothing in the present Charter shall impair the inherent right of individual or collective self-defense if an armed attack occurs against a Member of the United Nations, until the Security Council has taken measures necessary to maintain international peace and security.” Doch die genannten Staaten benutzten dies für aggressive Militäreinsätze in Syrien, in dem sie diese als erforderlich für den dem Irak geleisteten Beistand bei dessen Selbstverteidigung ausgäben. Demgegenüber stellte das Außenministerium klar, daß jegliche bewaffnete Präsenz welchen Landes auch immer auf dem Territorium, den Hoheitsgewässern oder im Luftraum Syriens ohne die Erlaubnis der Regierung dieses Landes eine völkerrechtlich relevante Verletzung der eigenen Souveränität darstelle unter der Vorgabe, den Terrorisimus zu bekämpfen. Nochmals wird in den Schreiben wiederholt, daß eine effektive Bekämpfung des Terrorismus nur durch einen gemeinsamen internationalen, mit Syrien koordinierten und abgesprochenen Einsatz entsprechend dem Völkerrecht und den relevanten UN-Resolutionen möglich sei, zumal die syrische Armee – insbesondere im Vergleich zur relativen Erfolglosigkeit der sog. internationalen Koloalition unter US-Führung seit über vier Jahren im Counterterrorismus anerkennenswerte Leistungen vollbracht habe. Wollten die genannten Staaten tatsächlich etwas Wirkungsvolles zum Counterterrorismus beitragen, sollten sie die Sendung von Terroristen wie die logistische und mediale Unterstützung für die Extremisten im Land umgehend stoppen. (http://sana.sy/en/?p=55063 vom 17.9.2015)

Am 17.9.2015 traf eine UN-Medien-Delegation mit dem Großmuftî von Syrien, Dr. Aḥmad Badr ad-Dīn Ḥassūn (Ahmad Badr-Eddin Hassoun) in Damaskus zusammen. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter des sich kritisch auch mit den Medienaussagen über bzw. tatsächlichen Situation in Syrien auseinandersetzenden Mediums Veterans Today network. Die Delegation versicherte, sich von den Geschehnissen vor Ort selbst überzeugen und davon in den USA berichten zu wollen. Weiteres dazu im Artikel von http://sana.sy/en/?p=55090.

Kurznachrichten:
Die USA haben dem Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Bildung einer Anti-IS-Koalition mit Syrien eine Absage erteilt. (http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150917/304364470.html)
Rußlands Generalstab dementiert Pentagon-Behauptung: Kein Luftwaffenbasisaufbau in Syrien geplant. (http://sana.sy/en/?p=54948)

Während der Besprechung des Berichts zur Umsetzung der UN-Resolutionen Nr.2139, 2165 und 2191 hinsichtlich der humanitären Situation in Syrien im UN-Sicherheitsrat bemerkte der ständige syrische UN-Botschafter Dr. al-Ğaʽfarî, die Hauptgründe für das Erlahmen der wirtschaftlichen Produktion, für die Zerstörung der Infrastruktur und die Flucht so vieler Syrer seien die [illegalen, vgl.u.] unilateralen Sanktionen gegen wie das Wirken der Terroristen im Land: „The tragedy of the Syrians is a big one, but, unfortunately, the UN Security Council didn’t touch the real reasons behind the departure of different spectrum of the Syrian people from their country, mainly, terrorism and the unilateral economic sanctions which paralyzed the economic life, stopped job opportunities and increased unemployment.” Erst kürzlich hätten wieder die Terrorgruppen Ğaiš al-Fataḥ, finanziert von Qaṭar und der Türkei, in Nordsyrien [z.B. Aleppo] und Ğaiš al-Islâm im Vorortbereich von Damaskus massive Attentate verübt, wie die anderen Terrorgruppen im Land auch, zusammen mit Beschießungen der Zivilbevölkerung in Wohnvierteln und belebten Örtlichkeiten per Raketen- oder Mörsergranatensalven mit vielen Toten und Verletzten sowie verheerenden Zerstörungen. Diese kämen nahezu täglich vor, würden aber außerhalb des Landes kaum wahrgenommen. Es sei sehr bedauerlich [Diplomatensprache!], daß der UN-Generalsekretär in seinem Bericht derlei Gruppen unter dem neutralen Begriff „armed groups from other countries” aufführe, statt Klartext zu schreiben, was den Regeln der UN-Resolutionen zum Counterterrorismus zuwiderlaufe. Als Drittes komme der immense Zufluß an Terroristen aus ca. 100 Ländern hinzu, welche das Land ruinierten durch mutwillige Zerstörungen, Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung wie Morde und Kidnapping, und mittels illegaler Ausbeutung der Öl-und Gasvorkommen, deren Verkauf türkische Mediatoren ermöglichten. Hierzu bemerkte er auch im Hinblick auf die Flüchtlinge: „The Syrian government is a legitimate government whose national duty is to protect its citizens, apply constitution and combat terrorism, but it can’t do so alone, it needs your support and understanding of the volume of the terrorism danger in Syria and Iraq”. und fügte hinzu: „we don’t want our people to migrate and leave the country, we want them back, but you have to stop terrorism, stop its support, the economic embargo and stop the Saudi, Turkish, Qatari and Jordanian interference in Syria’s domestic affairs.” (http://sana.sy/en/?p=54964 vom 16.9. 2015)

Erneut beschwerte sich das Außenministerium in zwei identischen Schreiben an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicherheitsratsvorsitzenden anläßlich der jüngsten Attentate in Aleppo (vgl.u.) mit immenser Opferzahl darüber, daß derlei ausführende Terrorgruppen weiterhin vom Westen als „moderate Opposition“ tituliert würden. Abgesehen von jenen Anschlägen und Übergriffen würden in den betroffenen Gebieten Aleppos (vgl. Gefechtsberichte!) die Bewohner gezielt am Zugang zu Trinkwasser und Lebensmitteln gehindert. Es sei die Pflicht eines Staates, seine Bürger zu beschützen. Doch wie sei das zu leisten, wenn der Feind ständig von gewissen Seiten Nachschub an Männern und Equipment erhalte? Das Ministerium führte aus: „As it vows to continue to carry out its constitutional duties to protect its citizens, the Syrian government calls on the UN to condemn this new crime and to back its efforts to eliminate the scourge of terrorism which threatens the entire region and the world.“ Syrien fordere daher die sofortige Umsetzung der counterterroristischen UN-Resolutionen einschließlich des Stops der Terroristenunterstützung unter Abkehr der Benutzung doppelter Standards, um dem zu entgehen. Syrien rufe weiterhin dazu auf, ein international koordiniertes Anti-Terrorismus-Projekt entsprechend dem Völkerrecht und der UN-Charta durchzusetzen unter Vermeidung derartiger Begriffe, welche in Auslegung und Interpretation z.B. durch Großbritannien, Frankreich, die USA, Belgien und Österreich eine Umgehung der genannten Normen ermögliche [z.B. via Umbenennung von Terroristen in moderate Oppositionelle]. (http://sana.sy/en/?p=54933)

Zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 16.9.2015 geben in Einzelheiten Auskunft: http://sana.sy/en/?p=54892 und http://www.sana.sy/?p=26927 (bei Eliminierung der Muğâhidîn im Raum Darʽâ, z.B. bei Ḫirba Ġazâla, Ğisr al-Ġâriyya und Darʽâ al-Balad hauptsächlich von Ğabha­tu_n-Nuṣra und Affiliierten und Unterbrechung von deren Nachschubrouten u.a. auch den Anführer Yâsir ʽAbdarraḥmân al-Ḫalaf von al- Ğaiš al-Ḥur getötet; im Rîf Rîf Dimašq bei az-Zabadânî Kontrolle ausgeweitet gegenüber Ğaiš al-Islâm auf den Tal Abû Zaid und andere Anhöhen, von welchen aus in Höhe von Ḥarastâ die Autobahn Damaskus-Ḥoms zu überwachen ist sowie über die Kanalisation flüchtende Terroristen aufgegriffen; bei Ost-al-Ġûṭa Ğaiš al-Islâm bekämpft, unter den Getöteten auch deren stellvertretender Be­fehlshabers wie die beiden (Wort)führer Maḥmûd al-Ağwa Abû ʽUbaida und ʽAbdarraḥmân aš-Šâmî mit Zerstörung von militärischem Equipment des Feindes einschließlich Bulldozer und Waffenlager westlich von Dûmâ; in der Umgebung Aleppos dergleichen beim Dorf al-Manṣûra inklusive einer RaketenAbschußanlage mit weiterem Vorgehen gegen Ğabha­tu_n-Nuṣra und den IS in den betroffenen Stadtteilen der Provinzhauptstadt sowie bei Ḫân al-ʽAsal, Ḫanâṣir, Balâṭ , Tal an-Nuʽâm, Tal Rîmân, Tal al-ʽÂmûdî, ʽAbṭîn und al-Wuaiḥî wie auch im Gebiet Idlib bei Safûhin, Kafar ʽUwaid, Maʽrâtâ Balyûn und Kanṣafra sowie gegen Ğaiš al-Fataḥ in Maʽrdabsa, Abû aḍ-Ḍuhûr und Sarâqib; erfolgreiche Einsätze in der Provinz Ḥamâ mit Zerstörung des militärischen Equipments einschließlich teils sehr effektiver Artillerie in al-Laṭâmina, Ḫirbat an-Nâqûs, Tal Wâsiṭ, Qulaib aṯ-Ṯaur, at-Tanamiyya, Tal at-Tûta, Kafarnân und per SAAF in Sukaik und Kafar Zaitâ u.a. gegen Ğaiš al-Fataḥ; zusammen mit NDF im O von Ḥoms im Umland Tadmurs wie in der Stadt IS-Stellungen und –Schlupfnester eliminiert, dazu in Ḫarîğa, Ḫaṭâb und um Umm Ğâmiʽa bei Ğab al-Ğarâḥ, wo ein Eindringversuch verhindert wurde, der Rest der überlebenden Terroristen floh, desgleichen in erfolgreicher Abwehr von Ğabha­tu_n-Nuṣra und Affiliierten bei den Militärposten um Talbîsa [aktiv im Gebiet: IS, Ğabha­tu_n-Nuṣra, Failaq Ḥums, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, Liwâ´ Ḥâlid bin Walîd, Katâ´ib al-Fârûq]; Terroristen-Nester im Hinterland von al-Lâḏa­qiyya ausgehoben um Qalʽa Bûğâq und Bait Šarûq im N, per Luftwaffe bekämpft in Barnâṣ, Salmâ, Ğab al-Aḥmar im NO und in Dair Ḥanâ im O, wobei auch eine feindliche Funk-Kommunikationsstation zerstört wurde).

Präsident Dr. al-Assad gab wieder ein Interview, dieses Mal den russischen Medien: Russia Today (RT), Rossiyskaya Gazeta, Channel 1, Russia 24, RIA Novosti und NTV channel. Darin gab er auf 16 – ihrerseits teils mehrfach unterteilte – aktuelle Fragen einschließlich der Flüchtlingskrise in Europa ausführlich Antwort. Das ganze Gespräch ist nachzuverfolgen in englischer Übersetzung bei: http://sana.sy/en/?p=54857, das Original bei: http://www.sana.sy/?p=269210 jeweils vom 16.9.2015, Auszüge daraus in deutscher Übersetzung bringt Sputnik-news http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304326739.html, http://de.sputniknews.com/politik/20150916/304340901.html,
http://de.sputniknews.com/politik/20150916/304336928.html,
http://de.sputniknews.com/politik/20150916/304335263.html)
Zum Flüchtlingsproblem in Europa bemerkt der Präsident als Teil der ersten Frage: die westliche Propaganda bringe in letzter Zeit und besonders die letzte Woche über einheitlich nur die Anklage, Syrer flüchteten vor der Regierung, das sie jedoch „Regime“ titulierten (bereits zuvor hatte Dr. al-Assad ausgeführt, daß sich die Regierung überprüfbarererweise aufgrund demokratischer Wahlen und auch aus den Reihen der Opposition zusammensetzte als Vertretung des syrischen Volkes gemäß der syrischen Verfassung). Dabei blicke man zwar mit weinendem Auge auf die Flüchtenden, andererseits jedoch halte man – bildlich gesprochen – mit dem feuernden Maschinengewehr auf diese zu, da die Unterstützung seitens westlicher Staaten für die in Syrien ihr Unwesen treibenden Terroristen ungebrochen fortbestehe. Genau vor jenen Terroristen bzw. deren Verbrechen und folgen dieser Verbrechen z.B. auch für die Infrastruktur[zerstörung] bilde den Grund für deren Flucht. Wenn Terroristen dafür sorgten, daß Bürgern die Lebensgrundlagen entzogen würden, versuchten sie eben anderswo ihren Lebensunterhalt zu verdienen, darunter auch im europäischen Ausland. Wörtlich schloß er daraufhin: „So, as long as they follow this propaganda, they will have more refugees. So, it’s not about that Europe didn’t accept them or embrace them as refugees, it’s about not dealing with the cause. If you are worried about them, stop supporting terrorists. That’s what we think regarding the crisis. This is the core of the whole issue of refugees.“ Die Aufnahme von (weiteren) Flüchtlingen behebe also das Grundproblem nicht, das ein anderes sei. Nu der Stop der Terrorunterstützung auch über die Finanzierung seitens der Golfstaaten, Saudi-Arabiens oder der logitischen Hilfe durch die Türkei müsse beendet werden. Dann erledigte sich das Flüchtlingsproblem zumindest bzgl. der Nahostregion von selbst. (Der Artikel http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304326739.html gibt hierzu nur eine zusammenfassende Aussage).
Zu den Ursprüngen der seit 2011 bestehenden Krise in Syrien befragt, antwortete Dr. al-Assad, diese hänge letztlich mit der US-Invasion im Irak 2003 zusammen. Fehler mache jede Regierung, das geschehe jeden Tag im Vollzug der Routine , es komme jedoch darauf, was ausschlaggebend für eine Entwicklung gewesen sei. Entscheidend und der „Wendepunkt in den Ereignissen, die der Syrien-Krise vorausgingen,“ sei jedoch gewesen, was „mit dem Irak-Krieg im Jahr 2003 eintrat, als die USA das Land besetzt haben“. Syrien habe diese Aggression entschieden verurteilt, weil klar gewesen sei, daß sie eine Spaltung der Gesellschaft herbeiführen und die Widersprüche darin sich zuspitzen würden.  „Wir aber sind Nachbarn des Irak. Wir verstanden, dass der Irak nach diesem Krieg je nach Religionsansichten gespalten wird. Im Westen grenzen wir an ein anderes konfessionell geteiltes Land – den Libanon. Und wir sind genau dazwischen. Daher verstanden wir nur zu gut, dass sich das alles auf uns auswirken wird. Daher liegen die Ursprünge dieser Krise in jenem Krieg, der eine konfessionelle Spaltung im Irak herbeigeführt hat. Dies hat sich teilweise auf die Lage in Syrien ausgewirkt und machte das Schüren von zwischenkonfessionellen Widersprüchen in Syrien einfacher.“  Den zweiten, nicht weniger wichtigen Umbruchsfaktor stelle die Unterstützung, aus dem der Westen seit Anfang der 1980er Jahre für die Terrorosten in Afghanistan dar: „Damals wurden diese aber nicht Terroristen, sondern „Freiheitskämpfer“ genannt.“, erinnert der Präsident. Später 2006, sei dann unter der Schirmherrschaft der USA im Irak ISIS entstanden und die Regierung in Washington habe in keiner Weise gegen diese Gruppierung gekämpft. „All diese Faktoren insgesamt haben die Bedingungen für die Unruhen geschaffen,“ zusätzlich zur schon erwähnten Unterstützung o.e. Staaten. Zur Beteiligung der Türkei dabei bemerkt er: „.. was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass Erdogan zu den Muslimbrüdern gehört und glaubt, dass die Änderung der Situation in Syrien, Ägypten und dem Irak zur Schaffung eines neuen Sultanats beitragen würde, das aber nicht osmanisch sein, sondern den Muslimbrüdern gehören, von Erdogan befehligt und sich vom Atlantik bis zum Mittelmeer erstrecken würde. Ich unterstreiche ein weiteres Mal, dass es Fehler und Blamagen gibt, die aber nichts rechtfertigen. Denn warum gibt es dann keine Revolution in den Golfländern, insbesondere in Saudi Arabien, das keine Ahnung von Demokratie hat? Ich glaube, das klingt logisch“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150916/304340901.html).
Zur Doppelstandardpolitik europäischer Staaten hinsichtlich der Opfer des Terrorismus in Syrien führt Dr. al-Assad aus, es werde so hingestellt als besteh die Schuld der Europäer darin, nicht genügend Mittel für Migranten bereitgestellt bzw. keine organisierte Migration gewährleistet und so die Katastrophen im Mittelmeer mitverschuldet zu haben, und erklärt : Wir trauern um all die unschuldigen Opfer, aber ist denn das Leben eines Ertrunkenen mehr wert, als das Leben einer Person, die in Syrien ums Leben gekommen ist? Warum sollte es mehr wert sein, als das Leben eines Unschuldigen, der von Terroristen geköpft wurde? Wie kann man um den Tod eines Kindes auf See trauern und nicht die Tausende Kinder, Greise, Frauen und Männer beachten, die den Terroristen in Syrien in die Hände geraten sind? Diese anstößigen doppelten Standards der Europäer sind inakzeptabel und für alle sichtbar“ und er fährt fort: „Es ist kaum logisch zu erklären, wie man mit einem Teil der Opfer mitfühlen kann, ohne sich für die anderen zu interessieren. Einen prinzipiellen Unterschied gibt es zwischen ihnen nicht. Europa trägt die Verantwortung mit, denn es unterstützt und bemäntelt nach wie vor den Terrorismus“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150916/304336928.html)
Außerdem konstatiert der Präsident eine sowohl gegen ihn wie den russischen Amtskollegen Putin gerichtete Propagandakampagne durch westliche Medien seit der Ukrainekrise. So sei Putin vom befreundeten Staatsmann zum „Feind, Zar, Diktator“ mutiert, was suggeriert, er sei auf undemokratischem Weg an die Macht gekommen. Rußland gelte nicht mehr als Demokratie trotz der ihr eigenen vorhandenen Institutionen. Grundsätzlich nähmen westliche Staaten „weder Partner noch souveräne Staaten wahr. Was diese störe, sei, daß gerade z.B. Rußland, Syrien und der Iran unabhängige souveräne Staaten. Seien. Man wolle daher „einen Menschen absetzen und einen anderen auf seinen Posten stellen, der im Interesse des Westens und nicht im Interesse seiner Heimat vorgehen wird“. Letzeres sei jedoch Pflicht eines Staatschefs. (http://de.sputniknews.com/politik/20150916/304335263.html und http://sana.sy/en/?p=54857).

Acht Bürger wurden in Ḥoms auf einem Platz im Stadtteil az-Zahrâ´ am Mi., 16.9.2015, Opfer einer Autobombe, von denen sich zwei sogar in kritischem Zustand befinden. Wegen der großen Mengen an verwendeten Explosivstoffen gabe es größere Schäden in der Umgebung der Detonation. (http://sana.sy/en/?p=54894)

Eine detaillierte Übersicht der counterterroristischen SAA-Operationen vom 15.9.2015 bieten: http://sana.sy/en/?p=54749 und http://www.sana.sy/?p=268623.

Kurzmeldungen zusammengefaßt:
Putin verspricht Syrien weitere Waffenhilfe (http://sana.sy/en/?p=54788, s.a. http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304312625.html
Putin: Sieg über IS nur mit syrischer Armee (http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304311018.html)
Putin zu Anti-IS-Kampf: Geopolitische Ambitionen gehören beiseitegelegt (http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304318396.html)
Rußland unterstützt laut Präsident Putin die legitime Regierung Syriens. Hätte es das nicht getan, wäre es in Syrien jetzt noch schlimmer als in Libyen. (http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304312779.html)
Kreml: Keine Geheimpläne für Assads Rücktritt
(http://de.sputniknews.com/politik/20150916/304341011.html)
Kontrastierend dazu:
Pentagon gegen Hilfe Moskaus für syrische Führung bei IS-Bekämpfung (http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304308486.html)
US-Außenamt: IS-Bekämpfung unvereinbar mit Hilfe für Assad (http://de.sputniknews.com/politik/20150915/304307421.html)
Zudem:
Botschafter Riad Haddad in Rußland am Mo., 14.9.2015, im Interview des TV-Senders Rossija 24: Syrien zu dritter Genfer Konferenz über die friedliche Beilegung der Krise bereit
(http://de.sputniknews.com/politik/20150914/304305189.html)
Syrischer Botschafter: Berichte über russische Soldaten in Syrien eine Lüge. „Solche Lügen werden von westlichen Ländern, von den USA verbreitet“, sagte der Diplomat am Montag im Interview des TV-Senders Rossija 24. (http://de.sputniknews.com/militar/20150914/304305070.html, s.a. http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289918-der-syrische-botschafter-in-moskau-weist-die-pr%C3%A4senz-russischer-kr%C3%A4fte-in-syrien-zur%C3%BCck)
Und:
Mit Assad reden – Wie Flüchtlinge Vernunft erzwingen: Für die BILD-Zeitung ist der syrische Präsident Assad immer noch der „Schlächter„. Ob man dort fairerweise demnächst den US-Präsidenten „Drohnen-Mörder“ nennen wird oder die Kanzlerin „Waffen-Export-Königin„, ist unsicher. Sogar das Zentralorgan deutscher Kriegsbegeisterung, die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG schreibt vom „Reden mit Assad“. (http://de.sputniknews.com/meinungen/20150914/304292090.html)

Während Frankreich zu den Unterstützern der sogenannten „moderaten Opposition“ zählt, welche nach umfangreichem Belegmaterial (vgl.u.) sich in ihrem Tun in Syrien nicht von herkömmlichen Terroristen unterscheiden, plädiert der französische Präsident für weitere nicht mit der Regierung von Syrien abgestimmte Luftangriffe in jenem Land zum Kampf gegen Terroristen (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289908-franz%C3%B6sischer-pr%C3%A4sident-h%C3%A4lt-luftangriffe-auf-is-stellungen-in-syrien-f%C3%BCr-notwendig). Der Widersprüchlichkeit nicht genug, versagt die französische Regierung, die sich sonst – aber nur – wortreich für die syrsiche Zivilbevölkerung einsetzt, einem zu drei Kirchenkonzerten während des Festival s„Holy Days“ in Straßburg geladenen syrischen Chor die Einreise. Die Organisatoren verurteilten darauf die Doppelstandardpolitik der Regierung Hollande. (http://sana.sy/en/?p=54740 vom 15.9.2015)

Auch am Di., 15.9.2015, kam es – kontrastierend zu den Erfolgen des Militärs gegen die verschiedenen Muğâhidîn-Gruppen im Land – zu weiteren terroristischen Anschlägen:
In Aleppo wurden 20 Anwohner getötet und gut 100 Bürger verletzt, nachdem im Stadtteil ar-Rašidîn (vgl. Gefechtsberichte!) verschanzte Terroristen auf eine Neubausiedlung in Ḥamdâniyya wie zwei andere Stadtviertel (al-ʽAẓamiyya und Ṣalâḥuddîn) Raketensalven abgefeuert hatten. Für die anschläge kämen die besonders in diesem Gebiet aktiven Gruppen Ǧaiš al-Muğâhidîn, und Liwâ´ Šuhadâ´ Badr.
Auch in der Hauptstadt landeten von Ost-al-Ġûṭa (vgl. Gefechtsberichte) aus abgeschossenen Mörsergranaten in der Nähe der Klinik im Stadtteil al-ʽAbbâsiyîn und hinterließen zwei Verletzte, darunter ein Kleinkind, wie erheblichen Sachschaden. (http://sana.sy/en/?p=54755 und http://sana.sy/?p=268756)
Al-Ḥasaka war erneut Schauplatz eines per Autobombe unmittelbar vor dem Gebäude der Trinkwasserversorgung im Viertel Maʽîšiyya im NW der Provinzhauptstadt ausgeführten Anschlags, infolge dessen sieben Bürger getötet und 21 verletzt wurden. Massiver Schaden entstand wieder an Gebäuden und Infrastruktur. (http://sana.sy/en/?p=54751 und http://www.sana.sy/?p=268709)

Während eines Treffens der International Atomic Energy Agency (IAEA) am Di., 15.9.15, in Wien erinnerte der ständige syrische Repräsentant, Botschafter Basâm as-Sabâġ (Bassam al-Sabbagh), daran, daß das nicht überwachte nukleare Potential Israels Bedenken bei vielen Mitgliedsstaaten der IAEA hervorrufe in Anbetracht dessen, welche Bedrohungdiese Atommacht für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten wie in der Welt an sich darstelle. Das gelte vor allem, wenn man das feindselige Verhalten der israelischen Regierung und ihre Tendenz zum Kriegführen und Okkupieren fremden Landes in Rechnung stelle. Zudem pflege die israelische Regierung alle auf sie bezüglichen Resolutionen internationaler Organisationen hinsichtlich zu ignorieren. Bauerlicherweise wendeten auch einige aktive Mitgliedsstaaten doppelte Standards [zweierlei Maß] hinsichtlich Israels an, wenn es um die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen gehe und hülfen Israel sogar dabei, sein atomares Potential weiter auszubauen. Demgegenüber sei Syrien unter den ersten Staaten gewesen, die dem „Treaty of Non-Proliferation of Nuclear Weapons“ (NTP, d.i. Atomwaffensperrvertrag, vom 1.7.1968 bzw. 5.3.1970 in Kraft) beigetreten seien. Die syrische Regierung fühle sich den hehren Prinzipien des Vertrags verpflichtet, Atomkraft nur für friedliche Zwecke zu nutzen, und sei der Ansicht, daß Dialog und Diplomatie die einzigen Möglichkeiten seien, Meinungsverschiedenheiten oder Konflikte zwischen Staaten beizulegen. In dieser Hinsicht begrüße man auch den jüngst erzielten Vertrag mit dem Iran. Demgegenüber zeige Israel keinerlei Neigung, diesem Vertrag beizutreten. Mithilfe Israel unterstützender Alliierter seien daher sogar etliche Schritte unternommen worden, den Plan, den Mittleren Osten atomwaffenfrei zu machen, zu konterkarieren (Beispiele im Artikel). Doch derlei Rückschläge dürften nicht davor zurückschrecken lassen, eine atomwaffenfreie Welt anzustreben. Daher rief er zur Änderung der Politik auf, die ständig darüber hinwegsehe, daß Israel über ein beachtliches Kernwaffenarsenal verfüge und dies nicht einer vollständigen Inspektion unterworfen werde. (http://sana.sy/en/?p=54796 vom 15.9.2015)

Über die aktuellen counterterroristische SAA-Operationen vom 14.9.2015 informieren ausführlich: http://sana.sy/en/?p=54634 und http://www.sana.sy/?p=267959(u.a. im Rîf Dimašq Vorgehen gegen Ǧaiš al-Islâm im Umkreis von Dûmâ City im Areal von Ost-al-Ġûṭa, in der Nachlese der am letzten Mi., 9.9.2015, befreiten Stadt az-Zabadânî Aufdeckung und Zerstörung eines 500m langen Versorgungs- und Fluchttunnels der Terroristen von Maâyâ-Stadt zur Maâyâ Ebene; bei der Vernichtung von Muğâhidîn-Schlupfwinkeln bei Rawa im Nordteil der Provinz al-Lâḏa­qiyya fand sich unter den gefechtstoten auch der Führer der Terrorgruppe Katîba ʽÂṣafa as-Sâḥl (Bataillon Küstensturm) namens Ṭâriq Šaʽbûq; Vereitelung eines IS-Eindringens ins sog. Tadmur-Dreieck mit einigen Militär-Checkpoints im Ostteil der Provinz Ḥoms, wobei die überlebenden der Feinde in die Wüste (al-Bâ­diyya) flohen; erfolgreicher Einsatz gegen Ğabha­tu_n-Nuṣra im Ğabal al-Kann, um Ğisr Kafarnân bei ar-Rastan und Bait Ḥağû bei Tal­bîsa; deren und anderer Takfir-Extremisten Verstecke und Positionen eliminiert in Darʽâ al-Balad wie Darʽâ al-Maḥaṭṭa; Eliminierung von Rückzugsnestern des IS um die Luftwaffenakademie 40km von Aleppo sowie bei Ğab aṣ-Ṣafâ nahe Kuwairis, Ausmerzung von Stellungen von Ğabha­tu_n-Nuṣra und al-Ğabha­tu al-Šâmiy­yatu um Bâškuwî (mitsamt eines Bulldozers im Equipment) wie Ğabûl, Quṣair al-Ward, ʽAin Sâbil und Rîmân im SO der Provinzhauptstadt sowie bei al-Manṣûra, Dâra ʽIzza, Stadt Kafar Ḥam­ra im W samt Zerstörung von deren Munitions- und Waffendepot etc., Muğâhidîn -Verschanzungen in den betroffenen Stadtteilen Aleppos beseitigt wie in und um Tal an-Nuʽâm, auf Tal aṣ-Ṣabîḥa, Tal al-Fâʽûrî und Tal Rîmân, bei den Ğuwâd-Farmen und Tarîm, al-Qarûṭiya und an-Nâṣiriyya; Beseitigung von IS-Ansammlungen in al-Mailabiyya, Saudâ, ʽAbad sowie auf der Verbindungsstraße zwischen al-Ḥasaka und ihrem verschanzten Sitz in aš-Šamâdî im Umkreis von al-Ḥasaka; gezielte Luftschläge gegen Terroristenschlupfwinkel in az-Ziyâra, Tal Wâsiṭ, al-Ḥamîdiyya, al-Qâhira, al-Duqmâq und al-Ḥawîğa im NW-Bereich von Ḥamâ wie in al-Laṭâmina, Sukaik und ʽAṭšân mit heftigen Feindverlusten an Kämpfern und militärischer Ausrüstung; dergleichen in der Nachbarprovinz Idlib bei Abû aḍ-Ḍuhûr, al-Buwaydar bei Sarâqib, Muḥambal, und Furaika bei Ğisr aš-Šuġûr im SW und in Maʽrat an-Nuʽmân im S, in Šalaḫ und Taftanâz dabei Mörsergranaten-Abschußanlagen und schwere Artillerie zerstört, die zum Dauer-Beschuß der Orte Kafariyyâ und al-Fûʽa (vgl.u.) benutzt worden war) .

Beim Durchkämmen der von den Terroristen, hauptsächlich von Ğabhatu_n-Nuṣra und Aḥrâr aš-Šam, befreiten Stadt az-Zabadânî auf verborgene Tunnel, hinterlassene Sprengfallen etc. fand eine Gruppe der libanesischen Hilfsstreitkräfte während einer Haus für Haus-Untersuchung u.a. ein großes Lager von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya voller Waffen und militärischem Equipment aus israelischer Produktion im Zentrum nahe der Raḥmân-Moschee. Schon am Tag nach der Befreiung der Stadt am 10.9.2015 hatten die Terroristen zwei Versuche unternommen, wieder in die Stadt einzudringen, u.a. durch einen abgewehrten Angriff auf einen nahen Militärposten. Dabei erhielten sie Schützenhilfe durch israelische Luftwaffe, welche die SAA-Stellungen wie die der libanesischen Hilfsstreitkräfte beschossen. Dennoch konnten sich die Verteidiger durchsetzen. (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940623001081 vom 14.9.2015 mit Rückgriff auf ein Interview gegenüber Sputnik-News).

Infolge eines terroristischen Anschlags mittels Mörsergranaten auf Wohngebiete von Damaskus wurden am Mo., 14.9.2015, acht Anwohner verletzt bei entsprechendem Sachschaden. (http://sana.sy/en/?p=54688)

Selben Tags kam es auch in al-Ḥasaka-Stadt zu zwei Terrorakten. Im Abstand von einer halben Stunde brachten Suizidattentäter je eine Autobombe in verschiedenen Stadtteilen zur Detonation. Die Zahl der Todesopfer stieg laufend infolge weiterer aus den Trümmern geborgener Leichen und Schwerverletzter, die ihren Verwundungen erlagen. Bislang liegt die Zahl der Toten bzgl. des Stadtteils Ḫašmân bei fünf Toten und 30 Verletzten, der Stand im Stadtteil al-Maḥaṭṭa liegt derzeit bei 21 Todesopfern und 70 teils schwer verletzten Personen, darunter hauptsächlich Frauen und Kinder. Die Zerstörungen an Privateigentum und Infrastrutktur sind jeweils erheblich. (http://sana.sy/en/?p=54649)

In zwei identischen an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicher¬heitsratsvorsitzenden gerichteten Schreiben rief das Außenministerium am Mo., 14.9.2015, dazu auf, die jüngsten gegen die Zivilbevölkerung zum Beginn des neuen Schuljahres gerichteten terroristischen Attentate in al- Ḥasaka zu verurteilen und den eigenen UN-Resolutionen gemäß den Terrorismus zu bekämpfen und hierzu mit der syrischen Regierung zu kooperieren und mit dieser koordiniert vorzugehen., die seit Jahren jegliche Anstrengungen hierzu unternehme, um Frieden und Sicherheit im Inland herzustellen, die der Menscheiht gemeinen Werte gegen den geübten Extremismus zu verteidigen, was auch den übrigen Staaten zugute komme. Wörtlich hieß es darin: „The bloody crime is a continuation of a series of systematized, terrorist crimes being carried out by armed terrorist organizations, like the Islamic state in Iraq and Syria (ISIS), Jabhat al-Nusra and Jaish al-Islam to intimidate civilians, prevent them from going to their work and school and paralyze their lives. ” Hinsichtlich der Unterstützerstaaten der in der Region aktiven Terrorruppen bemerkt das Ministerium: „These terrorist acts would have never been perpetrated unless a direct support from some countries, like Turkey, Saudi Arabia and Qatar” und endet mit dem erneuten Aufruf: „while the Syrian government reaffirms its willingness to combat terrorism, and its determination to assume its constitutional duty in defense of its people, it calls on UN Secretary General and Security Council to condemn this criminal act and assume their responsibilities in combating terrorism through implementing Security Council relevant resolutions, particularly resolutions No. 2170, 2178 and 2199. ” (http://sana.sy/en/?p=54692 vom 14.9.2015)

Bereits zum vierten Mal in Folge verweigert die saudische Monarchchie Pilgern aus Syrien die zu den fünf Säulen des Islâms zählende Wallfahrt nach Mekka (hağğ) durchzuführen, wie das Syrian High Committee of Hajj am So., 13.9.2015, in einem Statement bekannt machte. Die wahhâbitische Regierung Saudi-Arabiens sei damit verantwortlich, daß Syrer ihrer religiösen Pflichterfüllung nicht nachkommen könnten. (http://sana.sy/en/?p=54612)

Über Details der counterterroristischen SAA-Operationen vom 13.9.2015 informieren: http://sana.sy/en/?p=54491 und http://www.sana.sy/?p=267295 mit Richtigstellung von lancierten Falschmeldungen über angebliche Terroristenerfolge.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow bekräftigteam So., 13.9.2015, im Interview für das Erste Russische Fernsehen nochmals (vgl.u. zur SAA als erfolgreichste Kraft im Counterterrorismus) hinsichtlich der effektiven Bekämpfung der Terrororganisation IS im Gegensatz zum Einsatz der US-geführten Koalition „Wenn das Ziel der Koalition darin besteht, eine Konsolidierung des Territoriums des Iraks und Syriens als Kern des vom Islamischen Staat geplanten Kalifats zu verhindern, muss man in erster Linie denen helfen, die gegen die Banditen ankämpfen – der irakischen Armee, den irakischen Kurden, der syrischen Armee und der kurdischen Volkswehr in Syrien„“ und fügte hinzu: „Es wäre viel effektiver als das, was wir heute beobachten, wenn die Koalitionskräfte nicht nur mit der irakischen Regierung im Kontakt stehen, sondern auch Kontakt zur Regierung Syriens aufnehmen würden.“ (http://sana.sy/en/?p=54568, vgl.a. http://de.sputniknews.com/militar/20150914/304288534.html)

Beim jüngsten Besuch des syrischen Geheimdienstschefs ʽAlî Mamluk in Kairo bekräftigte der ägyptische Präsident as-Sîsî gemäß ad-Diyâr am So., 13.9.2015, seine Unterstützung für die Regierung in Damaskus. Er sehe den IS-Terroristen seien als gemeinsamen Feind an. Seinen Geheimdienstschef habe beauftragt, dem Kollegen aus den USA mitzuteilen, die Sicherheit Ägyptens sei mir jener Syriens sowie dem Schicksal von Präsident Dr. al-Assad und dessen Regierung eng verbunden. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289814-al-sisi-werde-pr%C3%A4sident-assad-nicht-fallen-lassen)

In Erwiderung negativer Äußerungen aus dem US-Außenministerium wie dem Pentagon erklärte der russische Außenminister Lawrow während einer gemeinsamen – zusammen mit den Außenministern des Sudan und Süd-Sudan in Moskau abgehaltenen – Pressekonferenz hinsichtlich der Unterstützung seitens Rußlands für Syrien, die syrische Armee [SAA] sei die bei weitem effektivste Kraft im Kampf gegen den Terrorismus einschließlich des IS. (Bestätigend s. die Gefechtsberichte insbesondere auch der vergangenen Woche!). Daher sei es nur folgerichtig, im Counterterrorismus diese zu befördern. Rußland leiste das in Übereinstimmung mit russischen Gesetzen, dem Völkerrecht und den UN-Resolutionen im Hinblick auf die Sicherheit Syriens wie aller betroffenen Länder der Region durch Militärexperten, Lieferung militärischen Equipments basierend auf vor Jahren geschlossenen Verträgen wie die Schulung daran. Dies entspreche zudem der russischen Tradition der letzten Jahre und sei weder neu, noch geschehe das im Geheimen. Ein Ende der Auseinandersetzungen in Syrien und der Region mit ihren katatrophalen Auswirkungen geschehe am geeignetsten durch eine [wirklich] internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Counterterrorismus, welche die Kooperation mit den Regierungen betroffenen Länder, vor allem Syriens, selbstverständlich miteinschließen müsse. Diesbezüglich weiterhin eine ablehnende Doppestandardpolitik zu betreiben wie die US-Administration sei nur kontraproduktiv. (http://www.sana.sy/en/?p=54290 vom 10.9.2015; s.a. Lawrows Aufruf an die Internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit mit Syrien im Kampf gegen den IS vom 11.9.2015 in: http://www.sana.sy/en/?p=54356 sowie http://de.sputniknews.com/politik/20150911/304262667.html)

Ein neuerlicher (vgl.u.) terroristischer Anschlag mittels Mörsergranaten auf das Zentralgefängnis von Damaskus in ʽAdrâ (vgl. Gefechtsbericht vom 11.9.2015) im Bereich Ost-al-Ġûṭa hinterließ drei Tote und 15 Verletzte. Im betroffenen Gebiet sind besonders die Terrorgruppen Ğaiš al-Islâm, Liwâ` a-Islâm und Liwāʼ Fağr al-Umma aktiv. (http://sana.sy/en/?p=54453 und http://www.sana.sy/?p=267199)

Nach zweijähriger Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen seitens der ägyptischen Regierung unter dem Muslimbruder Mursî werden diese nun wiederaufgenommen. Zugleich wurde eine Kooperation im Sicherheitsbereich zur Bekämpfung der Terrorgruppe IS vereinbart. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289743-%C3%A4gypten-und-syrien-vereinbaren-wiederaufnahme-diplomatischer-beziehungen)

Zwei russische Frachtmaschinen mit humanitärer Hilfe sind auf dem Flughafen von al-Lâḏaqiyya gelandet. (http://sana.sy/en/?p=54417) – Zu den Überflugverboten, die die Ukraine, Bulgarien und zeitweise auch Griechenland diesbezüglich auf Druck der US-Regierung erließen, s. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289630-syrien-krise-die-usa-fordern-ihre-verb%C3%BCndeten-zum-handeln-gegen-russische-fl%C3%Bcge und http://de.sputniknews.com/politik/20150910/304248006.html.

Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfen in Syrien, Yaʽqûb al-Ḥilû (Yacoub El Hill), machte im Interview mit einem Reuters-Reporter deutlich, daß die derzeitige Flüchtlingskrise bis zum Ende des Jahres 2015 noch verschlimmert werde durch die Flucht einer weiteren Million an Syrern, wenn in jenem Land die Auseinandersetzungen nicht beendet würden und zwar auf politischem Wege. Hierzu forderte er die Internationale Gemeinschaft auf. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289732-uno-wenn-der-krieg-in-syrien-nicht-endet,-gibt-es-weitere-million-fl%C3%BCchtlinge)

Was sich gegen die gegenwärtige Flüchtlingskrise – wirksam und durch jedermann – tun läßt:

stop supporting terrorists, syrianfreepress

stop supporting terrorists, syrianfreepress

S.a. https://www.youtube.com/watch?v=pHFnvFbThDE

Die counterterroristischen SAA-Operationen waren in der letzten Woche trotz vermehrter Terroristen-Coups – u.a. unter Ausnutzung eines enormen Sandsturms – dennoch äußerst erfolgreich verlaufenen mit Vorrücken und Befreiung verschiedener wichtiger Gebiete bei Zerstörung von Equipment, das fortgesetzten Terroranschlägen gegen die Zivilbevölkerung diente. Unter den Getöteten befanden sich zudem fast jeden Tag hohe Führungskräfte der verschiedenen Terrorruppen. Im Einzelnen s. zu den Einsätzen – teils mit Richtigstellungen lancierter Falschmeldungen über angebliche Terroristenerfolge – vom 12.9.2015 bei http://www.sana.sy/en/?p=54394 und http://www.sana.sy/?p=266780, vom 11.9.2015: http://www.sana.sy/en/?p=54346 und http://www.sana.sy/?p=266504, vom 10.9.2015: http://www.sana.sy/en/?p=54275 und http://www.sana.sy/?p=266008, vom 9.9.2015: http://www.sana.sy/en/?p=54115 und http://www.sana.sy/?p=265400, vom 8.9.2015: http://www.sana.sy/en/?p=53992 und http://www.sana.sy/?p=264869, vom 7.9.2015: http://www.sana.sy/en/?p=53865 und http://www.sana.sy/?p=264140, vom 6.9.2015: http://www.sana.sy/en/?p=53776 und http://www.sana.sy/?p=263520, vom 5.9.2015 http://www.sana.sy/en/?p=53713 und http://www.sana.sy/?p=263187.

Zur aktuellen Flüchtlingskrise:
Wie auch die syrische Regierung seit über vier Jahren konzediert auch der russische Präsident Putin bzgl. der Situation in Syrien: „Die Menschen flüchten aus dem Land wegen des IS, der unter anderem in Syrien und im Irak große Territorien besetzt hat und dort einfach Gräueltaten verübt.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20150904/304147889.html). Diese Flüchtlingskrise sei letztlich auf eine verfehlte Außenpolitik westlicher Staaten, d.h. deren Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer souveräner Staaten (vgl. u. zur Terroristenunterstützung, US-Invasion im Irak etc.) gegenüber jenem Land und seiner Regierung zurückzuführen. Gerade vor dieser Rückwirkung habe Rußland [wie auch die syrische Regierung, vgl.u.] schon früher gewarnt, erklärte der Staatschef beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok. (http://de.sputniknews.com/politik/20150904/304146845.html)  – Zur ganz ähnlichen Stellungnahme des syrischen Informationsministers ʽUmrân az-Zuʽbî zur Thematik s. http://www.sana.sy/en/?p=54305.

Gemäß Mitteilung des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) sind seit Beginn der Syrienkrise 2011ca. 11 Millionen Syrer im In- wie Ausland auf der Flucht, wobei in Syrien selbst der große Hauptteil, nämlich 7,2 Millionen Binnenflüchtlinge untergebracht und versorgt werden, in der Türkei hielten sich – unter schlimmen Bedingungen (dazu Bericht vgl.u.) – etwa 2 Millionen auf, im Libanon – unter ähnlichen Bedingungen (gleicher Bericht vgl.u.) – 1,113.941 Millionen, in Jordanien 629.245 und im Irak 249.463 auf. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289291-unhcr-11-millionen-syrer-im-innland-und-ausland-wurden-obdachlos) – Syrien beherbergt seit dem sog. Sechs Tage-Krieg 1967 zudem noch Hunderttausende an vertriebenen palästinensischen Flüchtlingen (vgl. dazu: (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289330-abbas-bittet-die-staatengemeinschaft-um-hilfe-bei-der-r%C3%BCckkehr-der-in-syrien-lebenden-pal%C3%A4stinensischen-fl%C3%BCchtlinge)

Interessant hierbei ist die Haltung der Regierung eines der Länder, welche nach wie vor Terroristen im Land auf vielfältige Weise unterstützen (Belege s.u.) und somit die Krise mit all ihren Folgen weiterhin verlängern helfen: Saudi-Arabien hat erklärt, keine Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, obwohl die meisten bekanntermaßen Muslime sind. Dafür wolle man lieber in Deutschland, dem Zielort Nr.1 der Asylsuchenden, 200 Moscheen bauen. (http://de.sputniknews.com/politik/20150911/304261240.html)

Zur Problematik hat auch der Direktor des Moskauer Nahost-Instituts, Jewgeni Satanowski, einen pointierten Kommentar abgegeben und im Interview für Sputnik Serbien den Kurs manch westlicher Staaten gegenüber Syrien mit dem eines Auftragskillers verglichen: „Wenn man als Killer einen Mordauftrag angenommen hat, sollte man ihn erfüllen.“ erklärtete der Orientalistik-Experte. „Saudi-Arabien, Katar und die Türkei gaben den Auftrag zur Vernichtung Assads, zu seinem Sturz. Die US-Amerikaner und Europäer – die Briten und die Franzosen – versuchen, diesen Auftrag zu erfüllen. Ja, die russischen Abwehrsysteme, die an Assad geliefert werden, stören sie. Wie auch Zulieferteile für Fliegerkräfte und Panzerartillerie sie daran hindern, Assad zu besiegen und Damaskus zu erobern. Dass es danach mehrere Millionen Flüchtlinge geben wird, interessiert sie nicht. “ Zur russischen Außenpolitik gegenüber Syrien bemerkte er: „Gibt es einen verbindlichen Beschluss des UN-Sicherheitsrats für Syrien, der die Lieferungen an Baschar al-Assad verbietet, der sich gegen die Al-Qaida-Terroristen und den Islamischen Staat verteidigt? Nein.“, betonte er und fuhr fort: „Zudem werden weder China noch Russland, die Lehren aus der bitteren Libyen-Erfahrung und erst recht aus der Situation um Jugoslawien gezogen haben, Washington und Brüssel folgen.… Sonst werden die nächsten Länder, die unter Druck stehen werden, Russland und China sein. Man kann nicht mehr an Worte glauben, die sich in der Praxis als das Gegenteil erweisen!“… . „Falls Assad Raketenabwehrsysteme bekommt, wird es nicht gelingen, ihn zu bombardieren, wie dies mit Gaddafi gemacht wurde. Sie sind ernsthaft darüber beunruhigt, dass es nicht gelingt, einen weiteren Staat zu zerschlagen, einen weiteren arabischen Staatschef zu stürzen. … . Die humanitäre Katastrophe in Syrien, die sich in vielerlei Hinsicht als Ergebnis der Politik der Europäischen Union erwies, welche den Bürgerkrieg in Syrien unterstützt und dort als Sponsor des Bürgerkriegs für Saudi-Arabien und die Türkei vorgeht, kehrte sich gegen die EU, weil die Türken die Flüchtlinge von ihrem Territorium nach Europa wegtreiben.“ Seiner Ansicht nach existiert auch ein Zusammenhang zwischen dem griechischen Schuldenproblem und dessen Regelung und dergegenwärtigen Flüchtlingskrise: „Die gegenüber Berlin für die Schulden-Verhandlungen ‚dankbaren‘ Griechen lassen Hunderttausend Flüchtlinge ohne Registrierung ihr Territorium in die Balkan-Länder und weiter nach Westeuropa passieren. Darunter leiden Serbien, Ungarn und teilweise Österreich. Damit rächte sich Griechenland elegant an Deutschland für die Demütigung.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20150911/304262130.html)

Wer kennte nicht dieses Bild?!

Angespülter toter Flüchtlingsjunge, voltairenet

Angespülter toter Flüchtlingsjunge, voltairenet

Falls auch Sie sich dazu einige kritische Fragen gestellt haben sollten, ist folgender Artikel des Politologen Thierry Meyssan mit dem Titel „Die gefälschte ,Flüchtlingskrise‘“ für Sie sicher interessant. (http://www.voltairenet.org/article188622.html zum „Bild der Schande“ von Aylan)

Seit dem Abend des 12.9.2015 riegeln nach Information von Einwohnern der Provinzhauptstadt IS-Muğâhidîn auf der Südseite von al-Ḥasaka die Zugänge ab. Für gewöhnlich geschehe das, um Schmuggel von Material, Waffen und Gestohlenem zu vertuschen oder zur Durchführung eines mögli¬chen Angriff auf einige Gebieten und nahe liegende Stadtteile. Eine öffentliche Quelle versicherte, daß in der Stadt Ruhe und Ordnung herrsche, Militär und NDF jedoch in Alarmbereitschaft seien. (http://www.sana.sy/?p=266780 und http://sana.sy/en/?p=54450)

Unter Berufung auf AFP berichtet Tasnim News über eine Verlautbarung des australischen Verteidigungsministeriums, wonach die australische Luftwaffe in der Nacht von Freitag auf Samstag ihre erste Operation in Syrien ohne Zwischenfälle durchführte. Hierzu kamen keine Waffen zum Einsatz, sondern zwei Kampfflugzeuge vom Typ F/A-18 Hornet, ein Tankflugzeug sowie ein Radarflugzeug, um Daten über Aktivitäten der IS-Terroristen im Osten des Landes zu sammlen, wie Generalleutnant Stu Bellingham mitteilte. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289701-erste-australische-luftoperation-in-syrien) – Zuvor hatte die australische Regierung am Mi., 9.9.2015, erklärt, sich der US-geführten Koalition anzuschließen, jedoch unter dem Vorbehalt, daß man sich nicht an Angriffen auf die Regierung von Baschar al-Assad beteilige. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289533-australien-kommt-aufforderung-der-usa-zur-teilnahme-an-luftangriffen-in-syrien-nach)

Am Di., 8.9.2015, gab Pentagon-Sprecher Peter Cook beim Briefing bekannt, daß dem Ministerium der Aufenthaltsort der für den Einsatz in Syrien durch US-Spezialkräfte ausgebildeten und militärisch hierfür ausgerüsteten Kämpfer gegen die Regierung unbekannt sei. Das Pentagon „wäre besorgt“, wenn sich jemand aus dieser Gruppe Organisationen wie dem al-Qaida-Ableger Ğabhatu_n-Nuṣra angeschlossen hätte. (http://de.sputniknews.com/politik/20150909/304222429.html) – Zum US-Plan, weitere solcher „moderater“ Kämpfer auszubilden s.a. den Beitrag: „ Anti-IS-Offensive als Deckmantel: Westen will Assad entmachten“ von Nesawissimaja Gaseta bei http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150908/304202843.html.

Topaktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte – mit Nachtrag der zwischenzeitlichen Ereignisse – wieder ab Sa., dem 12.9.2015!

Terroranschläg vom Freitag, 4.9.2015:
Beschießung von Wohngebieten von Ğaramânâ mit Mörsergranaten kostet drei Bürgern das Leben, 13 werden verletzt bei ziemlichem Sachschaden. – In Damaskus werden durch eine Mörsergranatensalve beim belebten Bâb Tûmâ vier Passanten verletzt bei Schäden an privatem Gut. (http://www.sana.sy/en/?p=53668) – Beim Doppelanschlag in as-Suwaidâ´ mittels Suizidanschlägen per Autobomben [die gewöhnlich einem Invasionsversuch der Muğâhidîn vorausgehen] hinterließen schließlich 38 Tote und unzählige Dutend Menschen verletzt. „Schauplatz“ waren einmal der östliche Stadtrandbereich wie das National Hospital im Stadtzentrum, wo gerade die Verletzten eingeliefert wurden und die Angehörigen dazukamen. (http://www.sana.sy/en/?p=53678, http://www.sana.sy/en/?p=53840) – Die spirituelle Führerschaft der in der Stadt ansässigen islamischen Glaubensrichtung al-Muwaḥḥidîn verurteilte tags darauf die Anschläge aufs Strengste: „the gangs of terror and Takfiri thinking” zielten auf die Zerstörung von „our national fabric and igniting sedition.” Die Terroristen störe besonders die Bindung zwischen der Bevölkerung as-Suwaidâ´s und der Armee, doch die intriganten Anstifter hätten ihr Ziel nicht erreicht, hier Unruhe bei der Jugend und Uneinigkeit zu stiften („has foiled the attempts of the plotters and perpetrators to drag our youth into sedition“). – Der Polizeichef von as-Suwaidâ´ kritisierte lancierte „Meldungen“ feindlich eingestellter Medien als „tendentious and baseless” und Teil einer „falsification campaign“, welche behauptet hatten, Opfer des Anschlags seien sicherheitskräfte gewesen. (http://www.sana.sy/en/?p=53719) – Über den Hintergrund der Attentate, welche letztlich auf einen ursprünglich aus dem Umkreis von al-Muwaḥḥidîn stammenden, gefaßten Terroristen namens al-Wâfid Abû Ṭurâbâ  zurückgingen, der einen speziellen Mordauftrag [an Šaiḫ Waḥîd al-Balʽûs] seiner neuen Kampfbrüder von Ğabhatu-n-Nuṣra damit ausführen sollte, s. Ğabhatu-n-NuṣraTerrorist: Armed opposition ordered me to kill al-Balous bei: http://www.sana.sy/en/?p=53786 vom 7.9.2015).

Informationen über die Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 4.9.2015 bieten: http://www.sana.sy/en/?p=53645 und http://sana.sy/?p=262820).

Die Terrorgruppe IS hat – bestätigt durch den Generaldirektor für Altertümer und Museen in Syrien, Dr. ʽAbdul Karîm Ma´mûn – in Palmyra weitere Bauwerke, die auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen, durch Sprengstoffattacken vernichtet: es handelt sich um drei Türme mit hervorragend ausgestatteten und erhaltenen Grablegen aus den Jahren 44 bis 103 n.u.Z.: die von Kîtût, von Ğamlîk und von Ilah Bal. (http://www.sana.sy/en/?p=53649)

Grablege Ilah Bal, Palmyra, SANA

Grablege Ilah Bal, Palmyra, SANA

Aktuell zur Flüchtlingsproblematik im deutschsprachigen Raum und Europa gibt interessante Einblicke und Informationen zu den tausenden von Binnenflüchtlingen in Syrien teils im Gegensatz zu Auffanglagern in der Türkei und Jordanien: „What you have to know about rape and murder of Syrian refugees in so-called secure camps in Jordan and Turkey“ https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/09/04/syrian-refugees/

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) informierte am Do., 3.9.2015, daß Saudi-Arabien, Qaṭar, Kuwait, Bahrain und die VAE auch weiterhin nicht bereit sind, syrische Flüchtlinge aufzunehmen (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289205-amnesty-international-golfstaaten-nehmen-keine-fl%C3%BCchtlinge-auf)

Bestätigend zu bisherigen Meldungen dahingehend: „Wikileaks: Pakt zwischen Katar, der Türkei und Saudi Arabien zum Sturz der syrischen Regierung“ http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289220-assange-katar,-t%C3%BCrkei-und-saudi-arabien-unterzeichneten-einen-pakt-zum-sturz-der-syrischen-regierung

Ebenfalls zur Flüchtlingskrise in Syrien mit Auswirkung auf Europa:
„Die Menschen flüchten aus Syrien nicht wegen des Assad-Regimes, sondern wegen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), wie Russlands Präsident Wladimir Putin beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok sagte.“ http://de.sputniknews.com/politik/20150904/304147889.html und:
„Die Flüchtlingskrise in Europa ist zu erwarten gewesen, wie der russische Staatschef Wladimir Putin am Freitag erklärte. Russland habe davor gewarnt“ http://de.sputniknews.com/politik/20150904/304146845.html

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 3.9.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=53557 und http://www.sana.sy/?p=262128 – S.a.: „Israel transports injured terrorists using helicopters, in a further step of support“ http://www.sana.sy/en/?p=53624

Mit dem Präsidentenerlaß Nr. 229 wurde post mortem dem kürzlich von den IS-Schergen grausam ermordeten Archäologen Ḫâlid al-Asʽad in Anerkennung seiner zahlreichen Verdienste der Syrian Order of Merit of excellent degree zuerkannt. (http://www.sana.sy/en/?p=53551)

Ḫâlid al-Asʽad, SANA

Ḫâlid al-Asʽad, SANA

Am Do., 3.9.2015, beschossen Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra wieder einmal das Dorf Haḍar in der südlich gelegenen Qunaiṭra-Provinz. Dabei wurde das Haus einer Familie vollkommen zertrümmert, die Bewohner, drei Erwachsene und ein Kind wurden dabei unterschiedlich schwer verletzt, auch die Nachbarhäuser sind beträchtlich beschädigt. (http://www.sana.sy/en/?p=53544)

Über die Details der counterterroristischen SAA-Operationen vom 2.9.2015 informieren http://www.sana.sy/en/?p=53370 und http://www.sana.sy/?p=261490 (im Rîf Dimašq beim weiteren Vordringen die nicht getöteten oder geflohenen Muğâhidîn auf ein noch kleineres Areal im Raum Stadtmitte/Bahnhof von az-Zabadânî zusammengedrängt; gezielte Luftschläge in der Provinz Idlib auf Ansammlungen und Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğaiš alFataḥ im NO in Biniš, aṣ-Ṣuwâġiyya, Ṭaʽûm, Taftanâz, Maʽratmaṣrîn, südlich von al-Bâra, in Maʽrâtâ, Ḫân Šaiḫûn, Muḥambal und Arîḥâ im S, dazu in Tal Salmû, al-Ḫušair, al-Maṭala, al-Ḥamîdiyya, al-Buwaidar sowie in Ğisr aš-Šuġûr und Ištabraq, Tal Aʽwar, Furaika, Qarqûr und auf dem Flughafengelände Abû aḍ-Ḍuhûr, wo auch einer der gefährlichsten Ğabhatu_n-Nuṣra -Feldkommandeure ʽImâd ʽAbdulqâdir Šâkûš mit Spitznamen Abû ʽAbdû Arbî Ğî [G] getötet wurde; Ähnliches gilt für die Nachbarprovinz Ḥamâ ebenfalls im Einsatz gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğaiš alFataḥ in Qulaî­dîn, Duq­mân, az-Zaqûm, al-Laṭâmina, Tal Wâsiṭ, Manṣûra, az-Ziyâra, al-ʽAnkâwî, al-Baḥṣa und Qasṭûn; Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und den IS in der Zentralprovinz Ḥoms in al-Buṣairî nördlich von al-Qaryatain am Rand der syr. Wüste, beim Ğazal-Ölfeld sowie in Ğabâb Ḥamad im Umkreis von Tadmur teils mit erheblichen Verlusten an Kämpfern und militärischer Ausrüstung auch in Habra aš-Šarqiyya und al-Ġarbiyya sowie Mušairifa; erfolgreiche Einsätze auch im Umland von Aleppo gegen Verstecke und Ansammlungen von Ḥarakat Nûraddîn az-Zankî, Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Šuhadâ´ Badr und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya z.B. bei Bayânûn, Ḥuraitân, Bâškuwî, Kafar Dâʽil an der internationalen Straße von der Türkei her sowie gegen den IS bei der Luftwaffenakademie und dem an-Nairab Airport, wobei unter dem von den Flüchtenden zurückgelassenen Equipment auch ein Bulldozer war, Aushebung der Schlupflöcher in den von Terroristen heimgesuchten Stadtteilen der Provinzhauptstadt; Vereitelung eines Angriffs auf den SO-Bereich des aṯ-aʽla Airports, Terroristentrupps eliminiert samt militärischer Ausrüstung bei Šaġaf, Rağm ad-Daula und al-Qaṣr; im N von al-Lâ­ḏa­qiyya bei Operationen in Raum al-Ḥulwa, ar-Rawa und Duwairšân neben erolgreichen Gefechten gegen die Muğâhidîn Waffendepots, Raketenabschußanlagen, teils auf gepanzerten Fahrzeugen montiert, zerstört, unter den Getöteten auch die beiden Anführer Abû az-Zahrâ´, Tschetschene, und Abû ʽUṯmân, ein Serbe).

Wieder wurden am Mittwoch in Damaskus Wohngebiete und die Fakultät für Mechanical and Electrical Engineering durch Muğâhidîn mit Raketen beschossen, wodurch zwei Studenten ums Leben kamen und weitere 15 Verletzungen davon trugen und sich teils kritischem Zustand befinden. – In al-Lâḏaqiyya wurden am selben Tag durch eine weitere (vgl. 1.9.2015) vor einer Schule explodierende Autobombe zehn Bürger getötet und mindestens 25 verletzt. – Aktualisierung: Infolge des terroristischen Beschusses mit Mörsergranaten wurden am Nachmittag noch in den Stadtteilen Bâb Tûmâ und Qabûn von Damaskus jeweils fünf Bürger verletzt, entsprechender Sachschaden entstand ebenfalls. – In Ğaramânâ wurden derart vier Bewohner getötet, desweiteren 15 verletzt, der Sachschaden war entsprechend. Die Terroristen gehören zur Ğaiš al-Fataḥ, die sich in ʽAin Tarmâ in Ost-al-Ġûṭa verschanzt halten. Auch Ḥarastâ wurde wieder beschossen. Zum Glück kam es dort zu keinen Personenschäden.(http://www.sana.sy/en/?p=53378 vom 2.9.2015)

Während einer Rede in Moskau bezeichnete der russische Außenminister Lawrow die syrische Armee [SAA] als die effektivste Kraft bei der Bekämpfung des Terrorismus. Counterterrorismus inklusive gegen den IS sei ohne eine internationale Koalition, die Syrien miteinschließt, nicht wirkungsvoll. Es sei als Vorbedingung hierfür den Rücktritt von Präsident Dr. al-Assad zu fordern [seitens der USA, vgl.u.], sei schändlich und völlig unrealistisch, kritisierte er scharf. „President al-Assad who was elected by his people is still a completely legitimate president regardless of the Western statements” unterstrich er. Als es vor zwei Jahren um die Vernichtung der syrischen Chemiewaffen ging und den Beitritt Syriens zur Organisation für das Verbot von Chemiewaffen, habe man dagegen die Legalität der syrischen Regierung keineswegs in Frage gestell. Das zeige nur Unlogik und Widersprüchlichkeit in der Haltung gegenüber Syrien. Im Weiteren vgl. http://www.sana.sy/en/?p=53298 vom 1.9.2015.

In zwei identischen Schreiben an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicherheitsratsvorsitzenden machte das Außenministerium am 1.9.2015 die türkische Regierung für die durch beide Städte belagernden Terroristen an den Einwohnern von al-Fûʽa und Kafariyâ begangenen Verbrechen (vgl.u.) verantwortlich und verurteilte gleichzeitig das Schweigen des Sicherheitsrats hierzu. Nicht nur, daß durch die Belagerung keine Lebensmittel, Wasser, Medikamente oder Kraftstoffe mehr in die Orte kämen, würden die Bürger zudem seit Tagen andauernd durch Artillerie beschossen. Die Toten und Verletzten seien hauptsächlich Frauen, Kinder und alte Leute. Die bekanntlich die in Syrien aktiven Terroristen unterstützenden Staaten wie etwa Saudi-Arabien, Qaṭar und die Türkei täten dies unvermindert auch weiterhin. Ebenso bekanntlich ermordeten die Muğâhidîn z.B. von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya jeden, der nicht mit ihnen übereinstimme. Diese erhielten durch die türkische Führung logistische Hilfe und direkte Instruktionen, woraus eine methodische Bedrohung der syrischen Bürger resultiere. Anschließend erfolgte ein Aufruf an den Sicherheitsrat, unverzüglich die counterterroristischen UN-Resolutionen in Kooperation mit dem syrischen Staat umzusetzen, der bislang die Hauptlast der Terrorismusbekämpfung trage. Die Unterstützung der Muğâhidîn müsse augenblicklich gestoppt werden.  (http://www.sana.sy/en/?p=53333)

Über die Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 1.9.2015 informieren http://www.sana.sy/en/?p=53305 und http://www.sana.sy/?p=260934 (Beim weiteren Vordringen in az-Za­badânî im Rîf Dimašq zählten auch die drei Kommandanten von Ğaiš alFataḥ Râkân Diyâb, Mâlik ʽAwâd, Musʽab ʽAwâd zu den getöteten Muğâhidîn, in Madîrâ in Ost-al-Ġûṭa wurde zudem ein Waffen- und Munitionsdepot von Ğabhatu_n-Nuṣra zerstört und Verstecke von Ğaiš alIslâm bei den Farmen von Ḥa­mûriyya sowie Kämpfer von Ğaiš alFataḥ in ʽArbîn eliminiert; in der Provinz Idlib gezielte Luftschläge gegen Ğaiš alFataḥ in der Umgebung von al-Fûʽa mit Zerstörung feindlicher Artillerie, deren Schlupfwinkel in aṣ-Ṣuwâġiyya, Biniš, Kalalî, südlich Zardanâ, bzgl. Ğabhatu_n-Nuṣra und Failaq aš-Šâm in Salat az-Zuhûr, Šîrmaġâr, al-Mûzara, Maʽrat an-Nuʽmân, Ḫân Šaiḫûn, Qarqûr, Kanṣafra, al-ʽAnqiyya und Abû aḍ-Ḍuhûr, Eliminierung von dutzenden Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğaiš alFataḥ samt militärischer Ausrüstung auch in Maʽrâtâ, nördlich Kirsaʽa, Maʽrašûrîn, Maʽrat an-Nuʽmân, al-Mûzara, südlich Basâmis, Ḫân Šaiḫûn und Maḥambal, in Ḫân as-Subul in Arîḥâ hinterließ die Zerstörung eines heimlichen Treffpunkts von Terroristenkommandeuren mindestens 50 tote und gut 70 verwundete Kämpfer, in der Ġâb-Ebene wurde ʽAlâ´ al-Ḥussain, Anführer bei Ğabhatu_n-Nuṣra getötet; erfolgreiches Vorgehen gegen Ğaiš alFataḥ auch in Tal Zağram, al-ʽAnkâwî, az-Ziyâra und al-Manṣûra im Raum Ḥamâ und jenseits der Provinzgrenze im Gouvernement al-Lâ­ḏa­qiyya in Ğab al-Aḥmar mit Zerstörung von Artillerie, effektiven akzentuierten Luftschlägen auf Nachschubrouten von Ğabhatu_n-Nuṣra in Wâdî Baṣur im Kansabâ-Gebiet, wobei auch deren saudischer Amîr umkam; Eliminierung einer mit dem IS affiliierten Gruppe am Wüstenrand von as-Suwaidâ´ in al-Qaṣr; dem IS Niederlagen beigebracht in und um Aleppo unterstützt durch die SAAF z.B. bei der Luftwaffenakademie; intensive gezielte Luftwaffeneinsätze gegen IS-Stellungen und –Schlupfwinkel am Wüstenrand bei al-Qaryatain in der Provinz Ḥoms, bei Umm ar-Rîš, as-Sulṭâniyya, Rasm al-Arnab und at-Tuwainî nahe Ğab al-Ğarâḥ, Vereitelung eines Angriffs auf einen Militärposten bei den Steinbrüchen, im N konzentriertes Vorgehen gegen Failaq Ḥims, Katâ´ib al-Fârûq, Ğabhatu_n-Nuṣra in ar-Rastan sowie al-Ġanṭû, Dorf Kafarnân nahe Talbîsa )

Am Di., 1.9.2015, wurde erneut die Stadt Marʽ in der Provinz Aleppo – wie schon am 22.8.2015 – durch IS-Terroristen mit dutzenden giftgashaltiger Geschossen angegriffen, wie auch Aktivisten auf sozialen Netzwerkseiten beschrieben. Viele Bürger litten darauf an Luftnot und ähnlichen Beschwerden. Über der Stadt lag ein deutlich wahrnehmbarer merkwürdiger Geruch. Auch Senfgas soll per schwerer Artillerie verschossen worden sein. (http://www.sana.sy/en/?p=53341 vom 1.9.2015)

Während ein Muğâhidîn -Angriffsversuch auf die Küstenstadt al-Lâḏaqiyya sollte wohl eine detonierende Autobombe den Zugang erleichtern. Diese im Gewicht von ca. 400kg wurde jedoch rechtzeitig entdeckt und vom Bombenräumkommado entschärft. Es fanden sich im Auto noch ein Sprengstoffgürtel und weitere Sprengsätze. (http://www.sana.sy/en/?p=53351)

Die kritische türkische Zeitung Bugün hat Photomaterial veröffentlicht, welches neue Beweise dafür liefert, daß auch weiterhin Material aus der Türkei durch türkische Beamte über die Grenze nach Syrien geschafft wird, um dort den IS zu unterstützen. Dies geschehe mit Wissen einiger hoher Beamter – z.B. des Zolldirektor von Akçakale – und Verantwortlicher im Bereich Verhinderung des Schmuggels. An den Zollstellen wie in Qalʽat al-Ḥadûdî (arabische Benennung und Schreibung) in der türkischen Grenzprovinz Şanlıurfa sähen die Zollbeamten weg, wenn Rüstungsgüter, Baumaterial für Sprengsätze teils als Dünger deklariert oder versteckt unter Metallplatten nach Syrien geschmuggelt werde. (http://sana.sy/?p=261100 vom 1.9.2015)

Am Mo., 31.8.2015, beschossen Terroristen [von Ğaiš al-Fataḥ , vgl. Gefechtsbericht] mit Dutzenden von Mörsergranaten und Raketen die [eingekesselten] Städte Kafriyâ und al-Fûʽa, wobei sechs Bürger ihr Leben verloren, mindestens 20 verletzt wurden. Es entstand immenser Schaden an Gebäuden, sonstigem privaten und öffentlichem Gut wie an der Infrastruktur. – Auch in Damaskus im Stadtteil al-Muhâğirîn wurden bei Raketenangriffen acht Bewohner verletzt, auch der Sachschaden ist entsprechend groß. (http://www.sana.sy/en/?p=53152 und http://sana.sy/?p=260520)

Einen Überblick über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 31.8.2015 geben: <a<http://www.sana.sy/en/?p=53153 und http://www.sana.sy/?p=260286 (In az-Zabadânî im Rîf Dimašq weitere Gebietsbefreiungen realisiert bei Vordringen bis zum Stadtkern nach Zerstörung letzter Terroristennester, Verstecke mitsamt militärischem Equipment von Ğaiš alIslâm und Fağr al-Umma eliminiert in Ost-al-Ġûṭa, den Farmen von Zibdîn und Ḥarastâ , unter den Getöteten auch der Militärführer Kâsim Ḥalâwa von der Terrorgruppe Ittiḥâd al-Islâmî li-Ağnâd aš-Šâm fî-al-Ġûṭa aš-Šârqiyya mit Kampfnamen Abû Walîd; Desgleichen in der Provinz Darʽâ gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in al-Karak aš-Šarqî im NO, nördlich von ʽAtmân sowie in Darʽâ al-Balad im Bezirk al-Bağâbağa, wo auch ein Bulldozer zerstört wurde; in der Nachbarprovinz as-Suwaidâ´ Aktionen gegen die Nachschubrouten von Jordanien her bei Šaʽaf am Rand der al-Bâdiyya-Wüste, Verhinderung eines ISAngriffs im Umfeld von Tal Muʽâṯ und Šaqâ von Tal Saʽd aus im NW durch die NDF, was vom Feind nicht niedergemacht wurde, floh; Vorgehen gegen die Muğâhidîn-Ansammlungen und-Stellungen u.a. vom IS bei der Luftwaffenakademie um und den betroffenen Stadtteilen in Aleppo sowie beim Wissenschaftlichen Forschungszentrum, in Ḥandarât, Kafar Ḥam­râ und Bušqâtîn; gezielte Luftschläge gegen Schlupfwinkel von Ğaiš alFataḥ in Muḥambal, Kafar Nubul, Sarâqib, Taʽûm, at-Tarʽa und Auram al-Ğawz im Süden der Provinz Idlib sowie in Kafar ʽUwaid, Basâmis, Ḥumaimât und az-Ziyâdiyya im SW und in Ḫân Sinbil, Kanṣafira und Maʽra, jeweils unter heftigen Verlusten des Feindes, und auch in Taftanâz, Maʽratmaṣrîn und Râm Ḥam­dân, von welchen „Plattformen“ aus die Terroranschläge auf die beiden von den Muğâhidîn belagerten Orte al-Fûʽa und Kafriyâ erfolgen, auch die NDF gingen gegen Ğaiš alFataḥGruppen vor und vereitelten deren Eindringen nach al-Fûʽa unterstützt durch die SAAF; Niederlagen für den IS in der Provinz Ḥoms bei den Farmen von aṣ-Ṣulayba westlich von al-Qaryatain, in Raḥûm, Kîsîn bei ar-Rastan, Luftschläge gegen IS-Positionen im Umkreis von Tadmur bei Rağm al-Qaṣr, al-Bayârât und östlich des Ğazal-Ölfeldes ebenfalls unter hohen Feindverlusten an Ausrüstung und Kämpfern, dazu erfolgreiches Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra , Failaq Ḥims und Katâ´ib al-Fârûq im NW von Umm Šaršûḥ nahe Talbîsa wie gegen erstere in Taldû und bei Ğisr aṭ-Ṭîba nahe al-Ḥûla; im N von al-Lâ­ḏa­qiyya MuğâhidînAngriffe auf die Militär-Checkpoints in Ğabal al-Ġadr und die Raststätte al-Furuluq vereitelt, dabei feindliches Equipment zerstört, gut 25 Terroristen getötet, der Rest floh, akkurate Luftschläge gegen Terroristennester in Kansabâ, Salmâ, al-Mârûniyât und al-Qasâṭil sowie in ʽArâsîn, al-Fanîma, ʽAin al-Qanṭara, al-Karat, al-Fawqânî, Rabîʽa an der Provinzgrenze zu Idlib, wobei die Überlebenden, meist Tschetschenen von Ğabhatu_n-Nuṣra unter Zurücklassung ihrer Waffen, Munition etc. die Flucht ergriffen).

Satellitenbild-Vergleich, Baʽl-Tempel-Areal

Satellitenbild-Vergleich, Baʽl-Tempel-Areal

Zur Verurteilung des neuerlichen abscheulichen IS-Kulturverbrechens seitens der syrischen Regierung vgl. http://www.sana.sy/en/?p=53312 vom 1.9.2015. Gleichzeitig gab der Vorfall Anlaß für einen neuerlichen Aufruf zumtatsächlich internationalen gemeinsamen Vorgehen gegen den Terrorismus auf Basis der UN-Resolutionen und des geltenden Völkerrechts (loc. cit.). – Zur Verurteilung durch UN und UNESCO s. http://www.sana.sy/en/?p=53314. Der Vergleich der Satellitenaufnahmen (loc. cit.) zeigt das Ausmaß der Zerstörung.

Baʽl-Tempel-Bezirk, Palmyra, SANA, Archivaufnahme

Baʽl-Tempel-Bezirk, Palmyra, SANA, Archivaufnahme

Die Terrororgansisation IS hat Bilder ins Internet gestellt, die ihr Kulturverbrechen der Sprengung eines Teils des großen Baʽl-Tempels in Palmyra dokumentieren. Auch das Forschungs- und Ausbildungsinstitut der UNO in Genf bestätigte aufgrund vergleichbarer Satellitenbilder das Geschehen: auf den aktuellen Bildern fehlten das Hauptgebäude wie eine Säulenreihe in unmittelbarer Nachbarschaft Zutreffend verweist die Nachrichtenagentur IRIB auf die Tatsache, daß die Quelle SOHR Meldungen lanciert, die „sich unabhängig meist nicht bestätigen lassen“; zu den Hintergründen hierzu im Spezialartikel (s. Link!). (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/289048-uno-best%C3%A4tigt-die-zerst%C3%B6rung-des-baal-tempels). – Nach Meldungen von Einwohnern von Tadmur an die Verwaltungsstellen in Ḥoms haben am Nachmittag des So., 30.8.2015, IS-Terroristen mit einer Menge an Sprengstoff, den sie in den Ruinen unterbrachten, Teile des großen Baʽl-Tempels zum Einsturz gebracht. Dieser stammt aus dem Jahr 32 n.u.Z. und steht ebenfalls auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. (http://www.sana.sy/en/?p=53195 vom 31.8.2015.)

Erneut wurden Schüler aus dem Palästinenser-Flüchtlingsstadtteil, genannt Yarmûk Camp, in Süd-Damaskus durch den Belagerungsring der Terrroristen hindurch mithilfe von Regierungskräften zum Ablegen ihrer Abschlußprüfungen eskortiert, wie auch der GAPAR-Generaldirektor ʽAlî Muṣṭafâ bestätigte. (http://www.sana.sy/en/?p=53295 vom 1.9.2015). – Zu verübten Überfällen auf solche Prüflinge seitens der Terroristen mit nachfolgendem Kidnapping vgl.u.

In einem Interview vom letzten Montag gegenüber France News Agenyc gab die australische Außenministerin Julie Bishop ihrer Betroffenheit darüber Ausdruck, daß sich ein Landsmann mit dem angenommenen Namen Abû Yûsuf als Arzt für den IS in ar-Raqqa verdinge. „A recruitment video aired by ISIS showed a doctor who calls himself Abu Yusuf”, referierte sie und führte weiter aus: „The real name of this person is Tariq Kamala and he was a trainee doctor in the Australian city of Adelaide who fled the country. ” Es sei ein bestürzendes Phänomen geworden, daß sich ausgerechnet Ärzte vom IS anwerben ließen: „Individuals with medical professions joining terrorist organization has become a worrying phenomenon. ” (http://www.iraqinews.com/arab-world-news/australia-expresses-concern-doctor-appearing-isis-advertisement/)

Detaillierte Informationen zu den counterterroristische SAA-Operationen vom 30.8.2015 liefern: http://www.sana.sy/en/?p=53026 und http://sana.sy/?p=259680 (Im Rîf Dimašq in az-Zabadânî sind die Muğâhidîn inzwischen auf einen Raum nur einem km2 zusammengedrängt und dort blockiert worden, zwei Anführer von Katâ´ib Ḥamza bin ʽAbdalmuṭṭalib ergaben sich mit einigen Männern; gezielte Luftschläge gegen Ğaiš alFataḥ in al-Barâġîtî, Ḥumaimât, Ḫušair/Ḫašîr und Tal al-Lûz beim Abû aḍ-Ḍuhûr Airport im SW sowie in südlich Maʽra Ḥarma und Kafar Nubul in der Provinz Idlib, dazu gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in Ḥâṣ, at-Tamânaʽa, al-Fuṭaira, al-Kufair, ʽAin Lârûz, Anab, Ablîn, Balyûn, Maʽ­rat an-Nuʽ­mân (hier allein 40 Terroristen ge­tötet) im S mit deutlichen Verlusten der Feinde an Kämpfern und militärischer Ausrüstung, darunter Artillerie und Abschußanlagen für Mörsergranaten, die zuletzt auf die Orte Kafariyâ und al-Fuʽa gefeuert hatten, in aṣ-Ṣuwâġiyya zerstört; Vorgehen gegen Terroristennester mitsamt Equipment in al-Ḥawâš, al-Duqmâq, az-Zaqûm, az-Ziyâra, Furaika und aṣ-Ṣayyâd in der Ġab-Ebene in Ḥamâ; akkurat geführte Luftangriffe in der zentralen Provinz Ḥoms gegen IS-Konzentrationen in Tadmur, den Obstplantagen, Steinbrüchen und dem Ğazal-Ölfeld ca. 10km außerhalb, in al-Qaryatain am Rand der al-Bâdiyya-Wüste, Angriffe der Bodentruppen gegen IS-Positionen im Wâdî az-Zakâra und in al-Maqâlaʽ, ar-Rastan, Talbîsa und ʽAin Ḥussain, Vereitelung eines IS-Angriffs auf einen Militärposten nahe al-Ḥadaṯ unter Zerstörung von deren Waffen und Munition; Eindringversuch von IS-Affiliierten von Ḫirba Saʽd Richtung Tal Buṯaina (Anhöhe!) wie von as-Sâqiyya in die al-Ḥarfûš Farm verhindert in der Provinz as-Suwaidâ´, vernichtende Kämpfe gegen IS-Trupps in as-Sâqiyya; in Umm al-ʽAẓâm im Ḫân Arnaba-Areal in der Qunaiṭra-Provinz Treffpunkt von Führern von Ğabhatu_n-Nuṣra gesprengt, zudem deren Muğâhidîn in Ğabâtâ al-Ḫašab Niederlage beigebracht sowie die Nachschubrouten von Israel her und im NW von al-Ḥamîdiyya unterbrochen; auch im N von al-Lâ­ḏa­qiyya in Rabîʽa eine Gruppe von Ğabhatu_n-Nuṣra mit Türken und Tschetschenen unter Feinden ausgeschaltet).

Einzelheiten zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 30.8.2015 sind zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=52928 und http://www.sana.sy/?p=259117 (In az-Zabadânî im Rîf Dimašq zusammen mit der Ḥizbullâh weitere Gebiete – besonders im Ostteil im al-Ḥikma-Areal – befreit, Ingenieursmannschaften durchkämmen die Straßen und Gebäude nach den zahlreich hinterlassenen Sprengsätzen, um sie zu entschärfen, unter den Getöteten befanden sich auch die beiden Terroristenanführer ʽAbdalilâh Naziḥ al-Ḫûs und ʽÂdl Nayif Ḥalîma; Vorgehen gegen Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. im Gouvernement Darʽâ nahe der Grenze zur Nachbarprovinz as-Su­waidâ´ bei aš-Šaiḫ Hussain und Tulûl Ḫulaif (Anhöhen) unter Feindverlusten an Männern und Ausrüstung, wer nicht niedergemacht wurde, floh, Desgleichen gegen Terroristenverschanzungen in Buṣrâ aš-Šâm sowie einzelnen Orten Darʽâ al-Balad; bei einem Zusammenstoß der NDF mit Muğâhidîn in Ruḍaîmat alLiwâ´ und Lahṯa im Norden von as-Suwaidâ´ etliche getötet, verwundet und deren Waffen etc. zerstört, Verhinderung deren Eindringens ins Kûʽ Ḥadar-Gebiet von al-Lağât aus gen Wüste (al-Bâdiyya), unter den aufgefundenen konfiszierten Waffen fanden sich auch Raketen, Mörsergranaten und RPGs, der Rest der Feinde floh; die Luftwaffe bestrich in der Provinz Ḥoms erfolgreich die Nachschublinie [d.i. Hauptverbindungsstraße] des IS von Ḥoms bis Dair az-Zaur, wobei Konvois hochgerüsteter gepanzerter Wägen zerstört wurden, sowie IS-Ansammlungen und Schlupflöcher bei Umm Tuwaînî und al-Lağ al-Wasṭânî im Gebiet Ğab al-Ğarâḥ (ca.73km östlich von Ḥoms), die Armee nahm sich erfolgreich die IS-Stellungen in Tadmur, al-Qaryatain, im Wâdî al-Mâ­sik, Wâdî Abû Ḥawâdîd bei al-Maḫram vor unter heftigen Verlusten des Feindes an Kämpfern und Equipment, sowie gegenüber Ğabhatu_n-Nuṣra in ʽAin Ḥussain und in ar-Ras­tan, wo auch Tunnel zerstört wurde; im Gebiet Idlib Zerstörung der Nester von Ğaiš alFataḥ in Qarqûr und nördlich von Kanîsa Naḫla bei Ğisr aš-Šuġûr, in Arîḥâ via gezielter Luftschläge, sowie von Ğabhatu_n-Nuṣra at-Tarʽa und aš-Šuwaîḥa im Abû aḍ-Ḍuhûr-Areal; akkurate Luftangriffe auch auf Stellungen von Ğaiš alFataḥ im Umkreis von Zaizûn, bei al-ʽAnkâwî und az-Zaqûm in der al-Ġab-Ebene, in al-Manṣûra, Tal Wâsiṭ, al-Mušik at-Tana­miy­ya, az-Ziyâra und al-Ḥamîdiyya im NW der Provinz Ḥamâ, im Zentrum von Kafar Zaitâ im N zerstörte eine Armeeeinheit ein Waffen- und Munitionslager; in Aleppo Stadt Angriffe gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Verstecke in den bekannten Stadtteilen wie auch in Karm al-Ğabal und Tal aš-Šaiḫ Saʽîd, wobei auch ein Bulldozer (zur Häuserzerstörung und Tunnelaushebung) zerstört wurde, sowie gegen deren Positionen im SW-Umland in Binyâmîn und Ḫân Ṭûmân, um das Wissenschaftliche Forschungszentrum und in al-Manṣûra im W, wie im S und SO in al-Wuaiḥî und im W beim an-Nairab Airport, Unterbrechung der Nachschubroute von der Türkei her bei Ḥuraitân im N sowie um die Luftwaffenakademie im O; konzentrierte Luftschläge gegen die Terrororganisationen und ihre Schlupfwinkel im Norden von al-Lâḏaqiyya westlich von Kansabâ, Qalʽa Šalaf, Ğâmiʽa al-Mârûni­yât, nördlich von Ruwai­sat al-Qaṣab, Ruwaisat al-Qalʽa, Salmâ und im SO von Barnâṣ, bei Zusammenstößen mit Muğâhidîn in Rabîʽa im NO unter den Getöteten auch der Anführer Muhannad Bikdâš von der Liwâ´ al-ʽÂṣafa [Sturm-Brigade]; im NW der Provinz Qunaiṭra erledigte eine Armee-Einheit einen Trupp Terroristen und zerstörte deren Raketenwerfer auf Tal al-Ḥamîdiyya, also einer für Beschießungen von Dörfern besonders geeigneten Anhöhe).

Nach gezielten SAAF-Luftangriffen auf Positionen der Ğabhatu_n-NuṣraTerrororganisation in der südlichen Provinz Darʽâ fanden sich bei der späteren Inspizierung unter den getöteten Muğâhidîn 42 Militärkommandeure, darunter vier Ausländer: drei israelische und ein jordanischer Offizier. (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940607000669). – Dies bestätigte erneut syrische Abgaben seit Jahren, daß mindestens Ğabhatu_n-Nuṣra von Israel und Jordanien aus vielfache Unterstützung erhält (zu den anderen Beispielen und Belegen s.u.! Stichwort auch: MOC und „operation room“).

Bei Terrorattacken auf Wohnviertel von Damaskus mit Mörsergranaten starb am So., 30.8.2015, ein Baby, mindestens 20 weitere Personen wurden verletzt. Gefeuert wurde von dem berüchtigsten Ost-al-Ġûṭa aus. – Aktualisierung: auch infolge weiteren Beschusses am Nachmittag und auf Ḥarastâ stieg die Zahl der Todesopfer auf vier, die der Verletzten auf gut 40. (http://www.sana.sy/en/?p=53011 und http://sana.sy/?p=259663)

Während eine Delegation belgischer und niederländischer politischer Aktivisten Syrien besucht, darunter auch ein Militärhospital und eine Flüchtlingsunterkunft für den Terroristen vertriebene Landsleute inspiziert hat, und dabei wieder einmal feststellen mußte, daß die Wirklichkeit im Land sich ganz anders darstelle als in den sog. westlichen MSM verbreitet, bekräftigte das US-Außenministerium nach einer Besprechung des US-Sondergesandten Michael Ratney mit russischen Diplomaten – darunter Vizeaußenminister Michail Bogdanow – in Moskau in einer Sondererklärung, der Rücktritt des syrischen Präsidenten al-Assad sei ein wichtiger Bestandteil des Kampfes gegen die Terrormiliz IS/Islamischer Staat. Daher werde man auch weiterhin die bewaffnete Opposition im Land [i.e. Terroristen] unterstützen. (http://de.sputniknews.com/politik/20150828/304059140.html). Im Gegensatz dazu würdigte die erwähnte Delegation, darunter die niederländische Politikerin Sonja van den Ende wie der belgische Analyst Willy Van Damme – die Anstrengungen der syrischen Regierung zum Schutz ihrer Bürger vor den Terroristen, der auch klar am unterschiedlichen Zustand der Areale unter staatlicher und terroristischer Kontrolle abzulesen sei. In ersterem herrsche trotz der steten terroristischen Bedrohung und Übergriffe relative Sicherheit, Stabilität und Ordnung vor. Mit dem Besuch solle der Unterstützung für Syrien Ausdruck gegeben werden. Gleichzeitig rief man die westlichen Staaten dazu auf, umgehend die Unterstützung für die Terroristen im Land einzustellen, damit Syrien endlich seinen Weg weiter hin zu seinem vorherigen normalen Leben zurückfinden könne. (http://www.sana.sy/en/?p=52905). – Zur nachhaltigen Weigerungshaltung der US-Regierung, sich einer gemeinsamen internationalen counterterroristischen Aktion zusammen mit den betroffenen und bereits im Counterterrorismus engagierten Staaten Syrien und Irak auf Basis der UN-Resolutionen und internationalen Normen, wie bereits von Präsident Putin initiiert und vom Iran unterstützt, sowie die Unterstützung der US-seits so titulierten „bewaffneten Opposition“ im Land zu stoppen, s.u. den Kommentar von Stefan Haderer, den Beitrag zur „Alleinlast“ Syriens vom 27.8.2015 wie die Erwähnung im Gefechtsbericht vom 22.8.2013, aus dem hervorgeht, daß die UN-gelistete Terrororganisation Ğabhatu_n-Nuṣra über eine eigene Division zur Bedienung der von den USA an die „moderaten Oppositionellen“ gelieferten TOW- BGM-71 verfügt.

Ein Attentat via Autobombe in Ḥoms am Sa., 29.8.2015, forderte bislang vier Todesopfer, weitere 19  Menschen wurden teils sehr lebensgefährlich verletzt. Die Detonation erfolgte – wie üblich – an einem vielfrequentierten Ort vor einer Apotheke. (http://www.sana.sy/en/?p=52936 vom 29.8.2015)

Am Fr., 28.8.2015, entdeckte eine NDF-Gruppe im Stadtteil Ost-Ġuwairân in al-Ḥasaka einen Versorgungstunnel des IS. In diesem befand sich noch von den Muğâhidîn bei der Flucht aus dem zuvor von ihnen besetzt gehaltenen Stadviertel zurückgelassene Ausrüstung, darunter eine Anzahl Gasmasken, eine große Menge an Waffen und Munition sowie Sprengsätze von je 150kg Gewicht. In dem Zusammenhang ist interessant, daß wenige Tage zuvor bestätigende Berichte über Giftgasanschläge der Terroristen innerhalb Syriens – in Tal Barak und al-Ḥasaka – z.B. von der New York Times veröffentlicht worden waren. (http://www.sana.sy/en/?p=52898)

Sehr zu empfehlen ist der Gastkommentar: Die scheinbare Ohnmacht des Westens des Wiener Politologen Stefan Haderer vom 26.8.2015. Er spiegelt genau das wieder, was in diesem Blog an Meldungen und Anmerkungen zusammengetragen worden ist. Nachzulesen in: http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/770884_Die-scheinbare-Ohnmacht-des-Westens.html.

Auskunft über die counterterroristische SAA-Operationen vom Fr., 28.8.2015, geben detailliert die Seiten: http://www.sana.sy/en/?p=52878 und http://www.sana.sy/?p=258854 (Abwehr von Angriffsversuch der Ğabhatu_n-Nuṣra auf den Abû aḍ-Ḍuhûr Airport unter hohen Feindverlusten an Kämpfern und Material im Raum Idlib, Ğaiš alFataḥ erfolgreich bekämpft um Ḫašîr, al-Mağâṣ und al-Buwaîdar im Areal von Abû aḍ-Ḍuhûr, gezielte konzentrierte Luftschläge gegen Terroristenpositionen und Schlupflöcher überwiegend von Ğabhatu_n-Nuṣra in al-Ḥamîdiyya, Umm Ğarîn Tal Salmû im SO und am Ğabal az-Zawiyya, Ğisr aš-Šuġûr, al-Bašîriyya Maʽrâta im SW; Vereitelung von IS-Angriffen auf die Städte Bâškuwî und Ḥandarât sowie die Luftwaffenakademie im Umland von Aleppo; Vorgehen gegen Verstecke und Ansammlungen von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya und Ğaiš alFataḥ im Umland von Ḥamâ in Ḫirbat an-Nâqûs und Tal Wâsiṭ in der Ġab-Ebene sowie per SAAF bei al-Manṣûra, Qasṭûn, al-Mušaik, Qarqûr, Zaizûn al-Ğudaida, az-Ziyâra und Tal Zağ­ram im NW; in der Provinz Ḥoms IS-Konzentrationen und –Schlupflöcher eliminiert in al-Qaryatain und seinen Ausläufern am Wüstenrand, im sog. „Tad­mur-Dreieck“ mit dem Ğazal Ölfeld, eines IS-Konvois beim Wâdî az-Za­kâ­ra nahe Tadmur sowie bzgl. Ğabhatu_n-Nuṣra in ar-Rastan at-Taḥtânî, al-Ġanṭû und Kîsîn; Zerstörung der Nester und Rückzugsorte von Ğabhatu_n-Nuṣra im Stadtteil Darʽâ al-Balad von Darʽâ wie im Umland in Dâʽil (einem der Hauptsammelpunkte von über Jordanien her eingeschleusten Söldnern, dirigiert vom MOC/ʽAmmân) mit allein mehr als 100 getöteten Muğâhidîn infolge der Luftangriffe sowie in al-Balada und auf einer Anhöhe nördlich von Zamrîn, nördlich al-Karak al-Šarqî auch ein Bulldozer unter dem zerstörten feindlichen Equipment; Angriffe gegen Haufen von Ğabhatu_n-Nuṣra nördlich al-Ḥamî­diyya und deren Schlupfwinkel in Aufâniyya im W der Provinz Qunaiṭra; im Rîf Dimašq gerieten etliche Terroristen in einen Hinterhalt zwischen Zâkiyya und aṭ-Ṭîba und wurden samt militärischer Ausrüstung fast völlig aufgerieben).

Nachdem Terroristen wieder Mörsergranaten auf Wohngebiete von Damaskus abgeschossen hatten, blieben zwei Tote sowie drei Verletzte und erhebliche Schäden an den getroffenen Häusern etc. zurück. (http://www.sana.sy/en/?p=52896 vom 28.8.2015)

Die wichtigsten counterterroristischen SAA-Operationen vom 27.8.2015 fassen im Überblick zusammen: http://www.sana.sy/en/?p=52790 und http://www.sana.sy/?p=258423 (Eliminierung aller Muğâhidîn von Talat Ruwaisat Ğûra aṭ-Ṭanbûr, mit der Kontrolle über diese Anhöhe im Norden von al-Lâḏaqiyya ist ein strategisch bedeutsamer Ort und zudem Ausgangspunkt für die Befreiung von Ğab al-Aḥmar, dem Terroristenstützpunkt in der Ġab-Ebene/Provinz Ḥamâ gewonnen, von dem aus beständig Terrorangriffe auch Richtung Süd-Umland von Ğisr aš-Šuġûr in Idlib erfolgen, seit einer Woche läuft die Operation, Ğab al-Aḥmar von allen Versorgungslinien abzuschneiden; weitere erfolgreiche Einsätze gegen Terroristenschlupfwinkel bei Salmâ, al-Ḥamrât, Barza, ʽArâ­fît, Ṭaʽûma, Abû Rîša und Duwair al-Akrâd an der Verwaltungsgrenze zu Idlib; gezielte Luftangriffe in der Provinz Ḥamâ auf Verstecke und Stellungen von Ğaiš alFataḥ bei as-Sarmâniyya, Qasṭûn, Zaizûn al-Ğadîda, aṭ-Ṭanğara, al-Qâhira, bei Zaizûn, in der Ġab-Ebene wie auf die von Ğabhatu_n-Nuṣra in al-Manṣûra, al-ʽAnkâwî, Qulaîdîn und Tal Zağram; Zerstörung hochgerüsteter und gepanzerter Fahrzeuge des IS mit Waffen und Munition und Rückschlägen für deren Kämpfer im Gouvernement Ḥoms bei Kîsîn in ʽIzz ad-Dîn, al-Qunaiṭrât und al-Mašğar al-Ğanûbî sowie durch Luftschläge gegen IS-Positionen in Wâdî al-Mâsik, östlich der aš-Šumriyya-Berge im Umland Tad­murs sowie beim Ğazal-Ölfeld und den Obstplantagen 10km außerhalb der Oasenstadt; präzise Luftschläge im Raum Idlib gegen Ansammlungen und Fluchtorte von Ğaiš alFataḥ und Ğabha­tu_n-Nuṣra im Gebiet von al-Ḥamîdiyya, Ḫašîr, Umm Ğarîn, al-Mağâṣ, al-Tarʽa, Qarʽ al-Ġazal und Abû aḍ-Ḍuhûr, Furaika, im Umland von Ğisr aš-Šuġûr und in al-Kufair, dazu derartige Einsätze am Boden ebenfalls mit Feindverlusten an Männern und Equipment in Kanṣafra, Ğidrâ­yâ, Maḥambal und aṣ-Ṣaḥn im Arîḥâ-Areal, unter den Getöteten auch der lokale Ğabhatu_n-Nuṣra-Kommandant Muḥammad ʽAbdul-Munʽam Razûq; Ğabhatu_n-Nuṣra-Nest im Westen von Buṣrâ aš-Šâm in der Darʽâ-Provinz eliminiert; Zerstörung eines Tunnels in Aleppo im Sulaimân al-Ḥalabî –Stadtteil, wobei 46 Muğâhidîn starben, mit einer Menge an Waffen inklusive Artillerie und Munition, Spezialoperation im as-Sayyid ʽAlî-Areal in der Altstadt wie den anderen von Terroristen heimgesuchten Stadtteilen gegen alĞabhatu aš-Šâmiyya, Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islā­miyya, Unterbrechung der Nachschubrouten und Einsätze gegen Ğab­hatu_n-Nuṣra Tal Muṣaîbîn, Biyânûn, Ḥayân, Ḥuraîtân, Ritiyân, Ḫân al-ʽAsal, beim Ḥan­darât-Flüchtlingscamp und um Bâškuwî sowie Abwehr des IS um die Luftwaffenakademie; im Rîf Dimašq beim Vorgehen gegen Ğaiš alIslâm Zerstörung einer Werkstatt für Sprengsätze etc. und einer Abschußanlage für Raketen in Ost-alĠûṭa, bei Aushebung von Schlupfwinkeln nahe aš-Šîfûniyya und Tal Kurdî im Bereich Dûmâ auch Zerstörung eines Rake­tenwerfers mit Munition in Burğ Ṭabî, weitere Terroristeneliminierung samt Equipment inklusive Artillerie in Zamal­kâ und Ḥarastâ, unter den Getöteten auch der Anführer Ẓafir al-Biṭâr auf dem Weg zwischen Saqbâ und Ğisrîn).

Nachdem Syrien seit über vier Jahren die Alleinlast im Kampf gegen den Terrorismus im Land trägt, sich zunehmend erfolgreich dagegen zur Wehr setzt (vgl. tägliche Gefechtsberichte) und fast ebenso lange für einen gemeinsamen internationalen Counterterrorismus als einziger effektiver Möglichkeit wirbt, hat sich diesbezüglich – neben dem Iran und dem Irak als ständiges UN-Sicherheitsratsmitglied – seither nur die russische Regierung tatkräftig gezeigt. Am Mi., 26.8.2015, betonte Präsident Putin erneut auf einer Pressekonferenz in Kairo, wie wichtig die Gründung einer breiten Koalition u.a. gegen den IS unter Beteiligung der wichtigsten Akteure auf dem internationalen Schauplatz und der Länder der Region einschließlich Syriens [auf Basis der UN-Resolutionen und geltenden internationalen Normen] sei. Hierfür konnte er seinen ägyptischen Amtskollegen ʽAbdalfatḥ as-Sîsî (Abdel Fattah al-Sisi) gewinnen (http://de.sputniknews.com/politik/20150826/304015303.html). – Die USA dagegen behalten trotz allem weiterhin ihr alte Haltung bei, dem 2012 bei immenser Wahlbeteiligung und überwältigender Mehrheit wiedergewählten Oberhaupt des souveränen Staates Syrien die Legitimität abzusprechen. Außenamtssprecher John Kirby wiederholte demnach Journalisten gegenüber. „Wir sagen schon seit langem, dass das Assad-Regime seine Legitimität verloren hat, und unsere Position hat sich nicht geändert.“ Letzeres bedeutet, daß Präsident Dr. al-Assad von der Obama-Administration nicht als möglicher Partner im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angesehen werde. (http://de.sputniknews.com/politik/20150827/304024672.html)

In Ğaubar versteckte Terroristen beschossen am Do., 27.8.2015, morgens das Wohngebiet Sakaniyya in Damaskus mit Mörsergranaten und verwundeten damit sieben Bürger, während beträchtlicher Sachschaden entstand. (http://www.sana.sy/?p=258445 und http://www.sana.sy/en/?p=52796)

Detailinformationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 26.8.2015 bieten http://www.sana.sy/en/?p=52629 und http://www.sana.sy/?p=258011 (Im Norden von al-Lâḏaqiyya vernichteten gezielte Luftangriffe Ansammlungen und Schlupfwinkel von Ğabhatu_n-Nuṣra mitsamt ihrer militärischen Ausrüstung in den Gebieten von Ruwaisat al-Malûḥa (nördlich Tal Nabî Yûnis), Kataf al-Ḥarîq, Ğab al-Aḥmar, as-Samkûfa, al-Markašliyya mit mehr als 70 getöteten und rund 40 verletzten Muğâhidîn sowie in Duwair al-Akrâd, bei ʽAkû und Kabâna, dabei wurden auch der Anführer von Liwâ´ al-Ğihâd wa_t-Tauḥîd namens Mâhir Fahad mit einem Terroristenkollegen verwundet und umgehend zur Behandlung in eine türkische Klinik gebracht; auch in der Provinz Idlib eliminierten akkurate Luftschläge Dergleichen von Ğaiš alFataḥ in Tal Salmû, al-Buwaîṭâ, im Gebiet des Flughafens von sowie südlich der Stadt Abû aḍ-Ḍuhûr und in Aḥsam und nördlich Maʽtaram im SW sowie von Ğaiš alFataḥ und Ğabha­tu_n-Nuṣra in Qarqûr, az-Ziyâdiyya südlich Ğisr aš-Šuġûr und in Maʽr Šamârîn; Einsätze der Armee zusammen mit den NDF im Gebiet as-Suwaidâ´ gegen den in Âbâr ar-Rašîda verschanzten IS (38km östlich der Provinzhauptstadt mit guten Wasserbrunnen am Wüstenrand!) und um Tal al-Buṯaina; Säuberungsaktionen in Darʽâ im Stadtteil Darʽâ al-Balad, im Umland an der Verwaltungsgrenze der vorgenannten Provinz Spezialoperationen gegen Terroristenverschanzungen in Tal aš-Šaiḫ Ḥussain zwischen al-Karak, Umm Walad und Tulûl Ḫalîf   sowie im NO bei Ḫirbat Ġazâla; im Süden von Qu­naiṭra Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Verstecke und Positionen in Ḥamîdiyya, Bi´r ʽAğam und Ğabâtâ al-Ḫašab mit Zerstörung eines Bulldozers; in der Provinz Ḥoms ISAngriff von Rağm al-Qaṣr und Rağm al-ʽAlî gegen Umm Ğâmiʽa bei al-Muḫ­ram zurückgeschlagen wie auch gegen Maksar al-Ḥasân in Ğab al-Ğarâḥ von ʽUnq al-Hawâ aus, dazu Luftschläge gegen den IS beim Ğazal Ölfeld und nördlich al-Qaryatain, erfolgreich IS-Schlupflöcher und Ansammlungen um Tadmur, bei Ṭafḥa und al-Mušairifa al-Ğanûbiyya, um den Wâdî Abya Damm, das Wâdî az-Zakâra, in Umm Šaršûḥ und Ḥuwaš az-Zabâdî bekämpft, Abwehr des IS durch die um den Damm von ar-Rastan stationierten Soldaten sowie im Norden in Qurmuṣ im al-Ḥûla Areal, wo IS-Leute die Bewohner drangsalierten; im nördlichen Umland von Aleppo Vorgehen gegen al-Ğabhatu aš-Šâ­miy­yatu, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya und Ğab­hatu_n-Nuṣra bei beträchtlichen Feindverlusten in Tal Muṣaibîn, bei den al-Malâḥ Farmen, in al-Bâb sowie Ḫân al-ʽAsal; in Ḥamâ gezielte Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Konzentrationen in al-Mušaîk und Qasṭûn im Norden und mit Bodentruppenunterstützung auch gegen Ğaiš alFataḥ, Einsätze gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in al-Laṭâmina, al-ʽAnkâwî, Tal Wâsiṭ, al-Manṣûra, Tal Zağram, az-Ziyâra und al-Ḥâkûra, wobei auch der Anführer von Ṣuqûr al-Ġab [d.i.] namens Aḥmad Zaidân unter den Getöteten war. Die sog. „Falken der Ġab-Ebene“ sind eine besonders gefährliche Terrorgruppe, ausgestattet und bewaffnet seitens der türkischen Regierung. Ein anderes Mitglied der Führungsriege, Ğamîl Raʽdûn, kam durch eine Bombe in seinem Auto auf türkischem Territorium ums Leben, wie die Terrorgruppe auf ihrer Webseite in den sozialen Netzwerken bekannt gab).

Ein umfassendes Interview mit Präsident Dr. Bašâr al-Assad strahlte der libanesische Fernsehsender al-Manâr, am 25.8.2015 abends um 2130 Uhr Ortszeit aus. Es ist nachzulesen bei http://www.sana.sy/?p=257883 und http://www.sana.sy/en/?p=52585 je vom 26.8.2015.

Am Di., dem 25.8.2015 fiel einem Zollbeamten ein Chevrolet Pickup auf der Straße Ḥoms –Salamiyya nahe Mušairifa auf. Es stellte sich heraus, daß er u.a. 14 RPGs, 14 Treibladungen und eine Menge an Zündern und Munition versteckt geladen hatte. Der Fahrer wurde verhaftet. (http://www.sana.sy/en/?p=52532 und http://www.sana.sy/?p=257532)

Über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 25.8.2015 informieren: http://www.sana.sy/en/?p=52512 und http://www.sana.sy/?p=257532 (u.a. Angriffsversuch von Ğaiš alFataḥ in die Umgebung von al-Mušaik in der Provinz Ḥamâ verhindert und deren Trupps in al-Baḥṣa niedergerungen, Kontrolle über al-Manṣûra und Ḫirbat an-Nâqûs erlangt im Kampf gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, al-Ğabhatu aš-Šâ­miy­yatu und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya; erfolgreiche SAAF-Einsätze gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte wie Ğaiš alFataḥ in der Provinz Idlib in al-Kafîr und Ğisr aš-Šuġûr, at-Tarʽa, Qariʽa al-Ġazal, aš-Šuwaiḥa, Abû aḍḌuhûr sowie im Süden; Eliminierung von Positionen und Schlupfwinkeln von Ğabhatu_n-Nuṣra, al-Ğabhatu aš-Šâ­miy­yatu, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya und dem IS in den bekannten Stadtteilen von Aleppo wie im Umland bei al-Manṣûra, aš-Šaiḫ Luṭfî, östlich as-Sufaira, Vereitelung des Eindringens der Takfîr-Terroristen ins Areal von al-Ğamiyât westlich Bâškuwâ und Duwair az-Zaitûn, wobei die übrig gebliebenen Reste vertrieben wurden; Zusammenrottungen von Ğabhatu_n-Nuṣra in Rasm ar-Rawâḍî südlich Qunaiṭra in Masḥara zersprengt; in der Provinz Ḥoms etliche IS-Stellungen vernichtet, dazu Luftschläge gegen IS-Ansammlungen nahe dem Ğazal-Ölfeld; im Rîf Dimašq Verstecke und Rückzugsorte von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ğaiš alIslâm und Liwâ´ al-Islâm aufgespürt und samt Equipment zerstört und dabei gut 50 Terroristen getötet im Raum Ost-al-Ġû­ṭa und az-Zabadânî mit erfolgreichen Gefechten in Ḥara al-Ğûra bei Ḥa­mûriyya, Saqbâ, Karm ar-Raṣâṣ, Qaṣr-Kamâl, bei aṣ-Ṣâlat al-Malkiyya, Ğânab, aṣ-Ṣâlat ar-Riyâḍiyya, al-Ḥağâriyya, Burğ aṭ-Ṭâbâ sowie bei bei Ḥarastâ, in az-Zabadânî weitere Gebietsgewinne zusammen mit der Ḥizbullâh in der Auseinandersetzung mit Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâ­m erzielt, wobei eine Werkstatt für selbstgebaute Mörsergranaten entdeckt und zerstört, die Terroristen getötet bzw. verfolgt wurden).

Auch am Di., 25.8.2015, war das Polizeikrankenhaus in Ḥarastâ Ziel mehrerer Angriffe mit Mörsergranaten, welche drei Personen verwundeten und das Gebäude – weiter – beschädigten. In der Gegend sind die Terrorgruppen Ğaiš al-Islâm, Liwâ´al-Islâm und Fağr al-Umma aktiv. (http://www.sana.sy/?p=257857 und http://www.sana.sy/en/?p=52563)

Aktuelles über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 24.8.2015 ist zu erfahren bei:
http://www.sana.sy/en/?p=52408 und http://www.sana.sy/?p=257008 (u.a. weitere Teile von az-Zabadânî im Rîf Dimašq befreit, in den Stadtteilen Ṣamam und al-ʽAğamî von Ḥarastâ Munitionsdepot sowie Ğaiš alIslâmNester in Ost-al-Ġûṭa, Ḥarastâ und ʽArbîn und ʽAin Tarmâ in Ost-Ğaubar ausgehoben, Versorgungstunnel in ʽArbîn bis nach al-ʽAğamî in Ḥarastâ entdeckt und zerstört; im Umland von Idlib u.a. Nachschubrouten von Ğaiš alFataḥ gekappt wie einen Konvoi angegriffen und Nester und Positionen von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya und weiteren Terrorgruppen teils mit Luftunterstützung eliminiert in al-Kafîr, az-Ziyyâdiyya, ʽAin al-Ḥamrâ ,in Ğisr aš-Šuġûr, Maḥambal, Kanṣafra, Auram al-Ğauz, in Arîḥâ, Abû aḍ-Ḍuhûr, at-Tarʽa, al-Buwaidar, Kafar ʽUwaid, Maʽrat al-Nuʽmân, Kafarûma, al-Ḥâmidiyya, ad-Dabšiyya, nördlich Ḫašîr, Abû aḍ-Ḍuhûr, Umm Ğarîn, Qarqûr, Tal Aʽwar, Ğûzif, nördlich Fuṭaira, Safûhin, Anab, Ğadrâyâ, Šaġûrît Provinzgrenze zu Ḥamâ, in al-Ḥamîdiyya, al-Lağ, Tal Zağ­ram, Ḥumaimât, al-Hubait; Einsätze, teils luftgestützt gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, den IS, Ğaiš alFataḥ bei Hiṣrâyâ, um Zaizûn, in az-Zaqûm, Qasṭûn, nördlich Qalîdîn, az-Zakât, al-Laṭâmana und Kafar Zaitâ, Munitionsdepot auch in Qaṣr bin Wardân, 60 km östlich von Ḥamâ zerstört, dabei gut 40 Terroristen getötet, darunter einer der Ğaiš alFataḥAnführer namens Muṣṭafâ Hazâʽ as-Sayyid, in der al-Ġab-Ebene, sowie der Kommandant von Liwâ´ Šâm al-Umma, Ḥassan al-Barakât al-Ḥis, mit Kampfnamen Abû Ḥamîd; Schlupfwinkel von Ğabhatu_n-Nuṣra, alĞabhatu aš-Šâmiyatu und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya in den betroffenen Stadtbezirken von Aleppo eliminiert wie im Umland bei aš-Šaiḫ Luṭfî, al-ʽAmiriyya, as-Samîriyya, Burğ ar-Rumân in Tâdif und der Umgebung der Flughäfen Kišiš, an-Nairab und Kuwairis; in der Provinz verlustreiche Kämpfe für den IS, Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte bei aṣ-Ṣulaiba, in ar-Ra­stan, Raḥûm, Abû Ḥuwâdîd, az-Za’farâna, as-Sa’n al-As­waḍ, östlich des Ğazal-Ölfelds und bei Waîḥî mit Zerstörung von Abschußanlagen für Mörsergranaten Ḥûš az-Zabâdî und in Tal ad-Dabûr auf Ğabûrîn zu; gezielte Luftschläge gegen Positionen und Fortifikationen nördlich von al-Lâḏaqiyya in Wağib al-Aḥmar, Abû Rîša, as-Safaḥ al-Šamâlî bei Kataf al-Ġadir, al-Muġairiyya/Maġîriyya, Tartiyâḥ, in Kansabâ, ʽArâfît und ʽAkû; im Rîf as-Suwaidâ´ IS-Angriff Tal und Ḫirbat Ṣaʽda auf Tal Buṯaina abgewehrt).

Nahe der Grenze zum Libanon im Dorf Baʽiyûn, Landkreis Talkalaḫ, konnten Grenzschutzbeamte am Mo., 24.8.2015, eine Schiffsladung an militärischem Schmuggelgut beschlagnahmen. Dabei handelte es sich um eine Vielzahl schwerer Waffen, darunter Raketen, und eine Unmenge Munition, die aus dem Libanon kam. Jenseits der Grenze liegtdas libanesische Dorf Wâdî Ḫâlid, das als Umschlagplatz für Takfîr-Terroristen bekannt ist. (http://www.sana.sy/?p=257398 und http://www.sana.sy/en/?p=52408)

Baʽl Šamay – Tempel, Palmyra

Baʽl Šamay – Tempel, Palmyra

Trotz der Kommunikationssperre, welche die IS-Terroristen in Tadmur über die verbliebene Bevölkerung verhängt haben, haben Einwohner dem Generaldirektor für Altertümer und Museen in Syrien, Dr. ʽAbdul Karîm Ma´mûn, Nachrichten zukommen lassen, IS-Anhänger hätten den im Norden des Ausgrabungsgebiets von Palmyra gelegenen Tempel des Baʽl Šamay (Baalshamin) von 17 v.u.Z. mittels Sprengkörpern zum Einsturz gebracht. Das Generaldirektorat versucht, nähere Auskünfte einzuholen. (http://www.sana.sy/en/?p=52398 vom 24.8.2015). – Inzwischen verurteilten nach den syrischen Behörden auch UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilten am Mo., 24.8.2015, das Kulturverbrechen und riefen die internationale Gemeinschaft zu einer schnellen gemeinsamen counterterroristischen Aktion auf. (http://www.sana.sy/en/?p=52398 vom 25.8.2015).

In die von den Muğâhidîn durch die SAA befreite und von hinterlassenen Sprengsätzen, Bomben etc. gesäuberte Stadt al-Ḥussainiyya im südlichen Rîf Dimašq kehren seit 16.8.2015 die Bewohner wieder zurück. Heute, am So., 23.8.2015, waren es 1500 Familien von durchschnittlich fünf Personen, die nach drei Jahren endlich die Heimkehr antreten konnten in einem Prozeß, den das Statement als „quite and organized and without complications or obstacles” beschrieb. Es waren Angehörige von Armeemitgliedern und getöteten Soldaten. Wie das Ministry of State for National Reconciliation Affairs mitteilte, werde die nächste Gruppe in den kommenden Tagen rückgeführt werden können, dann kämen Angestellte und deren Familien zum Zuge. Inzwischen seien die Arbeiten an der Wiederherstellung der von den Terroristen zerstörten Infrastruktur schon weit gediehen: die Elektrizität sei zu 50% wieder vorhanden, Wasser- und Abwasser-Versorgung zu 90%. Zudem nähmen immer mehr Personen die Reconciliierungsangebote der Regierung in Anspruch. (http://www.sana.sy/en/?p=52348)

Am Mo., 24.8.2015, wurden zwei Bürger bei einem terroristischen Mörsergranatenanschlag auf den Stadtteil al-Ḫalidiyya in Aleppo getötet, zwei weitere verletzt. – Ergänzung: in Damaskus wurden infolge eines Mörsergranatenanschlags in Bâb Tûmâ und anderen Stadtteilen, zweimal in der Nähe von Moscheen, insgesamt 15 Menschen verletzt. Im Umland (Rîf) der Hauptstadt verursachten weitere terroristische Angriffe mittels Mörsergranaten in Ğaramânâ die Verwundung von elf Personen und später noch zwei weiteren Bürgern, in Ḥarastâ enstand glücklicherweise „nur“ Sachschaden.  (http://www.sana.sy/en/?p=52423)

In einer feierlichen Zeremonie im Nationalmuseum von Damaskus wurde am So., 23.8.2015, unter Anteilnahme der Vizepräsidentin Nağar al-ʽAṭâr, verschiedener Personen des öffentlichen und kulturellen Lebens sowie der Familie die Person und das Werk des von den IS-Terroristen ermordeten Archäologen Ḫâlid al-Asʽad geehrt. U.a. informierte der Sohn des Wissenschaftlers darüber, daß IS-Leute seinen Vater am 23.7.2015 aus seinem Haus im Nordosten Tadmurs geholt hätten unter der Vorgabe, ihn verhören zu wollen. Alle Bitten der Verwandten, auf das Alter und die gesundheitlichen Probleme von al-Asʽad Rücksicht zu nehmen, hätten nichts ausgerichtet. 25 Tage hätten sie ihn gefangen gehalten. Während dieser Zeit habe ihn niemand von der Familie auch nur sehen dürfen. Am 18.8.2015 sei dann das Verbrechen geschehen. Nicht einmal die Leiche habe die Familie zur Beerdigung erhalten. Näheres zur Feier bei: http://www.sana.sy/en/?p=52382. – Anmerkung: Der Bruder der Vizepräsidentin ist ʽIṣâm al-ʽAṭâr, ein bekannter islamischer Extremist und Führer der Muslimbruderschaftsfraktion in Damaskus, bevor er 1970 ins Exil nach Aachen in der BRD ging (http://www.jamestown.org/programs/tm/single/?tx_ttnews[tt_news]=551&tx_ttnews[backPid]=180&no_cache=1#.VdsvEpeRTIU).

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 23.8.2015 liefern: http://www.sana.sy/en/?p=52326 und http://www.sana.sy/?p=256573 (u.a. bei Vorgehen gegen Ğaiš alFataḥ und Ğabhatu_n-Nuṣra in der Provinz Ḥamâ bei al-ʽAnkâwî, aṭ-Ṭan­ğara, as-Sirmâniyya und Tal Zağram und in al-Laṭâmina zählte unter die feindlichen Verlusten an Equipment und Kämpfern auch der Anführer Ğamîl aṣ-Ṣâliḥ; SAAF-Angriffe gegen die o.e. Terrorgruppen im Raum Idlib bei Furaika, Muʽrât, im Arîḥâ-Areal, Ḫušair, at-Tarʽa, Abû aḍ-Ḍuhûr und in Maʽrat al-Nuʽmân, führten zur Eliminierung von gut 50 Muğâhidûn zusammen mit fünf ihrer Anführer und der Entdeckung und Zerstörung eines Munitionsdepots; mehr als 50 Terroristen fielen auch im Norden von al-Lâḏa­qiyya vor allem bei ʽAin al-ʽAidû und Salmâ, Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und den IS mit Feindverlusten in Aleppo in den betroffenen Stadtteilen wie durch Luftschläge im Umland beim Flüchtlingscamp Ḥandarât, Tal Šaʽîr, um den an-Nairab und Kuwairis Airport; konzentrierte Aktionen gegen den IS beim Quellenkomplex von ar-Rašîda im Umland von as-Suwaidâ’; in den betroffenen Gebieten von Darʽâ Ansammlungen und Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat al-Muṯannâ al-Islâmiyya ausgemerzt; in der Provinz Ḥoms Angriff der dort aktiven Terroristen auf Rağm al-Qaṣr im Gebiet Umm Ğâmiʽa vereitelt, durch gezielte Luftschläge IS-Trupps in Qaryatain und an den Wüstenausläufern (der Bâdiyya) ausgeschaltet sowie unterwegs zwischen al-Qaryatain und Mahîn; im Rîf Dimašq in ʽArbîn und Ḥarastâ in Ost-al-Ġûṭa Muğâhidîn-Verschanzungen ausgehoben, dabei ein Munitionslager, Abschußanlagen und Kanonen zerstört).

Terroranschläge vom So., 23.8.2015, Aktualisierungen:
Die Opferzahl des Mörsergranatenbeschusses des Zentralgefägnisses beziffert sich inwzischen auf 10 Tote – die meisten davon Frauen, wobei zwei zunächst schwer Verletzte ihren Verwundungen erlagen – und 50 Verletzte. Die Treffer landeten zur Hauptbesuchszeit um 10 Uhr vormittags und trafen den Besucherbereich, der hauptsächlich von Frauen und Kindern frequentiert war, berichtete der Gefängnisdirektor. Mitarbeiter des Gefängniskrankenhauses spendeten den Verwundeten Erste-Hilfe. – Der Hagel an Mösergranaten, welcher auf das neben dem al-Wâfidîn-Flüchtlingscamp (mit drei Verletzten, s.u.) gelegenen Polizeihospital fiel, kostete sechs Menschenleben. – Weitere Mösergranatenattacken verletzten in der damaszener Vorstadt Ğaramânâ neun Einwohner und führten zu erheblichen Gebäudeschäden in Wohngebieten von Ḥarastâ. Der Beschuß kam aus Richtung der bekannten Muğâhidûn-Basis von Ǧaiš al-Islâm, Liwāʼ Fağr al-Umma und Liwāʼ al-Islâm im Gebiet Ost-al-Ġûṭa und Ğaubar (vgl. Gefechtsberichte). – In Damaskus hinterließen 16 Mörsergranaten zwei Tote, 12 Verletzte, lösten ein Feuer nahe Bâb Tûmâ aus und beschädigten privates und öffentliches Gut; nochmals am Abend gingen Mörsergranaten auf einen Minibus nahe des eben genannten historischen Stadttors nieder und verletzten 18 Bürger, drei davon lebensgefährlich; im Stadtteil al-Qaṣâʽ wurde ein Wohnhaus getroffen, das fast zerstört wurde, drei der Bewohner und ein Passant kamen teils schwer verletzt davon. – In Aleppo feuerten Terroristen von Banî Zaid (vgl. Gefechtsberichte!) aus Raketen auf den Stadtteil al-Mûkâmbû, verletzten neun Bürger und verursachten nennenswerten Sachschaden an öffentlichem und privatem Gut. – In der Provinz Ḥamâ detonierte ein selbstgebauter Sprengsatz (IED) an der Straße von Aṯriyya nach aṣ-Ṣabûra im Gebiet as-Salamiyya und verwundete zwei Personen, zwei weitere Sprengsätze wurden entschärft. (http://www.sana.sy/en/?p=52331und http://www.sana.sy/?p=256621 vom 24.8.2015)

Bei einem terroristischen Angriff mit Mörsergranaten auf das al-Wâfidîn-Flüchtlingscamp wie das Zentralgefängnis von Damaskus wurden am So., 23.8.2015, zehn Personen getötet, 53 weitere verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=52331 und http://www.sana.sy/?p=256621)

Von Terroristen auf den Stadtteil al-Maza und die Gegend um Bâb Tûmâ in der Altstadt von Damaskus abgefeuerte Mörsergranaten hatten am Sa., 22.8.2015, je vier teils schwer Verletzte zur Folge, wobei im ersten Fall noch ein Todesopfer hinzukam, das seinen schweren Shrapnel-Verwundungen erlegen war. – Jeweils vier weitere Personen trugen Verletzungen von einem Mörsergranatenangriff durch Anhänger von Ğaiš al-Islâm auf den Wasserspeicher an der Ḥarastâ-Autobahn wie auf den Eingang zum al-Wâfidîn-Flüchtlingscamp davon, wo auch massiver Sachschaden entstand. – Das al-Wâfidîn-Flüchtlingscamp besteht seit 1967 und beherbergt hauptsächlich tausende Vertriebener von den Golanhöhen. (http://www.sana.sy/en/?p=52287)

Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 22.8.2015 sind zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=52215 und http://www.sana.sy/?p=256133 (Bei Operationen im Rîf Dimašq u.a. gegen Terroristen-Schlupfwinkel in ʽArbîn, Dûmâ, Ḥarastâ in Ost-al-Ġûṭa unter den Feindverlusten auch Abschußanlagen für Mörsergeschosse, weiteres Vorrücken in az-Zabadânî, dabei unzählige an Gebäuden und Straßen hinterlassene Sprengfallen und Bomben entschärft und ein Fahrzeug mit 4.000 Captagon-Pillen [zur Bestimmung für Terroristen s.u.!] konfisziert; Weiterführung der Spezialoperationen in den betroffenen Stadtteilen von Aleppo, im Umland bei in Tal Muṣaibîn, al-Bâb, al-Manṣûra Nachschubrouten der von der Türkei aus unterstützten alĞabhatu aš-Šâmiyya, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm und Ğabhatu_n-Nuṣra teils mit Artillerie unterbrochen, Luftschlägen gegen IS-Stellungen und -Verstecke beim Kuwairis Airport, in Dair Ḥâfir, Kuwairis Šar­qî und westlich al-Ğâbriyya, unter den Getöteten auch Abû ʽAbdû Anğâra, Kommandant von Failaq aš-Šâm; Eliminierung von Terroristen-Basen in al-ʽAmîqa, Ziyâdiyya, al-Baḥṣa, al-Qâhira und Tal al-Qarqûr in der Provinz Ḥamâ; im Raum Idlib SAAF-Vorgehen gegen Ansammlungen und Rückzugsorte bei Ḥumaimât, al-Hûta, al-Kabâri, Tal Salmû, al-Mağâṣ, Ṭalab, at-Tirʽa, Abû aḍ-Ḍuhûr und al-Bâra, as-Sirmâniyya, Ġâniyya, Unterbrechung von Ğabhatu_n-Nuṣra-Nachschubrouten in Qaṭrûn und al-Ğânûdiyya nahe der Grenze zur Türkei; Vorstöße gegen Ğaiš al-Fataḥ per Luftwaffe und Bodentruppen in Umm Ğarîn, Muḥambal, al-Masṭûma, Taramla und südlich von Rakâyâ Sağna sowie gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in Safûhin, Qasṭûn, Furaika, Marğ az-Zuhûr, al-Kafîr, Kanṣafra, Basâmis und Ğûsif unter hohen Feindverlusten an Kämpfern und militärischem Gerät, unter den Getöteten auch Muḥammad al-Ḥassan, Leiter der sogenannten “Tow 1 Crew” [Ğabhatu_n-Nuṣra! Zur Bereitstellung für „moderate Oppositionelle“ durch die USA vgl.u.] und einer der Anführer von Liwâ´ Šuhadâ´ Sahal al-Ġab; konzentrierte Operationen gegen den IS in der Provinz Ḥoms in Tadmur, nahe dem Ğazal-Ölfeld, im Gebiet Ğab al-Ğarâḥ, Umm Sahîrîğ, gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte in ʽAin Ḥussain, ʽAin ad-Danânîr, Kîsîn, Talat Ḥasû und Talbîsa; Terroristenverstecke in al-Karak im Stadtteil Darʽâ al-Balad sowie westlich von Ṭafas außerhalb Darʽâs eliminiert; konzentrierte Schläge gegen Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra im Norden al-Lâḏa­qiyya begleitet von präzisen Luftschlägen in Salmâ, ʽAin al-Ḥûr, am Berg ar-Râb, westlich von Abû Rîša und Katif al-Ḥarîq sowie in der Provinz Qunaiṭra in al-Ḥamîdiyya).

Einwohner der Stadt Marʽ versichern (auch auf sozialen Netzwerkseiten), daß sie während eines IS-Angriffs auf die Wohngebiete mit Geschossen attackiert worden sind, welche Chemikalien enthalten haben. Darauf hätten einige an Atemnot und Erstickungsanfällen gelitten. Es wäre nicht das erste Mal: wie bereits am Mi., 19.8.2015 die New York Times internationale Experten zitierte, seien Chemiewaffen bei Terrorangriffen auf Tal Barâk (Barrak) und Ḥarastâ zum Einsatz gekommen. Auch ein durch WND.com 2013 öffentlich gemachtes CIA-Dokument bestätigte, daß mit al-Qaida affiliierte Terroristen in Syrien Saringas herstellten zum Einsatz gegenüber der Zivilbevölkerung.
(http://www.sana.sy/en/?p=52298)

Detail-Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 21.8.2015 geben:
http://www.sana.sy/en/?p=52149 und http://www.sana.sy/?p=255913 (u.a. Abschußanlagen für Raketen und Mörsergranaten von Terroristen zerstört, nördlich von al-Lâḏa­qiyya einen Militärkommandanten von Ğabhatu_n-Nuṣra namens ʽAbdurraḥmân al-Maṣrî mit Kampfnamen Abû Muḥam­mad aṭ-Ṭarâbalsî getötet; bei al-Qaryatain in der Provinz Ḥoms, wo der IS das assyrisch-katholische Kloster Mar Elian mit Bulldozern zerstört hatte, erfolgreich gegen die dortigen ISMuğâhidûn vorgegangen).

In den Außenbezirken von al-Qaryatain (vgl. Gefechtsberichte) haben die IS-Terroristen neuerlich ein Kulturverbrechen begangen: mit schwerer Baumaschinerie wie Bulldozern etc. zerstörten sie das Mar 1500 Jahre alte Mar Elian Kloster vollständig. Abgesehen von seiner Bedeutung für gläubige Christen als Begräbnisort des Hl. Elian (in der Krypta) war es ein Zentrum für den Dialog zwischen den Religionen und ein Zufluchtsort für Bürger, die von den Terroristen angegriffen, heimatlos gemacht und vertrieben worden waren. Es stammte von 432 n.u.Z. und war 1969 aufwendig restauriert worden. (https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/08/21/mar-elian-monastery/ mit Photo-Dokumentation)

Israelische Kampfflugzeuge haben am Do., 20.8.2015, einen Militärposten bei Qunaiṭra angegriffen, dabei einen Soldaten getötet und weitere sieben verletzt. Hierzu bemerkte die Informationsquelle: „In a bid to support the armed terrorist organizations and boost their low morale, the hostile Israeli air force targeted a military post in the direction of Quneitra at 11:30 pm today.” Zuvor hatte ein israelischer Helikopter um 6.30 Uhr Ortszeit mehrere Raketen auf den Ort Qunaiṭra abgefeuert, die glücklicherweise „nur“ Sachschäden hervorriefen, als sie das Direktionsgebäude für Transport wie das der Provinzverwaltung trafen. (http://www.sana.sy/en/?p=52147). – Hierzu vgl.u. Erörterung zu Plänen einer möglichen Invasion Syriens von Süden her.
Aktualisierung: Ein weiterer israelischer Luftangriff erfolgte am 21.8.2015: „A hostile Israeli drone targeted at 10:35 am today a civilian car, 50 m away from a popular market in al-Koum village”. Dabei wurden fünf Einwohner von Qunaiṭra getötet. Gleichzeitig versuchten die Muğâhidûn in der Gegend den Ort al-Baʽṯ von verschiedenen Seiten her zu infiltrieren (vgl. Gefechtsberichte) und erobern.
Auch die vorhergehenden Luftangriffe dienten demselben Zweck, wie der Gouverneurs von Qunaiṭra feststellte: „in an attempt to back up the terrorist organizations that tried to infiltrate al-Baath city and Khan Arnaba town, but couldn’t make any breakthrough on any direction.” Hinzu kommt, daß die SAA in Verstecken der aus dem Ausland unterstützten Muğâhidûn wiederholt große Mengen an hochentwickelten Waffen und anderem militärischen Gerät aus israelischer Produktion gefunden und beschlagnahmt hat. Näheres zu den Vorgängen zusammengestellt mit Einzelnachweisen bei: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/08/21/israel-bomb-quneitra/.

Nachdem sich infolge von Sexualkontakten mit zwei HIV-positiven Marokkanerinnen (sog. Sex-Ğihâd) einge meist aus dem Ausland stammende IS-Kämpfer im Umland von Dair az-Zaur angesteckt haben, herrsche laut ARA News Panik unter den Muğâhidûn dort. Die infizierten Männer seien derzeit unter Quarantäne im Krankenhaus von al-Mayâdîn, einer von der Terroristen besetzten Stadt nahe der Provinzhauptstadt Dar az-Zaur. Die betroffenen Frauen seien aus Angst vor Racheakten inzwischen in die Türkei geflüchtet. Zudem hätten die IS-Befehlshaber angeordnet, daß unter den Kämpfern Blutuntersuchungen zur Verhinderung der Ausbreitung der Seuche vorgenommen werden sollten. Allerdings befürchten Beobachter, daß diese die Infizierten ebenso bewußt für Suizidattentate einsetzen könnten. – Bereits vor Monaten hatte ein infizierter indonesischer IS-Angehöriger in aš-Šadâdî eine Sexsklavin angesteckt, die später weiterverkauft worden und so die Krankheit unter weiteren Extremisten verbreitet hatte. Vor Entdeckung der Erkrankung hatte der Indonesier noch Blut gespendet. Ein Arzt, der dies bekannt machte, wie der Indonesier waren darauf hingerichtet worden. (http://de.sputniknews.com/panorama/20150821/303930463.html)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 20.8.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=52080 und http://www.sana.sy/?p=255445.

Zur Übersicht über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 19.8.2015 geht es via: http://www.sana.sy/en/?p=51920 und http://www.sana.sy/?p=254967 (In der al-Ğab –Ebene Befreiung der Gebiete um al-Manṣûra, Ḫirbat al-Nâqûs, Tal Wâsiṭ, az-Ziyâra und al-Mašîk wie über die Getreidespeicher jener Region und das Agricultural Development Department infolge einer großangelegten Militäroperation in der Provinz Ḥamâ, dabei hunderte vor allem ausländischer Muğâhidîn getötet und deren militärische Ausrüstung beschlagnahmt, dazu erfolgreiche Luftschläge gegen Rückzugsorte v.a. von Ğaiš al-Fataḥ in alʽAnkâwî, Duqmâq, al-Ḥamî­diyya, Qasṭûn und Tal Zağram; in den schon genannten Stadtteilen von Aleppo und zusätzlich in Aḥad, al-Anṣârî, aš-Šaʽâr, Bustân al-Qaṣr, Karm al-Ğabal, Karm an-Nuzha und Karm al-Qâtarğî, Spezialoperationen gegen Schlußwinkel von Ğabhatu_n-Nuṣra, aus denen heraus z.B. Attentate begangen werden, SAAF-Einsätze gegen IS-Ansammlungen um die Luftwaffenakademie, Tal an-Nuʽâma, westlich von ar-Raḍwâniyya und östlich as-Safîra im Umland; im Norden von al-Lâḏa­qiyya in Kooperation mit den NDF Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Nester bei Rabîʽa und al-Ḥulwa, unter den Getöteten auch eine französische Scharfschützin der Terrororganisation Barâya al-Islâm [Banner des Islâm]; im Raum Idlib gezielte Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in den Arealen von in al-Mağâṣ, al-Wasîṭa, Ištabraq, at-Tâbiʽtîn, as-Sirmâniyya, at-Ta­mânaʽa und Maʽrat an-Nuʽmân, al-Minṭâr, Furaika, al-Kafîr, Biyâʽa, Bašla­mûn, Qarqûr und um Ğisr aš-Šuġûr unter beträchtlichen Feindverlusten, unter den Getöteten auch der prominente Anführer Abû Anas as-Saʽû­dî, genannt al-Ğazrâwî laut Mitteilung von Bewohnern von Ḥârim City; nach den spektakulären Erfolgen und Gebietsgewinnen der SAA zusammen mit Ḥizbullâh sowie feindlichen Teilkapitulationen der letzten Tage von Seiten der Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥara­kat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya in az-Zabadânî im Rîf Dimašq kamen auch heute zu eklatanten Feindverlusten und Waffenniederlegungen; im Umland von Darʽâ konzentrierte Angriffe gegen Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra in Ayyab im Gebiet al-Lağât und von Ğaiš al-Yarmûk östlich von al-Ġariyya al-Ġarbiyya wie Zamrîn unter Zerstörung der feindlichen Ausrüstung der getöteten oder flüchtenden Muğâhidûn; zusammen mit den NDF Abwehr eines IS-Angriffsversuchs auf Tal Buṯaina, 40km im NO von as-Suwaidâ´, von Ḫirbat Saʽd und Tal Saʽd her, wobei alle Angreifer bei den heftigen Gefechten fielen; in der Zentralprovinz Ḥoms Vereitelung des IS-Eindringens in zurückeroberte Gebiete nahe eines Militärpostens in al-Qaryatain, wobei viele IS-Kämpfer fielen oder in die Flucht geschlagen wurden, siegreiche Gefechte auch bei den Steinbrüchen, Obstplantagen außerhalb von Tadmur, akkurate Luftschläge gegen IS-Trupps und -Nester im Areal von al-Muṯalaṯ und al-Maqâlaʽa ca. 10km von der Oasenstadt sowie bei ad-Duwaiba, Ğab al-Ğarâḥ, Umm ar-Rîš, Rasm ar-Rak, Mazraʽat an-Nâṣîf, Ḥauğ az-Ziyâdî und auch gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Affiliierte bei Tal Dahab und Anhänger von Failaq Ḥoms in as-Saʽn al-Aswa, as-Saʽn aš-Šamâlî, ʽAin Ḥussain al-Ğanûbî und ar-Rastan at-Taḥtânî).

Beim neuerlich dokumentierten, vom türkischen Geheimdienst MIT gemanagten und überwachten Transport von ISMuğâhidûn aus der Türkei bei Akcakale (Alexandrette!) über die Grenze nach Syrien zum dortigen Kampfeinsatz waren diese Mal ca. 60 Ausländer [aus syrischer Sicht!] betroffen, welche als IS-Kämpfer zwischen April und September 2014 von der Polizei in der Türkei aufgegriffen und inhaftiert worden waren. Diese stammten aus den USA, der Türkei, Rußland, Schweden, Dänemark, Frankreich, der BRD, Mazedonien, Turkmenistan, Tschetschenien, Inguschetien, Ost-Turkestan und Australien. Wie die englisch-sprachige türkische Zeitung Today’s Zaman am 19.8.2015 weiter berichtete, geschah die aktion in Abstimmung mit dem Polizeichef der Provinz Sanliurfa, Eyup Pinarbasi. Beim Grenzübertritt seien die CCTV-Überwachungskameras ausgeschaltet und die Grenzbeamten weggeschickt worden. Vgl. Back in June, Today’s Zaman accused MİT of helping Daesh elements cross into Syria based on a footage obtained by the center-left Turkish daily, Cumhuriyet.

Terroranschläge vom Mi., 19.8.2015:
auf das Polizei- wie al-Bairûnî-Krebsklinikum in der damaszener Vorstadt Ḥarastâ sowie das al-Wâfidîn-Flüchtlingscamp abgeschossene Mörsergranaten hatten einen Toten, sieben Verwundete, fünf darunter im Kindesalter, sowie erhebliche Schäden an den Gebäuden etc. zur Folge. – In Damaskus wurden infolge mehrerer Mörsergranatenangriffe in Bâb Tûma (Altstadt) und einem weiteren Stadtteil zehn Bürger verwundet, Gebäude nicht nur beschädigt sondern ganz zerstört. (http://www.sana.sy/en/?p=52040 vom 19.8.2015)

Über eine bereits geplante, mögliche Durchführung einer Provokation an der südlichen Grenze Syriens in Vorbereitung einer Invasion berichten: http://pennyforyourthoughts2.blogspot.ca/2015/08/israel-plans-provocation-to-justify.html und http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4691404,00.html

Ein besonderes Verbrechen leistete sich am Di., 18.8.2015, der IS in Tadmur: Wie der Generaldirektor für Altertümer und Museen in Syrien, Dr. ʽAbdul Karîm Ma´mûn, aufgrund einer Information durch die Außenstelle in Tadmur, an dessen Stadtrand die antike Ruinenstadt Palmyra liegt, hat mitteilen müssen, haben einige IS-Muğâhidûn den inzwischen 82-jährigen vormaligen Chef der Antikenverwaltung Ḫâlid al-Asʽad (Khaled El-Assaad) in Tadmur grausam ermordet und seine Leiche geschändet. Sowohl die Generaldirektion als auch die Regionaldirektion der Provinz Ḥoms hatten den bis ins hohe Alter archäologisch tätigen und international bekannten Wissenschaftler bedrängt, seine Heimatstadt zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Doch er hoffte, vor Ort noch etwas gegen die Zerstörungswut des IS ausrichten zu können, auch wenn es ihn sein Leben kosten würde, so seine Worte. Vielfach war er schon von den Takfîr-Terroristen Verhören mit Folter unterzogen worden. Er sollte Örtlichkeiten der ausgelagerten besonders wertvollen Stücke preisgeben, was er verweigerte. Da hätten die ISMuğâhidûn seine Hinrichtung beschlossen. Ḫâlid al-Asʽad wurde im Hof des Nationalmuseums, einer seiner Wirkungsstätten, geköpft, seine Leiche symbolisch an Säulen im Zutrittsbereich von Palmyra gekreuzigt aufgehängt.
Ḫâlid al-Asʽad hatte sich schon seit frühester Kindheit für die Altertümer in nächster Nähe interessiert, Später während seines Berufslebens hatte auch bedeutende Teile der antiken Stadt selbst entdeckt und mit ausgegraben, hatte Verfahren zur Restaurierung mitentwickelt, war Mitglied anerkannter nationaler und internationaler Gremien wie der UNESCO und Autor vieler Sachbücher. Selbst nach seiner Pensionierung war noch als Experte für die Generaldirektion tätig.
Dr. ʽAbdul Karîm Ma´mûn ehrte den Ermordeten als einen Pionier der Altertumswissenschaft Syriens im 20. Jh., den gerade aufgeklärtes Denken, Forscher- und Wissensdrang und eine hohe Ethik ausgezeichnet hätten ganz im Gegensatz zur erbarmungslosen missionarischen wahhâbitischen Takfîr-Haltung seiner Mörder. – Näheres zur Vita von Ḫâlid al-Asʽad noch beihttp://www.sana.sy/?p=254935 vom 18.8.2015 und http://www.sana.sy/?p=254935 vom 19.8.2015. – Die Zahl der im Bereich Antiken-Erhalt, -Verwaltung und Museen in den verschiedenen Provinzen seit Beginn des Krieges Tätigen, die bislang schon den Terroristen zum Opfer gefallen sind, gibt die Behörde mit 13 an (loc. cit.).
Zur Verurteilung des Verbrechens und Würdigung des Ermordeten durch Kultusminister ʽIṣâm Ḫalîl s. http://www.sana.sy/?p=255214 vom 19.8.2015.

Einen detaillierten Überblick über counterterroristischen SAA-Operationen vom 18.8.2015 verschaffen: http://www.sana.sy/en/?p=51834 und http://www.sana.sy/?p=254626 (Erneut weitere Gebiete befreit und Terrorgruppen-Anführer getötet, feindliche Nachschubrouten unterbrochen und für Anschläge verwendete Artillerie zerstört).

Während der zweitätigen seitens der 63. Brigade der SAA (zusammen mit der Ḥizbullâh) gewährten Feuerpause in az-Zabadânî sowie 72-stündigen Frist, sich zu ergeben und die Waffen abzugeben, hatten von der schon erwähnten 3. präsidialen Generalamnestie (vgl.u.) etliche der feindlichen Terroristen Gebrauch gemacht: allein 28 Kommandanten legten ihre Waffen nieder und ergaben sich den Regierungstruppen wie auch über 1.200 Befehlsempfänger unter den Kämpfern von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya. Für das Scheitern der Kapitulationsverhandlungen, welche auf der Feindseite Muḥammad ʽAbdulqâṣim führte, machte dieser Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya verantwortlich. Die Tage brachten den Terroristen keine Gewinne, während die Regierungstruppen ihre Befreiungsaktion fortsetzen und den Ring um die noch nicht geflohenen verbliebenen Muğâhidîn noch enger ziehen konnten.
(http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940527000645 und http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940526000626)

Außenminister al-Muʽallim übte Kritik an der jüngsten Verhaltensweise des UN-Gesandten für Syrien Staffan de Mistura, die deutlich mangelnde Neutralität und Voreingenommenheit wiedergespiegelt hätten. Einige von dessen Statements seien „far from objectivity and facts” gewesen, gespeist nur von Äußerungen gegenüber Syrien eindeutig feindselig eingestellter Personen bzw. Medien. Man sei zudem davon ausgegangen, de Mistura würde immerhin die kürzlich erfolgten Bombenattentate der Takfîrterroristen auf die Städte Aleppo, al-Lâḏaqiyya und Darʽâ verurteilen. Wörtlich formulierte er: „We hoped that the UN envoy would have condemned the shelling carried out by the armed terrorist organizations on the cities of Aleppo, Lattakia and Daraa.” Das Gleiche gelte etwa auch für das gezielte Abschneiden der Bevölkerung– z.B. in Aleppo – von Wasser- und elektrischer Versorgung für Wochen mittels der Anschläge oder die vom IS, Ğabhatu_n-Nuṣra und anderen al-Qaida verbundenen Terrororgansationen verübten Massaker. Doch nichts Dergleichen geschah. (http://www.sana.sy/en/?p=51853 und http://www.sana.sy/?p=254656 vom 18.8.2015)

Ein Suizidanschlag mittels Autobombe nahe dem aṣ-Ṣinâʽa-Kreisverkehr in Qâmišlî in der ganz im NO (Kurdengebiet!) gelegenen Provinz al-Ḥasaka, ca. 80km nördlich von deren gleichnamiger Hauptstadt, hinterließ heute bislang 13 Tote und an die 50 verletzte Personen. Auch der enstandene Sachschaden ist erheblich. Vermutlich steckte wie bei den meisten Attentaten der letzten Zeit im Gebiet der IS auch hinter diesem Angriff auf die Zivilbevölkerung. – Die Regierung verurteilte dieses Attentat scharf. Es sein verzweifelter Versuch der Takfîr-Terroristen, die Standhaftigkeit der Zivilbevölkerung gegenüber den terroristischen Angriffen zu schwächen, vor allem angesichts der letzten deutlichen Fortschritte und Erfolge (vgl. Gefechtsberichte!) von SAA, NDF etc.. Doch Syrien werde seine Entschlossenheit hinsichtlich des Counterterrorismus nicht aufgeben. Premierminister Dr. Wâ`il al-Ḥalaqî machte auch die Terroristen unterstützenden Staaten für die neuerlichen Opfer mitverantwortlich. Die internationalen Gremien rief er dazu auf, endlich zu reagieren und diese Terrorismusunterstützung wirksam zu unterbinden. (http://www.sana.sy/?p=254986 vom 19.8.2015)

Über die counterterroristische SAA-Operationen vom 17.8.2015 informieren im Einzelnen: http://www.sana.sy/en/?p=51704 und http://www.sana.sy/?p=254103 (Weitere Gebiete befreit und Terrorgruppen-Anführer getötet, feindliche Nachschubrouten unterbrochen und für Anschläge verwendete Artillerie zerstört).

Justizminister Dr. Nağm al-Aḥmad (Najm Ahmed) erklärte im Interview mit dem US-Radio-Sender Veterans Today zum Terrorismus Land, daß nicht nur die Muğâhidîn aus rund 100 Ländern kämen, sondern diese immer noch und entgegen der diesbezüglichen UN-Resolutionen umfassende Unterstützung seitens gewisser (westlicher) Staaten, allen voran der USA erhielten. Diese benennten die Hauptquelle des Terrorimus im Land hierzu einfach zur „moderaten Opposition“ um. Ein Grund hierfür sei die Unabhängigkeit Syriens: „Turkey, Saudi Arabia, Israel and other countries that support terrorism aim to destroy the Syrian state due to its independent stances”. Dazu komme die Medien-Desinformation der westlichen Länder darüber, was tatsächlich in Syrien vorgehe. So äußerte er: „The US people and the peoples of Western countries in general have been subjected to great media disinformation about what is going on in Syria due to a terrorist war targeting the Syrian state and society” und setzte hinzu: „Instead of fighting extremist organizations, especially al-Qaeda and ISIS, the US administration is supporting the countries which are the sources of terrorism”. Anschließend rief auch er zu einer gemeinsamen Bekämpfung des Terrorismus, der letztlich die gesamte Welt bedrohe auf wie zur Aufhebung der – illegalen (vgl.u. dazu) – Sanktionen gegen Syrien, die ebenfalls auf eine Unterstützung der Terroristen hinauslaufe. Auf die Frage, wie Syrien justiziär mit den terroristischen Aktionen umgehe, erwidere der Minister, die verübten Verbrechen würden seit Beginn der Krise entsprechend dokumentiert, um die Täter schließlich vor syrischen, regionalen bzw. internationalen Gerichthöfen zur Verantwortung zu ziehen. (http://www.sana.sy/en/?p=51783)

Entgegen der bemüht gegenteiligen Darstellung des Chefs der mit der Muslimbruderschaft affiliierten kreierten SNC (vgl.u. dazu) als „ausländischer Opposition“, Ḫâlid Ḫûğa, über das Treffen mit dem russischen Außenminister in Moskau am 13.8.2015 (http://de.sputniknews.com/politik/20150812/303771840.html), hält es Sergej Lawrow für unannehmbar, die Ersetzung des mit überragender Mehrheit 2014 wiedergewählten Präsidenten Dr. al-Assad zur Voraussetzung für gemeinsame Gespräche zur friedlichen politischen Lösung der Syrienkrise zu machen. Wörtlich äußerte er am Mo., 17.8.2015, während einer Pressekonferenz: „Wenn man sich aus der Sicht einiger unserer Partner unbedingt im Voraus darauf einigen muss, dass der Präsident am Ende der Übergangsperiode seinen Posten aufgibt, so ist diese Position für Russland unannehmbar“. Vielmehr sei es Sache des syrischen Volkes, ohne äußere Einmischung über die eigene Zukunft zu entscheiden (http://de.sputniknews.com/politik/20150817/303839502.html). – Das Treffen diente der Vorbereitung einer weiteren dritten Runde der „Moskauer Gespräche“ (vgl.u.). Zur Haltung der US-Regierung s.: Obama: Assad muss weg und vgl. dazu dazu die Aussage des Sprechers des US-Außenministeriums John Kirby, Assad habe keine Legitimität zu regieren, daher arbeiteten die USA mit ihren Partnern an einem Machtwechsels in Syrien. (http://de.sputniknews.com/politik/20150818/303855736.html vom 18.8.2015).

Mit dem Terrorismus befaßte sich auch Kultusminister ʽIṣâm Ḫalîl (Issam Khalil) im Gespräch mit einer Delegation aus dem Medienbereich Ägyptens. Gegen den Raub von und Vandalismus an syrischem Kulturgut und Altertümern durch die bewaffneten Terrorgruppen habe das Amt eigene Schritte unternommen, da die UN-Resolution Nr. 2199 zum Schutz des kulturellen Erbes Syriens angesichts der Tatsache, daß regionale und westliche Länder wie der türkische Geheimdienst ungestraft mit dem Raub und Schmuggel syrischen Kulturguts in Zusammenarbeit mit dem IS fortführen, als gescheitert eingestuft werden müsse. Die in Aussicht gestellte Unterstützung durch internationale Organisationen für die kompetenten syrischen Behörden in dieser Hinsicht seien abhängig von den politischen Direktiven westlicher Staaten, die kein Interesse daran hätten, daß irgendeine Seite dazu beitrage, die Auswirkungen der derzeitigen Kriegssituation in Syrien für das Land zu mindern. Sein Ministerium habe daher alle zu den geraubten und geschmuggelten Gütern gehörigen Eigentumsurkunden zusammengestellt. Zudem sei ein Komitee erstellt worden, welches sich gezielt mit der Rückführung befasse. An die ägyptischen Gäste richtete er die Aufforderung, auf den eben erwähnten Mißstand wie den Umlauf des Raubguts hinzuweisen und damit die Aufmerksamkeit der Leser und Zuschauer diesbezüglich zu erhöhen. (http://www.sana.sy/en/?p=51770)

Ein neuerlicher Terroranschlag auf die al-Bairûnî-Krebsklinik in Ḥarastâ sowie das al-Wafidin-Flüchtingscamp und die Vorstadt al-Iskân in den Außenbereichen der Hauptstadt mittels Mörsergranaten hinterließ am So., 16.8.2015, vier Verletzte. – In al-Ḥamdâniyya in Aleppo hinterließ die Terrorattacke durch Raketenbeschuß von Taʽûm und Dair az-Zaġab aus zwei Tote und 17 teils schwer Verletzte sowie enormen Sachschaden an Gebäuden etc.. – Anhänger von Ǧaiš al-Fataḥ beschossen ebenfalls al-Fûʽa, Kafarayâ, Salamiyya im Umkreis von Idlib und hinterließen an Opfern damit fünf getötete Bürger und 47 Verwundete sowie beträchtliche Schäden an öffentlichem und privatem Eigentum. – Ein weiterer Raketenangriff auf ein Wohngebiet in al-Lâḏaqiyya vom Mo., 17.8.2015, verletzte 14 Anwohner teils schwer, weitere vier Bürger überlebten nicht. Ergänzung: ein weiterer Raketenbeschuß der Stadt tötete später noch zwei Bürger und verletzte weitere drei und erhöhte damit die Todesopferzahl auf sechs.(http://www.sana.sy/?p=253954, http://www.sana.sy/en/?p=51614, http://www.sana.sy/en/?p=51452 und http://www.sana.sy/en/?p=51729)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 16.8.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=51520 und http://www.sana.sy/?p=253686 (In Darʽâ wurden sechs Terrorgruppen-Anführer getötet und wichtige Nachschubrouten gekappt: bei den Operationen gegen Feind-Bewegungen auf der Achse an-Nuʽaima bei nahe al-Maṭâḥin Richtung Darʽâ al-Balad trugen die vorgefundenen Terroristen heftige Verluste an Kämpfern und Equipment davon, unter den zahlreichen Toten waren nach Verlautbarungen der sozialen Netzwerke auch: Muḥammad Šalâš, Anführer der Liwâ´ al-Anṣâr, Aḥmad Abû Ǧaiš, Kommandant von Liwâ´ Dabâbât Ṭafas, Amîn al-ʽAbûd, mit dem Spitznamen „al-Laḥâm”, der Anführer für sog,. „private opera­tions“ von Faraqa Falûğa Ḥaurân wie die drei Feldkommandanten Ḥussain al-Ğufa, Ḍaiyâ´ al-Zîtâwî, Râġib Bašîr al-Bukairât; ähnliches Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra bei al-Karak aš-Šarqî; im Rîf Dimašq in az-Zabadânî hatten sich die verbliebenen Terroristen nach der zweitägigen Waffenpause (vgl.u.) zum Weiterkämpfen entschieden: zusammen mit der Ḥizbullâh volle Kontrolle über weitere 46 Häuserblöcke im Westteil hin zum Stadtzentrum in der Auseinandersetzung mit Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya hergestellt unter Zerstörung von deren militärischer Ausrüstung, beim Durchkämmen der befreiten Areale unzählige improvisierte Sprengsätze zwischen 35 und 100kg, ca. 50 Mörsergranaten, Gas-Zylinder, viele Bomben etc. gefunden und entschärft wie eine Werkstatt zum Bau solcher Kampfmittel, dazu ein Arsenal verschiedenster Raketentypen, Zerstörung eines in Maysalûn in der damaszener Vorstadt Ğaubar entdeckten 600m langen und 17m tief gelegenen Tunnel s mit vielen Abzweigungen, Beleuchtung und Belüftung; im Gebiet Ḥamâ erfolgreiche Luftschläge gegen Verstecke und Positionen u.a. vom IS bei al-Manṣûra, Tal Wâsiṭ und Tal Zağram im NW, Qaṣr ibn Wardân im N, Armeeeinsätze in Ğisr Bait ar-Ra´s, Qalʽa al-Maḍîq, Zaizûn, al-Baḥṣa, al-Sirmâniyya ebenfalls im NW, in Bereich al-Ḥu­waiz, al-Ḥuwaiğa, al-Ma­šîk (Mušaiyik?), al-Ḥuwâš und al-ʽAnkawî, unter den Getöteten auch Ḫalîd al-Fâris Abû ʽAlâm, Anführer von   Liwâ´ Aḥfâd ʽUmar al-Madʽû (d.i. Bataillon der Nachkommen von …) alias Ḫâlid al-Fâris Abû Aʽlâm; Reihen von ISMuğâhidîn samt Kampfmitteln eliminiert in intensiven Operationen in und um Aleppo, z.B. mit den „Brutstätten“ in ʽArbîd und Kuwairis Šarqî (52 km östlich), um die Luftwaffen-Akademie etc.; Verhinderung eines Angriffs auf Tasnîn im N der Provinz Ḥoms, die flüchtenden hinterließen Unmengen an Waffen und Munition, unter den Getöteten laut sozialen Netzwerken auch vier Kommandeure: der Führer von von Failaq Ḥoms namens ʽAbdullâh ʽAnğârî, der Militärbefehlshaber der 2. Briga­de [Liwâ´ aṯ-Ṯânî] von Failaq Ḥoms namens al-Mâwab Abû ʽUṯmân al-Atbâʽ, der Feldkom­man­dant von Katâ´ib Aḥfâd Ḫâlid al-Walîd (Brigaden der Nachkommen von Khalid bin Walid) mit dem Kampfnamen Abû ʽAbdû as-Sudais wie der Befehlshaber der Liwâ´ Riğâlillâh (Bataillon der jungen Männer Allâhs) mit Spitznamen Yaḥyâ Aštar al-Ḥabûbî, dazu der IS-Feldkommandant Mâğid al-Kamaš mit Trupp in Tadmur, weiteres Vorgehen gegen den IS, Ğabhatu_n-Nuṣra, Failaq Ḥoms u.a. im O der Oasenstadt bei al-Maqâlaʽa, den Steinbrüchen, den Obstplantagen (al-Bayârât), dem Ğazal-Gasfeld, dazu in al-Qaryatain, al-Ġağar, Umm Šaršûḥ, Burğ Qâʽî und ar-Rastan; im Umland von Idlib effiziente akkurate Luftschläge zur Unterbrechung der Nachschubrouten von Ğaiš al-Fataḥ u.v.a. bei Maḥambal, Marğ az-Zuhûr, Qarqûr, Aurum al-Ğauz und Ğisr aš-Šuġûr, bei Biniš, nördlich von aṭ-Ṭaʽûm,westlich von Taf­tanâz und Râm Ḥamdân, in al-Fûʽa und Kafarayya zerstörten die NDF Raketen und Panzerfahrzeuge der Muğâhidîn, belagerten einen Trupp davon nahe aṣ-Ṣuwâġiyya mit Zerstörung von deren Equipment und wehrten einen Angriff nahe eines Militärpostens ab, erfolgreiche Luftangriffe gegen Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. im Bereich Kanṣafra, Basâmis, Šaġûrît, Ḥazârîn, Arnaba, al-Ḥâmdiyya und Maʽrat al-Nuʽman; Unterbrechung einer Nachschubroute von Ğabhatu_n-Nuṣra südlich von Qunaiṭra in Ğabâtâ al-Ḫašab wie in Aufânia und al-Ḥurriyya; nach Überwachung von deren Bewegungen intensive Angriffe gegen IS-Stellungen in der Provinz as-Suwaidâ´ von Ḫirba und Tal Ṣaʽd gen Tal al-Buṯaina mit Eliminierung vieler Feinde samt Ausrüstung; im N von al-Lâḏa­qiyya zusammen mit den NDF Fortsetzung der Operationen gegen Positionen und Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in Tartiyâḥ, Duwairika, Salmâ und im Gebiet ar-Rabîʽa beim Berg Bûzdâq).

Zu der schon mehrfach erwähnten (vgl.u.), im Norden Syriens geplanten und v.a. von Erdoğan gewünschten Puffer- bzw. Flugverbotszone s.a. The establishment of a “buffer zone” aims to divide Syria, Iranian official asserts (http://www.sana.sy/?p=253658 vom 16.8.2015)

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 15.8.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=51441 und http://www.sana.sy/?p=253358 (In den verschiedenen Kampfgebieten wurden u.a. auch wieder einige Führungskräfte von Terrorgruppierungen getötet. Konzentrierte Operationen mit Unterbrechung von Nachschublinien in den Außenbereichen der betroffenen Stadteile von Darʽâ gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, Ǧaiš al-Yarmûk u.a., unter den Getöteten auch der Anführer der Ḥaurân –Märtyrer-Brigade (Katîba Šuhadâ´ Ḥaurân) Ḥassan Manṣûr as-Sâliḥ sowie Muflaḥ al-Kinânî, Kommandeur einer anderen Terrorgruppe, Zerstörung der Schlupflöcher, von Waffen, Munition und gepanzerten aufgerüsteten Fahrzeugen im Umland in ʽAt­mân, Tal al-Ḥâra, Inḫil, Ğâsim und Kafar Šams, unter den Getöteten auch der Ǧaiš al-Yarmûk-Führer Muḥammad Niâl aš-Šumarî; Angriffe gegen Ansammlungen und Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. im Raum Qunaiṭra in Tulûl al-Ḥamr, bei Umm Bâṭana , Mumtana, Abû Šabṭa; präzise Luftschläge im Rîf Dimašq in Mudairâ und ʽArbîn im Bereich Ost-al-Ġûṭa wie in Ḥarastâ gegen Stellungen von Ǧaiš al-Islâm mit Eliminierung von Kämpfern und militärischem Equipment inklusive Raketenabschußanlagen und Munitionsdepots; Desgleichen in der Provinz Ḥoms gegen den IS um Tadmur, östlich des Ğazal-Ölfelds, im Wâdî az-Zakâra, dem Steinbruch, in Ḫunaifîs und al-Qaryatain, Angriffe gegen Verstecke und Trupps von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte bei Kîsîn, Umm Šaršûḥ, al-Ġanṭû, Talbîsa, Burğ Qâʽî, Taldû, ʽAnğar und Abû Ṭarâha; SAAF-Einsätze gegen Ǧaiš al-Fataḥ bei Abû aḍ-Ḍuhûr im Landkreis Idlib, gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in Muḥambal, Qarqûr, Biniš und Maʽarat an-Nuʽmân unter beträchtlichen Feindverlusten sowie in der Nachbarprovinz Ḥamâ in al-Manṣûra, Qasṭûn, Tal Wâsiṭ, Tal Zağram, al-Ziyâra, Zaizûn, al-Ḥalûbî, Kafar Zaitâ, mit Zerstörung eines Konvois im Umfeld von Qaṣr ibn Wardân; in Aleppo viele Kämpfer von Ğabhatu_n-Nuṣra samt militärischer Ausrüstung einschließlich Abschußanlagen von Mörsergranaten ausgeschaltet und ihre Schlupflöcher zerstört in den bekannten Stadtteilen wie im Umland gegen den IS um die Luftwaffenakademie, in Ğudaida, Kuwairis, ʽArbîd und al-Ğadîda sowie in al-Manṣûra, al-Waḍîḥî, Balâṭ, Ğabâb und östlich von as-Safîra gegen Ğabhatu_n-Nuṣra; im Norden von al-Lâḏaqiyya in al-Ḥulwa erfolgreich weitere Muğâhidîn bekämpft).

Beim Beschuß ihres Dorfes Tal Ğadîd im Umkreis von Salamiyya in der Provinz Ḥamâ mit Raketen, die IS-Terroristen von ʽUqayrîbât aus abfeuerten, verletzten drei Männer und eine Frau. Auch die Häuser wurden beschädigt. – Auf der Straße Ḥoms – Salamiyya auf Höhe der Kreuzung bei Sunaida ebenfalls im Landkreis von Salamiyya wurden drei Personen durch die Detonation eines Sprengsatzes verwundet. (http://www.sana.sy/?p=253664 vom 15.8.2015)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 14.8.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=51373 und http://www.sana.sy/?p=253173 (nach Darʽâ al-Balad bzw. in die SW-Außenbezirke von Darʽâ eingedrungene Kämpfer von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya zurückgeschlagen unter heftigen Feind-Verlusten an Männern und Zerstörung von deren Equipment und Unterschlupforten; mit militärischem Nachschub beladenen Konvoi von der jordanischen Grenze her im SW der Stadt ausgeschaltet, Zerschlagung von Ğabhatu_n-Nuṣra-Rückzugsorten in al-Ḥarâk, Buṣr al-Ḥarîr, aṣ-Ṣûra, ʽAlmâ im NO, in al-Ġâriyya al-Ġarbiyya, Ṣaidâ, an-Nuʽaima im O, al-Yâdûda und Ḫarâb aš-Šaḥm im NW und in aš-Šaiḫ Miskîn, Nawâ, Samlîn und Inğil im N zudem von Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya; im Gebiet Qunaiṭra Muğâhidûn-Positionen in at-Tulûl al-Ḥamr, Ṭaranağa und Abû Šabṭa ausgeschaltet; Vorgehen gegen Muğâhidîn in Ḥusnû im Rîf Dimašq, wo derzeit – wie auch um Qunaiṭra – v.a. Ğabhatu_n-Nuṣra, Alwiya al-Ḥabîb al-Muṣṭafâ , Alwiya Katâ´ib aṣ-Ṣaḥâba, Liwâ´ Darʽ al-ʽÂṣima, je unterstützt durch den Mossad tätig seien; Weiterführung der Operationen gegen Terroristen-Schlupfwinkel in Stadtteilen von Aleppo wie Zurückdrängung des IS im Umfeld der Luftwaffenakademie; zusammen mit den NDF IS-Eindringlinge aus ʽUnq al-Hawâ (73km östlich) im Gouvernement Ḥoms getötet bzw. vertrieben und deren militärische Ausrüstung zerstört; Ğabhatu_n-Nuṣra geschlagen bei den Bauerhöfen nahe Talbîsa (13 km nördlich von Ḥoms-Stadt), Eliminierung von IS-Trupps um das Ğazal-Ölfeld den T4-Airport und bei al-Qaryatain; in der Provinz Ḥamâ gezielte Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Ansammlungen in al-Laṭâmina, um Mûrik und solche von Ğaiš al-Fataḥ bei Kafar Nabûda, al-Ḥuwaiğa, aš-Šarîʽa, at-Tuwaina, al-Manṣûra und az-Ziyâra im NW, gen Idlib zu in Tal Zağram, al-ʽArîma, aṣ-Ṣuwâmaʽ, Ḫa­riyya, Ḫirbat an-Nâqûs, Tal Wâsiṭ, Bait ar-Ra´s, al-Ḥuwaiz, Zaizûn und aṭ-Ṭanağara; in der Nachbarprovinz Idlib SAAF-Einsätze gegen Ğaiš al-Fataḥ westlich von Ğisr aš-Šuġûr und gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya bei Muḥambal, Kafar ʽUwaid, Ğusif (Josef), al-Mawazara/Mawazira, al-Bâra und Safûhin im SW; Zerstörung von Muğâhidîn-Schlupfwinkeln im Umfeld von Dair Ḥanâ [nahe ar-Rabîʽa] und Kataf al-Ġanam wie in Qarfûṣ im Norden von al-Lâḏa­qiyya).

Erneut trafen am Fr., 14.8.2015, von Terroristen abgeschossene Raketen Wohngebiete von Darʽâ-Stadt, wobei bislang 18 zum Teil sehr schwer verletzte Personen bekannt sind erhebliche Schäden an Gebäuden etc. (http://www.sana.sy/en/?p=51401)

Um die Einrichtung einer Pufferzone [a.: Flugverbotszone etc.] entlang der Grenze mit Syrien auf jenem Gebiet umzusetzen, tausche die nach Befehlen von Erdoğan agierende türkische AKP-Regierung nach Augenzeugenaussagen die Terrorgruppen in jenem Gebiet aus: Die Muğâhidûn der im Umland von Aleppo in Nord-Syrien [an die seit 1939 türkische Alexandrette angrenzend] operierende Sektion von Ğabhatu_n-Nuṣra zögen sich von den von ihr kontrollierten Arealen dort zurück und machten damit denen von Liwâ` as-Sulṭân Murâd (d.i. Sulṭân Murâd-Brigade) Platz. Diese habe bereits am Mo., 10.8.2015, zu diesem Zweck die Grenze von der Türkei nach Syrien überschritten zusammen mit gepanzerten Vierradantriebsfahrzeugen und LKW, vollgepackt mit Waffen und Munition. Nachdem die SAA in ihren jüngsten Erfolgen immer mehr Gebiet zurückerobert und Nachschubrouten unterbrochen hatten (vgl. Gefechtsberichte!) soll jetzt wieder eine neue hergestellt werden mit dem Ziel, letztlich Aleppo samt Umland einzunehmen [vgl.u.: „Aleppo als 82. türkische Provinz“!). Geführt wird die seit März 2013 exisitierende Terrorgruppe von Aḥmad Uṯmân (Ahmet Osman). (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940521000418)

Der IS scheint nach Beobachtungen und (teils telefonisch übermittelten) Aussagen von Bewohnern der Gegend einen Anschlag mittels chemischer Waffen in der NO-Provinz al-Ḥasaka von ihrer nahen „Hochburg“ aš-Šadâdî aus zu planen, vgl.: „EXCLUSIVE: ISIL Preparing to Launch Chemical Attack on Al-Shadadi“ (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940521000557)

Das Jordanian National Popular Forum forderte die jordanischen Behörden dazu auf, sofort die negative Einmischung in die Krise in Syrien, im Irak und im Jemen zu unterlassen und hierzu den – auch manche Terrorgruppen im Süden des Nachbarlandes in vielfacher Hinsicht unterstützenden und dirigierenden – „operations room“ in Jordanien, bekannt als MOC in Kooperation mit regionalen und internationalen, Syrien gegenüber feindselig eingestellten Staaten., bei welchem auch Söldner für den Kampfeinsatz in Syrien gegen die SAA etc. trainiert werden, zu schließen. Man verwehre sich gegen jegliche Präsenz von in Syrien agierenden Mitgliedern von Terrororganisationen im Inland. Zudem wurde vor den wahrscheindlichen Rückwirkungen dieser Tätigkeiten auf das eigene Land gewarnt. (http://www.sana.sy/en/?p=51377 vom 14.8.2015) – Vgl. frühere Mitteilungen der syrischen Regierung über die Existenz eines solchen MOC in Jordanien wie die Interview-Aussagen von Oberst Iyâd ʽAbdurraḥîm vom 26.6.2015 (vgl.u.) dazu. Ein zweiter solcher MOC befinde sich in der Türkei für Operationen und Terrorgruppen im nördlichen Bereich (vgl.u.).

Ein Abgeordneter der tschechischen Oppositionspartei Tagesanbruch der direkten Demokratie“ bemerkte kürzlich in einer Erklärung zu elektronischen Parlamentsdokumenten während einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses, Außenminister Lubomír Zaorálek sei sich der Tatsache vollkommen bewußt, daß Saudi-Arabien und die Türkei den in Syrien agierenden Terrororganisationen, insbesondere dem IS und Ğabhatu_n-Nuṣra, umfassende Unterstützung gewährten. Daher stelle ein Stop der Finanzierung von Terroristen, speziell vom IS, eine grundlegende Aufgabe der internationalen Gemeinschaft dar. Auch beim G7-Gipfel in Elmau sei dies zur Sprache gekommen. (Presseschau, SANA vom 14.8.2015).

Der weithin bekannte iranische „Top Commander“ Generalmajor Ḥassan Fairûzâbâdî zeigte sich zuversichlich, daß der IS und die anderen Terrorgruppen on der Region bald Geschichte seien. Die syrische Regierung wie die SAA würdigte er dementsprechend: „Thanks God, the central government in Syria has revived again and has gained important victories in different fronts” (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940518000651 vom 13.8.2015). – Wie so oft häufen sich aufgrund der Erfolge des hartes Durchgreifens der SAA im Counterterrorismus auch wieder die Terroranschläge im Land (ähnlich im Irak).

Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 13.8.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=51284 und http://www.sana.sy/?p=252761 (Im Rîf Dimašq Ausmerzung der Terroristennester von al-Ittiḥâd al-Islâmî al-Ağnâd aš-Šâm und Liwâ´ Šuhadâ´ al-Islâm im Stadtteil al-Ğamʽiyât von Dâriyyâ in West-al-Ġûṭa unter Ausweitung der Kontrolle über jenes Gebiet, wie in Ost-al-Ġûṭa besonders in Ḥamûriyya, in Dûmâ, aṯ-aʽla von Ḥarastâ sowie in Ḥurfa mitsamt der militärischen Ausrüstung und gepanzertem Fuhrpark; Desgleichen in Qunaiṭra hauptsächlich in der Auseinandersetzung mit Ğabhatu_n-Nuṣra in al-Ḥamîdiyya, al-Ḥurriyya und Aufâniyya; in der hauptsächlich von Wüste gekennzeichneten, mittig gelegenen Provinz Ḥoms weitere Luftangriffe v.a. gegen IS-Stellungen um den Berg aṭ-Ṭâr, östlich des Steinbruchs, bei den Bayârât (Obstgärten), al-Maqâlaʽ, dem Ölfeld Ğazal und al-Muṯalaṯ im Umkreis von Tadmur unter beträchtlichen Feindverlusten an Männern, Waffen und Munition, Vernichtung der Angreifer des Dorfes Tasnîb seitens Ğabhatu_n-Nuṣra von Umm Šaršûḥ und ad-Dîk bei ar-Ras­tan aus, nachdem die Muğâhidîn dort Kirchen zerstört, die Bewohner terrorisiert und die Infrastruktur sabotiert hatten; Vorgehen gegen den IS bei der Luftwaffenakademie, gegen Terroristennester in den bekannten Stadtteilen von Aleppo, beim an-Nairab Airport wie um as-Sufaira (25km im SO); Terroristen-Rückzugsorte um Rabîʽa und Bait Iblaq al-Quraiba im Norden al-Lâḏa­qiyya nahe der türkischen Grenze ausgehoben; in der Provinz Darʽâ im Kampf gegen Ansammlungen von Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya, Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in den bekannten Teilen der Hauptstadt Darʽâ al-Balad und al-Nâziḥîn Camp wie in al-Ġâriyya aš-Šarqiyya und al-Ġarbiyya sowie Ṣaidâ, Kaḥîl, al-Mulaiḥa al-Ġârbiyya und Ġaraz unter Eliminierung einer großen Anzahl Feinde, Zerstörung von deren militärischem Equipment samt Raketenwerfern und Abschußanlagen von Mörsergranaten; im Raum Ḥamâ durch Artillerieangriff beträchtliche Verluste für den IS u.a. Terrorgruppen erzielt al-Baḥṣa, bei Zaizûn al-Ğadîda, Qasṭûn, al-Ḫuriyya an-Nâqûs, im W von al-Mûzara, im S von az-Ziyâra, im N von Ḥuwâš in NW-Ḥamâ wie bei as-Salamiyya im O, Ğaiš al-Fataḥ-Zellen und Fağr al-Islâm-Gruppierungen in al-Ḥuwaiğa und gen N der al-Ġab-Ebene, unter den Getöteten auch der militärische Befehlshaber von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya in der al-Ġab-Ebene namens Muḥammad al-Ḥamîd, Desgleichen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Verstecke bei al-Laṭâmana und via SAAF in gezielten Luftschlägen in al-Man­ṣûra, az-Ziyâra, Tal Wâsiṭ und Tal Zağram; Ausmerzung von Positionen und Zellen von Ğaiš al-Fataḥ im Gebiet Idlib bei Habîṭ, Ḥazârîn, Kafar Mûsâ, at-Tarʽa al-Ğanûbiyya, Ğadarâyâ im SW von Idlib], Abû aḍ-Ḍuhûr, al-Ḥalûbî, Sarğa, al-Bağiriyya, in Arîḥâ, Auram al-Ğauz und Ğisr aš-Šuġûr sowie al-Ġadîr in Ḫân Šaiḫûn und von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya in Muḥambal, Furaika und Qarqûr); – s.a. Over 1200 foreign-backed mercenaries surrender to Syrian army in al-Qalamoun (Mit dem schon erwähnten Dekret Nr.32 (vgl.u.) hatte Präsident Dr. al-Assad im Juli die inzwischen dritte Generalamnestie erlassen. Dies gilt auch für Deserteure und sogar solche, welche an Kämpfen gegen die Armee teilgenommen hatten. Von jenem wird immer mehr Gebrauch gemacht, v.a. auch angesicht der zunehmenden strategischen Erfolge der Armee im Verbund mit den anderen regierungstreuen bewafffneten Einheiten aus Freiwilligen, wobei auch wichtige Nachschubrouten gekappt wurden. (english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940523000644).

Zu den im Rahmen der pemanenten Einmischung in die Syrienkrise zu verwirklichenden großosmanischen Eroberungsträumen des türkischen Präsidenten Erdoğan, die sich laut der türkischen Tageszeitung Takvim vom 5.8.2015 auch auf das Gouvernement Aleppo als 82. türkischer Provinz erstrecken s.a.: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/08/10/war-crimes-alert/ (mit Karte und Übersetzung ins Englische); s.a.: http://de.sputniknews.com/militar/20150812/303757352.html.

Wie schon zuvor bei der Befreiung von Ḥoms hat die – von Freiwilligengruppen unterstützte – SAA, die kurz vor der Rückeroberung az-Zabadânîs steht (vgl. Gefechtsberichte), den Terroristen, u.a. von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, eine Feuerpause für 48 Stunden, beginnend um 6.00 Uhr Ortszeit am Mi., 12.8.2015, angeboten. Während dessen würden Personen in schlechtem Allgemeinzustand aus der Stadt gebracht und es könne nacheiner nicht militärischen Beendigung der Kämpfe gesucht werden, berichtet al-Mayâdîn. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/287950-abkommen-%C3%BCber-2-tage-feuerpause-zwischen-syrischer-armee-und-bewaffneten-gruppen)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 12.8.2015 informieren detailliert: http://www.sana.sy/en/?p=51175 und http://www.sana.sy/?p=252327 ().

Und die Terroranschlagsserie geht weiter:
Auch in der Hafenstadt al-Lâḏaqiyya wurden nach ersten Erkenntnissen durch einen Terrorangriff mit Raketen zwei Anwohner getötet und 13 Bürger verletzt. Dazu entstand enormer Sachschaden an Gebäuden und Infrastruktur, mehrere Wägen brannten aus. worden sein. – Mit 11 Mörsergranaten beschossen Anhänger von Ğaiš al-Islâm drei Wohngebiete der damaszener Vorstadt Ğaramâna und verwundeten so drei Anwohner, der Sachschaden ist entsprechend. – In Wohngebieten von Darʽâ töteten von Terroristen abgeschossene Raketen einen Anwohner, mehrere wurden verletzt. Der Sachschaden an Häuser, privatem und öffentlichem Besitz ist hoch. – Am selben Tag gingen außerdem Raketen auf die Zitadelle von Damaskus, welche ebenfalls auf der Weltkulturerbeliste seit 1979 verzeichnet ist, nieder wie auch auf dem Nationalmuseum der Hauptstadt. Beide Gebäudekomplexe trugen Schäden davon. Dabei kam auch der Vizedirektor der Restaurations-Labore des Generaldirektorats für Antiken und Museeen (DGHAM), Qâsim ʽAbdullâh Yaḥyâ M.A., ums Leben, während er gerade eine Inspektion durchführte. Er war in Italien ausgebildeter Spezialist für die Restaurierung von Altertümern. Auch viele der im Labor gerade tätigen Angestellten wurden verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=51268)

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 11.8.2015 liefern: http://www.sana.sy/en/?p=51055 und http://www.sana.sy/?p=251913 (Vernichtung der Nester von Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra mitsamt militärischer Ausrüstung in Nuṣaîb nahe der jordanischen Grenze wie in Darʽâ al-Balad, beim Bahnhof und dem Elektrizitätswerk, Verhinderung eines Einfallversuchs der Muğâhidîn in Darʽâ mit Eliminierung von hunderten ihrer Anhänger, darunter fünf ihrer lokalen Anführer, Vorgehen gegen Schlupfwinkel und Ansammlungen von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya und Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra im NW von ʽAtmân, in Yâdûda, in al-Ġariyya al-Ġar­biyya wie al-Ġâriyya aš-Šarqiyya, al-Lağât, al-Maṭala, az-Zubaira, Ṣaidâ und Kaḥîl (16 km im O von Darʽâ) und an-Nuʽaima mit über 50 getöteten Terroristen, darunter Bašâr al-Zuʽbî, Anführer von Ğaiš al-Yarmûk” und Aḥmad an-Nuʽaimî, Anführer von Liwâ´ al-Muʽtaṣimbillâh, Unterbrechung der Nachschublinie von Jordanien her bei al-Ğîza (ca. 11km von der Grenze entfernt); Vereitelung eines weiteren Angriffs auf Buṯaina, 35 km im NO on as-Suwaidâ´, was vom Feind nicht niedergemacht wurde, floh in die nahe Wüste; im Raum Idlib präzise Luftschläge gegen IS-Stellungen bei Abû aḍ-Ḍuhûr, nördlich von Ḫušair, bei Umm Ğarîn, Tal Salmû, südlich des Militärflughafens wie bei at-Tarʽa, vom Ğaiš al-Fataḥ bei Biniš mit Ausschaltung der Mörsergranatenabschußanlagen und weiterer Artillerie auch bei in Kafariyyâ und al-Fûʽa, wo Bodentruppen zusammen mit den NDF laut Mitteilung sozialer Netzwerkseiten u.a. fünf Kommandeure von Ğaiš al-Fataḥ töteten, Unterbrechung der Nachschublinien von der Türkei her in den Terrornestern im Bereich Zaradnâ, Maʽrtamaṣarîn, Ram Ḥamdân, Kafar Yaḥ­­mûl, erfolgreiche Kämpfe in Ğisr aš-Šuġûr, Maʽrat an-Nuʽmân, al-Ḥâmidiyya, Safûhin und al-Habîṭ mit erheblichen Feind-Verlusten auch an militärischem Equipment; in der Nachbarprovinz Ḥamâ ebenfalls Luftangriffe gegen Ğaiš al-Fataḥ und Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra  im Camp al-Al­mân Fûrû, aṣ-Ṣafṣâfa, bei Ğab al-Aḥmar im NW, um az-Ziyâra, al-Ḥuwaiğa, in Ḫirbat an-Naqûs, bei den Silos von al-Manṣûra, in al-Mašbak und al-ʽAnkâwî, Maʽr­kaba und al-Lahâyâ im Norden, dazu Bodenoperationen in Tal Wâsiṭ in der al-Ġab -Ebene, unter den zahlreichen Getöteten auch der Kommandeur Abû al-Laiṯ al-Muhâğir; auch in der Provinz Ḥoms im Wüstenraum um Tadmur bei al-Maqâlaʽ und Wâdî al-Mâsik, dazu in Salâm Šarqî, as-Sul­ṭâniyya, Umm Šaršûḥ, al-Ġan­ṭû, al-Ḥilâliyya und in ar-Rastan Luftschläge gegen IS-Ansammlungen; bei Bekämpfung des IS bei der Luftwaffenakademie östlich Aleppos 13 Panzerfahrzeuge des mit schwerem Gerät zerstört, Rückschläge für den IS auch bei Kuwairis Ġarbî, Kuwairis Šarqî, ʽArbîd, Tâdif und Balâṭ; im Norden von al-Lâḏa­qiyya in Rabîʽa mehrere Lager mit verschiedenen Waffen und Sprengsätzen samt Mannschaften eliminiert; in az-Zabadânî im Rîf Dimašq weitere Fortschritte mit erheblichen Gebietsgewinnen dem Zentrum zu gegenüber Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, von denen Dutzende getötet wurden).

Bei einer Pressekonferenz während seines Besuches in Moskau zusammen mit seinem russischen Amtskollegen und Gastgeber Lawrow äußerte der saudi-arabische Außenminister ʽAdil al-Ğubair (Adel al-Dschubeir), seine Regierung lehne eine Zusammenarbeit mit der syrischen Seite im Kampf gegen den IS ab. „Ende Juni hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Bildung einer großen Koalition gegen die Islamisten unter Teilnahme Syriens, der Anrainerländer einschließlich der Türkei, Jordaniens und Saudi-Arabiens vorgeschlagen. Seinerseits zeigte sich Russland bereit, die Anbahnung eines Dialogs zwischen den Ländern zu fördern.“ heißt es bei Sputniknews. (http://de.sputniknews.com/politik/20150811/303750560.html). – Darauf warnte Lawrow, daß eine „militärische Lösung“ in Syrien [d.h. mit Sturz der mit überwältigender Mehrheit wiedergewählten säkularen Regierung unter Präsident al-Assad] nur zur Machtergreifung der Terrororganisation IS im Land führen würde. (http://de.sputniknews.com/politik/20150811/303753324.html) – Das syrische Außenministerium verurteilte in einer offiziellen Stellungnahme vom 11.8.2015 strengstens die Aussagen al-Ğubairs als klares Zeichen der destruktiven Rolle des wahhâbitischen mittelalterlichen Saudi-Arabiens bei seiner Aggression gegenüber  Syrien. Jene Regierung habe nicht einmal eine konstitutionelle Legitimation, dafür aber die Hände voll von Blut jemenitischer und syrischer Bürger. Zudem sei offensichtlich, daß der IS dieselbe Islamrichtung teile inklusive Enthauptungen und Auspeitschung. – Eine Quelle aus dem Ministerium bemerkte dazu, daß Saudi-Arabien als Unterstützer des IS kein Recht habe darüber zu sprechen, was legitim sei und was nicht. Er setzte hinzu: „Saudi-Arabien und die Terroristen stehen in engem Kontakt miteinander, was eine Bedrohung für den Frieden in der Region und auf internationaler Ebene darstellt. Diese destruktiven Initiativen Saudi-Arabiens müssen beendet werden.“ Nochmals wurde gerügt, daß al-Ğubair in seiner Presseerklärung vom Di., 11.8.2015, in Moskau völlig die Rolle der syrischen Bevölkerung [als Wähler] hinsichtlich der Bestimmung ihres eigenen Schicksals völlig übergangen hatte. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/287958-scharfe-reaktion-syriens-gegen%C3%BCber-aussagen-des-saudischen-au%C3%9Fenministers). Ausführlich hierzu bei: http://www.sana.sy/en/?p=51127 .

Zollbeamte haben in der Hafenstadt Ṭarṭus einen Wagen beladen mit Panzerfäusten beschlagnahmt. (http://www.sana.sy/?p=252046)

Ein terroristischer Angriff mittels Mörsergranaten und Raketen von Muğâhidîn von Ğaiš al-Fataḥ aus Ost-al-Ġûṭa führte am Mi., 12.8.2015, zu fünf [inzwischen 7] Todesopfern und 55 Verletzten. >. – Update: In Aleppo kamen zudem vier Einwohner zu Tode infolge des terroristischen Beschusses mit Raketen, die im Stadtteil al-ʽAzîziyya und am George [Ğûrğ] – Laḥdû-Kreisverkehr niedergingen. Drei weitere Personen trugen Verletzungen davon, privates Besitztum wurde beschädigt. – Aktualisierung: die Opferzahl hat sich auf drei Tote und 21 Verletzte erhöht.– Am selben Tag gingen außerdem Raketen auf die Zitadelle von Damaskus, welche ebenfalls auf der Weltkulturerbeliste seit 1979 verzeichnet ist, nieder wie auch auf dem Nationalmuseum der Hauptstadt. Beide Gebäudekomplexe trugen Schäden davon. Dabei kam auch der Vizedirektor der Restaurations-Labore des Generaldirektorats für Antiken und Museeen (DGHAM), Qâsim ʽAbdullâh Yaḥyâ M.A., ums Leben, während er gerade eine Inspektion durchführte. Er war in Italien ausgebildeter Spezialist für die Restaurierung von Altertümern. Auch viele der im Labor gerade tätigen Angestellten wurden verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=51141)

Detallierte Berichte über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 10.8.2015 bieten:
http://www.sana.sy/en/?p=50967 und http://www.sana.sy/?p=251459 (Weitere Gebietsgewinne in az-Zabadânî im Rîf Dimašq mit Säuberung der befreiten Gebiete von plazierten Sprengsätzen auf Straßen und in Gebäuden unter Zurückdrängung von Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya; akkurate Luftschläge gegen Trupps und Verstecke von Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra und anderen AKP-unterstützten Terrorgruppen aus meist ausländischen Söldnern nördlich von al-Lâḏa­qiyya in al-Ḥulwa ar-Rawḍa und ʽUṭaira nahe Berg Zâhiyya mit Zerstörung von Raketenabschußanlagen; unter den Getöteten auch der Anführer des sog. heißen West-Sektors (Qaṭâʽ al-Ḥâra al-Ġarbiyya) namens Abdullâh Aḥmad ʽAbdullâh mit Spitzname ad-Dîb und der Spezialist für Bombenbau und Sprengsätze von Katâ´ib Ḥamza bin ʽAbdulmuṭṭalib mit Namen ʽUmar Aḥmad Ḥamdân; desgleichen in Ḥoms gegen IS-Stellungen und -Nester um und in al-Qaryatain, in Tadmur sowie in al-Baiyârât (40 km westlich davon), um das Gasfeld von Ğazal und Maḥsa, östlich des Gasfelds von aš-Šâ´ir sowie bei Muġaizîl und Ḥuwaisîs mit erheblichen Verlusten des IS an Ausrüstung einschließlich gepanzerter aufgerüsteter Fahrzeuge mit Dutzenden getöteter Muğâhidîn; gezielte SAAF-Einsätze wie der Bodentruppen gegen IS– und Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra-Ansammlungen und Rückzugsorte bei Tal an-Nuʽâmiyya, der Luftwaffenakademie im O und der wissenschaftlichen Forschungseinrichtung im W von Aleppo, in den betroffenen Stadtteilen der Provinzhauptstadt (z.B. Qasṭal Ḥarâmî, al-Lairamûn, der Altstadt, Sâḥa an-Naʽnâʽî al-Ašrafyya, Banî Zaid etc.), dem Dorf Balâṭ, Verhinderung des Eindringens ins Areal des Kuwairis Airports in harten Kämpfen; Desgleichen gegen Trupps von Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya im Raum Darʽâ entlang der Verbindung Ṭafas – Provinzhauptstadt, in aš-Šâmra, al-Ġa­riyya, Simlîn, al-Ḥara, Ibtâʽ und Dâʽil mit Eliminierung der Kämpfer samt Ausrüstung und Verhinderung von deren Eindringen in die Orte Raḫm und al-Karak aš-Šarqî; konzentrierte Luftschläge gegen die Nachschubroute nördlich von Ğisr aš-Šuġûr bei ʽAin as-Saudâ von Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra und Affiliierten, die über die türkische Grenze hunderte Söldner als Verstärkung erhalten, ebenso in Kanîsat Naḫla, aṣ-Ṣaḥn, Tal Salmû, at-Tarʽa und Biniš, von wo aus al-Fuʽa mit Panzerfäusten und Mörsern beschossen wurde; dort verhinderten die NDF zusammen mit Einwohnern den Angriff seitens Ğaiš al-Fataḥ am Montagmorgen von Dair Zuġaib und anderen Seiten her mittels gepanzerter Fahrzeuge; zuvor war der Ort mit Dutzenden an Mörsergranaten und Raketen beschossen worden, die teils auch in Kafariyya landeten und erhebliche Gebäudeschäden anrichteten; in harten Abwehrkämpfen wurden etliche Angreifer getötet bzw. verletzt, unter den Getöteten auch der Feldkommandeur Muṣṭafâ Ḥamdûn; in der Nachbarprovinz Ḥamâ richteten sich präzise Luftangriffe gegen die Verstecke und Ansammlungen der Muğâhidîn mitsamt Equipment in Tal Wâsiṭ, Zağram, al-ʽAnkâwi, Zaizûn und al-Ḥalûbî sowie al-Manṣûra, aṭ-Ṭanğara, az-Ziyâra, Kafar Nabûda, az-Zaqûm, al-Ḥuwâš und in der al-Ġab-Ebene mitsamt zweier Munitions-Depots, unter den meist ausländischen Getöteten von hauptsächlich und Affiliierten wie al-Ḥizb al-Islâmî at-Turkistânî auch der Militärbefehlshaber von Ğund al-Aqṣâ in al-Lâḏa­qiyya namens Abû Aḥmad al-Bânîâsî und einer der Ğab­h­a­tu_n-NuṣraProtagonisten ʽAbdurraḥmân al-Ğamal).

Kaum wird aus Syrien an einem Tag einmal kein terroristischer Anschlag gemeldet, füllen am nächsten Tag meist gleich mehrere die Schlagzeilen, so auch jetzt:
In Darʽâ beschossen Terroristen vom Camp Nâziḥîn und an-Nuʽaima aus (vgl. frühere Gefechtsberichte) die Wohngebiete in al-Kâšif, Šamâl al-Ḫaṭ Maṭâr mit Raketen, wobei fünf [gestiegen auf acht] Frauen und eine Kind starben, 26 [erhöht auf 54] weitere Personen verletzt wurden und erhebliche Gebäudeschäden entstanden. Im genannten Gebiet wie auch in Yâdûda sind v.a. die Terrorgruppen Falûğa Ḥaurân und Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra vertreten.
In der damaszener Vorstadt Ḥarastâ wurden drei Personen durch Mörsergranaten verletzt, die nahe dem Gemüsemarkt hinter einer Schule einschlugen. Es entstand auch entsprechender Sachschaden.
Bei einem Raketeneinschlag auf der Straße eines Wohngebiets von Ḥoms wurde ein Auto getroffen, das in Brand geriet. Der Fahrer verstarb, zwei weitere Bürger trugen Verletzungen davon.
Ebenfalls ein Angriff mittels Raketen traf das Areal der Provinzverwaltung in Aleppo-Stadt und hinterließ 22 Verletzte. Die Terroristen hatten sich in dem aus den Gefechtsberichten bekannten Viertel Bustân al-Qaṣr verschanzt, dort und in den anderen genannten treiben sich die Terrorgruppen Ğaiš al-Muhâğirîn, Alwiya al-Anṣâr, al-Ḥuriyya, Ḥalab al-Madîna, Ḥalab aš-Šahbâ´ und Amğâd al-Islâm (Ruhm des Islâm) herum.
Im Landbereich von as-Suwaidâ´ hatten Terroristen die Straße zwischen al-ʽArîqa und Dâmâ mit drei Sprengfallen präpariert. Als ein Bauernehepaar mit ihrem Traktor die Stelle passierte, detonierte die Ladung und tötete beide. (http://www.sana.sy/en/?p=51090).

Ron Paul (vgl.u.) berichtet in einem Video über einen teilweise freigegebenen ehemals als geheim eingestuften DIA-Bericht (Defence Intelligence Agency), der bestürzende Details über die US-Unterstützung der Muğâhidîn in Syrien offenbart. Das Video ist einzusehen bei: http://www.ronpaul.com/2015-08-08/us-intelligence-confirms-us-support-for-isis/ (falls die Seite nicht mehr erreichbar sein sollte, befindet sich eine Kopie (noch) auf: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/08/09/ron-paul-report/

Der russische Außenminister Sergej Lawrow forderte in einem Interview mit Russian 1 TV channel nach seinem Gespräch mit seinem Amtskollegen aus den USA, John Kerry, die Aufgabe der doppelten Standards (zur Bedeutung vgl.u.) hinsichtlich des Terrorismus durch die USA und ihrer Partner, um einen effektiven Counterterrorismus zu gewährleisten. In diesen müsse daher auch unbedingt die syrische Regierung unter Präsident Dr. al-Assad eingebunden werden. Die sehe die von Präsident Putin angestoßene und bereits von vielen Seiten einschließlich Syriens unterstützte Initiative auch im Kampf gegen den IS vor und setzte hinzu: „and as it is in all other cases, we only suggest presenting clear views if we all want to not give ISIS the chance to realize its wicked idea of creating a caliphate.” Gleichzeitig müsse die politische Lösung der Krise in Syrien unterstützt werden. (http://www.sana.sy/en/?p=50901). – Um diese zu befördern, werde in absehbarer Zeit eine dritte Konferenz in Moskau zwischen den syrischen Beteiligten abgehalten werden. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/287823-lawrow-syrische-gruppen-sollen-sich-zum-kampf-gegen-terrorismus-zusammenschlie%C3%9Fen)

Im Süden der Provinz as-Suwaidâ unterwegs zwischen den Dörfern al-ʽUfaina – Ḥabrân nahe der beginnenden Wüstenregion haben Mitglieder der NDF einen eindeutig zu den Takfîr-Terroristen des IS gehörigen Wagen gestoppt, vollgepackt mit schweren Waffen und einer Menge munition. Näheres dazu bei: http://www.sana.sy/en/?p=50928.

Ein Übersicht über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 9.8.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=50859 und http://www.sana.sy/?p=251016 (Präzise SAAF-Luftangriffe auf die verbliebenen IS-Kämpfer in al-Qaryatain in der zentralen Provinz Ḥoms töteten mindestens 30Mann (meist Saudis und Tunesier), verletzten eine Vielzahl und zerstörten deren militärische Ausrüstung wie ein Raketendepot und sieben mit Maschinengewehren bestückte gepanzerte Fahrzeuge, unter den Toten auch die beiden lokalen saudischen IS-Anführer Abû Hâğar und Abû ʽAbdullâh, gezielte Luftschläge zerstörten auch IS– und Ğabh­a­tu_n-Nuṣra-Ansammlungen wie Schlupflöcher somit Equipment in Tadmur-West nahe der Tankstelle, bei den südlichen Bauernhöfen, as-Sulṭâniyya, Abû Ṭa­râḥa, aṭ-Ṭarfâwî, Talbîsa, östlich der Steinbrüche und im Dorf Saʽn nahe Talbîsa; in az-Zaba­dâ­nî im Rîf Dimašq weiteres Vordringen mit Unterstützung der Ḥizbullâh gen Zentrum unter Ausweitung der gesicherten Stadtteile, unter den getöteten Takfîr-Terroristen wieder ein Gruppenführer; im Gebiet Ḥamâ erfolgreiche SAAF-Einsätze gegen Muğâhidîn-Schlupfwinkel in az-Ziyâra, Zaizûn und az-Ziyâdiyya im NW und az-Zaqûm und al-Ḥamîdiyya im N und zusammen mit Bodentruppen in al-Arbaʽain, südlich von Kafar Zaîtâ und in ʽAtšân; Eliminierung von Ğaiš al-Fataḥ-Positionen um Abû aḍ-Ḍuhûr, deren Rückzugsorte in Qarqûr und al-Mašbak im SW wie auch von Ğabh­a­tu_n-Nuṣra östlich Kan­ṣa­fra, bei Tal al-Kufair, Safûhin, Furaika, Kafar ʽUwaid und Ğisr aš-Šuġûr; zusammen mit den NDF intensive Operationen gegen Ğabh­a­tu_n-Nuṣra im Norden von al-Lâḏa­qiyya mit Unterbrechung von einer ihrer wichtigsten Nachschubrouten von der Türkei her in ar-Riḥâniyya mit Zerstörung eines Großdepots an Sprengstoff, Artilleriegeschossen und Minen unter Ausschaltung der feindlichen Linien und eines mit Waffen beladenen Kleinkonvois; signifikante Fortschritte in Aleppo al-Ašrafiyya, Bustân al-Bâšâ und v.a. im Stadtteil Sulaimân al-Ḥalabî , in dem ein Wasserwerk liegt, so daß die noch unter Wassermangel leidenden Areale wieder versorgt werden können, dazu erneute Zurückschlagung des IS bei der Luftwaffenakademie, dem wissenschaftlichen Forschungszentrum, dem an-Nairab Airport; Erstürmung der Rückzugsnester von Ğab­h­a­tu_n-Nuṣra in konzentrierten Aktionen um Ğabâtâ al-Ḫašab im Norden von Qunaiṭra; in der Provinz Darʽâ erfolgreiche Operationen gegen Ğabh­a­tu_n-Nuṣra-Stellungen in Simlîn, welches die Nester der affiliierten Terroristen von Ğaidûr Ḥaurân auf der Straße zwischen Alt- Darʽâ und Anğal als Nachschub-Hauptschlagader für Waffen und Munition verbindet, Verhinderung deren Eindringens nach Sakâkâ von den Dörfer Raḫm und al-Karak aš-Šarqî unter Eliminierung aller Angreifer auf ihren gepanzerten Wägen und Ausrüstung, unter den Getöteten laut sozialen Netzwerkseiten auch der Anführer mit dem Kampfnamen Malik Maḥmûd Šalaš von Katîba Anṣâr Muḥammad (d.h. Bataillon der Helfer von Muḥammad, so hießen die Bewohner von Yaṯrib, dem späteren Madîna, die dem Propheten Zuflucht gewährten).).

Ein Übersicht über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 8.8.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=50784 und http://www.sana.sy/?p=250738 (Vorgehen gegen Ğabh­a­tu_n-Nuṣra-Stellungen in der Provinzhauptstadt Darʽâ in Darʽâ al-Balad und um das Elektrizitätswerk am Staudamm wie im Umland auf dem al-Ğuhaira –Platz in Buṣrâ aš-Šâm, Umm Walad entlang der Achse Raḫm al-Karak – Raḫm al-Mulaiḥa al-Ġarbiyya (37 km östlich von Darʽâ); im Norden von al-Lâḏa­qiyya konzentrierte Angriffe auf Ğabh­a­tu_n-Nuṣra-Positionen um den Barâdûn Damm, Luftschläge im Gebiet al-ʽAidû, al-Qasâṭal und Marğ az-Zâwiyya mit Ausschaltung von Abschußanlagen für Mörsergranaten und schwerem Gerät; in der Provinz Idlib Luftangriffe auf Ğabh­a­tu_n-Nuṣra -Ansammlungen auf der Maḥambal-Straße und östlich von Kanṣafra, az-Ziyâdiyya, Tal al-Kufair, Zaizûn, Safûhin, Furaika, Qarqûr, Kafar ʽUwaid, in Ğisr aš-Šuġûr, Kamb al-Almân außerhalb von Zaizûn und in Ğab al-Aḥmar, gegen Affiliierte von Ğaiš al-Fataḥ im Areal von Abû aḍ-Ḍuhûr; konzentrierte Operationen im Gebiet Ḥamâ gegen Terroristennester von Duqmâq, al-Baḥṣa, al-Laṭâmina, az-Zakât, al-Qâhira, Ḥumaimât und al-Ḥamîdiyya; in Aleppo Bekämpfung der Terroristen. Schlupfwinkel in den bekannte Arealen, dabei Kontrolle über Sulaimân al-Ḥalabî unter Feindverlusten an Männern und Equipment erkämpft, Vorgehen gegen den IS und andere Gruppen in Rasm al-ʽAbûd, Tal Asṭabil, bei der Luftwaffenakademie und dem wissenschaftlichen Forschungszentrum westlich der Provinzhauptstadt; Eliminierung der Muğâhidîn–Positionen in Talûl Ḫalîfa al-Ğanûbî im Umland von as-Suwaidâ´, erneute Verhinderung des Eindringens nach Tal Buṯaina; im Rîf Dimašq zusammen mit der Ḥizbullâh weiteres Vorrücken mit Ausdehnung der Kontrolle in az-Zabadânî (ca. 11km von der libanesischen Grenze) von verschiedenen Seiten unter Zusammendrängung des Feindes auf ein beschränktes Areal der Stadtmitte, Artilleriebestreichung der Terroristennester in Ost- und West-al-Ġûṭa, bei ʽAin Tarmâ, ʽArbîn, auf der Straße Dûmâ aš-Šifûniyya, bei al-Qâsimiyya östlich aḍ-Ḍumair, im Gebiet Ḥa­rastâ, Dair al-ʽAṣâfîr, Zibdîn und Dâriyyâ unter beträchtlichen Verlusten der Muğâhidîn; in zentralen Provinz Ḥoms zusammen mit den NPF ausgedehnte Operationen gegen den IS, dabei Eliminierung von Kämpfern samt militärischer Ausrüstung in Tadmur, bei den Gasfeldern von Ğazal und den Dörfern al-Ḥadaṯ, al-Ḥazm al-Wasṭânî, ʽIzzaddîn, al-Ġanṭû, Talbîsa und um ar-Rastan, IS-Konvoi in Luftschlägen ausgelöscht zwischen al-Qaryatain und Mahîn, in al-Qaryatain Reihe von IS-Kämpfern getötet bzw. in die Flucht geschlagen unter Zerstörung von deren zurückgelassenem Equipment).

Durch einen Terrorangriff mit Raketen, welche in einer der belebtesten Gegenden von Damaskus, der Ṯawra-Straße, niedergingen, verloren zwei Bürger ihr Leben, mindestens 21 weitere Menschen wurden verletzt, wie zunächst gemeldet wurde. Doch die Zahl der Opfer stieg dramatisch an: inzwischen sind infolge der Attacke elf Menschen getötet und 46 weitere verwundet worden. Die Terroristen schossen – wie so oft – von Ğaubar aus. In der Ṯawra-Straße waren es zuletzt 10 Tote, darunter drei Kinder, und 40 Verletzte, dazu einige zerstörte bzw. beschädigte Autos, die zur Zeit der Einschläge gerade entlangfuhren; im al-ʽAbbâsiyîn-Viertel starb ein Bewohner, fünf andere trugen Verletzungen davon, in der Bagdad-Straße wurde ein weiterer Bürger getroffen sowie fünf andere im Stadtteil Bâb Tûmâ, in dem zwei Häuser und etliche Wägen demoliert wurden. Da sich einige Patienten in kritischem Zustand befinden, kann die Zahl der Todesopfer noch ansteigen. (http://www.sana.sy/en/?p=50816)

Am Fr., 7.8.2015, kam es endlich im UN-Sicherheitsrat zur einstimmigen Annahme der Resolution Nr. 2235, deren Ziel die syrische Regierung seit Jahren verfolgt, nämlich die Untersuchung der Angriffe mit gefährlichen Chemikalien einschließlich von Chloringas gegen die Zivilbevölkerung in Syrien. Während die syrische Regierung respektive die SAA niemals chemische Waffen eingesetzt habe, wie der ständige syrische UN-Gesandte Dr. al-Ğaʽfarî in seiner Rede hierzu ausführte, habe es etliche Chemiewaffenanschläge, auch mit Chloringas durch die Terrorgruppen IS und Ğabhatu_n-Nuṣra gegeben. In Dutzenden von Schreiben mit beigelegten Belegen habe man dies dem UN- Sicherheitsrat und der Organization for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) schon angezeigt. Vor allem sei auch die Chemieattacke im Gebiet von Ḫân al-ʽAsal (Khan al-Assal) nahe Aleppo vom UN-Sicherheitsrat völlig unbeachtet geblieben. Die Täter seien niemals entlarvt und vor Gericht gestellt worden. Empörend sei auch, daß gerade jene Seiten, welche die Terroristen in Syrien unterstützten und ihnen Chemiewaffen geliefert hätten gerade die waren, die ausgerechnet die syrische Regierung des Einsatzes beschuldigt hatten. Dabei habe gerade Syrien immer wieder den Einsatz – nicht nur von Chemie- sondern – von allen Massenvernichtungswaffen verdammt. Hinsichtlich der Kooperation mit der OPCW unter den schwierigsten Bedingungen terroristischer Bedrohung und feindselig eingestellter und tätiger Länder bemerkte er: „Syria has fulfilled its commitments in the framework of its joining the Chemical Weapons Convention as well as its obligations under the UN Security Council resolution no. 2118 for the year 2013 as it has been keen from the start to provide all forms of cooperation and act in a positive, transparent and flexible manner in fulfilling its commitments” und zwar bis zur erfolgreichen Vollendung der Mission. Statt mitzuhelfen, die erfolgten Verbrechen aufzuklären, hätten die erwähnten feindseligen Staaten Syrien mit gefälschtem Material ins Unrecht zu setzen versucht. Näheres hierzu wie zu den weiteren Ausführungen a.a.O. Dr. al-Ğaʽfarî schloß mit dem Hinweis, daß Syrien sämtliche UN-Resolutionen – auch hinsichtlich der humanitären Seite oder bzgl. des Counterterrorismus – voll erfüllt habe und erfülle, während etliche Länder diese mißachteten, was dazu führe, daß das unnötige Leiden der syrischen Bevölkerung sich nur in die Länge ziehe. Daher rief er den UN-Sicherheitsrat nochmals dazu auf, für die Erfüllung jener UN-Resolutionen auch durch diese Staaten zu sorgen sorgen und auch die für die Umsetzung jener wie der neuesten Resolution nötige Kooperation und Koordination mit den syrischen Behörden durchzusetzen, um volle Transparenz und Rechenschaftspficht zu gewährleisten. (http://www.sana.sy/en/?p=50745)

Der ständige russische UN-Botschafter Witali Tschurkin kritisierte am Fr., 7.8.2015, nach Annahme der o.e. Resolution scharf den Unwillen der USA wie anderer westlicher Staaten, mit Syrien bei der Bekämpfung des Terrorismus zusammenzuarbeiten. Diese unterminiere auch den Erfolg der von Syrien unternommenen Anstrengungen im Counterterrorismus. Schließlich könne nur eine derartige Kooperation allein jenem Übel wirksam zu Leibe rücken. Darüber hinaus erklärte er: „Our Western colleagues don’t find that there is a necessity of focusing on the terrorist danger in Syria and Iraq through our joint work in fighting the ISIS. ” und fuhr fort: „We proposed our concept on the front of fighting terrorism in Syria and Iraq, yet, till this moment, we don’t have unified efforts at the international community and the reason behind that is the US and the other Western countries as well as our Western colleagues at the Security Council who don’t want to cooperate with the Syrian Government in this joint war and this undermines the effectiveness of the exerted efforts”. Als es darum ging, die Chemiewaffen Syriens zu vernichten, habe man international auch zusammengearbeitet, warum gehe das jetzt nicht, da der Terrorismus nicht zuletzt der IS eine allgemeine Bedrohung darstelle: „While working on destroying the chemical weapons in Syria, all cooperated with the Syrian Government and if we did that at that time, why can’t we do it now at a time when we are facing a very dangerous challenge represented by the ISIS and other terrorist organizations in Syria. ” (http://www.sana.sy/en/?p=50770)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 7.8.2015 informieren: http://www.sana.sy/en/?p=50717 und http://www.sana.sy/?p=250556 (im Rîf Dimašq in az-Zabadânî weiteres Vorrücken gen SO zusammen mit der Ḥizbullâh im Kampf gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte, beim Durchkämmen der befreiten Stadtteile in der Baradâ-Straße auch eine Werkstatt zum Bau von Sprengsätzen mit einer Menge Material hierzu und schon fertiggestellten Bomben aufgespürt und zerstört wie im westlichen al-Ğisr-Viertel auch ein Kommunikationszentrum der Terroristen, unter den Getöteten auch der Anführer von Katâ´ib Ḥamza bin ʽAbd al-Muṭṭalib (d.i. Brigaden von Ḥamza bin ʽAbd al-Muṭṭalib) namens Ziyâd Nâṣif (in der Zaʽṭûṭ-Straße); im Norden von al-Lâḏa­qiyya präzise Luftschläge gegen Nester v.a. von Ğabhatu_n-Nuṣra im NO von Abû Rîša und in Kabânî wie im Gebiet von Rabîʽa und Duwairišân mit Zerstörung eines drahtlosen Kommunikationszentrum der Terroristen, unter deren über 50 meist ausländischen Gefallenen auch der Saudi mit Spitznamen Abû al-Muslimîn (d.i. Vater der Muslime) war, dazu Eliminierung weiterer Muğâhidîn-Ansammlungen mit Equipment in al-Kabîr, Wâdî Farlaq, ar-Rîḥâniyya und ar-Rabîʽa mit Abschußanlagen für Mörsergranaten; gezielte Lufteinsätze auch gegen IS-Stellungen und -Nester in Ḥawârîn, al-Ḥadaṯ, der Umgebung von al-Baṣîra, im Wâdî al-Mâsik, nahe der Wâṣif-Tankstelle in Tadmur, wobei u.a. einige Panzerfahrzeuge, Kanonen und Bulldozer außer Betrieb gesetzt wurden, weitere Luftschläge gegen IS-Anhänger und ihre Kolonne aus Panzerfahrzeugen und Wägen mit Nachschub an Waffen und Munition zwischen der al-Qadîm-Quelle und dem Zugang zum Wâdî aḏ-Ḏakâra in der Umgebung von Tad­mur, dazu Ğabhatu_n-Nuṣra-Schlupfwinkel in ʽAin al-Ḥussain nahe Talbîsa samt Militärausrüstung eliminiert; intensive erfolgreiche Angriffe gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğabhatu aš-Šâmiyya in ad-Dânâ im Umland von Idlib wie vernichtende Luftschläge gegen sie bei Qarṭâ, der außerhalb von Idlib-Stadt liegenden Zucker-Fabrik, aṣ-Ṣaḥn, Kamb al-Almân und Ġaniyya bei Ğisr aš-Šuġûr; heftige Verluste für Ğabhatu_n-Nuṣra im NW der Provinz Ḥamâ in al-ʽAn­kawî, al-Ḥuwaiz, al-Zaqûm, Tal Zağram und Ḥumaimât durch die SAAF; Vorgehen gegen Nester von Affiliierten von Ğabha­tu_n-Nuṣra in und um die Provinzhauptstadt Darʽâ, z.B. bei al-Ġariyya aš-Šarqiyya und Ğubaib; Eliminierung von Rückzugsnester v.a. von Ğabhatu_n-Nuṣra und des IS in den gefährdeten Stadtteilen von Aleppo wie im Umland bei der Luftwaffenakademie, Kuwairis, ad-Duraihim, al-Fardûs, Bâb al-Ḥadîd und al-Atârib, Unterbrechung von deren Nachschublinien bei Darat ʽIzza (30km westlich) und Ḫân al-ʽAsal).

Wie so oft sind in den frühen Morgenstunden zahlreiche hochgerüstete ISMuğâhidûn in den Ort al-Qaryatain eingedrungen. Ein Anwohner erzählt, daß diejenigen, die am Stadtrand wohnten, daraufhin die Flucht ergriffen, was den Bewohnern des Zentrums nicht gelang. Dort lebten auch „rund 250 unserer assyrischen Stammesbrüder“, d.h. Christen. Die Terroristen hätten darauf dutzende Christen verschleppt, während seine und 14 weitere Familien mit Hilfe des Militärs – in der Nähe befindet sich ein Militärposten – ins 155km entfernte Ḥoms gebracht werden konnten. (http://de.sputniknews.com/panorama/20150807/303695722.html). Wie aus dem Gefechtsbericht des Tages hervorgeht, war eine SAA-Einheit mit den Terroristen in Kämpfe bei den Ğazal-Ölquellen und in der Umgebung von al-Qaryatain verwickelt, wobei es dieser gelang, die Terroristen unter heftigen Verlusten für jene an Männern wie militärischer Ausrüstung zurückzuschlagen. Im Ort hätten die Terroristen derweil Massaker verübt und sich am Eigentum der Bewohner vergriffen. Da sich im östlichen Gebiet der Provinz Ḥoms hauptsächlich die sog. „Große syrische Wüste“ mit wenigen weit verstreuten Ortschaften darin befindet (ein eher aus Fels und Geröll bestehendes Ödland), sind diese für Terroristen beliebte und eher leichte Angriffsziele (wie schon die früheren Gefechtsberichte mit durch die SAA abgewehrten Angriffen und die Entscheidung für gezielte Luftschläge durch die SAAF zeigen). (http://www.sana.sy/?p=250556)

Laut Auskunft von Aon Risk Solutions (tätig im Versicherungsbereich) stammt die überwiegende Mehrheit der aus EU-Ländern in den Nahen Osten zur Verstärkung des IS Gereisten aus Frankreich, berichtete der Sender RTBF. Seit April 2014 seien das ca. 1200 Muğâhidûn. Fast ebenso viele reisten aus der Bundesrepublik in die Kampfgebiete aus, aus Belgien kämen ca. 400 Unterstützer der Terrororganisation. Die potentiell größte Gefahr von Anschlägen durch al-Qaida bzw. den IS bestehe für Frankreich, Deutschland, Belgien, Irland, Dänemark und Estland. (http://de.sputniknews.com/politik/20150807/303695771.html)

Infolge der Zündung des Sprengstoffpaketes, das Terroristen zurvor an einem am östlich gelegenen Bagdad-Kreisverkehr in Ḥamâ-Stadt abgestellten Motorrad angebracht hatten, wurde eine Frau getötet, weitere 14 Menschen, darunter zwei kleine Kinder trugen unterschiedlich schwere Shrapnel-Verletzungen durch davon. Der Sachschaden am privaten Eigentum war entsprechend. (http://www.sana.sy/en/?p=50742)

Bei einer terroristischen Attacke mit Mörsergranaten auf einen Minibus auf der Autobahn in Höhe des Wasserwerks von Ḥarastâ am Sa., 8.8.2015, wurden fünf Bürger verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=50782)

Zur gestiegenen, bewußt provozierten (vgl.u., 6.7.2015) Gefahr eines Kriegs mit den USA im Nahen Osten, insbesondere auf syrischem Territorium, durch das vermehrte Eingreifen von US- und britischem Militärs mittels Luftwaffe, bewaffneter Drohnen und (als IS-Anhänger verkleideter) Bodentrupps ohne Einwilligung der bzw. Absprache mit der syrischen Regierung wie ohne UN-Mandat, d.h. entgegen der völkerrechtlichen Bestimmmungen, s.a. die neuesten Meldungen: U.S. launches first anti-DAESH drone strikes from Turkey to protect “moderate” terrorists in Syria, threatening strikes against Syrian Armed Forces ~ Interview with local journalist Alaa Ibrahim und Syrian Foreign Minister: “There is no such thing as ‘moderate or non-moderate militants’ in Syria, that the US can support: anyone takes up arms against the Syrian state is a terrorist”.

Daß es sich bei den am 6.8.2015 gemeldeten (s.u.), vorgeblich gegen den IS gerichteten, verstärkten Aktionen der USA, Großbritanniens und der Türkei im Norden Syriens letztlich wieder um eine gegen den syrischen Staat unter der mit überwältigender Mehrheit 2013 wiedergewählten Regierung von Dr. al-Assad gerichtete handelt, geht aus jener, die Fakten verhöhnender Anschuldigung des US-Außenministeriums hervor, die den syrischen Präsidenten wörtlich als „Wurzel allen Übels“ darstellt und auch noch für die Ausbreitung des IS verantwortlich macht. Diese „Verlautbarung“ stammt von Pentagon-Sprecher Mark Toner vom 5.8.2015, kurz nach dem ersten US-Luftangriff auf Nordsyrien unter Einsatz einer von der türkischen Militärbasis Incirlik gestarteten Kampfdrohne und nur wenige Tage nach der Verkündung der Obama-Administration, Luftschläge gegen all diejenigen zu führen, die den vom Pentagon ausgebildeten und unterstützten Söldnern/“Rebellen“/“moderaten Oppositionellen“ ins Gehege kämen. (http://www.rt.com/news/311699-turkey-usa-drones-isis/, s.a. http://www.rt.com/op-edge/311777-syria-us-turkey-rebels/ und http://de.sputniknews.com/politik/20150807/303700155.html).

Angesichts dieses Szenarios erscheint der von Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, geäußerte Gedanke nicht allzu abwegig, es besteht der ernsthafte Verdacht, daß die USA die Terrorgruppierung IS für ihre eigenen Zwecke nutze, vor allem beim Sturz der syrischen Regierung. (http://de.sputniknews.com/politik/20150714/303264395.html)

Acht Bürger wurden am Do., 6.8.2015, in Aleppo verletzt, als von Terroristen abgeschossene Raketen in den Außenbereichen des Stadtteils Ṣalâḥ al-Dîn einschlugen.
(http://www.sana.sy/en/?p=50666 vom 6.8.2015)

Über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 6.8.2015 informieren: http://www.sana.sy/en/?p=50651 und http://www.sana.sy/?p=250147 (Im Rîf Dimašq  weiteres Vorrücken in az-Zabadânî nach heftigen Kämpfen im SW der Stadt unter zunehmenden Verlusten der Ğabhatu_n-Nuṣra-Muğâhidîn, Stellungen von Ğaiš al-Islâm ausgeschaltet in Ost-al-Ġûṭa, Ḥarastâ, dem NW- Teil von Madîrâ, ʽArbîn, Ğaubar und al-Ğamʽiyât in Dâriyyâ; Eliminierung von IS-Schlupfwinkeln und Equipment-Depots in der as-Suwaidâ´-Provinz im Raum Rağm ad-Dawla wie Oprationen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra; Ausmerzung von Ğabhatu_n-Nuṣra -Nestern in verschiedenen Stadtteilen, v.a. Darʽâ al-Balad, und am Damm in Darʽâ-Stadt wie beim Wasserreservoir in al-Yâdûda mit Unterbrechung von Nachschublinien der Terroristen dorthin von Jordanien aus; gezielte Luftschläge in der Provinz Ḥoms gegen einen kleinen IS-Konvoi im al- ʽAbâsiyya-Areal im Süden Tadmurs wie überhuapt im sog. Tadmur-Dreieck, Präzisionsangrifffe in ar-Rastan gegen Ğabhatu_n-Nuṣra mit Dutzenden getöteter Terroristen und zerstörter Ausrüstung; Vorgehen v.a. gegen Rückzugsorte von Ğaiš al-Fataḥ in ad-Duqmâq, ar-Rahğân, al-Ḥa­mî­diyya, Qasṭûn und al-Baḥṣa im Umland von Ḥamâ wie in dem von Idlib gegen Terroristenansammlungen in al-Mušrifa, nördlich von Zaizûn, bei Tal ʽAwar, Talat Ḫaṭab, al-Minṭâr, Arîḥâ, Ğisr aš-Šuġûr, as-Sirmâniyya und Abû aḍ-Ḍu­­hûr; Fortführung der operationen in den von Terroristen herimgesuchten Stadtteilen von Aleppo, bei der Luftwaffenakademie besonders im Abwehrkampf mit dem IS, sowie im Umland in Spezialoperationen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in Ḫân al-ʽAsal und Dâra ʽIza beim Simʽân-Berg; im Norden von al-Lâḏa­qiyya Verstecke von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten ausgehoben v.a. bei Rabiʽa, wobei 36 Muğâhidîn fielen und goße Teile der militärischen Ausrüstung zerstört wurde); – s.a.: Syrian Army Kills Notorious Terrorist Ringleader in Zabadani (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940515000652). – Es handelt sich dabei um ʽAbdurraḥîm Ḫarita (Abdolrahim Kharitah) mit dem Pseudonym Abû ʽAlî, dem Führer der Panzer-Abwehr-Einheit und engem Freund des Kommandeurs der Ğabhatu_n-Nuṣra- Kampftruppe im Gebiet az-Zabadânî, Muḥammad Zaitûn.

Vizepremier- und Außenminister al-Muʽallim ist nach seinem Besuch in Teheran am Do., 6.8.2015, auf Einladung der omanischen Regierung in Maskat eingetroffen. Inhalt der Gespräche wird vor allem die Lösung der Krise in Syrien auf friedlichem-politischem Wege sein, worin der Oman die syrische Regierung seit Jahren unterstützt. Auch unterhält jener Staat als einer der wenigen seine diplomatischen Beziehungen zu Syrien nach wie vor aufrecht. Al-Muʽallim, der Grüße von Präsident Dr. al-Assad an Sultan Qâbûs überbrachte, stimmt mit seinem omanischen Amtskollegen, Außenminister Yûsuf bin ʽAlawî, darin überein, primäres Ziel in der Region sei die Bekämpfung des Terrorismus und Extremismus durch gemeinsame Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft, Etablierung von Sicherheit und Stabilität wie die Erhaltung der Souveränität und territorialen Integrität Syriens. Zudem versicherten beide Seiten weiterhin miteinander kooperieren und sich bei der Erreichung der gesteckten Ziele koordiniert vorgehen zu wollen. (http://www.sana.sy/en/?p=50680 vom 6.8.2015). – Auch die Berichterstattung aus dem Oman über die Vorgänge in Syrien sticht im positiven Sinn kritisch hervor.

Wie der britische Sunday Express am 2.8.2015 meldete, sind nach Angabe von Premierminister Cameron gut 120 Mann der Special Forces im Osten Syriens aktiv, verkleidet als IS-Anhänger (!) und unter US-Befehl („More than 120 members belonging to the elite regiment are currently in the war-torn country … . … dressed in black and flying ISIS flags”). Die Operation nenne sich Operation Shader zur Unterstützung der sog. „moderaten Rebellen“ (= moderate Opposition, zu deren tatsächlichen Identität vgl.u.) unter der Vorgabe, in Syrien gegen den IS zu kämpfen. Die britischen Soldaten seine unterwegs in zivilen Pick-ups, bestückt mit Minidrohnen, die ihre Aufnahmen unmittelbar zur Auswertung an Analysten auf dem Boden übertrügen. Hierfür wie für die Aufrechterhaltung der generellen Kommunikation seien weitere 250 Spezialkräfte vorhanden. Zudem seien erst letzte Woche 20 britische Ausbilder nach Saudi-Arabien gereist, um dort weitere hunderte an „Rebellen“ zum Einsatz in Syrien auszubilden. (https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/08/05/british-sas-daesh/) – Wie schon bei den anderen US-„Einsätzen“ auf syrischem Territorium geschieht auch dies ohne Einverständnis der syrischen Regierung wie auch ohne UN-Mandat und damit entgegen den Satzungen des Völkerrechts. Besondere Brisanz gewinnt diese Tatsache angesichts der kürzlich erfolgten Ankündigung durch US-Präsident Obama laut New York Times-Bericht (vgl.u.), er autorisiere Luftwaffeneinsätze zum Schutz der gegen die gewählte syrische Regierung kämpfenden „moderaten Rebellen“ respektive „moderaten Opposition“ (s. https://www.youtube.com/watch?v=7wIJfDucAXA).

Ein weiteres Lehrstück, wie westliche Mainstream-Medien (MSM) Antipathie gegen die syrische Regierung schüren und um Sympathie für die unter dem Deckmantel der von interessierten westlichen Ländern erstellten und der Muslimbruderschaft verbundenen SNC als vermeintlicher moderater Opposition werben, bietet ein neuer Beitrag von NevaehWest. Man erinnere sich an den Fake der Giftgasanschläge von Ost-al-Ġûṭa, die der syrischen Regierung untergeschoben deren Überschreiten der roten Linie „beweisen“ und somit einen Vorwand für den geplanten US-Militärschlag gegen Syrien liefern sollten. Hier setzte der vermeintliche (Video-)Bericht ein, eine rührselige Geschichte eines mit seinem ermordet geglaubten kleinen Sohn plötzlich wiedervereinten überglücklichen Vaters aus dem syrischen Zamalkâ. Nur ist der „Vater“ weder Vater, noch normaler syrischer Bürger sondern ein türkischer Muğâhid. Die Abbildungen der angeblich in der Giftgasattacke umgekommenen Kinder stellen sich als munter und ihre Bilder aus verschiedenen ganz anderen Interneteinträgen zusammengestellte Kollage heraus u.v.a. Näheres mit allen Belegen der Recherche bei: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/08/05/wests-media-lies/. – Und wieder einmal fühlt man sich an die Filmsatire von 1997 erinnert: http://www.moviepilot.de/movies/wag-the-dog

Einen Überblick über die Details der counterterroristischen SAA-Operationen vom 5.8.2015 verschaffen http://www.sana.sy/en/?p=50558 und http://www.sana.sy/?p=249742 (Terroristengruppen in Darʽâ al-Balad wie an der Verwaltungsgrenze der Provinzen Darʽâ und as-Suwaidâ´ mitsamt Equipment bei Tal aš-Šaiḫ Ḥussain eliminiert; gegen Schlupfwinkel von Ğabhatu_n-Nuṣra in den gefährdeten Stadtteilen von Aleppo wie im Umkreis bei der Luftwaffenakademie auch gegen den IS, desweiteren bei ʽAnğâra, Ḫân al-ʽAsal, al-Man­ṣûra, in Duwair az-Zaitûn, Talat al-Malâḥ und Ḫân Ṭû­mân vorgegangen, dabei auch schweres Gerät wie Bulldozer unbrauchbar gemacht; Luftwaffeneinsätze in der Provinz Idlib gegen Ansammlungen und Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ğaiš al-Fataḥ und anderen Terrorgruppen in Ğanat al-Qurâ, Buzait, Ğab al-Aḥmar, Ġaniyya, Furaika, Kamab al-Almân, aš-Šaiḫ Sandiyâna und der Umgebung von Ğisr aš-Šuġûr ergänzt durch intensive Bodenoperationen bei al-Muš­rifa, Talat Ḫaṭab, Talat Ḥamaka bis östlich von Ğisr aš-Šuġûr, in Tal Ġazâl, Anab, Ğadarâyâ, al-Minṭâr, Tal ʽAwar, Marğ az-Zuhûr, Fûrû und in Umm Ğarîn, al-Ḥamîdiyya, Tal Salmû, nördlich von Ḫušair, al-Mağâṣ und at-Tarʽa ,in Abû aḍḌu­­hûr und Umgebung; den Ğabhatu_n-Nuṣra-Stellungen im Gebiet Ḥamâ bei az- Zuqûm, ad-Duqmâq, Tal Zağam und as-Sarmâniyya wie nördlich von al-Maṣâ­ṣana und bei Ğabîn heftige Verluste an Kämpfern und Ausrüstung beigebracht; im Norden von al-Lâḏa­qiyya bei al-Waṭâ Saʽdû, Burğ Zâhiyya, al-Kindâsiyya und al-Farlaq die Terroristen zurückgeschlagen; in der zentralen Provinz Ḥoms in al-Qariya­tain und östlich der Ölfelder von Ğazal IS-Ansammlungen geschlagen wie auch in Rağm al-Qaṣr bis östlich von aṭ-Ṭarfâwî, dazu Zellen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten vernichtet um das National Hospital in ar-Rastan und as-Saʽn al-Aswad nahe Talbîsa; weitere Fortschritte der Armee im Verein mit Ḥizbullâh in az-Zabadânî im Rîf Dimašq im Kampf gegen Anhänger von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya u.a., unter den zahlreichen Getöteten auch der Kommandeur mit Pseudonym Abû ʽAlî Ḫarîṭa)

Informationen über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 4.8.2015 bieten http://www.sana.sy/en/?p=50449 und http://www.sana.sy/?p=249354 (Im Rîf Dimašq weitere Zurückdrängung der verbliebenen Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra, Affiliierten und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya aus az-Zabadânî mit Gebietsgewinnen im Westteil und Verlusten der Feinde an Kämpfern und militärischer Ausrüstung; Ğaiš al-Islâm-Anhänger getötet im Rückzugsort östlich Zamalkâ in den Obstplantagen am Stadtrand von ʽArbîn, aufgerüstete LKW mit Insassen eliminiert zwischen Dûmâ und Misrâbâ, Anhängern Ğaiš al-Islâm mit deren Munitionsdepot u.a. Rüstungsgegenständen vernichtet im Raum Ost-al-Ġûṭa und den Farmen von Dair al-ʽAṣâfîr, sowie einen Tunnel in az-Zahrâ´ in Ḥarastâ; Ausmerzung eines Ğabhatu_n-Nuṣra-Nests mit allen Terroristen darin beim Bahnhof von Darʽâ, konzentrierte Angriffe gegen weitere Gruppen Maʽraba, 32km östlich von der Provinzhauptstadt und in Buṣrâ aš-Šâm; im Gebiet as-Suwaidâ´ Abwehr eines IS-Einfallversuchs nach Tal aš-Šaiḫ Ḥussain, Zerstörung von deren Schlupfwinkeln mit Equipment und Säuberung der Umgebung; den Muğâhidîn der Provinz Ḥamâ zu Leibe gerückt in Kafar Zaitâ, östlich Mûrik wie bei Qalʽat al-Maḍîq; dem IS heftige Verluste an Männern und Ausrüstung beigebracht in der Provinz Ḥoms mit Luftschlägen gegen deren Stellungen um Tadmur wie z.B. bei Muṯalaṯ, Ha­lâliyya, Ġanṭû, ar-Rastan und at-Tamâṯîl samt Abschußanlagen für Mörsergranaten sowie Zerstörung von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in ʽAin Ḥussain durch die Bodentruppen; präzise Luftschläge auch gegen Stellungen und Schlupfwinkel von Ğaiš al-Fataḥ und Ğabhatu_n-Nuṣra um Abû aḍ-Ḍuhûr, Marʽiyân, Kanṣafra, Ayilîn, Ğazaf, aṭ-Ṭamâ­naʽa, al-Hubaiṭ und Sukaik in der Region Idlib; SAA und SAAF-Vorgehen gegen die im Norden von al-Lâḏaqiyya ihr Unwesen treibenden Terroristen v.a. Marğ Ḫuḫa mit Vernichtung eines Raketendepots, unter den meist ausländischen Getöteten auch einer der Kommandeure namens Abû ʽUṯmân aṭ-Ṭâğîkî (d.h.: aus Tadschikistan).

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat endlich ein Ende ausländischer Einmischung in den Syrien-Konflikt gefordert. Wörtlich sagte er in ad-Dauḥa/Qaṭar nach einer Konferenz mit US-Außenminister Kerry und dem saudischen Amtskollegen ʽAdil al-Ğubair am Mo., 3.8.2015: „Wir verlangen […], dass jede Einmischung von außen in die syrische Krise gestoppt wird und die syrischen Parteien zu gemeinsamen Verhandlungen gedrängt werden“ unter der Hinzufügung, daß eine Lösung der blutigen Krise durch friedliche Mittel auf einer gemeinsamen Basis erreicht werden müsse.
(http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/287527-lawrow-frieden-in-syrien-nur-durch-verhandlungen) – S.a. Rede des tschechischen Präsidenten Milos Zeman über die derzeitige Migrationswelle nach Europa infolge der militärischen Intervention des Westens im  Irak, Syrien und Libyen: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/287479-tschechischer-pr%C3%A4sident-%E2%80%9Eus-milit%C3%A4rinterventionen-sind-hauptgrund-f%C3%BCr-migration-nach-europa%E2%80%9C.

Am Mo., 3.8.2015, gab das US-Finanzministerium beksnnt, die Sanktionen gegen Syrien auf sieben weitere Institutionen und vier zusätzliche Personen ausgeweitet zu haben. Wie schon früher von Experten festgestellt (vgl.u.) kritisierte der russische Außenminister Lawrow diese ebenfalls als klare Verstöße gegen das Völkerrecht. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/287520-usa-weiten-sanktionen-gegen-syrien-aus)

Auch ʽAlî Lârîğânî, Vorsitzender des iranischen Parlaments, diagnostizierte am Mo., 3.8.2015, nach seinem Treffen mit dem serbischen Außenminister Ivica Dacic in Teheran, die aktuelle Krise im Nahen und Mittleren Osten sei eine Folge äußerer Faktoren ähnlich der Balkankrise.
(http://german.irib.ir/nachrichten/inland/item/287518-laridschani-krise-im-nahen-und-mittleren-osten-ist-folge-externer-faktoren)

Laut Mitteilung einer Gruppe unabhängiger Journalisten (Airwars) nach eigenständigen Ermittlungen sind im vergangenen Jahr (2014) durch Luftangriffe der US-geführten Koalition über 450 Zivilpersonen im Irak und Syrien getötet worden. Die Untersuchungen speisten sich aus internationalen und örtlichen Medien, sozialen Netzwerken und Beobachtergruppen der erwähnten beiden arabischen Länder. Im Bericht wurde zudem deutlich, daß es keinerlei Bemühungen gab, die Gefahr für das Leben der Zivilisten einzuschränken, da sich kaum eine Seite der an jener Koalition beteiligten Länder verantwortlich fühle. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/287516-495-zivilisten-opfer-von-luftangriffen-der-us-angef%C3%BChrten-anti-is-koalition)

Eine Reihe von Mörsergranaten, abgeschossen von Takfîr-Terroristen in Ğaubar am Stadtrand von Ost-al-Ġûṭa, trafen verschiedene damaszener Stadtteile wie den Garten des Sheraton-Hotels, wobei glücklicherweise nur Sachschaden verursacht wurde. (http://www.sana.sy/en/?p=50406)

Einzelheiten zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 3.8.2015 sind nachzulesen auf http://www.sana.sy/en/?p=50326 und http://www.sana.sy/?p=248906 (Im Gebiet as-Suwâidâ´ IS-Trupps ca. 60 km im NO der Provinzhauptstadt bei al-Qaṣr niedergemacht, deren Eindringversuche nach al-Huqf und Tal Buṯaina vereitelt; im Raum Qunaiṭra Ansammlungen und Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten samt Ausrüstung in al-Ḥamîdiyya, aṣ-Ṣamadâniyya al-Ġarbiyya und der Provinzhauptstadt selbst eliminiert; Desgleichen ebenfalls im Kampf gegen Ğabhatu_n-Nuṣra im Gebiet Darʽâ östlich von alĠariyya al- Ġarbiyya, um Maqâṣ al-Hağar in al-Yâdûda sowie in Darʽâ al-Balad; im Rîf Dimašq zusammen mit der Ḥizbullâh im Stadtteil Ğamʽiya von az-Zabadânî den Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya die Kontrolle abgerungen; Fortführung der Operationen gegen die Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra und anderen Terrorgruppen in den betroffenen Stadtteilen von Aleppo, dabei viele der Muğâhidîn niedergemacht und deren Equipment einschließlich einiger Abschußanlagen für Mörsergranaten etc. für die Übergriffe auf die sicheren Stadtteile zerstört wie Ğabhatu_n-Nuṣra –Ansammlungen in al-ʽÂmiriy­ya und westlich des an-Nairab Airports wie in al-Manṣûra eliminiert, dazu IS-Trupps um die Luftwaffenakademie abgewehrt und deren Schlupfwinkel vernichtet; Desgleichen bzgl. des IS an den südlichen Ausläufern von Tadmur, am Zugang zum Wâdî al-Mâsik und Tal az-Zakârî , dazu gezielte Luftschläge gegen IS-Ansammlungen im Umkreis der Ölfelder von Ğazal und um Tadmur, in der Provinz Ḥoms; nördlich von al-Lâḏaqiyya Anhänger von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten eliminiert samt deren Waffen- und Munitionsdepots im Waldgebiet von al-Farlaq und beim Berg al-ʽAḏar; im Gebiet Idlib Ansammlungen und Rückzugsorte v.a. von Ğabhatu_n-Nuṣra einschließlich einiger Munitionsdepots und Tötung etlicher Kämpfer, darunter einiger lokaler Kommandeure in Tal Salmû, nördlich von Ḫašîr, südlich al-Masâkin, at-Tarʽa, Umm Ğarîn, Ğisr aš-Šuġûr, Mušrifa, as-Sarmâniyya, Abû aḍ-Ḍuhûr, Salat az-Zuhûr, Ğanat al-Qarâ, Arîḥâ, Furaika, Ġazâl, Ṣarîrîf, Tal Ṣaḥn, Tal Ḫaṭâb, aṭ-Ṭaʽûm, al-Kafîr, al-Minṭâr und in Maʽrat Nuʽmân, im Süden der Provinzhauptstadt unter den gefallenen Feinden auch der Führer von Liwâ´ al-Anṣâr namens Muḥammad ʽAbdalkarîm Ḥassûn, Kontrolle über Tal Ḥamaka von Ğaiš al-Fataḥ erkämpft sowie deren Abschußanlagen für Mörsergranaten zerstört, Failaq aš-Šâm auf der Achse al-Manṣûra – Fûrû Niederlagen beigebracht, bei der Explosion einer Werkstatt zur Herstellung improvisierter Sprengkörper nahe der Kreisstadt Sarmîn alle Terroristen darin inklusive der anleitenden Experten getötet; in der benachbarten Provinz Ḥamâ nach Ausschaltung etlicher Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra Kontrolle über die Stadt Fûrû erkämpft, in einem Hinterhalt alle Feinde Kafar Zaîtâ eliminiert wie deren Schlupfwinkel in Qasṭûn, al-ʽAnkawî und al-Hamîdiyya beseitigt)

Wie der Tourismusminister Bišr Yâziğî am So., 2.8.2015, bekanntgeben konnte, ist die bedeutende Kreuzritterburg Krak des Chevaliers bei Ḥoms nach den notwendigen Wiederherstellungsarbeiten infolge der terroristischen Zerstörungen (vgl.u.) wieder für Besucher geöffnet. (http://www.sana.sy/en/?p=50295)

Der Vorsitzende der türkischen Partei CHP, Kemal Kilicdaroglu, erklärte am So., 2.8.2015, gegenüber dem TV-Kanal Khabar Turk, Präsident Erdoğan bzw. seine AKP-geführte Regierung habe von Anfang an [d.i. 2011] die Krise in Syrien angeheizt und für ihre Fortdauer gesorgt durch seine schamlose Einmischung in die Belange des Nachbarlands via Unterstützung der dort agierenden Terroristen, deren erleichterten Grenzübertritt, deren Training und Bewaffnung. Damit sei sie auch verantwortlich für die Vertreibung von Hunderttausenden von Syrern. Erdoğan sei derzeit beschäftigt damit, die massiven Demonstrationen auf den Straßen im ganzen Land, welche den sofortigen Stop dieser Unterstützung fordern, zu unterdrücken. So habe Erdoğan die Türkei zum großen Verlierer der Region gemacht und komplett isoliert. Zum Schluß fragte er rhetorisch, warum sich jener eigentlich gegen den Irak, Ägypten und den Iran wende. (http://www.sana.sy/en/?p=50317 vom 3.8.2015)

https://syrianfreepress.files.wordpress.com/2015/05/terrorist-and-moderate-terrorists.jpg?w=460

Laut The Wall Street Journal hat US-Präsident Obama Luftwaffeneinsätze zum Schutz der in Syriengegen die Regierung kämpfenden und hierzu in der Türkei ausgebildeten Söldner (vgl.u.) genehmigt. http://de.sputniknews.com/politik/20150803/303602163.html) – Dimitry Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, rekurrierte auf diese Ankündigung, dies führe nur zu einer weiteren Destabilisierung der Situation in Syrien und der Region, wenn Terroristen unter dem Namen „moderate Opposition“ durch die USA dort unterstützt würden. (http://www.sana.sy/?p=249070 vom 3.8.2015; s.a. https://www.youtube.com/watch?v=7wIJfDucAXA). – Auch der russische Außenminister   Lawrow kritisierte diese Vorgehensweise als Verstoß gegen das Völkerrecht. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/287520-usa-weiten-sanktionen-gegen-syrien-aus). – Über die Art der Entstehung dieser „moderaten Oppositionvgl.u. Interview vom 25.6.2015; Bildquelle: syrianfreepress.

Details zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 2.8.2015 referieren die Seiten http://www.sana.sy/en/?p=50237 und http://www.sana.sy/?p=248555 (Nördlich von al-Lâḏaqiyya führten Luftangriffe auf Ğabhatu_n-Nuṣra-Stellungen in Bait Ablaq, Bait ʽUwân und ad-Dura wie Salmâ, Âra und Kabânî zu heftigen Feindverlusten an Männern, darunter etliche Türken, und Ausrüstung, unter den Toten auch der lokale Anführer ʽAbâda al-Aʽwar mit dem Pseudonym „Falke“; im Raum Idlib volle Kontrolle erlangt über den strategisch bedeutsamen Ort Tal Aʽwar im SW (nur 2km von Marğ al-Zuhûr), die restlichen Anhänger von Ğaiš al- Fataḥ flüchteten unter Zurücklassung ihres militärischen Equipments, Razzien im az-Zâwiya-Gebirge und um az-Ziyadiyya brachten dem Feind deutliche Verluste bei, unter den Getöteten auch der saudische Militärführer von al-Ittiḥâd al-Islâmî li- Ağnâd aš-Šâm, Abû al-Laiṯ al-Muhâğir, dazu gezielte Luftschläge gegen Ğaiš al- Fataḥ-Nester in al-Mašrafa, aš-Šaiḫ al-Yâs und Talat Ḫaṭâb im SO von Ğisr aš-Šuġûr wie in Tal Salmû, at-Tarʽa bei Abû aḍ-Ḍu­­hûr, al-Mušrifa, Maqâlaʽ Buzait/Bazît, Furaika, al-Minṭâr und al-Lağ; Weiterführung der Operationen in und um Aleppo; verschiedene IS-Gruppen niedergerungen bzw. vertrieben bei am Zugang zum Wâdî al-Mâsik und Wâdî Abya-Damm nahe Tadmur, um as-Suḫna, bei den Ölfeldern von Ğazal wie östlich von Abû -ʽAlâyyâ aš-Šarqiyya und im Gebiet der aš-Šûmariyya-Berge, ISEindringen nach Kafar Nân in al-Ḥûla von Ḥûš aṭ-Ṭâlib aus vereitelt, präzise Luftschläge gegen IS-Verstecke in Tadmur in der Provinz Ḥoms; Kontrolle über az-Zabadânî im Rîf Dimašq ausgeweitet, Fluchtpunkte in Buqain, 3km von der Stadt entfernt eliminiert, zusammen mit der Ḥizbullâh Muğâhidîn bis zum Versteck großer Mengen an gestohlenem medizinischen Equipment und Medikamenten verfolgt und ausgeschaltet; im Gebiet Qunaiṭra Ğabhatu_n-Nuṣra-Rückzugsorte und -Bewegungen aufgespürt und den Feind bekämpft in [Aḥrâğ az-Zarâʽa und Sâḥa bei Ğabâtâ al-Ḫašab und im Waldgebiet von az-Zarâʽa; ebenfalls Ğabhatu_n-Nuṣra-Terroristen erhebliche Verluste beigebracht westlich von ʽAtmân, südlich von Ḫirba Ġazâla und im Kampf gegen Liwâ´ Tawḥîd al-Ğanûb, Katîba Muğâhidî Ḥaurân und Katîba Mudafiʽiyya Siğîl in den Stadtteilen al-Karak und Darʽâ al-Balad in bzw. um Darʽa).

Bei einem terroristischen Angriff mit Mörsergranaten auf eine Anlage zur Lagerung und Kühlung von Obst und Gemüse in Qaṭanâ im SW von Damaskus am So., 2.8.2015 (Arbeitstag!), wurden zwei Beschäftigte getötet und ca. 30 weitere, die meisten davon Frauen teils sehr schwer verletzt. Die Einrichtung trag ebenfalls beträchtlichen Schaden davon. – Im SW-Sektor außerhalb der Hauptstadt wie z.B. bei Ḫân aš-Šaiḫ mit einer Reihe von Dörfern und Städten treiben besonders Einheiten von Ğabhatu_n-Nuṣra ihr Unwesen und attackieren die dortige Bevölkerung, was auch an den häufigen Gefechtseinsätzen der SAA dort abzulesen ist. (http://www.sana.sy/en/?p=50304 und http://www.sana.sy/?p=248856)

Der Co-Anführer der türkischen HDP, Selahattin Demirtaş, bemerkte am Sa., 1.8.2015, gegenüber Pressevertretern, die türkische Regierung der von Recep Tayyip Erdoğan geführten AKP unterhalte und brüderliche Beziehungen (cordial and fraternal relations) mit dem IS. Die Tageszeitung Hürriyet zitierte ihn folgendermaßen: „AKP government didn’t launch security operation against ISIS terrorist organization, although it had carried out last month a terrorist attack in Suruc town which claimed the lives of 31 persons”. Sogar der AKP-Vizevorsitzende Yassin Aktai hatte vor wenigen Monaten eingestanden, daß ganze LKW-Ladungen voller Waffen über die Grenze nach Syrien zur Bewaffnung der Terroristen geschickt worden seien. (http://www.sana.sy/en/?p=50229)

Bei terroristischen Raketenangriffen auf die Wohngebiete al-Baladiyya and al-Âs der damaszener Vorstadt Ğaramânâ am Sa., 1.8.2015, sind fünf Anwohner teils schwer verletzt worden. Dazu kam beträchtlicher Sachschaden. (http://www.sana.sy/en/?p=50192)

Informationen über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 1.8.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=50143 und http://www.sana.sy/?p=248082 (Der SAA zusammen mit den NDF gelang es, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz al-Ḥasaka von den Resten des IS, der iam 25.6. in gewisse Bereich eingedrungen war, und den hinterlassenen Sprengsätzen zu befreien und Sicherheit und Ordnung wiederherzustellen, zuvor hatten die IS-Anhänger Infrastruktur zerstört, zwei Universitätsfakultäten ausgeplündert, Massaker unter der Zivilbevölkerung verübt, etliche Privathäuser zerstört und 16.200.000 Liter Öl aus den Tanks der SADCOP Company vergossen; in der Provinz Darʽâ schon seit der Nacht Spezialoperationen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra im NW von Tal al-Zaʽtar, an-Nuʽaima, östlich von Ṣaidâ sowie im Stadtteil Darʽâ al-Balad unter heftigen Verlusten des Feindes ; desgleichen auch mittels gezielten Luftschlägen im Umland von Qunaiṭra in al-Ḥamîdiyya, Ğabâtâ al-Ḫašab, Aufâniyya und Masaḥara; präzise Luftschläge auch gegen Nester, Rückzugspunkte und Nachschubrouten von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten bei Bašanṭara – Kafar Dâʽil mit einem schwer bewaffneten Konvoi, in al-Manṣûra, Ḫân al-ʽAsal und Kafar Ḥamra, bei der Luftwaffenakademie und den heimgesuchten Stadtteilen von Aleppo, Vorgehen auch gegen die vom türkischen MIT unterstützte Ḥarakat Nûraddîn az-Zankâ , von der laut sozialen Netzwerkseiten u.a. fünf Kommandeure getötet wurden; im Norden von al-Lâḏaqiyya mindestens 50 meist ausländische Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra und verbündeten Gruppen getötete bei Operationen auch der Luftwaffe u.a. bei Du­wairišan, ar-Rawa, al-Wâdî and ad-Dura mit Zerstörung der Waffen etc.; in den Provinzen Idlib und Ḥamâ Kontrolle über das Wärmekraftwerk von Zaizûn erlangt, wobei alle eingedrungenen Terroristen samt Equipment eliminiert und die Flüchtenden verfolgt wurden, Gegend weiträumig durchkämmt und platzierte Sprengsätze entfernt, Zerstörung von Sammelplätzen besonders von Ğab­ha­tu_n-Nuṣra durch die SAAF in bzw. bei Qalʽa al-Ma­ḍîq, al-Ḥamâ­miât, Qasṭûn, al-Hamîdiyya, Ḥumaimât and al-Hubaiṭ/al-Habît, Ḫaṭâb, Bazît/Buzait, Ğadrâyâ und Furaika, erfolgreiche Gefechte nahe Tal Malaḥ, al-Ḥabîn, al-Ḥa­mâ­miyât wie am Drusengebirge unter Zerstörung auch von schwerer Artillerie; Kontrolle über Marğ al-Zuhûr bei Idlib erkämpft gegen Ğaiš al-Fataḫ und Ğabhatu_n-Nuṣra, deren hinterlassene Sprengfallen ausgespürt und unbrauchbar gemacht wurden; intensive und doch akkurate Luftschläge gegen IS-Ansammlungen in der Provinz Ḥoms in Tadmur, bei den Ölfeldern von Ğazal und östlich Qaṣr al-Ḥîr al- Ġarbî wie deren Verstecke im aš-Šûmariyya-Gebirge, Habra al-Ġarbiyya und al-Mušairifa al-Ğanûbiyya sowie gegen Ğab­hatu_n-Nuṣra-Konzentrationen bei ʽAin Ḥussain und as-Saʽn und zusammen mit den NDF im Gebiet von Ḥûš az-Ziyâdî nach Tasnîn)

Syrien begeht am heutigen Tag, dem 1.8.2015, den Tag der Armee (SAA) und demit den 70. Jahrestag ihrer Gründung. Durch den über vierjährigen Dauereinsatz im Counterterrorismus gegen über 70 Terrorgruppen im Land ein besonderer Tag für die Bürger im ganzen Land und selbst für die Syrer in Übersee, Dank zu sagen und ihre Helden zu feiern. Zu den Einzelheiten s. http://www.sana.sy/en/?p=50116.

Rede von Präsident Dr. al-Assad zum Anlaß bei: http://www.sana.sy/?p=247987

Laut Mitteilung des bosnischen Innenministeriums befinden sich bekanntermaßen ca. 300 Bosnierunter den in Syrien und dem Irak kämpfenden Terroristen. (http://www.sana.sy/?p=248087 vom 1.8.2015)

Eine Übersicht über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 31.7.2015 bieten http://www.sana.sy/en/?p=50057 und http://www.sana.sy/?p=247848 (Invasionsversuch von Ğabhatu_n-Nuṣra in das Terrain des Flughafens von aṯ-Ṯaʽla in Umkreis von as-Suwaidâ´ wie nach Tal Buṯaina (ca. 35km im NO von as-Suwaidâ´ Stadt) von Tal Saʽd her vereitelt unter deutlichen Verlusten des Feindes an Kämpfern und Waffen bzw. Kampfwagen; beim Vorgehen gegen Schlupfwinkel und Ansammlungen von Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya mehr als hundert davon in Darʽa-Stadt, deren Außenbereichen und al-Mulaiḥa al-Ġarbiyya getötet unter Vernichtung von deren militärischem Gerät, Eliminierung ihrer Kämpfer samt Ausrüstung auch um Tal aš-Šaiḫ Ḥussain, Darʽa Ṭafas, Zamrîn , in ʽAtamân und bei al-Qaṣr al-Abya; Militärschläge gegen Terroristennester bei Masḥara und nördlich von Tal al- Ḥâra im Gebiet Qunaiṭra; im Norden von al-Lâḏaqiyya Terroristen komplett niedergerungen bei al-Kabîr, al-Ḥalwa und ad-Dara samt Abschußanlange für Mörsergranaten; Terroristen in der Provinz Ḥoms u.a. vom IS mit Equipment eliminiert in ʽUnq al-Hawâ, Raḥûm, aš-Šandâḫiyya aš-Šamâliyya, ar-Rastan wie in Qunaiṭrât , der Umgebung von Talbîsa, nahe Rağm al-Qaṣr, bei az-Zaʽfarâna at-Tâbʽatîn, ʽIzz ad-Dîn, im Wâdî al-Mâsik, Umm Rağîm und Dair Fûl; gezielte Luftschläge gegen die Schlupfwinkel in und um Aleppo, dazu Eindringversuche nach Ḫanaṣir, as-Safîra verhindert; im Gebiet Idlib präzise Luftschläge gegen Rückzugs- und Sammelorte in Abû aḍ-Ḍuhûr, Arîḥâ, Ğisr aš-Šuġûr, Tal aṣ-Ṣaḥn, Ğanat al-Qurâ, al-Ḥamîdiyya und Marğ az-Zuhûr; erfolgreich bekämpft in Qalʽa al-Maḍîq und volle Kontrolle erlangt über Ziyâdiyya und Zaizûn in der Provinz Ḥamâ und heftigen Verlusten von Ğabhatu_n-Nuṣra an Männern und Ausrüstung, unter den Getöteten auch der lokale Anführer Ḥassan al-Muḥammad).

Zur Beschaffung und Transport großer Mengen von Waffen, sonstiger modernster militärischer Ausrüstung für die Terroristen der al-Fârûq-Briganden (vgl. Gefechtsberichte!) in Syrien über den Flughafen Zagreb nach Jordanien und von dort über die Grenze nach Syrien wie anderweitige Unterstützung (Anwerbung, Finanzierung etc.) durch den kroatischen Gynälologen Dr. Jamal Assad als Mitglied des SNC (vgl.u.) von Kroatien aus s. https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/07/30/zagreb-croatia-dr-jamal-assads-role-in-jihad-in-syria/ (in Englisch, aber mit vielen selbsterklärenden Photos und Facebook-Einträgen); s.a.: http://landdestroyer.blogspot.ie/2015/06/logistics-101-where-does-isis-get-its.html von Tony Cartalucci.

Infolge von Terroristen abgeschossener Mörsergranaten auf Wohngebiete in und um Damaskus waren am Fr., 31.7.2015, wieder einige Opfer zu beklagen: im Areal Ibn ʽAsâkir in Damaskus starb eine Person bei entsprechendem Sachschaden an privatem und öffentlichem Gut; bei einem Treffer auf einem Wohnhaus in Abû al-ʽÂṣ im al-Qazâz-Viertel wurden vier Bewohner verletzt, das Haus beschädigt; im damaszener Umland im Stadtteil al-Qurayât der Vorstadt Ğaramânâ wurde ein Anwohner verwundet. (http://www.sana.sy/en/?p=50065 und http://www.sana.sy/?p=247873)

Details über die counterterroristische SAA-Operationen vom 30.7.2015 sind zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=50057 und http://www.sana.sy/?p=247848 (IS weiter aus az-Zabadânî im Rîf Dimašq zusammen mit Ḥizbullâh vertrieben, vorgerückt bis in die aš-Šalah-Region und zum Bahnhof am Stadtrand mit Umzingelung der Ğabhatu_n-Nuṣra-Muğâhidîn; Bekämpfung derselben Terrorgruppe in gewissen Rückzugspunkten in Darʽâ wie im Umland davon bei ʽAtmân und al-Qaṣr al-Abyaḍ; Eliminierung von Ansammlungen von Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ al-Furqân ,Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya in Ṭaranağa, Masḥara und Tal-al-Ḥâra im Bereich Qunaiṭra; Kontrolle über den gesamten NW von az-Zuhûr unter Vertreibung der restlichen IS-Einheiten im Umfeld von al-Ḥasaka, weitere Gebietsgewinne auch in der Provinzhauptstadt, wo ein IS-Vorstoß unter hohen Feindverlusten zurückgeworfen wurde; im Umland von Ḥoms Rückzugsorte und Ansammlungen samt eines bewaffneten Kleinkonvois eliminiert in Talbîsa, aṣ-Ṣawâna und Ğazal (Ölfelder!); bei der Luftwaffenakademie im Umland von Aleppo IS-Gruppen zurückgeschlagen, eine Drohne abgeschossen und Terroristen in zwei gepanzerten Booten ausgeschaltet bei Sabḫat al-Ğabûl, andere auch in Ğabhat as-Safîra, im Manbiğ-Bezirk sowie nahe des Flughafen al-Kuwairis, unter den Getöteten auch der IS-Kommandeur Abû ʽUmar al-Šîšânî [d.i., der Tschetschene]; erfolgreiche Operationen gegen die Terroristen; Ausschaltung der Anhänger von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten in ihren Nestern im Norden von al-Lâḏa­qiyya im Wald von al-Far­laq und Tal al-ʽAzar; Terroristen-Schlupfwinkel eliminiert im Umkreis von Idlib bei Abû aḍ-Ḍuhûr, Šâġûrît, Marʽiyân, Kanṣa­fra, Bazît, Ḥamaka, Ištabraq, Ğisr aš-Šuġûr, Arîḥâ, Bašlâmûn und as-Sukariyya im Umkreis von Ğisr aš-Šuġûr sowie derer von Ğabhatu_n-Nuṣra in Auram al-Ğauz, Mağdaliyyâ, Arîḥâ, ʽAin aṣ-Ṣaudâ und al-Marğ al-Aḫḍar; in der Provinz Ḥamâ verlustreiche Gefechte für Ğaiš al-Fataḥ und Ğabhatu_n-Nuṣra in Qasṭûn, al-ʽAnkawî, Kafar Zaîtâ, aš-Šîr und östlich von Mûrik, Zerstörung des Hauptquartiers von Katîba at-Turmanistânîn wa_l-Qirġîsiyyîn [d.i. Turkmenen- und Kirgisen-Bataillon] in al-Qasṭûn, unter den Getöteten in aṭ-Ṭanğara auch der Anführer von Katîba Mudfiʽiyya einer Splittergruppe von Ğabhatu_n-Nuṣra, namens Muḥammad Nuwâf Maḥmûd). – s.a.: Key Chechen Commander Killed in Southern Syria (http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?fromval=1&cid=23&frid=23&eid=224618).

Über Einzelheiten der counterterroristische SAA-Operationen vom 29.7.2015 informieren die Seiten: http://www.sana.sy/en/?p=49853 und http://www.sana.sy/?p=247039 (Im Rîf Dimašq zusammen mit der Ḥizbullâh mehr als 30 IS-Leute auf der Straße Baradâ – az-Zabadânî und Qalʽat – az-Zahrâ´ im NW von az-Zabadânî getötet, IS-Kämpfer auch bei ʽArbîn, Ğaubar, Ost-al-Ġûṭa und Buqain samt ihrer militärischer Ausrüstung eliminiert, mehr als 50 Angehörige von Ğabhatu_n-Nuṣra verloren bei der Explosion einer Werkstatt für Sprengsätze, Bomben und Mörsergranaten im Farmland bei den östlich von Ḥa­mûriyya ihr Leben; in und um Aleppo in den bekannten Rückzugsorten Ansammlungen von IS wie Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. bekämpft, darunter auch den Terroristenführer Abû ʽUmar aš-Šišanî, dessen Gruppe um den Kuwairis Airport und as-Sufaira ihr Unwesen trieb, getötet wie fünf lokale Führer von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islâmiyya; beim Vorgehen gegen die Terroristen in den Provinzen Ḥamâ und Idlib erlangte die SAA die volle Kontrolle über al-Manṣûra, Ḫirbat an-Nâqûs, Tal Wâsiṭ, Tal ad-Dair and Tal Bakrî , indem hunderte Muğâhidîn ihr Leben ließen, dazu Zerstörung von Terroristen-Nester mit gepanzerten und teils schwer bewaffneten Fahrzeugen in ad-Dabša, Ḫarîğât, Umm Ğarîn, Tal Salmû, nördlich von Ḫašîr, bei Qalîdîn, Zaqûm, al-Ḥamîdiyya, Suqailbiyya und Tal aṣ-Ṣaḥn, unter den Getöteten auch 15 Tschechen; dazu erfolgreiche Razzien gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in den Gemeinden Marağ al-Aḫḍar, Sirmâniyya, Mašrafa , Tal Aʽwar, Abû aḍ-Ḍuhûr, Ḫân Šai­ḫûn, al-Ḥuwâš, Arîḥâ, Furaika, Kanṣafara, Ğausif, Buzait, al-Lağ, Qasṭûn und Šâġûrît sowie in al-Marâna, al-Qâhira, al-ʽUmaifa, Bâb aṭ-Ṭâfa und um Qalʽat al-Madîq auch gegen Ğaiš alFataḥ; im Gebiet Qunaiṭra Ğabhatu_n-Nuṣra-Angriffe auf Ğabâtâ al-Ḫašab und Tal al-Qabaʽ aus den Wäldern heraus verhindert, intensive Operationen auch um Harâğ al-Ḥuriyya, al-Kiša  und al-Ḥamîdiyya; in der Provinz Ḥoms IS-Attacke auf die Ölfelder von Ğazal abgewehrt unter Zerstörung der feindlichen Ausrüstung, IS-Nester in ʽAin Ḥussain village in ʽAin an-Nisr, 25km von Ḥoms eliminiert, besfestigte Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra and Liwâ` u_l-Fârûq in den westlichen Ausläufern der Provinzhauptstadt, wo tausende von Bewohnern als Geiseln und menschliche Schutzschilde mißbraucht wurden, präzise Befreiungsschläge ausgeführt wie auch in Ṭalʽa Râkân, etliche IS-Leute in Tadmur und Wâdî al-Mâsik eliminiert wie auch nördlich vom Wâdî Abya-Damm im Landkreis Tadmur unter Vernichtung des feindlichen Equipments)

In einer Presseerklärung vom 28.7.2015, machte der Auqâf-Minister hinsichtlich der kürzlich vorgestellten neuen Koran-Edition (vgl.u. ) deutlich, worum es sich dabei handle. Inhaltlich entspreche die Ausgabe genau jenem Ergebnis der Redaktion durch den dritten Kalifen ʿUṯmān ibn ʿAffān. Es sei lediglich nach Prüfung verschiedener existierender Editionen durch das Permanent Committee of the Holy Quran Affairs festgestellt worden, daß für Laien manches schwer zu entziffern sei. Daher sei die Lesbarkeit für jene, die keine besondere Ausbildung hierzu hätten, deutlich verbessert worden. In manchen Editionen seien z.B. die diakritischen Punkte nicht sofort genau zuzuordnen gewesen und manch schmuckvolle schriftliche Ausgestaltung habe eher verwirrend gewirkt (nun seien z.B. auch die Buchstabengrößen angeglichen). Zudem sei die Vokalisation jetzt eindeutig ersichtlich. Somit könne sich nun jeder leicht im Koran lesen. (http://www.sana.sy/en/?p=49882)

Von Terroristen auf verschiedene Wohngebiete von Damaskus abgefeuerte Mörsergranaten führten am Do., 30.7.2015, zur Verletzung von vier Bewohnern. (http://www.sana.sy/en/?p=49985)

Die Daily Mail bringt die Essenz eines vier-stündigen Interviews mit einer ehemaligen IS-Anhängerin mit dem Pseudonym Leena, welche zusammen mit ihrem früher ebenfalls beim IS kämpfenden Mann inzwischen – abgeschreckt von den IS-Brutalitäten, sie sie jahrelang u.a. in al-Mayâdîn nahe Dair az-Zaur erlebt habe – in die Türkei geflohen sei. Sie erzählt u.a. von ihrer Anwerbung, den Gründen dafür, ihrer Tätigkeit am IS-Šarîʽa-Gerichtshof und schließlich ihrer Flucht. (http://www.dailymail.co.uk/news/article-3173264/ISIS-leader-al-Baghdadi-sanctioned-woman-beheaded-WEDDING-PRESENT-sadistic-female-Sharia-judge-Defector-reveals-horrors-corruption-inside-ISIS-feared-police.html?ito=social-twitter_mailonline). Ein kurzer Ausschnitt davon in Deutsch, der jedoch nicht die gemachten Erfahrungen beim IS beschreibt, sondern nur einen Fall einer angeblichen (!) Hochzeitsgabe von Abû Bakr al-Baġdâdî an eine „Scharia-Richterin“ (für von Frauen begangene Straffälle) in Form des Kopfes einer hingerichteten Frau, erwähnt, ist zu lesen bei: http://de.sputniknews.com/militar/20150729/303521126.html.

In den meisten türkischen Städten wird gegen die Politik von Präsident Erdoğan demonstriert. Dabei verurteilen die Menschen die jahrelange Terrorismusunterstützung der AKP-Regierung im Inland wie den Nachbarländern [Syrien, Irak]. Der frühere türkische Ex-Premierminister Abdullatif Sener bemerkte hierzu, Erdoğan zerstöre damit die gesamte Region, wobei er mit Königen und Emiren vom Golf bzw. Arabien kooperiere und die Aktionen koordiniere. Wörtlich äußerte er zum Sachverhalt wie zu den Plänen des AKP-Chefs im Interview mit dem türkischen Sender Halk TV vom Di., 28.7.2015: „Erdogan bears primary responsibility of destroying Syria, Iraq, Libya and the region and he will not hesitate in drawing Turkey into a civil war while holding authority and ruling Turkey alone”. Die Vorgabe Erdoğans, mit den Militärschlägen gegen den IS vorzugehen, sei eine Lüge. Seine Politik wie die seines Premiers Ahmad Dawood Oglu habe nichts mit Humanität oder dem Islam zu tun, da er damit tausende Unschuldiger töte. Sener forderte daher die Türken auf, mit allen demokratischen friedlichen Mitteln gegen Erdoğans diktatorische und autoritäre Politik vorzugehen.

HDP-Co-Chef Selahattin Demirtaş erklärte bei einem Parteitreffen, die mit Erdoğan affiliierte “Special Gladio”-Organisation stecke hinter dem Attentat in Suruç, das ein Agent der Organisation ausgeführt habe, der auch Verbindung zum IS unterhalte. Erdoğan führe einen schmutzigen Krieg und versuche mit dieser Verschwörung von sich abzulenken und den Kurden bzw. der HDP die Schuld zuzuweisen, indem er türkisches Blut vergießen lasse. Das müsse dringend gestoppt werden. Auch die CHP hatte bereits am Montag verlauten lassen, daß der IS seit 2011 umfassende Unterstützung über die nicht kontrollierte türkisch-syrische Grenze hinweg erhalten habe. Der bekannte türkische Blogger Fouad Awni bemerkte, Erdoğans Regime wolle Schrecken in der Türkei verbreiten, wozu auch der Mord an einem hohen türkischen Offizier gehöre. (http://www.sana.sy/en/?p=49836 vom 29.7.2015)

Angesichts des durch die türkischen Luftangriffe in Nordsyrien vergossenen Bluts wandte sich das Außenministerium ruft in zwei identischen Schreiben an den UN-Sicherheitsrat wie den UN-Generalsekretär und rief die UNO dazu auf, Staaten dazu zu zwingen, die UN-Resolutionen bzgl. des Counterterrorismus zu beachten. Letzterer sei nur möglich durch eine Kooperation aller Staaten unter den Vorgaben der UNO. Man habe den UN in vielen Schreiben die Attacken der Türkei gegen Syrien dargelegt. Dazu gehöre auch, daß die im Inland ihr Unwesen treibenden Terroristen aus über 100 Ländern kämen über die Türkei eindrängen. Die syrische Regierung weise strikt ab, daß sich die türkische Regierung als Opfer darstelle und für sich das recht auf Selbstverteidigung in Anspruch nehme, wo doch inzwischen offenkundig sei, daß gerade diese Regierung die Terrororganisationen in jeder erdenklichen Form unterstützt habe und diese weiterhin tue unter Verletzung der UN-Resolutionen insbesondere der Nrn. 2170, 2178 von 2014 und 2199 von 2015. Dieses Selbstverteidigungsrecht stehe unter den gegebenen Umständen vielmehr Syrien zu, das die Pflicht zum Schutz des eigenen Volkes habe. Auch ist die Türkei dafür bekannt, daß die vom IS in Syrien gestohlenen Kontingente an Öl, Weizen und archäologischen Fundstücken mit voller Kenntnisder türkischen Regierung über die Grenze in die Türkei geschafft und dort gewinnbringend verkauft würden. Im Austausch dafür bekomme der IS Waffen, Munition, logistische Unterstützung etc. für seine Anhänger. Daß die Türkei fortfahre, Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra und anderen mit al-Qaida affiliierten Terrororganisationen auf ihrem Gebiet zu trainieren und auszurüsten, indem man diese einfach zur „moderaten Opposition“ erkläre, gehe schon aus Statements von US-Offizieren dazu hervor. Z.B. stammten die Raketenabschußanlagen und andere Artillerie von Ǧaiš al-Fataḥ für die Invasion in Idlib daher. Inzwischen terrorisierten Extremisten von über 70 Organisationen das Land, finanziert, ausgestattet und trainiert von regionalen und internationalen Seiten. Während die SAA seit Jahren Terrororganisationen wie den IS oder Ğabhatu_n-Nuṣra bekämpfe, tauschten laut Photodokumenten von Journalisten türkische Soldaten mit IS-Personal an der Grenze zu Syrien nochmals wiederholte das Ministerium die Warnung, daß Terrorismus keine Grenzen anerkenne und sich auch gegen die Sponsoren wenden könne. Daß die Türkei nun mit Luftschlägen den IS bekämpfe sei nur ein Vorwand, z.B. um Kurden auch in Syrien und dem Irak angreifen zu können. Zum Schluß forderte Syrien die UNO zum wiederholten Mal dazu auf, effektiven von allen Staaten getragenen Counterterrorismus auf Basis der UN-Resolutionen innerhalb der völkerrechtlichen Prinzipien durchzusetzenIm weiteren dazu s. http://www.sana.sy/en/?p=49879 vom 29.7.2015.

Am Mi., 29.7.2015, beschossen Terroristen von Ğaubar aus einige Privathäuser im damaszener Stadtteil Mazza 86 mit Raketen und verursachten damit Schäden an den gebäuden, glücklicherweise ohne Personen zu verletzte oder zu töten. (http://www.sana.sy/en/?p=49877)

Alle Details zu den counterterroristische SAA-Operationen vom 28.7.2015 dokumentieren: http://www.sana.sy/en/?p=49705 und http://www.sana.sy/?p=246581 (In Darʽâ al-Balad wurde ein den Terroristen dienender Tunnel zerstört, dazu an verschiedenen Orten der Außenbezirke einige Abschußanlagen für Mörsergranaten, Eindringen von Ğabhatu_n-Nuṣra nach al-Ġazlân und in die Bauernhöfe von al-Biṭâr verhindert, wobei der Rest der Muğâhidîn gen al-Yâdûda floh, Terroristen-Ansammlungen und – Nester auch von Liwâ´ Tawḥîd al-Ğanûb und Katîba Mudafiʽiyya Siğîl in Darʽâ, am Damm und in Ṭafas mitsamt Equipment eliminiert; um Qunaiṭra Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte bei Tal Aḥmar, im Wald von Ṭara­nağa, den Rasm Šuraida-Farmen, Abû Šabṭa und Aufâniyya geschlagen; im Rîf Dimašq weiteres Zusammen- bzw. Abdrängen der Terroristen in den wenigen verbliebenen Arealen von az-Zabadânî wie bei Buqîn und Maḍâyâ, wobei die Terrororganisation Katâ´ib Ḥamza bin ʽAbdul-Muṭalib sich der SAA ergab, Aushebung von Waffen- und Munitionslagern wie Nestern von Ğabhatu_n-Nuṣra in Ost-al-Ġûṭa, in ʽArbîn und Dair al-ʽAṣâfîr; in al-Ḥasaka mit den NDF weitere Fortschritte, IS-Leute auch aus den Schlupfwinkeln von az-Zuhûr verjagt, in der Provinz Ḥamâ zerstörte die Luftwaffe Rückzugsort z.B. von Ǧaiš al-Fataḥ in Tal Wâsiṭ, Ḫirbat an-Nâqûs, al-Manṣûra, al-Ḥuwaiğa, Qasṭûn, az-Ziyadiyya, Zaizûn al-Ğadîda; im Hinterland von Ḥoms in und bei Tadmur (Qalʽa Faḫraddîn, Muṯalaṯ-Tadmur, Ḍabʽa al-Mala, Ğabâb Ḥamad. Talbîsa etc.) dem IS heftige Verluste an Männern und militärischer Ausrüstung beigebracht unter Angriffen auf deren Verschanzungen, auf der Straße Tadmur – aṣ-Ṣuḫna einen Konvoi mit Luftschlägen eliminiert; diese kommen hauptsächlich in der von wenigen bewohnte Orten durchsetzten öden Wüstengegend zum Einsatz; im Raum Idlib erlitten Ǧaiš al-Fataḥ und Ğabhatu_n-Nuṣra ordentliche Verluste, laut Angaben auf sozialen Netzwerken inklusive des jordanischen Gruppenführers Abû Ğalmûd al-Maq­disî, Verhinderung von deren Angriffen auf Tal Ḫaṭab, Mušairifa um al-Furaika, Vernichtung von Nestern und Abschußanlagen von Ğabhatu_n-Nuṣra in Ištabraq, Tal Manṭâr, Maqâlaʽ Bazît und Tal Aʽwar, mehr als 40 dieser Muğâhidîn um Tal Ḥamaka und Tal aṣ-Ṣarârîf niedergemacht, einige hochgerüstete Kampfwägen zwischen al-Kafîr und al-Fu­rai­ka eliminiert mitsamt dem Bataillonskommandeur von Katîba Ṭiwar al-Abâbîl namens Aḥmad ʽAlî Šaiḫ Aḥmad ʽAlî).

Laut Meldung von al-Mayâdîn vom Mi., 29.7.2015, hat die israelische Luftwaffe im syrischen Gebiet Qunaiṭra auf den Golanhöhen ein ziviles Fahrzeug beschossen, was zu drei Todesopfern führte. (http://de.sputniknews.com/militar/20150729/303521126.html) Ergänzung: getroffen wurde das Auto um 10.43 nahe der Stadt Ḥaḍar, die Getöteten (Zivilisten!) stammten von dort. Später um 15:15 beschossen die Aufklärungsflugzeuge noch eines der libanesischen Hilfskampfgruppen an der syrisch-libanesischen Grenze, wobei sechs der freiwilligen Unterstützer der SAA im Counterterrorismus starben. (https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/07/30/israel-bombs-syria/ basierend auf http://www.sana/sy/?p=247282 mit Photo zum ersten Fall).

Durch einen von Terroristen hinterlassenen Sprengsatz kam nahe aṣ-Ṣalâliyya im Osten von al-Ḥasaka eine Person ums Leben, ein Kind wurde verletzt. (http://www.sana.sy/?p=246581)

Detailierte Informationen zu den counterterroristische SAA-Operationen vom 27.7.2015 erhält man bei: http://www.sana.sy/en/?p=49599 und http://www.sana.sy/?p=246181 (in Ğaubar im Rîf Dimašq Ğabhatu_n-Nuṣra und Ǧaišu_l-Islâm zurückgeschlagen, Kontrolle über Gebiete in Zamalkâ ausgedehnt und dabei terroristische Verschanzungen zerstört; weitere Zurückdrängung des IS und von Ğabhatu_n-Nuṣra aus az-Zabadânî, unter den Getöteten auch der IS-Führer von Maḍâyâ namens Ḫalîl al-Maḥmûd alias Ḫalîl Waṭfa, deren Nester auch bei ʽAin Tarmâ, Ḥamûriyya, Ḫân aš-Šaiḫ, al-Ḥu­sai­niyya al-Ġarbiyya und zusammen mit Ǧaiš u_l-Islâm in Ost-al-Ġûṭa und auch in Dûmâ ausgemerzt, in der Provinz Qunaiṭra Schlupfwinkel v.a. von Ğabhatu_n-Nuṣra eliminiert in al-Ḥuriyya, Ğa­bâtâ al-Ḫašab, Ṭaranağa – alle im Waldgebiet – unter Zerstörung der Raketenabschußanlagen, mittels derer zuletzt das Dorf Ḥaar beschossen (vgl.u.) worden war; Weiterführung der Operationen im Raum Darʽâ mit Zerstörung von den Muğâhidîn genutzten TOW- BGM-71-Raketenbasen in der Region Lağât; wie auch im Umland von Idlib v.a. durch die Luftwaffe in präzisen Luftschlägen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Ǧaiš al-Fataḥ; Vorgehen gegen IS-Stellungen unterstützt durch die SAAF in der Provinz Ḥamâ bei ʽIdûn, ʽUnq al-Bâğîrâ, Tulûl al-Ḥamr, ʽAkaš, al-Manṣûra, al-ʽAnkâwî bei as-Suqailbiyya, Ğisr Bait ar-Ra´s, al-Ḥuwaiğa, Kafar Nabûda und Ḫirbat an-Nâqûs. Sowie in der Nachbarprovinz Ḥoms nach Verhinderung eines IS-Angriffs auf Talat al-Maqâlaʽa und der Zerstörung der IS-Hochburgen um Tadmur wie Nestern in Wâdî Abyaḍ, und nördlich der Stadt Tadmur immer unter Eliminierung der militärischen feindlichen Ausrüstung wie einer 130-mm Kanone in al-Bayârât Vorrücken bis zu deren Stadtrand, Ausmerzung einer Ğabhatu_n-Nuṣra-Verschanzung bei der al-ʽUmarî-Moschee in ar-Rastan; in den bekannten Orten der Umgebung wie den Stadtteilen Aleppos Vorgehen gegen die Muğâhidîn u.a. von Liwâ´ Šuhadâ´ Badr, welche von Rückzugsorten dort immer wieder Viertel mit Raketen und Mörsergranaten beschießen, dazu die Zerstörung eines Versorgungs- und Verbindungstunnels im Sulaimân al-Ḥalabî- Areal; weiteres Zurückdrängen mit Verfolgung der IS-Reste in al-Ḥasaka; gezielte Bodenoperationen teils mit Luftschägen gegen die meist ausländischen und der Erdogan-AKP wie der Muslimbruderschaft verbundenen Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Aḥrâr as-Sâḥal und Liwâ´ as-Sulṭân ʽAbulḥamîd in Tardîn, ʽAin al-Ġazal, Bait Ḥassan, Bait ʽUwân, ad-Dura, Ablaq und ar-Rabîʽ im Norden der Hafenstadt al-Lâḏaqiyya).

Ein Bürger kam ums Leben, ein Kind wurde verletzt, als IS-Anhänger auf einer Landstraße bei al-Haul im Osten von al-Ḥasaka nahe der Grenze zum Irak einen Sprengsatz anbrachten und zur Detonation brachten. (http://www.sana.sy/en/?p=49732 vom 28.7.2015)

Durch gezielte SAA-Artilleriesalven sind letzte Woche in der zeitweiligen IS-Hochburg ar-Raqqa in Nord-Syrien über 400 ISMuğâhidûn und insbesondere in deren Hauptquartier, welches laut Referenz-Nachrichtenorgan im Gebäude „al-Servat al-Hayvanieh“ untergebracht sei, IS-Führungskräfte getötet worden. Die IS-Bestände seien in Syrien wie im Irak dank der Vorstöße der jeweiligen Armee, zahlreich unterstützt durch Freiwillige aus der Bevölkerung, stark am Schrumpfen. Jene hätten alle Bevölkerungsteile, Sunniten, Šiʽiten, Kurden, Christen, Jesiden und andere Glaubensgeneimschaften bedroht und an ihnen Graumsamkeiten begangen. Mit schuld an jenen Verbrechen seien die Unterstützer der Terroristen vor allem in Qaṭar, Saudi-Arabien, einigen Golfstaaten und seitens Israels. (vgl. http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940429000452 und http://www.hispantv.com/newsdetail/Siria/39805/Artilleria-siria-bombardea-comando-central-de-EIIL-en-Al-Raqa-dejando-400-terroristas-muertos)

Aktuelles über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 26.7.20125 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=49502 und http://www.sana.sy/?p=245756 (Im Rîf Dimašq gegenüber den Terrorgruppen von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmīiya, Katâ´ib Ḥamza, Ǧaiš u_l-Islâm die Kontrolle über weitere Stadtgebiete von az-Zabadânî ausgeweitet, in Ost-al-Ġûṭa u.a. Arealen Terroristennester mitsamt Waffen-/Munitionsdepots ausgehoben und unschädlich gemacht; desgleichen in und um Darʽâ, wobei auch Scharfschützen eliminiert wurden; Abwehr von Ğabhatu_n-Nuṣra–affiliierten Gruppen auch östlich von Buṣrâ aš-Šâm, an-Nuʽaima und Kuḥail etc.; in der Provinz Idlib gezielte Luftschläge gegen Ğaiš al-Fataḥ-Ansammlungen in Abû aḍ-Ḍuhûr mit Zerstörungen des militärischen Equipments einschließlich Artillerie, wie auch in Taf­tanâz, Ṭaʽûm, Maʽrat an-Nuʽmân, Tal aṣ-Ṣaḥn und um den Zaizûn-Damm; Fortschritte auch im Norden von al-Lâḏaqqiyya besonders bei Salmâ und in der Provinz Ḥoms, wo der IS und Ğabhatu_n-Nuṣra in wie um Tadmur sowie in Kafar Lâhâ, Taldû und Talat ʽAqrab; geschlagen wurden, der IS auch bei al-Ğafraim Gebiet von Dair az-Zaur, die Ğabhatu_n-Nuṣra auch in al-ʽAnkâwî at-Tâbʽa, ʽAkaš, Rasm al-ʽAwâyid und ʽAqrab im Umland von Ḥamâ; in al-Ḥasaka wurden die zurückgeschlagenen IS-Gruppen aus weiteren Stadtteilen mit wichtiger Infrastruktur wie dem Wasser-Reservoir, dem Elektrizitätswerk etc. vertrieben, diese auf zurückgelassene Sprengfallen untersucht und jene eliminiert – bald sei die Befreiung der ganzen Stadt erzielt – insgesamt seien in den letzten Tagen mehr als 700 IS-Anhänger getötet worden inklusive deren Scharfschützen; in und um Aleppo habe man es hauptsächlich mit den aus der Türkei eingeschleusten Söldnern zu tun z.B. von Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Šuhadâ´ Badr, alĞabhatu al-Islâmiyyatu, Ğaiš al-Muhâğirîn al-Anṣâr und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, sie wurden eliminiert in den Dörfern Maʽrsa al-Ḫân, Kafar Nâyâ at-Tâbiʽ­tain, al-Atârib, aṭ-Ṭâmûra, Qubtân al-Ğabal, az-Zahrâ´, Manṣûra al-Wâqaʽa beim Ğabal Simʽân wie im Umkreis des an-Nairab-Flughafens).

Bei einem Mörsergranatenangriff seitens Ğaiš al-Islâm der auf einen Wohnbezirk wie die Gegend des Sheraton-Hotels in Damaskus wurde ein Bürger getötet, 14 weitere wurden verletzt, die Treffer im Raum Bâb Tûma dagegen richteten zum Glück „nur“ entsprechenden Sachschaden an. – In Qâmišlî (an der Grenze zur Türkei!) in der al-Ḥasaka-Provinz hatten Terroristen ein mit Sprengstoff präpariertes Fahrrad vor der Schule im Stadtzentrum abgestellt und detonieren lassen, wobei drei Personen teils schwer verletzt wurden. – Ergänzung: Ein Suizidattentäter von Ğabhatu_n-Nuṣra auf einem Motorrad zündete den Sprengstoff am Eingang des vielbesuchten Schafmarktes in einem Stadtteil von Qâmišlî, wodurch fünf Personen durch Shrapnels verletzt und entsprechender Sachschaden angerichtet wurde. – In Aleppo nahe der Altstadt wurden fünf Menschen verletzt, als der Stadtteil von Terroristen aus einem anderen Stadtteil (as-Sayyid ʽAlî) mit Raketen beschossen wurde. Sachschaden entstand an privatem Besitz und öffentlichen Einrichtungen. (http://www.sana.sy/en/?p=49590)

Entgegen den langsam in ihrer Darstellung der Verhältnisse in der Türkei umschwenkenden „westlichen“ Mainstream-Medien melden die um Unabhängigkeit bemühten kritischen türkischen Medien, daß nicht allein PKK-Unterstützer bzw. Kurden gegen die AKP-Regierung und ihre jüngsten militärischen Aktionen gegen Nord-Syrien wie die Kurdenregion in der Türkei wie im Irak demonstrieren, sondern generell türkische Bürger und oppositionelle Parteien (wie schon aus vorhergehenden Beiträgen übereinstimmend hervorging). (vgl.: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/287013-auseinandersetzungen-zwischen-t%C3%BCrkischer-polizei-und-demonstranten)

In einem Artikel der Zeitung al-Waṭan vom So., 26.7.2015, wies Vize-Außenminister Dr. al-Miqdâd die Angabe der türkischen AKP-Regierung, man übe mit den Bombardierungen syrischen Gebiets nur Selbstverteidigung gegen die IS-Terrororganisation, und wolle sie damit bekämpfen, energisch als plumpe Ausrede zurück. Diese werde schon seit Jahren angewandt bei Verletzungen syrischen Territoriums seitens des türkischen Militärs. Da gebe man vor, den IS damit bekämpfen zu wollen, während man diesen gerade seit Jahren in Syrien im Kampf gegen die Regierung wie Bevölkerung kräftig unterstütze. Dabei genieße die türkische AKP-Regierung man noch Rückendeckung durch die Obama-Administration der US-Regierung. Die syrische Regierung widerspreche jeglicher Grenzverletzung durch die Türkei und dulde sie in keiner Weise. Die Terroristenunterstützung werde noch zur Instabilität in der Türkei selbst führen, warnte der Diplomat. (http://www.hispantv.com/newsdetail/Siria/40603/Siria-critica-bombardeos-de-Turquia-sobre-kurdos-en-su-territorio) – Zum US-Rückhalt der AKP-Regierung hinsichtlich ihrer Bombardements s. http://de.sputniknews.com/politik/20150726/303466678.html.

Präsident Dr. al-Assad wandte sich am So., 26.7.2015 in einer Rede an Mitglieder öffentlicher Organisationen, Berufsverbände, der Industrie- und Handelskammer, Vertreter von Landwirtschaft und Tourismus. Darin beschäftigte er sich allgemein mit der scheinheiligen Haltung, die der sog. Westen gegenüber dem Terrorismus einnehme. Kurz umrissen sei das Problem Folgendes: „they call it terrorism when it hits them, and revolution, freedom, democracy and human rights when it hits us“. Vor allem dränge sich die Frage auf: „How could those who spread the seeds of terrorism combat it” (d.h.: wie können ernsthaft jene, die den Terrorismus nähren, diesen gleichzeitig bekämpfen wollen). „Who wants to combat terrorism could do it through rational and realistic policies based on justice and the respect of peoples’ will of determining their future, managing their affairs, restoring their rights on the basis of spreading knowledge, combating ignorance, improving economy, raising awareness of the society as well as developing it”. (Paraphrasierend: dem Terrorismus müsse mit rationaler, realistischer Politik begegnet werden, die auf Gerechtigkeit und dem Willen der Bevölkerung, die eigenen Zukunft selbst zu gestalten, basiere wie der Wiederherstellung des Rechts auf Bildung, Bekämpfung der Ignoranz, Verbesserung der ökonomischen Situation, auf Achtsamkeit der Gesellschaft gegenüber und auf deren Entwicklung.). Daher könnte auch nicht auf Veränderungen der Haltung im Westen zählen, solange diese Doppelstandard-Politik verfolgt werde, wörtlich: „Changes of the West cannot be counted on as long as they follow the  double-standards policy“. Von Anfang [erg.: der Krise] an habe man sich daher auf sich selbst und die wenigen reellen Freunde des Landes verlassen müssen, erklärte der Präsident, als er sagte: „we have not depended but on  ourselves since the first day, hoping good intentions from the real friends of the Syrian  people.” Hierbei hob er die Unterstützung seitens Rußlands, Chinas und des Iran hervor, wobei erstere beiden Länder vor allem verhindert hätten, daß der UN-Sicherheitsrat zum bloßen Spielball der auf die Bedrohung anderer, insbesondere des syrischen Staates, ausgerichteter Länder werde: „Russia has constituted, along with China, a safety valve that prevented the transformation of the Security Council into a tool for threatening peoples and a platform for aggression on  states, particularly Syria.” Daher habe Syrien nur auf diese in die Tat umgesetzte Bedrohung welcher zugrundeliegenden Intention auch immer reagiert, da Krieg zu verhindern bzw. aufzuhalten von oberster Priorität sei, wörtlich zu vernehmen war: „Our approach has always been the response to all initiatives that we receive regardless the intentions because the Syrian blood is above all else and halting war is a priority”. Der Krieg, der auch nach Syrien hineingetragen worden sei, sei keiner gegen einen bestimmten Staat, eine bestimmte Regierung, einen bestimmten Präsidenten, sondern einer um den Kampf für die eigene Unabhängigkeit und Würde, die Interessen der eigenen Nation wie die Stabilität der eigenen Heimat. In den vergangenen Jahren habe die syrische Bevölkerung schon so viel Widerstandskraft gezeigt und geopfert um der Heimat willen, da werde sie jetzt nicht aufgeben, setze er hinzu: „After years of war, the Syrian people have been resilient, sacrificing for the sake of the homeland, and if they had wanted to give up, they would not have waited all this time and paid as much as that.” Jegliche Politik, die nicht auf die endgültige Bekämpfung des Terrorismus ausgerichtet sei, sei daher nutzlos, erklärte er: „Any political presentation that does not essentially rely on combating terrorism and ending it is prac­tically ineffective”. Jedoch hätten die Unterstützerstaaten des Terrorismus ihre Bemühungen kürzlich noch verstärkt und in manchem Fall Gegenmaßnahmen direkt konterkariert, wie er wörtlich ausführte: „Countries supporting terrorists have in­­creased their support to them recently and in some cases, they directly intervened to back them.”

Anschließend würdigte er den Einsatz der libanesischen Ḥizbullâh, welche in Syrien die Regierungstruppen im Counterterrorismus im beiderseitigen Grenzgebiet tatkräftig unterstützt: „The blood of our faithful brothers from the Lebanese Resistance has mixed with the blood of their brothers in the Army and they have their prominent role and effective perfor­mance along with the Army in making achievements.” Dabei sei es klar, daß nicht jeder [echte] Freund Syriens hierherkommen und persönlich im Counterterrorismus tätig werden könne.

In der Verteidigung des Vaterlandes gebe es zudem keine besonderen strategischen Punkte, jeder Zoll sei verteidigenswert, stelle Dr. al-Assad klar: „Each part of Syria is precious and invaluable and each spot equals in its demographic and geographic importance all other spots.”

Es bestehe außerdem ein großer Unterschied zwischen einer vom Ausland aufgestellten „foreign  oppo­si­tion”, die nur die Agenda ihrer Herren abarbeite, und einer [tatsächlichen] inländischen Opposition [im Parlament], die an der Überwindung der Krise und der [Wiederherstellung der] Sicherheit des eigenen Landes mitarbeitet und verdeutlichte dies folgendermaßen: „The mastermind is the Master and they use terrorism as a main tool, while the political solution is a substitute tool“. Die Feinde Syriens benutzten den Terrorismus nur als Werkzeug gegen das Land. Hinsichtlich des politischen Dialogs stellte er daher klar: „in dialogue there are three models: the na­tional, the agent and the opportunist”.   Was der Staat in dieser Beziehung unternehme, seien nicht bloß Schlagzeilenfüller, sondern Fakten: „The state-conducted initiatives are not news articles, but rather facts on the ground“.

Hinsichtlich der Terrorismusbekämpfung machte er deutlich: „Battles are controlled by priorities of the leadership and field facts“. Es kämpfe nicht nur die Armee [SAA!], sondern sie werde vielfach unterstützt durch die Freiwilligen vor Ort: „locals fought along with the army, which had an effect in resolving battles quickly with minimum losses.The war is not only the war of the armed forces, but a war of the whole homeland”. Dies habe sich auch auf die Effektivität wie den Erfolg im Kampf ausgewirkt: „the armed forces are capable of protecting the homeland as they have gained achievements and broke the criteria connected to balance“ und er ergänzte: „Homeland is not for those who lives in it or have its nationality and passport, but for those who de­fend and protect it”.

Dann kam der Präsident auf den parallel geführten Medienkrieg gegen Syrien zu sprechen, der u.a. Syrien als gespalten darstelle, was sich in der Bevölkerung aber nicht wiederspiegele: „In parallel with the military war, we were con­ducting a psychic-media war, which aimed at propagating and consolidating the idea that Syria is fragmented into entities distributed geographically among (government) supporters, oppositions and other sectarian and ethnic groupsSince the beginning of the war, we didn’t hear about citizens who were displaced to areas of terro­rists (nachdem sie befreit worden waren, wie sie es in ihren eigenen Worten nannten) and we didn’t hear about the Syrian-rich variety in places where they exist nor about the homogeneity among the spectra living at their areas”.

Tatsächlich gebe es nur zwei Seiten auf dem Schlachtfeld: Terroristen aller möglichen Nationalität und Ethnie auf der einen Seite und den Rest der von ersteren bekämpften Menschen auf der anderen: „The reality is that elements existed on the ground are only two … Terrorists with all their nationalities and ethnicities on one side, and the rest of the Syrians on the other side, thus all talk and noise on sectarian, ethnic and denominational partition in Syria is nullified”. Syrien im Ganzen zeichne sich durch kulturellen Reichtum aus und sei trotzdem eine Einheit, wörtlich: „Whoever wants to assess the situation in Syria adequately, he should assess it on the popular and demographic levels before assessing it military and geographically in a deep not in a superficial way to be able to understand that share of any Syrian is Syria as a who­le … Syria the one and the unified … Syria the rich in its colors … the proud of its spectrums”.

Trotz der großen Belastung gehe in Syrien alles seinen Gang, jeder trage dazu bei, die staatlichen Institutionen wie der einzelne Bürger: „State institutions are continuing to do their work even though in the minimum levels as we are in a war and during wars, life completely stops and the necessities of livelihood cease. There are anonymous soldiers…workers, engineers, doctors, craftsmen and many others from all sectors link night with day, and they work in circumstances that have been sometimes similar to the circumstances of fighting to provide the requirements of life”.

Besonders von Bedeutung sei der (Wieder)aufbau: „The most promising sector in our circumstances is the sector of construction, and the law which opens the door wide before this sector was passed, and the organizational plans were set for the first of these areas in Damascus”.

Zweifellos befinde sich Syrien gerade an einem entscheidenden Punkt, an dem sich zeige, wer künftig im Land das Sagen habe, andere oder die eigene Bevölkerung. Wörtlich äußerte er: „We are in a crucial stage where there are no compromises and hesitation is equal to defeatism, co­wardice and treason … no relinquishment of any inch of land or rights …. we will not be slaves, but we will be independent masters… masters of our countries, capabilities and rights”. Langsam vollziehe sich ein Wandel. Dabei verwies er auf die Atomvereinbarung des Iran, die das Land auch nur in zähem Ringen, mit Durchhaltevermögen und klarem Ziel vor Augen erreicht habe.

Der Preis sei hoch, weil das Ziel hochgesteckt sei. Es gehe um einen Existenzkampf. Der Faktor ausländischer Beeinflussung sei massiv gewesen bei der Entfachung [und Unterhaltung] des kriegerischen Zustands im Land, doch könne er auch enorm zu seiner Beilegung beitragen, erklärte der Präsident: “The price is absolutely high, because the scheme is huge and the war is a war of existence … to be or not to be… it is correct that the factor of foreign interference has been a main one in igniting the fla­mes of war, yet most of us today recognize that the internal factor is the most important factor in extinguishing these flames”. Man werde mit der Situation fertigwerden, wenn jeder seinen Beitrag dazu leiste: „We as Syrians will be able to save our country from what is being hatched against it only if everyone of us feels that this battle is his own, and that he is concerned with his homeland, city, village and home before others, and that he is concerned with the territorial inte­grity of his homeland and with preserving the coexistence”. Mit der Bekämpfung des Terrorismus gewinne die ganze Region ihre Stabilität zurück. Mit Zuversicht werde das Land siegen bzw. die Syrer über ausländische Bevormundung. Seine Rede endete mit der zusammenfassenden Aussage: „This homeland is ours and defending it is our duty”. (http://www.sana.sy/en/?p=49473 und http://www.sana.sy/?p=245771 vom 26.7.2015; Hhg blogseits).

Die türkische Aggression gegenüber Nord-Syrien während der letzten beiden Nächte überschattete die gleichzeitig abgehaltene Internationale Medienkonferenz für Terrorismusbekämpfung in Damaskus, so daß man dieses bedeutsame Ereignis kaum wahrnahm (wahrnehmen sollte?). Zum Ende der zweitägigen Veranstaltung wurde eine Abschlußerklärung, die sog. Damascus Declaration veröffentlicht. Darin wird der UN-Sicherheitsrat dazu aufgefordert, alle Terrorgruppen auf die UN- bzw. internationale Terrorliste zu setzen, sie als common enemy zu bezeichnen und alle Staaten dazu zu zwingen, mit allen möglichen Maßnahmen gegen diese wie ihre Unterstützer(staaten) vorzugehen.

Auch wird eine gemeinsame internationale Aktion in Kooperation und Koordination aller Staaten hierzu gefordert und zwar auf politischer wie Sicherheits- und militärischer Ebene. Jedes Land, welches in irgendeiner Form den Terrrororganisationen behilflich sei, müsse vor Gericht gestellt werden können). Hierzu müsse ein entsprechendes Gesetzessystem geschaffen werden. Gleichzeitig wurde ein Medienarbeitsplan erstellt, wie dem extremistischen Takfîr-Gedankengut gegengesteuert werden könne. Soweit zu den wichtigsten Forderungen. Das ganze, recht ausführliche englische Bulletin ist zu finden bei http://www.sana.sy/en/?p=49372 vom 25.7.2015 und im zweiten Teil von http://www.sana.sy/?p=245546.

Durch von Ğabhatu_n-Nuṣra-Terroristen auf al-Qabû, 3 km im NW von Ḥoms Stadt, und Fula (im SW von Taldû) abgeschossene Salven an Mörsergranaten und Raketen wurde ein Bürger getötet, andere trugen Verletzungen davon. Zudem setzten die Muğâhidûn wieder Äcker und Wälder der Gegend in Brand, welchen die Feuerwehr inzwischen unter Kontrolle bringen konnte. (http://www.sana.sy/en/?p=49435)

In der südlichen Provinz Qunaiṭra wurde seitens Anhängern von Ğabhatu_n-Nuṣra, die sich in den Wäldern von Ğabâtâ al-Ḫašab und Ṭaranağa versteckt hielten, ein Anschlag mittels Raketenbeschusses auf das Dorf Ḥaḍar verübt. Ein junger Mann kam zu Tode, zehn Personen, darunter ein Kind wurden teils schwer verletzt. Auch der verusachte Sachschaden ist hoch.

(http://www.sana.sy/en/?p=49528 vom 26.7.2015)

Die wichtigsten Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 25.7.2015 sind nachzulesen bei: http://www.sana.sy/en/?p=49377 und http://www.sana.sy/?p=245347 (In al-Ḥasaka – im NO Syriens unweit der Grenze zur Türkei – wurden die Reste der in gewissen Stadtteilen verbliebenen IS-Terroristen verjagt und die befreiten Areale, zu denen sich weitere gesellten, von Bombenräumkommandos durchsucht; weitere Fortschritte gegen Stellungen und Schlupfwinkel meist von Ğab­ha­tu_n-Nuṣra wurden auch im Gebiet von al-Lâḏaqiyya zusammen mit den NDF erzielt z.B. in ad-Dara, Duwairika, as-Sakariyya, Marğ Ḫûḫa, Šalaf, as-Sukkariy­ya, al-Qasâṭal und Kalas, wobei in letzterem Ort auch ein Munitions- und Waffendepot wie ein Ausbildungslager zerstört wurde; gezielte Luftschläge und Einsätze in Aleppo und Umgebung gegen die bekannten Terroristenschlupfwinkel; in Stadt und Provinz Darʽâ Vorgehen gegen die Terroristen meist ebenfalls von Ğab­ha­tu_n-Nuṣra z.B. in Ṣaidâ, einem Dreh- und Angelpunkt Nachschublieferungen an die Terroristen aus Jordanien, wie östlich von Ṭaî­siy­yâ nahe der jordanischen Grenze, in Ṭafas, Muzairîb, al-Yâdûda, Dâʽil, nördlich der al-Biṭâr –Bauerhöfe in der Umgebung von ʽAtmân, al-Qaṣr al-Abyaḍ, aš-Šaiḫ Ḥassan, Tal az- Zaʽtar und westlich von as-Suwâqa, wo unter den zahlreich Getöteten auch der Anführer von Liwâ´ Falûğa-Ḥaurân namens Zakariyyâ al-ʽAbûd war; dazu Vernichtung von Mörsergranatenabschußanlagen, mittels dener auf Stadtgebiete von Darʽâ gefeurt wurde, dort auch Ğab­hatu_n-Nuṣra-Angriff zurückgeschlagen; bei Operationen im Raum Qunaiṭra gegen Terroristenansammlungen bei Saḥîta, aṣ-Ṣamadâniyya al-Ġarbiyya, Ṭaranağa und Ğabâtâ al-Ḫašab wurden auch die beiden Kommandeure von Ğab­ha­tu_n-Nuṣra, Ḥusâm Laila und Muḥammad ʽAlâ´addîn, getötet; Kontrolle im Umland von wie in Tadmur auf weitere Gebiete zusammen mit den NDF ausgeweitet, unter Zerstörung von IS-Rückzugsnester und -Verschanzungen bei as-Siḫna, östlich der Obstgärten bei Tadmur, im NW von Muṯalaṯ, mittels Luftschlägen in Ḍabʽat al-Mulaiḥa, aš-Šindâ­ḫiyya al-Ğanûbiyya, Ğabâb Ḥamad , al-Kadîm, Rasm as-Sabʽa, Umm Ṣaharîğ, Ṭafḥa, Malûḫ, al-Wuḍaiḥî, Ğab al-Ğarâḥ, ʽAin Ḥus­sain, al-ʽÂmariyya, westlich von ʽAin ad-Danânîr bei ʽAin an-Nisar; IS-Infiltrationsversuch vereitelt von Unq al-Hawâ, Raḥûm, Umm Ṣaharîğ, Abû Ğarîṣ/Ğuraiṣ, Mazbal al-Baqar, ʽAqrab her auf Ğab al-Ğarâḥ, Maksar al-Ḥisân, at-Taʽûna und al-Ḥūlā; damit auch in der Nachbarprovinz Ḥamâ Kontrolle ausgeweitet über Tal ʽAqrab von Ḥâra Bait Ğuwailî her, dabei allen ca. 30 Terroristen mitsamt reichlichem militärischem Equipment ausgeschaltet wie auch in Mušaira und 35 in ʽAqrab, 30km im SW von Ḥamâ, von wo Ğab­hatu_n-Nuṣra-Attentate mit Mörsergranaten und Raketen ausgegangen waren; Operationen gegen Teroristennester u.a. von Ğaiš al-Fataḥ der Provinz Idlib in Buzait, Ğanat al-Qurâ, Bašlâmûn in Ğisr aš-Šuġûr, Luftschläge gegen Terroristenstellungen nördlich Kafar Mûsâ, Kanṣafara und at-Tamânaʽa, Ṭaʽûm, in Abû aḍḌuhûr und die Dörfer um den Abû aḍḌuhûr Airport, wobei sich unter den Getöteten auch der Anführer der mit Failaq aš-Šâm verbundenen Terrorogruppe Sihâm al-Ḥaqq , genannt Mâzan Qasûm; im Rîf Dimašq durch die Luftwaffe IS-Nester zerstört im Qalamûn-Gebirge in Ḫirba Ḫamâm, Maʽbar Marṭa­biyya, Quma Ḥalîma sowie im Gebiet seitens der Armee im Raum Ost-al-Ġûṭa, in ʽArbîn, Ḥarastâ, Dûmâ und Zamalkâ, in ʽAin Tar­mâ auch ine Mörsergranatenabschußanlage für Terrorakte eliminiert, unter den Getöteten viele von Ğab­hatu_n-Nuṣra und Ğaiš al-Islâm).

Mit dem Dekret Nr.32 im Jahr 2015 hat Präsident Dr. al-Assad am Sa., 25.7.2015, eine allgemeine Amnestie für Deserteure, sprich diejenigen, die sich der Wehrpflicht z.B. durch Flucht ins Ausland unterzogen haben, erlassen. Für jene besteht damit die Möglichkeit, straffrei in die Heimat zurückzukehren. Näheres bei: http://www.sana.sy/en/?p=49411.

Über die Durchführung der International Media Conference Against Terrorism (vgl.u.) informiert: http://www.sana.sy/en/?p=49372 vom 25.7.2015.

Nachdem 2012 während des Vordringens islam-extremistischer Gruppen in die dortige Politikszene der da¬malige tunesische Übergangspräsident Muḥammad al-Munṣif al-Marzūqī (Moncef Marzouki) die diplomatischen Beziehungen zum säkularen Staat Syrien abgebrochen hat, soll dieser Mißstand nun bereinigt werden, berichtet Tunisian News Agency. Auf Konsulatsebene sei dies bereits verwirklicht, nachdem im April der tunesische Außenminister Taieb Baccouche die Entscheidung seines Landes verkündet hatte, die Beziehungen zu Syrien wiederherstellen zu wollen. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/286944-tunesien-und-syrien-nehmen-wieder-diplomatische-beziehungen-auf). – M. al-Marzūqī ist Sohn eines qāḍī, der als Gegner des säkular eingestellten 30-jährigen tunesischen Präsidenten Bourgiba [al-Ḥabīb Bū Ruqaiba] nach Marokko ausgewandert war. M. al-Marzūqī selbst war nach Aufkommen der Ḥarakat an-Nahḍah 1991 sogar einige Male im Gefängnis wegen seiner Zusammenarbeit mit verbotenen Islamistengruppen.

Und wieder einmal – inzwischen war es in Anbetracht der jüngsten Ereignisse (s.u.) schon zu erwarten – war der Zugang zur syrischen Nachrichtenagentur SANA gesperrt

Über die Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 24.7.2015 informieren: http://www.sana.sy/en/?p=49298 und http://www.sana.sy/?p=244967.

Ein von IS-Muğâhidîn abgefeuerter Raketenhagel ging auf die Gasfabrik in al-Faraqulus in der Provinz Ḥoms nieder und verursachte zudem einen Großbrand. Die Zerstörungen führten zum Ausfall der Versorgung in der Region. Wie der Minister für ÖL- und mineralische Ressourcen mitteilte, liefere die Not-Pipeline graduellen Ersatz seit 9.30 am 25.7.2015. Die Gaserzeugung der betroffenen Einrichtung beliefere etwa zur Hälfte der stromerzeugenden Generatoren und damit ca. 5 Millionen m3 am Tag, dazu 50 Tonnen an Heimgasversorgung pro Tag. (http://www.sana.sy/en/?p=49408).

Quelle: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/07/23/turkey-kurds/

Wie die Zeitung Hürriyet am Fr., 24.7.2015, meldete, haben sich die Türkei und die USA infolge des Suruç -Attentats auf die Einrichtung der schon lange von den Frenemies Syriens angestrebten Flugverbotszone – bzw. noch euphemistischer: „Sicherheitszone“ genannt – geeinigt, die sich von der syrisch-türkischen Grenze 50km in syrisches Territorium erstrecken soll. Türkische Regierungsvertreter hätten dies bestätigt und angegeben, daß daraufhin die USA endlich den Luftstützpunkt Incirlik für Angriffe auf syrisches Territorium nutzen könnten. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/286891-die-t%C3%BCrkei-und-die-usa-einigen-sich-%C3%BCber-eine-flugverbotszone-in-syrien) – Dies alles geschah – wieder einmal – ohne Kontaktierung und Zustimmung des über das betroffene Gebiet die alleinige Hoheit innehabenden, immer noch souveränen Staates Syrien. Ohne entsprechendes Mandat des UN-Sicherheitsrates ist diese selbstherrliche Entscheidung ein – weiterer – eklatanter Bruch des Völkerrechts wie der Prinzipien der UNO, insbesondere angesichts der Tatsache, daß die SAA im Counterterrorismus seit Jahren um ein vielfaches erfolgreicher ist als die sog. US-geführte Koalition und die terroristische Krise nur deshalb weiter andauert, weil die in Syrien operierenden Terroristen nach wie vor reichlich Unterstützung aus dem Ausland hinsichtlich Nachschub an nach Syrien eingeschleusten Kämpfern, Waffen, Munition, medizinischer Versorgung, logistischer Hilfe wie nachrichtendienstlichen Informationen erfährt, vor allem von Seiten der AKP-Regierung der Türkei –was auch kürzlich von den Demonstranten und seit langem von der Opposition im Inland kritisiert wird. Zu den gesammelten Belegen der türkischen Unterstützung für die Terrororganisationen einschließlich des IS s.u. (Stichwort: Türkei)!

Was mit den sog. Flugverbotszonen eigentlich gemeint ist und worauf damit tatsächlich abgezielt wird, wurde schon früher wiederholt besprochen. Vgl. dazu u. unter dem entsprechenden Stichwort. – Ergänzung: Details zur aktuellen Flugverbotszone inkl. Ziele s. http://www.voltairenet.org/article188309.html.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu bemerkte zur völkerrechtswidrigen Verletzung der syrischen Souveränität am Fr., 24.7.2015, noch, die Türkei werde vorgehen, wie sie es für angebracht halte und warte nicht auf Erlaubnis für Militäroperationen in Syrien. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/286871-davutoglu-beim-schutz-ihrer-grenzen-handelt-die-t%C3%BCrkei-auf-eigene-faust)

Zum Anschlag von Suruç als inside job des türkischen MIT s. https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/07/23/turkey-kurds/. – Schon die Tatsache, daß infolge dieses Anschlags die schon lange seitens der Türkei und der USA auf syrischem Territorium geplante Einrichtung einer „Flugverbotszone“ möglich geworden ist, gibt dieser Theorie neue Nahrung.

Im Interview mit Sputniknews beurteilte auch der Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn diese Reaktion der Türkei folgendermaßen: „Was wir gegenwärtig beobachten, ist ein klassischer Fall von Fehlsteuerung von Seiten der Türkei“ und fügte an, die Angelegenheit erinnere an Goethes Gedicht [d.i. „Der Zauberlehrling“]: „Die Geister die ich rief, die werde ich nicht mehr los“ . Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan habe nämlich lange Zeit bis vor kurzem den Islamischen Staat unterstützt und gehofft, auf diese Weise den syrischen Präsidenten Assad stürzen zu können. Laut Prof. Wolffsohn laufe der Krieg gegen den IS [seitens der Türkei bzw. der US-geführten Koalition] bislang auf „einzelne Stiche“ hinaus; gegen die Terrormiliz werde nicht wirklich massiv militärisch, und auch, wenn überhaupt – politisch – nur sehr ungeschickt eingeschritten. (http://de.sputniknews.com/politik/20150724/303447192.html)

Dank der Vertreibung der letzten – überwiegend ausländischen – IS-Muğâhidîn aus einigen Stadtrandgebieten (z.B. Ġuwairân, vgl. Gefechtsbericht!) von al-Ḥasaka am Do., 23.7.2015, durch die SAA machten sich hunderte Bürger auf dem Weg zurück zu ihren Wohnungen, wobei sie ihre Dankbarkeit und unverbrüchliche Unterstützung für die Armee gegenüber SANA bekundeten. Die Operation zur Befreiung [und Säuberung von hinterlassenen Sprengfallen etc.] hatte fünf Tage gedauert. Gouverneur Muḥammad Zaʽâl al-ʽAlî versprach, die Reparaturmannschaften seien bereits an der Arbeit, um die von den Terroristen mutwillig beschädigte Infrastruktur und damit die Versorgung der Bürger wiederherzustellen. Auch die Bauschäden würden behoben. Den Stadtrat habe er zudem beauftragt, Schutt etc. im ganzen Umkreis zu entfernen und wieder für Sauberkeit zu sorgen. (http://www.sana.sy/en/?p=49303 und http://www.sana.sy/?p=244880 vom 24.7.2015)

Nähere Angaben zu den in den Mainstream-Medien groß herausgebrachten Luftangriffen vom Fr., 24.7.2015, von der Türkei aus macht die Kronen-Zeitung am 24.7.2015 unter Rückgriff auf die Nachrichtenagentur Dogan nähere Angaben Demnach bombardierten drei türkische Kampfflugzeuge vom türkischen Luftraum aus drei Ziele um das [syrische] Dorf Hawar (?) nahe der Grenze zur Türkei (Provinz Kilis) und kehrten daraufhin wieder zur Basis Diyarbakir zurück. Die Entscheidung hierzu sei am Donnerstagabend gefallen, nachdem in landesweiten Demonstrationen moniert worden war, daß die AKP-Regierung den IS unterstütze statt ihn zu bekämpfen (vgl.u.). Zuvor hätten türkische Panzer in Richtung Syrien gefeuert, nachdem von MuğâhidînStellungen dort ein türkischer Soldat erschossen worden sei. (http://www.krone.at/Welt/IS-Stellungen_in_Syrien_von_Tuerkei_bombardiert-Mit_F-16-Kampfjets-Story-463863)

Im Nachgang des Attentats in Suruç und der landesweiten Proteste gegen die anti-syrische und pro-IS-Politik der AKP-Regierung (vgl.u.) ereignete sich auch Mittwoch-Nacht – zwei Tage nach dem Anschlag – eine Explosion vor dem Hauptquartier der AKP in Liwa Iskenderun [der vormals syrischen Alexandrette]. Der Sprengsatz war in einem Müllcontainer untergebracht. Es gab keine Verletzten. Am Mittwoch war bereits ein Sprengsatz nahe dem Hauptquartier der AKP in Ankara noch rechtzeitig entschärft worden. Um die bei den Demonstrationen vorgebrachte harsche Kritik an Präsident Erdoğans bzw. der AKP-Politikeinzudämmen bzw. Aufrufen zu weiteren Demonstrationen zu begegnen , hatte die türkische Regierung den Zugang zu Twitter und anderen sozialen Medien blockieren lassen, was auch schon zu früheren Zeiten der Fall gewesen war. Zudem verlor der prominente türkische Journalist Kadri Gursel seine Arbeitsstelle bei Milliyet Daily, nachdem er per Twitter folgende Kritik an jener Politik geübt hatte: „It’s a shame that many world leaders call the foremost reason of ISIS terror (referring to Erdogan) to offer condolences.” Außerdem fügte er hinzu:

„ISIS terror is an outcome of the open-door-to-Jihadists policy adopted by AKP“ und stellte klar: „this terrorism is now serving its supporters inside the country as well“ . Auch Selahattin Demirtaş, einer der beiden Führer der HDP, hatte das Attentat im Zusammenhang mit der AKP-Unterstützungspolitik für den IS gesehen und erklärt, jener Anschlag vom Montag sei bestimmt nicht der letzte dieser Art gewesen.

(http://www.sana.sy/en/?p=49229)

Am Fr., 24.7.2015, wurden infolge eines terroristischen Anschlags mitteils Raketenbeschusses auf drei Wohngebiete der Provinzhauptstadt Darʽâ fünf Einwohner getötet, 14 weitere verletzt. – Auch das al-Wâfdîn-Flüchtlingslager war wieder Ziel eines terroristischen Angriffs mit Mörsergranaten. Ein Mann wurde verwundet ins Krankenhaus gebracht. Weitere Mörsergranaten verursachten erhebliche Schäden in der damaszener Vorstadt Ḥarastâ. (http://www.sana.sy/en/?p=49358).

Am Freitagabend fiel einem aufmerksamen Müllmann beim Leeren der Müllbehälter auf einem Platz in Damaskus Stadt ein merkwürdiges Objekt auf, worauf er umgehend die Behörden verständigte. Damit konnte der Sprengsatz von 1 kg Gewicht rechtzeitig entschärft werden. (http://www.sana.sy/en/?p=49370)

Einen Überblick über die Einzelheiten der counterterroristische SAA-Operationen vom 23.7.2015

verschaffen die Seiten: http://www.sana.sy/en/?p=49207 und http://www.sana.sy/?p=244557 ()

Beim Zusammentreffen mit dem UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, bekundete Vizepremier- und Außenminister Wâlid al-Muʽallim erneut, vorrangig sei die Eliminierung des Terrorismus im Rahmen der vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolutionen. Dies schließe das Austrocknen der Quellen, aus denen jener immer noch schöpfe, mit ein. Ebenso erneuerte er die Zusage seiner Regierung, alle Anstrengungen de Misturas für eine politische friedliche Lösung des Konfliktes, wie sie Präsident Putin bereits angestoßen habe, zu unterstützen. Die Bevölkerung wie die Armee würden weiterhin standfest Sicherheit und Stabilität im Land wie der Region verteidigen. (http://www.sana.sy/en/?p=49240 vom 23.7.2015)

Am 24.7.2015 hat in Damaskus in der Oper die zweitägige International Media Conference Against Terrorism begonnen. Rund 130 Journalisten aus asiatischen, afrikanischen und europäischen Ländern, darunter auch aus Deutschland, nehmen daran teil. Diskussionsthemen sind: die Rolle der nationalen, wohl- und feindlich gesinnten Medien im politischen und intellektuellen Diskurs, die Bedeutung der Militärberichterstattung, die Rolle der Medien bzgl. der Wahrnehmung aktuellen Kriege, die Formierung der Neuen Welt, Mittel und Wege zur Erstellung einer regionalen wie internationalen Counterterrorismus-Allianz. (http://www.sana.sy/en/?p=49290). – Präsidentenberaterin Dr. Buṯaina Šaʽbân konnte auch den iranischen Kultusminister ʽAlî Ğanati (Ali Jannati) als Teilnehmer begrüßen. (http://www.sana.sy/en/?p=49295).

Am Do., 23.7.2015, fiel NDF-Mitgliedern in Ḥamâ ein mit enormen Mengen an Munition und Waffen beladenes Fahrzeug auf. Der Fahrer hatte zudem einen großen Geldbetrag bei sich und wurde umgehend der Justiz überstellt. (http://www.sana.sy/en/?p=49308 vom 24.7.2015)

Eine von ISMuğâhidîn auf der Straße Šaqâ – al-Buṯaina in der Provinz as-Suwaidâ´ (vgl. Gefechtsberichte!) angebrachte Sprengfalle tötete beim Vorbeifahren zweier Motorräder zwei der darauf Sitzenden, zwei weitere wurden dabei verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=49264 vom 23.7.2015)

Im Interview mit RIA Novosti vom 21.7.2015 informierte Premierminister Dr. Wâ`il al-Ḥalaqî darüber einen geplanten Beitritt Syriens zur Eurasian Economic Union (EEU, d.i. Eurasische Wirtschaftsunion) und erklärte: „Negotiations with Russia on joining the Eurasian Union and customs-free zone are being held. We see this as a benefit and strengthening the relations with friendly states, which will facilitate economic and trade cooperation with them”. Es wurden bereits etliche Verträge mit der russischen Regierung zum Wiederaufbau der durch den Terrorismus schwer geschädigten Infrastruktur geschlossen. Mit Rußland und Weißrußland seien Gespräche wegen neuer Darlehen im Gange. Dr. al-Ḥalaqî gab der Hoffnung Ausdruck, diese würden helfen „to cope with the brutal attacks, including the unjust economic sanctions imposed by the West.” Besonders bedankte er sich bei der Regierung in Moskau für die Spende von 100.000 Tonnen Weizen. Auch die IR Iran habe Milliarden-Kredite bewilligt für Ölprojekte und humanitäre Hilfe, darunter Medikamente, Nahrungsmittel, medizinische Ausrüstung, und Bauteile für Kraftwerke. (https://www.rt.com/business/310337-halqi-syria-russia-eeu/).

Der Direktor des Historical and Archeological Buildings Department at the Directorate-General of Anti­quities and Museums (DGAM) Naẓīr ʽAwwâḍ (Nazir Awad) informierte nach dem Auftauchen von Photos gewisser Wertgegenstände (goldene Kronleuchter, Kultobjekte und Manuskripte) in Meldungen einiger Nachrichtenagenturen und in Postings auf sozialen Netzwerkseiten vom Di., 21.7.2015, daß es sich dabei um geraubtes Gut aus der Ğaubar-Synagoge, ursprünglich einem alten Tempel aus dem 2. Jh., der seit 1981 auf der Weltkulturerbeliste aufgeführt ist. Terrorgruppen hatten diesen 2011 attackiert, geplündert, gebrandschatzt und das Dach weggesprengt. Hierauf wurde deutlich, daß zudem unter dem Tempel geheime illegale Ausgrabungen von den Terroristen durchgeführt worden und die so erbeuteten Antiquitäten außer Landes geschmuggelt worden waren. Ursprünglich befanden sich in der Synagoge selbst wertvolle Gemälde, Kupfer- und Gold- und Glas-Kunstgegenstände, seltene in besonderen Schreinen aufbewahrte Thora-Manuskripte und andere Schriftrollen, dazu wertvolle Schnitzereien und Marmorarbeiten sowie kostbare Teppiche. In den genannten Webseiten hieß es, Anhänger von Ǧaiš al-Islâm hätten einen Tunnel vom Keller einer Ğihâd-Schule zum Tempel gegraben, dort die erwähnten illegalen Ausgrabungen durchgeführt, das geraubte Gut so im Geheimen heraustransportiert und über Dûmâ ins Ausland verkauft. Der Direktor verwies auf die UN-Resolution Nr.2199, welche die Finanzierung der Terroristen verbietet und damit auch den Handel mit ihnen um geraubtes Gut. Nochmals erinnerte er daran, daß die Takfîr-Terroristen nicht einmal vor Moscheen, Kirchen, Synagogen noch anderen Sakralbauten zurückschreckten. Dem kulturellen Erbe entstehe dadurch ein nicht wieder gut zu machender Schaden. (http://www.sana.sy/en/?p=49126 vom 22.7.2015)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 22.7.2015 informieren im Detail: http://www.sana.sy/en/?p=49122 und http://www.sana.sy/?p=244134 (u.a. im Rîf Dimašq ein 70m langer Verbindungstunnel der Terroristen zur Verbindung von az-Zabadânî und Madâyâ aufgespürt und weitere Terroristennester u.a. von Ǧaiš u_l-Islâm in den bekannten Arealen wie Dûmâ, Ost-al-Ġûṭa, Ḥarastâ, Zamalkâ, Ḥâra al-Ḥuwâra, den Bauernhöfen von Bait Nâyim, Âliyya, Zabdîn, Ḥûš al-Qâra und Dair al-ʽAṣâfîr mit Waffen, Munition, Fuhrpark etc. eliminiert; in und um Aleppo Fortführung der operationen; weiteres Vorrücken gegen den teils in Flucht begriffenen IS in den genannten Arealen von al-Ḥasaka; im Umland von Idlib gezielte Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und der mit der Muslimbruderschaft verbundenen Ǧaiš al-Fataḥ bei Mazraʽa al-Ġafîr, Râm Ḥamdân, Maʽrat Maṣrîn, in Abû aḍḌuhûr, Balyûn Kanṣafra, Kafar ʽUwayid, Rakâyâ, Sağna mit vielen Toten, Verletzten, zerstörter Ausrüstung, dazu bei al-Wâqaʽa, ʽAin Lârûz, Ṣahiyân und at-Taḥ; weitere IS-Nester um Tadmur/Ḥoms zerstört Umm Tuwainâ, Ğab al-Bašîr, as-Sulṭâniyya, Wâdî al-Mâsik und nördlich al-Maqâlaʽ; Weiterführung der Operationen im Raum Darʽâ, mit Zerstörung von den Muğâhidîn genutzten TOW- BGM-71-Raketenbasen in der Region Lağât, und Qunaiṭra u.v.a.)

Eine australische Delegation hauptsächlich aus Athleten, jedoch verstärkt durch Aktivisten und Journalisten, besucht seit dem 15. bis zum 25.7.2015 Damaskus und die Hafenstadt al-Lâḏa­qiyya. Beim Zusammentreffen mit Gesundheitsminister Dr. Nizâr Yâziğî (Nizar Yazigi) informierte dieser sie über die diesbezügliche derzeitige Situation im Land. Natürlich hätten die terroristischen Attentate der letzten vier Jahre gerade gegen medizinische Einrichtungen des Landes zu erheblichen Schäden und Einbußen geführt. So seien 33 Kliniken und 20 medizinische Einrichtungen zerstört und damit außer Betrieb gesetzt worden. 692 medizinische Zentren hätten schwere Schäden davon getragen. Auch seien hunderte an Mitarbeitern wie Ärzte, Pflegepersonal, Sanitäter etc. dadurch getötet und – teils schwerwiegend – verwundet worden. Ein großes Problem stellten jedoch auch die ungerechten Sanktionen gegen Syrien (zu deren Beurteilung vgl.u.) dar, so daß man sich hinsichtlich des Ersatzes notwendiger Medikamente und Impfstoffe andere Quellen in befreundeten Staaten habe suchen müssen. Der Delegationsleiter David Smith versicherte, daß sich seine Leute bislang schon in Australien für finanzielle Hilfe für Syrien eingesetzt und auch gesammelt hätten. So hätten sie Medikamente und Spenden – hauptsächlich von der syrischen Gemeinde in Australien aber auch von anderer privater Seite – im Wert von 10.000 US-$ dabei. Und würden sich – wieder zuhause – für eine Korrektur des offensichtlich durch die Medien produzierten falschen Bildes von Syrien und für die Aufhebung der Sanktionen einsetzen. Schließlich sei man auch hierher gekommen, um sich von der Situation vor Ort selbst zu überzeugen. Dabei lobte Smith den trotz aller Widrigkeiten relativ hohen Stand der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Wichtig sei ihnen zu zeigen, Syrien sei nicht allein, sondern habe [wahre] Freunde und Unterstützer auch im Ausland. (http://www.sana.sy/en/?p=490369 vom 22.7.2015)

Im Nachgang des Attentats von Suruç (vgl.u.) hat auch Figen Yuksekdag, Mitglied der Führung der Peoples’ Democratic Party (HDP) neben Selahattin Demirtaş, Erdoğans AKP-Regime von verantwortlich gemacht. In einer Presseerklärung nach dem Attentat erklärte sie: “Nobody can move between Sanliurfa and Suruc without Turkish intelligence and security apparatus knowledge, therefore Erdogan’s regime is responsible for this terrorist explosion.” und weiter: „the perpetrators of the terrorist explosion are those who control the policy in Turkey today, as they have instigated the gangs of ISIS terrorists to carry out this terrorist explosion.“ Es sei daher endlich an der Zeit, daß die Regierung eine klare Position gegen den IS einnehme. (http://www.sana.sy/en/?p=49112 vom 22.7.2015)

Am späten Nachmittag des 22.7.2015, wurde durch einen terrroristischen Angriff mit Mörsergranaten auf ein Wohngebiet in der Stadt Ğaramânâ ein junger Mann (19) verletzt; dazu kamen Schäden an Häusern, Geschäften und Autos. (http://www.sana.sy/?p=244271)

Eine Salve von Terroristen in ʽAin Tarmâ (s.u. Gefechtsberichte) abgeschossener Mörsergranaten verletzte beim Bâb Tûmâ, einem Wohnviertel in Damaskus, am Mi., 22.7.2015, drei Frauen und zwei Kinder. Später trafen weitere Geschosse die Altstadt beim Bâb as-Salâm in der Nähe einer Bushaltestelle, wobei glücklicherweise „nur“ Schäden an den Gebäuden und parkenden Autos entstand. (http://www.sana.sy/en/?p=49140)

Die zunehmenden Erfolge der SAA-Luftwaffe führte der russische Orientalist Jewgeni Satanowski vor der Staatsduma am Di., 21.7.2015, auch darauf zurück, daß endlich der Mangel an Ersatzteilen habe überbrückt werden können. (http://de.sputniknews.com/politik/20150721/303383292.html)

Eine Übersicht über die counterterroristische SAA-Operationen vom 21.7.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=49023 und http://www.sana.sy/?p=243774 (Im Rîf Dimašq nun auch Kontrolle über die Ebene von az-Zabadânî (ca. 60 km2) hergestellt, weitere wichtige Nachschubroute von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmiyya gekappt, dazu eine „Manufaktur“ für Bomben- und Sprengfallenbau – bis zu einer Tonne Gewicht! – zerstört sowie dutzende angebrachter selbstgebauter Sprengsätze, sog. IEDs, demontiert; Angriff auf einen Militärposten vereitelt; unter den zahlreichen auch durch gezielte Luftschläge getöteten Terroristen auch einige der lokalen Anführer von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten bei in Ğaubar, präzise Luftschläge auch gegen Terroristenstellungen bei Bi´r Tamar im Gebiet von Abû aš-Šâmât; im Gebiet Darʽâ infolge der Zurückdrängung von Ğabhatu_n-Nuṣra bei al-Ġariyya aš-Šarqiyya, Ṣaidâ Ḫarâb und aš-Šahim u.a. den Anführer Ibrâhîm Ġazâla mit Kampfnamen Abû Šahâb getötet; letzte IS-Reste beim Flughafen von Dair az-Zaur eliminiert; in al-Ḥasaka weiter die verbliebenen IS-Gruppen verfolgt und weiter zusammengetrieben; Eindringen in das Gebiet von Ğabal as-Sandîyân im Norden von al-Lâḏa­qiyya verhindert; weitere Aushebung und Zerstörungen von Terroristen-Nestern und –Schlupfwinkeln meist von Ğabhatu_n-Nuṣra in und um Aleppo; im Umland von Tadmur/Provinz Ḥoms weiter IS-Ansammlungen eliminiert, im Industriegebiet von ar-Rastan Ğabhatu_n-Nuṣra-Einheit und aufgerieben gestellt).

Am Di., 21.7.2015, traf en wieder von Terroristen abgeschossene Raketen die Nil-Straße und den Šaiḥân-Kreisverkehr in Aleppo, wobei zwei Bürger verletzt wurden und Sachschaden an privatem Eigentum entstand. – Auch in Dair az-Zaur wurde ein Haus durch Beschuß mit Mörsergranaten seitens des IS so schwer beschädigt, so daß das darin wohenden Ehepaar zu Tode kam, die Tocher verletzt überlebte. (http://www.sana.sy/?p=244021)

Zu den Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 20.7.2015 s. http://www.sana.sy/en/?p=48916 und http://www.sana.sy/?p=243401 (Im Rîf Dimašq weitere Gebiete in az-Zabadânî unter Kontrolle gebracht, Terroristen eingekreist; unter den Getöteten auch Führungsmitglieder; in den bekannten Terroristennestern, von welchen Attentate auf die Bevölkerung verübt werden, z.B. bei Ḫân aš-Šaiḫ, Ost-al-Ġûṭa, Dûmâ, Ḥarastâ den Farmen darum Ğabhatu_n-Nuṣra- und Ğaiš al-Islâm-Schlupfwinkel u.a. mit Munitionsdepot und Raketenabschußanlage zerstört – auch bei den Bauernhöfen von Bait Sawâ, ʽÂliyya, al-Hağâriyya; in al-Ḥasaka Säuberung von Ġuwairân von IS-Resten, aus anderen Stadtteilen in die Flucht geschlagen Richtung al-Filât und az-Zuhûr, IS-Positionen teils umstellt und abgeschnitten; Fortführung der Operationen in den Gebieten von Darʽâ, Idlib und Qunaiṭra wie in und um Aleppo, wo ein Trainingscamp der Terrorgruppe Liwâ´ as-Sulṭân Murâd – soziale Netzwerkseiten meldeten den Tod von deren Feldkommandanten Ḥussain Qunâr in ʽAnadân; in der Provinz Ḥamâ an der Verwaltungsgrenze zu Idlib gut 50 Terroristen von Ğaiš al-Fataḥ eliminiert und Ğabhatu_n-Nuṣra-Positionen u.a. bei al-ʽAmîqa vernichtet, bei Qasṭûn u.a. den deren Feldkommandeur mit Kampfnamen Abû Duğâna [Namensvorbild: ein besonders kampferfahrener Prophetengenosse] getötet; im Norden von al-Lâḏaqiyya Muğâhidîn in az-Zuwaik und al-Markašliyya ausgeschaltet; IS-Nester nahe Tadmur/Ḥoms wie in Ğazal, Ğabâb Ḥamad, aṭ-Ṭafḥa, Ḥan­ûra und Umm Ṣahîğ ausgehoben, dabei ein IS-Autobombe mit großer Menge an Sprengstoff auf Straße westlich von Tadmur gezielt zerstört; in der Provinz as-Suwaidâ´ konnte die NDF eine Gruppe Terroristen in Kûʽ Ḥudur in einen Hinterhalt locken, nur wenige konnten noch in Region al-Lağât fliehen, von woher Übergriffe auf benachbarte Dorfbewohner bekannt sind, dabei RPGs, Raketen und andere hochentwickelte Waffen beschlagnahmt; u.v.a.)

Update zum und Nachwirkungen auf das Suizidattentat in der grenznahen türkischen Stadt Suruç:

Die Todesopferzahl liegt nach neueren Erkenntnissen bei 32, über 100 Menschen wurden verletzt, einige davon befinden sich in kritischem Zustand. Am Mo., 20.7.2015, hatten sich in der Stadt beim Amara Cultural Center ca. 300 Jugendliche der Socialist Youth Associations Federation (SGDF) aus dem ganzen Land zusammengefunden, um ihre Solidarität mit der syrischen ebenfalls grenznahen Stadt ʽAin al-ʽArab (Kobane) angesichts der terroristischen TakfîrBedrohung auszudrücken und über die Wiederherstellungsarbeiten in jener Stadt zu diskutieren . – Noch am selben Abend fanden sich Personen politischer Parteien und Vereinigungen wie Bürger an sich zusammen, um ihre Empörung über den Anschlag auszudrücken und Erdogans AKP-Regierung für das Geschehen verantwortlich zu machen. Veli Agbaba, Vize-Vorsitzender der Republican People’s Party (CHP), machte deutlich, daß das Attentat in Suruç das Ergebnis der verfehlten Politik von Präsident Erdoğan seiner AKP-Regierung und der gefährlichen Tätigkeit des türkischen Geheimdienstes sei. Letzterer sei nicht länger ein nationale Einrichtung sondern eher zu Erdoğans persönlichen Diensten bestimmt. Dies äußerte er in einer Pressekonferenz zusammen mit seinem Parteikollegen Sezgin Tanrikulu nach Inspizierung des Anschlagsorts. Der ehemalige türkische Außenminister der AKP-Regierung Yasar Yakis erklärte im Interview mit CNN Turk, einer der Hauptgründe für das Attentat sei sei die „Turkish outrageous interference” (zu deutsch: frevelhafte türkische Einmischung) in syrische innere Angelegenheiten. Diese Einmischung sei gekennzeichnet durch die Unterstützung für die in Syrien operierenden Terroristen seitens der türkischen Regierung seit Beginn der Krise in Syrien vor über vier Jahren. – Derweil ließ Erdoğan durch Sicherheitskräfte die Demonstrationen in Istanbul, Ankara, Izmir, Diyarbakir und anderen türkischen Städten und Provinzen niederschlagen, in welchen der Anschlag wie auch die Unterstützung der Terroristen inklusive des IS seitens Erdoğans und seines Regimes verurteilt wurden, die in Syrien, der Region und jetzt auch in der Türkei ihr Unwesen trieben. Erdoğans Regime sei damit verantwortlich für all die von jenen Terroristen in den genannten Gebieten ausgeführten Verbrechen. Am Ende stand der Apell, angesichts dieser verfehlten Politik aufzustehen. (http://www.sana.sy/en/?p=48938 und http://www.sana.sy/en/?p=48985, <a<http://www.sana.sy/?p=244451). – S.a. http://german.irib.ir/nachrichten/item/286729-t%C3%BCrkei-demos-in-19-st%C3%A4dten-gegen-die-regierung.

Der Premierminister Dr. Wâ`il al-Ḥalaqî machte deutlich, daß die in der Provinz Idlib operierenden Terroristen industrieller Einrichtungen demontierten, private und öffentliche Güter raubten und anschließend über die Grenze in die Türkei schmuggelten. Daher forderte er von der türkischen Regierung die Rückgabe des gestohlenen Guts sowie derlei kriminelle Aktionen einzustellen. Den Justiz- wie Industrieminister instruierte er, diese Angelegenheit international zu erörtern. (https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/07/21/terrorists-smuggling/)

Der Führer der türkischen Saadet Partisi (SP) Mustafa Kamalak machte am Sa., 18.7.2015 deutlich, seine Partei lehne strikt jegliche türkische Militärintervention im Nachbarland Syrien ab. Die AKP-geführte Regierung unter Präsident Erdoğan vollführe mit ihrer Einmischung zur Verschlimmerung der Krise dort die Agenda der USA und Israels zur Destabilisierung der ganzen Region und ihrer Spaltung als Teil des Plans vom Greater Israel* (a.: Yinon-Plan oder „Balkanisierung“). Andererseits erhielten die in Syrien verletzten Terroristen großzügig medizinische Vollversorgung in türkischen Staatskliniken, wie auch eine Krankenschwester bezeugte, die von mehreren türkischen Medien zitiert worden ist. Diese arbeitete am Militärkrankenhaus in Urfa in der SO-Türkei und erzählte: „the daughter of Erdogan Sumeyye had been providing medical aid to the wounded members of the ISIS terrorist organization” (zu deutsch: „die Tochter Erdoğans, Sumeyye, versorgte medizinisch die verletzten Mitglieder der IS-Terrororganisation“; Hhg. blogseits). Diese kämen auf Lastwagen in großer Zahl täglich über die Grenze ins Militärhospital. Sumeyye (also Erdoğans Tochter) besuche diese dort regelmäßig. (http://www.sana.sy/en/?p=48901). – *Vgl.u. bzw. Yinon Plan, http://www.voltairenet.org/article185981.html oder https://www.youtube.com/watch?v=fxTFgnmAEEY u.v.a. Ergänzung: laut http://www.voltairenet.org/article188297.html bzw. http://www.voltairenet.org/article188292.html hat die Erdoğan-Tochter Sumeyye sogar die Klinikleitung inne. .

Basierend auf lokalen Quellen berichtete die World Tribune kürzlich, im Bergdorf Gornja Maoča im NO von Bosnien-Herzegowina, über dem die schwarze IS-Flagge weht (!), sei nun auch nnoch ein IS-Trainingscamp eingerichtet worden zur Ausbildung von kämpfern für den Einsatz im Ğihâd in Syrien. (http://www.sana.sy/?p=243457 vom 20.7.2015). – Gornja Maoča ist bekannt als Wahhâbisten-Ansiedlung, seit im Bosnienkrieg (1992-95) die einheimische serbische Bevölkerung vertrieben und danach hauptsächlich durch ausländische Muğâhidîn-Freiwillige der Gruppe El Mudžahid ersetzt worden ist, die durch die Regierung von Alija Izetbegović die bosnische Staatsangehörigkeit erhielten. – Zu Alija Izetbegović s.a. hier. Zum IS-Trainingslager in Bosnien vgl.a. http://de.sputniknews.com/politik/20150721/303370967.html vom 21.7.2015 .

Über die Details zu den counterterroristische SAA-Operationen vom 19.7.2015 geben Aufschluß:

http://www.sana.sy/en/?p=48787 und http://www.sana.sy/?p=243195 (Im Rîf Dimašq geraten die Stellungen der Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmiyya in az-Zabadânî immer mehr in Bedrängnis – unter den Getöteten auch der Feldkommandeur letzterer Terrorgruppe namens Ibrâhîm ad-Dalâtî; Eindringversuch von Ğabhatu_n-Nuṣra in die Altstadt von Aleppo vereitelt, bei Baiyânûn, Ḥayân, Ritiyân, Ḥuraitân, Qalʽat Nağm, ʽAîn al-Ḥanaš, Dair Ḥâfir, al-Barîğ im nördlichen Gebiet sowie bei Mâyir, Kafar Ḥamra, in Dârat ʽIzza, um die Luftwaffenakademie etc. unter bedeutsamen Feindverlusten zurückgeschlagen; Weiterführung der Operationen, teils zusammen mit der Luftwaffe, in der Provinz Idlib und auch bei Umm Ğarin, al-Mağâṣ, Qarʽ al-Ġazal, at-Turʽa, Buzait/Bazît, Ğanat al-Qurâ und Taʽûm gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, dabei deren Mörsergranaten-Abschußanlagen zerstört; im Stadtrand- und Umlandgebiet von Darʽâ Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra , Liwâ´ Tauḥîd al-Ğanûb, Katâ´ib Muğâhidî Ḥaurân, Kitâba mudfiʽiyya siğîl bei mit Zerstörung von schwerem Gerät und einer Raketenabschußanlage bei Tal az-Zamîṭiyya, Makaṣ al-Ḥağar, Karak, Umm Walad; Ğabhatu_n-Nuṣra im Gebiet von Qunaiṭra zurückgeschlagen und über 30-Wagen-Konvoi eliminiert in Umm Bâṭina, dazu bei Ûfâniyya, Abû Šaṭa im Norden; gezielte Luftschläge und Bodenoffensiven gegen den IS in und um Tadmur/Provinz Ḥoms bei Bi´r Abû Ṭawâla, Rasm aṭ-Ṭawîl, al-Kadîm, Marhağân, al-Bârda, nördlich des Wâdî Ab­yaḍ-Damms, bei Šîḥa, Burâq al-Našmî, Tal Našma, nördlich der Ölfelder von aš-Šâʽir und Ğazal sowie bei aš-Šindâḫiyya al-Ğanûbiyya; IS– und Ğabhatu_n-Nuṣra -Stellungen ausgemerzt bei al-Ḥuwâš , ʽAṭšân, um Ḫir­bat an-Nâqûs, bei ʽAqrab, in ar-Rahğan, al-Qasṭal al-Wasṭânî, al-Mafkar, bei Ğabal al-Balʽâs zwischen ʽUqairbat und Tadmur; IS-Infiltrierungsversuch bei Tal Buṯaina im Umland von as-Suwaidâ´ verhindert, IS-Stellungen bei al-Marîʽîyya und al-Ğafra im Gebiet Dair az-Zaur eliminiert; im Norden von al-Lâḏaqiyya IS-Angriffe auf Bait Zaifâ und ar-Raḥ­maliyya vereitelt, Schlupfwinkel mit Waffen und Munition von Ğabhatu_n-Nuṣra in Tal ar-Rašwân bis zum Berg an-Nabî Yûnis und in Ğab al-Aḥmar und Kabânî unter Feindverlusten ausgehoben; Fortführung der Säuberungsaktion vom IS in al-Ḥasaka-Stadt).

Informationen zu den aktuellen counterterroristischen SAA-Operationen vom 18.7.2015 bieten: http://www.sana.sy/en/?p=48721 und http://www.sana.sy/?p=242944 (Im Rîf Dimašq Eliminierung der in in az-Zabadânî seit dem Vortag eingeschlossenen Terroristen samt ihres militärischen Equipments, Zerstörung eines 150m langen von Terroristen angelegten Tunnels zur verdeckten Annäherung und Waffenlagerung nahe eines Militärpostens in der damaszener Vorstadt Ḥarastâ sowie Aufspürung und Zerstörung von drei Waffen- und Munitionsdepots in dieser gegend wie bei Ost- al-Ġûṭa und Dûmâ; Terroristenansammlungen durch Artillerie Bait Ğin, Ḥasnû, al-Ḫazrağiyya and al-Maqrûṣa ausgeschaltet; Weiterführung der Operationen in und um Aleppo gegen den IS wie Ğabhatu_n-Nuṣra bei al-Manṣûra, ʽAnğâra, Ḫân Ṭûmân, al-ʽAtarib, Dârat ʽIzza, ʽIbṭîn, al-Wuḍaiḥa, al-ʽÂmariyya, Ḫawâbî al-ʽAsal, Ḫân al-ʽAsal, ʽAzâz city und Ḥuraitân; desgleichen teils mit Luftwaffenunterstützung in der Provinz Idlib gegen Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğaiš alFataḥ bei aṣ-Ṣarârîf, Bazît, Ğanat al-Qurâ, Maʽrtamaṣarîn, Abû aḍ-Ḍuhûr, Umm Ğarin, al-Ma­ğâṣ und Qarʽ al-Ġazal, wobei laut sozialen Netzwerkseiten u.a. auch der Anführer der Liwâ´ Aḥfâd ʽUṯmân getötet wurde; Weiterführung der Operationen in den Provinzen Ḥamâ (v.a. Ğabhatu_n-Nuṣra) und Ḥoms gegen den IS in und um Tadmur als auch am Wüstenrand bei den al-Kadîm und al-Balʽâs –Bergen und Tal ʽAntar; nahe Dair az-Zaur in al-Mayâdîn Angriff auf eine IS-Führerzusammenkunft, unter den 13 Getöteten auch der Saudi Bandar Hâmid ʽAbdullâh az-Zâyida, genannt Amîr Abû Ḥuḏaifa; in al-Ḥasaka Munitionsdepot ausgehoben, im Stadtteil al-Filât al-Ḥamr IS-Terroristen niedergemacht, vondenen ein Teil floh, zwischen den Häusern angebrachte Sprengsätze entfernt; Im Umland von as-Suwaidâ´ Angriff auf Tal Buṯaina seitens Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierter abgewehrt und geschlagen bei im Umfeld des Tal Šaiḫ Ḥussain bzw. des aṯ-aʽla-Airport; Eindringversuch von Ğabhatu_n-Nuṣra und Afiliierten nach Dûrîn westlich von al-Lâḏaqiyya verhindert, dabei auch Abû ʽUmar, Führer von Katîba Quds (Jerusalem-Brigade) getötet; u.v.a.).

In Zusammenarbeit mit einer NDF-Gruppe entschärfte eine Pioniereinheit der SAAdrei Minen im Gewicht von 11 – 15kg auf der Hauptstraße zwischen den Orten Waqam und al-Ḫarsâ in der Region al-Lağât im NW von as-Suwaidâ´, wo derzeit die Terrorgruppe Ğabhatu_n-Nuṣra ihr Unwesen treibt. Ebenso wurden beidseits der Straße zwischen Buṯaina und Ḥaqaf im NO zwei vom IS angebrachte Sprengladungen von je 15kg Gewicht aufgespürt und entschärft. (http://www.sana.sy/?p=243010 vom 18.7.2015)

Der Luftwaffe gelang es am Do., 16.7.2015, eine türkische Spionage-Drohne (UAV) über Tal Ḫaṭâb (ca. 10km östlich von Ğisr aš-Šuġûr /Idlib), einem Ort, in den die Terroristen – vor allem Ğaiš al-Fataḥ– von schon mehrfach vergeblich einzudringen versucht hatten, abzuschießen. Es wird angenommen, daß damit Informationen für diese Terrorgruppe gesammelt sowie Photos im Überflug geschossen werden sollten. (http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940426000605 vom 17.7.2015)

Über die neuesten counterterroristischen SAA-Operationen vom 17.7.2015 geben einen Überblick: http://www.sana.sy/en/?p=48643 und http://www.sana.sy/?p=242671 (Volle Kontrolle im Umland von al-Lâḏaqiyya über die Orte Bait Zaifâ und Bait Ḫaḍûr wie die Berge as-Sandîyân, ar-Raḥ­maliyya, al-Maqṭrâniyya und die Anhöhe (Tal) al-Ḫaḍûr erlangt im Kampf gegen Ğab­hatu_n-Nuṣra unter heftigen Feindverlusten erlangt – der Rest floh Richtung Türkei; ihre Schlupfwinkel bei Ğab al-Aḥmar and ʽArâfît von Luftwaffe zerstört; desgleichen durch die Armee im Bereich Qunaiṭra westlich von Tal Masḥara, Bi´r ʽAğam und al-Hamîdiyya einschließlich eines Munitionsdepots; eliminiert; im Verwaltungsbereich von as-Suwaidâ´ feindliche Waffenlieferung bei ʽArâ-Ğubaib verhindert wie den IS-Angriffe auf die Orte al-Ḥuqf und Tal Buṯaina von al-Qaṣr und Ḫirba Ṣaʽb am Wüstenrand her, was vom Feind entkommen konnte, floh Richtung Wüste; nachdem ein IS-Sprengsatz auf der Hauptstraße zwischen Buṯaina und al-Ḥuqf detoniert war und zwei Bürger getötet, einen verletzt hatte, fand eine Spezialeinheit zusammen mit den NSF weitere IS-Sprengfallen und demontierte sie; bei Zusammenstößen mit Terrorgruppen insbesondere von Ğab­hatu_n-Nuṣra im Rîf Dimašq in az-Zabadânî sowie bei Bait Ğin, Maġr al-Mîr und den Ḫân aš-Šaiḫ-Farmen wurden fast alle Feinde durch die Armee zusammen mit der Ḥizbullâh getötet; Vereitelung terroristischer Eindringversuche nach Ḫanâṣir und Ḥadâdain wie in die Gegend vom Berg al-Qarḥ, Berg al-Baṭma und Berg ʽAzân samt Abwehr eines Angriffs auf den Kuwairis Airport in der Gegend von Aleppo, wobei die meisten Terroristen getötet wurden, der Rest floh; Vorgehen der Luftwaffe in der Provinz Idlib gegen Rückzugsnester von Ğaiš alFataḥ in Abû aḍ-Ḍuhûr, von Ğab­hatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya im Bereich Maʽrtamaṣarîn, Kafar ʽUwaid und Ğanat al-Qurâ wie gegen Ğab­hatu_n-Nuṣra-Ansammlung nördlich von Bazît; präzise Operationen gegen Schlupfwinkel des IS bei al-Ğafra und al-Muraiʽiyya im Umland von Dair az-Zaur per Luftwaffe wie seitens der Armee in der Provinz Ḥoms bei Tadmur, Verhinderung eines Angriffs auf einen weiteren Checkpoint nahe jener Stadt, dazu Eliminierung von verbarrikadierten IS-Stellungen bei al-Muṯalaṯ, Ğabal al-Mâsik und im SO von al-Maqâlaʽa, ca. 30km von Tadmur; im Umland von Daraʽâ Terroristennester bei ʽAqrabâ, Kafar Šams, westlich von Tal ʽAntar und Buṣrâ aš-Šâm wie entlang der Straße al-Yâdûda und al-Masṭara zerstört)

Etwa 20 britische Militärs, darunter drei Piloten, fliegen erstmals Angriffe auf syrische Ziele innerhalb der US-geführten Allianz, obwohl sich das britische Parlament 2013 eindeutig gegen den militärischen Einsatz dort ausgesprochen hatte. Der konservative Abgeordnete John Baron sieht darin eine klare Mißachtung des Parlaments und fordert die unverzügliche Rückkehr der britischen Soldaten. (http://german.irib.ir/nachrichten/nah-ost/item/286517-erste-luftangriffe-englands-gegen-is-stellungen-in-syrien)

Wie aus dem Gefechtsbericht (s.u.) ersichtlich, konnte die SAA die Kontrolle über die Kraftwerke im Gebiet Aleppo wiederherstellen. In der Folge hat die Bevölkerung nach den durch die Terroristenattacken auf die Kraftwerke und Zuleitungen mutwillig verursachten Versorgungsausfälle in immer mehr Stadtvierteln endlich wieder Strom. Die Reparaturmannschaften waren sofort angerückt. Auch die Wasserpumpenanlage in Sulaimân al-Ḥalabî konnte daher wieder in Betrieb genommen werden. (http://www.sana.sy/en/?p=48705)

In Anwesenheit von Präsident Dr. al-Assad, vieler hoher Staatsbeamter und Baʽṯ-Mitglieder, des Auqâf-Ministers, des Großmuftis und einer Reihe islamischer Gelehrter wie vieler Gläubiger wurde das Fest des Fastenbrechensʽid al-fiṭr – am Fr., 17.7.2015, in der Raḥâb-Moschee in Damaskus offiziell feierlich begangen. Die Gebetsleitung mit Ansprache oblag Šaiḫ Dr. Muḥammad Šarîf aṣ-Ṣawâf. Der würdigte in seiner Predigt u.a. den Umstand, daß Syrien, das in seiner langen Geschichte schon viel Unheil überstanden, aber auch glorreiche Zeiten zu verzeichnen gehabt habe, mit Gottes Hilfe die vier seit über Jahre andauernden barbarischen Attacken ebenfalls überstehen werde dank des Zusammenstehens, der Standhaftigkeit und Loyalität der Bevölkerung, der Tapferkeit des Heeres und der Werte, für die der Präsident einstehe und Garant sei. Zudem stellte er den Präsidenten als wahren Gläubigen heraus, dies einerseits im Gegensatz zu den im Land wie außerhalb wütenden Takfîr-Extremisten und -Terroristen wie auch angesichts der Tatsache, daß er ein Alawit ist. (http://www.sana.sy/en/?p=48637)

Neues über die counterterroristischen SAA-Operationen vom Sa., 17.7.2015, im Detail ist zu erfahren bei:

http://www.sana.sy/en/?p=48512 und http://www.sana.sy/?p=242201 (Zerstörung eines Treffpunkts von Ğab­ha­tu_n-Nuṣra-Führern in az-Zabadânî durch die Luftwaffe; in konzentrierten und präzisen Luftschlägen in Aleppo Verstecke und Schlupfwinkel der Muğâhidîn besonders von IS und Ğabhatu_n-Nuṣra, dazu von al-Ğabhat aš-Šâmiyya, Liwâ` al-Muḥağğirîn wa_l-Anṣâr, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmiyya in den bekannten Arealen eliminiert, deren Abschlußrampen für Mörsergranaten und Raketen sowie Panzerfäuste etc. für den Einsatz gegen Wohngebiete zerstört sowie deren Nachschubrouten gekappt unter heftigen Verlusten des Feindes auch im Umland bei al-Waḍîḥî, Balâṭ, al-ʽAdnâniyya, ʽAbtîn, ʽAnadân, Kafar Nâḥa, Dâra ʽIzza, al-Atârib, Ḥayân etc.; Terroristen-Eindringversuch ins Karm al-Ğabal-Wohngebiet vereitelt; erfolgreiche Bekämpfung und teilweise Vertreibung der IS-Anhänger aus den betroffenen Gebieten von al-Ḥasaka, deren Rest ist umstellt; Beseitigung einer Reihe von IS-Scharfschützen, Unterbrechung der Nachschubrouten des IS von aš-Šadâdî, al-Mailabiyya und Ğisr Abyaḍ her, Kontrolle über die Hauptelektrizitätsversorgung wiedererlangt und IS-Autobombe eliminiert; im Umland von al-Lâḏaqiyya Terroristenstellungen teils unter Mithilfe der Luftwaffe eliminiert bei Duwairka, Ru­waisa al-Ḫandaq, az-Zuwaik, Kafar Dalbâ; Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra bei Umm Bâṭana und al-Ḥamîdiyya wie gegen Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya, bei Nabʽ aṣ-Ṣaḫr und Rasm aš-Šûlî im Gebiet Qunaiṭra; Mörsergranat­ab­schußanlagen zerstört in ʽAtmân im Umland von Darʽâ, Muğâhidûn von Liwâ´ Ğaidûr und Liwâ´ Ḥamzat Assad Allâh bei Angriffsversuch auf einen Militär-Checkpoint zwischen aṣ-Ṣanamain und aš-Šaiḫ Miskîn getötet wie bei an-Nuʽaima; Wiederherstellung der Kontrolle über etliche militärisch bedeutsame Orte und Areale im Umland von Tadmur/Provinz Ḥoms, dazu IS-Angriffsversuch auf Militär-Checkpoint in al-Maqâlaʽ abgewehrt wie von Marhaṭân und Abû Ṭuwâla aus auf al-Buwaiḍa aš-Šarqiyya, präzise Luft- und Bodenangriffe auf IS-Schlupfwinkel in Tadmur unter beträchtlichen Feindverlusten, Attacken gegen IS-Stellungen beim Wâdî Abyaḍ-Damm, Berg Ṭâr, südl. vom Berg Hiyâl und im NO von al-Muṯalaṯ, Razzien gegen Terroristennester m Bereich Idlib und Ḥamâ bzw. Fortsetzung der Operationen auch in den anderen Provinzen).

Mörsergranatbeschuß seitens der Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra wie Ğaiš al-Islâm, positioniert in Stadtteilen von Ğaubar und Dörfern östlich von al-Ġûṭa, die beständig im damaszener Umland Wohngebiete angreifen, verursachte diese Mal am 16.7.2015 glücklicherweise nur Sachschäden in zwei Stadtteilen der Hauptstadt. (http://www.sana.sy/en/?p=48618)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 15.7.2015 informieren im Detail http://www.sana.sy/en/?p=48444 und http://www.sana.sy/?p=241741 (volle Kontrolle über Ḫirba an-Nâqûs/Ḥamâ sowie Qaṣr al-Ḥîr al-Ġarbî/Ḥoms erlangt nach Niederlage des IS bei Qaṣr Ibn Wardân wie auch bei al-Maštal, Bi´r Abû Ṭawâla, Marhaṭân, bei al-Buṣairî unter Verstärkung der Armee durch die NDF; bei Infiltrationsversuch nach az-Zabadânî hinein alle Muğâhidîn eliminiert einschließlich des selbsternannten „Feldherrn“ von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-Islāmiyya namens Râmiz Ẓâhir Abû Hišâm; weitere Säuberungsaktionen gegen den IS im Raum al-Ḥasaka, wobei bislang insgesamt 20 Autobomben inaktiviert wurden; im Gebiet Darʽâ Raketenabschußanlagen etc. von Ğabhatu_n-Nuṣra eliminiert mitsamt etlichen Terroristen; Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Fağr al-Islâm und Alwiya al-Furqân unter heftigen Feindverlusten zurückgeschlagen bei al-Buraiqa, al-ʽAğraf and Umm Bâtaniyya im Umland von Qunaiṭra; unter den bei Luftschlägen bei Šalaf, Kansabâ und ʽAin al-Ḫaḍrâ im Gebiet von al-Lâḏaqiyya getöteten Muğâhidîn war auch der Ägypter ʽAbdul-Qâdir al-Qaraḍâwî; Weiterführungen der Operationen in den genannten und anderen Provinzen u.v.a.).

Die Aktivisten der Hackergruppe (in ihrer Selbstbezeichnung!) CyberBerkut haben ein Video veröffentlicht, das im bekannten Stil des IS die „Hinrichtung“ eines in einen orangefarbenen Gefängnis-Overall gekleideten Mannes durch einen Mann in IS-Kämpfer-Uniform in einem professionellen Studio vorführt. Damit seien die IS-Hinrichtungsvideos als „Inszenierungen“ entlarvt. Das Video hatten die Aktivisten auf einem USB-Stick eines Mitarbeiters von Senator McCain entdeckt und hierzu gepostet: „Lieber Senator McCain! Wir empfehlen Ihnen zum nächsten Mal bei Ihren Auslandsreisen, insbesondere in die Ukraine, vertrauliche Dokumente nicht mitzunehmen. Auf einem Gerät Ihres Kollegen haben wir viel Interessantes entdeckt. Wir haben beschlossen, etwas zu posten: Dieses Video muss zum Allgemeingut werden“. Nach Auflösung der Spezialkräfte der ukrainischen Polizei namens Berkut haben ehemalige Mitglieder CyberBerkut gegründet. (http://de.sputniknews.com/politik/20150714/303260269.html) – Zur besonderen Rolle und Beziehung McCains hinsichtlich der in Syrien und dem Irak operierenden Terrorgruppe s.u. (bei den zugehörigen Photos!)

Im Hafen Ṭarṭūs (Tartus) entdeckten die Zollbehörden über 5 Millionen gut versteckter Captagon-Pillen. (http://www.sana.sy/en/?p=48487) – Zu deren Wirkung und Bedeutung im Einsatz durch den IS und andere Terrorruppen s. hier

Bei einem erneuten terroristischen Raketenangriff auf ein Wohngebiet von Darʽâ wurden zwei Frauen getötet, sechs weitere Anwohner verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=48485)

Einzelheiten über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 14.7.2015 sind zu erfahren bei http://www.sana.sy/en/?p=48343 und http://www.sana.sy/?p=241303 (Weiteres Vordringen mit Säuberungsaktionen u.a. az-Zaʽfarâna, Harba al-Ġarbiy­ya und Umm Ṣaharîğ, Abû Ṭuwâla and Marhaṭân, Qaṣr al-Ḥair al-Ġarbî unter heftigen Verlusten für den IS im Raum Tadmur, zudem IS-Infiltrierungsversuch bzgl. der Obstplantagen 10km außerhalb Tadmurs wie einen Angriff von Ğabhatu_n-Nuṣra auf al-Ġariyâl vereitelt;erneutes IS-Vordringen in die Umgebung von Tadmur verhindert; Nester von Ğabhatu_n-Nuṣra und dem IS im Gebiet Aleppo eliminiert; den Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ğaiš al-Fataḥ, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmiyya und Ṣuqûr al-ʽIzz erhebliche Verluste an Kämpfern und militärischer Ausrüstung im Gebiet von Idlib beigebracht; einige Autobomben in az-Zuhûr vor dem Einsatz in al-Ḥa­saka City zerstört; unter der Schnellstraße az-Zabadânî – Maḍâyâ einen 350m langen Versorgungstunnel der Terroristen gesprengt; im Rîf Dimašq in den bekannten Arealen Anhänger auch von Ǧaiš al-Islâm, Ağnâd al-Islâm, Failaq ar-Raḥmân u.a. niedergerungen; u.v.a. bzgl. der angesprochenen und anderen Provinzen).

Pünktlich zur bevorstehenden Begehung des islamischen Festes der Lailat al-Qadr [d.i. Enthüllung der ersten Koranbestandteile gegenüber Muḥammad, das Fest wird gewöhnlich an einem der letzten zehn Tage im Ramaḍân begangen] wurde Präsident Dr. al-Assad am 13.6.2015 die von ihm in Auftrag gegebene neue Standardversion des Koran durch den Auqâf-Minister Dr. Muḥammad ʽAbdus-Sattâr as-Sayyid wie die Mitglieder seines permanenten ministeriellen Komitees für Koranangelegenheiten überreicht. Die neue Textversion wird beschrieben als „simplified and sketched with dexterity according to a set of accredited standards that scholars of Quranic science use“, dies soll gerade angesichts der extremistisch-terroristischen Attacken eine sichere und für den *Leser einfacher zugängliche Grundlage der Textversion bieten und damit Mißinterpretationen vorbeugen. Sie wird künftig Grundlage aller Ausgaben sein. Referenzexemplare wurden an die Azhar in Kairo wie andere arabisch-islamische Länder verschickt. Demnächst soll auf Wunsch des Präsidenten auch eine Audioversion erstellt werden. Dr. al-Assad bedankte sich für die geleisteten Anstrengungen bei der Erstellung dieser neuerlichen Pionierarbeit der arabischen und islamischen Welt. Fünf Jahre hatten Experten in mehr als 27 maliger Überarbeitung damit beschäftigt, um den jeweiligen akkuraten Wortlaut möglichst sicher zu stellen. (http://www.sana.sy/en/?p=48281 und http://www.sana.sy/?p=241173, s.a. http://www.sana.sy/en/?p=48322 jeweils vom 14.7.2015).

*Bemerkung: Aufgrund gewisser Eigenheiten ist der Koran auch für arabische Muttersprachler nur schwer zu lesen. Die neue Version scheint hier Hilfestellungen zu geben, die es dem einzelnen Gläubigen ermöglichen, sich selbst dem Text zu nähern und Gedanken darüber zu machen, ohne diesbezüglich unbedingt auf einen Mittler angewiesen zu sein. Es ist typisch, daß ausgerechnet in einem säkular ausgerichteten Staat dieser Schritt gewagt werden konnte. Dasselbe Problem hatte die europäische christliche Bevölkerung, bevor – nach langen und harten Auseinandersetzungen mit der (Amts-)Kirche hierüber – Versionen des Alten wie Neuen Testaments in der jeweiligen Landessprache (vgl. Luther-Bibel) zugelassen wurden. – Zudem erinnert diese Aktion an die Entscheidung des dritten Kalifen ʿUṯmān ibn ʿAffān, der in seiner Regierungszeit durchsetzte, daß nach Prüfung der einzelnen Textstellen künftig nur eine standardisierte Version in quraišitischem Dialekt, d.h. dem Dialekt, den auch Muḥammad sprach und aus welchem das moderne Hocharabisch hervorging, exisiteren sollte. Alles anderen abweichenden Versionen wurden vernichtet.

Im EU-Parlament hat der tschechische Abgeordnete und Philosoph Miloslav Ransdorf Präsident Dr. al-Assad als Garanten für den Erhalt des säkularen Staates in Syrien herausgestellt und gewürdigt. Demgegenüber habe die US-Regierung mit ihrer Einmischung in der Region nur zur Verbreitung des Extremismus geführt. Aus eigener Erfahrung könne er sagen: die in Syrien noch die Regierung stellende Baʽṯ-Partei verbürge die weltlichen Ordnung und Sicherheit der Bürger in Syrien entgegen der westlichen anti-syrischen Propaganda der letzten Jahre. Schon mit der Bekämpfung der Muslimbruderschaft habe Ḥāfiẓ al-Assad Wesentliches geleistet. (http://www.sana.sy/?p=241317) – Auch Jean-Frederic Poisson würdigte nach seinem 80-minütigen Gespräch mit dem Präsidenten diesen als höflich, freundlich und modern sowie als jemanden, der seine gesamte Energie der Verteidigung seines Vaterlandes opfere. „The key to the Middle East is in Damascus” erklärte er überzeugt, was auch Le Figaro mitteilte. Seiner eigenen Regierung in Paris rief er zu: „wake up!“. Ihre bisherige Politik gegenüber Syrien sei verfehlt und bedürfe dringend der Korrektur. Was er in der Realität vor Ort gesehen habe sei „completely unlike the image that media outlets attempts to draw of President al-Assad“. Auch das Leben gehe überwiegend seinen normalen Gang. Eine Repression oder Depression bei den Bürgern sei nicht zu spüren. (http://www.sana.sy/en/?p=48270)

Terroristische Raketenangriffe auf ein Wohngebiet von Darʽâ drei Verletzte eine Familie, übersät mit Shrapnel-Wunden. – Selben Tags wurden zwei Frauen getötet und acht Bürger verletzt infolge von Terrorattacken mittels Mörsergranaten auf zwei Wohngebiete von Damaskus. Sechs weitere Personen kamen zu Schaden bei einer Beschießung des Yarmûk-Camp-Areals mit Mörsergranaten. Jedesmal entstand beträchtlicher Sachschaden. Als Verantwortliche kommen Mitglieder von Ğabhatu_n-Nuṣra wie dem IS in Frage, die in jenen Gebieten seit Jahren ihr Unwesen treiben. (http://www.sana.sy/en/?p=48281 und http://www.sana.sy/?p=241173, s.a. http://www.sana.sy/en/?p=48322 jeweils vom 14.7.2015).

Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom Mo., 13.7.2015, im Detail gewähren die Seiten http://www.sana.sy/en/?p=48236 und http://www.sana.sy/?p=240840 (Kontrolle über das Stadtgebiet von az-Zabadânî und darüber hinaus bis Maâyâ ausgeweitet, Infiltrierungsversuche der Terroristen u.a. von Ğabhatu_n-Nuṣra zurückgeschlagen; gezielte Luftschläge gegen Terroristenstützpunkte und Ansammlungen im Umland von Damaskus, dabei Raketenwerfer und Munitionsdepots zerstört; desgleichen in und bei Aleppo, unter den getöteten Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra, IS, ad-Difâʽ al-Muštarak und al-Ğabhatu aš-Šâ­miyyatu auch der Feldkommandant der letzteren, Muṣṭafâ ʽAfaš; desgleichen im Raum Aleppo gegen Ṣuqûr al-ʽIzz, Ğaiš al-Fataḥ und Ğabhatu_n-Nuṣra – u.a. wurde der sog. „Direktor“ des „Rechtsbüros“ der Terrorgruppe al-Mak­tab aš-Šarʽî fî Ḥarakat Baiyân , Bassam ʽAbdar-Razâq durch einen Sprengsatz ihm feindlicher Konkurrenten getötet in Sirmîn getötet; Angriff auf Tal al-Buṯaina/Idlib vereitelt wie einen von IS-Leuten auf Militärposten bei Tadmur bzw. von Ğabhatu_n-Nuṣra beim ar-Rastan Damm, im Raum Tadmur weiteres Vordringen; bei Säuberungsaktion im Raum Darʽâ auch Raketen- und Mörsergranatabschaußanlagen zerstört; in Kafar Zaitâ/Ḥamâ Terroristenführer Sâmir ar-Rağab unter den Getöteten;in der IS-Hochburg aš-Šadâdî beim Vordringen auch den Anführer sowie einen IS-Logistiker eliminiert, im Umkreis wie bei Mailabiyya Nachschublinien und einen IS-Konvoi ausgelöscht u.v.a.).

Muslimische und christliche Würdenträger wie politische Größen trafen sich am So., 12.7.2015, zum gemeinsamen Ifṭâr-Bankett in den Räumen der berühmten Umm az-Zinâr-Kirche in Ḥoms. Zu den wichtigsten, die sich auch in Reden äußersten, zählten Sozialministerin Dr. Kinda aš-Šamâṭ, der Gouverneur von Ḥoms, Ṭalâl al-Barâzî, und der römisch-orthodoxe Erzbischof der Provinzhauptstadt, George Abû Zaḫam. Sie alle bekundeten das Zusammenstehen und die Einheit der syrischen Bevölkerung angesichts des Terrorismus und der sektiererischen Ausgrenzungs- und Entzweiungsversuche der Takfîr-Extremisten. Besonderen Dank widmeten sie u.a. der Armee (SAA), die für die Wiederherstellung von Sicherheit und Stabilität stehe. Auch das staatliche Reconciliationsprogramm (vgl.u.) trage wesentlich zur Befriedung bei. Zuvor nahmen beide muslimische Staatsvertreter, die Sozialministerin wie der Gouverneur, an der feierlich zelebrierten Sonntagsmesse in der Mariankirche teil. (http://www.sana.sy/en/?p=48185 und http://www.sana.sy/?p=240804, s.a. http://www.sana.sy/en/?p=48193)

Beim Treffen mit dem Leiter der französischen Parlamentsdelegation, Jean Frederic Poisson am So., 12.7.2015, betonte Präsident Dr. al-Assad wie schon bei früheren ähnlichen Begebenheiten die Bedeutung der Rolle von Parlamentariern bei der Korrektur der westlichen Politik gegenüber Syrien und der Region dahingehend, da diese endlich den Fakten gerecht gestaltet werde. Sicherheit und Stabilität in der Region und als Rückwirkung davon auch in Europa sei nur im gemeinsamen Abwehrkampf gegen den Terrorismus möglich. Hierzu sei die Unterstützung des syrischen Staates wie der Dialog mit dessen Regierung unumgänglich. Der UMP-Chef machte seine Zustimmung hierzu deutlich. (http://www.sana.sy/en/?p=48136)

Details zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom Mo., 12.7.2015, bieten: http://www.sana.sy/en/?p=48094 und http://www.sana.sy/?p=240560 (Angriffe von Ğaiš al-Fataḥ auf Militärpsten bei den Anhöhen von Aʽwar, Ḥamka und Ḫaṭâb im SO von Ğisr aš-Šuġûr/Idlib sowie bei Tal zurückgeworfen, dabei mind. 63 terroristen samt Equipment eliminiert; desgleichen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in dieser, der Aleppo- und Qunaiṭra-Provinz vorgegangen wie auch gegen den IS; bei gezielten Luftangriffen auf ar-Raqqa ein Terroristenführertreffen beschossen und sämtliche Teilnehmer getötet; IS-Besetzungsversuche von Anhöhen um Tadmur vereitelt; IS-Führertreffen und deren Munitionsdepot nahe Tadmur ausgelöscht; Fortführung der antiterroristischen Operationen in den übrigen Provinzen u.v.m.).

https://i2.wp.com/www.paradise-reise-service.de/images/media/3060/original/syrien_zitadelle_aleppo.jpg

Zitadelle Aleppo (Quelle: paradise-reise-service)

Nachdem Terroristen einen Tunnel in der Altstadt von Aleppo gegraben und diesen gesprengt hatten, kam es am Sa., 11.7.2015zum Einsturz einer Außenmauer der berühmten Zitadelle der Stadt, die seit 1986 zum Weltkulturerbe zählt. (http://www.sana.sy/en/?p=48085 vom 12.7.2015 http://www.sana.sy/?p=240540). – Ein derartiges Vorgehen ist seit dem Mittelalter bekannt, um Breschen in feindlichen Festungswerken zu verursachen (vgl. den Einsatz sog. Sappeure oder Mineure). Hier dient es jedoch erneut der Zerstörung eines Kulturguts wie schon zuvor beim Krak des Chevaliers, der antiken Ruinen von Buṣrâ aš-Šâm u.v.a.

Ein erneut mit einem gefangengenommenen Terroristen geführtes und im syrischen TV am Sa., 11.7.2015, ausgestrahltes Interview eröffnet persönliche Einblicke. Der in al-Ḥasaka in die Hände der Armee gefallene, aber aus einem Arbeiterviertel von Dair az-Zaur stammende und dort angeworbene ISMuğâhid Ḥusâm Abdurrazâq erzählt, daß er zunächst eine militärische Ausbildung im Irak erhalten und danach mit Kampfgenossen zurück nach Syrien gebracht worden sei, wo er mit 69 von jenen im Areal von an-Našwa in al-Ḥasaka gekämpft habe. Sämtliche eingesetzte Suizidattentäter seien Ausländer gewesen. Der oberste Chef der IS-Leute in der Provinz dort sei ein Iraker, der den Titel wâlî [d.i. Gouverneur] trage. Derlei hohe Posten hätten ebenfalls ausschließlich Ausländer inne, während Einheimische die Ausführenden sämtlicher anfallenden Aktionen seien. Entgegen der landläufigen Anschauung, daß ISMuğâhidûn hervorragende Kenntnisse im Islâm hätten, sei dem gerade nicht so. Aus seiner Erfahrung berichtet er daher: „I have memorized nothing from the Holy Quran…ISIS leaders had not bothered about teaching us any”. Ihre Anführer hätten ihnen aufgetragen, Frauen zu entführen, um sie verkaufen zu können. „Women were being sold at $ 1000 -2000”, erzählt er, man habe das einfach „War booty” [Kriegsbeute] genannt. Als solche habe alles gegolten, was ihnen bei ihren Überfällen in die Hände gefallen sei, Einrichtung von Gebäuden, Gerätschaften, Menschen, was eben transportabel war. „Even building stones were sold for a pittance” [selbst Baumaterial habe man für wenig Geld verscherbelt], gibt er zu. (http://www.sana.sy/en/?p=48053 vom 11.7.2015)

Derzeit weilt eine französische Parlamentsdelegation unter Leitung von Jean Frederic Poisson, Mitglied der Na¬tionalversammlung und Vorsitzender der konservativen UMP in Damaskus. Nach einigen Gesprächen mit hochrangigen Politikern wie Präsident Dr. al-Assad kam auch ein Treffen mit Parlamentspräsident al-Laḥâm zustande. Dieser kritisierte hinsichtlich der im Inland operierenden Terrorgruppen: „Die französische Regierung hat mit der Unterstützung von Kindermördern einen historischen Fehler begangen. Der totale Krieg der Terrorgruppen gegen Syrien und den Irak wäre ohne Unterstützung westlicher Länder und besonders der USA nicht möglich gewesen.“ Der Counterterrorismus in der Region könne nur im Zusammenwirken der westlichen Staaten mit der syrischen und irakischen Regierung erfolgreich sein. Die Terroristen versuchten, in Umsetzung einer Agenda zugunsten Israels [vgl. Yinon-Plan etc., Informationen auch unter dem Stichwort: Balkanisierung; dazu u.], den Orient, der aus verschiedenen ethnischen und kulturellen Gruppen mit reichen Zivilisationswurzeln im Nahen Osten bestehe, umzugestalten zu einer Reihe kleiner unbedeutender Regime, die aufgrund religiöser und rassischer Unterschiede geschwächt seien. Poisson hob hervor, daß Gespräche mit Präsident al-Assad zur Lösung der Krise im Land unumgänglich seien. Auch müßten für eine künftige Stabilität die regierenden Institutionen bestehen bleiben. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/286164-syrien-kritisiert-frankreichs-unterst%C3%BCtzung-des-terrorismus; s.a. SANA) – Zu den Themen Yinon-Plan, Balkanisierung siehe z.B.: http://www.voltairenet.org/article185981.html.

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 11.7.2015 verschaffen die Seiten: http://www.sana.sy/en/?p=47950 und http://www.sana.sy/?p=240346 (Verhinderung von IS-Angriffen auf Orte bis in den weiteren Umkreis von Tadmur/Ḥoms unter hohen Feindverluste an Männern und Ausrüstung, Rest in die Wüste geflohen; bei Säuberungsaktionen in az-Zabadânî von Terroristennestern u.a. ein 23mm-Flakgeschütz zerstört , unter den getöteten Terroristen auch der lokale Anführer von Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm namens ʽAlî Murʽai; besonders viele Terroristen samt Equipment im Ğabhatu_n-Nuṣra –Stützpunkt Kafar Zaitâ /Ḥamâ sowie von Ṣuqûr al-Ġab in al-Laṭâmina/Idlib eliminiert; Eindringen von IS-Einheiten in Stadtteile von al-Ḥasaka wie das Hauptumspannwerk dort verhindert u.v.a)

Aus den kürzlich veröffentlichten Wikileaks-Dokumenten aus dem saudischen Außenministerium geht auch die führende Rolle der wahâbitisch ausgerichteten Familie Âl-Saʽûd in der Negativkampagne gegen den säkularen syrischen Staat Syrien bei regionalen und internationalen Organisationen etc. klar hervor. (http://www.sana.sy/?p=240360 vom 11.7.2015)

Nach Einschätzung von UN-Experten haben sich mehr als 5.500 Tunesier terroristischen Organisationen in Syrien, dem Irak und Libyen angeschlossen. (http://www.sana.sy/?p=240216 vom 10.7.2015)

IS-Terroristen brachten an beiden Seiten einer Straße östlich von Tal Fâra im NO-Umland von as-Suwaidâ´ Sprengsätze an, die beim Passieren von Fußgängern detonierten und so drei Personen töteten. Die häufigen terroristischen Anschläge gegen die Landbevölkerung dienen nach SANA-angabe dazu, diese an der notwendigen landwirtschaftlichen Arbeit zu hindern, sie damit ihrer Ernährungs- und Verdienstgrundlage zu berauben und zum Wegziehen zu animieren. (http://www.sana.sy/?p=240138 vom 10.7.2015)

Über die Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 10.7.2015 geben Auskunft: http://www.sana.sy/en/?p=47886 und http://www.sana.sy/?p=240072 (u.a. durch Artielleriebeschuß eines Terroristenführertreffens in einem Versteck im Dorf Tulûl al-Ḥamr (10km östlich von Salamiyya/Provinz Ḥamâ) wurden fünf getötet, das Munitionsdepot zerstört und die Nachschubroute unterbrochen; Terroristenvordringen nach Raḥûm und at-Tabâbîr im östlichen Umland von Ḥoms verhindert; weitere IS-Stellungen und –Verstecke in Orten um Tadmur eliminiert; weiterer Vormarsch zusammen mit den PDF in Richtung Tadmur unter Ausschaltung der IS-Terroristen samt Equipments unterwegs, desgleichen in Teilen von Tadmur; zwei IS-Autobomben zur vorzeitigen Detonation gebracht unter Ausschaltung der Terroristen auf der Straße Tadmur – at-Tîfûr vor einem militärischen Kontrollpunkt nahe Šaḥâr sowie an einer Öl-Station 80km östlich von Ḥoms, damit Ziel den Armeevormarsch zu verhindern, vereitelt; gezielte Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, Ǧaiš al-Islâm, Liwâ´ al-Islâm, ein Raketendepot der Terroristen 45km im NW von Damaskus wie gegen eine ihrer Artilleriebasen und ihre Stellungen in az-Zabadânî; eine Gruppe Terroristenführer getötet sowie der Munitionsdepot zerstört im Raum Dûmâ, Ḥarastâ, Masrâbâ, ar-Riḥân bei Ost-al-Ġûṭa im Rîf Dimašq; IS-Vorstöße nach al-Ḥasaka mittels zweier Autobomben verhindert; u.v.a.)

Wie die türkische Zeitung Yurt betont, hält die ungehinderte Grenzüberquerung von gut ausgestattetem Terroristennachschub aus der Türkei nach Syrien weiter unvermindert an. Es ermangele sowohl an Grenzkontrollen wie an Armeeeinheiten im Gebiet. (http://www.sana.sy/?p=239976 vom 10.7.2015).

Beim erneuten terroristischen Angriff mittels Raketenbeschusses auf einen Stadtteil von Aleppo am Fr., 10.7.2015, wurden drei Anwohner getötet, sieben weitere verletzt. Gebäudeteile stürzten dabei ein. Die Terroristen hatten sich im Stadtteil ar-Râšidîn positioniert, wohin sich (s. Gefechtbericht zum Tag) daraufhin wie schon öfter zuvor eine Armeeeinheit begab. – In al-Ḥasaka verursachten zwei vom IS stammende Autobomben im nordöstlichen Stadtteil al-Filât al-Ḥamr (al-Villat al-Homr) erheblichen Sachschaden. Ein IS-Anschlag mittels Mörsergranaten setzte das Einwohnermeldeamt der Provinzhauptstadt in Brand. Erst kürzlich hatte die Armee die letzten Terroristen aus den zwei am Rand befindlichen Stadtteilen Ġuwairân und an-Našwa aš-Šarqî vertrieben. (http://www.sana.sy/en/?p=47875)

Ebenfalls in al-Ḥasaka wurde im Außenbereich des Stadtteils Ġuwairân ein Kameramann von al-Iḫbâriyya– TV, der über die SAA-Operationen berichten wollte, von einem IS-Scharfschützen in den Arm getroffen. Dies beobachtete ein SANA-Reporter. (http://www.sana.sy/en/?p=47833 vom 10.7.2015)

Beim Doppel-Gipfeltreffen der BRICS- und SOZ-Staaten in der russischen Stadt Ufa erklärte der teilnehmende iranische Präsi­den­ten Ḥassan Rûḥânî, der Iran wie Rußland unterstützten die rechtmäßige Regierung in Syrien und die Lösung der politischen Krise. Zudem betonte der gastgebende Präsident Putin die Notwendigkeit, im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus zu kooperieren, insbesonder im Krieg in Syrien (http://www.sana.sy/?p=240057 vom 10.7.2015).

Die Vertreter der BRICS-Staaten waren sich u.a. einig darin, daß die Krise in Syrien nur auf politischem Wege zu lösen sei. (http://www.sana.sy/en/?p=47863 vom 9.7.2015). Außerdem sähen diese laut Außenminister Lawrow, daß man im Counterterrorismus unbedingt international kooperieren müssse und zwar ohne Anwendung doppelter Standards. Hierzu führte er in einer Pressekonferenz am Rande des Gipfeltreffens in Ufa aus, der Westen, allen voran die USA, hätten das Wüten der Terroristen in Syrien ignoriert in der Hofffnung, daß es in der Folge zu einem Umsturz und damit einer Ablösung des derzeitigen „Regimes“, tatsächlich einer mehrheitlich gewählten Regierung, komme. Hierbei warnte er die Financiers der Terroristen: „It is not possible that terrorists be used at temporary allies in order to isolate a particular political regime, and that is what we have seen in Syria”.(http://www.sana.sy/en/?p=47826 vom 9.7.2015)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 9.7.2015 ist zu erfahren auf den Seiten http://www.sana.sy/en/?p=47805 und http://www.sana.sy/?p=239616 (u.a. beim Vormarsch Zerstörung schwerer, für Anschläge genutzter Terroristen-Artillerie mit einem Munitionsdepot im damaszener Vorort az-Zabadânî mit Eliminierung der dort verschanzten Terroristen meist von Ğaiš al-Islâm darunter ein Sprengstoffexperte; Verhinderung eines IS-Angriffs auf das Gebiet von al-Maqâlaʽ südöstlich von Tadmur, Tötung und Verfolgung von IS Muğâhidîn aus weiteren Bereichen von Tadmur; intensive Luftschläge gegen IS-Stellungen in al-Ḥasaka; u.v.a). – The Battle of al-Zabadani: Syrian Army throw leaflets from helicopters on terrorists inviting to surrender (im Gebiet von az-Zabadânî läßt die Armee per Hubschraubern an die Terrorisetn gerichtete Flugblätter abwerfen, die ihnen – ganz entsprechend dem erfolgreich durchgeführten Reconciliationsprogramm (vgl.u.) freie Rückkehr zu ihren Familien garantiert, sofern sie die Angriffe einstellen und sich ergeben)

Nach seinem Treffen mit dem UN-Gesandten für Syrien, Staffan de Mistura, am Do., 9.7.2015, machte der russische Vize-Außenminister Gatilov deutlich, daß de Mistura die russische Positionen zu Syrien teile, was bedeute, daß die Bekämpfung der Terroristen dort Vorrang haben müsse und setzte hinzu: „We have arrived at a common view … that all main players, including the regional ones, be united to activate combating terrorism”. Diese Sicht der Dinge werde de Mistura demnächst dem UN-Generalsekretär wie dem UN-Sicherheitsrat vortragen. Zuvor hatte schon Außenminister Lawrow die Notwendigkeit unterstrichen, alle Kräfte zu vereinen, um den IS, Ğabhatu_n-Nuṣra wie die anderen Terrorgruppen zu bekämpfen und zwar, ohne doppelte Standards anzuwenden. (http://www.sana.sy/en/?p=47881 vom 10.7.2015).

Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 8.7.2015 liefern die Seiten http://www.sana.sy/en/?p=47684 und http://www.sana.sy/?p=239157 (u.a. im Aufbau befindliches Tunnelnetzwerk zur Verbindung von Ğaubar, Zamalkâ und ʽArbîn zerstört, Angriff der Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´u_l-Islâm und Ağnâd aš-Šâm auf die damaszener Vorstadt Ğaubar, auf die az-Zahrâ` an den westlichen Ausläufern von Aleppo wie weitere Orte im N und NW der Provinzhauptstadt mit dem Feldkommandeur von Ğund al-Islâm unter den zahlreichen Getöteten sowie auf Militärposten um Darʽa vereitelt; weitere Luftangriffe auch auf die IS-Hochburg aš-Šadâdî, Weiterführung der Rückeroberung einzelner Orte um Tadmur, Eliminierung letzter IS-Reste in der Umgebung der Stadt sowie präziser Luftangriffe auf IS-Verstecke in Tadmur unter weitreichenden Verlusten der Terrororganisation an Kämpfern und Ausrüstung; Eliminierung von IS-Stellungen entlang der internationalen Straße nach arRaqqa u.v.a.). S.a. Kampf gegen IS: Syrische Armee startet Offensive zur Befreiung von Palmyra.

Infolge eines terroristischen Raketenangriffs auf einen Stadtteil von Darʽa am Mi., 8.7.2015, kam ein 10-jähriges Kind ums Leben, vier Personen wurden verletzt. – Auch das Flüchtlingslager al-Wâfidîn bei Damaskus war erneut Ziel eines Beschusses mit Mörsergranaten. Eine Salve traf eine Bushaltstelle, eine andere ging außerhalb nieder. Dabei wurde ein 13-jähriges Kind verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=47760 vom 8.7.2015)

Mittwoch Nacht., 8.7.2015, hatte in Aleppo ein Angriff mit Mörsergranaten durch Mitglieder der Terrororganisation Liwâ´ Šuhadâ´ Badr (Brigade der Märthyrer von Badr), die sich wieder im Stadtteil Banî Zaid positioniert hatten, den Tod von vier Bürgern zufolge. Zwei Menschen wurden verletzt, darunter ein Kleinkind. (http://www.sana.sy/en/?p=47783)

Basierend auf einer SANA-Meldung hat Syrien bei der IR Iran einen weiteren Kredit in Höhe von einer Mrd. US-$ aufgenommen. (http://de.sputniknews.com/politik/20150708/303154643.html vom 8.7.2015)

Seit dem späten Nachmittag des Sa., 4.7.2015, fehlt vom Ge-meinde¬pfarrer am St. Jakobkloster, Pater Ḍiyâ´ ʽAzîz (Dhiya Aziz), jede Spur. Er wurde von Mitgliedern der Terrorgruppe Ğabhatu_n-Nuṣra im Areal seines Wirkungsbereichs im Umland von Ğisr aš-Šuġûr im Landkreis Idlib entführt und an einen unbekannten Ort verschleppt. Die Kustodie des Bruderordens des Hl. Landes mit Sitz in Jerusalem gab in einem Statement auf der eigenen Webseite bekannt, man sei bereit alles zu tun, was zur Freilassung des Mönches beitrage. Ḍiyâ´ ʽAzîz ist ein Franziskanerpater aus dem Irak. (http://www.sana.sy/en/?p=47740 und http://www.sana.sy/?p=239296 vom 8.7.2015)

Den zuständigen Behörden gelang in Zusammenarbeit mit der PDF die Befreiung von 27 Personen, die Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra beim Angriff vom 27.4.2015 auf das Dorf Ištibraq, ca. 3km im Landkreis der Stadt Ğisr aš-Šuġûr in der Provinz Idlib gelegen, nach einemm Massaker (vgl.u.) gekidnappt hatten. Es handelt sich hauptsächlich um alte Männer, Kinder und Frauen. Diese wurden umgehend in eine der Notunterkünfte im Zentrum des Dorfes ar-Rabîʽa im Umland von Ḥamâ gebracht. (http://www.sana.sy/?p=239016 vom 7.7.2015)

In einer Erklärung vom Di., 7.7.2015, teilte der Generaldirektor für Museen und Altertümer in Syrien, Ma´mûn ʽAbdulkarîm, gegenüber SANA mit, daß seit Beginn der Krise vor vier Jahren bislang insgesamt 65.000 Stück in Syrien durch Terroristen gestohlener antiker Artefakte zu verzeichnen seien. Diese würden über die Grenze in Nachbarländer geschmuggelt. Darunter seien auch Fälschungen. Besonders lobend hob er die Rolle der libanesischen Behörden hervor, die zur Wiederbeschaffung von ca. 100 Artefakten verschiedener Gestalt und Größe geführt hätten, darunter Mosaiken, Büsten aus Palmyra, Kronen und andere Relikte aus römischer und byzanthinischer Zeit. Die intensive Zusammenarbeit mit der internationaken Gemeinschaft und ihren Organisationen, vor allem der UNESCO, habe durch Druck auf die Nachbarländer dazu geführt, daß diese ihre Grenzen nun etwas besser überwachten und auch der Schwarzmarkt besser beobachtet wurde. (http://www.sana.sy/en/?p=47652). – Vgl.u. … zur

Einem terroristischen Anschlag mittels Raketenbeschusses auf Stadtteile von Darʽa fielen am Di., 7.7.2015, vier Bürger zum Opfer, 40 weitere wurden verletzt. Die Muğâhidûn hatten sich wie schon zuletzt in den Gebieten an-Nuʽaima und beim an-Nâziḥîn Flücht¬lingslager positioniert [laut Gefechtsberichten ging die SAA umgehend dagegen vor]. – Auch der schon wiederholt von Terroristenangriffen heimgesuchte Stadtteil Ikrîma in Ḥoms bekam selben Tags die Auswirkungen eines an einem Auto angebrachten Sprengsatzes zu spüren, die ein Kind verletzten und Schäden im Umkreis anrichteten. (http://www.sana.sy/en/?p=47564)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 7.7.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=47540 und http://www.sana.sy/?p=238580 (Terroristennester von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya in an-Nuʽaima, Provinz Darʽâ eliminiert, von wo aus kürzlich Anschläge erfolgten, sowie Terroristenangriff auf eine reihe von gegenden der Provinz verhindert unter hohen Feindverlusten auch an Flugabwehrgerätschaften; desgleichen bzgl. Stadtteilen der Provinzhauptstädte Darʽâ und Aleppo sowie bzgl. Ğab al-Ğarâḥ in der Provinz Ḥoms, Terroristennester in und um Tadmur sowie im Umkreis bis 60km um al-Lâḏaqiyya eliminiert; in az-Zabadânî u.a. 50m-Versorgungstunnel zerstört; Autobomben in al-Ḥasaka vor Detonation aufgespürt und entfernt; IS-Terroristen vom Hauptumspannwerk der Provinzhauptstadt vertrieben; erfolgreiche Luftschläge gegen IS-Stellungen und Schlupfwinkel um und in der IS-Hochburg aš-Šadâdî; u.v.a.).

Ein Raketenhagel, abgefeuert von Terroristen in an-Nuʽaima (vgl.u.) und beim an-Nâziḥîn Flüchtlingslager, traf am Morgen des Di., 7.7.2015, zwei Stadtteile von Darʽâ, wobei eine Person getötet, vier weitere durch Schrapnels verwundet wurden. (http://www.sana.sy/en/?p=47546)

Durch terroristischen Mörsergranatenbeschuß auf Wohngebiete von Damaskus wurde am Mo., 6.7.2015, ein Kind getötet und vier weitere, dazu ein Erwachsener verletzt. Zudem wurden mit einem anderen Angriff Schäden bei einem der alten Stadttore verursacht. (http://www.sana.sy/en/?p=47509 vom 6.7.2015)

Nachdem Terroristen per Raketenbeschuß das Umspannwerk in Nuʽaima und damit die Stromversorgung der Provinzhauptstadt Darʽâ lahmgelegt hatten (vgl.u.), haben sie tags darauf am 6.7.2015 die Reparaturmannschaft mit Mörsergranaten beschossen. Dennoch versicherte der Generaldirektor der Elektrizitäts-Kompagnie Darʽâ, die Reparaturen würden so bald als möglich weitergeführt, damit die Provinzhauptstadt in wenigen Tagen wieder Strom zur Verfügung habe. (http://www.sana.sy/en/?p=47490 vom 6.7.2015). – Solches Vorgehen der Terroristen konnte schon des öfteren beobachtet werden.

Details über die counterterroristischen SAA-Operationen vom Mo., 6.7.2015, bieten: http://www.sana.sy/en/?p=47452 und http://www.sana.sy/?p=238073 (u.a. Wiederherstellung der Sicherheit in den Städten ar-Ramla, al-Mušairifa, al-Karim, Qabar Faḍa im nördlichen Teil der Provinz Ḥamâ mit Enfernung von Sprengfallen an Häusern, entlang Straßen und auf dem Farmland; Autobombe vor der südlichen Einfahrt zur Provinzhauptstadt al-Hasaka eliminiert; vier mit Waffen und Munition für die Terroristen beladene LKW auf der Straße zwischen Ṭafas – Muzairib und im Umland von Darʽâ eliminiert, bei Zusammnenstößen mit Terroristen in jener Provinzhauptstadt Kommandanten von Ğabhatu_n-Nuṣra und Liwâ´ Šuhadâ` al-Yarmûk unter den Getöteten sowie etliche Mitglieder von Liwâ´ Ğaidûr Ḥaurân, Liwâ´ Ḥamza Asadullâh und Liwâ` al-Muḥağğirîn wa_l-Anṣâr; Sprengfallen auf der Straße nach Tadmur; die Getöteten um die damaszener Vorstadt Dumâ umfaßten Anhänger der teils noch nicht genannten Terrorgruppen Failaq ar-Raḥmân, Ağnâd aš-Šâm, ʽAbdû Waṭafa, Farîd Duwâra, Ibrâhîm ʽAbdulğawâd und Saʽîd Šala; u.v.a.).

Bei seiner Rede im Pentagon am Mo., 6.7.2015, verkündete US-Präsident Obama weiterhin – entgegen den offensichtlichen Tatsachen: „Der einzige Weg zum Kampf gegen den ‚Islamischen Staat‘ ist die Bildung einer umfassenden neuen Regierung ohne Assad, die allen Syrern dienen würde“. Daher werde er noch „größere Maßnahmen zur Ausbildung und Ausrüstung der Gegner Syriens ergreifen“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150707/303111081.html wie die Meldungen der Mainstream-Medien) – Beispiele für deren massive Verbrechen gegen die syrische Bevölkerung wie die Infrastruktur etc. des Landes liefert dieser Thread ab Teil I zur Genüge.

Erneut sollte ein LKW, beladen mit 10.000 Zündvorrichtungen – auch Sprengkapseln genannt – und „explosive primers“ mit einer Länge von 290m. in Akcakale (Sanliurfa-Provinz in der SO-Türkei) die Grenze zur syrischen Schwesterstadt Tal Abyaḍ in der Provinz ar-Raqqa als Nachschub für die dortigen Terroristen überqueren, wie die Zeitung Cumhuriyet meldete. Sicherheitskräfte hielten den LKW auf und untersuchten ihn. Die fünf Insassen wurden festgenommen. Bereits am 29.5.2015 wurde enthüllt und mit Videomaterial belegt, daß derartige Waffen- und Munitionstransfers unter Schutz und Anleitung des türkischen Geheimdienstes MIT und letztlich auf Geheiß des Ministerpräsidenten Erdogan hin als Teil der Unterstützungsleistung für die in Syrien operierenden Terroristen geschehen. Darüber außer sich, hatte Erdogan die Verhaftung der und Anklage gegen die Justizpersonen etc. angeordnet, die dies aufgrund ihrer Amtspflicht aufgedeckt hatten. Das wiederum hatte zur Empörung unter der Opposition und wohl auch zum Einbruch von Erdogans AKP bei den darauf folgenden Wahlen vom 7.6.2015 geführt. Näheres dazu in den schon veröffentlichten Meldungen (vgl.u.). (http://www.sana.sy/en/?p=47522 vom 6.7.2015)

Einige kürzlich in Aleppo von der SAA gefangengenommene Terroristen gestanden, ihr militärisches Training in einem Lager in der Türkei durch US-, saudisches und qaṭarisches Personal erhalten zu haben. Die Interviews wurden am So., 5.7.2015, im syrischen TV übertragen. Der Muğâhid Aḥmad Muṣṭafâ Mastarî gab an, nach Anschluß an und Ausbildung innerhalb der Terrorgruppe, der er angehöre sei er mit anderen Mitkämpfern in der Türkei wie beschrieben ausgebildet worden. Danach hätten sie etliche Viertel in Aleppo attackiert, bis sie von der SAA gefangengenommen worden seien: „I was among the force that attacked Jam’yat al-Zahraa in Aleppo, we were about 250 persons, but the operation failed and we were arrested by the army”. Seine Terroreinsätze genauer beschreibend teilt er mit: „I had fought in al-Qarmid camp, Wadi al-Daif in Idleb, Kifr Nabouda in Hama and later we went to Saladin neighborhood in Aleppo where we were shelling the area, then putting the dead bodies inside the buildings”. Während seine Terroristenkollegen ihre Anschläge im Raum Aleppo noch weiter ausführen, bestätigt der Terrorist Muḥammad ʽAql Akk, er habe sein Militärtraining zunächst durch US-, saudisches und qaṭarisches Personal in Salqîn/Provinz Idlib (ganz an der Grenze zur Türkei gelegen und in Terroristenhand!) erhalten und dann zur Vervollständigung seiner Ausbildung ebenfalls in der Türkei durch Ausbilder aus denselben Ländern. Dort habe jeder Trainee gleich 200 US-$ erhalten. „We then returned to Aleppo and commenced a huge attack on army posts in Aleppo, but our opera¬tion was a failure and we got caught,” schließt er seinen Bericht. In syrischen Pfund sei der Entgeltbetrag wohl 15.000 SVP hoch, wie der ebenfalls im türkischen Camp entsprechend ausgebildete Terrorist Qâsim ʽAbdullâh wissen läßt. Alle insgesamt sechs Muğâhidûn begingen ihren Berichten nach Attentate und Angriffe auf Wohnviertel wie sie bislang aus Gefechts- und Attentatsberichten bekannt geworden sind. (http://www.sana.sy/en/?p=47410)

Aufruf eines Bürgers aus Aleppo in einem offenen Brief:

Die ganze Nacht hätten sie nicht schlafen können. Seit dem Vortag, dem 2.7.2015 nachmittags seien sie bis 8.30 Uhr am 3.7. von Seiten der Terroristen im beschossen worden. 3-4 Mitbürger seien tot, bislang 87 verletzt. Überall lag Pulverdunst in der Luft, war sogar auf der Zunge zu schmecken. Die Ambulanzwägen seien die ganze Nacht durch im Einsatz zu hören gewesen. Er samt seiner Mutter, seiner Schwester und das Hausmädchen hätten die Nacht im Bad verbracht, da ihnen dies als sicherster Ort erschien sei. Überall in Aleppo sei von den Einwohnern zu hören, warum nach vier Jahren dieses elenden Zustandes, des Verlustes der Einkommensquellen wie von Familienmitgliedern und Freunden die Armee nicht endlich Schluß mache mit diesen verdammten Terroristen, dieses Krebsgeschwür im syrischen Körper. Die SAA solle deren Verstecke und Schlupfwinkel endlich ausradieren, auf welche Weise auch immer einschließlich Chemiewaffen, irgendwelche Bomben oder was auch immer. Doch das gehe ja leider nicht an. Schließlich werde die SAA durch die Mainstream-Medien rund um den Globus durchweg dämonisiert, um die elenden Terroristen dagegen sorge man sich, die würden auch noch als „friedliche moderate syrische Opposition“ hingestellt. Das dürfe doch nicht wahr sein. Obwohl Fastenmonat sei, den er einhalte, und man sich da entsprechend verhalten solle, könne er wie andere Bewohner Aleppos nur platzen vor Wut wegen des Unsinns, der da breitgetreten werde von wegen Faßbomben und des wahrheitswidrigen ausländischen Politikergeschwafels bei den UN, Konferenzen in Großbritannien u.s.w.. Die hätten auch nichts anderes zu bieten als Scheinheiligkeit und Lügen. Die Terroristen dagegen setzten ein, was am meisten Schaden anrichte, doch das rühre die „internationale Gemeinschaft“ nicht. Wörtlich heißt es: „The terrorists are using mortars, explosive bullets, cooking-gas cylinder bombs and water-warming long cylinder bombs, filled up with explosives and shrapnel and nails, in what they call “ Hell Canon”. Dann empfiehlt der Autor dem Leser mangels dessen eigener Erfahrung zu googeln oder sich YouTube clips dazu anzusehen, um mitzubekommen, was gemeint sei. Trotz allem: „Yet, the media is busy with the legendary weapon of ,barrel bombs‘! They came to spread ,freedom‘ among Syrians! How dare they say that Syrian army shouldn’t fight them back?“ Zudem: außer noch mehr Toten, Verletzten und immenser Zerstörung auf der Seite der bürgerlichen Gesellschaft erreichten die Terroristen nichts, keine Bodengewinne, nichts von Vorteil. Was ihr Ziel sei, sei damit klar. „They lost many of their ,zombies‘, but they don’t count, because they have no families or friends to weep on them, unlike civilians.“ gibt der Schreiber zu Bedenken. Sich entschuldigend für seine Aufregung und Empörung macht er dieser nochmals Luft: „I apologize that I’m very upset, mostly not from the attackers and whoever is supporting them in Turkey over here (and Israel and Jordan in the south); but mainly from the liars in that conference in Britain or at the UN , who keep lying and lying, piles and tons of lies, about “freedom” and “barrel bombs” and live in their perfumed and ironed suits and ties, happy with their Ph.D. degrees in stupidity and fooling the world, having no problem in obtaining clean water, electricity, warm food, and all the other services that we here cannot rely on. Those people travel in 1st class airlines, and live in five-star hotels. They are always ready to appear on television to weep on the plight of the “Syrian people” and blame the “regime” while turning a blind eye upon all the terrorists they themselves are funding and supporting. I wish these people, whether they were Arabs or Westerns, Muslims or Christians, Syrians or others… I wish them Hell! And to taste and suffer the same pain they have caused to innocent people.“ Er könne nur konstatieren, die SAA verteidige die Bürger in der Stadt und man sei mehr als froh und dankbar dafür. Alle Medien-Meldungen von wegen Gewinnen der Terroristen seien nichts als Lügen. Soweit der offene Brief. – Zudem erhielt Aleppo durch die Regierung tags darauf am 5.7.2015 $15.5 Millionen SVP für erst Hilfsmaßnahmen.

(http://candobetter.net/node/4494 vom 4.7.2015)

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom So., 5.7.2015, geben: http://www.sana.sy/en/?p=47341 und http://www.sana.sy/?p=237723 (u.a. Befreiung weiterer Stadtteile von az-Zabadânî unter Auffindung beachtlicher Mengen von Waffen, Muniton, Sprengstoff und Sprengfallen wie Materialen für den Bau von Artillerie in Eigenbauweise ausgerichtet auf größtmögliches Zerstörungs- und Verletzungspotenzial; Angriffe auf Dörfer östlich Homs vereitelt, Terroristen beim Auslegen von Sprengfallen in Arealen von Tadmur getötet; wie üblich umgehendes Vorgehen gegen Terroristen in jenen Arealen, aus denen heraus kürzlich Anschläge erfoglt sind)

Durch einen terroristischen Raketenangriff auf einen Stadtteil von Darʽâ kamen am Sonntagabend, 5.7.2015, zwei Kinder von 11 und 15 Jahren um, vier Personen wurden verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=47406 vom 5.7.2015)

Ebenfalls am Sonntagabend, 5.7.2015, griffen Terroristen der Gruppe Farqa Fâlûğa Ḥaurân das Umspannwerk in Nuʽaima, 4km von Darʽâ entfernt mittels Raketenbeschuß an und verursachten so den Stromausfall in der Provinzhauptstadt, zudem enstand vor Ort ein Brand. Die Farqa Fâlûğa Ḥaurân hatte schon wiederholt durch Beschuß von Wohnvierteln mit Toten, Verletzten und erheblichen Sachschäden an privaten wie öffentlichen Gebäuden etc. von sich Reden gemacht. (http://www.sana.sy/?p=238029 vom 5.7.2015)

IS-Terroristen ließen eine Autobombe in der Nähe des Hauptumspannwerks am südlichen Stadtrand von al-Ḥasaka detonieren, was zu etlichen Verletzten und Sachschäden im Umkreis führte. (http://www.sana.sy/?p=237727 vom 5.7.2015)

Aus den kürzlich veröffentlichten WikiLeaks-Dokumenten geht nun, wie auf der saudischen Nachrichtenseite al-Ḥadaṯ zu lesen steht, auch hervor, daß die – auch vom iranischen Staat bekämpfte – Terroristengruppe al-Munâfiqûn (sog. Volksmudschaheddin, MEK oder MOK) zu Beginn der Syrienkrise 2011 das Land über die südliche Provinz Darʽâ infiltriert habe, um dieselbe anzuheizen und zudem den Iran als vermeintlichen Feind der syrischen Regierung damit in Mißkredit zu bringen. Auch im Südwesten, in Aleppo und um Damaskus hätten sich diese Terroristen aufgehalten und weitere Kämpfer an der Waffe ausgebildet. 2013 hatte auch Le Figaro bestätigt, daß jene Terrororganisation in der südwestlichen Provinz Idlib gegen die syrische Regierung militärisch operiere. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/285712-mord-an-syrischen-b%C3%BCrgern-durch-elemente-der-mudschaheddin)

Neues über die counterterroristischen SAA-Operationen vom Sa., 4.7.2015, im Detail ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=47226 und http://www.sana.sy/?p=237358 (u.a. ist nun auch im Rîf Dimašq der strategisch bedeutsame Qalaʽat al-Tal, der Festungsberg von az-Zabadânî, unter Vertreibung der mehrheitlich von der Ğabhatu_n-Nuṣra stammenden Terroristen unter Kontrolle gebracht, der eine Übersicht über das weitläufige Gebiet ermöglicht, und in Ost-al-Ġûṭa (Ghouta) wurden ca. 20 lokale Terroristenanführer getötet – beides zusammen dient der höheren Sicherheit der Hauptstadt; im Umland von al-Lâḏaqiyya überschritt die Zahl der im Gefecht getöteten Muğâhidîn die 100; bei der Bombardierung einer Moschee in Arîḥa von terroristischer Seite wurden ca. 40 Mitglieder von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğundu_l-Aqṣa wie auf den sozialen Netzwerkseiten der Terroristen zu lesen war; Eliminierung eines Schlupfwinkels im Gebiet des Dorfes Umm al-Walad, 40km im NW von Darʽâ mit einigen Feldkommandeuren von Liwâ´ Šuhadâ´ al-Yarmûk u.v.a.).

Laut General Yaḥyā Sulaimân hat am Sa., 4.7.2015, eine breit angelegte Operation zur Befreiung der mit Terroristennestern durchsetzten damaszener Vorstadt az-Zabadânî zusammen mit libanesischen Widerstandskämpfern im schnellen Vormarsch begonnen. Die Terroristen seien bereits umstellt, auch Artillerie und Luftschläge würden in präzisen Aktionen gegen die o.e. Muğâhidîn eingesetzt. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/285718-anti-terror-operation-syrischer-armee-in-al-zabadani)

In ʽAin Tarmâ im von Terroristennestern durchsetzten Gebiet von Ost-al-Ġûṭa positionierte Muğâhidûn feuerten am Sy., 4.7.2015, eine Reihe von Mörsergranaten auf Wohngebiete von Damaskus ab, welche eine Frau töteten, weitere neun Anwohner teils schwer verletzten und zu entsprechenden Gebäude- etc. Schäden führten. (http://www.sana.sy/en/?p=47266 vom 4.7.2015)

Nahe dem Ort Šaqâ im Umland von as-Suwaidâ´ kamen am Fr., 3.7.2015, zwei Palästinenser durch einen Terroranschlag mittels Mörsergranaten ums Leben, weitere sieben Bürger wurden in unterschiedlichen Schweregraden verletzt. Zunächst hatten die IS-Attentäter einen Sprengsatz auf einer Landstraße gezündet, als gerade ein Traktor vorbeifuhr. Als dann Bewohner herzuliefen, um zu helfen, wurden auf sie gefeuert. Die SAA zog die Terroristen, die unweit des Dorfes Qaṣr ihre Abschußanlagen installiert hatten zur Rechenschaft: die meisten starben, ihre Waffen und munition wurden vernichtet, darauf die Gegend auf weitere Sprengfallen abgesucht und diese demontiert. – Früher am Tag vereitelte eine Armee-Einheit Versuche des IS auf die Ṣaʽd-Anhöhen wie zur Mülldeponie am Westhang der Buṯaina-Anhöhe zu kommen, töteten die meisten davon eund zerstörten deren militärisches Equipment. (http://www.sana.sy/?p=237279 und http://www.sana.sy/en/?p=47213 vom 3.7.2015)

Während des Freitagsgebetes am 3.7.2015 wurde ein Terroranschlag auf den Imâm der Großen Moschee von at-Tal im damaszener Umland, Scheich Sulaimân al-Afandî, verübt. Der hinter seinem Stuhl angebrachte Sprengsatz detonierte während dessen Predigt. Weitere fünf Gläubige wurden verletzt, die Moschee beschädigt. In Presseerklärung des Auqâf-Ministeriums vom Nachmittag wurde versichet, auch der neuerliche Anschlag, der Christen wie Muslime treffe, werde die Verteidigungsbereitschaft der Syrer gegen den religiösen Extremismus wie im Counterterrorismus nicht schwächen, derlei Verbrechen von FSA, Ğabhatu_n-Nuṣra, ISIS etc. würden „intensify our determination to defeat Takfiri terrorism and the forces of darkness anywhere and anytime.”. (http://www.sana.sy/en/?p=47199 und https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/07/03/sheikh-suleiman-killed/) – Der Terroranschlag in at-Tal war bereits der zweite in weniger als einer Woche (vgl.u.).

Mark al-Taweel, Nahost-Spezialist des UCL Institute of Archaeology, teilte in einem Artikel im The Guardian kürzlich mit, daß die von den Terrororganisationen, insbesondere vom IS im Nahen Osten geplünderten Antiquitäten auf Märkten in Großbritannien und auch im restlichen Europa landeten. Kaum in Syrien oder dem Irak erbeutet seien die kostbaren Stücke schon in Antiquitätenläden – insbesondere in London und anderen Hauptstädten [in einem TV-Bericht wurde neben London besonders Brüssel hervorgehoben] – zu kaufen. Dies geschehe aufgrund sytematischer Netzwerke und bislang ohne Nachforschung oder Bestrafung. Man solle daher als Käufer darauf achten, klare Aussagen auf die Frage nach der genauen Herkunft eines Stückes zu erhalten sowie eine lückenlose Dokumentation darüber. Im März hatten britische Archäologen mehr als 100 vom IS geplünderter antiker Wertgegenstände bzw. Kunstobjekte in heimischen Geschäften. Der erzielte Gewinn komme dann nur wieder den Terrororganisationen zu Gute. (http://www.sana.sy/en/?p=47234)

Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 3.7.2015 bieten: http://www.sana.sy/en/?p=47141 und http://www.sana.sy/?p=237121; s.a. 15 mercenary leaders killed in Daraa countryside, 100 terrorists Killed in Aleppo countryside.

Die UNESCO-Generaldierektorin Irina Bokowa verurteilte am Fr., 3.7.2015, die mutwillige Zerstörung der al-Lât wie weiterer Gräber-Statuen durch den US auf einem Platz vor einer Menge, darunter Kinder, die bei der Ausmerzung ihres kulturellen Erbes zusehen mußten. Zudem rief sie auf, der Ausbeutung einer Religion [i.e. des Islam durch den IS etc.] samt den falschen Argumenten von Haßverbreitern zu entgegnen. (http://www.sana.sy/en/?p=47218)

 https://i2.wp.com/wp.production.patheos.com/blogs/godandthemachine/files/2015/05/palmyra-god-lion.jpg

al-Lât, Bildquelle: wp.production.patheos.com/blogs

Wieder ein Kulturverbrechen besonderen Ausmaßes haben die IS-Terroristen sich in Tadmur (an dessen Stadtrand sich die Ruinen des antiken Palmyra befinden) zu Schulden kommen lassen: Schon aus Vorsicht hatte die syrische Antikenabteilung – wie bereits berichtet (s.u.) – rechtzeitig besonders wertvolle Stücke abmontieren und in ein sicheres Areal abtransportieren lassen oder anderweitig geschützt, damit die IS-Muğâhidûn nicht ihrer habhaft werden könnten. Dr. Ma´mûn ʽAbdulkarîm, Generaldirektor für Museen und Altertümer in Syrien, berichtete, daß mit einem erst 1977 durch ein Archäologenteam entdecktes, ausgegrabenes und restauriertes Kunstwerk aus dem 2. Jh. ähnlich verfahren worden war. Dabei handelt es sich um eine einzigartige, fast schon perspektivische Darstellung der Göttin al-Lât in Löwenform mit einer Gazelle zwischen den Pranken. Die Darstellung ist in Sandstein gehauen, hat eine Höhe von ca. 5,3m und wiegt 15 Tonnen. Sie wurde abmontiert, in eine Metallkiste gebettet, im Museumsgarten vergraben und mit Sandsäcken getarnt. Leider fanden die IS-Terroristen die bekannte Statue dennoch, schafften sie sie zu ihrem nächstgelegenen sog. „šarîʽa-Gerichtshof“ in Manbiğ, wo die IS-ʽUlamâ´ entschieden, sie müsse zerstört werden, was dann auch geschah. Auf den sozialen Netzwerken des IS war zu lesen, daß dasselbe Schicksal noch acht weitere Grabstatuen aus der Palmyrener Nekropole teilten. (http://www.sana.sy/en/?p=47115 und http://www.sana.sy/?p=237066). – Die Göttin al-Lât ist von besonderer Bedeutung, nicht nur weil sie einen Teil der im Vorderen Orient, aber auch auf der arabischen Halbinsel beliebten und hoch verehrten Trinität zusammen mit al-ʽUzzâ und Manât bildete, sondern dadurch auch Gegenstand der sog. „Satanischen Verse“ war, mit denen sich Sure 53Verse 19-23 im Koran beschäftigt. Die Episode aus dem Leben Muḥammads ist überliefert von einigen in der islamischen Welt hoch angesehenen Personen wie Ibn Iṣhâq (Historiker, Ḥadîṯ-Sammler), Ibn Saʽd (Biograph), aṭ-Ṭabarî (Koranexeget, Historiker) sowie dem muʽtazilitischen Koran-Kommentator az-Zamaḫšarî. Daß eine bildliche Darstellung von al-Lât für jene Extremisten daher ein besonderes Haßobjekt darstellt, kann man sich – leider – vorstellen.

Fünf Todesopfer und mehr als 90 Verletzte sind die „Ausbeute“ eines terroristischen Angriffs mit Raketen auf einige Wohngebiete wie das Universitätsviertel von Aleppo am Do., 2.7.2015. Verschanzt hatten sich die Muğâhidûn wie schon so oft in den Stadtteilen Banî Zaid und ar-Râšidîn. Die Sachschäden an Wohngebäuden Läden, Autor etc. waren vehement. (http://www.sana.sy/en/?p=47110)

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 2.7.2015 verschaffen:

http://www.sana.sy/en/?p=47047 und http://www.sana.sy/?p=236717; s.a. 15 terrorist groups’ leaders killed, tens of vehicles destroyed in Daraa and other areas.

Wieder (vgl.u.) haben im Dorf Ğubaib verschanzte Terroristen bestellte Felder des Dorfes an der Grenze der Provinzen Darʽa und as-Suwaidâ´ in Brand gesteckt, dazu mit Artilleriefeuer und Mörsergranaten die Bauern im Gebiet von al-Kûḫ, westlich der Stadt ʽArâ attackiert. Dabei wurden zwei von ihnen verletzt. Dorfbewohner hatten sich noch zusammen mit NDF den Muğâhidîn entgegengestellt, mit ihnen gekämpft und dabei eines von deren Fahrzeugen zerstört. – Drei Tage zuvor hatten Terroristen schon Felder in derselben Gegend angezündet, die Ernte verbrannt und zwei Bürger verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=47078 vom 2.7.2015)

Am Mi., 1.7.2015 meldete die türkische Tageszeitung Bugun, die grenznahen Dörfer zu Syrien hätten unter der Präsenz der ISMuğâhidîn zu leiden (vgl.u.).Betroffen seien z.B. die Dörfer Cangalli in der Gegend von Kielce und Uc Kubbe in der von Gazi Antep. Der IS nutze die grenznahen Orte zum Eindringen ins syrische Gebiet wie zum Waffenschmuggel etc. Mehamet Colak, Bewohner von Kielce, erzählte, die Einwohner lebten unter steter IS-Bedrohung, weil die Muğâhidûn von hier zu Militäraktionen die Grenze überquerten, dazu Munition und militärische Ausrüstung von enormem Geldwert nach Syrien schmuggelten. Noch größere Mengen gingen über Gazi Antep. Sei man den Extremisten nicht behilflich, werde man dazu genötigt. So berichtete er: „ISIS terrorists paid me 1000 USD in return for driving them to the village by my car, but when I rejected they threatened of decapitating me.“ Dann kritisierte er die türkische Regierung dafür, solche Leute unbehelligt zu lassen, die die Terroristen beherbergten und unterstützten. Ein andere Einwohner, Sukru Akinci, hatte die Terroristenanwesenheit und ihre illegalen Grenzübertritte wie den Waffenschmuggel sofort dem zuständigen Gendarmerie-Kommandeur gemeldet, doch ohne Resultat. CHP-Vizepräsident Sezgin Tanrkulu beklagte, die türkische Polizei trage zur Verschlimmerung der Situation in Syrien bei, da das Erdogan-Regime seit Ausbruch der Krise dort dieselbe anzuheizen trachte. Der türkische Journalist Fehim Tastekin bemerkte dazu, alle von den Terrororganisationen in Syrien benutzten Waffen seien in riesigen Mengen seit Beginn der Krise im Nachbarland von qaṭarischen und saudischen Flugzeugen an türkische Flughäfen geliefert worden, von wo sie nach Syrien transportiert worden seien. (http://www.sana.sy/en/?p=47041 vom 2.7.2015)

Ein auf der Straße von Ḥamâ nach Salamiyya auf der Höhe des Ortes Šinân detonierte am Mi., 1.7.2015, ein von Terroristen hinterlassener Sprengsatz, forderte ein Todesopfer und richtete entprechenden Schaden an. – ISMuğâhidûn beschossen selben Tags Wohngebiete von al-Ḥasaka mit Mörsergranaten, welche auf Wohnhäusern landeten und erhebliche Gebäudeschäden nach sich zogen. (http://www.sana.sy/en/?p=46991)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 1.7.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=46889 und http://www.sana.sy/?p=236356. – S.a.: Syrian Army operation kills 40 DAESH commanders in Deir Ezzor

Eine Zusammenfassung der über den Tag ergänzten counterterroristischen SAA-Operationen vom 30.6.2015 bieten: http://www.sana.sy/en/?p=46800 und http://www.sana.sy/?p=235932

Nachdem die Meldungen hierzu große Aufregung verursacht hatten, berichtete die türkische Zeitung Yurt am So., 29.6.2015, die durch Staatspräsident Erdogan zuerkannten Aufenthaltsgenehmigungen für die aus dem Gebiet ʽAin al-ʽArab (türk.: Kobane) geflohenen ISMuğâhidîn (vgl.u.), die zuvor in Syrien schlimme Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung verübt hatten, seien nun eingezogen worden. – Zudem gab die Zeitung Milliyet am Mo., 30.6.2015, bekannt, jene IS-Kämpfer würden nun bestimmte Grenzabschnitte im Bereich der Stadt Karkamis in der Provinz Gaziantep auf türkischer Seite verminen und um die Häuser dort Schützengräben ausheben. (http://www.sana.sy/en/?p=46791 vom 30.6.2015)

Gemäß einem Bericht der Zeitung Hürriyet warnte die größte Oppositionsfraktion im türkischen Parlament vor einer [weiteren] militärischen Einmischung in die Belange Syriens. So riet der CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu am Mo., 30.6.2015, im Interview von jeglichem militärischen Eingreifen dort dringend ab. Das eigene Land hätte andernfalls einen hohen Preis dafür zu zahlen, auch wenn den eher die gewöhnlichen Leute als die Politiker zu spüren bekämen. Diese Aufforderung kam einen Tag, nachdem die türkische Armee auf Geheiß des Staatspräsidenten Erdogan den Befehl zur Stationierung an der Grenze zu Syrien erhalten hatte, um ein Vordringen syrischer, gegen den IS kämpfender Kurden zu verhindern. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/285480-t%C3%BCrkische-opposition-warnt-vor-milit%C3%A4rischer-einmischung-in-syrien)

Einzelheiten zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 29.6.2015 sind zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=46670 und http://www.sana.sy/?p=235477. –Bzgl. der Provinz Darʽâ wird u.a. berichtet, daß wieder ein im Gefecht mit der SAA verwundeter Muğâhid, jetzt der Terrororganisation Liwâ´Šuhadâ´ Nuwâ , der im Regierungskrankenhaus der jordanischen Stadt ar-Ramṯa (vgl.u., Interview von Oberst al-Faris) behandelt wurden, seien Wunden erlag.

Montagmorgen, 29.6.2015, wurden durch einen Terroranschlag mittels Mörsergranaten beim Eingang derUntertunnelung des Umayyadenplatzes in Damaskus drei Passanten verletzt und entsprechender Sachschaden angerichtet. (http://www.sana.sy/en/?p=46603 vom 29.6.2015)

Die kürzliche Kulmination an Terrorattentaten sowohl in Syrien wie auch im Irak, dazu jene in Sousse und Kuwait nahm das Außenministerium am So., 28.6.2015, zum Anlaß, einen wesentlichen Grund hierfür in zwei Schreiben an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicher­heitsratsvorsitzenden herauszustellen. Wiederholt habe die syrische Regierung schon darauf hingewiesen, daß derlei Anschläge ohne die trotz entgegenstehender UN-Resolutionen weiterbestehende Unterstützung von Terrorgruppen durch Staaten wie die Türkei, Jordanien, Israel, Saudi-Arabien und Qaṭar nicht möglich wäre. Zudem (aner)kenne Extremismus und Terrorismus keine Grenzen. Somit seien auch jene Anschläge eine natürliche Folge (natural outcome) des internationalen Schweigens gegenüber dieser unbeirrt andauernden Hilfeleistung. Syrien fordere daher erneut gemeinsame effektive Maßnahmen der Staatengemeinschaft gegen den IS wie Ğabhatu_n-Nuṣra als Speerspitze dieser weltweit operierenden Terrororganisationen. Mit Augenmerk auf die letzten Angriffe auf syrische Städte verwies das Außenministerium auf die schändliche Einrichtung von operation rooms in Amman und der Türkei, von welchen aus jordanische, türkische, französische, saudische, qaṭarische, britische und US-amerikanische Kommandeure steuernd tätig würden. U.a. unterstrichen dies kürzlich gemachte Statements hoher saudischer wie jordanischer Würdenträger, darunter jenes des saudischen Repräsentanten am UN Human Rights Council, in dem jener weitere militärische Unterstützung für die Terroristen forderte, wie das Angebot des jordanischen Königs, die syrischen und irakischen Stämme gegen die jeweilige Regierung zu bewaffnen, „in an unacceptable and blatant interference in the internal affairs” beider Länder. Der Terrorismusunterstützung müsse von internationaler Seite endlich ein Ende gesetzt werden. Die syrische Regierung sei nach wie vor zur Zusammenarbeit nach UN-Reglement im Counterterrorismus bereit, den das Land zum Schutz seiner Bürger seit nun mehr als vier Jahren durchführe. Seit einem Jahr erweise sich die absolute Nutzlosigkeit desdeclared war on terrorism”, keines der anvisierten Ziele sei erreicht worden, im Gegenteil habe sich der Terrorismus von IS wie Ğabhatu_n-Nuṣra – wie vorausgesagt – nur noch ausgebreitet. (http://www.sana.sy/en/?p=46579)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 28.6.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=4653 und http://www.sana.sy/?p=235044. – U.a. wurden beim “Southern Storm” genannten Angriff mehrerer Terroristenfraktionen, u.a. von Ğabhatu_n-Nuṣra, der FSA (!), Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya und Ṣuqûr al-ʽIzz auf die Provinzhauptstadt Darʽa, wie auch al-Manâr-TV meldete, die meisten Anführer in ihrem Hauptquartier von den SAA-Verteidigern der Stadt getötet oder verwundet. Der seit Tagen mit etlichen Raketen-, Mörsergranat- und Autobomben-Angriffen (vgl.u.) auf Darʽa eingeleitete „Sturm“ wurde durch die SAA zusammen mit den Sicherhheitskräften und der Bürgerwehr am So., 28.6.2015, erfolgreich abgewehrt. (http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=218315&cid=23&fromval=1&frid=23&seccatid=20&s1=1) – Vgl. hierzu die vom jordanischen „Operationsraum“ geplanten größeren Aktionen in Syrien laut Interview mit Oberst al-Faris.

Ein paar Eindrücke der entstandenen Schäden, u.a. am National Hospital, vermitteln einige Photos auf: http://www.sana.sy/en/?p=46618

Am Sonntagnachmittag, 28.6.2015, ließ der IS zwei Autobomben im östlichen Stadtteil Ġuwairân von al-Ḥasaka City detonieren, was zum Tod zweier Bürger und der Verletzung mehrer anderer führte. Da zudem auf ein Kraftstofflager gezielt wurde, brach ein verheerendes Feuer aus. Der Sachschaden an Gebäuden und Infrastruktur ist beträchtlich. (http://www.sana.sy/?p=235393 vom 28.6.2015)

Der 2012 von einer bewaffneten Terrorgruppe aus seinem Haus in Darʽâ-Stadt entführte und inzwischen wieder freigekommene SAA-Oberst Iyâd ʽAbdurraḥîm al-Faris erzählt in einem am Do., 25.6.2015 im syrischen Fernsehen ausgestrahlten Interview nicht nur von den Umständen seiner Entführung, verschiedenen Verhören (u.a. durch den jordanischen Geheimdient im Auftrag anderer derartiger Institutionen), seiner Internierung und schließlichem Entkommen sondern informiert aus eigener Erfahrung über wichtige Details der in Syrien aktiven Terroristenszene und ihrer Hintermänner wie Financiers: Nach einem ersten Verhör durch die Terroristen, Erpressung von 600 US-$ und der Übergabe zusammen mit dem ebenfalls gekidnappten Luftwaffenoberst Zaid Ṭalâṣ an den jordanischen Militärgeheimdienst brachte jener sie über die Grenze zum Operationszentrum des jordanischen Militärgeheimdienstes, wo ein neuerliches Verhör durch ausländische (!) Offiziere  zu Details der SAA-Einsätze gegen die Terroristen stattfand, [wozu al-Faris jedoch schwieg]. Ebenso lehnte er das folgende Angebot ab, doch für die andere Seite zu arbeiten, wodurch er einiges über die Steuerung der Terroristen in Syrien vom Ausland aus in Erfahrung brachte bzw. damit bisherige gleichlautende Regierungsmeldungen bestätigen konnte. Hierfür wurde er in das sog. „Dissidenten“-Lager ar-Râğiḥî gebracht, wo mehrere Abteilungen des militärischen Geheimdienstes untergebracht waren. Al-Faris sah dort etliche ihm namentlich bekannte hohe Offiziere der Armee und Luftwaffe wie auch den Geheimdienstchef und den Direktor des Lagers, gleichzeitig der stellvertretende Gouverneur von Mafraq, ein und ausgehen. Es sei der Ehrgeiz jener Leute, möglichst militärische Dissidenten aus der syrischen Armee mit Geld und hohen Positionen zu locken, die daher Gegenstand ständiger Ermittlungen durch ausländische Offiziere* seien. Ihm sei dabei die Gründung einer im Raum Darʽâ operierenden [Terror-]gruppe angeboten worden. Das Bataillon würde vollständig bewaffnet und ausgerüstet. Geld gebe es unter Vermittlung des sog. Militärrats aus Saudi-Arabien und den Golfländern. Als Befehlshaber einer solchen bewaffneten Gruppe verfüge man je über einen Verbindungsbeamten in Jordanien. Seit 2012 fänden terroristische Ausbildungskurse für Einsätze im südlichen syrischen Gebiet in Abstimmung zwischen Jordanien und Saudi-Arabien im saudi-arabischen Militärbereich Azraq und auf dem Gebiet der jordanischen König ʽAbdulʽazîz-Airbase statt. Nach jeder Übungseinheit erhielten die Auszubildenden Söldner Geld und Waffen. Die Führer der Gruppen kämen nach Irbid, um Waffen aus Jordanien zu kaufen. Es gebe aber auch noch Waffenmärkte in zwei weiteren Orten, nämlich in ar-Ramṯâ und nahe der jordanischen Hauptstadt ʽAmmân. Einige dieser Führer hätten ihm erzählt, daß sie in ständiger Kommunikation und Koordination mit dem jordanischen Geheimdienst stünden. Es bestünden zwei Finanzierungsinstitutionen, der Militärrat (al-Mağlis al-ʽAskarî), der Gelder vom jordanischen und US-Geheimdienst beziehe sowie die direkte Finanzierung via Saudi-Arabien und Qaṭar für deren bevorzugte Gruppen. Ersterer war eingerichtet worden, nachdem sich die Sold empfangenen [Terror]gruppen vervielfacht hätten (bis zu 400 einzelne Einheiten!). Diese bekämen, um den Überblick besser zu behalten, nun insgesamt Geld vom Militärrat ausbezahlt statt der früheren individuellen Bezahlung. Dies habe es auch der EU die Finanzhilfe erleichtert, da man über den Militärrat nicht direkt Extremisten wie al-Qaida und Ğabhatu_n-Nuṣra sponserte. Daher sei auch die Nachfrage nach syrischen „Dissidenten“-Offizieren sehr hoch. Diese erschienen dann in TV-Sendungen als sog. „moderate“ Oppositionelle und Gruppenführer, obwohl sie tatsächlich mit jenen Gruppen nichts zu schaffen hätten. Jede Kampfgruppe habe daher einen solchen Strohmann als „Führer“. Jede größere Operation [im Süden Syriens], wie z.B. zuletzt bei Tulûl al-Ḥamar, Šaiḫ Saʽd und Tal al-Ḥâra (vgl. Gefechtsberichte!) werde in einem Operationsraum in Jordanien geplant und initiiert. Dieser befinde sich im Wâqî as-Sîr unweit der Villa des jordanischen Geheimdienstgenerals. Außer einem stark frequentierten Wartezimmer gebe es gut ausgestattete Räume u.a. mit Karten, Computern, Google Earth etc. In ersterem träfen die Gruppenführer und ihre jordanischen Verbindungsleute zusammen. Der Eingang hierzu führe durch einen Supermarkt. Al-Faris schildert dann noch eine praktische Übung unter Anleitung des Operationsraums und wie er schließlich wieder nach Jahren der Gefangenschaft durch Ausnutzung eines glücklichen Umstands zurück nach Syrien entkommen konnte. (http://www.sana.sy/en/?p=46347 und ausführlicher: http://www.sana.sy/?p=234371 vom 26.6.2015; Hinweis: Die Angeben des Obersten sind sehr detailliert, sind in der Übersetzung jedoch nur da, wo sie für die Zusammenhänge nötig gewesen sind, berücksichtigt worden) – *In mehreren Gefechtsberichten wurden u.a. ausdrücklich Mossad- und US-Agenten im jordanischen Operationsraum gemeldet.

Wenn auch nichts wirklich Neues, so doch eine Bestätigung dessen,was die syrische Regierung schon seit Jahren mitteilt und belegt, hat nun auch Julian Assange aufgrund einiger der mehr als 70.000 am 19.6.2015 durch WikiLeaks veröffentlichten vertraulichen Unterlagen des saudischen Außenministeriums in einem Interview mit dem rus¬sischen TV-Sender Rossija 1 geliefert. Dabei erklärte er: „Aus den geheimen Dokumenten geht hervor, dass Saudi-Arabien, Katar und die Türkei bereits 2012 in einem Geheimpakt einen Sturz der syrischen Regierung vereinbart haben. Auch die USA, Frankreich und Großbritannien haben dabei tatkräftig mitgewirkt.“ (http://de.sputniknews.com/politik/20150628/302977315.html) – S.a. http://www.globalresearch.ca/what-the-saudi-cables-released-by-wikleaks-say-and-dont-say/5457713.

Bei terroristischen Anschlägen in Damaskus mittels Mörsergranaten kamen am So., 28.6.2015, am Eingang des alten Marktes drei Menschen ums Leben, mehrere Dutzend Personen wurden verletzt. Bei den Treffern in einem Wohnbezirk kam es „nur“ zu Sachschäden. (http://www.sana.sy/en/?p=46570)

Über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 27.6.2015 geben Auskunft: http://www.sana.sy/en/?p=46420 und http://www.sana.sy/?p=234715

Den Verteidigern von ʽAin al-ʽArab gelang es in heftigen Gefechten die Kontrolle über jene Örtlichkeiten wiederzuerlangen, in die Einheiten des IS eingedrungen waren. Diese wurden vertrieben, die Flüchtenden teils verfolgt. (http://www.sana.sy/en/?p=46460 vom 27.6.2015)

Durch einen terroristischen Anschlag mittels Raketen auf einige Stadtteile der Provinzhauptstadt Darʽâ am Sa., 27.6.2015, kam ein Arbeiter am Bau einer Trinkwasseranlage ums Leben, mehrere Personen, darunter Frauen und Kinder, wurden verletzt. In den letzten 48 Stunden ging ein Schauer von den Muğâhidîn im Umkreis abgefeuerten Raketen, Mörsergranaten, Gaszylinder-Sprengvorrichtungen etc. auf die Stadt nieder mit bislang 9 Toten und Dutzenden Verwundeter. (http://www.sana.sy/en/?p=46452 und http://www.sana.sy/?p=234889)

Terroristische Raketenangriffe auf das Dorf Ḥaḍar im Umland von Qunaiṭra, verübt von Ğabhatu_n-Nuṣra bzw. damit affiliierten Einheiten forderten vier Tote. Mehrere Bürher wurden teils sehr schwer verletzt. Die Attentäter waren in at-Tulûl al-Ḥamr verschanzt, wogegen das Militär (vgl. Gefechtsberichte) vorging. (http://www.sana.sy/?p=234597 vom 26.6.2015)

Bei einem Terroranschlag mittels Mörsergranaten auf den Flug­hafen as-Sakaniyîn und das Wohnviertel as-Saḥârî der Stadt Darʽâ kamen am Fr., 26.6.2015, zwei Palästinenser ums Leben, mehrere andere Men­schen wurden verletzt. Dazu kam es zu erheblichen Sachschäden an öffentlichem und privatem Eigentum. (http://www.sana.sy/?p=234469 vom 26.6.20115)

Auch im östlichen Stadtteil an-Našwa der Provinzhauptstadt al-Ḥasaka kam es zu zwei Terroranschlägen mittels Detonation zweier mit Sprengstoff beladener Trucks. Glücklicherweise erlitten die Opfer „nur“ nicht ganz so schwere Verletzungen., darunter auch ein Korrespondent des syrischen Fernsehens in der Provinz namens Fâḍl al-Ḥamâd (Fadel al-Hammad). Die Sachschäden sind jedoch massiv. (http://www.sana.sy/en/?p=46393 vom 26.6.2015)

Am Do., 26.6.2015, war eine IS-Einheit auch in ʽAin al-ʽArab in einige Häuser eingedrungen und massakrierte die darin vorgefundenen Bewohner, meist Frauen, Kinder und Ältere, insgesamt an die 120 Menschen, wie andere Bewohner der Stadt mitteilten. Die Bewohner reagierten besonders verärgert über die Tatsache, daß wie schon bei der Mordtat im Dorf Barḫ Bûṭân eine Flugstaffel der US-geführten Koalition in Sichtweite gewesen sei, die jedoch nicht eingegriffen habe. (http://www.sana.sy/en/?p=46379 vom 26.6.2015)

Unmittelbar nach der Eilmeldung vom IS-Anschlag in Sousse/Tunesien verurteilte die syrische Regierung diesen scharf und drückte ihr tiefes Mitgefühl für das brüderliche tunesische Volk wie die Angehörigen der Opfer aus. In einer Presseerklärung vom Sa., 27.6.2015, rief das Außenministerium erneut die internationale Gemeinschaft dazu auf, endlich gemeinsam und effektiv gegen den Terrorismus vorzugehen, der – wie schon wiederholt angemahnt – keine Grenzen kenne. Syrien sei nach wie vor zur Zusammenarbeit bereit. Zudem müßten die Unterstützer des Terrorismus wie z.B. Saudi-Arabien, Qaṭar und die Türkei dazu gebracht werden, die entsprechenden UN-Resolutionen zu respektieren. (http://www.sana.sy/en/?p=46433).

Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 26.6.2015 sind zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=46334 und http://www.sana.sy/?p=234413.

Die türkische Zeitung Cumhuriyet veröffentlichte ein Video, das zeigt, wie türkische Terroristen, die dem IS angehören, mit ihrem Angriff auf ʽAin al-ʽArab von gestern prahlen. (http://www.sana.sy/?p=234460 vom 26.6.2015)

Update aus al-Ḥasaka: Gouverneur Muḥammad Zaʽâl al-ʽAlî bestätigte am Fr., 26.6.2015, weiterhin, daß den Terroristen verbundene Medien falsche Meldungen über die Situation in der Stadt wie in deren Umland in umlauf setzten. Zwar habe es seitens des IS verschiedene Vorstöße gegeben, in die Stadt oder in Dörfer einzudringen, doch seien diese unter heftigen Verlusten für die IS-Extremisten durch die Armee und NDF zurückgeschlagen worden, wobei hunderte IS-Anhänger den Tod fanden. Letztere hatten dabei wieder Bürger als Schutzschilde zu mißbrauchen versucht. (http://www.sana.sy/en/?p=46342)

Laut Einwohnern der Provinz al-Ḥasaka ströme angesichts der dauerhaften IS-Aktivitäten eine große Anzahl von Menschen zu den Büros der Armee, um sich zur Truppe zu melden und Stadt und Land verteidigen zu helfen. (http://www.sana.sy/?p=234247 vom 25.6.2015) – Gemäß der späteren englischen Version habe der IS eine Autobombe außerhalb der Stadt zur Detonation gebracht, damit jedoch keinerlei Gebietsgewinne erzielt, wie manche ausländische Medien behaupteten. (http://www.sana.sy/en/?p=46306)

Der Gouverneur der Provinz al-Ḥasaka, Muḥammad Zaʽâl al-ʽAlî, erklärte entgegen verbreiteten Gerüchten und feindlicher Medienpropaganda, die (Provinzhaupt-) Stadt al-Ḥasaka sei sicher, die Armee , Sicherheitskräfte und Volksverteidigungsgruppen (NDF) seien in Positionen, um die Sicherheit der Bürger der Stadt zu gewährleisten. Es gebe keinen Grund, die Stadt zu verlassen. Gegenüber SANA teilte er mit, um der Horrorpropaganda zu begegnen seien die Bürger aufgerufen, sich bei den behördlichen Stellen über die tatsächliche Lage zu erkundigen und sämtliche sie beunruhigenden Beobachtungen zu melden. (http://www.sana.sy/?p=234427 vom 26.6.2015)

Anwohner widersprechen Aussagen feindlicher Medienpropaganda: wie die örtliche Polizeistation melden konnte, seien „Berichte“, wonach Terroristen die Autobahn Damaskus – Darʽa unter Kontrolle gebracht hätten, „completely untrue”. Vielmehr übten diese nach wie vor die SAA und die Hilfsstreitkräfte aus. – Auch der Gouverneur der Provinz, Muḥammad Ḫâlid al-Hanûs, konnte diese Tatsache bestätigen. Terrororganisationen hätten zwar den Versuch unternommen, in die Provinzhauptstadt Darʽa einzudringen, dies sei jedoch durch Eingreifen der SAA, der Sicherheitskräfte wie der Bürgerwehr vereitelt worden. Dabei seien den Terroristen herbe Verluste beigebracht worden (vgl. Gefechtsbericht vom 25.6.2015). Diese seien bestens ausgerüstet gewesen mit Mörsergranatwerfern, Raketenabschußanlagen und sog. Höllenkanonen. Damit hätten sie – wie immer bevorzugt! (vgl.u.) – Wohngebiete, Infrastruktur, Krankenhäuser und Schulen beschossen und Opfer unter der Zivilbevölkerung erzielt. Den auf Demoralisierung der syrischen Bevölkerung ausgerichteten kursierenden falschen Medienmeldungen zum Trotz seien Armee wie Anwohner zur Verteidigung entschlossen. (http://www.sana.sy/en/?p=46271)

In einem neuen vom IS am Do., 25.6.2015, veröffentlichten Video ist die Enthauptung von 12 syrischen Gegnern, angeblich „Spionen“ und „Verrätern“ nach üblicher IS-Rhetorik zu sehen. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/285222-is-k%C3%B6pft-12-menschen-vor-laufender-kamera)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 25.6.2015 erfährt man bei. http://www.sana.sy/en/?p=46216 und http://www.sana.sy/?p=234001.

Update: Vom Grenzübergang zur Türkei überfiel eine IS-Einheit im Morgengrauen das Dorf Barḫ Bûṭân nahe ʽAin al-ʽArab (türkisch: Kobane) und richtete erneut ein Massaker unter Dorfbewohnern, meist Kindern, Frauen und Alten an. 22 Personen wurden (in deren Häusern, wie die Photos zeigen!) niedergeschossen. Dennoch hatten sich die Bewohner der terroristischen eindringlingen kämpferisch entgegengestellt und dabei fünf der Muğâhidîn getötet. diese zogen sich zurück, als eine neu formierte Gruppe der NDF anrückte. Dafür brachte der IS eine weitere Autobombe am Grenzübergang zur Detonation, die sechs Bürger tötete. (http://www.sana.sy/en/?p=46235)

Wieder ein Beispiel für das Messen mit zweierlei Maß hinsichtlich (der Situation bezüglich) Syriens: Da unterstützen die als sog. „Friends of Syria“ (s.u.) bekannten anti-syrisch agierenden Länder, welche auch den dort operierenden Terrororganisationen Hilfeleistung verschiedenster Art bieten (Beispiele s.u.), die im Ausland kreierte SNC, um nach einem Sturz des mit überwältigender Mehrheit demokratisch wiedergewählten Präsidenten Dr. al-Assad eine neue Regierung nach ihren Vorstellungen einzusetzen. Andererseits aber stehen deren Mitglieder bei einem dieser „Frenemies“, nämlich den USA, auf der Sperrliste der US-Homeland Security für die Einreise in die USA. Begründung: es handele sich – wie schon von der syrischen Regierung erklärt und nachgewiesen – um Leute mit Verbindung zu den in Syrienagierenden Terrorgruppen; zudem seien mindestens 80% der mitglieder Mulimbrüder bzw. sei die ganze „Koalition der [außersyrischen!] Opposition“ von der Muslimbruderschaft dominiert. Auch darauf hatte die syrische Regierung immer wieder hingewiesen. Diese Tatsache kam auf, als sich ein SNC-Mitglied über diese Einreisesperre Luft machte. Er müsse erst um eine Sondererlaubnis nachkommen, um einreisen zu dürfen. (http://www.sana.sy/?p=233967 vom 24.6.2015).

ISMuğâhidûn verübten nördlich von ʽAin al-ʽArab am Grenzübergang zur Türkei einen Autobombenanschlag (s.u.), wo eine NDF-Einheit die sich der Stadt nähernden Muğâhidîn stellten. Derweil gelang es einer anderen IS-Einheit in die Stadt einzudringen. Aucb dort kam es zu heftigen auseinandersetzungen mit den Terroristen. Die Kämpfe dauern noch an. (http://www.sana.sy/?p=234028 vom 25.6.2015)

Weitere Terroranschläge auf die Zivilbevölkerung forderten Todesopfer und teils schwer Verletzte:

In Aleppo erlagen einem Angriff mit Raketen auf das Wohnviertel al-Ašrafiyya in Aleppo zwei Einwohner, zehn weitere wurden verletzt. In Darʽâ wurden sechs Bürger durch Mörsergranaten und die Explosion eines Gaszylinder-Sprengsatzes getötet, weitere 13 teils sehr schwer verletzt. Die ausführenden Terroristen hätten Verbidungen nach Jordanien und Israel gehabt. Eine Autobombe, zur Detonation gebracht von IS-Terroristen am Grenzübergang zur Türkei nördlich von ʽAin al-ʽArab, kostete bislang mindestens fünf Personen das Leben. Die Sachschäden waren jedes Mal entsprechend weitreichend. (http://www.sana.sy/en/?p=46235)

Ein Angriff der Terroristen auf die Strom-Versorgungsleitung zwischem dem Elektrizitätswerk in Ḫirba Ġazâlâ – wo am Vortag (s. Gefechtsbericht) die Armee in der Umgebung des Orts die Terroristen unter Verlusten derselben zurückgeschlagen und ein Eindringen in den Ort verhindert hatte – und Darʽâ unterbrach die Stormversorgung für die Provinzhauptstadt. Eine Reparaturmannschaft sei bereits an der Arbeit, damit der strom bald möglichst wieder zur Verfügung stehe. (http://www.sana.sy/en/?p=46243)

Einzelheiten zu den counterterroristische SAA-Operationen vom 24.6.2015 bieten die im Laufe des Tages ergänzten Seiten http://www.sana.sy/en/?p=46125 und http://www.sana.sy/?p=233593.

Weitere durch Wikileaks ans Licht der Öffentlichkeit gelangte und von al-Aḫbâr am 24.6.2015 als Kopie veröffentlichte Telegramme des wahâbitischen saʽûdischen Regimes offenbaren das Ausmaß der finanziellen wie logistischen Beteiligung am Anschüren und Unterhalten der Terrorlage in Syrien. Hierzu gehörte u.a., ab Beginn des Jahres 2012 mindestens 30.000 Söldner hierfür nach Syrien zu schleusen. Saudi-Arabien, die türkische AKP-Regierung und das qaṭarische Scheichtum generierten hierzu einen großen militärischen Körper namens „Free Army“ (d.i. die sog. Freie Syrische Armee, FSA). Diese sollte zudem an den Grenzen Syriens mit dem Libanon, dem Irak und nach Jordanien sog. Inkubatorszenarien schaffen, damit erstgenannte Länder ihre Territorien auf Kosten Syriens hätten abrunden können. (http://www.sana.sy/?p=233585vom 24.6.2015). – Zur Situation s.a. Richtung Frieden im Nahen Osten (vom 19.6.2015) und Exklusiv: Geheime Projekte von Israel und Saudi Arabien (vom 22.6.2015) von Thierry Maysson.

Wie der Generaldirektor der Altertümer und Museen in Syrien, Dr. Ma´mûn ʽAbdulkarîm, am Di., 23.6.2015, mitteilte, zerstörten ISMuğâhidûn gemäß ihrer Takfîr-Ideologie (zu Begriff und Folgen vgl.u.) bereits vor zehn Tagen einige Grabmäler des Friedhofs von Tadmur und vor drei Tagen das mehr als 500 Jahre alte Mausoleum von Niṯâr Abû Bahâ`uddîn (Nisar Abu Bahaeddin), eines ausTadmur stammenden islamischen Geistlichen. Auch sprengten sie eine Grabstätte der Familie des Propheten in die Luft. Insgesamt seien in den vom IS besetzten Gebieten Syriens bislang 50 solcher Grabdenkmäler zerstört worden. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/285110-is-zerst%C3%B6rt-alte-mausoleen-im-syrischen-palmyra)

Einem Twitter-Bericht mit Photo eines gegen die Terrorgruppe IS in ar-Raqqa kämpfenden Bürgers zufolge, lassen die Muğâhidûn dort nun Gold-, Silber- und Kupfer-Münzen prägen. Bereits im Novemder 2014 sei dieser Schritt angekündigt worden, um der „Finanz-Tyrannei“ der USA“ der USA zu begegnen. (Vgl.: Abu Ibrahim Raqqawi (@raqqa_mcr) June 22, 2015,  bei http://de.sputniknews.com/politik/20150624/302913228.html)

Ein terroristischer Anschlag mittels zweier Autobomben, die neben der pädiatrischen Klinik in al-Ḥasaka-Stadtam di., 23.6.2015, detonierten, forderte ein Menschenleben, 13 weitere Bürger wurden verletzt. Der Sachschaden war entsprechend. – ­Am selben Tag führte die Zündung einer Autobombe in at-Tal im Rîf Dimašq vor der Muʽâḏ bin Ğabal-Moschee, aus der gerade nach einem Gebet die Gläubigen strömten, etliche Todesopfer und Verletzte. – Die Zündung eines Sprengsatzes neben einer Berufsschule in der Hafenstadt al-Lâḏaqiyya ebenfalls am Dienstag richtete dagegen glücklicherweise „nur“ beträchtlichen Sachschaden an. (http://www.sana.sy/en/?p=46098 vom 23.6.2015)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 23.6.2015 informieren im Detail: http://www.sana.sy/en/?p=46027 und http://www.sana.sy?p=233150. – s.a.: Army establishes control over more areas in Qalamoun, kills terrorist groups’ leaders in Daraa.

In zwei identischen Schreiben an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicher­heitsratsvorsitzenden wies das Außenministerium die neuerliche Beschuldigung gewisser Staaten gegenüber Syrien bezüglich angeblichen Faßbombeneinsatzes (barrel bombs) entschieden zurück. 71 Staaten, angeführt von Belgien, den Niederlanden und Luxem­burg hatten Syrien dessen beschuldigt. Das syrische Außenministerium stellte fest, daß gerade die unterzeichnerstatten jene seien, die einerseits Krokodilstränen über die syrischen Terroropfer vergössen, andererseits Resolutionsentwürfe zur erfolgreichen Verfolgung der Terroristen(unterstützer) zu Fall brächten. Mit einer derartiger Schwarzfärberei solle nur der Vorwand für ein Vorgehen gegen Syrien zur Verwirklichung politischer Agenden geschaffen werden, die die geopolitische Situation der Region zu deren Gunsten verändern sollen. Ein blindes Auge hätten die Unterzeichnerstaaten dagegen für die Terroristenunterstützer Saudi Arabien, Qaṭar, Jordanien, die Türkei und Israel, die dadurch die Krise verschlimmerten und künstlich in die Länge zögen zum Leidwesen der Bevölkerung. Desgleichen erstaune deren maßlose Ignoranz gegenüber den USA und Israel. Erstere trainierten und bewaffneten weiterhin Terroristen als vorgeblich „moderate bewaffnete Opposition“ für ihren Einsatz in Syrien. Die CIA gebe jährlich eine Milliarde US-$ dafür aus, eine Armee von 10.000 Mann aufzustellen, die dann Syrer töten und die syrische Infrastruktur zerstören solle. Dasselbe gelte für die Behandlung in Syrien verwundeter Terroristen in israelischen Kliniken, um sie fit wieder zurückzuschicken. Derlei Fälle gingen inzwischen in die Tausende. Die von westlichen Ländern ausgestatteten Terroristen überzögen syrische Dörfer und Städte mit Salven an Raketen und Mörsergranaten und töteten dabei insbesondere Frauen und Kinder, von den grausigen gegen die Zivilbevölkerung begangenen Verbrechen gar nicht zu reden. Es sei absolut unverständlich, daß derlei unter der Vorgabe counterterroristischer Bestrebung passiere, während die syrische Armee tatsächlich im täglichen Einsatz gegen die Terroristen kämpfe. Damit erfülle der syrische Staat seine verfassungsmäßige Pflicht, die Bürger zu schützen. Dabei tue man sein Möglichstes, daß die Bürger im counterterroristischen Einsatz nicht zu Schaden kämen, sogar und gerade wenn sie als Schutzschild durch die Terroristen mißbraucht würden. Dies sei auch ein Grund dafür, daß der Kampf sich so lange hinziehe. Dennoch werde man auch weiterhin dieser Pflicht nachkommen. Nochmals betonte das Schreiben – wie zuvor schon Präsident Dr. al-Assad in Interviews (vgl.u.): „The Syrian army, like the rest of armies in the world, is using traditional weaponry that had been used by the same countries which have signed the shameful letter“. Das ständige Messen mit zweierlei Maß sei bestürzend. (http://www.sana.sy/en/?p=45984 vom 22.6.2015)

Bei einem neuerlichen terroristischen Angriff auf das Gebiet der Nil-Straße in Aleppo durch Raketenbeschuß – wieder wie so oft vom Stadtteil Banî Zaid her – wurden zwei Bürger getötet, etliche weitere verletzt und Schäden an öffentlichen und privaten Gebäuden etc. angerichtet. (http://www.sana.sy/en/?p=46021 vom 23.6.2015)

Da der stete, fast tägliche Transport im Kampf in Syrien verwundeter Terroristen, meist von Ğabhatu_n-Nuṣra, durch israelische Einsatzkräfte über die von Israel besetzten syrischen Golanhöhen ins israelische Gebiet zur Behandlung samt nachfolgendem Rücktransport ins syrische Kampfgebiet bekannt ist [vgl.u.], haben am Mo., 22.6.2015, einige Syrer die Aufnahme zweier Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra (ein Nachrichtenportal spricht von einem Ğabhatu_n-Nuṣra und einem IS-Mitglied) durch einen israelischen Militär-Ambulanzwagen in Syrien und deren Transport zu den Golanhöhen beobachtet. Für den folgenden Vorfall ist zu beachten, daß vor wenigen Tagen Ğabhatu_n-Nuṣra-Muğâhidûn ein Massaker in einem nahegelegenen Drusendorf auf der syrischen Seite der Golanhöhen mit ca. Ermordeten angerichtet haben. Als der Wagen den Berg Hermon [Ğabal aš-Šaiḫ, 2814m] hinauf das Drusendorf Mağdal aš-Šams passierte, wurde er durch Stein werfende Dorfbewohner zum Anhalten gezwungen. [Sie wollten sich wie schon vor einer Woche im Dorf Harfîš bei al-Ğalîl,versichern, ob es sich tatsächlich um einen Hilfstransport für Terroristen handele, dabei überfuhr damals der Wagen einen Drusen und brauste in Richtung des israelisch-nordpalästinensischen Gebiets (Nahārīyā-Hospital) davon. (http://www.sana.sy/en/?p=45960)]. Es kam zur Auseinandersetzung mit den israelischen Militärbegleitern. Mindestens einer der beiden sehr schwer verletzten Terroristen verstarb unterdessen. Als das israelische Militär schließlich den Ort des Geschehens absperrte, konnte nach einer Aussage noch ein Terrorist zur Behandlung gebracht werden, nach anderen Angaben waren bereits beide tot. Ca. 150 Dorfbewohner hatten sich zu einem spontanen Protest gegen derartige Krankentransporte für Terroristen zusammengefunden wie gegen die vielfach belegte logistische wie militärische Unterstützung von Terroristen auf syrischem Gebiet seitens der israelischen Regierung [zu den mehrfachen Beispielen hierfür vgl.u.], die dann in Syrien schlimmste Verbrechen gegen Syrer begingen. Später kam es noch zu einer drusischen Protestkundgebung vor dem Galilea Medical Center in Nahārīyā, in dem die israelische Regierung besonders oft in Syrien verwundete Ğabhatu_n-Nuṣra-Muğâhidîn behandeln läßt (wie auch schon israelische Medien berichteten vgl.u.). Der Drusenchef (Šaiḫ) des Orts verurteilte die Tat seiner Mitbürger und bemerkte: „This is not our way, and we are hurting over the criminal act done by lawbreakers, and call on authorities to act.” (http://www.presstv.ir/Detail/2015/06/23/417081/syria-druze-isil-takfiri). Quellen für die Meldung sind: Quellen für die Meldung sind: http://www.sana.sy/?p=233108, s.a. SANA, PressTV, Al-Manar, Fars News, Fars News, Friends of Syria.

Detailinformationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 22.6.2015 sind gelistet in: http://www.sana.sy/en/?p=45950 und http://www.sana.sy/?p=232759 .

Wie der Generaldirektor der Altertümer und Museen in Syrien, Dr. Ma´mûn ʽAbdulkarîm, als Vorabinformation mitteilte, hätten Bewohner der [vor einigen Wochen für kurze Zeit teilweise von einer IS-Einheit eingekesselten] Kleinstadt Tadmur, in deren Nachbarschaft das weite Gelände der antiken Runinenstadt Palmyra liegt, ihm mitgeteilt, IS-Muğâhidîn hätten dort Sprengfallen an Tempeln und anderen archäologisch bedeutsamen Gebäuden angebracht. Dies betrachte er angesichts der IS-Zerstörungen im Nordirak als schlechtes Omen. Die Bewohner hätten sich zusammen mit angehörigen der umliegenden Stämme zu einer Widerstandsfront zusammengeschlossen, um die antiken Stätten so gut wie möglich vor Zerstörungen zu schützen. (http://www.sana.sy/?p=232883 vom 22.6.2015) – Zuvor hatte die SAA bereits die wichtigsten beweglichen Teile abmontiert und evakuiert und anderes zur Sicherung eingebaut/eingepackt – ähnlich wie vor den Alliierten-Bombardements deutscher Städte im II. Weltkrieg bzgl. der dortigen Kunstschätze und Baudenkmäler; hierzu vgl.u.

Wie den Gefechtsberichten der letzten Zeit zu entnehmen ist, hat die SAA samt SAAF zusammen mit den NDF etliche Erfolge auch im Gebiet in und um Tadmur (Provinz Ḥoms) zu verzeichnen gehabt.

Nach ersten Meldungen des SANA-Korrespondenten vor Ort hat eine am Zugang zur Stadt Izraʽ im östlichen Umland von Darʽâ platzierte und detonierte Autobombe wohl mehrere Opfer hinterlassen. (http://www.sana.sy/en/?p=45966 vom 22.6.2015)

Glücklicherweise „nur“ beträchtlichen Sachschaden verursachte eine Reihe von durch Terroristen abgeschossener Mörsergranaten am Sonntagmorgen in der damaszener Vorstadt Ḥarastâ. (http://www.sana.sy/en/?p=45905 vom 21.6.2015)

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 21.6.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=45819 und http://www.sana.sy/?p=232303

Ein terroristischer Suizidattentäter mit Sprengstoffgürtel verübte in der Nähe des Hadâyâ-Hotels in al-Qâmišlî einen Bombenanschlag, dem ein Bürger zum Opfer fiel, drei weitere Personen trugen schwere Verletzungen davon. Dazu kam hoher Sachschaden. – Durch eine Autobombe, die in einem bei einer Marmorfabrik auf der Straße zwischen dem Dorf al-Assad und der Kleinstadt aṣ-Ṣabûra geparkten Fahrzeug mit gefälschtem amtlichen Kenn­zei­chen platziert war kam es an Ort und Stelle zu Sachschäden, glücklicherweise ohne daß Personen involviert waren. (http://www.sana.sy/en/?p=45821 vom 21.6.2015)

Am 19.6.2015 berichtete auch [vgl.u.] die türkische Zeitung Evrensel darüber, daß sich Mitglieder des IS ungeniert auf der türkischen Seite des Grenzübergangs Akçakale – Tal Abyaḍ aufhielten. In einem Fernsehinterview vom 20.6.2015warnte darauf der AKP-Vizevorsitzende Dengir Mir Mehmet Fırat die AKP-Regierung davor, weiterhin den IS zu unterstützen, da dies für das Land in der internationalen Arena nur Probleme schaffe. Wenn Staatschef Erdogan nicht berücksichtige, daß der IS eine Bedrohung darstelle, gelte die Türkei als Freund dieser Terrororganisation. – Die syrische Nachrichtenagentur SANA informierte hierzu, daß seit Beginn der Krise in Syrien die Türkei einen Korridor zum Eindringen von Terroristen nach Syrien offen halte und diesen physische, logistische und militärische Unterstützung mittels Waffen und Munition sowie Unterschlupf und Ausbildungs­zentren biete, dazu nachrichtendienstliche Erkenntnisse übermittle. http://www.sana.sy/?p=232219 vom 20.6.2015)

Der ständige UN-Gesandte Dr. Bašâr al-Ğaʽfarî informierte kürzlich darüber, daß über die gemeinsamen Grenzen mit der Türkei und Jordanien der meiste Nachschub an Terroristen-Söldnern nach Syrien ströme. Zusammengerechnet seien dies bislang ca. 80.000 Mann. Daher forderte er den UN-Gesandten für Syrien, de Mistura dazu auf, die Maßnahmen gegen dieses Eindringen überprüfen zu lassen. Zudem stellte er – wie zuvor schon verschiedene Regierungsmitglieder – fest: „Einige arabische und nichtarabische Länder wollen nicht, dass die Mission von de Mistura erfolgreich ist.“ Hinsichtlich einer weiteren dritten Genf-Konferenz bemerkte er: „Solange die Maßnahmen von de Mistura nicht klar sind und er die Realität in Syrien nicht reflektiert, wird die syrische Regierung nicht an der 3-Konferenz teilnehmen.“(http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/284903-zehntausende-terroristen-%C3%BCber-t%C3%BCrkei-und-jordanien-nach-syrien-gekommen unter Rückgriff auf einen Report von Syria Now vom Sa., 20.6.2015)

Das an sie übermittelte Angebot des jordanischen Königs ʽAbdullâh II., die Clans und Stämme Syriens zu bewaffnen für den Kampf gegen die eigene Regierung, wiesen deren Chefs in einer offiziellen Erklärung während einer Zusammnenkunft am Fr., 19.6.2015, im Sheraton Hotel in Damaskus mit großer Entrüstung zurück. Zudem wiederholten siedabei ihre absolute Loyalität gegenüber ihrem Vaterland zusammen mit seiner Regierung und der Armee (SAA) und ersparten dem jordanischen Staatsoberhaupt nicht den Vorwurf, Scharen von Terroristen das Eindringen nach Syrien zu erleichtern und sich damit an der Zerstörung und Zerteilung des syrischen wie auch des irakischen Gemeinwesens nach US-Plan zu beteiligen und damit der Bevölkerung dieser Staaten großes Leid zuzufügen. Dagegen seien die Syrer immer an der Seite anderer arabischer Länder gestanden, wenn diese Unterstützung gebraucht hätten. Ähnlich äußerte sich in einer anschließenden Pressekonferenz der Chef (Scheich, arab.: šaiḫ) des ʽAnza-Clans (qabîla), Nawâf al-Milḥam. Auf die Frage, ob sich nicht doch Clanmitglieder in jordanischen Camps zur Ausbildung für den Kampf gegen die eigene Bevölkerung befänden, antwortete er, dies sei grundsätzlich nicht der Fall. Wenn es derartige Personen gebe, seien dies absolute Einzelfälle, „few individual cases that represent no one but themselves.” Zudem betonte er, daß gerade die Stammesclans die SAA im Abwehrkampf z.B. auch in der Provinz as-Suwaidâ´unterstützten. (http://sana-syria.org/en/?p=45688 und weit ausführlicher mit Photostrecke und Video bei: http://www.sana.sy/?p=231727)

Zu den Details der counterterroristischen SAA-Operationen vom 20.6.2015 s. http://www.sana.sy/en/?p=45718 und http://www.sana.sy/?p=231961.

Drei Bürger kamen am Sa., 20.6.2015, ums Leben, 18 weitere wurden verletzt, als von Bustân al-Qaṣr aus Terroristen Raketen auf den Stadtteil al-Qaṣr al-Baladî in Aleppo abfeuerten. Die Sachschäden waren entsprechend. (http://www.sana.sy/en/?p=45740)

Am Freitagabend, 19.6.2015, wurde von IS-Terroristen eine Bombe bei der Zentralapotheke in al-Ḥasaka zur Explosion gebracht, nachdem jene mehrfach vergeblich versucht hatten, in die sicheren Bereiche der Stadt einzudringen. Zum Glück kam es zu keinem Personenschaden. Mit derlei Attentaten versuchten die IS-Anhänger die Menschen zu terrorisieren und zu demoralisieren und flüchteten meist, nachdem sich Sicherheitsleute und Armee zum Ort des Geschehens aufgemacht hätten, wo dann oft nur noch Lösch- und Aufräumungsarbeiten auf sie warteten. (http://www.sana.sy/?p=231923)

Informationen über die counterterroristischen SAA-Operationen vom Fr., 19.6.2015, bieten: http://www.sana.sy/en/?p=45654 und http://www.sana.sy/?p=231652.

Wie die türkische Zeitung Özgür Gündem berichtet, halten sich in der türkischen Grenzstadt Akçakale mit Duldung seitens der AKP-Regierung unter Präsident Erdogan bzw. des AKP-Bürgermeisters vor Ort die kürzlich aus Syrien über die Grenze vor der SAA geflüchteten IS- Muğâhidûn ganz ungeniert auf, die sich auch sonst der Bewaffnung und technischen Ausrüstung wie der Anleitung seitens des türkischen Geheimdienstes AKP erfreuen könnten. Vor Tagen hatten diese eine empfindliche Niederlage bei der jenseits der Grenze gelegenen syrischen Stadt Tal Abyaḍ durch die SAA erlitten (vgl.u.), worauf der überlebende Rest über die Grenze geflohen war. Diese war jedoch bekanntlich seitens der Türkei für Flüchtlinge dicht gemacht worden. Der Abgeordnete der Demokratischen Volkspartei Ibrahim Ayhan hatte darüber informiert, daß sich jene IS-Terroristen vor der Flucht die Bärte abrasiert und sich die Haare geschnitten hätten, um ihr Aussehen zu verändern und nicht so leicht aufzufallen. Ihr Ziel ist, erneut nach Syrien in den Ğihâd zurückzukehren. (http://www.sana.sy/?p=231730 vom 19.6.2015)

Gemäß Gilles de Kerchove, Anti-Terror-Koordinator der EU, im Interview mit AFP am Do., 18.6.2015, kämpften in den Reihen des IS in Syrien über 4000 EU-Bürger. Zugleich mahnte er schärfere Grenzkontrollen an. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/284802-4000-eu-b%C3%BCrger-k%C3%A4mpfen-auf-seiten-des-is-in-syrien)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom Do., 18.6.2015, infomieren im Einzelnen die Seiten:http://www.sana.sy/en/?p=45560 und http://www.sana.sy/?p=231238.

In seinem Artikel mit dem Titel War Propaganda and Dirty Lies supports Dirty Wars widmet sich Prof. Tim Anderson, Globalresearch dem Thema der über vierjährigen anti-syrischen Propaganda, die inzwischen bestimmte Muster aufweist und von durchschnittlich gebildeten, kritischeren Zeitgenossen auch als solche durchschaut werden könnte. Ein Schaubild faßt die wichtigsten Aussagen plakativ zusammen:

https://syrianfreepress.files.wordpress.com/2015/06/daily-lies-syria.jpg?w=460

Aufgrund gezielter Falschmeldungen durch gewisse Medien dahingehend, Muğâhidûn – hauptsächlich von Ğabhatu_n-Nuṣra hätten es geschafft, in Stadtteile von Aleppo – ar-Râšidîn, den Westteil, al-Ḫâlidiyya und die an-Nîl-Straße (die kürzlich Schauplatz eines Attentats war) – vorzudringen und diese unter ihre Kontrolle zu bringen, reiste der Gouverneur Dr. Muḥammad Marwân al-ʽUlabî persönlich mit einem Filmteam in die Stadt, um sich vor Ort, auch in Gesprächen mit der Bevölkerung, ein Bild zu machen und in der Folge davon die Absurdität solcher „Meldungen“ darzulegen. Das Leben in der Großstadt gehe vielmehr seinen routinemäßigen Gang. Schon in der nachts hatten Einwohner Aleppos derlei Falschmeldungen der Presse gegenüber widerlegt. (http://www.sana.sy/?p=231165, http://www.sana.sy/en/?p=45494, http://www.sana.sy/?p=231060 jeweils vom 17.6.2015)

Detaillierte informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 17.6.2015 bieten: http://www.sana.sy/en/?p=45403 und http://www.sana.sy/?p=230826 (Hinsichtlich Aleppos stellen die Berichte klar, daß es neben dem erfolgreichen üblichen SAA-Vorgehen gegen Schupfwinkel von Terroristen in der Stadt wie deren Umland zu Kämpfen mit Ğabhatu_n-Nuṣra-Muğâhidîn vor der Stadt angrenzend an die genannten Stadtteile vom Dorf al-Manṣûra (ca. 10km westlich Aleppos) her kam, bei denen jedoch ein Eindringen nicht nur verhindert wurde, sondern der Feind herbe Verluste an Kämpfern und militärischer Ausrüstung hinnehmen mußte).

Premierminister Dr. Wâ`il al-Ḥalaqî traf sich am Mi., 17.6.2015, mit dem irakischen Minister für Wasserresourcen Muḥsan aš-Šumârî (Mohsen al-Shummari). Beide waren sich einig darin, die politischen, ökonomischen und Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern zu intensivieren und neue Wege zu besserer Sicherheit in diesen beiden Ländern zu schaffen angesichts der Tatsache, daß beide Staaten vom aus dem Ausland unterstützten Terrorismus heimgesucht wird. Dr. Wâ`il al-Ḥalaqî sprach dabei deutlich die neo-osmanischen Expansions- und Hegemonialabsichten des türkischen Präsidenten Erdogan an, denen die kriegerischen Verwicklungen in der gesamten Region dienen sollen. Zudem unterstrich er, daß Syrien wie der Irak ein natürliches wie auf internationalen Vereinbarungen beruhendes Recht darauf hätten, das Wasser des Euphrats zu nutzen, welches ihnen die Türkei weder verwehren noch beschränken dürfe. Minister aš-Šumârî übermittelte Grüße seiner Regierung und die Bekräftigung, auf allen Ebenen mit Syrien kooperieren zu wollen. So werde man dem Terrorismus erfolgreich begegnen und die Sicherheit in der Region wiederherstellen können. (http://www.sana.sy/en/?p=45453)

Im Counterterrorismus unterstützt wird die SAA in und um Aleppo künftig von der hauptsächlich aus Palästinensern bestehenden Quds-Division. Diese besteht al-ʽÂn-News zufolge seit 2013. Grund dafür ist, daß ein Großteil der heimatlos gewordenen Palästinenser in syrischen Flüchtlingsunterkünften (z.B. im damaszenner Stadtteil Yarmûk) untergebracht und damit ebenfalls von den terroristischen Attentaten betroffen ist. Zudem will man sich beim syrischen Staat für die bisherige Unterstützung revanchieren. Daher werden 2.000 Kämpfer für den Einsatz im Norden Syrien ausgebildet, berichtet al-Waṭan. (https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/06/15/2000-pal-avec-saa/)

Ein bereits im Dezember 2014 zwischen der Türkei und Qaṭar für zunächst zehn Jahre abgeschlossenes Militärabkommen wurde erst am 8.6.2015 durch das Amtsblatt der Türkischen Republik publik. Verabredet wurden Kooperationen im Bereich militärischen Trainings, der Verteidigungsindustrie und Stationierung der türkischen Armee auf qaṭarischem Gebiet. Gleichzeitig gestatten sich die Vertragsparteien gegenseitig, Häfen, Flugzeuge und Flughäfen der jeweils anderen Seite zu nutzen und wechselseitig von Einrichtungen, Lagern, Einheiten und Institutionen zu profitieren. Die Unterzeichnung fand genau zu jenem Zeitpunkt statt, als vorgenannte Länder zusammen mit Saudi-Arabien beschlossen, ihre Anstrengungen intensivierten, die sog. Freie Syrische Armee (zu ihrer Einschätzung wie ihren Bündnissen mit verschiedenen Terrororganisationen s.u.) stärker in ihrem Kampf zum Sturz der Regierung unter Präsident Dr. al-Assad in Syrien zu unterstützen. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/284705-miitaerabkommen-zwischen-der-tuerkei-und-katar)

Als ersten Tag des Ramaḍân und damit Beginn des islamischen Fastenmonats hat der erste Šarîʽa-Richter in Damaskus, Maḥmûd al-Maʽrâwî (Mahmoud al-Ma’rawi), am Di., 15.6.2015, den 18.6.2015 erklärt. (http://www.sana.sy/en/?p=45386). Präsident Dr. al-Assad erhielt bereits am Mittwoch die herzlichsten Glückwünsche seitens des auqâf– (Dr. Muḥammad ʽAbdus-Sattâr) wie des Justizministers (Dr. Nağim al-Aḥmad) verbunden mit Segenswünschen vom Muftî der Republik und Präsident des obersten fatwâ-Rates, Dr. Scheich Aḥmad Badraddîn Ḥassûn wie dem schon erwähnten ersten Šarîʽa-Richter der Hauptstadt. (http://www.sana.sy/?p=231004).

Beim Treffen mit dem UN-Sondergesandten de Mistura machte Präsident Dr. al-Assad am Di., 16.6.2015, deutlich, daß das Schweigen der internationalen Gemeinschaft zu den im Land durch die Terroristen gegenüber der Bevölkerung verübten Verbrechen, diese nur zu weiteren ermutige. Zudem verletzten die Unterstützerstaaten dieser Terrorgruppen die geltenden counterterroristischen UN-Resolutionen. Diese sollten sich endlich zu einer klaren und mutigen Position gegenüber den Terroristen aufraffen. (http://www.sana.sy/?p=230461)

In zwei identischen Schreiben vom Di., 16.6.2015, an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicher­heitsratsvorsitzenden machte das Außenministerium die jüngsten brutalen, methodisch durchgeführten Terroranschläge auf die Zivilbevölkerung, v.a. jenen mit den immensen Opferzahlen und Schäden in Aleppovom Vortag zum Thema. Dennoch redeten sich gewisse Staaten, welche diesen Terroristen vielfache Hilfe trotz der counterterroristischen UN-Resolutionen zukommen ließen immer noch damit heraus, es handele sich dabei um “moderate armed opposition” (bewaffnete moderate Opposition). Dieser untragbare Zustand dauere nun schon über vier Jahre an. Doch die internationale Gemeinschaft schweige dazu, indem man an den Counterterrorismus mit doppelten Standards herangehe [indem man die in Syrien aktiven Terroristen einfach als moderate armed opposition klassifiziere). Zudem würden bedeutende Kultürgüter und Infrastruktur durch diese terroristen zerstört. Dies alles sei nicht weiter hinnehmbar. Jetzt endlich müsse die internationale Gemeinschaft zusammenstehen gegen diese Terrororganisationen zusammen mit der syrischen Regierung, die sie in ihrem Land seit Jahren massiv bekämpfe, um nicht nur die unmittelbar betroffene Bevölkerung der Region sondern auch die gefährdete in der ganzen Welt, Humanität, die werte von Gerechtigkeit und Freiheit zu verteidigen und den counterterroristischen UN-Resolutionen Geltung zu verschaffen, insbesondere den Nummern 2170, 2178 und 2199. Im Einzelnen dazu s. http://www.sana.sy/en/?p=45368 vom 16.6.2015.

Bei einem terroristischen Mörsergranatenanschlag auf das Wohnviertel al-Maza in Damaskus wurden am 16.6.2015, zunächst acht Menschen verletzt, darunter 6 Kinder, eine Person erlag später ihren schweren Verletzungen. Die materiellen Schäden an einer Anzahl Häuser, Geschäfte, Autos etc. waren wieder beträchtlich. (http://www.sana.sy/?p=230376) – Update: die Ausdehung der terroristischen Angriffe auf andere Stadtteile sowie die Vorstadt Ḥarastâ erhöhte die Zahl der Todesopfer auf 10 – die fünf betroffenen Frauen taten Dienst im nahen Krankenhaus – die der Verletzten auf 13. (http://www.sana.sy/?p=230376).

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 15.6.2015 erfährt man bei: http://www.sana.sy/en/?p=45138 und http://www.sana.sy/?p=229834. – S. dazu a.: Syrian Army kills over 22 terrorist gangs commanders, hundreds foreign mercenaries eliminated near al-Tha’leh airport, attack on a military post in Hama repelled.

Zur Tal Abyaḍ-Propaganda der MSM s.a. http://brianhaw.tv/index.php/index/3296-nato-war-on-syria-criminal-mi6-fisk-propaganda-tries-to-inculcate-civilians-that-british-regime-s-al-nusra-are-our-terrorists-fighting-syrian-army-terrorists-15-06-2015 vom 15.6.2015. – Entgegen der auf SOHR-Meldungen basierenden MSM-Mitteilungen geht aus den auf Zeugen vor Ort basierenden Gefechtsberichten der letzten Tage klar hervor, daß seit Tagen die SAA zusammen mit den NDF die beständigen Muğâhidîn-Versuche, diese Kleinstadt einzunehmen, zu vereiteln in der Lage war.

Informationsminister ʽUmrân az-Zuʽbî bemerkte noch am Tag des Anschlags, Mo., 15.6.2015, in einem Telefoninterview mit Syrian TV dieses Verbrechen setze den vorläufigen Höhepunkt der langen Reihe von Anschlägen, verübt durch ISIS, Ğabhatu_n-Nuṣra, Ğaiš al-Fataḥ etc. in den nördlichen Regionen Syriens. Es bestehe ein klarer Zusammenhang dieser Schandtaten mit Erdogan, seiner Partei AKP und anderen Unterstützerstaaten, ohne deren stete Hilfe diese nicht dauerhaft durchgeführt werden könnten: „“What is happening in Syria of terrorism has relation to Erdogan, his party and government, Qatari and Saudi rules,Israel, France and the US.“ Daß auch eine Koranschule das Ziel war, zeige deutlich die Ausrichtung dieser Terroristen, nämlich ihre Feindseligkeit gegenüber dem [in Syrien propagierten und gelebten] toleranten Islam [im Gegensatz zur Takfîr-Ideologie des in den Golfstaaten und Saudiarabien propagierten Wahhâbismus]. Mit diesen grauenhaften Verbrechen wolle man die Bevölkerung einschüchtern, so daß sie ihre Vaterlandsliebe doch noch aufgäben aus dem Land flüchteten: “The aim of the massacres is to intimidate the people and target their struggle and adherence to the Homeland”. Doch den Zweck, „to make us afraid and escape our homes“ würden sie nicht erreichen „as we will not leave this place.” (http://www.sana.sy/en/?p=45224)

Bei einem Terroranschlag am 15.6.2015 mittels Raketen auf verschiedene Stadtteile von Aleppo wurde bislang ein Bürger getötet und 30 weitere Personen verletzt, darunter 15 Kinder. – Update: die Opferzahl der vom Stadtteil Banî Zaid aus mit Raketen verschiedene Stadtteile von Aleppo beschießenden Terroristen ist auf 23 Tote, die meisten davon Kinder, und über 100 teils lebensgefährlich Verletzte angestiegen. Die Beschädigungen der betroffenen Gebäude ging soweit, daß manche einstürzten. Bürgerschutz und Sicherheitskräfte sind dabei, die in den Trümmern Gefangenen zu bergen. (http://www.sana.sy/en/?p=45175 und http://www.sana.sy/?p=229984 jeweils mit Photostrecke). – Update: Verletztenzahl auf 190 gestiegen. – Die besonders große Zahl der Kinder geht – auch – darauf zurück, daß eine Koranschule getroffen wurde, wie aus dem Bericht des Informationsministers (s.o.) erhellt. Die Luftwaffe (SAAF) nahm das Terroristennest mit den Abschußanlagen daraufhin unter Beschuß, wie aus den zugehörigen Gefechtsberichten vom 15. und 16.6. hervorgeht.

Einen detaillierten Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 14.6.2015 bieten die Seiten http://www.sana.sy/en/?p=44915 und http://www.sana.sy/?p=229346.

Bereits am 11.6.2015 veröffentlichte SANA einen Bericht der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet vom selben Tag mit neuen ungeheuerlichen Belegen – auch mittels Videoaufnahmen – für das Ausmaß der Terroristenunterstützung in Syrien seitens der AKP-Regierung unter Schirmherrschaft des Geheimdienstes MIT. Ein Video mit Interview des Busfahrers zeigt z.B. wie die in der Türkei (z.B. in Bûkalmaz) ausgebildeten und bewaffneten Terroristen zu ihren Einsatzorten (z.B. ins syrische Tal Abyaḍ nahe der IS-Hochburg ar-Raqqa) per Bussen und mit Papieren ausgestattet über die Grenze nach Syrien geschafft werden. Sechs dieser Beleg-Kurzvideos sind zusammengestellt bei: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/06/12/turks-escorting-daesh/. Im Interview sagt der Busfahrer: „They didn’t allow us to leave the vehicle [once we had arrived at Akçakale]. One of them [militants] was waiting by our side. Another vehicle came and parked behind my coach and they started moving the cargo from my vehicle [into the other one]. There were 46 [militants] in my coach, and I learned later on that there were 27 in the other bus. They were bearded men, scruffy looking.”(loc. cit.). Zu den derart unterstützten Terrorgruppen gehören der IS swie auch Ğabhatu_n-Nuṣra, beide ausdrücklich genannt in den countertterroristischen UN-Resolutionen. (http://www.sana.sy/?p=228361 vom 11.6.2015, http://www.cumhuriyet.com.tr/haber/turkiye/296432/_Devlet_isi_yapiyorduk_.html#)

Folgende Karte aus dem zugehörigen Artikel von syrianfreepress erläutert das Vorgehen:

 https://syrianfreepress.files.wordpress.com/2015/06/cumhuriyet-isis-turkey-border-map-1.jpg?w=460

Durch eine von Terroristen in einem Minibus untergbrachte 500kg-Bombe wurden am So., 14.6.2015, in einem Stadtteil von Ḥoms bei einer Schule 27 Bürger verwundet. Der Sachschaden an parkenden und vorbeifahrenden Autos sowie Häusern etc. ist erheblich. Eine bereits früher ebenfalls in einem Minibus bei der Feuerwehr zur Detonation gebrachte Bombe in einem südlichen Stadtteil der Provinzhauptstadt verletzte zehn Menschen. (http://www.sana.sy/en/?p=44917)

Der langjährige investigativ aktive geopolitische Forscher Tony Cartalucci hat sich in einem neuen Artikel mit der logistischen Unterstützung für den IS, genauer: woher sie stammt, s.: http://landdestroyer.blogspot.ie/2015/06/logistics-101-where-does-isis-get-its.html.

Einzelheiten zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 13.6.2015 präsentieren die Seiten: http://www.sana.sy/en/?p=44768 und http://www.sana.sy/?p=229016 vom 13.5.2015.

Bei einem terroristischen Angriff mit Mörsergranaten wieder auf das al-Wâfidîn Flüchtlingslager bei Damaskus Samstag Nacht, 13.6.2015, wurde ein 12-jähriges Kind so schwer verletzt, daß es später im Krankenhaus starb. Die 30-jährige Schwester überlebte mit schweren Verletzungen. (http://www.sana.sy/en/?p=44907)

Verschiedene sakrale Gegenstände wie die bekannte Marienstatue aus dem durch den IS mehrfach angegriffenen, verwüsteten und geplünderten christlichen Wallfahrsort Maʽlûlâ sind am Sa., 13.6.2015, nach geglückter Wiederbeschaffung und Restaurierung an ihren Bestimmungsort zurückgekehrt. In der ebenfalls schwer beschädigten undwiederhergestellten St. Georgskirche hielt der griechisch-katholische Patriarch Gregor III. Laḥâm eine feierliche Zeremonie unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ab. Näheres dazu bei http://www.sana.sy/en/?p=44804 vom 14.6.2015.

Am Sa., 13.6.2015, wurde das Mahnmal für den an den Armeniern durch die osmanische Regierung verübten Genozid in Maʽrat Ṣayyidnâyâ, einem bekannten Marienverehrungsort in den Bergen des damaszener Umlands (wie der Ortsname schon andeutet!), durch den syrisch-orthodoxen Patriarchen Mâr Iġnâṭîûs Afrâm II. (Mor Ignatius Aphrem) in einer feierlichen Zeremonie eingeweiht, der u.a. auch die anderen christlichen Patriarchen beiwohnten. Näheres bei http://www.sana.sy/en/?p=44896.

https://02varvara.files.wordpress.com/2013/10/00-monastery-of-the-mother-of-god-saidnaya-syria-16-10-13.jpg?w=460

Ansicht des Wallfahrtsorts Ṣayyidnâyâ (Saidnaya) mit Konvent

Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 12.6.2015 bieten die Seiten: http://www.sana.sy/en/?p=44693 und http://www.sana.sy?p=228763

Anläßlich der in Moskau seit Do., 11.6.2015, stattfindenden “Russia and the Islamic World Conference”, an der auch der sytische Großmuftî teilnahm, forderte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Generalsekretär der Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) zu einem gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus auf. Es sei hierzu notwendig, daß eine unter Schirmherrschaft der UNO eine Koalition gegen die Terrororganisationen gebildet werde und Nachrichtendienste der Staaten eng zusammenarbeiteten. (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/284390-russland-ruft-weltgemeinschaft-zur-einheit-im-kampf-gegen-den-is-auf, s.a. http://www.sana.sy/en/?p=44635 vom 11.6.2015)

Bei einem terroristischen Mörsergranatenanschlag auf ein Wohngebiet in Damaskus wurden am Do., 11.6.2015, eine Mutter mit Tochter verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=44671)

Details zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 11.6.2015 sind folgenden – im Laufe des Tages aktualisierten Seiten zu entnehmen:

http://www.sana.sy/en/?p=44578 und http://www.sana.sy/en/?p=44578.

Details zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 11.6.2015 sind folgenden – im Laufe des Tages aktualisierten Seiten zu entnehmen:

http://www.sana.sy/en/?p=44578 und http://www.sana.sy/?p=228496.

SANA reporter in Sweida refutes media reports that terrorists have taken over al-Tha’leh airport

(die Breaking-News vom 11.6.2015 zu Deutsch: der SANA-Reporter aus as-Suwaidâ´meldet, Medienaussagen dahingehend, daß der Flughafen der Provinzhauptstadt [aṯ-Ṯaʽla] von Terroristen erobert sei, entspricht nicht den Tatsachen) – Vielmehr wurden mehrere Versuche der Muğâhidîn, in das Flughafengelände einzudringen, von der SAA erfolgreich verhindert, wobei mehr als 100 Terroristen getötet wurden. Vgl. hierzu den Gefechtsbericht vom 11.6.2015.

Bei einem terroristischen Anschlag mittels Raketen- und Mörsergrantenbeschusses auf Wohngebiete von as-Suwaidâ´ starb am Do., 11.6.2015, ein Einwohner, zwei weitere, darunter ein Kind wurden verletzt bei erheblichem Sachschaden. (http://www.sana.sy/en/?p=44604)

Am Mi., 10.6.2015, wurden bei einem erneuten von Terroristen ausgeführten Mörsergranatenangriff auf den Stadtteil Ašrafiyya in Damaskus 13 Menschen, darunter 10 Kinder, verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=44604)

Dutzende an Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra– und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya drangen laut Aussagen Überlebender am Abend des 10.6.2015 in die nahe der türkischen Grenze gelegene Ortschaft Qalb Lûza im Umland von Idlib ein, ergriffen mindestens 30 Menschen, massakrierten sie, plünderten und brannten anschließden etliche der Häuser nieder. Unter den Massakeropfern befanden sich auch drei Geistliche und zwei Frauen. Anscheinend konnten die Einwohner im Abwehrkampf dabei fünf Terroristen töten, worauf diese sämtliche Zugangsmöglichkeiten zum Dorf sperrten, um Hilfe für die Einwohner zu verhindern. Die Einwohner bestätigten die Unterstützung beider Terrorgruppen seitens der saudischen und türkischen AKP-Regierung. (http://www.sana.sy/en/?p=44604)

Mitteilungen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 10.6.2015 machen:

http://www.sana.sy/en/?p=44449 und http://www.sana.sy/?p=227698.

Videos über die SAA-Erfolge der letzten Zeit bietet: https://www.youtube.com/user/syriafuture2015/videos, zusammengestellt sind auch hier zu finden: Syrian Arab Army and Hezbollah Resistance downed hundreds of Daesh-IS and al-Nusra terrorists in different areas ~ [6 Video Reports]

Detaillierte Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 9.6.2015 enthalten: http://www.sana.sy/en/?p=44353 und http://www.sana.sy/?p=227278 (im Rîf Dimašq zerstört SAAF Terroristen-Verschanzungen in Ḫirbat al-Ḥamâm, Ḫirbat al-Ḫunzair und San Tiḫa im Qalamûn, SAA-Vorgehen gegen Terrroristen-Schlupfwinkel in den Dörfern Zibdîn und al-Qâsimiyya bei Ost-Ġûṭa sowie in Dûmâ und im nördlichen Umland davon mit vielen toten und verletzten Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğaiš ul-Islâm; im Gebiet Darʽâ Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra -Einheiten bei al-Mulaiḥeh aš-Šarqiyya, al-Karak, al-Ġâriyyât und al-Ḥarâk mit einem Terroristenanführern unter den Getöteten, vier weitere kamen beim zurückgeschlagenen Angriff auf einen Militärposten auf der Achse al-Ḥarâk und al-Karak aš-Šarqî laut Bekanntgabe in sozialen Netzwerken ebenso zu Tode wie auch ʽAbdul-Hamis Muḥammad Kheir al-Saad, Kommandant von Liwâ´ Aḥbâb ar-Raṣûl, ʽAbdulamîd Muḥammad Ḫair as-Saʽd, Eliminierung von Terroristen mitsamt Equipment auch beim Dorf Raḫm und von Ğabhatu_n-Nuṣra– und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islâmiyya-Anhängern im Areal von Darʽâ al-Balad, Abwehr vom Militärposten bei ʽAtmân; im Umkreis von Qunaiṭra weiteres Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra bei al-Ḥamîdiyya, Masḥara und al-Qaḥṭâniyya mit Zerstörung von militärischer Ausrüstung einschließlich Artillerie; im Gebiet as-Suwaidâ´ Angriff auf IS-Stellung im Umkreis von al-Qaṣr; nördlich Aleppos Angriffe auf Ğabhatu_n-Nuṣra -Stellungen und Nachschubrouten bei Mâriʽ, Tal Rafʽ, Ḥarbal und Talâlîn sowie bei Ḫân al-ʽAsal, Ḫân Ṭûmân, az-Zirba und beim an-Nairab Airport südlich der Provinzhauptstadt, Vorgehen gegen IS-Schlupfwinkel in Aleppo wie bei der Luftwaffen-Akademie, Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in Tarîdim und östlich von as-Sufaira mit hohen Feindverlusten an Männern und Ausrüstung auch von der Terrorgruppe Katîba al-Imâm al-Buḫârî [al-Buḫârî ist einer der Herausgeber der beiden bedeutendsten islamischen Ḥadîṯ-Samlungen]; gezielte SAAF-Angriffe auf Terroristenrückzugsorte in Idlib wie im Umland bei Abû a-Ḍuhûr, al-Mağâṣ, al-Ḥamîdiyya, al-Ḫufiyya, östlich von al-Bašîr, al-Marâna und Tal Salmû wie gegen Ğabhatu_n-Nuṣra –Stellungen im Norden von Ğisr aš-Šuġûr; in der Provinz Homs Abwehr von IS-Angriffen auf aṣ-Ṣammâmât, al-Baiâ´ , bei Ğazl und im Umkreis von Tadmur (Ort bei der antiken Stadt Palmyra), unter hohen Feindverlusten, SAAF-Angriffe auf IS-Stellungen bei Rağm al-Qaṣr und Umm Ṣahîrîğ und Anhänger von Ğabhatu_n-Nuṣra bei Talat ar-Rastan; Zerstörung eines IS-Konvois, dessen Besatzung zuvor etliche Überfälle im Gebiet al-Ḥasakaaš-Šadâdî verübt hatte, IS zurückgeworfen im Umkreis von al-Ḥasaka und bei Mîlbiyya im Süden davon durch die SAAF wie die SAA zusammen mit den NDF im Bereich von Abyaḍ).

Auswirkung der türkischen Parlamentswahl vom So., 7.6.2015, auf Syrien:

Zum ersten Mal seit 2002 hat die AKP unter Staatschef Erdogan die absolute Mehrheit vepaßt. Damit konnte der Staatschef auch seine geplante Verfassungsänderung mit Umbau des Systems von einer parlamentarischen hin zu einer präsidialen Demokratie, die ihm noch mehr Machtfülle zugestanden hätte, nicht verwirklichen. Da sich schon in den vergangenen Monaten die Oppositionsparteien kritisch zur Syrienpolitik der AKP-geführten regierung inklusive Terroristenunterstützung in Syrien geäußert haben, könnte nun eine Wende im Verhältnis zu den Nachbarstaaten eintreten.

So versicherte der Vizevorsitzende der Turkish Republican People’s Party (CHP), Faruk Logoglu am Mo., 8.6.2015, im Interview mit al-Mayâdîn TV: „If our party participates in any coalition government, it would first change Turkish policy towards Syria.. We will not offer arms for different parties in Syria and we will open our doors and extend our hands to the govern­ment and enhance the outcome of Geneva process.. Those are tangible [konkrete] steps not theories and are work plans which our party is outlining.“ (d.h. paraphrasierend: Im Falle einer Koalition seiner Partei mit der AKP zur Regierungsbildung müsse sich die Politik gegenüber Syrien ändern. Mit der CHP gebe es keine Waffenlieferungen mehr dorthin, vielmehr wolle man der syrischen Regierung bei der Erlangung friedlicher Verhältnisse aufgrund der bisherigen Genfer Bemühungen beistehen). Generell werde man sich um die Wiederherstellung guter Beziehungen zu den Nachbarländern einsetzen, in dem er bemerkte: „what is important is adopting a responsible policy that maintains good relations with the neighboring countries including Syria and Iraq”. Zu bestimmen hätten die Staatsvölker selbst und nicht sich von außen einmischende Fremdstaaten, daher gelte: „We will work for supporting the choices of the people of the region not the choices of Muslim Brotherhoods and we will not interfere in the internal affairs of any other country.“. Die von Kamal Klijdar Ihsanoglu geleitete CHP war am Sonntag zweitstärkste Partei mit 25,1% der Wählerstimmen geworden. (http://www.sana.sy/en/?p=44302 vom 9.6.2015)

Auch der zusammen mit Figen Yüksekdağ die auf dem linken Flügel angesiedelte, pro kurdisch ausgerichtete Peoples’ Democratic Party (HDP) führende Selahattin Demirtaş betonte in einer Erklärung gegenüber CNN vom Wahltag, es sei endlich an der Zeit die Unterstützung seitens der AKP-geführten Regierung für die Terroristen in Syrien einzustellen und führte aus: „This demand is a main condition to form any governmental coalition between the Justice and Development Party “AKP” and any of the three political parties.” Die HDP hatte am Sonntag erstmals die 10-Prozenthürde mit 13,5% der Wählerstimmen übersprungen. Künftig will sie sich vermehrt für kurdische Belange einsetzen.

Drittstärste Partei wurde am Wahltag die von Devlet Bahceligeführte Nationalist Movement Party (MHP) mit 16,4 %. (http://www.sana.sy/en/?p=44302 und http://www.sana.sy/?p=227237)

Bei einem neuerlichen Anschlag der (AKP-unterstützten) Terrorgruppe Liwâ´Šuhadâ´Badr mittels Raketen auf den al-Ašrafiyya-Stadtteil Aleppos wurden acht Personen, darunter ein Kind, verletzt, der Sachschaden ist beträchtlich. Der Beschuß kam – wieder einmal – aus dem Banî Zaid- Stadtteil.

(http://www.sana.sy/en/?p=44228″>http://www.sana.sy/en/?p=44228)

Die Terrorgruppe IS soll sich seit Fr., 5.6.2015, auf den Abzug aus dem für Flüchtlinge reservierten südlichen damaszener Stadtteil Yarmûk vorbeitet haben, so daß sich in diesem jetzt „nur“ noch Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmīya befänden. Die IS-Leute hätten sich zu ihrem wichtigsten Sürzpunkt alḤağar al-Aswad (4km südlich vom Zentrum von Damaskus) im Rîf Dimašq zurückgezogen. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/284155-is-zieht-sich-aus-dem-pal%C3%A4stinensischen-fl%C3%BCchtlingslager-yarmuk-zur%C3%BCck)

Details zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 8.6.2015 sind zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=44175 und http://www.sana.sy/?p=226719 (im Rîf Dimašq erlangen Armee und libanesischer Widerstand die volle Kontrolle über einen weiteren strategisch bedeutsamen Abschnitt und den Wâdî Ḫağîʽa im N-Qalamûn nach Eliminierung letzter Verschanzungen von Ğabhatu_n-Nuṣra, Vernichtung ihrer Terroristennester mitsamt Ausrüstung bei ʽAin al-Bustân sowie bei Manšiyya Ḫân aš-Šaiḫ, Bait Sâbir und Maġr al-Mîr, SAAF-Luftangriffe gegen IS-Stellungen mit Artillerie bei Bi´r al-Manqûra und Kasâra Baḥîr; im Gebiet Darʽâ: konzentrierte präzise Schläge gegen Ansammlungen von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. bei Tal ʽAntar sowie in Nâḥita, al-Mulaiḥa aš-Šharqiyya und al-Ḥarâk, auf einen Konvoi zwischen al-Ġâriyya aš-Šharqiyya und al-Karak aš-Šharqî sowie einen weiteren unterwegs in Darʽâ al-Balad wie eine Ğabhatu_n-Nuṣra –Einheit in ʽAtmân; im östlichen Umland von Qunaiṭra am Fuß der Masḥara-Anhöhe Stellungen insbesondere von Alwiya_l-Furqân und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmīya durch die SAAF ausgeschaltet; in der Provinz Ḥoms Luftschläge der SAAF gegen IS-Stellungen mit Artillerie nahe den Hügeln von Tadmur, desweiteren bei al-Bayârât, Wâdî al-Mâsak und al-Maqâlaʽ westlich von Tadmur sowie bei aš-Šindâḫiyya aš-Šamaliyya, dann bei Ğabâb al-Tanâhağ, Salâm Ġarbî, Rasm aṣ-Ṣawwâna, aš-Šindâḫiyya al-Ğanûbiyya (70km im Osten der Provinzhauptstadt), Eliminierung von IS-Schlupfwinklen durch die SAA in den Städten as-Sulṭâniyya und al-Mušairifa aš-Šamaliyya unter heftigen Feindverlusten an Kämpfern und Equipment, erfolgreiches Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in Kafar Lâhâ, Dair Fûl etc. und um das Hospital in ar-Rastan, Zerstörung von deren Befestigungsanlagen im Wâdî al-Kahif; Eliminierung von Terroristenansammlungen von Tiyâr al-Mustaqbil nahe der Grenze zum Libanon und bei al-Laṭâmana und im Dorf al-Laʽṭašân im Gebiet Ḥamâ; um Idlib Vernichtung von Terroristen-Verschanzungen durch die SAAF bei Aurum al-Ğauz, Kafar Zaibâ, Kufair, ʽAin al-Bârada und al-Bashîriyya sowie bei al-Marğ und Balšûn und Arîḥâ, zudem bei al-Luğ, al- Bašîriyya, Muʽrâta, Bazît und um Ğisr aš-Šuġûr, von Schlupfwinkeln von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. im Umfeld von Abû aż- Żuhûr, Vorgehen gegen Ansammlungen ersterer wie von al-Ğabhatu al-Islâmiyyatu, Ğaišu_l-fataḥ und Ğund al-Aqṣâ beim az-Zawwîyya-Bergland; Luftschläge gegen Terrroristennester in ʽAin al-Ḥamrâ und Šâġûrît sowie gegen ein Anführertreffen von Ğabhatu_n-Nuṣra und anderer Terrororganisationen im Umfeld der Provinzhautpstadt; intensive Opersationen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Nester mit Abschußanlagen in Aleppo (wie z.B. in Banî Zaid), gegen IS-Stellungen durch die SAAF im Umland, SAA-Operationen in Aʽzâz, Mâriʽ und ʽAnadân, beim Berg Qabatan, al-Atârab und Dâra ʽIzza beimBerg Simʽân [d.i. Simeon]] sowie bei Talâlîn, al-Manṣûra, Kafar Ḥûm und al-Mušairifa;   im Gebiet al-Lâḏaqiyya Eliminierung von Terroristenansammlungen bei Ṭaʽûma, Bûz al-Ḫarba und ʽAkkû durch die SAAF; Luftschläge der SAAF gegen IS-Ansammlungen um al-Ḥasaka sowie bei Abyaḍ, Sawdâ, ʽAbd, Tal Bârûd und al-Mîlabiyya; Zerstörung von IS-Verstecken in verschiedenen Teilen von Dair az-Zaur inklusive eines Versorgungstunnels und weiterer militärischer Ausrüstung; im Areal von as-Suwaidâ´ Vereitelung eines Terroristennangriffs auf Ḏîbîn wie Ṣamâd 15km von der jordanischen Grenze).

Während der Gefechte der letzten drei Tage bei Dair az-Zaur v.a. beim Militärflughafen, in den die IS-Muğâhidîn mehrmals vergeblich einzudringen versuchten, wurden über 500 IS-Söldner von der SAA getötet (Berichte in Englisch hierzu bei: Deir ez-Zor Military Reports und Italian on TG24Siria, dazu ein Kurzvideo (7.37 Min.) bei: https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/06/08/deir-ezzor-airport/

Nähere Informationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 7.6.2015 geben:

http://www.sana.sy/en/?p=43960 und http://www.sana.sy/?p=226247 (Im Rîf Dimašq zusammen mit libanesischem Widerstand die Kontrolle über den al-Ḥamrâal-Quṣair Kreuzungspunkt erlangt (verbindet das Fulaiṭa-Ödland im N des Qalamûn-Berglands mit dem der libanesischen Ğabhatu_n-Nuṣra-Hochburg ʽArsâl), womit die Hauptnachschublinie für Ğabhatu_n-Nuṣra vom Libanon aus gekappt ist, Eliminierung von Ğabhatu_n-Nuṣra-Schlupfwinkenl in und um Ḫân aš-Šaiḫ, erfolgreiche Einsätze gegen deren Stellungen bei Bait Ğin und dem Dorf al-Maqrûṣa jeweils mit hohem Feindverlust an Männern und Ausrüstung, gezielte Luftschläge der SAAF bei ʽAin Tarmâ, Marğ as-Sulṭân und Ğaubar, Zerstörung von Nestern von Liwâ´u_l-Islâm bei Zibdîn und eines Ğaišu_l-Islâm-Verstecks in Dûmâ beim Paßamt; während konzentrierter Operationen zusammen mit NDF im Gebiet al-Ḥasaka Kontrolle über al-Wuṭuwâṭiyya (al-Watwatiyeh) und al-ʽÂliyya erlangt bei erheblichen Verlusten des IS, Zerstörung letzter IS-Zufluchtsorte in der Provinzhauptstadt, desweiteren Kämpfe gegen IS-Einheiten bei Ğisr Abyaḍ etc., SAAF-Einsätze gegen IS-Stellungen bei Tal Fawâz, Mišrâfa, dem Berg Qulaiʽa, bei Maḫrûm, Tal Bârud, al-Maṣûn und Umm Madfaʽ; Aleppo: erfolgreiche Operationen gegen Ğabhatu_n-NuṣraNester wie deren Nachschubroute auf der Achse Kafra, Mâraʽ und Ḥarbal, Ausschaltung einer Reihe Terroristen an der Autobahn zur Grenze zur Türkei bei Ḥuraitan, Tal Rifʽa und ʽAzâz wie auch bei as-Saḥâra und Dâra ʽIzza, az-Zurba und Ḫân al-ʽAsal sowie bei ʽAzâz etc. durch die SAAF, Vorgehen gegen IS-Schlupfwinkel in der Provinzhauptstadt, unter den Getöteten auch etliche Muğâhidîn von Liwâ´Šuhadâ´ Badr; im Raum Idlib Zerstörung von Terroristennestern bei Sanqara, Basanqûl, Bašlâmûn, Maḥambal, Kafar ʽUwaid, Abû aḍ-Ḍuhûr, aṭ-Ṭaibât (8km im SW von Ğisr aš-Šuġûr) und Kinṣafra sowie von Verschanzungen der Ğabhatu_n-Nuṣra bei Sanqara, Basanqûl, ʽAin al-Bârda, Maḥambalund arRâmî; im Gebiet Darʽâ Vorgehen gegen Terroristen umirba Ġazâla, al-Ġâriyya al-Ġarbiyya und ʽAtmân (4km im N von Darʽâ) mit Zerstörung von Rakten- und Mörsergranatenabschußanlagen von Ğabhatu_n-Nuṣra sowie weitere Eliminierung von deren Verstecken in Darʽâ al-Balad, dazu Eliminierung von Anhängern von Liwâ´ al-Yarmûk mitsamt Ausrüstung bei Karak bzw. von Liwâ´ Šuhadâ´ al-Yarmûk bei Samlîn und al-Ḥarâk al-Wâqaʽa; im Umkreis von Qunaiṭra Ausschaltung von Ğabhatu_n-Nuṣra –Ansammlungen um al-Ḥamîdiyya; in der Provinz Ḥoms SAAF-Einsätze gegen den IS nahe Tadmur, beim Dorf al-Mâsik, dem Wâdî al-Mâsik, as-Sultâniyya, Marân, as-Saʽn, Salâm Ġarbî, al-alîliyya und nahe dem Ğazal Ölfeld und bei Talbîsa, Verhinderung des Eindringversuchs nach al-Bayârât; im Gebiet Ḥamâ Zerstörung eines IS-Konvoi bei al-ʽAṭšan).

Wegen eines terroristischen Raketenangriffs auf das Flüchlingslager bei Homs wurde ein Kind verletzt, erheblicher Sachschaden entstand. (http://www.sana.sy/?p=226664″>http://www.sana.sy/?p=226664 vom 7.6.2015)

In der Hafenstadt Ṭarṭūs ist – einmalig in der muslimischen Welt – eine Moschee zu Ehren der „Jungfrau Maria“ feierlich eröffnet worden zum auch äußerlich sichtbaren Zeichen des friedlich-brüderlichen Miteinanders der beiden Konfessionen in Syrien. In seiner Rede wies der Minister für islamische Stiftungen [auqâf], Muḥammad ʽAbdussattâr as-Sayyid (Mohammad Abdul-Sattar al-Sayyed) darauf hin, die Mutter Jesu stehe als Person für gutes einvernehmen und freundschaftlich-geschwisterlichen Umgang miteinander. Unter den prominenten Anwesenden befand sich auch der der Vertreter des maronitischen Patriarchats von Ṭarṭūs und al-Lâḏaqiyya, Monsignore Anṭûwân (Antoine) Dîb, der die besondere Rolle und Verehrung der Heiligen auch im Islam ansprach. Der Prediger der Moschee hob zudem die Bedeutung der Verbreitung eines moderaten Islams hervor, für den die Moschee ebenfalls stehe. (http://www.sana.sy/en/?p=43928 vom 6.6.2015, http://www.sana.sy/en/?p=43928 mit Photostrecke und noch ausführlicher)

[Selbst] der Stabschef der US Air Force, General Mark Welsh III., hat im Interview mit CNN die letzten Verlautbarungen des Pentagon dahingend, ca. 10.000 IS-Angehörige durch Luftangriffe der US-geführten Koalition im Irak und Syrien getötet zu haben, kommentierend geäußert, er wisse nicht, woher diese Zahlen stammen könnten. Vielmehr sei der IS nach wie vor vital in diesen Gebieten. (http://www.sana.sy/?p=226128 vom 6.6.2015)

Am Sa., 6.6.2015 wurden infolge neuerlicher terroristischer Angriffe auf ein Wohngebiet Aleppos mittels Raketen neun Einwohner, darunter drei Kinder, verletzt. (http://www.sana.sy/en/?p=43908)

Durch einen terroristischen Mörsergranatenanschlag auf mehrere Wohngebiete der damaszener Vorstadt Ğaramânâ wurden am selben Tag zudem acht Bürger, darunter eine 8-Jährige, verletzt. Der Sachschaden war erheblich. (http://www.sana.sy/en/?p=43948 vom 6.6.2015)

Detailinformationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 6.6.2015 geben die Seiten http://www.sana.sy/en/?p=43856 und http://www.sana.sy/?p=225853 & Sonderbericht zum Berglandfeldzug im Qalamûn: http://www.sana.sy/?p=226157 (im Rîf Dimašq volle Kontrolle über gesamtes Bergland im Raum Fulaiṭa im Qalamûn [ca. 110km auf 63 km!] nach harten Rundumdieuhr-Kämpfen nach Eliminierung sämtlicher Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra etc. gemeinsam mit dem libanesischen Widerstand [Ḥizbullâh], ebenso derart Kontrolle entlang der Grenze zum Libanon über Ra´s al-Maʽra, den Berg Mûsâ [2580m], das Bergland von Šumaisat al-Ḥuṣân, Qurnat aṭ-Ṭawîl, Qurnat al-Miš und ʽUqbat al-Fasḫ erkämpft, Luftschläge der SAAF gegen Terroristen-Verstecke bei Dûmâ und Zibdîn im Raum OstĠûṭa; Spezialoperation bei Darʽâ al-Balad gegen Liwâ´al-Yarmûk bei al-Karak aš-Šarqî, gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Ğaidûr Ḥaurân und Liwâ´ Ḥamza Asadullâh vor dem Südzugang zu Kafar Šams sowie präzise Einsätze in der Stadt Darʽâ mit Liquidierung der Terroristen und Zerstörung ihrer militärischen Ausrüstung inklusive Mörsergranatenabschußanlagen, Zerstörung von Waffendepots und Schlupfwinkeln von Ğabhatu_n-Nuṣra bei al-Ġariyya aš-Šarqiyya, al-Ḥâra nahe der Grenze zu den besetzten Golanhöhen,bei Naḥata und  Ṣaidâ durch die SAAF; Ausschaltung einer Ğabhatu_n-Nuṣra-Einheit bei aṣ-Ṣamadâniyya al-Ġarbiyya in Qunaiṭra; Vernichtung von Nestern von Ğabhatu_n-Nuṣra u.a. in und um Aleppo z.B. bei Bayânûn, Ḥaiyân, Kappung von Versorungsrouten von der Türkei her in ʽAnadân und Ḥarîtân, ʽAzân, ʽIbṭîn (Ebtin) und al-Manṣûra sowie Zerstörung eines Konvois mit Equipment und Tötung etlicher Anhänger des IS bei der an der Autobahn nach ar-Raqqa gelegenen Luftwaffenakademie [Laut Cumhuriyet vom 5.6.2015 waren unter MIT-Aufsicht von der Türkei aus Terroristen und Waffen nach Tal Abyaim nördlichen Umland von ar-Raqqa befördert worden]; SAAF-Einsätze im Gebiet Idlib v.a. gegen Ansammlungen und Schlupfwinkel von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ğaišu_l-Fataḥ bei Sanqara, ʽAînâtâ, Maʽtaram, (Tal) Kafar Šalâyyâ, Basanqûl und Maʽtaram, Maḥambal, Zerstörung von Waffen- und Munitionslagern in nächtlicher Razzia bei Kafar Šalâyyâ, Vernichtung von Ansammlungen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmīya bei Tal Kafar Šalâyyâ, al-Maṭala, Bašlâmûn, Laṭâmana, Kafar Zîtâ , ʽAbdûn, al-Ḥamîdiyya und Qasṭûn nahe der Verwaltungsgrenze, bei Maḥambal Neuaufstellung der Linien für eine bessere Angriffsposition auf den Feind, Konvoi zerstört auf der Höhe Kafar Zîtâ Auram al-Ğauz, unter den Getöteten auch der Kommandeur der Sarâyya aš-Šâm, ʽArafât al-Asʽad, und der Befehlshaber von Katîba Šuhadâ´Ğihâd (Bataillon der Märtyrern des Jihad), Maḥmûd Ḥassan; Versuch eines IS-Angriffs auf das Dorf as-Sikmân, 40km im NO der Provinzhauptstadt al-Ḥasaka, vereitelt mit erheblichem Feindverlust an Männern und Ausrüstung; zusammen mit NDF im Gebiet Ḥamâ Kontrolle über as-Salamiyya, Umm Tuwîna, Zanûbâ und Rasm al-Qadisiyya erlangt nach Zerstörung der Terroristenschlupfwinkel samt Equipment und eines hoch bewehrten Konvois sowie über Tal Ġazâl, Tal Aʽûr und az-Ziyâdiyya an der Provinzgrenze zu Idlib; Fortführung der Zerstörung von Terroristenschlupfwinkeln in der Provinz Ḥoms bei ar-Rastan, den Dörfern as-Sulṭâniyya und Mušairifa; im Raum Dair az-Zaur erfolgreiche Einsätze in al-Huwaiğa, aṣ-Ṣanâʽa, ar-Raṣâfa und al-Ḥuwîqa unter Hinterlassung vieler toter Muğâhidîn).

Über die jüngsten Fabrikationen aus der US-Agitprop-Werkstatt, die u.a. vorgibt, aus der US-Botschaft in Syrien zu twittern, obwohl diese seit Jahren geschlossen ist, s.  http://www.voltairenet.org/article187821.html vom 6.6.2015.

In zwei identischen Schreiben an den UN-Generalsekretär wie den UN-Sicher­heitsratsvorsitzenden forderte das Außenministeriumprompt and decisive actiongegen die türkische Regierung, der massive und vielfältige Unterstützung der in Syrien ihr Unwesen treibenden Terroristen zuletzt auch durch Enthüllungen der türkischen Zeitung Cumhuriyet (vgl.u.) einer breiten Öfffentlichkeit offenkundig geworden waren. Die türkische Regierung müsse endlich dazu veranlaßt werden, ihre Grenzen zu kontrollieren und das Training und die Hilfeleistung für in Syrien aktive Terroristen einstellen. Was die Zeitung bekannt genacht habe, sei nur die Spitze eines Eisbergs. Demgegenüber habe die syrische Regierung schon mehrfach Beweismaterial vorgelegt, habe jedoch keine Reaktion des Gremiums darauf erhalten. Das Schweigen zu den genannten türkischen Verbrechen bedeute eine stumme Billigung für die Täter und ermutige dieselben nur zu weiteren Gewalttaten. (http://www.sana.sy/en/?p=43807 vom 5.6.2015)

Über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 5.6.2015 informieren: http://www.sana.sy/en/?p=43715 und http://www.sana.sy/?p=225524 (im Rîf Dimašq zusammen mit Ḥizbullâh volle Kontrolle über strategisch bedeutsame Anhöhe Tala aṯ-Ṯalâğa [bei Ğarûd im Umkreis von Fulaiṭa] im nördlichen Qalamûn erlangt unter Zerstörung der terroristischen Befestigungsanlagen (z.B. von Ğaiš al-Islâm etc.); volle Kontrolle über das Šaʽba al-Qalʽa-Bergland, weiteres Vorrücken in Qâra, Zerstörung zweier Artilleriestellungen sowie von Terroristenschlupfwinkeln und Rückzugsörtlichkeiten bei Zamalkâ, Ğisrîn, Misrâbâ und Ğaubar, von Waffen- und Munitionslagern bei Bait Taimâ und Bait Sâbr und desgleichen inklusive eines Vorrats an Raketen etc. bei Zabdîn und ʽAin Tarmâ durch die SAAF sowie von Raketenabschußanlagen im Bergland bei az-Zabadânî, Operationen der Bodentruppen gegen Terroristenansamlungen in und bei Dûmâ, Zerstörung von Mörsergranatenartillerie bei Ḥarastâ, jeweils mit beträchtlichen Verlusten unter den Muğâhidîn ; erfolgreicher Angriff auf einen Konvoi von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islamiyya auf der Straße al-Ġariyya aš-Šarqiyya – aṣ-Ṣûra in der Provinz Darʽâ: sowie einen von Ğabhatu_n-Nuṣra auf der Straße Nâḥitaal-Mulaiḥa aš-Šarqiyya, Eliminierung von Ğabhatu_n-Nuṣra-Schlupfwinkeln und Ausrüstungsdepots bei al-Musaifira und al-Karak aš-Šarqî, bei Kaḥîl, auf der Straße Dâʽil – Ḫirba Ġazâla und bei Naḥata, Ğabhatu_n-Nuṣra-Einheit nahe Darʽâ al-Balad zurückgeschlagen; SAAF-Luftschläge im Gebiet al-Ḥasaka gegen mehrere IS-Einheiten, Operation zusammen mit NDF gegen eine IS-Ansammlung bei Ğisr Abyaḍ mit beträchtlichen Feindverlusten an Material und Kämpfern; konzentrierte Razzien gegen IS-Konzentrationen bei al-Mağbal az-Zaftî, und den Dörfen Sûdâ und ʽAbd im Süden; i der Provinz Ḥoms Rückschläge für den IS bei Salâm Ġarbî und as-Sulṭâniyya, Zerstörung eines mit Waffen beladenen Konvois im Westen sowie von Terroristenansammlungen nahe al-Ḥûla; im Raum Qunaiṭra heftige Feindverluste bei Masḥara; gezielte Operationen gegen Schlupfwinkel u.a. von Liwâ´ Šuhadâ´ Badr in Aleppo mit Zerstörung von Mörsergranatenabschußanlagen sowie im Umland gegen Ğabhatu_n-Nuṣra z.B. bei Madiyyûna (32km von der Provinzhauptstadt entfernt); im Raum Idlib Zerstreuung von Terroristenkonzentrationen bei Auram al-Ğauz, ar-Râmî und Kafar Ḥâyâ durch präzise SAAF-Luftschläge wie auch Eliminierung eines u.a. mit Artillerie versehenen Ğabhatu_n-Nuṣra–Konvois zwischen al-Maṭala und ʽInâtâ und Ansammlungen bei Mu’taram und dem Auram al-Ğauz-Steinbruch, Verhinderung des Eindringens von Ğabhatu_n-Nuṣra-Muğâhidîn nach Sanqara, Eliminierung von Terroristenansammlungen um Ḥarš Basanqûl; Spezialeinheit erledigt Terroristengruppe in einem Hinterhalt bei Sanqara und eliminiert Schlupfwinkel und Waffendepots bei Kafar Šalâyyâ).

Laut der türkischen (regierungskritischen) Zeitung Cumhuriyet wurden terroristische Extremisten zusammen mit Waffen und Munition zum Einsatz in Syrien mittels Bussen von der Stadt Rîḥâniyya in der türkischen Provinz Iskanderûn [dem ursprünglich syrischen Alexandrette] aus unter Überwachung des MIT über die Grenze transportiert. (http://www.sana.sy/?p=225545 vom 5.6.2015)

M. Bogdanow (Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für den Nahen Osten und Nordafrika sowie stellvertretender Außenminister) gab am Do., 4.6.2015 bekannt, Moskau sei bereit, Gastgeber für eine weitere dritte Konsultationsrunde zwischen der syrischen Regierung und der Opposition zu sein. Die Initiative hierfür gehe von den Syrern selbst aus. Dabei oktroyiere die russische Regierung niemandem ihren Willen auf. Es müßten jedoch noch weitere Kontakte zu Vertretern der verschiedenen Oppositions­gruppen hergestellt werden. Wörtlich sagte er: „yet we need to make more contacts with the representatives of the various opposition groups.” Demgegenüber stellte sein Amtskollege als stellvertretender Außenminister Gennadi Gatilow heraus, daß die syrische Regierung stets bereit sei, den Dialog voranzutreiben. Bogdanow betonte darüber hinaus die Notwendigkeit eines vereinten Kampfes gegen Terrorismus und Extremismus, der nicht nur eine Gefahr in der Region spndern darüber hinaus auch für Europa, Rußland und die USA darstelle. (http://www.sana.sy/?p=225529″&gt; http://www.sana.sy/?p=225529 und http://www.sana.sy/en/?p=43750″&gt; http://www.sana.sy/en/?p=43750 vom 5.6.2015)

Beim Terroranschlag mittels Raketen auf ein Wohnviertel in Ḥoms kam es neben einem Treffer in der Nähe der Universität zu einem Einschlag in ein Privathaus (wie die Photos dokumentieren) mit einem Todesopfer und zwei teils schwer Verletzten neben erheblichen Schäden am privaten Eigentum. (http://www.sana.sy/en/?p=43681 vom 4.6.2015). – Todesopferzahl gestiegen. ( http://www.sana.sy/?p=225281 vom 4.6.2015)

Der Generalsekretär der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) Dmitri Mezentsew drückte am Do., 4.6.2015, seine Freude darüber aus, daß Syrien der SCO beitreten wolle. Gegenüber dem SANA-Korrespondenten in Moskau bemerkte er: „I had the honor to receive the Syrian ambassador in Beijing where he handed me a message from Deputy Prime Minister, Foreign and Expatriates Minister including the request” und setzte hinzu: the family of SCO has strongly welcomed Syria request to join the organization.” Nach den SCO-Regularien werde nun das Beitrittsverlangen geprüft. Der SCO gehören bislang 14 Staaten an, darunter Rußland und China. (http://www.sana.sy/en/?p=43707 vom 4.6.2015)

Details zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 4.6.2015 sind folgenden – im Laufe des Tages aktualisierten Seiten zu entnehmen: http://www.sana.sy/en/?p=43517 und  http://www.sana.sy/?p=224895 (Etablierung voller Kontrolle über die Städte Tal Ġazâl, Tal Aʽwwâr, az-Ziyyâdiyya und aṣ-Ṣarârîf im Umland von Ḥamâ, wobei allein schon an die 40 Muğâhidîn von Ğabhatu_n-Nuṣra getötet, andere verletzt und deren militärische Ausrüstung inklusive Mörsergranatenabschußanlagen und hochgerüsteter Fahrzeugen zerstört wurden, Eroberung strategisch bedeutsamer Anhöhen bei Tulûl as-Sirmâniyya mit Zerstörung eines Waffendepots; SAAF-Luftschläge gegen IS-Ansammlungen und –Verschanzungen im Umland von al-Ḥasaka beim im Bau befindlichen Jugendkriminalitätsinstituts wie bei ad-Dâwwudiyya und al-Mailbiyya (ca. 15.km südlich der Provinzhauptstadt; im nördlichen Umland von al-Lâḏaqiyya beim Berg an-Nûba, Dorf al-ʽîdû, [Landstadt] Kansabâ, ad-Dara, al-Ḫaḍrâ´, al-ʽUṭaira und dem Barâdûn-Damm Bekämpfung von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten mit hohen Feindverlusten an Kämpfern, darunter der Gruppenführer Muḥammad Balša, und Ausrüstung, Zerstörung von deren Waffen- und Munitionsdepots; erfolgreiche Einsätze gegen IS-Stellungen und –Bewegungen in der Provinz Ḥoms bei den Dörfern Salâm Šarqî und as-Sulṭâniyya im Gebiet Ğab al-Ğarâḥ mit Vernichtung von deren Equipment und etlichen getöteten und verletzten Terroristen; im Raum Idlib Zerstörung von Ğabhatu_n-NuṣraSchlupfwinkeln und -Ansammlungen bei Maʽrat an-Nuʽmân, Ğadâriyyâ und Ḥîlâ mitsamt eines Munitionsdepots in Basâmis durch die SAAF sowie – auch gegen Ğund al-Aqṣâ – bei Bazît, Šâġûrît, Maʽrat an-Nuʽmân und aṭ-Ṭibât; erfolgreiches Vorgehen gegen Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierten im nördlichen Umland Aleppos bei Mârʽ, Tal Rifʽat, Talâlain, ʽIzâz (Ezaz), Baškuwwî, Awram al-Kubrâ und den Dörfern Tal Qarâḥ, Ḥardatinain und Dair Ğamâl; Unterbrechung einer Nachschublinie von der Türkei her in Ritiyyân nahe der Grenze; konzentrierte Operationen gegen Terroristen-Schlupfwinkel bei al-Atârib, Ḫân al-ʽAsal und dem an-Nairab Airport, Eliminierung einer Ğabhatu_n-Nuṣra-Einheit in der Altstadt von Aleppo sowie Operation gegen den IS bei der Luftwaffenakademie, jeweils unter Zerstörung von deren militärischer (teils anspruchsvoller) Ausrüstung; erfolgreiche Operation gegen Ğaiš al-Yarmûk in Ṣaidâ im östlichen Umland von Darʽâ, bei al-Ḥarâk und an der Straße al-Ġâriyât – aṣ-Ṣûra im NO, sowie nördlich von al-Qaṣr as-Saʽûdî (bei der Landstadt al-Yâdûda, 5 km westlich der Provinzhauptstadt) sowie bei der al-Mutanabî- Schule und dem Bauingenieursgebäude im Areal des Flüchtlingscamps, präzise SAAF-Einsätze zusammen mit Bodentruppen nahe Darʽâ al-Balad gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, Liwâ´ Tauḥîd al-Ğanûb, Katâ´ib Muğâhidî Ḥaurân und Katîba Mudafiʽiyya Siğîl, wobei auch ein Terroristenkonvoi eliminiert wurde, dazu konzentrierte Operationen gegen Schlupfwinkel in Buṣrâ aš-Šâm; im Gebiet as-Suwaidâ´ SAAF-Luftschläge gegen IS-Stellungen und –Ansammlungen bei den Dörfern Ḥuš Ḥamâd und al-Mudawwara sowie Rağm ad-Daula im NO der Provinz, Ğabhatu_n-Nuṣra-Konvoi eliminiert bei Sûm ad-Darğa; im Rîf Dimašq bei Ost-Ġûṭa Zerstörung eines Waffen- und Munitionsdepots, desgleichen im Tal ʽAin Tarmâ durch die SAAF, bei Operationen gegen Schlupfwinkel und Depots von Liwâ´i_l-Islâm in Marğ as-Sulṭân fanden sich unter den getöteten Muğâhidîn auch drei Gruppenführer, Zerstörung von deren militärischer Ausrüstung inklusive Artillerie, die Verfolgung terroristischer Gruppen, wie z.B. von Ğaiš al-Islâm, bei den Bauernhöfen der Dörfer al-Qâsmiyya, Dair Salmân, az-Zamâniyya, al-Bahâryya und al-Balâliyya im Gebiet von Ost-Ġûṭa hinterließ eine große Anzahl Toter in den Reihen des Feindes wie auch im az-Zabadânî-Bergland).

Der Gouverneur der Provinz al-Ḥasaka, Muhammad al-ʽAlî, straft Massenmedienberichte Lügen, welche faktenwidrig über massives Blutvergießen in al-Ḥasaka gesprochen bzw. geschrieben hatten. Derlei diene der Unterminierung der Standhaftigkeit und Einheit der syrischen Bevölkerung. Im Gegenteil tue die Armee nach wie vor ihre Pflicht im Counterterrorismus, unterstützt von allen Komponenten der Bevölkerung. Die Stadt sei demnach auch vollkommen sicher. – Am Mi., 3.6.2015, hatten IS-Anghörige mittels der Verwendung von fünf Autobomben vergeblich versucht, in den Rohbau des Jugendkriminalitätsinstituts, das Hauptelektrizitätswerk wie in das Dorf Ṣaḫr einzudringen, was die SAA verhinderte. Allerdings trug das Elektrizitätswerk derart Schäden vom Terroranschlag davon, daß es derzeit keinen Strom produziert. (http://www.sana.sy/en/?p=43511 vom 4.6.2015 und http://www.sana.sy/?p=224799 vom 3.6.2015)

Die regierungskritische türkische Zeitung Cumhuriyet bringt Erdogan und seinen Drohungen gegen den Herausgeber Can Dundar zum Trotz (vgl.u.) ein neues Beweisvideo von der Aufdeckung des Schmuggels militärischer Ausrüstung im Januar 2014 durch den türkischen MIT über die grenze nach Syrien zur Unterstützung der dort aktiven Terroristen auf Befehl von Staatschef Erdogan. (http://www.sana.sy/?p=224895 vom 4.6.2015)

Wie die syrische Tageszeitung al-Waṭan unter Rückgriff auf Augenzeugen meldet, existierien von der Türkei aus zur Verbesserung des Nachschubs an Muğâhidîn, Waffen und Munition aus türkischer, qaṭarischer und saudischer Quelle zur weiteren Unterstützung der in Syrien agierenden Terroristen Tunnel, welche die Grenze queren. Der Zugang ist entsprechend markiert. Die Augenzeugen beobachteten das Treiben bei Bâb al-Hawâ im NO von Idlib. Die türkische (AKP-)Regierung behauptet, Kontroll­punkte an den Grenzen zu Syrien errichtet haben, um zu verhindern, daß Terroristen Syrien infil­trierten. Tatsächlich dienen diese jedoch der Terroristenunterstützung. (http://french.irib.ir/info/moyen-orient/item/371138-tunnel-le-nouveau-trajet-de-la-turquie-pour-transiter-les-terroristes-en-syrie)

Über Einzelheiten der counterterroristischen SAA-Operationen vom 3.6.2015 informieren: http://www.sana.sy/en/?p=43408 und http://www.sana.sy/?p=224226 (Eliminierung von Terroristennestern im Umland von Idlib in mehreren Razzien bei Ğisr aš-Šuġûr, al-Kufair, Basâmis, Sarmîn, ʽAin al-Bârda und Auram al-Ğauz (Urm al-Jouz); im Gebiet al-Ḥasaka zusammen mit NDF Abwehr des Eindringversuchs von ISMuğâhidîn in den Rohbau des Jugendkriminalitätsinstituts (ca. 10km südlich gelegen) und das Hauptelektrizitätswerk (vgl.u.) der Provinzhauptstadt unter Verwendung von fünf Autobomben sowie beim Dorf Ṣaḫr unter heftigen Verlusten des Feindes, darunterlaut IS-Mitteilung via sozialen Netzwerken der IS-Foreign Relations Officer Muḥammad Ġulâb al-Maġîr, SAAF-Luftschläge gegen IS-Schlupfwinkel bei den Dörfern ad-Dâwwuiyya (sic!), Qabr Šâmiyya, al-Mağbal az-Zaftî, Abû Saʽîd, Rad Šaqrâ, Nuhâb Šarqî, Ġarbî und aš-Šadâdî (wo die am Stadtrand gelegenen beiden Flüchlingscamps immer wieder überfallen worden waren); SAAF-Luftschläge gegen ISStellungen bei Tadmur, as-Suḫna, aṣ-Ṣawwâna und Ḫunaifîs in der Provinz Ḥoms, jeweils mit Zerstörung des militärischen Equipments, desgleichen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, Failaq Ḥims und Katâ íb al-Fârûq bei Talbîsa sowie al-Mušairifa, aš-Šamâliyya, Ḫaṭâb, ʽAb al-Ġağar bei ar-Rastan und Taldahab, deren Hochburgen; im Gebiet Aleppo Zerstörung von IS-Verstecken und Nachschublinien bei der Luftwaffenakademie (Straße nach ar-Raqqa!), beim Flughafen von an-Nairab, im Osten von Tayyâra, beim Dorf al-Wuḍaiḥa sowie Vorgehen gegen Ğabhatu_n-NuṣraSchlupfwinkel in Aleppo; im Raum Darʽâ Spezialoperation gegen Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Affiliierte bei Rağm al-Mašwar, Razzien gegen Ğabhatu_n-NuṣraSchlupfwinkel in der Provinzhauptstadt; im Rîf Dimašq Vorgehen gegen Stellungen von Ğabhatu_n-Nuṣra, Ğaiš al-Islâm u.a. Takfîr Muğâhidîn im Umkreis von Ost-Ġûṭa (bei Bâlâ, Dair Salmân, Tal Kurdî, ar-Rîḥân), SAAF-Luftschläge gegen deren Stellungen bei den Bauernhöfen im Umkreis von Dûmâ, Ğaubar, Našâbiyya, Dair al-ʽAṣâfîr und Maḥsa).

Türkischen Zeitungen zufolge sind die türkischen Streitkräfte an der Grenze zu Syrien in der Provinz Kilis in Alarmbereitschaft versetzt worden. Das 5. Bataillon in der Provinz Gaziantep habe seine Stellungen hinter Schutzwälle verstärkt. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/283890-t%C3%BCrkei-verst%C3%A4rkt-seine-streitkr%C3%A4fte-an-der-grenze-zu-syrien vom 3.6.2015)

Einziges Ergebnis der Pariser Konferenz der Staatsvertreter der US-geführten Allianz, die ohne UN-Legitimation und in Syrien ohne Erlaubnis der Regierung Luftangriffe in diesem Land wie im Irâq durchführt, war die erneute Karstelloung durch den französischen Außenminister Laurent Fabius, der mit überwältigender Mehrheit wiedergewählte syrische Präsident Dr. al-Assad müsse als erstes aus dem Amt entfernt werden. Dafür solle rußland gewonnen werden. Tatsächlich sagte er zur „Begründung“ wörtlich – und damit allen Fakten widersprechend (s. tägliche Gefechtsberichte etc.): „Baschar al-Assad wird niemals Willen und Fähigkeit aufbringen, um gegen den Islamischen Staat zu kämpfen“. (http://de.sputniknews.com/politik/20150602/302596394.html vom 2.6.2015) – S. dazu auch: http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150603/302609584.html.

Zu den aktuellen counterterroristischen SAA-Operationen vom 2.6.2015 s. (im Laufe des Tages ergänzt): http://www.sana.sy/en/?p=43240 und http://www.sana.sy/?p=223657 (in Ḥarastâ Entdeckung und Zerstörung eines mit dem 200m langen Tunnel beginnenden Netzwerks davon, belüftet und künstlich beleuchtet, zur verborgenen Verteilung von Waffen, Munition, Sprengstoff und Kämpfern (einer endete beim Elektrizitätswerk, ein anderer beim Sportzentrum), dazu direkte Angriffe gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Schlupfnester bei Ḫân aš-Šaiḫ; in der Provinz Darʽâ Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra am Stadtrand in Darʽâ al-Maḥaṭa und bei ʽAtmân mit vielen getöteten und verletzten Muğâhidîn sowie zerstörter militärischer Ausrüstung, Vernichtung einer auf dem Weg zur Staumauer abgefangenen Gruppe von Ğabhatu_n-Nuṣra; Schlag gegen mobilisierte Ğabhatu_n-Nuṣra-Einheit im Gebiet Qunaiṭra bei al-Ḥamîdiyya nahe des Nord-Stausees; erfolgreiche Spezialoperationen zusammen mit NDF gegen IS-Stellungen bei al-Qaṣr im Umland von as-Suwaidâ´; Vorgehen gegen Rückzugsorte des IS u.a. Takfîr-Gruppen mit Mörsergranatenartillerie in mehreren Stadtteilen von und um Aleppo und besonders auch bei der Luftwaffenakademie, z.B. am anNayrab Airport wie bei al-Manṣûra und Ḫân al-ʽAsal unter hohen Verlusten des Feindes an Mannschaft und Equipment, desgleichen infolge SAAF-Luftangriffen der letzten Tage auf IS-Ansammlungen im Umland der Provinzhauptstadt; im Gebiet Ḥoms Zerstörung von Schlupfwinkeln von Ğabhatu_n-Nuṣra und Failaq Ḥims mit Equipment [darunter Mörsergranatenartillerie] bei Kîsîn und Mazâraʽ Alkan, Bauernhöfen östlich von ar-Rastan, in Ḍahra al-Balân und Talat ar-Rastan wie einer Gruppe mit aufgerüsteten Fahrzeugen bei Talîsa-al-Zaʽfarâna und Ansammlungen bei Kafar Lâhâ and al-Ḥûla, Eliminierung von IS-Verstecken am Abû ʽAqbîn-Berg [nördlich der Gas-Station]; im Raum al-Ḥasaka zusammen mit NDF Abwehr von IS-Angriffen – wie schon früher – auf die Internationale Fahrschule wie das Dorf Rad Šaqrâ im Umland unter erheblichen Verlusten des Feindes an Kämpfern und militärischer Ausrüstung).

Nachdem auf Geheiß Erdogans schon die ermittelnden Staatsanwälte und beteiligten Sicherheitskräfte unter Vorwand dafür vor Gericht gestellt worden sind, daß sie den Waffen- und Munitionsschmuggel des türkischen Geheimdienstes MIT für die in Syrien agierenden Terroristen aufgedeckt haben (vgl.u.), droht nun der Staatschef auch Can Dundar, dem Herausgeber der Zeitung Cumhuriyet, welche kürzlich darüber berichtet hatte. Wörtlich wetterte Erdogan gegen ihn: “I suppose the person who wrote this as an exclusive report will pay a heavy price for this… I will not let him off lightly”. Das bei https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/06/01/erdogan-threaten-dundar/ hierzu verlinkte NachweisVideo wird von den Betreibern dieser Webseite zum Herunterladen und Sichern empfohlen. (Bericht bei: http://rt.com/news/263825-turkey-erdogan-newspaper-threat/vom 1.6.2015)

Einen Überblick über die counterterroristischen SAA-Operationen vom 1.6.2015 bieten http://www.sana.sy/en/?p=43118 und http://www.sana.sy/?p=222906 (Im Rîf Dimašq etliche Terroristen, darunter der Anführer Anas al-ʽÂṣî, getötet im Dorf Marğ as-Sulṭân in Ost-Ġûṭa sowie im Vorort Ḥarastâ um die aš-Šukr-Moschee und den Freizeitpark samt Zerstörung eines 200m langen Versorgungs- und Verbindungstunnels, Eliminierung von Terroristen samt ihrer militärischen Ausrüstung im Dorf Ḥusnû, im Qalamûn-Bergland von Ğarûd, al-Mašrafa und al-Ğarâğîr, am az-Zamrânî-Kreuzungspunkt in den Bergen bei Qâra wie den az-Zabadânî-Bergen im Zusammenwirken mit der libanesischen Befreiungsbewegung [d.i. Ḥizbullâh, denn gegenüber im Libanon liegt ʽArsâl als Ğabhatu_n-Nuṣra-Hochburg!]; weiteres Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Verstecke in der Provinzhauptstadt Darʽâ und dem nahen Elektrizitätswerk, Abschneiden von Nachschublinien für diese Terrorgruppe vom nahen Jordanien her [nur ca. 13km entfernt! Dort werden in Trainingslagern Terroristen geschuldt, mit Waffen und Munition versorgt und nach Syrien geschleust unter Aufsicht des Mossad]; Eliminierung von Terroristenschlupfwinkeln mit Equipment im Umland inklusive einer Spezialoperation gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Ansammlungen östlich von Buṣrâ aš-Šâm [40km entfernt]; Beseitigung von IS-Nestern in Dair az-Zaur Stadt wie beim alten Flughafen (die meisten toten Muğâhidûn waren wieder Ausländer); im Umland von Idlib Luftschläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra–Stellungen beim Abû aḍ-Ḍuhûr Airport, Ḫân Šaiḫûn (ca. 70km von Idlib entfernt), at-Tamânaʽa (in der Gegend Maʽra), Sarğa (Sarjeh) und Sinğâr wie zuvor bei Sarâqib und Kafar Mîd; zu den die Bevölkerung des Gebiets terrorisierenden Gruppen s.o. [31.5.2015; unter Führung von Ğabhatu_n-Nuṣra kämpften dort Söldner verschiedener Nationalitäten, mit Geld und Waffen von der Muslimbruderschaft unter dem türkischen Erdogan-Regime wie dem der Golf-Staaten ausgestattet, welche extremistisches Takfîr-Gedankengut propagieren]; Bekämpfung großer IS-Ansammlungen zusammen mit NDF im SO der Provinzhauptstadt al-Ḥasaka bei ad-Dâwudiyya und al-Mağbal az-Zaftî unter erheblichen Verlusten des Feindes an Männern und Ausrüstung; im Gebiet Ḥoms Luftschläge gegen die Muğâhidîn im Süden des Wâdî Abyaḍ-Damms, Marân al-Fuwâʽra, aṣ-Ṣawwâna, al-ʽAliyyâniyya und az-Zaʽfarânî).

Bemerkung: Bezeichnend, daß Behauptungen aus den Mainstream-Medien (MSM) überwiegend so unkonkret sind, z.B. heute, 1.6.2015, bzgl. der Zeit, Örtlichkeitetc. an der wieder durch angeblichen Faßbombenabwurf über 180 Zivilisten getötet worden sein sollen (als ob man eine Nachprüfung möglichst erschweren wollte).

Über Details der counterterroristischen SAA-Operationen vom 31.5.2015 informieren: http://www.sana.sy/en/?p=42927 und http://www.sana.sy/?p=222217 (Im Rîf Dimašq Eliminierung von Terroristenschlupfwinkeln bei Ḫân aš-Šaiḫ, wobei insbesondere auch ein Anwerber [Abû ʽUmar al-Ğaʽûnî] von Ğabhatu_n-Nuṣra sowie ein Kommandeur [ʽAbdarraḥmân ʽAlân] des militärischen Flügels von Liwâ´ Abû Duğâna, Nâṣir al-Aḥmad von den Aḥrâr ʽArṭûz und Ismâʽîl Ğauwâdarî von Liwâ´ al-Muṯannā umkamen; in der Provinz Darʽâ Ausschaltung eines Kommandantenzusammentreffens verschiedener Terrorgruppen in einem Versteck im Raum des Sad Darʽâ (Staustufe), Angriffe gegen Terroristenstellungen in der Provinzhauptstadt selbst sowie in deren Umland, z.B. bei Nuʽaima und al-Ḥarâk gegen Ğabhatu_n-Nuṣra, Aqnâf Bait al- Maqdis und Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmiyya, gegen Ğabhatu_n-Nuṣra bei ʽAtamân und Tal Qaswa, Maḥağa, Tal Qarîn und gegen diese wie gegen Ḥarakat al-Muṯannā al-Islmâmiyya entlang der Straße Buṣrâ aš-Šâm Bard mit Zerstörung von deren Schlupfwinkeln samt militärischer Ausrüstung; Zerstörung von Waffen- und Munitionsdepost auf der Achse Ḫirba aš-Šaḥm al-Yâdûda Muzairib im NW der Provinz sowie zwischen den Dörfern Nabʽ aṣ-Ṣaḫr und Masḥara in deren SO und O; Vernichtung von IS-Stellungen im Umland von as-Suwaidâ´ in Rağm ad-Daula am Rand der syrischen Wüste und an der Grenze nach Jordanien nach Überwachung der Terroristenbewegungen von IS und Ğabhatu_n-Nuṣra; Spezialoperation im Gebiet Qunaiṭra gegen Ğabhatu_n-Nuṣra in aṣ-Ṣamdâniyya al-Ġarbiyya im NO der Provinz sowie in Rasm al-Ğuwâlî und dem Dorf al-Ḥamîdiyya; im Gebiet Idlib SAAF-Einsätze gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Nester in Muṣaibîn, um Arîḥâ, Ḥalûz und Qumainâs, konzentrierte Luftangriffe auf Mörsergranatenstellungen und Terroristenansammlungen in Kafar Lâtâ, Maʽarbalît, al-Masṭuma, Naḥliyyâ und ʽAin as-Sauda, al-Bušairiyya, Qarʽa al-Ġazâl, südlich von al-Mağâṣ und am Abû aḍ-Ḍuhûr-Kanal sowie gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Verstecke zwischen Naḥliyyâ and Kafar Nağd, in Maʽtaran, al-Fanâr um Sarâqib; in der Provinz treiben ihr Unwesen v.a.: Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmiyy, Ğund al-Aqṣâ, Liwâ´al-Ḥaqq, Ǧaiš as-Sunna, Ağnâd aš-Šâm u.a. unter Führung von Ğabhatu_n-Nuṣra; Vorgehen gegen Terroristen-Schlupfwinkel in und um Aleppo; Eliminierung von IS-Stellungen im Umkreis von Dair az-Zaur in al-Ğafra und Ḥaṭla sowie östlich des Militärflughafens, dazu Zerstörung von IS-Artillerie in Ḥuwaiğ Ṣaqr nahe des Euphrat-Centers).

Ein Bürger wurde getötet und zwei weitere verletzt als eine durch den IS an der Hauptstraße im Dorf Abû Zuwail (15km von al-Qâmišlî im NO-Umland von al-Ḥasaka gelegen) platzierte Sprengfalle detonierte. (http://www.sana.sy/en/?p=43048 vom 31.5.2015)

Bei Terroranschlägen mittels Raketen auf Wohngebiete in Aleppo kamen am So., 31.5.2015, acht Einwohner ums Leben, 15 weitere wurden verletzt, die Schäden an öffentlichem und privatem Eigentum sind erheblich. Tags zuvor feuerte eine IS-Einheit mehrere Mörsergranaten in verschiedene Wohngebiete von al-Ḥasaka, wobei zwei Personen starben und 19 verletzt wurden, der Sachschaden war entsprechend. Von diesen Terroranschlägen abgesehen wies ein Einwohner von al-Ḥasaka Propaganda-Medien-Meldungen über die angeblich mangelnde Sicherheit vor Ort zurück und konstatierte: “is running its normal course and state institutions are functioning as usual” despite ISIS attacks, … . The source saw that the media fabrications are but an attempt “to mar the successive victories of the army and armed forces against ISIS terrorists in scores of villages.” (http://www.sana.sy/en/?p=42945 und http://www.sana.sy/?p=222228 vom 31.5.2015 sowie http://www.sana.sy/en/?p=42793 vom 30.5.2015)

Zu den vielfältigen counterterroristischen SAA-Operationen vom 30.5.2015 s. http://www.sana.sy/en/?p=42781 und http://www.sana.sy/?p=221582 (Im Rîf Dimašq Zerstörung von Schlupfwinkeln von Liwâ´l-Islâm in ʽArbîn [viele getötete Saudis] wie in Dûma sowie bei den nördlichen Bauernhöfen und denen südlich von Ost-Ġûṭa, in az-Zabadânî und Ḥusnû südlich von Saʽsaʽ; im Raum al-Ḥasaka Vereitelung eines Terroranschlags mittels mit Sprengstoff beladener LKW auf das Dorf ad-Dâwudiyya, um damit in dasselbe zu gelangen, Bekämpfung der IS-Ansammlungen dort bei Feindverlusten an Mannschaft und Ausrüstung, Eliminierung weiterer hochgerüsteter Schlupfwinkel bei den Dörfern Maḫzûm, Sûda und ʽAbd, al-Ḫamâ´il und al-Maylabiyya, 15km im Süden der Provinzhauptstadt, sowie bei Nahâb und al-ʽAraiša (30km südlich), im Morgengrauen Zerstörung von drei IS-LKW, beladen mit Sprengstoff, bevor sie ihr Ziel, den Abyaḍ-Checkpoint, 10km südwestlich von al-Ḥasaka, erreichen konnten; im Umland von Dair az-Zaur Angriffe der SAAF auf IS-Stellungen bei al-Mayyâdîn und Abû Ḥamâm und ca. 35km von al-Bûkamâl etc., ebenso Vorgehen gegen IS-Schlupfwinkel in der Stadt selbst; zusammen mit der NDF Eliminierung einer IS-Ansammlung samt Ausrüstung bei al-Ğufra; im Gebiet Qunaitra erfolgreiche Bekämpfung von Ğabhatu_n-Nuṣra-Einheiten bei ʽAğraf und Masḥara, Abû Šabṭa, Rasm al-Ḫawâlid etc.; im Raum Dar’a Eliminierung von Terroristen von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islamiyya mit ihrer militärischen Ausrüstung sowie deren Waffendepots bei Ṣaidâ, an-Nuʽaima, Kafar Šams, Šaiḫ Miskîn und Biṣr al-Ḥarîr, bei ʽAtmân u.a.O. an der Grenze zu Jordanien sowie in auf der Ḥamad-Anhöhe etc.; erfolgreiche Abwehr von Terroristen östlich der Bûṯaina-Anhöhen im Umland von as-Suwaidâ´; Zerstörung von Terroristenrückzugsorten des IS und von Ğabhatu_n-Nuṣra mit militärischer Ausrüstung in Aleppo wie im Umland, wobei in der Stadt ein terroristischer Versorgungstunnel geprengt, in der Nacht ein Transport von Türkei her aufgebracht sowie gepanzerte Fahrzeuge beim Berg Ḥuṣ, 30km von Aleppo, zerstört wurden.).

Im UN-Sicherheitsrat machte der syrische UN-Gesandte Dr. al-Ğaʽfarî nochmals deutlich, daß die Existenz einer „moderaten bewaffneten Oppositionin Syrien ein Hirngespinst sei bzw. nur zur Verschleierung der Unterstützung der im Land aktiven und allerseits Gräuel an der Zivilbevölkerung begehenden Terroristen für gewisse Länder diene. Im Einzelnen s. https://syrianfreepress.wordpress.com/2015/05/30/no-moderate-terrorists/ unter Rückgriff auf den SANA-Bericht.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte im Interview mit dem Magazin Meschdunarodnoje Obozrenie am 29.5.2015, ein ernstzunehmenden Anti-Terrorkampf sei unvereinbar mit dem politischem Nutzen, den sich einige Länder davon versprächen. Es sei dabei irrelevant in welchem Land und gegen welche Regierung die Extremisten agierten. Dies verdeutlichte er mit dem Satz: „Wenn du ein Terrorist bist, dann bedeutet das, dass du überall ein Terrorist bist“. Daher forderte er dazu auf: Wir müssen den gemeinsamen Feind und gemeinsame Bedrohungen erkennen und nicht versuchen, uns dann den eigenen Bevorzugungen für das eine oder das andere Regime konjunkturbeding anzupassen.“ Es gehe nicht an, daß Extremistenorganisationen im einen Fall bekämpft und „in dem anderen — wenn dieselbe Organisation in einem weiteren Land gegen die für illegitim erklärte Staatsführung kämpft“ — davor die Augen geschlossen würden. Damit spielte er auf die schon oft erwähnten Doppelstandards an, die sich manche Staaten, darunter die USA wie die gegen Syrien vorgehenden sog. „Freunde Syriens“, zu eigen machen (http://de.sputniknews.com/politik/20150529/302551977.html).

Näheres zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 29.5.2015 ist zu erfahren bei: http://www.sana.sy/en/?p=42711 und http://www.sana.sy/?p=221207(im Umland von Idlib Eliminierung von Terroristennestern (Naḥla, ar-Râmî, Kafar Nağd und Kafar Mîd) durch die Bodentruppen wie die SAAF (in Basâmis, an-Nabî Ayyûb, aṣ-Ṣarârîf, Talat al-Ġazâl, und Marâʽiyyân; bei Abû aḍ-Ḍuhûr, in Ḫuraiğân und Iblîn sowie Tal Salmû, Umm Ğarîn und at-Tamânaʽa) mit Zerstörung von Waffenlagern; in Darʽâ: Zerstörung von Schlupfwinkeln von Ğabhatu_n-Nuṣra und Ḥarakat al-Muṯannā al-Islamiyya in zwei Stadtteilen in gezielten Operationen sowie im Umland samt deren militärischer Ausrüstung, Mörserabschußanlagen und Hinterlassung vieler toter Muğâhidîn, dazu bewaffneter Konvoi eliminiert auf der Verbindungsstraße DarʽâṬafas und an-Naʽîma, ca. 4km östlich von Darʽâ; im in der Provinz Ḥoms Ğazal, al-Ğamâla, West-Ârak, am an-Niṣrânî-Berg sowie nahe Tadmur; Bekämpfung von IS-Einheiten um Umland von as-Suwâidâ´ zusammen mit mit der Volksverteidigungsgruppen östlich der Bûṯaina-Anhöhe („Tal“!) und in al-Bâdiyya (Wüste!) sowie östlich davon mit vielen toten und verletzten Muğâhidîn, wobei der Rest richtung al-Bâdiyya floh, ihre Ausrüstung wurde zerstört [zuletzt gelang die in Zusammenarbeit zw. Armee-Einheiten und Volksverteidigungsgruppen der Abbau an Versorgungsmöglichkeiten für die Terrororganisationen mittels Nutzung der Weiten der syrischen Wüste, in der die jordanisch-irakische Grenze offen ist für Waffen- und Munitions-Nachschub; dort verbrachte zuletzt die SAA viel Zeit, dutzenden an Konvois in Hinterhalten aufzulauern]; im Umland von Dair az-Zaur Angriffe gegen IS-Einheiten mit hochgerüsteten Fahrzeugen (schweren Maschinengewehren, Raketenabschußanlagen etc.) und deren Artilleriestellungen durch die SAAF im Umland mit hohen Verlusten beim Feind sowie am östlichen Rand der Provinzhauptstadt (Berg aṯ-Ṯarda, al-Marîʽiyya, al-Ğufra, Ḥuwwîğa Ṣakar) zusammen mit mit Volksverteidigungsgruppen; im Rîf Dimašq gegen präzise Schläge gegen Ğabhatu_n-Nuṣra bei Ḫân aš-Šaiḫ).

In Damaskus (im Ortsteil Baraza) wurde einer der gefährlichsten israelischen Spione namens Ammar al-Handi gefaßt. Er war zuletzt u.a. an der Ermordung einiger Wis­senschaftler und syrischer Miliärs, darunter des Präsidenten des wissenschaftlichen Forschungszentrums und vieler Soldaten der SAA-Spezialeinheiten in der Hauptstadt (vgl.u. 9.11.2014) beteiligt. (http://french.irib.ir/info/moyen-orient/item/370691-arrestation-de-l%E2%80%99espion-le-plus-dangereux-d-isra%C3%ABl-en-syrie vom 28.5.2015)

Die regierungskritische türkische Zeitung Cumhuriyet veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom Fr., 29.5.2015, Fotos und ein Video, welche den Waffen- bzw. Munitionsschmuggel durch den türkischen Geheimdienst MIT über die Grenze nach Syrien zugunsten der dort aktiven Terroristen im Januar 2014 beweisen. Damals hatte die Staatsanwaltschaft mehrere LKW an der Grenzstation Adana stoppen lassen und dann festgestellt, daß sie in Be­gleitung von MIT-Agenten auf dem Weg nach Syrien waren. Gefunden wurden beim Öffnen der Kartons und Kisten 2.000 Granaten für Granatwerfer, schwere Geschütze und 80.000 Schuß Munition für leichte und schwere Maschinengewehre, während diese Ladung offiziell als Lieferung humanitärer Hilfsgüter bzw. Medizin deklariert war. Der Skandal wird dadurch noch erweitert, daß Erdogans AKP-Regierung unter dem Vorwand gegen die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen vorzugehen, inzwischen die beteiligten Staatsanwälte und Soldaten ihrer Posten enthoben und sie vor Gericht (zum Prozeß s.u., 13.5.2015) hat stellen lassen. (http://www.sana.sy/?p=221181 vom 29.5.2015)

Obwohl Experten diese einseitigen Wirtschaftssanktionen als illegal eingeschätzt haben (vgl.u.) und sie zur Verlängerung des Leides der Zivilbevölkerung und zu einem Großteil verantwortlich sind und damit die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien beträchtlich erhöhen (vgl.u.), hat die EU am Do., 28.5.2015, die Sanktionen gegen Syrien um ein Jahr verlängert. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/283573-eu-verl%C3%A4ngert-sanktionen-gegen-syrien vom 29.5.2015)

Neues zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 28.5.2015 präsentieren die Seiten: http://www.sana.sy/en/?p=42640 und http://www.sana.sy/?p=220457 (Truppenverlegung im Gebiet Idlib nach heftigen Kämpfen mit Massen von Ğabhatu_n-Nuṣra-Muğâhidîn, bei denen etliche von deren Mörsergranatenabschußanlagen zerstört wurden, zur Verteidigung von Arîḥâ aus um Idlib-Stadt, zugleich SAAF-Angriff auf deren Ansammlungen im Umland bei Naḥliyyâ, Muṣaibîn und Kafar Lâtâ, dazu erfolreiche Kämpfe bei Ğabal al-Arbaʽain, nahe Musaibîn und Kafar Nağd; Verlustreiche Kämpfe für die Terroristen im Umfang von 40km um und in Aleppo (z.B. bei der Luftwaffenakademie); im Gebiet Darʽâ Ğabhatu_n-NuṣraTerroranschlag verhindert auf das Dorf Ğadiyya, Terroristenansammlung zurückgeworfen bei Kafar Šams unter Zerstörung von deren militärischem Equipment (auch Mörsergranatenabschußanlagen) wie auch auf einer Anhöhe über Zamarîn, Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra- Ansammlungen beim Flüchtlingslager an-Nâziḥîn u.a. Arealen nahe Darʽâ al-Balad; im Raum Qunaiṭra gegen Terroristeneinheiten im Dorf al-Ḥamîdiyya (Hamidieh) mit vielen toten wie verletzten Muğâhidîn und Zerstörung von deren Ausrüstung; al-Ḥamîdiyya sei einer der wichtigsten Grenzübergänge zu Israel, von woher Terroristennachschub ins Land ströme und verletzte Muğâhidîn zur Behandlung (vgl.u.) ins israelische Gebiet zurückgebracht würden; Zerstörung von IS-Schlupfwinkeln zusammen mit der NDF beim Militärflughafen Dair az-Zaur, dem Industriegebiet der Provinzhauptstadt wie im Umland von al-Ğubaila und aṣ-Ṣanâʽa mitsamt der militärischen Einrichtung inklusive Artillerie!).

Eine SAA-Spezialeinheit spürte 18 vom IS auf der [einzigen] Verbindungsstraße von Ḥoms nach zum Oasenort Tadmur angebrachte Sprengfallen auf, jede im Gewicht zwischen 10 – 15kg, und sprengte sie kontrolliert auf der Höhe von Ḥanûra, ca. 75km von der Provinzhauptstadt entfernt. (http://www.sana.sy/en/?p=42637 vom 28.5.2015). Zehn weitere mit einem Gewicht zwischen 25 – 40 kg wurden entdeckt und gesprengt östlich von Tadmur in Höhe des 3. Kontrollpunkts auf der Verbindungsstraße nach Dair az-Zaur. (http://www.sana.sy/?p=220457)

Detaillierte Infomationen zu den counterterroristischen SAA-Operationen vom 27.5.2015 geben: http://www.sana.sy/en/?p=42474 und http://www.sana.sy/?p=219713 (im Gebiet Darʽâ Vernichtung einer Ğabhatu_n-Nuṣra-Gruppe beim Checkpoint al-Faqîʽ und den Dörfern Barqa und aṯ-Ṯariyyâ samt militärischer Ausrüstung sodann von Zusammenrottungen bei einem Bauerhof, Mulaiḥa_l-ʽAtaš und bei ʽAtmân, dazu südlich des al-Karak-Gefängnisses in Darʽâ-Stadt sowie Darʽâ al-Balad; erfolgreiche Einsätze gegen IS– sowie Ğabhatu_n-NuṣraEinheiten z.B. in Rağm al-Daula im Gebiet as-Suwaidâ´; im Umland von al-Lâḏaqiyya Vorgehen gegen Ğabhatu_n-Nuṣra-Stellungen im Norden mit Mörsergranaten und dann bei den Dörfern al-ʽAidû, Kinasabâ und dem Berg Nûba gegen Liwâ´ Aḥrâr as-Siḥâl und Liwâ´as-Sulṭân ʽAbdu_l-Ḥamîd; im Rîf Dimašq gegen Ğabhatu_n-Nuṣra einschließlich eines Heckenschützen bei al-Ḥussainiyya, Ḫân aš-Šaiḫ und Umgebung sowie gegen Ǧaiš u_l-Islâm und Liwâ´ Ağnâd aš-Šam bei Ost-Ġûta, bei ʽArbaîn und zwischen Dûmâ und Ḥarastâ, Angriff auf einen kleinen Konvoi der „in Zusammenarbeit mit dem israelischen Feind“ befindlichen Ğabhatu_n-Nuṣra im Qalamûn-Gebirge bei al-Fulaiṭa zusammen mit der libanesischen Ḥizbullâh sowie bei Ğarûd; in der Provinz Ḥoms Eliminierung von Terroristenschlupfwinkeln von Ğabhatu_n-Nuṣra, dem > IS>, Failaq Ḥims, Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmīya, Liwâ´ Ḫâlid bin al-Walîd und Kitâ´ib al-Fârûq v.a. bei Talbîsa und ar-Rastan; desgleichen im Raum Idlib gegen eine Zusammenrottung von Ğabhatu_n-Nuṣra in Ğisr aš-Šuġûr durch die Luftwaffe sowie durch Bodentruppen im Umland gegen Untergruppen von Ğabhatu_n-Nuṣra wie Ḥarakat Aḥrâr aš-Šâm al-islāmīya, Ğund al-Aqṣâ, Faîlaq aš-Šâm, Liwâ´u_l-Ḥaqq, Ǧaiš u_l-Islâm, Ahlu_s-Sunnati wa_l-Ğamâʽati, Ağnâd aš-Šâm; sodann in und um Aleppo und in und um Dar az-Zaur).

Terroristen haben 1.100 ha mit Weizen und Gerste bestellten Ackerlands und Plantagen (mit Oliven- und Mandelbäumen) in der Provinz Ḥamâ Feuer gelegt, das auch auf Bauernhäuser übergriff und sich weiter ausbreitete. Damit soll letztlich nicht nur die Lebensmittelsituation der Bürger sondern auch die Lebensgrundlage der Bauern ruiniert werden. Der SAA, verstärkt durch die NDF und Betroffene, gelang es, die Brände einzudämmen und schließlich zu löschen. (http://www.sana.sy/en/?p=42557 vom 27.5.2015)

Infolge der dauernden Angriffe von Terroristen gegen die Trinkwasserreservoirs und –Förderanlagen in Darʽâ leidet die Provinzan Wasserknappheit, teilte der Chef der Sektion des Syrian Arab Red Crescent (SARC), Aḥmad al-Musâlima der Delegation vom Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (ICRC), am Mi., 27.5.2015, mit. Um ein Minimum der Trinkwasserversorgung der Bürger dennoch sicherzustellen, würden die zerstörten oder beschädigten Pumpstationen so schnell wie möglich repariert und Wasser per Tankwagen etc. verteilt. So konnte die Drinking Water Institution am Mo., 25.5.2015, mitteilen, daß aufgrund von Reparaturarbeiten 10Tage nach Beschädigung einer Pumpstation durch Terroristen diese wieder für 400.000 Menschen Trinkwasser fördere. (http://www.sana.sy/en/?p=42552)

Nachdem der IS den Grenzübergang at-Tanaf mitten in der Wüste zwischen dem Irak und Syrien besetzt hält, hat Vizepremier- und Außenminister Walîd al-Muʽallim während einer gemeinsamen Pressekon­ferenz mit seinem armenischen Amtskollegen am Mi., 27.5.2015, in Damaskus eine bessere Koordination zwischen den Regierungen erstgenannter Länder im Kampf gegen den IS eingefordert. Die bestehende Koordination entspreche noch nicht dem Grad der Bedrohung. Schließlich bilde man mit den irakischen Brüdern eine einheitliche Front gegen einen gemeinsamen Feind. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/283532-syrien-fordert-mehr-koordination-mit-dem-irak-beim-kampf-gegen-den-is)

Bei der o.e. Pressekonferenz am Mi., 27.5.2015, forderte Walîd al-Muʽallim zudem den französischen Außenminister Laurent Fabius und dessen Verbündete dazu auf, die „Verschwörung“ gegen Syrien zu stoppen und die Terrorgruppen, die gegen die syrische Armee kämpften, nicht mehr zu unterstützen. Am Vortag hatte Fabius gemäß Reuters zu einer Verstärkung der – ohne UN-Mandat oder Erlaubnis seitens der syrischen Regierung aktiven – US-geführten Koalition unter dem Vorwand des Kampfes gegen den IS in Syrien und dem Irak aufgerufen. „Er [d.i. Fabius] und seine Verbündeten müssen die Verschwörung gegen Syrien stoppen. Das syrische Volk ist in der Lage, Angriffe abzuwehren und beliebige Versuche, das Land zu spalten, zu verhindern“, versetzte al-Muʽallim. Außerdem seien die Bezie­hungen zwischen Syrien, Rußland und dem Iran „viel tiefer, als mancher denkt“. Der armenische Außenminister Eduard Nalbandian äußerte seinerseits, seine Regierung fordere seit Begin der Krise in Syrien auf internationalen Konferenzen regelmäßig, mit der Unterstützung für die Terrorgruppen in Syrien aufzuhören, und werde dies auch weiterhin tun. (http://de.sputniknews.com/politik/20150527/302519729.html, http://www.sana.sy/en/?p=42521 vom 27.5.2015) – Nalbandian weilt derzeit mit einer armenischen Delegation für mehrere Tage in Damaskus und ist auch schon mit dem Parlamentsvorsitzenden sowie Präsident Dr. al-Assad zusammengetroffen. Auf der Pressekonferenz stimmten er damit überein, daß, was das armenische Volk im Laufe seiner Geschichte – insbesondere von Seiten der Türkei – erlitten habe, das syrische Volk von heute erlebe. (http://www.sana.sy/?p=219903“&gt; http://www.sana.sy/?p=219903 vom 27.5.2015). Sogar die Gedenkkirche für die Opfer des Armeniergenozids in Dair az-Zaur, welche die Gebeine der Ermordeten beherberge, wurde von den extremistischen Terroristen nicht verschont. Damit stelle die ein symbolisches Band zwischen den Verbrechen gegen die Menschheit in Vergangenheit und Gegenwart dar. ( http://www.sana.sy/en/?p=42521 vom 27.5.2015)

Eine 11-Jährige wurde bei einem Terroranschlag mittels Mörsergranaten in einem Wohngebiet von Damaskus getötet . (http://www.sana.sy/en/?p=42573 vom 27.5.2015)

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