Soeren Kern vom Gatestone Institute / New York veröffentlichte am 6.3.2012 interessante Details unter dem Titel U.S. State Department Actively Promoting Islam in Europe.

Ihm zufolge muß diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden.

So habe der amerikanische Botschafter in Spanien bei einem Treffen mit muslimischen Immigranten im sogenannten Ravalistan von Barcelona (ei- gentlich heißt der Stadtteil Raval, doch die hohe Zahl an muslimischen Zuwanderern in Höhe von 45% brachte ihm die besondere Benennung ein) diesen versichert, die USA seien nicht der Feind des Islam. Die Regierung von Präsident Obama wolle die Beziehungen zu Muslimen verbessern. Das US State Department wirke mittels der US-Botschaften und Konsulate in Europa, bemüht möglichst in direkten Kontakt zu weitgehend nicht assimilierten muslimischen Immigranten-Gruppen in europäischen Städten zu treten und diesen zu festigen.

Angeblich wolle man der Radikalisierung etwas entgegensetzen und da- mit die USA schützen. Tatsächlich reisten Obamas Ideologen jedoch kreuz und quer durch Europa auf Kosten des Steuerzahlers, um etwa die verfehlten amerikanischen Multikulturalismus-Ansätze, kulturelle Unter- schiedlichkeit und Sonderrechte für Minoritäten zu exportieren. Sie ent- schuldigten sich andauernd für eine Unmenge an Kränkungen gegenü- ber dem Islam, auch wenn diese nur eingebildet seien. Daher gebe das U.S. State Department jährlich Millionen von Dollar aus, um den Islam, einschließlich der šarîʽa (Satzungen des Islamischen Rechts) in Europa aktiv zu befördern.

Es folgen einige Beispiele:

In Norwegen, wo muslimische Immigranten bereits mehr Rechte als die Einheimischen haben, organisierte die US-Botschaft in Oslo eine „Dialog-Begegnung“, darauf ausgelegt, die Stellung muslimischer Immigrantinnen im Land zu stärken. Gemäß der norwegischen Zeitung Aftenposten geis- selte Obamas besondere Abgesandte für die islamische Welt, Farah Pandith, die Integrationspolitik der norwegischen Regierung, gegenüber muslimischen Immigranten unzureichend fair zu sein. Außerdem belehrte sie die Norweger, Muslime seien „more free to practice Islam in the Uni- ted States than in any other country in the world.“ Und Erna Solberg, Führerin der konservativen Partei, legte den Norwegern nahe, man habe [daher] viel von den Amerikanern zu lernen.

In Großbritannien führen Botschaftsangestellte häufig Sozialarbeitstä- tigkeit durch Aufsuchen von Muslimen quer durchs Land aus, um sie zu unterstützen. Dank einer auf Umwegen bekannt gewordenen US-Bot- schaftsdepesche kam z.B. heraus, der US-Botschafter Louis Susman „engages with U.K. Muslim communities regularly…he has spoken to Muslim groups in Wales and Scotland, visited the London Central Mos- que, and hosted an interfaith breakfast at his residence, among other activities.“ Susman wurde heftig kritisiert für seinen Besuch einer ande- ren, nämlich der East London Mosque, einer der extremsten muslimi- schen Einrichtungen in Großbritannien. Gebaut wurde sie mit Geld aus Saudi-Arabien, um den Wahhâbismus zu verbreiten. In der weitläufigen Anlage ist das London Muslim Center angesiedelt, welches nach US- Kenntnissen seit langem ein Sammelbecken muslimischer Extremisten ist. Während seines Besuches dort sprach Susman von seiner „großen Bewunderung“ für die Moschee und seiner Begeisterung, deren Mitar- beiter kennenlernen zu dürfen. In der o.e. Depesche stand desweiteren: „Having the U.S. Ambassador visit and listen respectfully to Muslim points of view has an enormous impact on groups that often feel marginalized and ignored.“

In Irland z.B. finanzierte die US-Botschaft ein Seminar, das angeblich dazu beitragen sollte, muslimischen Immigranten zu mehr Einfluß in der irischen Geschäfts- und Finanzwelt zu verhelfen. Die diesbezügliche Eröffnungsrede hielt Imam Ḥussain Ḥalawa* vom Islamic Cultural Center of Ireland in Clonskeagh, obwohl aus der schon erwähnten Depesche hervorging, daß der US-Regierung schon seit geraumer Zeit bekannt war, daß dieser der Muslimbruderschaft angehörte und als rechte Hand des radikalen ägyptischen Klerikers Yûsuf al-Qaraḍâwî fungierte. Ḥalawa, ein ägyptischer Immigrant, der sich der Einführung der šarîʽa Islam in Europa verschrieben hatte, erzählte den Anwesenden, Hauptziel der Konferenz sei, das irische Bankensystem in Einklang mit islamischen [šarîʽa-]Prinzipien zu bringen. US-Botschafter Dan Rooney, ein Republi- kaner sein Leben lang, wandelte sich zu Obamas treuem Gefolgsmann und erklärte während derselben Konferenz, die USA seien ein „zuver- lässiger Partner“ hinter Ḥalawas Projekt.

In Frankreich kofinanzierte die US-Botschaft in Paris ein Seminar, wel- ches Muslime darüber belehrte, wie sie sich im Land politisch organi- sieren könnten. Kontaktleute der demokratischen Partei trainierten 70 muslimische „diversity leaders“ aus Vorstadtslums mit mehrheitlich mus- limischen Null-Bock-Bewohnern, bekannt als banlieues, darin, Kommuni- kationsstrategien zu entwickeln, Gelder locker zu machen und eine poli- tische Basis aufzubauen. Die französische Regierung im Versuch, die schädlichen Auswirkungen von jahrzehntelang gefördertem Multikultu- ralismus wieder umzukehren, zeigte sich bestürzt über diese „Einmi- schung“. Diese muslimorientierten auf Gemeinde-Organisation abzie- lenden Trainingseinheiten der Obama-Administration kamen auf, seit sich das Emirat Qaṭar am Persischen Golf eifrig damit beschäftigte, die fundamentalistischen Lehren des Wahhâbismus, welche nicht nur die Integration der Muslime in der westlichen Welt verhindern, sondern sogar aktiv zum ğihâd [Heiligen Krieg] gegen die Nicht-Muslime ermuntern, unter Hunderttausenden mißmutiger muslimischer Immigranten in Frank- reich zu verbreiten. Da die Obama-Leute mit den Wahhâbiten um Einfluß unter den Muslimen konkurrierten, sorgten sich vorausschauende Ana- lysten, Frankreichs Ende könnten politisch organisierte Muğâhidûn sein, welche die banlieues in islamische Emirate verwandelten.

In Belgien erklärte US-Botschafter Howard Gutman, ein anderer Spen- denbeschaffer Obamas, der sich der Diplomatie zugewandt hatte, Juri- sten, welche im November 2011 an einer Konferenz in Brüssel teilnah- men, Israel sei schuld am Antisemitismus der Muslime in Europa. Laut der israelischen Zeitung Yedioth Ahronot zeigte Gutman, selbst Jude, den Konferenzteilnehmern ein Video davon, wie er an einer Brüsseler muslimischen Schule äußerst herzlich begrüßt wurde, als Beweis dafür, daß Muslime an sich nicht antisemitisch seien. Nach einer Welle der Kritik, das wachsende Problem des Antisemitismus in Europa [doch] rational anzugehen, entfernte die US-Botschaft den Beweis durch den Upload einer geänderten Fassung von Gutmans [ursprünglicher] Äußerung auf ihrer Webseite.

In Österreich finanzierte die US-Botschaft in Wien im Februar [2012] ei- nen Film-Wettbewerb zum Thema „Diversity and Tolerance“, welcher darauf abzielte, die eigenwilligen Österreicher zu lehren, daß sie Respekt gegenüber muslimischen Immigranten zeigen sollten, die sich weigerten, sich in ihre [d.i. der Österreicher] Gesellschaft einzugliedern. Botschafter William Eacho, ein von Obama ernannter Politiker, der ursprünglich Spenden für dessen Wahlkampagne gesammelt hatte, erkannte den ersten Preis einer Studentengruppe aus Steyr zu, die einen einminütigen Stummfilm gedreht hatte, welcher um Toleranz gegenüber Musliminnen warb, die in der Öffentlichkeit die islamische Gesichtsverschleierung in der Art der Burka [burquʿ] trugen.

Der Autor versichert, das US-Außenministerium fördere den Islam auch in anderen europäischen Ländern.

 

Auszug aus: U.S. State Department Actively Promoting Islam in Europe by Soeren Kern 6.3.2012, www.gatestoneinstitute.org/2916/state-de- partment-promoting-islam-europe; Übersetzung, Transkription arabischer Namen und Fachbegriffe blogseits.

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*Ḥussain Ḥalawa ist nicht nur Imâm sondern auch Generalsekretär des 1997 gegründeten European council for fatwa and research (ECFR, Sitz in Dublin!), welche der Muslimbruderschaft zuzurechnen ist. Mitbegründer und seitdem Vorsitzender dieses Rats ist Yûsuf al-Qara- ḍâwî, heutiger geistiger Führer der Muslimbruderschaft.

Gemäß eines durchgesickerten US State Department Memos vom 7.7.2006, ist die Muslimbruderschaft in Irland stärker [aufgestellt] als irgendwo sonst auf der Welt außer­halb von Qaṭar und laut al-Qaraḍâwî „läuft der Islam in Irland.“ (vgl. Soeren Kern in: http://www.ga­testone­insti­tute.org/ 3654/ireland-mega-mosque).

 

 

 

 

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