Ayesha Ahmed (USA) skizzierte am 9.2.2008 bei faithfreedom.org in einer – leider von manchen Blogs nicht immer als solcher erkannten – Satire, wie – heutzutage als „Salafisten“ deklarierte – Muslime den „Dialog“ mit Nichtmuslimen trickreich zu ihren Gunsten entscheiden. Kennt man einige der einschlägigen Propaganda-Webseiten, die hier sehr zutreffend karikiert werden, oder hitzig werdende Straßendebatten bei Koranverteilungen o.ä., ist man über die durch die Autorin nach- geahmte, teils äußerst drastische Ausdrucksweise und Sprache nicht (mehr) überrascht.

 

Hier der Text in Englisch:

„Dear brothers and sisters in islam:
We live in kuffar country and daily we have to face the infidels who criticize islam and our prophet, and who want to debate us. In an Islamic country if some one did that all we have to do is to announce loudly what he said and the rest is taken care of by an angry mob. The critic is lynched in no time. End of the story. However here we don’t have that luxury as yet. Inshallah in forseeble future after we grow by conversions of morons and criminals in prisons, legal and illegal immigration and procreation we will,inshallah, become a majority and will not have to face this problem on daily basis. However, for the time being following is an approach all muslim brothers and sisters can use when faced with such a pest. Jazakallah Khair. Inshallah the vermin will steer clear of you in future.

1. A popular question is „why islam calls for death of Islamic critics and apostates“. Insist that their info is false. Quote aya „to you your religion and to me my religion“.
2. To answer „Islam spread with sword“, say that it is a big lie spread by the jews and hindus and that quran clearly says „there is no compulsion in religion“.
3. If some one quotes violent ayas from Koran, accuse him of quoting ayas in bits and pieces and cherry picking .
4. If he then quotes full ayas and ayas before and after, than insist that the translation is wrong.
5. If he brings ten different translations than say correct meanings can be understood only by reading Quran in Arabic.
6. If he happens to be well versed in Arabic language than insist that those ayas don’t mean what they appear to mean as they have allegorical meanings.
7. If he is adamant, than say you cannot understand those ayas and it’s context without reading ha­dith and sira.
8. If he shows up with the hadith and sira in hand and quotes the context of the violent ayas by referring to hadiths of prophet’s rapes, robberies, assassinations and genocides then insist that „all hadiths and siras are heresay and are false, and only truth is in quran.
9. If he says Quran is a man made document and wants proof of it’s divinity then refer to the sciences in Quran and the book written by Dr. Bucaile confirming the sciences in our holy book. You can also quote that Mahatama Gandhi read Quran daily and also spoke highly of it.
10. If he says that Bucaile was on Saudi payroll and that nor he nor Gandhi ever changed their reli­gions and that Bucaile was challenged and proven wrong by many experts then challenge him to ask his experts to debate islamists like Zakir Naik..
11. If the pests still hangs around then change the topic and find faults in other religions and their books.
12. If he continues on then use personal attacks and insult him by calling him a jewish a- hole, a Chinese pig or a hindu dog .
13. If that does not frustrate him, then ask him how much he is being paid by jews to throw dirt on Al Islam.
14. If he still does not stop then run for his mother and sister and use very filthy language.
15. If he is very stubborn and wants to continue, then curse him like „Burn in hell, you will repent on last day, Allah will get you in your grave“ etc
16. When all of the above has failed, threaten him with bodily harm and end the debate by drum beating and announcing that you won the debate hands down because Koran is the word of allah.
17. If possible anounce about this debate in an islamist website and that you had won it handily. Such announcements do wonders for the iman of muslim website readers and for dawah operations in prisons to convince low IQ prisoners of the truth of Al Islam.“

 

Übersetzt ins Deutsche liest sich das – mit einigen in [] gesetzten  erklärenden Ergänzungen und Bemerkungen so:

„Liebe Brüder und Schwestern im Islam:

Wir leben in einem Land der Ungläubigen [arab. Pl.: kuffâr] und täglich haben wir mit Ungläubigen zu tun, die den Islam und unseren Propheten kritisieren und die mit uns diskutieren wollen. Wenn jemand das alles in einem islamischen Land  täte, bräuchten wir lediglich laut kundzutun, was derjenige gesagt hat und der wütende Mob würde den Rest erledigen. Der Kritiker wäre in sekundenschnelle gelyncht. Ende der Geschichte. Hier jedoch haben wir solchen Luxus noch nicht. Wenn Allâh will werden wir in absehbarer Zukunft durch Zuwachs infolge Bekehrung von Schwachköpfen und Gefängnisinsassen, durch legale und illegale Zuwande­rung sowie per Zeugung von Nachwuchs  – wenn Allâh will – zur Mehrheit und werden es nicht mehr täglich mit diesem Problem zu tun haben. Allerdings können die muslimischen Brüder und Schwester, die mit solch einer Landplage konfrontiert sind, bis auf weiteres folgende Annäherungsweise benutzen. Allâh möge es Dir mit Gutem vergelten [ǧazâk Allâh ḫairan]! Wenn Allâh will, wird das Geschmeiß Euch dann in Zukunft meiden.

1. Eine beliebte Frage ist: “Warum verlangt der Islam den Tod von Kritikern und Abtrünnigen”. Besteht darauf, daß deren Information falsch sei. Zitiert den Koranvers [109, 6] “mir meine Religion und Euch Eure Religion”.

2. Als Antwort auf: “Der Islam wurde mit dem Schwert verbreitet”, erklärt, dies sei  eine große Lüge, verbreitet von Juden und Hindus und daß es im Koran deutlich heiße [Vers 2,256] “es gibt keinen Zwang im Glauben”.

3. Wenn jemand gewalttätige Verse aus dem Koran zitiert, beschuldigt ihn, er zitiere nur häppchenweise [reiße die Verse aus dem Kontext] und picke sich nur einzelnes heraus.

4. Wenn er dann die vollständigen Verse und die vorherigen und nachfolgenden Verse [des Zusammenhangs wegen] zitiert, besteht dar­auf, daß die Übersetzung falsch sei

5. Wenn er dann zehn verschiedene Übersetzungen bringt, versichert, daß die richtige Bedeutung nur aus dem arabischen Original hervorgehe.

6. Falls es sich zeigen sollte, daß er versiert im Arabischen ist, besteht darauf, daß diejenigen Verse nicht das bedeuten, was sie zu bedeuten scheinen, sondern allegorisch zu verstehen seien.

7. Bleibt er unerschütterlich, behauptet, solche Koranverse könne man nicht ohne die Ḥadîṯe und Lebensgeschichte des Propheten Muḥammad [= sîra] verstehen.

8. Wenn er dann mit der Lebensgeschichte und den Ḥadîṯen in der Hand daherkommt und [somit auch] den Kontext der gewalttätigen Koranverse zitiert unter Bezugnahme auf die Ḥadîṯe über Vergewaltigungsakte, Raubzüge, Mordtaten und Massaker des Propheten, dann sagt, daß “all die Ḥadîṯe und die Lebensgeschichte [nur] Gerüchte und damit falsch seien und die alleinige Wahrheit im Koran stehe.

9. Wenn er meint, der Koran sei [bloßes] Menschenwerk und einen Nachweis seiner Göttlichkeit verlangt, dann bezieht euch auf die Lehren im Koran und das Buch von Dr. Bu­caile, welches die in unserem heiligen Buch enthaltene Gelehrsamkeit bestätigt. Ihr könnt auch anführen, daß Mahat­ma Gandhi den Koran täglich las und in höchsten Tönen über ihn sprach.

10. Wenn er anwortet, Bucaile sei dafür von den Saudis bezahlt worden und weder er noch Gandhi hätten je ihre Reli­gion gewechselt, und daß viele Experten Bucaile seine Irrtümer nachgewiesen hätten, dann for­dert ihn auf, diese seine Experten zu bitten, mit Islamisten wie Zakir Naik zu diskutieren.

11. Wenn die Quälgeister immer noch nicht bereit sind, aufzugeben, wechselt das Thema und sucht nach Fehlern in anderen Religionen und deren Büchern.

12. Wenn er immer noch weitermacht, dann greift ihn persönlich an, beleidigt ihn, indem ihr ihn ein jüdisches A…loch, ein Chinesenschwein oder einen Hinduhund nennt.

13. Wenn das ihn nicht frustriert, fragt ihn, wieviel er von den Juden bezahlt bekomme dafür, daß er den Islam beschmutzt.

14. Wenn er immer noch nicht aufhört, dann geht auf seine Mutter und Schwester los und benutzt dabei eine sehr obszöne Sprache.

15. Wenn er sehr hatnäckig ist und immer noch fortfahren will, dann verwünscht ihn etwa so: “Verbrenne in der Hölle, Du wirst es am jüngsten Tag noch bereuen, Allâh wird Dich in Deinem Grab drankriegen!” etc.

16. Wenn all das oben Stehende versagt hat, bedrohe ihn mit körperlicher Gewalt und beende die Debatte da­mit, daß Du auf die Pauke haust und laut verkündest, Du habest die Debatte mühelos gewonnen, weil der Koran das Wort Allâhs sei.

17. Wenn möglich, mache diesen Debattensieg auf  einer islamistischen Webseite publik unter ständiger Beteuerung, wie spielend das gegangen sei. Solche Verkündigungen bewirken Wunder für den Glauben [= imân] der Leser mus­limi­scher Webseiten und für die Missionierungseinsätze in Gefängnissen, um Ge­fangene mit niedrigem IQ von der Wahrheit des Islam zu überzeugen.“

 

Schlußbemerkung:

Man merkt am adressierten Personenkreis der „Anleitung“, daß der Text ursprünglich wohl aus dem südostasiatischen Raum stammt, da zwar „Hindus“ und „Chinesen“ genannt werden, jedoch keine „Christen“ (vgl. besonders Punkt 12.!).

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